RAM-Roundup: 2x 8GB von Patriot, Gigabyte, Inno3D, G.Skill und TeamGroup

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ddr4roundupIm Speichermarkt ist eine Menge Bewegung: Nicht nur schwanken die Preise häufig, auch gibt es seit den vergangenen Wochen einige neue Mitspieler im Markt. So haben Inno3D und Gigabyte eigene Speichermodule angekündigt. Neue Kits haben wir zudem von G.Skill, TeamGroup und Patriot erhalten - Zeit also, uns mal wieder dem Thema DDR4 zu widmen.

Für ein Roundup müssen Produkte eine Gemeinsamkeit aufweisen, ansonsten lohnt es sich nicht, sie "in einen Topf" zu werfen. Im Speicherbereich ist dies aber mehr als schwierig, denn von jeder Speicherserie gibt es unzählige Ausführungen. So sind beispielsweise die G.Skill-Module aus unserem Test in diversen Konfigurationen, unterschiedlichen Taktraten und Kapazitäten verfügbar. Und zudem hat jeder Hersteller mittlerweile Kits mit und ohne RGB im Angebot, meistens zudem auch noch eine High-End- und eine Midrange-Serie. 

Trotzdem haben wir uns entschlossen, die fünf Speicherkits in einem Test zu präsentieren: Es sind alles Kits mit 2x8 GB, sie bieten also insgesamt 16 GB Kapazität, und sie sind auch alle identisch organisiert: Single-Sided-Kits mit je acht Speicherchips pro Speichermodul. Insofern weisen sie eine identische Charakteristik auf, auch wenn einige offiziell nur mit DDR4-3200 an den Start gehen, andere bis zu 4.133 MHz hoch getaktet werden können. Für den Endanwender wird sich dann sowieso eine andere Frage stellen: Welches Kit brauche ich in welcher Geschwindigkeit, denn sowohl die schnellstgetakteten Kits gibt es in günstigerer, niedrigerer getakterer Ausführung, aber auch die langsameren oft mit höheren Taktraten.

In unserem Test haben wir folgende fünf Kits versammelt:

Deutlich zu sehen ist also: Bei den Taktraten gibt es klare Unterschiede, und daraus folgt natürlich auch eine große Differenz beim Preis. Letztendlich nutzen die Hersteller vorgetestete Speicherchips für die Kits, und je höher diese getaktet werden sollen, desto geringer wird die Ausbeute an Chips, die tatsächlich bei 1,35 V DDR4-Spannung tatsächlich zuverlässig die Taktfrequenzen erreichen.

Und dabei wären wir natürlich auch beim nächsten Punkt: 4.133 MHz muss ein Testsystem auch erst einmal erreichen. Die CPU-Hersteller unterstützen zwar mittlerweile das RAM-Overclocking sehr gut, spezifizieren ihre CPUs aber natürlich auf weitaus geringere Taktfrequenzen. Je nach CPU und Mainboard kann es somit sein, dass das System gar nicht mehr als 3.600 MHz erreicht - dann bringen auch die schnellsten Speicherchips keine höheren Taktfrequenzen. In unserem Fall scheint bislang eine Grenze beim Overclocking bei ca. 4.300 MHz Speichertakt erreicht zu sein - noch konnte kein Speicherkit in unserer Kombination mit Core i7-9900K und ASRock Z390 Taichi eine höhere Taktfrequenz erreichen. 

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Natürlich ist auch RGB ein Thema, das bei allen Herstellern auf dem Programm steht. Im vorliegenden Roundup springen vier Hersteller auf den RGB-Zug auf, Patriot hat neben der Viper-4-Steel-Serie aber natürlich auch RGB-Module im Angebot. Die Kits werden über den SMBus angesteuert, können also per Mainboardsoftware auf die gewünschte RGB-Farbe oder den gewünschten RGB-Effekt justiert werden. Dabei ist es aber Hersteller-spezifisch, welche der RGB-Techniken unterstützt werden. Gigabyte unterstützt natürlich die eigene RGB Fusion Software, man wird sich aber hüten, ein ASUS-Aura-Logo auf die Verpackung zu drucken. Andere Hersteller versuchen ihre Kits möglichst für alle Mainboardhersteller fit zu machen.

Die Spezifikationen der Kits wollen wir zunächst in der Übersicht festhalten, bevor wir ins Detail gehen:


Spezifikationen in der Übersicht
Hersteller und Bezeichnung  G.Skill
Trident Z Royal
TeamGroup
Xcalibur RGB
Inno3D
iChill RGB
Aura Black
Gigabyte
AORUS
Patriot Gaming 
Viper 4 Steel
Getestete Version2x8GB DDR4-32002x8GB DDR4-36002x8GB DDR4-36002x8GB DDR4-32002x8GB DDR4-4133
Straßenpreis ab 194,90 Euroab 189 Euroab 243,90 Euroab 258 Euronoch nicht verfügbar
Homepage G.SkillTeamGroupInno3DGigabytePatriot
EPP / XMP XMP 2.0XMP 2.0XMP 2.0XMP 2.0XMP 2.0
Taktfrequenz und Spannung
3200 MHz @ 1,35 V3600 MHz @ 1,35 V3600 MHz @ 1,35 V3200 MHz @ 1,35 V4133 MHz @ 1,35 V
Garantierte Timings CL16-18-18-38CL18-20-20-44CL17-18-18-38CL16-18-18-38CL19-21-21-41
Chips HynixSamsungSamsungSamsungSamsung
Garantiezeit lifetimelifetimelifetimelifetimelifetime
Kapazität 2x 8 GB2x 8 GB2x 8 GB2x 8 GB2x 8 GB

Auf den nächsten Seiten präsentieren wir die fünf Speichermodule im Detail. 


G.Skill hat sich seit Jahren im Speicherbereich nach vorne gekämpft und hat mittlerweile im Overclocking-Bereich eine Vormachtstellung - in Deutschland verkauft man so gut wie noch nie, und das ist sicherlich den verschiedenen Serien zuzuschreiben. Die Ripjaws-Module sind beispielsweise auf Preis-Leistung getrimmt, die Trident Z eher auf High-End-Overclocking - und die Flare-Module für AMD-Plattformen. Somit hat man eine beachtliche Vielfalt am Markt und kann unterschiedliche Bedürfnisse gut bedienen.

Nun kommt zumindest optisch, wenn auch nicht technisch, eine weitere Serie hinzu: Die G.Skill Trident Z Royal haben technisch viel mit der Trident-Z-Serie gemeinsam, aber einen anderen Heatspreader. Während die Trident Z RGB Kits noch eine halbwegs klassische RGB-Beleuchtung mitbringen, hat man den Royals eine ganz besondere Optik spendiert. Und so gut diese aussieht, einigen Usern wird es gefallen, andere werden sie als zu bunt, unruhig, kindisch oder mit anderen Adjektiven belegen. Wenn man jedoch einen Eyecatcher im PC-System sucht, sind sie sicherlich genau das Richtige. Wir haben die goldene Variante von G.Skill bekommen - wem Silber besser gefällt, der findet auch immer eine silbere Heatspreader-Variante. 

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Auch wenn es optisch sicherlich cool aussieht - so muss man beim Einbau auf jeden Fall Handschuhe anziehen und die Module auch vorher noch einmal säubern. Auf der empfindlichen goldfarbenen Oberfläche sieht man leider jeden Fingerabdruck, und gerade wenn man auf die Optik Wert legt, möchte man Fettflecken sicherlich nicht auf dem Heatspreader kleben sehen. 

Bezüglich der unterstützten RGB-Software gibt G.Skill an, dass sie ASUS Aura Sync, MSI Mystic Light Sync und natürlich die eigene Software unterstützen. Wie man sehen kann, lief die RGB-Beleuchtung auch bei unserem ASRock-Testboard, aber bei nichtunterstützten Plattformen lassen sich eventuell Effekte nicht einstellen. Auf den Test der RGB-Funktionen haben wir verzichtet. 

Technisch kann man mit den Modulen nichts falsch machen. Wir haben die 3.200 MHz-Variante im Test, die sich auch durchaus auf üblicher G.Skill-Qualität bewegt: Ein sauber programmiertes SPD-EEPROM ist da natürlich Standard, die Module laufen mit guten 16-18-18-38er-Timings bei 1,35 V Spannung und 1.600 MHz, also 3.200 MHz DDR4. Damit liegen sie zwar nur im unteren Bereich unseres Roundups, wer schnellere Taktfrequenzen benötigt, findet bei G.Skill aber auch noch schnellere Module mit bis zu 4.600 MHz, auch mit anderen Kapazitäten. Verwendet werden bei diesen Riegeln sicherlich auch andere Chips, denn die hier verbauten Hynix lassen sich nur bis zu einer bestimmten Taktfrequenz sinnvoll betreiben. Typhoon Burner ließt zwar die Hynix 8GBit MFR aus, aber hierbei müsste es sich bei unseren Overclocking-Ergebnissen um einen Anzeigefehler handeln - wahrscheinlich ist, dass Hynix 8GBit CJR-Chips zum Einsatz kommen.  

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Beim Übertakten erreichten wir trotzdem recht gute Werte: Die Speicherkits lieferten am Ende 3.800 MHz maximalen Takt, bei immerhin noch CL18-20-20-40 und Command Rate von 2t. Die Spannung mussten wir hier leicht auf 1,45 V erhöhen. Mit der Standardspannung erreichten wir 3.600 MHz bei 16-20-20-40 und 1t Command Rate. Damit erreichen wir natürlich nicht Bestwerte im Test, aber G.Skill schafft es zumindest noch ein wenig Spielraum für Overclocking zu bieten.

Preise und Verfügbarkeit
16GB G.Skill Trident Z Royal gold DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit
109,11 Euro 129,90 Euro Nicht verfügbar



Auf der Computex 2018 zeigte Gigabyte erstmals die Vision eines "Gigabyte-PCs", bestehend aus 100 % eigenen Komponenten. OK - die CPU kommt natürlich weiterhin von Intel oder AMD. Viele Bereiche hatte Gigabyte auch in der Vergangenheit schon bedient, beispielsweise Grafikkarte, Mainboards und Netzteile. Speichermodule und auch SSDs kamen in den letzten Monaten noch hinzu. Unter dem AORUS Gaming Brand werden sie nun vermarktet.

Im Vergleich zu den anderen Herstellern startet Gigabyte zunächst einmal mit wenigen Kits: Das uns vorliegende DDR4-3200-Kit ist das "größte", nämlich nicht nur mit RGB, sondern auch noch mit zwei Speicherdummys, die sich in die freien Speicherslots einsetzen lassen. Bei einem 2x8-GB-Kit hat man dann bei einem Z390-Mainboard nicht das Problem, dass freie Speicherbänke zu sehen sind, sondern kann die Dummys dazwischensetzen. Sie werden auch mit Spannung versorgt und die RGB-Beleuchtung ist auch ansprechbar, insofern wirkt es, als hätte man vier Speichermodule im System. 

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Ansonsten legt Gigabyte zunächst einmal einen sauberen Start hin: Man verwendet Samsung-Chips, programmiert das EEPROM ordentlich mit 3.200 MHz und CL16-18-18-38 bei 1,35 V mit XMP 2.0, auch Fallback-Frequenzen sind enthalten, insofern sollten die Kits auf allen gängigen Mainboards laufen. Gerne würde Gigabyte natürlich auch sehen, dass die Kits in einem Gigabyte-Mainboard laufen - aber den einzigen Vorteil, den man hierdurch hat, wäre die RGB-Beleuchtung, die sich offiziell nur mit Gigabytes RGB Fusion 2.0 steuern lässt. Der Aluminium-Heatspreader wirkt hochwertig und ist recht massiv, zudem ist er mit knapp über 3 cm Höhe auch nicht allzu hoch. Damit sollten sich die Module auch unter großen Kühlkörpern ohne Probleme einsetzen lassen. 

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Auch hier haben wir die Module natürlich wieder einem kleinen Overclocking-Test unterzogen. Bei 3.600 MHz liefen die Kits noch ordentlich mit 17-19-19-38-1t bei 1,35V und erreichten hier auch eine gute Performance. Bei 3.700 MHz kamen wir jedoch schon an die Grenzen, auch mit 1,45 V ließen sich keine höheren Taktfrequenzen erreichen. Somit endete unser Übertaktungsversuch bei 3.700 MHz und 18-20-20-40-2t schon recht früh, was bei den verwendeten Samsung B-Die ICs eigentlich überraschend ist. 

Uns verwunderte - wie bei Team Group - auch der Eintrag 20 nm für die Samsung B-Die im Typhoon Burner, denn eigentlich sind sämtliche B-Die von Samsung in 20 nm gefertigt. Eventuell gibt es hier Unterschiede und es kommen einige Samsung B-Die aus unserem Test direkt von Samsung, andere über den Spot-Markt - nachzuvollziehen ist dies aber für uns nicht. 

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Auch hier haben wir einen Newcomer: Inno3D ist unseren Lesern sicherlich aus dem Grafikkartenbereich bekannt, wo sie sich als NVIDIA-Partner sich einen Namen gemacht haben. Zwischenzeitlich hat Inno3D auch damit begonnen, 3D-Printer zu bauen und Crypto-Mining-Systeme zu entwickeln - und nun sich Speichermodule an der Reihe. Bei den Grafikkarten ist die iChill-Serie dabei die High-End-Serie - und so soll es auch bei den Speichermodulen sein. Insofern können wir von Inno3D in Zukunft noch weitere Serien erwarten. 

Die iChill RGB Aura Black haben - wie der Name schon verrät - die übliche RGB-Funktion integriert und einen schwarzen Heatspreader. Dieser ist mit knapp 4 cm schon relativ hoch und aus einem relativ leichten Aluminium. Wie alle Kits aus diesem Test, besitzt auch dieses Modell ein schwarzes PCB. Während wir die Variante mit 3.600 MHz im Test haben, die mit CL17-18-18-38 bei 1,35 V im Mittelfeld unseres Testteilnehmer liegt, gibt es auch noch eine DDR4-4000-Variante mit CL19 und langsamere DDR4-3000-Module. 

