TEST

InWin Shift im Test

Ein Vollalu-Gehäusetraum für Benchtable-Nutzer

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Neue Vollaluminiumgehäuse für größere Systeme haben wir schon ewig nicht mehr zum Test erhalten. InWin zeigt nun mit dem Shift eindrucksvoll, wie hochwertig ein Vollalumodell wirken kann. Es ist allerdings kein geschlossenes Gehäuse, sondern ein Luxus-Benchtable für E-ATX-Systeme.

Benchtables sind üblicherweise funktionale Lösungen für Nutzer, die ihr System besonders flexibel und mit maximaler Zugänglichkeit nutzen wollen. Dafür gibt es keinen Staub- und Schallschutz. Benchtables sind aktuell Nischenprodukte. Schaut man z.B auf das Angebot bei Caseking, so gibt es dort aktuell nur drei Benchtables (in verschiedenen Farbvarianten) - und das auch nur von zwei Herstellern. Preislich liegen diese Modelle zwischen rund 130 und 160 Euro.

Wenn InWin mit dem Shift einen neuen Benchtable auf den Markt bringt, wird damit also ein Nischenmarkt bedient. Und dann legt InWin dieses Modell auch noch als aufwendig gestaltetes und gefertigtes Luxusmodell mit entsprechendem Preis aus. Doch gerade deshalb ist das Shift auch ein spannendes und beeindruckendes Modell. Es wird aus massivem Aluminium gefertigt und hat dabei regelrecht die Anmutung einer Skulptur. Gleichzeitig werden mit der Unterstützung von E-ATX-Mainboards, zwei ATX-Netzteilen und drei 360-mm-Radiatorenplätzen auch beachtliche Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. 

Dazu beeindruckt das Gehäuse aber auch mit Detaillösungen wie den frei zwischen 0 und 90 Grad verstellbaren Radiatorenhalterungen, den werkzeuglos verschiebbaren Grafikkartenstützen oder auch einem höhenverstellbaren Standfuß für unebenen Untergrund.

Das Shift wird ausschließlich silberfarben angeboten. Die UVP liegt bei 449,99 Euro (UVP) und damit weit über dem, was sonst für die meisten Benchtables üblich ist.

Als einziges Zubehör liegt dem Shift eine sehr großzügige Montagebox bei. Darin gibt es neben Montagematerial auch einige Klettverschlüsse und Kabelbinder sowie zwei unterschiedlich große Innensechskantschlüssel. Eine kleine Darstellung an der Unterseite des Deckels informiert über das unterschiedliche Montagematerial und verweist über QR-Codes auf die für Android und iOS verfügbare App, die als Anleitung dient. Diese App zeigt animiert die wichtigsten Montageschritte. Das ist anschaulich, wirkt aber doch erst etwas umständlicher als eine klassische, gedruckte Anleitung.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: InWin Shift
Material: Aluminium
Maße: maximal: 773 x 309 x 773 mm (B x H x T), minimal: 490 x 309 x 490 mm (B x H x T)
Formfaktor: E-ATX (bis 12" x 10,5" bzw. 305 x 267 mm), ATX, Micro-ATX, Mini-ITX, unterstützt ASUS BTF und MSI Project Zero
Laufwerke: 1x 3,5 und 1x 2,5 Zoll (intern) oder 2x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 9x 120 mm (aufgeteilt auf drei Halterungen am Benchtable, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): 3x 360 mm, an drei modularen Halterungen
CPU-Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): unbegrenzt
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 35 cm
Gewicht: etwa 4,25 kg
Preis: 449,99 Euro (UVP)
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