NVIDIA GeForce GTX 285

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nvidia-gtx-285Vergangenen Donnertag stellte NVIDIA die GeForce GTX 295 vor. Heute ist nun die GeForce GTX 285 an der Reihe, deren technischen Details und erste Bilder wir bereits vor einer Woche präsentieren konnten. Benchmarks waren erst zum heutigen Zeitpunkt erlaubt, mit diesem Artikel möchten wir diese nachreichen.

Daher verzichten wir an dieser Stelle auf eine erneute Betrachtung und verweisen auf den entsprechenden Artikel:

Dennoch wollen wir zur besseren Einordnung einmal die Taktraten der Testkandidaten aufführen:

ASUS ENGTX285:

 

 

ASUS ENGTX285 TOP:

 

 

Zotac GeForce GTX 285 AMP!:

 

 

MSI N285GTX-T2D1G-OC:

 

Als Nachzügler stieß noch die MSI N285GTX-T2D1G-OC zu unseren Testsamples und wurde ebenfalls durch den Benchmark-Parcours gejagt. Auf der nächsten Seite haben wir die Karte abgelichtet.

 


 


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Es ist fast schon ermüdend zu sagen, dass auch Die GeForce GTX 285 im gleichen Design daher kommt, wie bisher alle Karten diesen Typs.


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Wenigstens hat sich MSI auch dazu entschlossen an der Taktschraube zu drehen, wie auf Seite 1 zu sehen ist.


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Auf der Karte selbst deutet nichts auf eine übertaktete Version der GeForce GTX 285 hin.


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Keine Überraschung am Ende der Karte. Wie üblich verrichtet der Referenzkühler von NVIDIA seinen Dienst, mit allen Vor- und Nachteilen.


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An der Oberseite der Karte sind die zwei 6-Pin-PCI-Express-Stromanschlüsse sowie der SPDIF-Eingang zu sehen.


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Natürlich ist auch dieses Modell dank zweier SLI-Anschlüsse in der Lage in einem 3-Way-SLI-System betrieben zu werden.


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Den Abschluss der Betrachtung bildet ein Blick auf die Slotblende, wo sich 2x DVI und ein TV-Out befinden.



Werfen wir einen Blick auf das Testsystem:

Im Gegensatz zum Artikel letzte Woche verwendeten wir an dieser Stelle für die Benchmarks der ATI Radeon HD 4870 X2 einen neuen Beta Treiber von AMD. Es handelt sich dabei um den ATI Catalyst 8.561.3 Beta, der vermutlich in den kommenden Tagen als Catalyst 9.1 veröffentlich wird. AMD gibt an, dass besonders die Multi-GPU-Unterstützung verbessert wurde. Dies betrifft sowohl die Dual-GPU-Karten, wie z.B. die ATI Radeon HD 4870 X2, als auch Quad-GPU-Systeme in einem CrossFireX-System.


Die GeForce GTX 285 zeigt sich sehr sparsam und ordnet sich genau dort ein, wo eine GTX 280 in kleinerer Fertigung mit geringerem Stromverbrauch zu erwarten ist. Die beiden übertakteten Karten verbrauchen etwa 1-3 Watt mehr als die Referenzversionen.

NVIDIA und alle Testsamples verwenden von der GeForce GTX 260 an bis hin zur GTX 285 den gleichen Kühler und so verwundert es auch nicht, dass die Werte für die Lautstärke sehr dicht zusammen liegen.


Bei den Temperaturen profitiert die GeForce GTX 285 vom sehr guten Referenzkühler und den neuen Fertigung. Entsprechend ihrer Taktung ist die übertaktete Zotac die wärmste Karte, das geringer getaktete ASUS-Modell folgt direkt darauf und am kühlsten bleibt die ASUS-Karte mit Referenztakt.



Der Futuremarkt 3DMark Vantage birgt keine große Überraschungen. Die GeForce GTX 285 ordnet sich rund 10-15 Prozent vor der GTX 280 ein.



Auch in der Crysis Timedemo zeigen sich die zu erwarteten Ergebnisse. Eine Überraschung aber birgt der Catalyst Beta Treiber, denn er sorgt dafür, dass die ATI Radeon HD 4870 X2 bei 8-fachem Anti-Aliasing und einer Auflösung von 1280x1024 Pixeln die GeForce GTX 285 schlagen kann.



Wieder einmal ein altbekanntes Bild in World in Conflict. Dieses mal erreicht die GeForce GTX 285 aber nicht ganz die zu erwarteten 10 Prozent Leistungsplus gegenüber GTX 280.



Call of Duty - World at War scheint eine Paradedisziplin für NVIDIA zu sein, gerade wenn man die Werte der GeForce GTX 295 betrachtet. Aber auch die GTX 285 kann zeigen was in ihr steckt und rückt der ATI Radeon HD 4870 X2 recht nahe.



Keine große Überraschung bei Fallout 3. Entsprechend ihrer Taktsteigerung gegenüber der GeForce GTX 280 kann sich die GTX 285 platzieren.




Den Abschluss bildet Farcry 2. Bei der GeForce GTX 285 zeigen sich die erwarteten Ergebnisse. Etwas überraschend verhält sich die ATI Radeon HD 4870 X2 bei 1920x1200 Pixeln und 8-fachem Anti-Aliasing.



NVIDIA ist und bleibt Spitzenreiter wenn es um die Single-GPU-Performance geht. Der ATI Radeon HD 4870 X2 muss sich die GeForce GTX 285 geschlagen geben, was NVIDIA aber nicht weiter nervös machen dürfte. Denn der Gegenspieler der ATI Dual-GPU-Karte ist die neue GeForce GTX 295, die bereits letzte Woche präsentiert wurde.


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Gute 10 Prozent Vorsprung gegenüber der GeForce GTX 280 sind zwar eine Verbesserung, aber sicher kein echtes Kaufargument, wenn man bereits eine GTX 280 besitzt. Ein Kauf lohnt sich also nur als Update von einer deutlich schwächeren Generation. Einen sehr positiven Eindruck macht die GeForce GTX 285 mit der GT200b/GT206-GPU was den Stromverbrauch und die Temperaturen betrifft. Im Bereich der Geräuschentwicklung zeigen sich kaum Unterschiede, da der Lüfter derart geringe Temperaturunterschiede nicht direkt in geringere Lüfterdrehzahlen umsetzen kann.

Nimmt man die drei Testkandidaten noch einmal detaillierter unter Lupe, dann zeigt sich recht deutlich, dass die Zotac GeForce GTX 285 AMP! Edition bisher die schnellste GeForce GTX 285 ist. Direkt darauf folgt die ASUS ENGTX285 TOP. Das Schlusslicht bildet erwartungsgemäß die ASUS ENGTX285. Die Performanceunterschiede sind oftmals aber nur sehr gering, nicht aber die Preise. Die ASUS ENGTX285 ist derzeit für 315 Euro gelistet. Zur TOP-Variante ist bisher noch kein Preis bekannt. Zotac verlangt für seine GeForce GTX 285 AMP! Edition immerhin schon 380 Euro. So muss dann jeder für sich selbst entscheiden, ob ihm die ab Werk übertaktete Variante den Aufpreis wert ist.

Als Nachzügler wollen wir natürlich auch die MSI N285GTX-T2D1G-OC abschließend bewerten. Bei der Performance liegt sie etwa auf Niveau der ASUS ENGTX285 TOP. Mit einem Preis von 370 Euro ist sie etwas günstiger als das Zotac-Modell, muss ich diesem aber auch in der Performance geschlagen geben.

Positive Punkte der GeForce GTX 285:

Negative Punkte der GeForce GTX 285:

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