Das Aura im Namen zeigt auch schon, welchen Mainboardhersteller man unterstützt: ASUS Aura prangt auch mit dem Logo auf der Verpackung, die anderen Hersteller bleiben zunächst einmal außen vor. 

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Bei der SPD-EEPROM-Programmierung hat Inno3D auch beim ersten Kit gleich gute Arbeit geleistet - wenn man davon absieht, dass man seinen eigenen Namen als Hersteller vergessen hat. Das scheint jedoch nur unser Sample zu betreffen, da in unserem Forum bereits Screenshots von Verkaufsversionen zu finden sind, welche korrekt den Hersteller angeben. Eventuell ist der fehlende Eintrag also unserem Pressesample zuzuschreiben. 

Wie ersichtlich ist, ist die Zieltaktfrequenz über ein XMP2.0-Profil hinterlegt, mit den korrekten Taktraten. Auch Fallback-Frequenzen sind enthalten, und ein Blick in den Typhoon Burner und Inno3Ds Pressemitteilung zeigt auch wieder schnell, dass qualitativ hochwertige Samsung B-Die-Chips zum Einsatz kommen. Insofern kann man hier auch gute Leistungswerte erwarten. 

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Und so konnten wir in unserem Test auch die Taktraten noch über die bereits spezifizierten Timings hinaufsetzen und 4.000 MHz an Taktfrequenz erreichen. Dies sogar mit sehr guten Timings von 15-17-17-34 2t bei 1,45 V. Trotz relaxteren Timing-Einstellungen gelang es uns aber nicht, die Module auch noch bei einer höheren Taktfrequenz laufen zu lassen. Wer also noch höhere Geschwindigkeiten sucht, muss sich gleich die höher zertifizierten Inno3D-Kits gönnen, doch es lässt sich auch aus dem 3.600 MHz Kit noch etwas zusätzliche Performance herauskitzeln. 

Preise und Verfügbarkeit
INNO3D iChill Memory, Aura Sync, DDR4-3600, CL17 - 16 GB Dual-Kit
Nicht verfügbar 189,99 Euro Nicht verfügbar



Patriot ist ein alter Hase auf dem Speichermarkt - früher als Patriot Memory schon bei uns zu [printed]-Zeiten im gedruckten Heft, heute mit der Gaming-Sparte "Viper Gaming" natürlich auch im Gaming-Segment unterwegs. Neben Speichermodulen hat man jetzt auch Keyboards, Mäuse, Headsets und SSDs im Portfolio. Die Viper-Serie gibt es auch schon seit längerem, die neuen Viper 4 Steel sind aber neu. Die Serie gibt es mit einer Taktfrequenz von bis zu 4.400 MHz, insofern haben wir mit dem 4.133 MHz schnellen Kit eines der schnellsten zugesendet bekommen. 

Das Kit hat eine Besonderheit: Es hat kein RGB, insofern ist hier ein Kit für alle Farb- und Regenbogenmuffel zu finden. Allerdings hat Patriot natürlich auch RGB-Module aus der Viper-Serie im Angebot. Generell lassen sich non-RGB-Module minimal besser übertakten, weil die Kits nicht auch noch RGB-LEDs und den Steuerungs-IC mit Strom versorgen müssen. Wem es also um den letzten MHz-Step Übertaktungspotenzial geht, der sollte auf RGB bei den Speichermodulen eher verzichten. 

Die vorliegenden Module haben natürlich auch wieder einen massiven Heatspreader in schwarz-silberner Farbe, dieser ist ähnlich hoch wie der Kühler von Inno3D. Die verbauten Kühler sollten somit knapp 4,5 cm Platz unter dem Kühlkörper lassen.  

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Wie ein Blick in das SPD-EEPROM verrät, versteht Patriot etwas vom Speicherbauen: Alle Angaben sind vollständig gemacht, Fallback-Frequenzen sind vorhanden und man liefert auch mehrere XMP-Profile mit. Im schnellsten Profil hat man die tatsächlichen Taktfrequenzen von 19-21-21-41 bei nur 1,35 V mit 4.133 MHz hinterlegt. Erreicht wird dies wieder mal durch die Verwendung der schnellen Samsung B-Dies. 

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Unser Übertaktungsausflug wurde bei den Modulen limitiert von unserem Mainboard oder dem Prozessor: Das ASRock Z390 Taichi mag von den Einstellungen ein hervorragendes Board sein, der Core i7-9900K in der Regel perfekt für hohe Speichertaktraten, aber mehr als 4.200 MHz konnten wir bei keinen Einstellungen dauerhaft stabil erreichen. Wir können dies ohne Probleme auf Board und CPU schieben, da die Viper-Module diese Frequenz immer noch bei 1,35 V erreichten und sogar auf der spezifizierten Taktfrequenz von 4.133 MHz mit 16-20-20-40 liefen - also nochmal schneller, als von Patriot angegeben. Auch sind die Werte für tRCD und tRP eigentlich schon zu hoch - die Speichermodule sollten eigentlich mehr schaffen. 

Wer das Glück hat, seine Mainboard-CPU-Kombination mit einem noch höheren Takt laufen zu lassen, wird aus den Viper 4 Steel auch noch ein wenig mehr herausquetschen können. 

Preise und Verfügbarkeit
16GB Patriot Viper Steel DDR4-4133 DIMM CL19 Dual Kit
112,80 Euro Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Von dem taiwanesischen Hersteller Team Group erhielten wir ein weiteres Exemplar aus einer neuen Serie: Die T-Force Xcalibur RGB ist eines der wenigen Speichermodule, die wirklich alle RGB-Implementierungen der Mainboard-Hersteller unterstützen. So wird neben der eigenen "Blitz" genannten RGB-Software ASUS Aura, Gigabyte RGB Fusion, MSI Mystic Light und ASRock Polychrome Sync unterstützt. Und als weitere Besonderheit lassen sich die Module auch in Thermaltakes RGB Plus Software integrieren. Da fehlt eigentlich nur noch iCue, aber vorher friert wohl die Hölle zu.

Der Heatspreader macht aber auch ohne die RGB-Funktion schon durch seinen massiven Aluminium-Look einiges her - und auch die RGB-Option hat einen schicken, gleichmäßigen Look. Auch dieses Modul hat einen etwas höheren Heatspreader, insofern sollte man darauf achten, dass ein Kühler möglichst nicht einen zu niedrigen Aufbau besitzt. Die Serie gibt es in zwei Ausführungen mit 4.000 MHz und 3.600 MHz, wir haben die 3.600 MHz-Variante mit 18-20-20-44 als garantierten Timings mit 1.35 V Spannung. 

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Interessanterweise setzt Team Group bei beiden Modulen wohl auf Samsung B-Dies, allerdings in der 20-nm-Variante. Die Programmierung des SPD EEPROMs ist auch hier einwandfrei gelöst, auch hier ist das schnellste Profil von 18-20-20-44 bei 3.600 MHz Taktfrequenz im schnellsten XMP2.0-Profil hinterlegt. Auch diverse Fallback-Frequenzen sind hinterlegt, sodass das Kit auch mit Boards startet, die die hohen Frequenzen nicht unterstützten. 

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Da das Team-Group-Kit dieselben Speicherchips besitzt wie sie bei Gigabyte zum Einsatz kommen, hofften wir natürlich auf eine bessere Performance - und wurden nicht enttäuscht. Die hier vorliegende Variante der B-Dies lief hier deutlich besser als bei Gigabyte, wir erreichten bei 1,35 V Spannung sogar 4.100 MHz, also fast die Frequenz der Patriot Viper 4 Steel. Zudem konnten wir die Timings auch noch einmal deutlich anziehen, bei 16-16-16-32 2t liefen die Module hervorragend. Da eine Erhöhung der Speicherspannung auf 1,45 V keine Verbesserung brachte, liegt auch hier die Vermutung nahe, dass die Kombination aus Mainboard/CPU wieder etwas limitierte.

Für ein 3.600-MHz-Kit ist das ein sehr gutes Resultat. 

Preise und Verfügbarkeit
16GB TeamGroup Memory DDR4-3600 DIMM CL18 Dual Kit
174,54 Euro Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Für unseren üblichen Leistungsvergleich haben wir uns vier Geschwindigkeitspunkte herausgesucht: Zum einen ist das kleinste gemeinsame Vielfache der Module eine Taktfrequenz von 3.200 MHz, da hier die langsamsten Module einsteigen. Also haben wir diese Taktfrequenz zunächst gewählt und bei 1,35 V die schnellstmöglichen Timings der Module bestimmt. Zudem haben wir als weitere Stufen 3.600 MHz und den jeweils erreichten höchsten Takt gewählt. Zuletzt wollten wir wissen, ob wir mit bestimmten Modulen eine 1t Command Rate auf einer höheren Taktrate als 3.600 MHz erreichen konnten. 

Anschließend wurden für alle Kits Leistungsmessungen durchgeführt, namentlich der Speicherbandbreiten-Test aus Sisoft Sandra Light Titanium, der Kompressionsbenchmark von 7-Zip und der Superposition Benchmark. Diese drei Testszenarien geben gut Extreme wieder: Der Speicherbandbreiten-Benchmark reagiert natürlich sofort auf eine Anhebung der Taktfrequenz. 7-Zip ist als speicherlastiges Programm hingegen ein gutes Beispiel dafür, dass Anwendungen von einer höheren Speicherperformance profitieren können. Superposition haben wir mit aufgenommen, weil es auch Anwendungen gibt, bei denen andere Dinge limitieren: Bei Superposition ist die GPU- und CPU-Performance deutlich wichtiger. 

Beginnen wir mit unserem Vergleich bei 3.2 GHz. Hier zeigten unsere Speichermodule folgende Leistungswerte:

Leistungsergebnis 3.200 MHz
Speichermoduleerreichte TimingsSisoft Sandra
Bandbreite
7-Zip
Benchmark
Superposition
Benchmark
Patriot
Viper 4 Steel
13-14-14-34 2t32,56 GB/s71.690 MIPS9.371 Punkte
G.Skill
Trident Z Royal
14-17-17-38 2t31,45 GB/s71.262 MIPS9.681 Punkte
Inno3D iChill
RGB Aura Black
13-13-13-28 2t33,09 GB/s72.210 MIPS9.685 Punkte
Gigabyte
AORUS DDR4
15-17-17-32 2t31,55 GB/s70.846 MIPS9.7682 Punkte
Team Group T-Force
Xcalibur RGB
13-13-13-28 2t33,2 GB/s72.210 MIPS9.694 Punkte

Bei unserem langsamsten Leistungsvergleich zeigen sich schon zu Anfangs interessante Unterschiede. Patriot, Inno3D und Team Group erreichen die niedrigsten Timings, gefolgt vom G.Skill-Kit und den Gigabyte-Modulen. Auch bei den Bandbreiten liegen diese drei Kits vorne - und letztendlich dann auch bei 7-Zip. Superposition würfelt die Positionen aber ganz schön durch - denn hier spielt der Speicher und insbesondere die Speichertimings nur eine untergeordnete Rolle.

Leistungsergebnis 3.600 MHz
Speichermoduleerreichte TimingsSisoft Sandra
Bandbreite
7-Zip
Benchmark
Superposition
Benchmark
Patriot
Viper 4 Steel
15-16-16-36 1t35,6 GB/s73.158 MIPS9.706 Punkte
G.Skill
Trident Z Royal
16-20-20-40-1t33,92 GB/s71.613 MIPS9.689 Punkte
Inno3D iChill
RGB Aura Black
15-15-15-30 1t36,0 GB/s72.872 MIPS9.683 Punkte
Gigabyte
AORUS DDR4
17-19-19-38 1t34,48 GB/s72.400 MIPS9.685 Punkte
Team Group T-Force
Xcalibur RGB
14-14-14-28 1t36,48 GB/s73.491 MIPS9.697 Punkte

Bei dem nächsten Speedstep liegen die drei bisherigen Favoriten wieder vorne: Team Group kommt sogar auf CL14, Patriot und Inno3D platzieren sich mit CL15 ebenso an der Front, ehe G.Skill und Gigabyte folgen. Auch hier zeigen sich Vorteile bei 7-Zip von den schnelleren Modulen. 

Interessant ist aber auch: Das Anheben der Taktfrequenz von 3.200 MHz auf 3.600 MHz hat bei Superposition kaum zu einem Punkte-Vorteil geführt. Haben wir im ersten Schritt also gesehen, dass die Timings keine Rolle spielen, ist auch die Taktfrequenz bei diesem Benchmark nicht erheblich. 

Leistungsergebnis bester Takt
Speichermoduleerreichte Timings
und Frequenz

Sisoft Sandra
Bandbreite
7-Zip
Benchmark
Superposition
Benchmark
Patriot
Viper 4 Steel
16-20-20-40 2t
4.133 MHz @ 1,45 V
36,68 GB/s74.068 MIPS9.705 Punkte
G.Skill
Trident Z Royal
18-20-20-40 2t
3.800 MHz @ 1,45 V
35,2 GB/s72.023 MIPS9.695 Punkte
Inno3D iChill
RGB Aura Black
15-17-17-34 2t
4.000 MHz @ 1,45 V
37,85 GB/s73.105 MIPS9.704 Punkte
Gigabyte
AORUS DDR4
18-20-20-40 2t
3.700 MHz @ 1,45 V
34,44 GB/s71.850 MIPS9.686 Punkte
Team Group T-Force
Xcalibur RGB
16-16-16-32 2t
4.100 MHz @ 1,35 V
36,67 GB/s73.925 MIPS9.696 Punkte

Schauen wir nun auf den höchstmöglich erreichten Takt für jedes Modul. Den geringsten Takt besitzt Gigabyte mit den AORUS DDR4-Modulen, auch wenn das 3.200 MHz-Kit mit G.Skill zusammen natürlich auch die geringste Spezifikation vom Takt besitzt. Recht ordentlich für ein 3.200 MHz-Modul kommt deshalb G.Skill ins Ziel - immerhin 600 MHz mehr Frequenz und somit knapp 20% mehr als im spezifizierten Zustand sind ein ordentliches Ergebnis. 

Unsere drei schnelleren Kits besitzen bereits höhere Taktfrequenzen vom Start aus und erreichen deshalb auch höhere Frequenzen beim Overclocking. Mit 4.000 MHz bei CL15 hat Inno3D das beste Ergebnis mit niedrigen Timings, was sich auch massiv in der Leistung niederschlägt. Team Group und Patriot liegen vielleicht bei der Cas Latency knapp dahinter mit CL16, können aber noch einen höheren Takt erreichen. Mit 4.100 MHz beginnt dann aber sicherlich unsere Mainboard-CPU-Kombination zu limitieren, was man bereits auch schon an den 1,35 V Spannung der Module von Team Group erkennen kann. Hier wäre mehr drinnen gewesen, sicherlich ebenso bei den Patriot Viper 4 Steel. 

Leistungsergebnis 1t Command Rate
Speichermoduleerreichte Timings
und Frequenz
Sisoft Sandra
Bandbreite
7-Zip
Benchmark
Superposition
Benchmark
Patriot
Viper 4 Steel
17-20-20-40 1t
3.733 MHz @ 1,35 V
34,96 GB/s72.452 MIPS9.840 Punkte
G.Skill
Trident Z Royal
16-20-20-40 1t
3.600 @ 1,35 V
33,92 GB/s71.613 MIPS9.689 Punkte
Inno3D iChill
RGB Aura Black
15-17-17-34 1t
3.700 MHz @ 1,35 V
36,67 GB/s73.058 MIPS9.702 Punkte
Gigabyte
AORUS DDR4
17-19-19-38 1t
3600 MHz @ 1,35 V
34,48 GB/s72.400 MIPS9.686 Punkte
Team Group T-Force
Xcalibur RGB
17-19-19-38 1t
3.733 MHz @ 1,35 V
35,7 GB/s72.580 MIPS9.896 Punkte

Zuletzt ein Blick auf den höchsten Takt bei 1t Command Rate, denn mit dieser Einstellung erreicht man in der Regel deutlich bessere Performance in diversen Anwendungen, die Taktraten lassen sich aber meistens dann nicht ganz so hoch einstellen. In unserem Fall sieht man dies sogar bei Superposition: Wir durchbrechen bei diesen Einstellungen die 9.800-Punkte-Grenze, Team Group kratzt sogar an den 9.900 Punkten. Somit bringen diese Einstellungen sogar etwas mehr Performance in eigentlich CPU-/GPU-limitierten Anwendungen.

Den höchsten Takt erreichen hier auch wieder Team Group, Inno3D und Patriot - Inno3D wieder mit hervorragenden Timings. Bei G.Skill und Gigabyte konnten wir die Command Rate nicht mit 1t betreiben, wenn der Takt über 3.600 MHz erhöht worden ist. 


Unser Test zeigt: Durch die Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten gibt es nicht das einzige perfekte Speicherkit, sondern für jeden Anwendungsfall das Richtige. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, auf den eigenen Bedarf zu schauen. Möchte man auf den maximalen Takt gehen, muss auch die Auswahl von Mainboard und CPU stimmen, und man muss eventuell auch ein paar Prozessoren durchtesten, um von einem Kit oberhalb von 4.000 MHz tatsächlich profitieren zu können. Denn auch wenn der Speicherpreis momentan wieder nach unten tendiert, kosten derart selektierte Module eine Menge Geld.

Meistens macht es eher Sinn, nicht auf den allerhöchsten Takt zu setzen, sondern sich im Bereich zwischen 3.600 und 4.000 MHz umzusehen. Hier ist es je nach Hardware auch noch möglich, niedrige Timings einzustellen - und vielleicht sogar eine niedrige Command Rate. In dem Fall erreicht man meistens eine identische oder sogar höhere Performance, als wenn man das System auf mehr als 4.000 MHz quält. Preislich sind Kits mit 3.600 MHz auch schon in einer anderen Liga. Insofern ist hier momentan sicherlich der Sweet Spot der aktuellen DDR4-Kits zu suchen. 

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Mit und ohne RGB ist die nächste Entscheidung: Wem das Blinken gefällt, der muss entscheiden, welchem Mainboardhersteller er die Treue schwören möchte, denn nur ein synchronisiertes RGB-System sieht am Ende gut aus. Dabei fallen dann viele Hersteller raus, und nicht jeder macht es so wie Team Group und macht die eigenen Kits fit für sämtliche verfügbare Software am Markt. Das ist bereits ein Vorteil, der neben der ordentlichen Performance der Kits zieht. Und da das Kit auch eines der preisgünstigsten am Markt ist, bekommt das Team Group T-Force Xcalibur DDR4-3.600 Kit unsere erste Empfehlung im Test. 

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Einen Dreikampf um die Performancekrone lieferten sich hingegen Patriot mit den Viper 4 Steel, die mit 4.133 MHz ja schon mit einer extremen Taktrate ins Rennen gehen, und die Newcomer von Inno3D, die iChill RGB Aura Black. Bei Letzteren konnten uns die Timings insbesondere überzeugen, und auch die Leistung war bei 1t Command Rate sehr hoch. Insofern platziert sich Inno3D genau richtig als Newcomer und liefert gleich gute Performance ab. 

Einen Nachteil haben die beiden Kits natürlich: Der Preis ist hoch. Bei Inno3D ist das wahrscheinlich der Neueinführung geschuldet, hier wird der Preis sicherlich in der nahen Zukunft noch sinken. Bei den Patriot Viper 4 Steel mit 4.133 MHz ist das eher unwahrscheinlich, da diese hochgetakteten Module schwer zu selektieren sind. Wir haben für dieses Kit zwar noch keinen Preis, preiswert werden sie aber wohl eher nicht. Sollte man beide Module zu einem guten Kurs finden, kann man hier bedenkenlos zuschlagen. 

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Das Gigabyte Aorus-Kit bringt eine Besonderheit mit, die es für RGB-Fans mit Gigabyte-Mainboard interessant macht: Die Dummy-Module sind eine interessante Zugabe, um ein System optisch von zwei auf vier Speichermodule aufzuwerten. Mehr als ein optisches Gimmick sind sie natürlich nicht. Lässt man den RGB-Effekt aussen vor, so sind die 3.200-MHz-Module eher Standardkost: Sie machen genau das, was Gigabyte verspricht, versteckte Leistungsreserven sind aber auch schnell aufgebraucht. Dazu kostet das Kit knapp 60 Euro mehr als beispielsweise die G.Skill- oder Team-Group-Module.

Optisch besonders sind auch die G.Skill Trident Z Royal. Mit einem Kaufpreis unter 200 Euro für das 16-GB-Kit liegen sie als Variante mit 3.200 MHz auf einem sehr attraktiven Preisniveau, allerdings bietet es sich eventuell an, lieber eine 3.600- oder 4.000-MHz-Variante zu wählen. Diese sind dann natürlich auch deutlich teurer, aber die Performance wird deutlich besser sein als bei unserem Einsteiger-Kit in die Serie. Auch hier war die Performance absolut in Ordnung, aber im Vergleich zur Konkurrenz konnte die G.Skill-Serie nicht ihre Vorzüge zeigen. So ist nur die Optik zu bestaunen, wenn der besondere RGB-Effekt gewünscht wird.

Alle RGB-Effekte kann man übrigens auch noch einmal in unserem Video sehen, das wir auf YouTube im Vorfeld des Tests veröffentlicht haben:

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So kommen wir jetzt zu unserem Fazit: Unser Sweet Spot sind Module um 3.600 MHz - deshalb konnten auch die Kits von Gigabyte und G.Skill in diesem Vergleich weder einen Preis-Leistungsaward noch einen Excellent Hardware-Award absahnen. Preislich liegen sie aufgrund ihrer Besonderheiten im Markt auf einem zu hohen Niveau, von der Performance her konnten sie im Vergleich zu den 3.600-MHz-Kits nicht auftrumpfen.

Hier hingegen können Inno3D mit dem iChill RGB Aura Black, Team Group mit den T-Force Xcalibur RGB und auch Patriot Gaming mit den Viper 4 Steel 4.133 MHz punkten. Besonders überzeugen konnte uns von diesen drei Modulen die Inno3D iChill RGB Aura Black, die mit niedrigsten Timings unterwegs waren, selbst bei hohen Taktfrequenzen. Nur preislich können sie noch nicht überzeugen. Das machen die T-Force Xcalibur RGB von Teamgroup besser, die mit 189 Euro hier im Vergleich ein Schnäppchen darstellen und zudem auch noch die benutzerfreundlichste RGB-Implementierung haben. Die Patriot Viper Gaming 4 Steel sind nominell die schnellsten im Test, sollten aber am Ende auch bei knapp 250 Euro Kaufpreis liegen - der Vorteil zu den Team Group, die auch noch RGB mitbringen, konnten wir nicht messen. Wem das Design der Viper 4 Steel gefällt, sollte also eher den Blick auf eine DDR4-3600-Variante von Patriot werfen.

In diesem Roundup ausgezeichnet werden von uns deshalb die Team Group T-Force Xcalibur RGB: