Teamgroup SO-DIMM DDR4 mit 3.200 MT/s im Kurztest

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teamgroup-ddr4-so-dimmFür den Test des ASRock RackE3C256D4I-2T haben wir auf SO-DIMM zurückgreifen müssen. Neben Notebooks, die aber auch immer häufiger verlöteten Arbeitsspeicher bekommen, sind kleine und kompakte Systeme noch immer ein gern gesehener Anwendungsfall für den kompakteren SO-DIMM. Da wir Mainboard und Prozessor noch zu Hand hatten, haben wir uns den Teamgroup T-Create Classic SO-DIMM mit 3.200 MT/s angeschaut.

Ein DDR4-Kit mit 3.200 MT/s und einer Kapazität von 32 GB wird keine große Überraschungen mehr aufzeigen können. Dennoch aber waren wir interessiert daran zu schauen, welche Unterschiede sich in den verschiedenen Taktstufen ergeben und eventuell ergibt sich hier auch ein Argument anstatt zu einem günstigen Kit mit DDR4-2600 doch zum Kit von Teamgroup zu greifen. Den Test des Mainboards mussten wir mangels Verfügbarkeit eines anderen Kits mit DDR-2400 machen müssen und hatten hier das Gefühl, dass die Systemleistung hinter dem bleibt, was eigentlich möglich wäre. Wir haben den Teamgroup-Speicher daher in verschiedenen Taktstufen einen AIDA64- und einen Y-Cruncher-Durchlauf machen lassen, um die Leistungsunterschiede darstellen zu können.

Folgende Komponenten kamen für den Test zum Einsatz:

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Uns stand das Teamgroup T-Create Classic 10L SO-DIMM Kit mit einer Kapazität von 32 GB als DDR4-3200 mit Timings von CL22-22-22-52 zur Verfügung, welches die Produktbezeichnung TTCCD432G3200HC22DC-S01 hat. Der Preis für dieses Kit liegt bei 116 Euro. Als DDR4-2666-Kit mit Timings von CL19-19-19-43 ist es ebenfalls noch erhältlich und kostet dann etwa 110 Euro. Außerdem gibt es noch ein weitere Varianten mit einer Gesamtkapazität von 16 GB und 64 GB.

Damit ist auch die Frage nach den Timings geklärt, mit denen das Kit betrieben werden kann. DDR-3200 bei CL22-22-22-52 wären auf dem Desktop nicht herausragend und auch unter den SO-DIMMs gibt es Speicher, der etwas schärfere Timings ermöglicht.

Benchmarks

Betrieben haben wir den Speicher mit 1,2 V. Für die einzelnen Taktstufen haben wir die Timings leicht angepasst, zumindest soweit es das Mainboard überhaupt zugelassen hat:

AIDA64

Lesedurchsatz

in MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Schreibdurchsatz

in MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Kopierdurchsatz

in MB/s
Mehr ist besser

AIDA64

Latenz

in ns
Weniger ist besser

Von DDR4-2133 bis zu DDR4-3200 steigert sich der Lese-, Schreib- und Kopierdurchsatz dramatisch. In Zahlen ausgedrückt reden wir hier von 50 % und dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Leistung des Systems. Auf Basis des von uns verwendeten Mainboards macht es aufgrund der fehlenden Overclocking-Möglichkeiten viel aus, ob Speicher verwendet wird, der mit nur 2.400 MT/s arbeitet oder ob dieser auf 3.200 MT/s kommt. Einfluss auf die Leistung haben auch die Latenzen und auch hier zeigt sich mit zunehmendem Takt natürlich eine Verbesserung.

Y-Cruncher Multi-Threaded

500 Millionen Stellen

in s
Weniger ist besser

Um neben einigen synthetischen Werten auch etwas eher handfestes aufzeigen zu können, haben wir den Y-Cruncher verwendet. Er steht exemplarisch für eine rechenintensive Anwendung, die ihre Daten größtenteils im Speicher vorhält. Dementsprechend groß ist der Einfluss auf die Leistung. So sehen wir auch hier eine Leistungssteigerung von 50 % zwischen dem langsamsten und schnellsten Betrieb des Speichers.

Fazit

Der Teamgroup T-Create Classic SO-DIMM mit 3.200 MT/s tut genau das, was er soll. Im Falle unseres Systems wird er direkt erkannt, muss aber noch auf seine 3.200 MT/s eingestellt werden. Auch die Timings waren kein Problem. Als DDR4-3200 mit Timings von CL22-22-22-52 bewegt ich das Kit im üblichen Rahmen für einen solchen Speicher. Mit niedrigeren Taktraten konnten wir die Timings noch etwas drücken, aber womöglich auch aufgrund des verwendeten Mainboards war einfach nicht mehr möglich – und vermutlich ist in dieser Form auch nicht mehr sinnvoll.

Wir waren gespannt zu sehen, welche Unterschiede sich zwischen dem bisher verwendeten DDR4-2400 und dem nun genutzten DDR4-3200 ergeben. Die Ergebnisse sprechen für sich. Von DDR4-2400 auf DDR-3200 sprechen wir von einer um 40 % höheren Speicherbandbreite. In Anwendungen, die extrem von der Speicherbandbreite abhängig sind, werden diese 40 % 1:1 in Mehrleistung umgesetzt.

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Im Vergleich zu den teuren Preisen für DDR5 ist jeglicher DDR4 geradezu günstig. Das von uns getestete Kit mit 32 GB (2x 16 GB), 3.200 MT/s und Timings von CL22-22-22-52 kostet 116 Euro. Somit liegt man hier preislich genau auf Linie mit den restlichen Angeboten.

Positive Aspekte des Teamgroup T-Create Classic SO-DIMM DDR4-3200:

Negative Aspekte des Teamgroup T-Create Classic SO-DIMM DDR4-3200:

Preise und Verfügbarkeit
TeamGroup T-Create Classic 10L SO-DIMM Kit 32GB, DDR4-3200, CL22-22-22-52
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar