Seite 4: Benchmark - 3D Mark 11

Als nächste folgt der 3D Mark 11. Dieser Test aus dem Hause Futuremark kombiniert anspruchsvolle Grafiktests mit CPU-Tests und bildet daraus einen Punkte-Wert, welcher sich mit anderen Systemen vergleichen lässt. Der Benchmark nutzt DirectX11 und ist für Mehrkern-Systeme optimiert, sollte also einen Effekt zeigen. Auch hier beginnen wir wieder beim Speichertakt:

3D Mark 11 mit unterschiedlichen Taktraten

Es zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Speichertakt und Punktestand. Je höher der Takt, desto höher auch die Punktezahl. Ein Unterschied von insgesamt knapp 260 Punkten ist hierbei nicht zu verachten.

Weiter mit den unterschiedlichen Latenzen:

3D Mark 11 mit unterschiedlichen Latenzen

Hier ist ebenfalls ein Einfluss zu sehen, wenn auch gering. Interessant zu sehen ist, dass die 8er-Latenzen langsamer sind als die 9er-Latenzen, ein Phänomen, das wir schon einmal beobachtet haben bei Ivy-Bridge-Prozessoren. Hier haben wir bei der "Cycle-Time" von 20 eine Art Schallmauer durchbrochen, wodurch sich zumindest hier ein negatives Feedback erzeugt. Viel hilft also nicht immer auch viel.

Es folgt wieder der kombinierte Test:

3D Mark 11 mit unterschiedlichen Settings

Ein interessantes Bild: Die Abstände zwischen den Taktfrequenzen schmelzen durch die unterschiedlichen Latenzen zusammen. Interessant auch, dass die Werte etwas unterhalb des ersten Durchlaufes liegen, trotz besserer Latenzen - jedoch noch im Rahmen der Messschwankungen.