In Win 805 im Test

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In Win 805

Nicht jedes edle In Win-Gehäuse kostet wie das H-Tower gleich vierstellige Eurobeträge. Das 805 wird beispielsweise für rund 165 Euro verkauft. Trotzdem hat In Win mit Aluminium und viel gehärtetem Glas eine ganz besondere Optik geschaffen. Ob das Designgehäuse auch alltagstauglich ist, finden wir im Test heraus. 

Der Mix aus Aluminium und Echtglas zeichnet schon einige In Win-Gehäuse aus. Gerade die 900er-Reihe ist durch die Verbindung dieser edlen Materialien bekannt geworden. Die Modelle aus dieser Reihe sind zwar günstiger als das spektakuläre H-Tower, aber auch keine wirklichen Schnäppchen. Das große E-ATX-Modell 909 kostet rund 450 Euro und auch das reguläre ATX-Modell 904 schlägt mit etwa 250 Euro zu Buche. Einzig das Mini-ITX-Modell 901 ist für unter 200 Euro erhältlich. Für all die Nutzer, die nicht über 200 Euro ausgeben wollen, sich aber nach einem ATX-Gehäuse aus hochwertigen Materialien sehnen, kommt das 805 deshalb wie gerufen. 

Auch bei diesem Midi-Tower setzt In Win großzügig Echtglas und Aluminium ein. Gegenüber den 900er-Modellen wurde das Design aber deutlich angepasst. Geschwungene Formen sind beim 805 tabu. Das Gehäuse hat stattdessen eine kantig-schlichte Grundform. Weil In Win beim 805 aber nicht nur die Seitenteile, sondern auch die Front aus Glas fertigt, sieht es alles andere als gewöhnlich aus. Die drei leicht getönten Glasseiten spiegeln und glänzen, dass es eine Pracht ist. Wer es besonders auffällig mag, kann das 805 zudem in der Variante mit goldenem Farbtupfer bestellen. Alternativ gibt es das Gehäuse aber auch in Schwarz-Rot und ganz in Schwarz. Unabhängig von der Farbvariante sind Anschaffungskosten in Höhe von 164,90 Euro einzuplanen. Wir werden im Test noch näher darauf eingehen, warum In Win das 805 selbst günstiger als das Mini-ITX-Modell 901 anbieten kann. 

In Win 805

In einer wiederverschließbaren Kunststoffhülle liefert In Win nicht nur die Bedienungsanleitung und das Montagematerial mit. Auch erfreulich lange Kabelbinder und selbstklebende Kabelführungen liegen bei. Passend zum hohen Glasanteil darf außerdem ein Putztuch nicht fehlen. Als Bonus liegt dem 805 zumindest aktuell ein Kopfhörerhalter bei, der mit einem Saugnapf am Gehäuse befestigt werden kann. Einzeln kostet diese In Win iEar Kopfhörer-Halterung 9,90 Euro.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: In Win 805
Bezeichnung: In Win 805 Gold
Material: Hartglas, Aluminium, Stahl (v.a. Gehäuseboden) Kunststoff (Standschienen, Laufwerkskäfige)
Maße: 205 x 476 x 455 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 2,5/3,5 Zoll (intern), 4x 2,5 Zoll (intern, 1x auf dem HDD-Käfig, 3x hinter dem Mainboardtray)
Lüfter: 2x 120/140 mm (Front, optional), 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 2x 120 mm (Boden, optional nach Ausbau HDD-Käfig)
Gewicht: 6,85 kg
Preis: 164,90 Euro

Einen ersten Eindruck vom In Win 805 bietet unser Ausgepackt & angefasst [4K]-Video:


In Win 805

Eingelassen in den goldenen Zierstreifen sind der eckige Powertaster und das I/O-Panel. Die Anschlussvielfalt ist ein klarer Pluspunkt: Neben zwei USB 2.0-Ports und einem USB 3.0-Port wird auch schon ein USB 3.1-Anschluss (Typ C) geboten. Audiobuchsen für ein Headset sind natürlich ebenfalls vorhanden. Weil die Front komplett geschlossen ist, müssen die optionalen Frontlüfter ihren Frischluftbedarf durch schmale, seitliche Luftschlitze decken. Einen Staubschutz gibt es bei diesen Luftschlitzen nicht.   

In Win 805

Die beiden Seitenteile des 805 sind nicht Seitenteile im klassischen Sinne, sondern jeweils Scheiben aus gehärtetem und getönten Glas. Sie werden vorsichtig auf vier Gummipuffer aufgelegt und vier Rändelschrauben am Korpus gehalten. 

