Razer Blackwidow Elite im Test

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preview razer blackwidow eliteMit der Razer BlackWidow Elite gibt es insgesamt schon zwölf unterschiedliche Modelle der BlackWidow-Reihe. Die BlackWidow-Modelle, sollen laut Razer, schon immer der Maßstab aller Gamingtastaturen gewesen sein - und mit der "Elite"-Ausprägung soll die Tastatur noch einmal auf ein völlig anderes Level gebracht werden. Ob das gelingt, klärt unser Test.

Das erste Modell der BlackWidow-Reihe kam im Jahr 2010 auf den Markt. Seit der Einführung wurde die BlackWidow in den unterschiedlichsten Ausprägungen hergestellt. Dabei waren diese meistens nur durch einen speziellen Namenszusatz gekennzeichnet. In diesem Fall haben wir die Razer BlackWidow Elite in der Redaktion vorliegen. Neue Switches und ein multifunktionales Drehrad sind bei diesem Modell die beiden Aspekte, die verbessert wurden. Doch in wie weit können diese später in der Praxis überzeugen? Genau das werden wir in diesem Test herausfinden. 

Ein multifunktionales Drehrad kennen wir bereits vom Test der Roccat Horde, die ebenfalls ein solches Feature besitzt. Die neuen Switches müssen natürlich überzeugen und werden im direkten Vergleich gegen die sehr beliebten und weit verbreiteten Cherry MX Red antreten. Bei einem Preis von ca. 180 Euro sollte ein hohes Maß an Qualität erwartet werden dürfen und die Features und die Performance sollten über jeden Zweifel erhaben sein.

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Von rein technischer Seite betrachtet, ist die Razer BlackWidow Elite nicht viel anders als andere Tastaturen aus gleichem Hause. Es wird auf die im eigenen Haus entwickelten Razer Switches gesetzt und eine RGB-Beleuchtung ist ebenfalls vorhanden, auch bietet die Tastatur diverse Mediafunktionen und die Möglichkeit der Individualisierung via Software.

Technische Daten - Razer Blackwidow Elite
Switches: Razer Orange Switch
Betätigungskraft: ca. 45 Gramm
Weg bis zum Auslöser: 1,9 Millimeter
Weg bis zum Anschlag: 4,0 Millimeter
Lebensdauer Switches:
80 Millionen Tastenanschlägen
Beleuchtung: Razer Chroma™-Hintergrundbeleuchtung mit 16,8 Millionen Farboptionen
Beleuchtungsfeatures: 8 unterschiedliche Effekte
Programmierbare Tasten: Jede Taste kann zur Makrotaste umfunktioniert werden
Zusätzliche Tasten (Hardware): Mediacontrols
Weitere Anschlüsse: USB 2.0- und Audio-Durchleitung
Besondere Features: Handballenauflage, Multifunktionales Drehrad, Kabelmanagement
Anti Ghosting: Ja, 10-Tasten-Rollover
Handballenauflage: Ja
Kabel: 2,0 Meter; Textilsleeve
Abmessungen (BxHxT): 440 x 42 x 165 Millimeter
Preis: ca. 180 Euro

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Die Razer BlackWidow Elite kommt mit einem sehr überschaubaren Lieferumfang daher. Lediglich eine kleine Anleitung sowie die gepolsterte Handballenauflage sind neben der Tastatur in der Verpackung vorhanden. Ein Tool zum leichteren entfernen von Tastenkappen, austauschbare Tastenkappen oder eine Transporttasche sind nicht vorhanden. Im Karton selbst ist die Tastatur durch eine Plastikabdeckung vor Staub und sonstigem Schmutz geschützt und die an den äußeren Enden vorhanden Schaumstoffpolster, schützen die Tastatur und Handballauflage gut vor Stößen beim Transport.

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Razer hat ein Standard 105-Tasten-Layout gewählt, plus ein paar Zusatztasten in Form von Mediacontrolls und einem multifunktionalen Drehrad, welche sich in der oberen rechten Ecke der Tastatur befinden. Die von Razer designten Mediatasten stechen durch ihr Design etwas aus dem sonst recht schlichten Design heraus. Auch das Drehrad ist etwas auffälliger durch seine Beleuchtung und die Tatsache, dass es etwas über die Tastatur hinausragt. Die eigentlich standardmäßig in der oberen rechten Ecke angesiedelten Status-LEDs, sind in den freien Bereich über den Pfeiltasten verschoben worden. Zusatztasten, die völlig frei definiert werden können, sind nicht vorhanden. Dafür wurden ein USB-2.0-Port und ein kombinierter Klinke-Anschluss in den linken Bereich vom Gehäuse integriert, für das USB- und Audio Pass-Through. Die bei vielen Tastaturen übliche Doppelbelegung der F-Tasten ist nur bei den Tasten F9 bis F12 vorhanden. Mit diesen Tasten kann sowohl die Helligkeit der Beleuchtung angepasst werden aber auch die Makroaufzeichnung oder die Aktivierung des „Gaming“-Modus ist möglich.

Bei der Beleuchtung setzt Razer, wie auch viele andere Hersteller, auf eine RGB-Beleuchtung mit 16,8 Millionen Farben. Die Helligkeit der Beleuchtung kann wahlweise über die Tastatur oder über die Software angepasst werden. Die Ausleuchtung der einzelnen Tasten ist gleichmäßig und ausreichend hell, sodass die Farben auch bei Tageslicht erkennbar sind. Doch nicht nur die Haupttasten sind beleuchtet, auch die Tasten des Multimediapanels sowie das Drehrad werden mit angesteuert. Die Status-LEDs leuchten nur einfarbig weiß, sind aber nicht aufdringlich hell wie bei anderen Herstellern, die bei Dunkelheit sogar blenden.

Das gesamte Gehäuse, sowie die Tasten sind aus Kunststoff hergestellt und schwarz lackiert. Lediglich die Hauptzeichen auf den Tastenkappen sind weiß und lichtdurchlässig. Die Tasten inkl. Switches sind nicht wie üblich ins Gehäuse integriert, sondern sitzen oben auf der Oberseite der Tastatur. Diese Bauweise sorgt dafür, dass die Tastatur einfach gereinigt werden kann, hat aber auch den kleinen Nachteil, dass die gesamte Höhe der Tastatur dadurch zunimmt. Die Oberseite besteht aus schwarzem Aluminium, dieses sorgt nicht nur für eine sehr edle Optik und ein stabiles Gehäuse, sondern auch für ein etwas höheres Gewicht.

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Neben dem etwas höheren Gewicht, sorgen auch die Anti-Rutsch-Gummis dafür, dass die Tastatur genau dort auf dem Schreibtisch bleibt, wo sie hingehört. Insgesamt sind fünf sehr große Anti-Rutsch-Gummis auf der Unterseite angebracht. Diese verhindern nicht auf einem XXL-Mauspad, sondern auch auf Holz- oder Glasoberflächen effektiv das Verrutschen. Auch die Handballenauflage besitzt insgesamt sechs dieser Anti-Rutsch-Gummis. Wie unschwer zu erkennen ist, sind auf der Unterseite keine Aussparung für mögliche Halterungen der Handballenauflage vorhanden. Dies liegt daran, dass die Handballenauflage von Magneten am eigentlichen Gehäuse der Tastatur gehalten wird. Die Magneten sind stark genug, um die Handballenauflage effektiv zu halten. Bei der Handballenauflage handelt es sich nicht, wie bei vielen anderen Herstellern, einfach nur um eine Kunststoffauflage. Das Modell von Razer ist mit Kunstleder überzogen, darunter wurde es mit Memory-Foam gepolstert.

Zusätzlich zur Handballenauflage sorgen auch die in zwei Stufen aufstellbaren Füße für mehr Komfort. Dabei hat man die Wahl zwischen einem kleinen Aufstellfuß mit 0,7 cm und einem großen Aufstellfuß mit 1,5 cm. Auch das Thema Kabelmanagement hat Razer sich bei der BlackWidow auf die Fahne geschrieben. Am oberen Rand ist ein Kabelkanal in die Tastatur eingelassen, um ein Kabel so unsichtbar zur Mitte, zur linken oder auch rechten Seite der Tastatur führen zu können.

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Angeschlossen wird die Razer BlackWidow Elite über ein, in der Mitte der Tastatur fest angebrachtes, zwei Meter langes, schwarz gesleevtes, USB-2.0-Kabel. Aufgrund der Tatsache, dass die Tastatur über USB-2.0- und Audio-Pass-Through verfügt, ist das Anschlusskabel an sich schon relativ dick, das Textilsleeve sorgt dafür, dass das Kabel noch ein bisschen dicker und verwindungssteifer wird. Die Verarbeitung des Textilsleeves ist sehr gut, es sind keine herausstehenden Fäden erkennbar. Gebündelt werden kann das Anschlusskabel über eine Silkonband, das am Ende des Kabels angebracht ist.


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Mithilfe von Razers Software „Synapse“ hat man die Möglichkeit, sehr viele Anpassung an der BlackWidow Elite vorzunehmen, um die Tastatur so auf seine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben einzustellen. Werden bereits andere Produkte aus dem Hause Razer verwendet, können diese ebenfalls via Razer Synapse konfiguriert werden. Alle weiteren Produkte werden, wie auch die BlackWidow Elite, in der Startansicht unter "Geräte" aufgeführt.

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Jede Taste kann mit einer individuellen Funktion versehen werden. So lässt sich z. B. einer normalen "STRG"-Taste ein Makro zuweisen, das vorher aufgenommen wurde. Aber auch das Zuweisen einer bestimmten Windows- oder Mausfunktion ist denkbar. Die Möglichkeiten der individuellen Tastenbelegung sind nahezu grenzenlos und lassen keine Wünsche offen.

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Auch bei den Beleuchtungseinstellung hat Razer nicht gespart. Insgesamt acht vorgefertigte Effekte werden bereitgestellt. Diese können dann in den Details wie Farbe, Geschwindigkeit, Richtung usw. angepasst werden. Bei der Farbauswahl hat man die Auswahl aus 16,8 Millionen Farben aus dem RGB-Farbraum.

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Sehr hilfreich ist es, dass innerhalb der Software mehrere Profile angelegt werden können. So ist es beispielsweise möglich, für unterschiedliche Spiele andere Beleuchtungs- und Tasteneinstellungen zu laden. Die Profile werden dann im Razer-Account abgelegt - und das ist leider auch ein Nachteil dieser Software. Es wird zwingend ein Razer Account benötigt für die Verwendung der Razer Synapse Software.


Praxiseindrücke

Das, was als Erstes auffällt, wenn man die Tastatur anschließen will, sind die beiden USB-Anschlüsse. Diese sind auf den ersten Blick beide identisch, jedoch dient einer für den Anschluss der Tastatur, während der andere für den USB-Port an der Tastatur vorgesehen ist. Schön ist, dass auf den USB-Anschlüssen direkt steht, welcher für welche Funktion ist. Dies ist nicht bei allen Herstellern so. Nachdem die Tastatur angeschlossen ist, kann sie auch gleich verwendet werden. Es ist vom Prinzip her keine separate Software notwendig, um die BlackWidow Elite zu verwenden, jedoch bietet die Software umfangreiche Möglichkeiten die Einstellungen an die persönlichen Präferenzen anzupassen.

Durch Razer Synapse kann beispielsweise sehr einfach, aber dennoch sehr umfangreich, die Beleuchtung angepasst werden. Nicht nur diverse Effekte, auch 16,8 Millionen Farbvariationen stehen zur Auswahl. Die Beleuchtung der einzelnen Tasten ist dabei sehr angenehm und ausreichend hell auf der höchsten Stufe. Leider sind die Mediatasten nur von außen beleuchtet, daher muss man sich erst ein bisschen zurechtfinden. Die Beleuchtung hat in unseren Augen aber leider auch einen recht gravierenden Nachteil. Tasten wie das "Q", "E" und auch alle Tasten unter den "F"-Tasten haben eine Zweit- oder sogar Drittfunktion, die über ein eigenes Symbol auf der Tastatur dargestellt werden. Diese Zusatzsymbole werden nicht beleuchtet. In unseren Augen ist das sehr unverständlich und für jemanden, der auch einmal in einem völlig abgedunkelten Raum schreiben will, ein echtes Problem. Es ist immer nur das Hauptzeichen ausgeleuchtet. Für einen Gamer mag das nicht unbedingt relevant sein, aber jemand der auch produktiv mit der Tastatur arbeiten möchte, hat es so etwas schwerer.

Ein Highlight der Software, ist die Individualisierung jeder einzelnen Taste. So kann beispielsweise eine nicht benötigte "ALT-GR"-Taste zu einer Makrotaste umgewandelt werden. Doch auch die Zuweisung eines direkten Programm- oder Spielestarts ist denkbar. User, die ihre Tastatur für unterschiedliche Spiele oder Anwendungen konfigurieren, haben die Möglichkeit diverse Profile anzulegen und diese entweder über die Software oder eine zugewiesene Taste zu laden.

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Doch nicht nur das Design und die Beleuchtung sind wichtig. Viel wichtiger sind die Performance beim Spielen oder auch im produktiven Einsatz, sowie die Ergonomie und die Haptik. Da wir hier in der Redaktion mit der Razer BlackWidow Elite eine Tastatur für rund 180 Euro vorliegen haben, sollten die Haptik auf jeden Fall auf einem sehr hohen Niveau sein - und genau das ist hier auch der Fall. Die Tastatur ist sehr gut verarbeitet und wir haben weder am Gehäuse noch an den Tastenkappen irgendwelche Verarbeitungsfehler feststellen können. Die Tastenkappen sind komplett aus Kunststoff hergestellt und schwarz lackiert worden. Das Gehäuse der Tastatur ist, genau wie die Tastenkappen, schwarz. Die Oberseite der Tastatur, auf der die Tasten angebracht sind, besteht aus schwarzem Aluminium, welches einen sehr hochwertigen Eindruck vermittelt und auch das Gewicht der Tastatur etwas erhöht. Dies ist aber in keiner Weise ein Nachteil, eher im Gegenteil. Dadurch liegt die Tastatur sehr stabil auf dem Tisch und in Verbindung mit den sehr großen und gut dimensionierten Anti-Rutsch-Gummis bleibt die Tastatur genau da, wo sie sein soll.

Da es sich beim Layout um eine normale 105-Tasten-Anordnung handelt, hat man keine großen Schwierigkeiten, sich an die BlackWidow Elite zu gewöhnen. Jede Taste lässt sich auf Anhieb finden und es kann ohne große Eingewöhnung direkt losgelegt werden. Alle Tasten weisen einen sehr guten Druckpunkt auf, auch an den Außenkanten der Tasten. Die Leertaste, als auch die "Enter"-Taste verfügen über eine zusätzliche Stabilisierung, wie man sie von den Tasten der "Huntsman Elite" kennt. Trotzdem sind die Switches nicht mehr mit den alten Razer Switches vergleichbar. Beim genauen Hinschauen fällt auf, dass die Switches auf der linken- und rechten Seite eine Stabilisierung erhalten haben. Dies schützt die Switches nicht nur vor dem Eindringen von Staub und Flüssigkeiten, sondern sorgt auch dafür, dass die Tasten auch an den äußersten Rändern noch stabil sind und einen guten Druckpunkt aufweisen.

Für den Komfort hat Razer eine gepolsterte Handballenauflage mit eingepackt. Diese ist mit Kunstleder überzogen und kann ohne weiteres direkt an die untere Kante der Tastatur gelegt werden. Damit die Handballenauflage auch dort bleibt, wo sie hingehört, sind insgesamt vier Magnete in die Handballenauflage und die Unterkante der Tastatur eingearbeitet. Leider wird bei Verwendung der Handballenauflage das beleuchtete "Razer"-Logo verdeckt. Insgesamt ist die Auflage sehr gut und trägt dazu bei, dass auch sehr lange Gaming Sessions nicht zur Ermüdung der Hände/Handgelenke führen. Leider ist die Handballenauflage an den Seiten recht stark abfallend. Schöner wäre es gewesen, wenn das von Razer genutzte Modell länger wäre, oder die Kanten nicht so stark abfallen würden.


Mit der BlackWidow Elite liefert Razer eine grundsolide Gamingtastatur, mit einer sehr guten Verarbeitungsqualität ab. Qualitativ lässt sie keine Wünsche offen und mithilfe der übersichtlichen und umfangreichen Software kann jeder Nutzer die Tastatur an die persönlichen Präferenzen anpassen. Das Design ist schlicht und auch die RGB-Beleuchtung ist nicht so auffällig, wie Beispielsweise bei der Huntsman Elite, bei der auch das Gehäuse in 48 Zonen beleuchtet werden kann. Zusatztasten, die vom User frei belegt werden können, sind leider nicht vorhanden. Dies ist im Prinzip aber auch nicht ganz so tragisch, da über Razer Synapse jede Taste zu einer Makrotaste umfunktioniert werden kann. 

Schön ist das von Razer gestaltete Multimediapanel mit seinem Drehrad. Leider sind die Symbole auf den Tasten des Panels nicht beleuchtet, weshalb eine kleine Eingewöhnungszeit notwendig ist, bis man sich die Tasten eingeprägt hat. Ebenso hat sich Razer auch einen kleinen Fauxpas bei der Beleuchtung der Symbole geleistet. Die Zusatzsymbole werden nämlich nicht mit beleuchtet, nur die Hauptsymbole auf den Tasten sind beleuchtet. Dies erschwert unter Umständen die Verwendung der Tastatur in stark abgedunkelten Räumen. Das mag für einen Gamer nicht weiter störend sein, wer hingegen produktiv arbeitet, kann diese Einschränkung bemerken.

Eine Gamingtastatur muss aber nicht nur schön leuchten, sondern sie muss eine gute Performance beim Gaming abliefern - und genau das Tut die Razer BlackWidow Elite auch. Die Tasten haben zu jedem Zeitpunkt einen sehr guten Druckpunkt und auch an den Außenkanten der Tasten bleibt dieser nahezu unverändert gut. Die Lautstärke beim Tippen ist dabei angenehm leise, was aber ein subjektiver Eindruck ist. Für einen besseren Vergleich haben wir die Lautstärke beim Tippen aus einer Entfernung von ca. 30 cm aufgenommen.



Der Weg bis zum Auslösen ist angenehm gering, mit nur 1,9 mm, was auch das Spielen von Games mit einer hohen APM einfacher macht. Mit einer Betätigungskraft von 45 g ist auch das versehentliche Auslösen von angrenzenden Tasten in unserem Test nur sehr selten vorgekommen. Aus rein Ergonomischer Sicht kann die Razer BlackWidow Elite ebenfalls überzeugen. 

Bauartbedingt ist das Gehäuse an sich schon recht hoch, da die Tasten von oben auf die Tastatur aufgesetzt sind. Damit das Handgelenk aufgrund der Höhe nicht so stark abgeknickt werden muss, liegt eine gepolsterte und mit Kunstleder überzogene magnetische Handballenauflage bei. Weitere Pluspunkte der BlackWidow Elite sind das eingebaute USB- und Audio-Pass-Through und der Kabelmanagementkanal auf der Unterseite der Tastatur. Dies ermöglicht es, die Kabel von Tastatur, Maus und Headset in einem Kabelstrang zum PC zu führen. Leider wird wieder einmal nur USB 2.0 als Schnittstelle angeboten. Warum im Jahr 2018 kein USB 3.0 verbaut wird, ist uns schleierhaft. Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass die Tastatur mit einem Preis von 180 € nicht gerade zu den günstigen Geräten zählt.

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Positive Aspekte der Razer BlackWidow Elite:

Negative Aspekte der Razer BlackWidow Elite: