Seite 4: Innerer Aufbau (1)

Auch an den beiden Stahlseitenteilen kleben Schalldämmmatten. Bei unserem Sample wunderten wir uns darüber, dass das linke Seitenteil in Frontnähe nicht richtig fest halten wollte und etwas klapperte. Der Grund dafür wurde mit Blick auf die Innenseite klar: Normalerweise nutzt Antec je Seitenteil zwei kleine Schraubenköpfe, die in Frontnähe in Aussparungen geschoben werden und das Seitenteil fixieren. Beim rechten Seitenteil unseres Samples wurden sie auch verbaut - beim linken Seitenteil fehlten sie hingegen. Wir gehen aktuell davon aus, dass diese Problem nur unser Sample betrifft. Käufer sollten aber vorsichtshalber die Seitenteile ihres P10 FLUX prüfen. 

Den Innenraum kennen wir so schon ganz ähnlich von den anderen FLUX-Modellen. Antec unterteilt ihn in eine Mainboard- und eine Bodenkammer. Eine Besonderheit im Vergleich zu den Geschwistermodellen ist der 5,25-Zoll-Laufwerksplatz. Ihn konnte sonst bisher nur das DP502 FLUX bieten. Bei diesem Modell fiel der 5,25-Zoll-Käfig allerdings sehr viel kürzer aus. Weil das P10 FLUX im Deckel keine Lüfter/Radiatoren aufnehmen kann, konnte Antec den Käfig bei ihm länger gestalten. 

Eine seitliche Öffnung in der Netzteilabdeckung gibt den Blick auf die Netzteilseite frei. Darüber erlauben Luftöffnungen den Luftaustausch zwischen Boden- und Mainboardkammer. Hier können auch zwei 120-mm-Lüfter montiert werden. Antec empfiehlt die Montage des mitgelieferten Zusatzlüfters am vorderen Lüfterplatz.

Beim P10 FLUX sitzt vor den Frontlüftern schon ein textiler Staubfilter. Antec legt trotzdem noch ein magnetisches Staubgitter bei, das hinter den Lüftern platziert werden kann. Diese Lösung nutzt Antec auch bei Geschwistermodellen, denen der Staubfilter vor den Frontlüftern fehlt und hat sie unnötigerweise scheinbar auch beim P10 FLUX übernommen. Eine Aussparung in der Netzteilabdeckung erlaubt die Nutzung größerer Frontradiatoren. Wir messen einen Abstand von über 6 cm zwischen Lüfterblende und Netzteilabdeckung.