Seite 2: Ersteindruck und Impressionen

Mit der MeduZa soll das Gaming auf einem neuen Level stattfinden. Doch fangen wir ganz vorne an: der Lieferumfang ist bescheiden. Neben der Maus finden sich eine Kurzanleitung und eine CD in der Verpackung. Die Maus macht auf den ersten Blick einen durchwachsenen Eindruck. Hatten wir schon sehr hochwertige Mäuse in diesem Bereich im Test, wirkt die EpicGear MeduZa nicht wirklich überzeugend. Der verwendete Art des Plastiks sowie die doch recht langweilige Optik führen nicht gerade zu einem überschwänglichen ersten Eindruck. Gewebeschlauch um das Anschlusskabel darf in diesem Preissegment erwartet werden. Natürlich muss man an der einen oder anderen Ecke sparen, wenn man gleich zwei Sensoren verbaut - und sollten die ihre Arbeit gut verrichten, ist der mittelmäßige Ersteindruck sicher schnell vergessen.

 8-small

Trotz wenig innovativer Form liegt die Maus sehr gut in der Hand - und auch die Gleiteigenschaften stimmen. Nach dem ersten Usability-Test wirkt die Maus gleich deutlich vertrauenserweckender. Die rote Beleuchtung sticht zwar noch immer sehr heraus, kann aber notfalls per Treiber abgeschaltet werden. Das Gewicht beläuft sich auf 120 g, was sicherlich auf die zwei Sensoren zurückzuführen ist. Das sollte aufgrund der guten Gleiteigenschaften aber eher die Minderheit stören. Die Dual-Sensor-Technologie nennt der Hersteller HDST (Hybrid Dual Sensor Technology) - der Vorteil: man kann einen Laser- oder einen optischen Sensor nutzen oder auch beide - ganz wie man möchte. Die Einstellung kann auf der Unterseite der Maus über einen Schieberegler geregelt werden. Die beiden Sensoren zu verbauen hat den entscheidenden Vorteil, die jeweiligen Probleme der beiden Techniken gegeneinander zu rechnen. Dafür steht ein ARM Cortex M3 als Recheneinheit zur Verfügung. Das ermöglicht der Maus, die Präzision eines Laser-Sensors mit der Stabilität der optischen Variante zu verbinden und das Beste aus beiden Welten zu verbinden.

7-small Die mitgelieferte Software funktioniert zwar und bietet alle erdenklichen Einstellungsmöglichkeiten, was wir natürlich sehr gut finden, wird aber im Vollbildmodus ausgeführt und enthält vor jedem Start eine mehrsekündige Animation, die bei jedem mal mit Skip übersprungen werden muss. Zu allem Überfluss ist die Software auch noch in Flash programmiert.