TEST

Corsair Frame 5000D Wood RS im Test

Ein aufgebohrtes Gehäuse mit Holz

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Corsairs Frame 5000D Wood RS ist nicht einfach nur eine neue Desingvariante mit Holzfront: Stattdessen hat Corsair das Gehäuse grundlegend überarbeitet. Dank des Frame Modular Case Systems kann es zudem individuell angepasst werden.

Im vergangenen Jahr brachte Corsair das Frame 5000D RS ARGB als großzügiges Gehäuse für Oberklasse-Systeme auf den Markt. Mit zehn 140-mm-Lüfterplätzen und der Unterstützung für 420-mm-Radiatoren ist es auch bei der Kühlung flexibel. Beim neuen Frame 5000D Wood RS geht Corsair nun den gleichen Weg wie schon beim kleineren Frame 4000D Wood RS: Man verpasst dem Gehäuse nicht nur eine Holzfront, sondern nutzt die Gelegenheit auch, um einige Verbesserungen umzusetzen.

Die 140-mm-Frontlüfter des bisherigen Modells weichen so zwei riesigen 200-mm-Lüftern. Mit seiner verkürzten Netzteilabdeckung und dem durchgehenden Glasseitenteil kommt der Innenraum des Frame 5000D Wood RS optisch besser zur Geltung. Bemerkenswert ist zudem das I/O-Panel, bei dem alle USB-Anschlüsse als Typ-C ausgeführt werden. Durch das Frame Modular Case System lassen sich unterschiedliche Teile des Gehäuses einfach austauschen. So können Optik und Funktionalität anpassen, ohne dass man dafür ein neues Gehäuse kaufen müsste.

Corsair bietet das Frame 5000D Wood RS in einer schwarzen Variante mit Walnussholz und in einer weißen Variante mit Eichenholz an. Die UVP liegt für beide bei 184,90 Euro (UVP). Zum Vergleich: Das Frame 5000D RS kam mit einer UVP von 154,90 Euro und das Frame 5000D RS ARGB mit einer UVP von 179,90 Euro auf den Markt.

Im Test werden wir uns vor allem auf die Punkte konzentrieren, in denen sich das Frame 5000D Wood RS vom Frame 5000D RS ARGB unterscheidet. Für alles Weitere verweisen wir auf den Test zu diesem A-RGB-Modell.

Schon beim Lieferumfang fallen kleine Unterschiede auf. Corsair hat so die Papiertütchen durch eine Sortierbox aus Kunststoff ersetzt. Die ist zwar ökologisch fragwürdiger, aber allemal praktisch. Dem Gehäuse liegen außerdem Kabelbinder, Sicherheits- und Garantieinformationen, InfiniRail-Lüfterhalterungen, eine Halterung für seitlichen Lüfter, ein Magnetstreifen für umgekehrten Anschluss und ein großer Seitenkabelabdeckung-Aufkleber bei. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: Corsair Frame 5000D Wood RS
Material: Stahl, gehärtetes Glas, Kunststoff
Maße: 250 x 556 x 542 mm (B x H x T)
Formfaktor: E-ATX, ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 1x 3,5 Zoll (intern), 4x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 200 oder 3x 120/140 mm (Front, 2x 200 mm vorinstalliert), 1x 120/140 mm (Rückwand, 1x 140 mm vorinstalliert), 3x 120/140 mm (Deckel, optional), 3x 120/140 mm (Seite, optional), 1x 120 mm (Boden, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): Front: 360/420 mm, Deckel: 360/420 mm, Seite: 360/420 mm, Rückwand: 120/140 mm
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 17,5 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 42,5 cm
Gewicht: etwa 13,5 kg
Preis: 184,90 Euro (UVP)
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