NVIDIA nForce 780a vs. AMD 780G

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613bignforce780sChipsätze mit integrierter Grafik sind weitaus verbreiteter, als es den Anschein hat. Ein Großteil der weltweit eingesetzten PC-Systeme baut auf integrierte Grafikeinheiten, aus diesem Grund ist auch Intel hier Weltmarktführer. Sowohl AMD als auch NVIDIA wollen dies mit ihren 780G- und nForce-780a-Chipsätzen nun aber ändern und den eigenen Marktanteil steigern. Ein günstiges Phenom-System ist mit einem integrierten Chipsatz auch aufgrund der sehr niedrigen Prozessorpreise sehr interessant. Wir werfen auf Blick auf den eher Office- und HTPC-orientierten AMD 780G und den neuen "High-End" AMD Phenom Chipatz nForce 780a aus dem Hause NVIDIA.

 

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Gut drei Monate nach dem Launch der AMD-Spider Plattform war es für AMD auch soweit, den ersten Chipsatz voll funktionsfähiger DX10 IGP zu präsentieren. Allerdings ist es recht schnell sehr still um den 780G geworden, nicht zuletzt durch den fehlende Aktzeptanz in der Gamer-Szene für Low-Cost-Chipsätze mit integrierter Grafik.

Bei NVIDIA positioniert man den nForce 780a etwas anders als bei der Konkurrenz. Der nForce 780a bildet das High-End-Modell einer ganzen Chipsatzserie für AMD Phenom Prozessoren. Mainboards mit nForce 780a Chipsatz-sollen also nicht nur in schnöden Office-PCs ihren Platz finden, sondern auch in High-End-Gaming-Systemen. Eine Taktik von NVIDIA: In jedem zukünftigen Chipsatz wird auch eine integrierte Grafik zu finden sein.

AMD 780G Features:

  • Northbridge: AMD 780G
  • Southbridge: AMD SB700
  • Prozessorunterstützung: AMD Sockel AM2+/ AM2 (PhenomFX Phenom, Athlon 64 FX, Athlon64 X2, Athlon 64, Sempron)
  • Speicher: DDR2-1066/800/667 MHz
  • Hybrid CrossFire Unterstützung

    NVIDIA nForce 780a Features:

  • Prozessorunterstützung: AMD Sockel AM2+/ AM2 (PhenomFX Phenom, Athlon 64 FX, Athlon64 X2, Athlon 64, Sempron)
  • Speicher: DDR2-1066/800/667 MHz
  • Hybrid SLI Unterstützung mit Hybrid Power
  • NVIDIA SLI, 3-Way-SLI und Quad-SLI Unterstützung

    Bereits auf den ersten Blick zeigen sich deutliche Unterschiede in der Ausstattung der Chipsätze und die Marktpositionierung von AMD und NVIDIA ist klar erkennbar. Während AMD ganz klar auf den Low-Cost und Office-PC Markt abzielt, will NVIDIA zumindest mit dem High-End Modell auch AMD Phenom Nutzer locken.


    Der AMD 780G-Chipsatz setzt sich zusammen aus der 780G-Northbridge und der SB700-Southbridge. Beide Chips sind über ein "A-Link Express II"-Interface mit bis zu vier PCI-Express Lanes verbunden. Insgesamt sind 22 PCI-Express Lanes verfügbar, wovon allerdings schon 16 für den PCI-Express x16 Steckplatz reserviert sind.

     

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    Obligatorisch für einen Chipsatz mit integrierter Grafik ist die in der Northbridge verbaute GPU. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um eine ATI Radeon HD 2400 GPU, die auf 55 nm geshrinkt wurde, ähnlich der ATI Radeon HD-3400-Serie. AMD selbst spricht in diesem Zusammenhang von einer Radeon HD-3200-GPU, die mit 40 Stream-Prozessoren ausgestattet ist. Die 3D-Leistung liegt deutlich über der von Intels G33 und NVIDIAs GeForce 7150 IGPs. Von Hause aus sind Mainboards mit 780G Chipsatz nur sehr begrenzt mit Overclocking-Funktionen versehen, dank AMDs Overdrive Tool sind allerdings Taktraten von 800 MHz möglich, was dann bei 1280x1024 und niedrigen Details durchaus für das ein oder andere aktuelle Spiel ausreichend ist. Im Normalfall arbeiten die 205 Millionen Transistoren der Northbridge mit 500 MHz und verbrauchen im Idle-Betrieb etwa 3 Watt, unter Last dann bis zu 15 Watt.

    Von der Architektur-Sparte aus gesehen hat AMD die ATI Radeon HD 2400 GPU übernommen, allerdings hat man sich dazu entschlossen den UVD (Unified Video Decoder) in der Version 2.0 zu übernehmen, wie er aus der ATI Radeon HD-3400-Serie bekannt ist. Somit soll auch eine stotterfreie 1080p-Wiedergabe möglich sein, was unsere Praxistests bestätigten. Zur Ausgabe der Signale stehen je nach Mainboardhersteller DVI, HDMI 1.3 und DisplayPort zur Verfügung.

    Wer mehr als die zwei durch die Onboard-Grafik möglichen Monitore ansteuern möchte, kann eine diskrete Grafikkarte in den PCI-Express x16 Steckplatz stecken und somit bis zu vier Monitore betreiben oder aber beide GPUs im Hybrid CrossFire Modus betreiben und somit die 3D-Leistung zu verbessern. Bisher freigegeben sind allerdings nur ATI Radeon HD 3450 und die HD 3470. Über Sinn oder Unsinn eines Low-Cost-CrossFire darf gestritten werden.


    Drei Mainboards mit AMD 780G-Chipsatz haben sich bislang bei uns eingetroffen - zunächst das Gigabyte GA-MA78GM-S2H.

     

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    Weiter geht es mit dem MSI K9A2GM.

     

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    Und Zuguterletzt noch das Sapphire PI-AM2RS780G.

     

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    Gleich drei neue Chipsätze stellte NVIDIA mit dem heutigen Tag vor. Der nForce 780a richtet sich dabei an High-End-Anwender, die sämtliche Features wie 3-Way-SLI, HybridPower und ESA wünschen. Mit dem nForce 750a sollen potenzielle Käufer gelockt werden, die auf ESA und 3-Way-SLI verzichten können. An die Einsteiger und kostenbewusste Kunden richtet sich der nForce 730a-Chipsatz.

     

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    In den nachfolgenden Blockdiagrammen sind die einzelnen Features und deren Zugehörigkeit nochmals genauer abgebildet.

     

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    Für die meisten Leser dürfte der Vergleich zwischen nForce 780a und 750a interessant sein, wesshalb hier ein detailierter Blick auf die Unterschiede interessant sein dürfte.

     

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    Besonders die Kommunikation zwischen CPU und GPU hat sich in der Vergangenheit als Flaschenhals entwickelt, was besonders bei Multi-GPU-Systemen zum tragen kommt. NVIDIA hat daher für den nForce 780a ein verbessertes Protokoll für die CPU-to-GPU- und GPU-to-GPU-Kommunikation entwickelt, welches die Latenzen senken und die Bandbreite steigern soll.

    GPU-to-GPU Direct Link (PWShort):

    Der PCI-Express Controller im Chipsatz hat nun die Möglichkeit, Daten von der GPU direkter zu ihrem Bestimmungsort zu leiten, was NVIDIA dann Posted-Write Shortcut (PWShort) nennt. Besonders SLI-Systeme profitieren hier von der verbesserten Kommunikation.

     

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    Broadcast:

    In einem SLI-System kommt es ebenfalls vor, dass die gleichen Daten an bis zu vier verschiedene GPUs geschickt werden müssen. Damit dies nun nicht viermal von der CPU aus über den Chipsatz an die GPUs geschehen muss, hat NVIDIA im nForce 200-Chip ein sogenannten Broadcast Command eingeführt, welches die Daten direkt an alle GPUs weitergibt.

     

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    Ebenso wie der AMD 780G auch verfügt der nForce 780a über eine integrierte GPU. Laut NVIDIA sollen alle zukünftigen Chipsätze, egal ob für AMD oder Intel Prozessoren, über eine integrierte Grafikeinheit verfügen. Die GeForce 8000er-GPU im neuen Chipsatz zeichnet sich genau wie der 780G durch einen vollen DirectX 10 Support aus. Die Vorteile der NVIDIA PureVideo HD Technologie wurden hinlängst bekanntgemacht, die GeForce-8000-GPU unterstützt alle von der Desktop-Variante bekannten Features. Natürlich können auch hier die Mainboardhersteller zwischen DVI-, VGA-, HDMI- und DisplayPort-Anschlüssen wählen, bis zu zwei Displays können dabei gleichzeitig angesteuert werden.

    Hybrid SLI:

    Mit Hybrid SLI bzw. HybridPower will NVIDIA nun die SLI-Technologie nicht nur was die Performance betrifft verbessern, sondern auch einen weiteren wichtigen Faktor hier zusammenbringen, den Stromverbrauch. Auf einem Mainboard mit NVIDIA Chipsatz der Hybrid SLI unterstützt lassen sich so entsprechende NVIDIA-Grafikkarten, bisher nur die beiden Modelle GeForce 9800 GTX und 9800 GX2, komplett abschalten wenn sie nicht gebraucht werden und die Onboard-Grafik übernimmt die Arbeit.

    Ist der entsprechende nForce Treiber installiert steht dem Anwender folgendes Menü über die Taskleiste zur Verfügung:

     

    Save Power: Im "Save Power" Modus arbeitet ausschließlich die Onboard-Grafik und stellt das Bild dar. Die eventuell verbaute diskrete Grafikkarte wird über den freien SMBus im PCI-Express-Protokoll komplett deaktiviert.

    Boost Performance: Im "Boost Performance" Modus sind sowohl die integrierte als auch die diskrete Grafikeinheit aktiviert.

    Additional Displays: Wie der Name bereits sagt arbeiten im "Additional Displays"-Modus ebenfalls alle im System verbauten Grafikkarten zuzüglich der integrierten GPU, um möglichst viele Monitore ansteuern zu können.


    Auch Mainboards mit NVIDIA nForce 780a wollen wir einmal näher betrachten. Hier beginnen wir mit dem ASUS Crosshair II Formula.

     

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    Ähnlich aber um einige Gamer-Features beschnitten kommt das M3N-HT Deluxe daher.

     

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    Ohne die von den ASUS Platinen bekannten Onboard-Features arbeitet das MSI K9N2GM-FD.

     

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    Folgendes Testsystem wurde sowohl auf den Mainboards mit AMD 780G als auch auf den Mainboards mit NVIDIA nForce 780a Chipsatz eingesetzt:

     

  • AMD Phenom 9850
  • 4x 1 GB Corsair CM2X1024-8500C5D DDR2-1066
  • Samsung SP2504C
  • Windows Vista Ultimate 64 Bit SP1
  • Turbo-Cool 860 Watt Netzteil

     

  • NVIDIA ForceWare 175.14
  • NVIDIA nForce 18.11

     

  • ATI Catalyst 8.4

    Die Tests führten wir mit folgenden Konfigurationen aus:

  • Sapphire PI-AM2RS780G (IGP)
  • ASUS M3N-HAT Deluxe (IGP)
  • Hybrid CrossFire (IGP + ATI Radeon HD 3450)

    ATI Radeon HD 3450 von Sapphire:

     

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    Den integrierten GPUs wurden im BIOS 512 MB Speicher zugewiesen. Die Benchmarks wurden mit einer Auflösung von 1280 x 1024 durchgeführt.

     

    Wie nicht anders zu erwarten zeigen sich die beiden Mainboards ohne zusätzliche Grafikkarte am sparsamsten. Im Idle-Betrieb liegt auch das 780G System mit diskreter Radeon HD 3450 Grafikkarte in Hybrid CrossFire Konfiguration sehr dicht auf den System die ausschließlich mit der IGP arbeiten.

     

    Unter Last ändert sich das Bild dann leicht. Die nForce 780a Platine arbeitet etwas sparsamer als die AMD 780G Konkurrenz. Die zusätzliche Grafikkarte bei Hybrid CrossFire sorgt unter Last auch für einen erhöhten Stromverbrauch.

     

    Bei der Wiedergabe eines HD-Videos zeigt sich abermals die AMD 780G Platine als die sparsamste. Allerdings ist der Unterschied mit etwas weniger als 6 Watt sehr gering.

     

    Zum Abschluss wollen wir das Stromsparpotenzial von HybridPower einmal näher betrachten. Das komplette Abschalten der Grafikkarte(n) sorgt für eine sehr odentliche Einsparung. Interessant ist hier die Differenz zwischen den jeweiligen Balken. Das Abschalten einer GeForce 9800 GTX bringt er eine Ersparnis von knapp 60 Watt. Im SLI-Betrieb zweier GeForce 9800 GTX sind es dann fast 120 Watt. Entsprechend geht es im 3-Way-SLI Verbund weiter, auch wenn es hier nicht ganz 180 Watt Ersparnis werden. Auch bei einer und zwei GeForce 9800 GX2 Grafikkarten ist die Ersparnis ordentlicht. Eines der Haupt-Gegenargumente eines SLI, 3-Way-SLI und Quad-SLI Systems, der hohe Stromverbrauch, fällt somit weg. Für diesen Test deaktivierten wir Cool&Quiet, wird dieses im BIOS aktiviert ist der Stromverbrauch des gesamten Systems nochmals deutlich niedriger.


    Bei den Benchmarks wollen wir uns auf einige wenige konzentrieren. Im 3DMark06 arbeitet die IGP des AMD 780G etwas schneller als die IGP des nForce 780a. Im Hybrid CrossFire Modus ist dann nahezu eine Verdopplung der Leistung möglich.

     

    Im mehr oder weniger Office-bezogenerem PCMark Vantage ändert sich an der eigentlich Reihenfolge dann nichts.

     

    Mit dem echter DirectX 10 Titel World in Conflict tun sich beide IGPs sehr schwer. Recht schnell wird klar, dass bei aktuellen Games auf eine niedrigere Auflösung gesetzt werden muss oder die Details sehr eingeschränkt werden.

     


    NVIDIA musste den Launch des nForce 780a um einige Wochen verschieben. Eigentlich war dieser für die CeBIT 2008 vorgesehen, doch technische Probleme zwangen NVIDIA dazu, die neues Features ausschließlich hinter verschlossenen Türen zu präsentieren. Auch jetzt scheinen Treiber und BIOS noch nicht vollends ausgereift, auch wenn NVIDIA auf dem richtigen Weg ist und die Plattform sehr vielversprechend aussieht.

     

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    Beide Hersteller versuchen, genau wie Intel, mit den integrierten Chipsätzen gleich mehrere Märkte abzudecken. Dabei rückt neben dem üblichen Einsatz als Office-System auch immer mehr die Wiedergabe von HD-Inhalten in den Fokus. NVIDIA geht mit dem 780a und 750a sogar noch einen Schritt weiter und bringt die integrierte Grafik ins Gamer-Segment. Hauptargument hierfür ist der Stromverbrauch, vor allem der hauseigenen Grafikkarten, die im Idle-Betrieb zu viel Strom verbrauchen. Sitzen zwei oder mehr GPUs in einem System, verbraten die Grafikkarten selbst im Idle-Betrieb mehr als 200 Watt. Mit dem neuen Save-Modus lässt sich der Stromverbrauch in einem Gaming-System drastisch senken.

    Es muss also wieder unterschieden werden, welches Einsatzgebiet in Frage kommt. Soll ein einfacher Office-PC zusammengebaut werden, der auch das ein oder andere HD-Video abspielen kann, ist ein Mainboard mit AMD 780G sicher die beste Wahl. Wer auf der Suche nach einer AMD Phenom-Platine ist, die neben einer guten Performance auch innovative Stromspartechniken beherrscht, der ist beim nForce 780a oder 750a genau richtig. Sowohl bei AMD als auch bei NVIDIA macht der Einsatz von Multi-GPU-Systemen im Zusammenspiel der integrierten GPU und einer diskreten Grafikkarte keinen Sinn. Die Leistung kommt nicht auf ein aktzeptables Niveau. Hier sollten dann lieber einige Euro mehr für eine gute Mittelklasse-Grafikkarte ausgegeben werden.

    Weitere Links:

  • Mainboard-Forum
  • Artikel zur NVIDIA GeForce 9800 GTX
  • Artikel zur NVIDIA GeForce 9800 GX2
  • Artikel zu ATI CrossFireX vs. NVIDIA Quad-SLI