In Win 805

Gegenüber den 900er-Modellen fallen die Echtglasscheiben deutlich dünner aus. Man sollte deshalb noch etwas behutsamer damit umgehen. Der Lohn dafür ist aber die geradezu betörende Wirkung des Echtglases. Mit einem einfachen Acrylwindow sind die Echtglaspartien des 805 jedenfalls nicht zu vergleichen. Als einzige nutzerzugewandte Seite wurde der Deckel nicht verglast. Dafür besteht er aus einem durchgehenden Aluminiumpanel, das mit seiner gebürsteten Struktur nicht weniger wertig wirkt. 


In Win 805

Weil auch das rechte Seitenteil aus gehärtetem Glas besteht, wird das Kabelmanagement zu einer besonderen Herausforderung. An der Rückwand sitzt der einzige vormontierte Lüfter. Das 120-mm-Modell wird von weißen LEDs beleuchtet. Angebunden wird er mit einem 3-Pin-Lüfteranschluss. In Win hat dem Lüfter allerdings nicht nur einen 3-Pin-Anschluss, sondern auch eine 3-Pin-Buchse spendiert. So kann am Rückwandlüfter gleich noch ein weiterer Lüfter angeschlossen werden.  

In Win 805

Anders als der Großteil des Gehäusekorpus besteht der Gehäuseboden aus Stahl. Nur so kann der Staubfilter für die optionalen Bodenlüfterplätze magnetisch an seinem Platz haften. Für die Standschienen setzt In Win sogar einmal Kunststoff ein. Auch hier gilt aber - der Nutzer bekommt davon im Alltag wenig zu sehen. Kleine Gummipuffer an den Standschienen beugen Kratzern vor. 


In Win 805

Von außen mag das 805 noch so spektakulär wirken, im Innenraum ist es umso schlichter. In Win verzichtet auf einen durchgehenden Laufwerksschacht und bringt 3,5-Zoll-Laufwerke nur in einem kleinen Laufwerkskäfig am Boden unter. Dadurch können Erweiterungskarten die volle Gehäusetiefe ausreizen (abzüglich der Bauhöhe etwaiger Frontlüfter). Zudem hat es dieser Aufbau In Win ermöglicht, das 805 für Midi-Tower-Verhältnisse recht kompakt zu halten. 

In Win 805

Auch beim 805 verzichtet In Win darauf, dem Netzteil einen Lufteinlass im Boden zu spendieren. Stattdessen wird das Netzteil einfach mit dem Lufteinlass nach oben montiert. Dabei wird es genauso wie die Erweiterungskarten einfach mit ganz normalen Kreuzschlitzschrauben befestigt. 

In Win 805

Der modulare HDD/SSD-Käfig blockiert die beiden optionalen Bodenlüfterplätze. Wer alle Lüfterplätze des Gehäuses nutzen möchte, muss den Käfig ausbauen und auf 3,5-Zoll-Laufwerksplätze verzichten. Auch der zusätzliche 2,5-Zoll-Laufwerksplatz auf der Käfigoberseite fällt dann weg. Sollen die Bodenlüfterplätze und nicht alle Frontlüfterplätze genutzt werden, kann der Käfig aber auch mit der Frontlüfterblende verschraubt werden. Im Käfig werden die Laufwerke in Laufwerksschubladen installiert. 3,5-Zoll-Laufwerke können dabei werkzeuglos befestigt werden. Für sie gibt es zudem entkoppelnde Gummiringe. 2,5-Zoll-Laufwerkskäfige müssen hingegen mit den Schubladen verschraubt werden. Das gilt auch, wenn die 2,5-Zoll-Laufwerke am Laufwerksträger auf dem HDD/SSD-Käfig oder an den Laufwerksträgern hinter dem Tray installiert werden sollen. Dafür werden die Laufwerkträger selbst mit je einer gesicherten Rändelschraube befestigt.

Rändelschrauben halten auch die Frontlüfterblende an ihrem Platz. Diese Rändelschrauben werden aber komplett herausgedreht, sie bleiben nicht an ihrem Platz hängen. Die Frontlüfterplätze sieht In Win auch als Montageplatz für einen Dual-Radiator (240/280 mm) vor.


In Win 805

Hinter dem Tray stehen drei zusätzliche 2,5-Zoll-Laufwerksträger zur Verfügung. Im Tray gibt es zudem Kabeldurchführungen und eine Aussparung für die Montage von Prozessorkühlern mit Backplate. In Win hat darauf verzichtet, die Kabeldurchführungen mit Gummimanschetten zu verkleiden. 

In Win 805

Weil die Scheiben getönt sind und je nach Lichteinfall auch gerne spiegeln, fällt das Kabeldurcheinander beim Testsystem gar nicht ganz so sehr auf. Für eine längerfristige Nutzung empfiehlt es sich aber, die Kabel mit den mitgelieferten Kabelführungen und Kabelbindern geordnet zu verlegen. Das ist nicht nur besser für die Optik, sondern hilft auch beim Schließen des Seitenteils. Besonders viel Platz haben die Kabelstränge hinter dem Tray des 805 nämlich nicht. Die SSD unseres Testsystems zeigt aber, dass die 2,5-Zoll-Laufwerksplätze am Tray allemal nutzbar sind.

In Win 805

Der regelrecht durchlöcherte Tray kann die Kabelstränge nur zum Teil verstecken. Auch für den Blick in das Mainboardsegment ist ein geordnetes Verlegen der Kabelstränge hinter dem Tray deshalb eigentlich Pflicht. Weniger kompliziert als das Kabelmanagement ist die Hardwareinstallation. Beim Einbau des Testsystems haben wir keine negativen Überraschungen erlebt und konnten die Komponenten problemlos montieren. 


Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.

Das Testsystem:

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Folgende Komponenten wurden verbaut:

Eckdaten: Testsytem
Prozessor: Intel Core i5-2400S
Prozessor-Kühler: Scythe Yasya, passiv gekühlt
Mainboard: Biostar H77MU3
Arbeitsspeicher: 4096 MB Crucial 1333 MHz
Festplatte: OCZ Arc 100 SSD 240 GB
Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate
Betriebssystem: Windows 7 x64 Home Premium

Temperaturmessungen:

Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 30 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximalen Kerntemperaturen mit dem Systemtool Lavalys Everest. Die einzelnen Kerntemperaturen werden addiert und durch die Anzahl der physikalischen Kerne dividiert. Gleichzeitig wird die Grafikkarte mit dem Stresstest Furmark ausgelastet.

Die Betrachtung der Temperaturen im Idle-Zustand (= Leerlauf) wird zunehmend uninteressanter, da sowohl die Prozessor- als auch die Grafikkartenhersteller sehr gute Stromspartechniken entwickelt haben. Im Zuge dessen werden die Rechenkerne im Idle-Zustand heruntergetaktet und die Stromspannung reduziert. Infolgedessen wird die erzeugte Abwärme auf ein Minimum reduziert.

Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:

CPU-Temperatur

Grad Celsius
Weniger ist besser

GPU-Temperatur

Grad Celsius
Weniger ist besser

Beurteilung der Temperaturen:

Mit der geschlossenen Front und nur einem 120-mm-Lüfter an der Rückwand ist das Kühlsystem ab Werk sicher nicht optimal aufgestellt. Tatsächlich gibt es Midi-Tower, die das Testsystem deutlich besser kühlen konnten. Trotz der semi-passiven Auslegung unserer Komponenten ist die Kühlleistung des 805 für das Testsystem aber durchaus ausreichend. 

Lautstärkemessungen:

Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren.

Lautstärke in dB(A)

dB(A)
weniger ist besser

Dass der einzige vorinstallierte Gehäuselüfter an der Rückwand sitzt und offenbar nur mit moderater Drehzahl läuft, wirkt sich positiv auf unsere Lautstärkemessungen aus. Das 805 erreicht eine so geringe Lautstärke wie sonst fast nur richtige Silentgehäuse. Auch der subjektive Höreindruck ist positiv. Zu hören ist nur ein ganz dezentes Luftrauschen. Damit eignet sich das 805 trotz auffälliger Optik gut als Basis für einen leisen Rechner. Vorausgesetzt zumindest, das keine besonders hitzige Hardware verbaut und das Kühlsystem nicht überfordert wird. 

Weitere Messungen in der Übersicht:

Höhe Prozessorkühler:

Maximale Höhe CPU-Kühler in cm

cm
Mehr ist besser

Die offizielle Angabe von In Win beschränkt die maximale Prozessorkühlerhöhe auf 15,6 cm. Allerdings konnten wir mit dem Scythe Yasya problemlos einen 15,9 cm hohen Towerkühler auf der LGA 1155-Plattform installieren und das Seitenteil trotzdem noch schließen. Je nach Mainboard/Sockel kann der verfügbare Platz leicht variieren, sicherheitshalber sollte deshalb der offizielle Wert als Anhaltspunkt genommen bzw. im Einzelfall vom Nutzer nachgeprüft werden, ob der Wunschkühler passt.   

Grafikkartenlänge:

Maximale Grafikkartenlänge in cm

cm
Mehr ist besser

Noch deutlicher weicht unser Messwert bei der Grafikkartenlänge von In Wins Angaben ab. Offiziell sollen maximal 32 cm lange Grafikkarten Platz finden. Bis auf wenige Ausnahmen würden damit schon alle marktüblichen Modelle in das 805 passen. Laut unseren Messungen können aber prinzipiell bis zu 39 cm lange Erweiterungskarten installiert werden (ohne Frontlüfter/Frontradiator).

Platz für das Kabelmanagement:

Abstand zwischen Tray und Seitenteil in cm

cm
Mehr ist besser

Für das Kabelmanagement stellt In Win durchschnittliche 2 cm zur Verfügung. 

Materialstärke:

Stärke der Seitenteile in mm

mm
Mehr ist besser (unterschiedliche Materialien sind zu berücksichtigen)

Wir hatten schon angesprochen, dass die Glasseitenteile nicht mehr ganz so stark wie bei In Win 909 und 904 ausfallen. Von rund 5 mm sinkt die Materialstärke auf rund 3 mm.


Das 805 spielt für In Win eine wichtige Rolle: Es ist deutlich günstiger als das ATX-Modell der In Win 900er-Reihe, also als das 904. Trotzdem wird mit Blick auf den Mix aus gebürstetem Aluminium und gehärtetem Glas sofort klar, dass es alles andere als ein 08/15-Gehäuse ist. So schlicht und einfach auch die Form des Gehäuses ist, sorgen die drei getönten Glasseiten doch für eine ganz eigene Optik. Leider lässt sich die Wirkung des Echtglases nur eingeschränkt in Bildern einfangen. Wird das System nach dem unkomplizierten Zusammenbau in Betrieb genommen, leuchtet nicht nur der LED-Lüfter im Heck, sondern auch ein In Win-Schriftzug seitlich hinter der Front auf. Dabei lädt das 805 regelrecht dazu ein, weitere LED-Lüfter, LED-Leisten oder z.B. Speichermodule mit LEDs zu verbauen - für Lichtmodding ist das Gehäuse schließlich bestens geeignet. 

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Gegenüber den 900er-Modellen wirkt das kantig-gläserne 805 optisch noch einmal ganz anders. In Win hat es aber nicht nur wegen der Optik so umgestaltet - auch der günstigere Kaufpreis musste irgendwie realisiert werden. Dafür setzt In Win das Aluminium in deutlich geringerer Materialstärke ein und ersetzt es zumindest stellenweise (so für den Gehäuseboden) durch Stahl. Für die (dezent gestalteten) Standschienen kommt sogar Kunststoff zum Einsatz. Zudem wurde die Materialstärke der Glasseitenteile deutlich reduziert. Schließlich spart selbst der schlichte Innenraum mit nur einem kleinen Laufwerkskäfig Fertigungskosten. Dabei passt diese Auslegung durchaus zu den aktuellen Anforderungen der meisten Nutzer. Für viele Kaufinteressenten dürften die Laufwerksplätze völlig ausreichend und optische Laufwerke ohnehin schon überflüssig sein. Dafür findet ein mittelhoher Towerkühler genauso Platz wie lange Grafikkarten. In gewisser Weise passt selbst das begrenzte Kühlpotential in das Jahr 2016. Die Zeiten, in denen der Verbrauch von Prozessoren und Grafikkarten immer nur nach oben ging, sind längst vorbei. Damit gehen auch die Anforderungen an die Gehäusekühlung zurück. Die geschlossene Glasfront fordert aber ihren Tribut bei der Gestaltung der Frontlüfterplätze. Optionale Frontlüfter können sich nur seitlich durch schmale Luftschlitze Frischluft ansaugen. Einen Staubschutz hat In Win bei diesen Luftschlitzen anders als bei den optionalen Bodenlüftern nicht realisiert.

Wirkliche Alternativen zum 805 können nur Gehäuse sein, die sich ähnlich wertig präsentieren. Die naheliegende Alternative ist das In Win 904. Mit höherem Aluminiumanteil und runden Formen wirkt es gediegener, schränkt den Nutzer aber teils deutlich ein. So lassen sich nur wenigsten Towerkühler unterbringen, das Kühlsystem ist unflexibler als beim 805 und selbst die Netzteillänge kann zum Problem werden. Dafür lässt sich im 904 bei Bedarf ein optisches Laufwerk installieren - wenn auch an etwas unpraktischer Stelle. Alternativ bietet Lian Li einige Vollaluminiumgehäuse mit gehärtetem Glas an. Entsprechende Modelle wie der Glascube PC-O8 oder das schlanke PC-O7S (wir haben das kleinere Mini-ITX-Modell PC-O5S gestetet) spielen preislich aber in einer ganz anderen Liga.

Geht es nur um Praktikabilität, hat das 805 einen schweren Stand. Auch wenn es (mit einigen Einschränkungen) durchaus alltagstauglich ist, können klassische Stahlgehäuse mit Acrylwindow für weniger Geld oft viel mehr bieten. Dafür haben sie aber keine Chance, mit der Optik und Haptik des In Win-Modells mitzuhalten. Wer ein möglichst "günstiges" ATX-Gehäuse im Echtglas- und Aluminiumgewand sucht, kommt letztlich kaum am In Win 805 vorbei.  

Positive Aspekte des In Win 805:

Negative Aspekte des In Win 805: