Test: Corsair Carbide Series 200R - alles easy?

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Scythe_Gekko_logoDie Carbide Series umfasst Corsairs günstigste Gehäuse. Das neue 200R ergänzt diese Gehäusereihe nach unten. Der Midi-Tower soll laut Hersteller alles ganz easy machen - easy Montage, easy Systemerweiterung, easy zu kühlen und easy zu nutzen, sind die vorgegebenen Schlagworte. Wird das PC-Bauen mit dem Carbide Series 200R wirklich leichter? Und wie versucht Corsair, dieses Gehäuse von den nominell höher angesiedelten Modellen Carbide Series 300R, 400R und 500R abzusetzen?

Corsairs Carbide Series ist schon gut aufgestellt. Carbide Series 300R (zu unserem Test), 400R (zu unserem Test) und 500R (zu unserem Test) sind immerhin drei Midi-Tower, die eine Preisspanne von etwa 65 bis 95 Euro abdecken. Die Gehäuse variieren auch durchaus in Bezug auf Design und Ausstattung. Trotzdem bringt Corsair noch ein weiteres Modell auf den Markt - das Carbide Series 200R.

Dem Namen ist zu entnehmen, dass sich das 200R unter den bisherigen Modellen einordnet. Allerdings schlägt sich das noch nicht in einem wirklich günstigeren Preis nieder. Während das 300R für 65 Euro zu haben ist, beginnen erste Listungen für das 200R ab 61 Euro. Corsair hat uns aber darauf hingewiesen, dass der Preis zum Verkaufsstart deutlich günstiger ausfallen soll und zumindet bei einigen Händlern unterhalb der 50 Euro-Marke liegen wird.

Für sich betrachtet, lässt das Carbide Series 200R auf dem Papier eine durchaus solide Ausstattung erwarten. Der Midi-Tower nimmt ATX- oder Micro-ATX-Mainboards auf und bietet Platz für drei optische Laufwerke, vier 3,5-Zoll-Festplatten und vier 2,5-Zoll-HDDs bzw. -SSDs. Besonders betont wird von Corsair, wie leicht sich Hardware im Gehäuse montieren lässt. Werkzeuglos lassen sich nicht nur Erweiterungskarten, optische Laufwerke und 3,5-Zoll-Festplatten, sondern sogar die kleinen 2,5-Zoll-Laufwerke montieren.

Auch an Lüfterplätzen gibt es keinen Mangel. Zwei von acht Plätzen wurden von Corsair auch schon mit 120-mm-Lüftern bestückt. Trotz des moderaten Verkaufspreises hat Corsair auch an eher kosmetische Features wie Kabelmanagement und eine Innenraumlackierung gedacht.

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Günstige Gehäuse haben meist auch nur wenig Zubehör. Beim Carbide Series 200R ist das nicht anders. Eine knapp gehaltene Bedienungsanleitung, Montagematerial und einige schwarze Kabelbinder - mehr wird nicht mitgeliefert.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Corsair Carbide Series 200R
Bezeichnung: Corsair Carbide Series 200R
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 210 x 430 x 497 mm
Formfaktor: mATX, ATX
Laufwerke: 3x 5,25 Zoll (extern), 4x 3,5 Zoll (intern), 4x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1x 120 mm (Rückseite), 2x 120 mm (Front, einmal vorinstalliert), 2x 120 oder 140 mm (Seitenteil, optional), 2x 120 oder 140 mm (Deckel, optional), 1x 120 oder 140 mm (Boden, optional)
Gewicht: ca. 7 kg
Preis: 59 Euro (bei Amazon, laut Corsair soll das Gehäuse aber für unter 50 Euro erhältlich werden)

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Beim Design ist Corsair meist wenig wagemutig und setzt auf Understatement. Auch das 200R ist ein dezentes Gehäuse. Farbwahl und Gestaltung sorgen dafür, dass das Gehäuse wenig auffällig ist. Auch die Größe sorgt nicht für Auffälligkeit - mit 210 x 430 x 497 mm hat das Corsair-Gehäuse typische Midi-Tower-Maße.

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Die Front besteht aus Kunststoff. Ein spezielles Finish sorgt aber dafür, dass sie die Optik von gebürstetem Aluminium imitiert und dementsprechend etwas hochwertiger wirkt. Die Gestaltung lässt sich als funktional beschreiben. Oberhalb von drei 5,25-Zoll-Einschüben mit etwas wackligen Blenden sind die Bedienschalter und das I/O-Panel mit seinen USB 3.0-Ports und den Audiobuchsen gut zugänglich. Wie bei anderen Corsair-Gehäusen wurden auch beim 200R weiße LEDs als Status-LEDs eingesetzt. Das passt gut zum zurückhaltenden Design.

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Corsair bietet in aller Regel vielfältige Kühloptionen an. Selbst dieses Budget-Modell hat acht Lüfterplätze. Zwei davon stehen für die Kühlung des Areals um den CPU-Sockel bzw. der Erweiterungskarten zur Verfügung. Sie lassen sich mit 120- oder 140-mm-Lüftern nutzen. Wird der obere Lüfterplatz belegt, wird es aber eng, wenn auch noch ein hoher Tower-Kühler verbaut werden soll. Beide Seitenteile werden von Rändelschrauben an ihrem Platz gehalten.

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Einen von zwei vormontierten 120-mm-Lüftern hat Corsair an der Rückwand angebracht. Im Gegensatz zum Carbide Series 300R gibt es keine Schlauchdurchführungen. Sie dürften aber ohnehin nur von einer Minderheit der Nutzer vermisst werden.


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Das Corsair-Gehäuse steht auf vier entkoppelnden Gummifüßen. Der Boden bietet nicht nur dem Netzteil Platz, sondern auch einem optionalen 120- oder 140-mm-Lüfter. Allerdings leistet sich Corsair einen Lapsus bei den Staubfiltern. Für das Netzteil gibt es zwar einen komfortabel herausziehbaren Filter - er deckt aber nicht den optionalen Lüfterplatz mit ab. Staub kann so leicht in das Gehäuse eintreten.

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Der Deckel hält wie das linke Seitenteil zwei Montageplätze für 120- oder 140-mm-Lüfter bereit. Die 120-mm-Lüfterplätze halten Abstand zum Mainboard. Dadurch steigen die Chancen, dass sich ein 240er-Radiator installieren lässt.

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Bemerkenswert - die Lüfterplätze im Seitenteil, im Deckel und an der Rückwand weisen Gummiringe auf, durch die die Lüfter vom Gehäuse entkoppelt werden. Leider ist genauso bemerkenswert, dass der Frontlüfter ohne Entkopplung auskommen muss. Wie beim fehlenden Staubfilter des optionalen Bodenlüfters wirkt auch das inkonsequent. Die Gummiringe können bei Bedarf entfernt und anschließend mit etwas Geschick auch in die Montagelöcher für 140-mm-Lüfter gedrückt werden.


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Der Aufbau des Innenraums erinnert sehr an das Carbide Series 300R. Das gilt besonders für die Gestaltung der Laufwerkskäfige. Corsair lässt einfach zwischen dem 5,25-Zoll-Käfig und dem Festplattenkäfig Platz. So gibt es genug Raum für lange Erweiterungskarten, ohne dass Corsair noch einen modularen HDD-Käfig einkalkulieren müsste. Im Detail hat sich aber doch gerade beim Laufwerksschacht einiges geändert.

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Neu ist vor allem der Kunststoffaufsatz auf dem regulären Festplattenkäfig. Dadurch kann das 200R anders als das 300R nicht mehr nur vier 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Laufwerke, sondern vier 3,5- und vier 2,5-Zoll-Laufwerke aufnehmen. Neu ist außerdem, wie Corsair die Montage der verschiedenen Laufwerkstypen löst. Die 3,5-Zoll-Festplatten werden nicht mehr in den typischen Corsair-Schubladen montiert, sondern gleich an ihren Platz geschoben. Dort können sie mit einem Dorn fixiert werden, der von einer Feder an das Laufwerk gedrückt wird. Auf den ersten Blick wirkt dieser Mechanismus nicht besonders vertrauenserweckend - in der Praxis erfüllt er aber seinen Zweck. Einen Nachteil der neuen HDD-Montageform sehen wir vor allem in der fehlenden Entkopplung. Unsere WD Raptor machte sich dann auch gleich bemerkbar. Die 2,5-Zoll-Laufwerke werden eingeclipst, für die optischen Elemente gibt es hingegen wie bei den 3,5-Zoll-Laufwerken eine Lösung mit einem Federelemement.

Aus dieser Perspektive ist auch der zweite Lüfter zu sehen, den Corsair verbaut. Das 120-mm-Modell sorgt vor allem für Kühlung im Bereich der Erweiterungskarten. Es muss ohne Entkopplung und ohne regulärem Staubfilter auskommen. Allerdings hat Corsair die seitlichen Lufteinlässe mit einem Netzgewebe ausgekleidet, sodass der Staub schon da abgefangen werden sollte. Ein zweiter Frontlüfter mit 120 mm Durchmesser kann vor dem HDD-Käfig montiert werden.

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Das Netzteil wird auf zwei Erhebungen abgelegt, die aber direkt aus dem Boden herausgearbeitet wurden und dementsprechend keine entkoppelnde Wirkung haben. Die Montage der Erweiterungskarten erfolgt mit Rändelschrauben.

