Seite 3: Fazit

Mit den neuen Viper-Steel-RGB-Modulen versucht Patriot den RGB-Markt in den Fokus zu nehmen. Dies ist durch die sehr große Masse an Konkurrenten zwar nicht besonders einfach, jedoch muss man diesen Schritt machen, um weiterhin am Markt präsent zu bleiben. Dabei dürfen die Qualität und auch die Performance nicht auf der Strecke bleiben. 

Im Fall der Viper Steel RGB-Module sehen wir weiterhin eine solide Verarbeitungsqualität. Der Heatspreader fühlt sich sehr hochwertig an und auch die Lackierung ist sauber. Schön wäre es, wenn das Logo vielleicht in einer etwas dezenteren Farbe auf den Heatspreader aufgebracht wird, da die goldene Schlange nicht in jedes Farbkonzept passen wird. Die RGB-Beleuchtung, welche in fünf Zonen unterteilt wurde, ist leider nicht sehr gleichmäßig, und es lassen sich die einzelnen Zonen erkennen. Schön ist es, dass für die Konfiguration der RGB-Beleuchtung keine Software aus dem Hause Patriot notwendig ist, da die gängigen Herstellersysteme wie MSI Mystic Light, ASUS Aura Sync, Gigabyte RGB Fusion und ASRock Polychrome unterstützt werden. 

Leider liegen die vom Hersteller garantierten Timings in einem hohen Bereich und die Tatsache, dass nicht erkennbar ist, welche Micron-Chips verbaut sind, macht das Overclocking nicht wirklich einfach. Das Overclocking-Potenzial ist leider nur im unteren Bereich anzusiedeln und somit sind die Speicherriegel eher für Kunden geeignet, die maximal das XMP-Profil laden wollen. Die von Patriot versprochene "extrem performance" vermissen wir hingegen.

Alles in allem bieten die Viper Steel RGB-Module noch Luft nach oben. Da kann das recht schicke Gaming-Design leider nicht darüber hinwegtäuschen. 

Positive Aspekte der Patriot Viper Steel RGB:

  • Schönes Design
  • Keine Zusätzliche Software notwendig

Negative Aspekte der Patriot Viper Steel RGB:

  • Eingeschränkes OC
  • SPD-Programmierung unzureichend

Preise und Verfügbarkeit
Patriot Viper Steel RGB 64GB 3600
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 309,90 EUR