be quiet! Pure Base 500 im Test: Ideales Silentgehäuse für preisbewusste Käufer?

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be quiet pure base 500 logoEin herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis - das attestiert be quiet! selbst dem neuen Pure Base 500 bereits auf der Verpackung. Ob das neue Silentgehäuse dieses Versprechen wirklich einlösen kann, werden wir im Hardwareluxx-Test herausfinden. 

Dark Base, Silent Base, Pure Base - so sortiert be quiet! die eigenen Gehäuse in drei Serien ein. Die Dark Base-Serie nimmt die High-End-Modelle wie das Flaggschiff Dark Base Pro 900 Rev. 2 auf. Die Silent Base-Serie wurde erst im vergangenen Jahr mit den beiden Mittelklasse-Modellen Silent Base 601 und Silent Base 801 runderneuert. In der Einsteigerserie Pure Base musste hingegen das Pure Base 600 seit 2017 allein die Stellung halten. Doch jetzt erhält es mit dem Pure Base 500 endlich ein Geschwistermodell. Und auch wenn der Neuling nominell niedriger eingestuft wird, verspricht er doch, das modernere Gehäuse zu sein.  

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be quiet! hebt beim Pure Base 500 vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis hervor. Dabei soll das Gehäuse offensichtlich nicht um jeden Preis günstig sein. Stattdessen bemüht sich be quiet!, ein modernes, solide ausgestattetes und flexibles Gehäuse zu einem attraktiven Preis anzubieten. Modernes Design wird mit einem zeitgemäßen Zweikammeraufbau gepaart, dabei ist der Innenraum so großzügig gestaltet, das High-End-Komponenten genug Platz finden und das Kühlsystem zeigt sich bemerkenswert flexibel. Schon ab Werk sind zwei 140-mm-Lüfter vormontiert. Sie können entweder noch durch weitere Lüfter ergänzt werden oder Platz für eine Wasserkühlung mit einem 360/280-mm-Frontradiator bzw. einem 240-mm-Deckelradiator machen. Dazu hat be quiet! auch an Silentmaßnahmen wie die geschlossene Front, Schalldämmmatten und Festplattenentkopplung gedacht.  

Für die günstigste Ausführung setzt be quiet! einen Preis von 69,90 Euro an. Dafür erhält man ein schwarzes Pure Base mit Stahlseitenteilen. Für das Black Window-Modell mit Glasseitenteil werden 79,90 Euro angesetzt. Für etwas mehr Abwechslung sorgen die Farbvarianten Metallic Grey und White. Sie gibt es ebenfalls blickdicht (je 75,90 Euro) oder mit Glasseitenteil (je 85,90 Euro).

Für einen Ersteindruck stellen wir das Pure Base 500 im Video vor:

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Als Zubehör liefert be quiet! eine Anleitung, schwarze Kabelbinder und drei Tütchen mit Montagematerial mit. Dazu gibt es einen magnetischen Staubfilter. Er kann am Deckel angebracht werden, wenn die dortigen Lüfterplätze genutzt werden sollen. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: 
Bezeichnung: be quiet! Pure Base 500 
Material: Stahl, gehärtetes Glas (4 mm), ABS-Kunststoff
Maße: 231 x 463 x 450 mm (B x H x T) 
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 3,5 Zoll (intern), 5x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 3x 120/2x 140 mm (Front, 1x 140 mm vorinstalliert), 1x 120/140 mm (Rückwand, 1x 140 mm vorinstalliert), 2x 120/140 mm (Deckel, optional)
Radiatoren (maximal laut Hersteller): Front: 360/280 mm, Deckel: 240 mm, Rückwand: 120/140 mm
Kühlerhöhe (maximal laut Hersteller): 19 cm
Grafikkartenlänge (maximal laut Hersteller): 36,9 cm
Gewicht: etwa 7,5 kg
Preis: rund 80 Euro für die Testvariante

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Es ist schon erfreulich, dass be quiet! das Pure Base 500 nicht nur in Schwarz, sondern auch in Weiß anbietet. Und dazu gibt es sogar noch eine dritte Farboption, die recht selten ist: Grau. Wir haben gezielt ein graues Sample mit Window angefragt und können diese Variante mit unseren Produktfotos ausführlich zeigen. Das Pure Base 500 wirkt nicht nur wegen der Farbe, sondern auch wegen des neuen Designs frisch. 

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be quiet! verzichtet (anders als noch beim Pure Base 600) auf externe Laufwerksplätze und kann die Front so geschlossen halten. Obwohl die Front eigentlich aus Kunststoff besteht, sieht sie mit ihrer Oberflächenstruktur im Aluminiumlook recht hochwertig aus. Das I/O-Panel wird mehr in Richtung Deckel gekippt und ist deshalb von vorn kaum sichtbar. Auch die angeschrägten Ecken lassen die Front moderner wirken. 

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Die Front wird von Kunststoffnasen am Korpus gehalten und kann abgenommen werden. Dahinter zeigt sich ein einzelner Frontlüfter im 140-mm-Format. Er saugt Frischluft durch Öffnungen an den Seiten und am Boden an. Für den Staubschutz setzt be quiet! auf innenliegende Kunststoffgitter und nicht auf entnehmbare Staubfilter wie z.B. bei den Silent Base-Modellen. Was aber nicht eingespart wurde, das ist die Schalldämmmatte an der Rückseite der Front. 

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Im Zentrum des I/O-Panels sitzt die große Power-Taste. Eingerahmt wird sie von zwei USB 3.0-Ports und den beiden Audiobuchsen für Kopfhörer und Mikrofon. Eine Resettaste wird genauso wenig geboten wie USB Typ-C - zumindest letzteres wäre in dieser Preisklasse aber auch noch eine Überraschung. 


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Ab Werk sitzt über den beiden optionalen Lüfterplätzen im Deckel eine magnetische Abdeckung in der jeweiligen Gehäusefarbe. Eine Schalldämmmatte klebt an der Unterseite und deckt dabei den vorderen Teil ab. Im hinteren Teil erlauben Löcher hingegen zumindest eine eingeschränkte Luftzirkulation. Wer Deckellüfter oder einen Deckelradiator nutzen will, kann die Abdeckung einfach durch den mitgelieferten Staubfilter ersetzen. 

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Der Bodenstaubfilter kann zur Reinigung direkt nach vorn herausgezogen werden. Diese besonders nutzerfreundliche Variante ist selbst bei vielen High-End-Gehäusen nicht selbstverständlich. 

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Das Glasseitenteil wird mit vier Rändelschrauben direkt mit der linken Gehäuseseite verschraubt. Auch für die Netzteilblende, die Erweiterungskartenmontage und das geschlossene Stahlseitenteil auf der rechten Seite nutzt be quiet! Rändelschrauben. 

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Auch am Stahlseitenteil darf eine Schalldämmmatte nicht fehlen. Das Stahlseitenteil wird mit einer Reihe von kleinen Nasen eingehängt und an seinen Platz geschoben.


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Der Innenraum des Pure Base 500 wurde zeitgemäß in zwei Kammern unterteilt. Dadurch verschwinden Netzteil und Laufwerkskäfig aus dem Blickfeld. In der Mainboardkammer steht hingegen die gesamte Tiefe des Innenraums für lange Grafikkarten zur Verfügung. 

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Der vormontierte Frontlüfter sitzt auf Höhe der oberen Erweiterungskartenslots. be quiet! nutzt sowohl an der Front als auch am Heck Pure Wings 2 in der 140-mm-Ausführung mit 3-Pin-Anschluss. Die Maximaldrehzahl wird mit relativ geringen 900 U/min angegeben. Wer einen langen Frontradiator einbauen möchte, der kann den HDD-Käfig am Boden ausbauen (bzw. ein Stück nach hinten verschieben) und die 8,5 cm tiefe Aussparung in der Netzteilabdeckung nutzen. Oberhalb dieser Aussparung können zwei 2,5-Zoll-Laufwerke sichtbar am Mainboardtray montiert werden. Sehr elegant: Die be quiet!-Plakette zwischen den beiden Laufwerksplätzen ist so weit nach vorn gesetzt, dass die Anschlusskabel der Laufwerke dahinter versteckt werden können.   

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Zwischen dem Deckel und der Mainboardoberkante bleibt nur ein Abstand von etwa 3 cm. Ein Deckelradiator bzw. dessen Lüfter werden deshalb zwangsweise mit dem Mainboard überlappen. Deshalb gibt be quiet! den oberen Radiatorenplatz nur für einen 240- und nicht auch für einen 280-mm-Radiator frei. Auch bei einem 240-mm-Modell sollte darauf geachtet werden, dass Mainboardbauteile und RAM-Riegel nicht zu hoch ausfallen. 


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Wer zwei 2,5-Zoll-Laufwerke versteckt montieren möchte, kann dazu den Laufwerksträger hinter dem Mainboardtray nutzen. be quiet! platziert diesen Träger über der Aussparung, die für die Montage des CPU-Kühlers gelassen wird. Je nach Mainboard/CPU-Sockel kann es deshalb nötig werden, den Laufwerksträger für die Kühlermontage zu entfernen. Er lässt sich nach dem Lösen einer einzigen Rändelschraube einfach ausbauen. Die Gehäusekabel werden ab Werk von Klettverschlüssen zusammengehalten und geführt. 

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Wer noch 3,5-Zoll-Festplatten nutzt, kann zwei Stück in einem modularen HDD-Käfig am Boden montieren. Zur HDD-Montage muss dieser Käfig ausgebaut werden, anschließend können die Festplatten mit dem Käfig verschraubt werden. Weil die Montageschrauben durch Gummimanschetten geführt werden, werden die Festplatten vom Gehäuse entkoppelt. Die beiden 3,5-Zoll-Laufwerksplätze sind ausschließlich für 3,5-Zoll-Laufwerke nutzbar. Am Boden des Laufwerkskäfigs kann aber auch ein 2,5-Zoll-Laufwerk montiert werden. Insgesamt nimmt das Pure Base 500 so bis zu fünf 2,5-Zoll-Laufwerke auf. Der kleine Laufwerkskäfig sitzt direkt hinter der Front und lässt so auch für längere Netzteile Platz. Mit montiertem Käfig ist die Netzteilkammer etwa 25,5 cm lang. 

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Die Montage des Testsystems gelang im Pure Base 500 mühelos und relativ komfortabel. Dank des Zweikammeraufbaus bietet der eigentlich recht kompakte Midi-Tower viel Platz in der Mainboardkammer. Das Kabelmanagement wirkt optisch überzeugend, bei der 2,5-Zoll-SSD sogar richtig elegant. Allerdings lässt das Abdeckblech neben dem Mainboard nicht viel Platz für dickere Kabel. Den 24-poligen-Hauptstrang konnten wir nur mit Mühe verlegen. 


Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.

Das Testsystem:

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Folgende Komponenten wurden verbaut:

Eckdaten: Testsytem
Prozessor: AMD Ryzen 5 1600, 6x 3,2 GHz
Prozessor-Kühler: Thermalright True Spirit 120 Direct
Mainboard: Gigabyte GA-AB350-Gaming 3
Arbeitsspeicher: Crucial Ballistix Sport LT Red 16GB Kit (2 x 8GB) DDR4-2666
Festplatte: OCZ Arc 100 SSD 240 GB
Grafikkarte: Gigabyte GeForce GTX 1050 G1 Gaming 2G
Betriebssystem: Windows 10

Temperaturmessungen:

Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 20 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximale Prozessortemperatur mit AMDs Ryzen Master-Programm. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit Unigine Superposition ausgelastet. Anders als beim bisher genutzten Furmark bleibt der Boost-Takt in diesem Stresstest konstant. Sowohl der CPU-Lüfter als auch die beiden GPU-Lüfter werden für die Temperaturmessungen fix mit moderaten 1.000 U/min betrieben. So schließen wir aus, dass eine automatische Lüftersteuerung Einfluss auf die Messergebnisse nehmen kann.

Aufgrund der effektiven Stromsparmechanismen des Testsystems können wir auf Leerlaufmessungen verzichten.

Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:

CPU-Temperatur

61 XX


Grad Celsius
Weniger ist besser

GPU-Temperatur

63 XX


Grad Celsius
Weniger ist besser

Beurteilung der Temperaturen:

Als be quiet!-Gehäuse soll das Pure Base 500 nicht kompromisslos maximalen Airflow, sondern einen sinnvollen Kompromiss auf Kühlleistung und Laustärke bieten. Die beiden 140-mm-Lüfter sorgen trotz der relativ geringen Maximaldrehzahl und der geschlossenen Front für eine grundsolide Kühlleistung - und zwar selbst dann, wenn sie nur mit 5 V betrieben werden. 

Lautstärkemessungen:

Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren. CPU- und GPU-Lüfter werden gestoppt, so dass praktisch ganz gezielt die Lautstärke der Gehäuselüfter gemessen wird.

Lautstärke in dB(A)

35.4 XX


43.3 XX


45 XX


47.8 XX


dB(A)
weniger ist besser

Selbst bei maximaler Lüfterdrehzahl fällt der Schallpegel des Pure Base 500 moderat aus. Auf 5 V unterschreiten die Gehäuselüfter schon knapp den regulären Messbereich des Schallpegel-Messgeräts (30 dB(A)). Subjektiv sind sie leise. In völlig stiller Umgebung sind aber ganz leichte Lagergeräusche wahrnehmbar. Die Pure Wings 2 sind eben doch nicht ganz so flüsterleise wie die höherwertigen Silent Wings 3-Lüfter - das haben wir auch schon beim Test der aktuellen Silent Base-Gehäuse festgestellt. 

Weitere Messungen in der Übersicht:

Höhe Prozessorkühler:

Maximale Höhe CPU-Kühler in cm

cm
Mehr ist besser

be quiet! gibt selbst eine maximale Kühlerhöhe von 19 cm an. Das scheint uns etwas zu optimistisch, wir messen etwa 18,5 cm. Auch damit können aber selbst die größten Tower-Kühler genutzt werden. 

Grafikkartenlänge:

Maximale Grafikkartenlänge in cm

cm
Mehr ist besser

Die Angabe zur maximalen Grafikkartenlänge können wir so bestätigen. Damit müssen auch bei der Grafikkartenwahl keine Kompromisse gemacht werden. 

Platz für das Kabelmanagement:

Abstand zwischen Tray und Seitenteil in cm

cm
Mehr ist besser

Zwischen Tray und Seitenteil (bzw. Schalldämmmatte) messen wir einen Abstand von rund 2 cm. Das ist ausreichend, aber nicht großzügig. 

Materialstärke:

Stärke der Seitenteile in mm

1.9 XX


mm
Mehr ist besser (unterschiedliche Materialien sind zu berücksichtigen)

Runde 4 mm Materialstärke beim Glas liegen voll im Soll. Das Stahlseitenteil fällt mit einer Materialstärke von 0,65 mm etwas dünnwandig aus. Weil das Material an den Rändern doppelt genutzt wird und zusätzlich eine Schalldämmmatte aufgeklebt wird, wirkt das Stahlseitenteil trotzdem ausreichend solide. 


Das Pure Base 500 kann eine auffällige Lücke im be quiet!-Sortiment schließen: Es ist das modern gestaltete Einsteigermodell, dank dem auch Käufer mit knappem Budget zu einem be quiet!-Gehäuse greifen können. Das gilt besonders für das Basismodell, das zu einer UVP von knapp 70 Euro auf den Markt kommt. Und dabei ist das Pure Base 500 sogar mehr als nur ein reines Spargehäuse. 

Denn be quiet! spart nicht an Platz und moderner Gestaltung. Im Gegensatz zu anderen Gehäusen dieser Preisklasse nimmt das Pure Base 500 auch die höchsten CPU-Kühler und die längsten Grafikkarten auf. Es kühlt die Hardware ab Werk mit zwei großen 140-mm-Lüftern - und zwar sowohl solide, als auch vergleichsweise leise. Und zumindest hinter der Front bleibt genug Platz für einen großen Radiator im 360- oder 280-mm-Format. 

Der Zweikammeraufbau ist nicht nur praktisch, sondern auch optisch schick gelöst. Das gilt selbst für so ein Detail wie die elegante Kabelabdeckung der beiden sichtbaren 2,5-Zoll-Laufwerksplätze. Von außen wirkt das Pure Base 500 optisch frisch - gerade in den beiden teureren Farbvarianten Grau und Weiß. Den Deckel hat be quiet! sogar flexibel gestaltet: Je nach Bedarf kann eine schallgedämmte Abdeckung oder der magnetische Staubfilter genutzt werden. Das hat das Pure Base 500 selbst den absoluten be quiet!-Topmodellen voraus. 

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Natürlich haben die höherklassigen Modelle trotzdem ihre Vorzüge. So ist der Innenraum des Pure Base 500 weniger flexibel als z.B. bei einem Silent Base 601. Und Silent-Enthusiasten könnten die flüsterleisen Silent Wings 3-Lüfter der Dark Base-Modelle vermissen. Denn die verbauten Pure Wings 2 können zwar leise betrieben werden, die leichten Lagergeräusche sind in stiller Umgebung aber zumindest für empfindliche Ohren wahrnehmbar. USB Typ-C sollte eigentlich langsam in der Preisklasse unter 100 Euro ankommen, ist aber auch bei der Konkurrenz noch nicht Standard. 

Apropos Konkurrenz: Neben dem flexibleren Silent Wings 601 vom gleichen Hersteller (rund 100 Euro) ist z.B. auch das Cooler Master Silencio S600 eine Überlegung wert. Das gilt gerade für Nutzer, die noch ein 5,25-Zoll-Laufwerk nutzen wollen. Dazu punktet dieses aktuelle Silentmodell mit einem Kartenleser im I/O-Panel und einem praktischen PWM-Adapter für drei Lüfter. Es ist allerdings weniger großzügig und flexibel als das Pure Base 500. Wer einen noch günstigeren Midi-Tower sucht und auf Silent-Features verzichten kann, der könnte über Sharkoons PURE STEEL nachdenken.

be quiet! bringt mit dem Pure Base 500 ein schon fast überraschend vielseitiges und modernes Einsteigermodell auf den Markt. Das belohnen wir mit unserem Preis-Leistungs-Award.


Positive Aspekte des be quiet! Pure Base 500:

Negative Aspekte des be quiet! Pure Base 500:

Preise und Verfügbarkeit
be quiet! Pure Base 500 mit Sichtfenster Midi Tower ohne Netzteil grau
66,00 Euro 79,90 Euro Ab 66,00 EUR