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Zwischen dem Deckel und der Oberkante des Mainboards ist nur ein geringer Abstand. Für die Montage eines Radiators im Deckel ist das ungünstig - zumindest wurden die Bohrungen für die 120-mm-Lüfter sinnvoll platziert.


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Obwohl der Abstand zwischen Tray und Seitenteil relativ gering ist, lassen sich Kabel trotzdem hinreichend gut hinter dem Tray verlegen. Das ist vor allem dem herausgewölbtem Kabelschacht zu verdanken.

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Corsair hat nicht zu viel versprochen. Die Montage unsers Testsystems war durchaus "easy". Allerdings bieten auch viele Konkurrenten ähnlich teure Gehäuse mit vergleichbaren Montagemechanismen an.


Neben der Verarbeitung und der Ausstattung des Gehäuses ist auch das Temperaturverhalten von elementarer Bedeutung.

Das Testsystem:

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Folgende Komponenten wurden verbaut:

Eckdaten: Testsytem
Prozessor: Intel Core i3-530 @ 2,93 GHz
Prozessor-Kühler: Scythe Yasya, passiv gekühlt
Mainboard: Gigabyte GA-H55M-USB3
Arbeitsspeicher: 4096 MB Crucial 1333 MHz
Festplatte: Western Digital Raptor 74 GB
Grafikkarte: Sapphire Radeon HD 4670, passiv gekühlt
Betriebssystem: Windows 7 x64 Home Premium

Temperaturmessungen:

Um die maximalen Temperaturen des Prozessors zu ermitteln, wurde die CPU mittels des kostenlosen Stresstest-Tools Prime 95 für 30 Minuten ausgelastet. Da der Small FFT-Test erfahrungsgemäß die höchste Wärmeverlustleistung mit sich bringt, benutzen wir diesen Modus und protokollieren die maximalen Kerntemperaturen mit dem Systemtool Lavalys Everest. Die einzelnen Kerntemperaturen werden addiert und durch die Anzahl der physikalischen Kerne dividiert.

Im direkten Anschluss wurde die Grafikkarte mittels FurMark auf Temperatur getrieben. FurMark ist ein kostenloser OpenGL-Benchmark und bietet einen Xtreme-Burning-Mode, der die Grafikkarte temperaturmäßig ans Limit bringt. Auch die Grafikkarte wurde 30 Minuten lang ausgelastet.

Die Betrachtung der Temperaturen im Idle-Zustand (= Leerlauf) wird zunehmend uninteressanter, da sowohl die Prozessor- als auch die Grafikkartenhersteller sehr gute Stromspartechniken entwickelt haben. Im Zuge dessen werden die Rechenkerne im Idle-Zustand herunter getaktet und die Stromspannung reduziert. Infolgedessen wird die erzeugte Abwärme auf ein Minimum reduziert.

Unsere Messungen brachten folgendes Ergebnis hervor:

Beurteilung der Temperaturen:

Unser passives Testsystem setzt sich zwar nicht aus aktueller High-End-Hardware zusammen, zeigt aber gut die Stärken und Schwächen der Gehäusekühlung auf. Wir vergleichen das Carbide Series 200R zu einen mit dem nominell höher angesiedelten Carbide Series 300R, zum anderen aber auch mit dem Silent-Gehäuse Nanoxia DS1 und dem auf hohe Kühlleistung optimierten Full-Tower Phantom 820 von NZXT.

Die Mainboard- und HDD-Temperatur des 200R liegt auf einem Level mit den Werten des 300R. Allerdings lässt das günstigere Modell bei der CPU- und GPU-Temperatur ein paar Federn. Das 300R hat zum einen eine durchlässige Front, der Luftstrom wird also weniger behindert. Zum anderen setzt Corsair bei diesem Modell einen Frontlüfter mit 140 mm Durchmesser ein.

Während sich das 200R dem größeren Bruder geschlagen geben muss, kann es sich speziell bei der CPU-, aber auch bei der Mainboardtemperatur deutlich vom Nanoxia DS1 absetzen. Die Kühlleistung des Phantom 820 spielt hingegen in einer eigenen Liga.

Lautstärkemessungen:

Für unsere Lautstärkemessungen nutzen wir ein Voltcraft SL-400 Schallpegel-Messgerät, das wir in 20 cm Entfernung vor dem Gehäuse platzieren.

Das Carbide Series 200R ist kein leises Gehäuse. Die beiden Lüfter sind gut hörbar, außerdem werden die Festplatten nicht entkoppelt. Es empfiehlt sich zum einen der Einsatz einer Lüftersteuerung, zum anderen sollten leise Festplatten oder gleich SSDs genutzt werden.

Weitere Messungen in der Übersicht:

Wir messen die maximale Höhe des Prozessorkühlers und die maximale Grafikkartenlänge mithilfe eines handelsüblichen Zollstocks und berücksichtigen auch vorhandene Hersteller- bzw. Händlerangaben. Daraus resultieren gewisse Messungenauigkeiten. Die Werte können zwar als Orientierung dienen, sind aber keineswegs mm-genau.

Höhe Prozessorkühler:

Die maximale CPU-Kühlerhöhe reicht mit 16 cm gerade so für die meisten Tower-Kühler aus. Unser Scythe Yasya nähert sich mit seinen 15,9 cm schon sehr der Seitenwand.

Grafikkartenlänge:

Dank der Lücke im Laufwerksschacht ist viel Platz für lange Erweiterungskarten. Soll eine Erweiterungskarte in einem unteren Slot genutzt werden, kann es aber doch eng werden. Auf Höhe der HDD-Käfigs reduziert sich die maximale Erweiterungskartenlänge auf 30 cm.

Platz hinter dem Mainboardschlitten:

1,5 cm Abstand zwischen Tray und Seitenteil sind eigentlich zu wenig für Kabelmanagement. Dank des herausgewölbten Kabelschachts lassen sich die Kabelstränge aber doch passabel verlegen.


Mit dem Carbide Series 200R möchte Corsair einen günstigen Midi-Tower anbieten, der vor allem mit Benutzerfreundlichkeit überzeugen soll. Wir können durchaus bestätigen, dass sich Hardware komfortabel im Gehäuse verbauen lässt. Allerdings sind wir auf einige überraschende Schwachstellen gestoßen.

Doch beginnen wir mit den Pluspunkten. Der dezent gestaltete Tower bietet eine ordentliche Verarbeitung und eine Materialstärke, die angesichts der Preisklasse als angemessen bezeichnet werden kann. Die im Vergleich zum Carbide Series 300R umgestalteten Laufwerkskäfige nehmen nun bis zu acht Festplatten bzw. SSDs auf. Die Montage löst Corsair anders als bei bisherigen Modellen - zumindest bei kurzfristiger Nutzung haben die neuen Mechanismen ihren Zweck erfüllt und sorgen für einen "easy" Zusammenbau des PCs. Erhalten geblieben ist die Lücke zwischen dem 5,25-Zoll- und den 2,5-/3,5-Zoll-Käfigen. Dadurch können auf Höhe der Lücke problemlos selbst Erweiterungskarten mit Überlänge montiert werden. Dank der acht Lüfterplätze lässt sich das Kühlsystem variabel gestalten. Zwei vormontierte Lüfter sorgen dafür, dass die Kühlleistung aber schon im Auslieferungszustand solide ist.

Allerdings sind die Lüfter dabei auch deutlich hörbar. Gleichzeitig ist die Entkopplung der Festplatten weggefallen, sodass auch von Seiten der HDDs (je nach Modell) mit erhöhter Lautstärke zu rechnen ist. Weniger überzeugend ist außerdem die Staubfilterlösung. Ein herausziehbarer Netzteilstaubfilter ist aber lobenswert.

Im Vergleich zum derzeit nur wenige Euro teureren Carbide Series 300R müssen beim 200R einige Abstriche hingenommen werden. Noch zu verkraften scheint der Unterschied bei der Kühlleistung - das 300R hat einen größeren Frontlüfter und eine offene Front. Störender sind die weggefallene Festplattenentkopplung und der lückenhafte Staubschutz. Das 200R kann aber die vier separaten 2,5-Zoll-Laufwerksplätze als Pluspunkt vorweisen.

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Alles easy? Das Carbide Series 200R ist in einigen Punkten zwar wirklich sehr benutzerfreundlich, hat aber auch Schwächen. Bei der derzeitigen Preislage spricht nur wenig dafür, das 200R dem nächstgrößeren und funktionaleren 300R vorzuziehen. Erst ein sinkender Verkaufspreis könnte Corsairs neues Einsteiger-Gehäuse interessant machen.  

Update: Laut Corsair soll das Carbide Series 200R zum Verkaufsstart für unter 50 Euro erhältlich werden. Damit würde Corsair für den nötigen Preisabstand zwischen diesem und den höher angesiedelten Modellen sorgen. Auch bei reduziertem Verkaufspreis müssen sich Kaufinteressenten allerdings fragen, ob ihnen der günstige Preis die angesprochenen Abstriche im Vergleich zum Carbide Series 300R wert ist.  

Positive Aspekte des Corsair Carbide Series 200R:

Negative Aspekte des Corsair Carbide Series 200R: