DDR2-Roundup : 11 Module im Test

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Mit den neuen Intel-Chipsätzen kommt auch ein neuer Speicher mit auf den Markt. Nachdem wir uns schon eine Reihe Mainboards in zwei Roundups (1, 2) angesehen haben und auch einen Blick auf die notwendigen neuen Grafikkarten mit PCI-Express-Slot geworfen haben, ist jetzt DDR2 an der Reihe. Der neue Speicher bietet zunächst jedoch trotz 533 MHz Arbeitsgeschwindigkeit keine großen Vorteile gegenüber dem bisherigen Standard DDR400. Die Performancevorteile liegen trotz deutlichem Plus bei der Frequenz im Bereich weniger Prozent. Teilweise ist DDR400 sogar minimal schneller - wenn nämlich die hohen Latenzzeiten von DDR2 sich als ineffektiver herausstellen als die niedrigen Latenzzeiten von DDR400. In diesem Review wollen wir zum einen einen Blick auf den neuen DDR2-Standard werfen, zum anderen aber auch insgesamt elf Speichermodule genauer ansehen.

Umfangreicher geht es kaum - im Laufe der letzten Wochen haben wir mit jedem Speicherhersteller in Kontakt gestanden und uns entsprechende Module zuschicken lassen. Die Global Player bei der Chipproduktion sind bislang Elpida, Micron, Samsung und Infineon. Wir bekamen zwar elf Module, aber diese besaßen alle Chips dieser vier Hersteller. Somit sind auch die Charakteristiken der Speichermodule ähnlich, da viele Hersteller auf identische Chips setzen. Im Test sind heute die folgenden Module :

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Diese elf Module werden wir uns genauer ansehen und testen, wie niedrig man die Latenzzeiten beim Standardbetrieb setzen kann und welche maximalen Taktraten die Riegel erreichen können. Des Weiteren werfen wir einen besonderen Blick auf die Kompatibilität der Module, da gerade bei neuen Techniken gerne einmal die Spezifikationen nicht zu 100% erfüllt werden und dann Probleme mit dem einen oder anderen Mainboard entstehen können. Hier haben wir auf die DDR2-Mainboards aus unseren beiden Sockel 775 Mainboard Roundups zurückgegriffen - jedes Modul wurde auf beiden Mainboards getestet. Auf zwei ausgewählten Mainboards haben wir dann schließlich die Performance der Module unter die Lupe genommen und bei verschiedenen Frequenzen und Timings gegenübergestellt.

Was macht DDR2 nun aber zum Speicherstandard für die nächsten Jahre ?


Wie man in unseren Reviews in den Benchmarks bereits gesehen hat, ist DDR2 nur dann langsamer als DDR, wenn man DDR-400 mit 2-2-2-5 betreibt und DDR2-533 mit 4-4-4-12 und dann auch noch Benchmarks betrachtet, die extrem latenzabhängig sind. Dann stellt man jedoch auch die Vorzüge von DDR-400 klar heraus - kein Wunder, dass DDR2 dann schlecht aussieht.

Die meisten Performance-Boards haben in Verbindung mit DDR-400 schnelle Timings (2-2-2-5 oder 2-2-3-6) zugelassen. Von der JEDEC spezifiziert war jedoch nur 2,5-3-3-6. Alles, was leistungsmäßig überhalb dieser Latenzzeiten liegt, ist praktisch "Overclocking" der eigentlichen Speichervorgabe. Aus diesem Grund sollte man entweder DDR-400 mit 2-2-2-5 und DDR2-533 mit 3-3-3-8 vergleichen oder DDR-400 mit JEDEC-Vorgaben betreiben und ebenfalls die JEDEC-Vorgaben für DDR2-533 verwenden.

Deshalb - schauen wir uns zunächst einmal die JEDEC-Timings an, die für DDR2-533 existieren :

Hier sieht DDR2 gar nicht schlecht aus. Denn die JEDEC hat 3-3-3-12 als Speicherstandard sogar offiziell mit ins Programm aufgenommen, die Hersteller können dementsprechend also optimieren, ohne Kompatibilitätsprobleme zu befürchten. Vergleicht man dies mit den Timings von DDR, so ist hier eigentlich zu erwarten, dass sich die Performance noch deutlich zugunsten DDR2 entwickelt :

Interessant dürfte dabei dann vor allen Dingen für performanceorientierte Anwender die Version mit niedrigen Latenzen (3-3-3-12) sein. Aktuell haben jedoch alle Module noch 4-4-4-12 als einprogrammierte Timings - es braucht also noch etwas Zeit, bis man den Turbo-Gang auch von der Seite der Speicherhersteller einlegt.

Hinzu kommt, dass Intel zwar den Speichertakt angehoben hat, aber den Bustakt weiterhin bei FSB800 belässt - während DDR-400 also die komplette Bandbreite zur CPU nutzen kann, sieht man bei DDR2-533 eine Limitierung vom Chipsatz zur CPU. Dieses Nadelöhr lässt DDR2-533 zusätzlich schlecht aussehen - wenn man synchron den Bustakt anhebt, sieht dies schon ganz anders aus. Auch dieses haben wir kurz anhand einer Tabelle visualisiert :

Durch den asynchronen Betrieb beim i925X-Chipsatz (3:4) kann der Bandbreitenvorteil von DDR2 nicht richtig ziehen. Er setzt nur ein, wenn hier sonstiger Traffic die vorhandene 6.4 GB/s-Anbindung der CPU auf den Speicher einschränken würde, wenn also beispielsweise sehr viele Texturen der Grafikkarte im Arbeitsspeicher liegen würden und dauerhaft darauf zugegriffen würde. Nur ist dies eher selten der Fall. Deshalb erreicht man zwar eine bessere Performance, aber keinen Performance-Sprung, wie man ihn beispielsweise sieht, wenn gleichzeitig der FSB mit angehoben wird.

Das wird Intel erst Ende des Jahres in den Angriff nehmen. Der i925XE-Chipsatz bietet dann einen FSB von 1066 MHz mit 8.5 GB/s Übertragungsrate. Das "passt" dann wieder zu DDR2-533, auch wenn dieser Chipsatz wahrscheinlich auch noch DDR2-667 unterstützen wird.

Die Vorteile von DDR2-533 sind also noch nicht wirklich verfügbar. Vorhanden sind hingegen schon die Vorteile, die sich durch die niedrigere Versorgungsspannung der 240pin zählenden Speichermodule ergeben. Statt 2.5V werden nur noch 1.8V benötigt, nach Intel-Messungen ergeben sich dadurch Einsparungen beim Stromverbrauch von 30 bis 40%. Für den Desktop-Markt ist dies vielleicht weniger wichtig, interessant wird dies aber besonders für die kommenden mobilen Chipsätze. Weiterhin existiert mit DDR2 natürlich die Möglichkeit, höhere Frequenzen zu erreichen. Möglich wird dies durch die On-Die-Termination, denn der Bus wird nun nicht mehr auf dem Mainboard, sondern auf dem Modul selber terminiert. Dadurch wird die Signalqualität verbessert, das Rauschen wird vermindert und Interferenzen unterdrückt - damit steigt die Möglichkeit, die Taktraten anzuheben. DDR2-800 soll angeblich kein Problem sein.

Soviel zur Theorie - kommen wir nun zur Praxis und unserer Testdurchführung.


Eigentlich war der Test kurz nach unserem ersten Mainboard-Roundup für den Sockel 775 geplant - doch dann zeigten sich die ersten Probleme. Wir wollten eigentlich mit dem ASUS P5AD2 Premium testen, das in unserem ersten Roundup mit sehr guten Übertaktungserfolgen auftrumpfen konnte. Doch das Board starb nach den ersten Tests einen unerklärlichen Tod, ein Ersatzboard aus Taiwan lief gar nicht und erst nach einem Kauf beim Händler konnten wir mit dem dritten Board weitertesten, das übrigens den Stresstest gut überstand und immer noch läuft. Allerdings machte das ASUS P5AD2 Premium im Verlauf einige Probleme, hervorgerufen wohl durch die Bios Revision 1005.002 :

Für unsere Tests war das natürlich nichts - gerade, wenn wir die SPD-Timings bestimmen wollen, sind wir auf eine zuverlässige Einstellung bedacht. Wir testeten hier also mehrere Mainboards, kamen jedoch nie auf einen derart hohen FSB, um auch die Overclockingeigenschaften der Module evaluieren zu können. Also mussten wir den Test aufsplitten und mit zwei Testsystemen testen.

Testsystem

Mit dem Abit AA8 DuraMax konnten wir schließlich auch zuverlässig die SPD-Module auslesen.

Die Module wurden mit 533 MHz bei 200 MHz FSB im Abit AA8 DuraMax getestet, einmal mit SPD-Erkennung, einmal mit manuell justierten minimalen Werten. Hier wurden jeweils Benchmarks und Stabilitätstests unternommen. Anschließend wurden alle Module im ASUS P5AD2 Premium auf ihre Übertaktungsfähigkeiten getestet. Hierfür testeten wir die Module mit 600, 666, 700 MHz und der maximal möglichen Taktrate. Diese scheint bei unserem Modell bei 722 MHz (271 MHz FSB) zu liegen, denn mehrere Module erreichten diese Taktrate. Das lässt darauf schließen, dass das Mainboard der limitierende Faktor ist und nicht die Speichermodule.

Alle Module bekamen eine maximale Spannung von 2.0V. Mehr empfehlen wir für DDR2 nicht, selbst nicht mit passivem Heatspreader. In Praxistests zeigten sich auch keine Vorteile bei einer noch höheren Spannung. Bei 533 MHz betrieben wir die Module mit 1.8V, wobei das Abit-Board mit dem von uns verwendeten Bios leicht übervoltete (1.84 bis 1.86V).

Klar ist, dass bei unseren Overclocking-Benchmarks die Performancegewinne nicht ausschließlich von der höheren DDR2-Bandbreite entstehen, sondern hauptsächlich der CPU-Übertaktung zuzuschreiben sind. Wir takteten den Pentium 4 560 ES herunter, um nicht die CPU zum limitierenden Faktor werden zu lassen. Trotzdem steigt die CPU-Frequenz bis 271 MHz FSB auf fast 3.8 GHz an. Da die CPU bis 4.25 GHz stabil läuft, können wir sie als limitierenden Faktor ausschließen.

Wichtig : CPUZ 1.23, welches wir hier verwenden, hat noch einen Bug bei der Anzeige der Frequenz. Wird CL3 eingestellt, spring die Anzeige für den Speichertakt auf 200 MHz, selbst wenn 266 MHz (DDR533) anliegen. Wir testeten dies auf mehreren Boards, unter anderem auf dem Intel D925XCV Referenzboard. Insgesamt bestätigte sich unsere Theorie, es handele sich um einen CPUZ-Bug, unter anderem auch durch die Performance, die sich mit CL3@533 MHz ergab. In den Diagrammen sind selbstverständlich aber nur die Screenshots mit Bug, also 200 MHz, zu erkennen. Tatsächlich sind bei den SPD-Tests aber immer 266 MHz Speichertakt vorhanden gewesen.

Auf den folgenden Seiten wollen wir uns jedes Modul im Detail ansehen.


Der ADATA Vitesta DDR2-533-Riegel stammt von Cheeep.de, die bereits die Module verfügbar haben. ADATA war bereits in unserem letzten DDR-SDRAM-Roundup recht erfolgreich unterwegs, deshalb sind auch die Erwartungen von uns an den Speicher hoch. Die Module kommen ohne Heatspreader aus und besitzen einen holographischen ADATA-Aufkleber als Kennzeichen.

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ADATA setzt auf acht Chips (32MBx8) mit eigenem Label bei diesen 256 MB-Modulen, die uns vorlagen. Allerdings sind dies umgelaserte Elpida-Chips, die ADATA mit dem eigenen Namen beschriftet hat. Zu erkennen ist dies an der Größe der Module, alle anderen aktuellen DDR2-Chips besitzen eine andere Form. Die 512 MB-Variante besitzt eine doppelseitige Organisation, die 256 MB Module hier sind single-sided organisiert. Es handelt sich um Standard-DDR2-533 unbuffered und ohne ECC.

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Unser erster Test auf dem Abit AA8 DuraMax lief zufriedenstellend. Das Board erkannte als SPD-Programmierung 4-4-4-11, eigentlich nicht der tatsächliche JEDEC-Standard, aber derartige Timings wird man öfter bei Modulen vorfinden. Mit manuellen Settings konnten wir die Module mit 3-4-4-8 betreiben. Eine Cas-Latency von "3" ist dabei nicht schlecht, aber wir werden auch noch schnellere Arbeitsweisen bei 533 MHz im Test vorfinden. Allerdings sind die Elpida-Module meistens in dieser Bandbreite.

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Kompatibilität :

Bei der Kompatibilität können wir auf unsere Mainboardtests zurückgreifen. Insgesamt hatten wir neun Mainboards im Test, die DDR2 nutzten. Während der Mainboardtests haben wir bereits die Kompatibilitätstests durchgeführt, deshalb können wir jetzt auf diese zurückgreifen. Wir bewerten die "Kompatibilität" und subsumieren darunter, ob ein Mainboard mit einem Modul startet. Anschließend wäre es z.B. möglich, das Modul richtig einzustellen, wenn das Board die Timings falsch einstellt. Derartiges würden wir dann unter Anmerkungen bemerken. Unter "Stabilität" subsumieren wir ein komplett stabiles System mit den eingestellten SPD-Timings oder den entsprechend angemerkten besonderen Timings.

Im ersten Test können wir gleich einen Erfolg vermelden - die ADATA DDR2-533-Module liefen mit jedem Mainboard ohne Probleme. Beim ASUS P5AD2 Premium erkennt das Board die Module zwar mit den Timings 4-3-3-8, aber diese Taktung führt bei den ADATA-Module auch zu keinen Problemen. Bei der Kompatibilität haben wir somit keine Einschränkungen zu berichten.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Die ADATA-Module ließen sich bis 666 MHz mit 4-4-4-11 betreiben. Eine höhere Performance war leider nicht möglich :

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Corsair Twin2X XMS2-533 :


Corsair hat zwei DDR2-Arten im Angebot. Zum einen die Twin2X XMS2-533 und die Twin2X XMS2-667. Die Twin2X XMS2-667 schauen wir uns auf der nächsten Seite an, dies sind die richtigen Riegel für diejenigen Leser, die beim Speichertakt garantiert 667 MHz erreichen wollen. Die DDR2-533-Module können dies eventuell auch, aber Corsair überprüft hier nicht separat, ob der Takt tatsächlich möglich ist. Die Twin2X XMS2-533 kommen mit einem edlen schwarzen Heatsink, den man schon von der normalen DDR-Serie her kennt.

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Den Heatspreader mussten wir hier nicht abreißen, um zu wissen, welche Module sich unter dem schwarzen passiven Kühlkörper befinden. Corsair verwendet Chips von Micron, auf dem Modul sitzen 16 Chips à 32 MB, es ist doppelseitig organisiert. Corsair gibt als Latenzzeiten 4-4-4-12 an - bleibt also innerhalb der JEDEC-Spezifikation. Einen Low-Latency-Speicher wird es sicherlich bald von Corsair geben, aktuell hat man jedoch noch keine derartigen Riegel vorgestellt.

SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Auch hier lief der Test auf dem Abit AA8 DuraMax zufriedenstellend. Das Board erkannte als SPD-Programmierung 4-4-4-12, was auch Corsairs Angaben und der JEDEC entspricht. Mit manuellen Settings konnten wir die Module mit 3-3-3-8 betreiben, was bereits in diesem frühen Stadium sehr gut ist. Auch haben wir mit diesen Modulen unsere Mainboardtests bestritten - fast alle Mainboards kamen mit diesen Timings zurecht. Demnach ist es recht wahrscheinlich, dass man mit den Corsair-Modulen etwas über dem aktuellen JEDEC-Standard bei jedem DDR2-Mainboard operieren kann. Auch hier gilt anzumerken : Die Micron-Chips scheinen sich auch hier sehr ähnlich zu sein, wenn man die Ergebnisse mit den Micron-bestückten anderen Riegeln in diesem Test vergleicht.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Auch hier keine Probleme bei allen Mainboards - nur beim ASUS P5AD2 Premium haben wir boardbedingt etwas Glück, dass die Corsair XMS2-533 die schnellen Timings mitmachen, denn das Board stellt aufgrund des Bios die Corsair-Riegel auf 3-3-3-8. Das Problem liegt hier jedoch am Board, nicht am Speichermodul. Einschränkungen in der Stabilität gab es jedoch auch hier keine.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Die Corsair XMS2-533-Module ließen sich bis 720 MHz mit 4-4-4-12 betreiben. Hier scheint das ASUS P5AD2 Premium schlussendlich zu limitieren - trotzdem eine beeindruckende, tolle Performance, da man mit einem Pentium 4 aus dem Handel eine Übertaktung von 35% (270 MHz FSB) schon als sehr gut ansehen kann :

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Corsair Twin2X XMS2-667 :


Weiter geht es mit den Corsair-Riegeln für 667 MHz. Die Twin2X XMS2-667 gibt es wie die XMS2-533 auch einzeln - dann nennen sie sich nicht "Twin2X", da mit diesem Slogan nur die Kits aus zwei Riegeln bezeichnet werden, sondern CM2X512 für die 512 MB-Variante und CM2X256 für die 256 MB-Variante. Technisch sind diese allerdings identisch. Die Twin2X-Module mit 667 MHz gibt es übrigens auch noch als luxuriöse Pro-Version mit LEDs. Die 667 MHz werden von Corsair getestet und bei 1.9V garantiert. Hinzu kommt eine lebenslange Garantie - sollten die Module also irgendwann einmal streiken, ist man auf der sicheren Seite.

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Interessant ist, dass bei den Corsair Twin2X XMS2-667 dieselben Chips von Micron eingesetzt werden. Auch hier setzt Corsair bei den 512 MB-Modulen auf eine doppelseitige Organisation mit 16 Chips à 32 MB. Auch hier liegen die Latenzzeiten bei 4-4-4-12 - und entsprechen somit auch der oben dargestellten JEDEC-Spezifikation für DDR2-667. Einen Low-Latency-Speicher für derart hohe Frequenzen wird es wohl in absehbarer Zeit nicht geben, aber wir lassen uns gerne überraschen.

SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Keine Probleme hatten wir mit dem Abit AA8 DuraMax in diesem Test. Das Board erkannte als SPD-Programmierung 4-4-4-12, was auch Corsairs Angaben und der JEDEC entsprichen. Mit manuellen Settings konnten wir die Module mit 4-3-3-8 betreiben, also etwas unterhalb der Spezifikation, aber nicht mit einer Cas Latency von "3", was gerade in dem ASUS-Board Probleme bereitete.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Das ASUS-Board müssen wir hier ausklammern - es setzt die Module bei SPD-Settings auf 3-3-3-8, da die Corsair XMS2 allerdings nur 4-3-3-8 schaffen, startet das Board nicht mehr. Erst mit 205 MHz schaltet das Board die Timings auf normale Werte herunter und lässt eine manuelle Justierung zu, dann ist das Board schließlich auch stabil mit den Speichermodulen. Wie wir aber schon öfter angemerkt haben, liegt dies klar am Board-Bios und nicht an den Modulen.

Bei allen anderen Boards im Test lieferte sich das Modul deshalb auch keinen Ausfall und leistete zuverlässig seinen Dienst.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Die Corsair XMS2-667-Module ließen sich bis 724 MHz mit 4-4-3-8 betreiben. Hier scheint das ASUS P5AD2 Premium schlussendlich zu limitieren - die Corsair-Riegel liefern aber eine der besten Timings bei diesen hohen Frequenzen. Von der Frequenz her ist auch hier wieder ein hervorragender Rahmen für das Overclocking eines Pentium 4 gegeben.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Corsair ValueSelect DDR2-533 :


Noch nie im Test bei uns war ein Modul der Corsair ValueSelect-Serie, da Corsair diese Module eigentlich nur für den OEM- und Servermarkt anbietet und nicht für den performancehungrigen Endkunden vermarktet. Wir haben uns über einen Händler entsprechende Module organisiert - die ValueSelect-Serie gibt es dabei mit 256 MB, 512 MB und 1 GB, sogar Dual Channel Kits gibt es von diesen Modulen. Einziger ersichtlicher optischer Unterschied zu den XMS2-Modulen von Corsair sind die schwarzen Heatspreader, denn die ValueSelect-Serie kommt ohne diesen aus. Den braucht sie auch nicht - denn Corsair legt diese Module für Kompatibilität und Stabilität aus, so arbeitet man bei der Kompatibilität mit allen Mainboardherstellern zusammen und gibt unter anderem eine Mean Time Between Failures (MTBF) mit 300.000 Stunden an.

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Auch hier setzt Corsair auf die Micron-Chips, wieder mit derselben Anordnung. Eingesetzt werden wieder 16 Chips à 32 MB mit einer doppelseitigen Bestückung. Auch hier liegen die Latenzzeiten bei 4-4-4-12 und entsprechen somit auch der JEDEC-Spezifikation.

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Keine Probleme hatten wir mit dem Abit AA8 DuraMax in diesem Test. Das Board erkannte als SPD-Programmierung 4-4-4-12, was auch Corsairs Angaben und denen der JEDEC entsprechen. Mit manuellen Settings konnten wir die Module mit 3-3-2-8 betreiben. Das ist Bestmarke, denn nur einige wenige Module in diesem Test erreichten die 3-3-2-8. Somit ist der Value-Riegel in diesem Bereich schon mal hervorragend unterwegs.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Auch hier eine weiße Weste - der ValueSelect-Riegel von Corsair lief problemlos auf allen Boards. Selbst auf dem ASUS P5AD2 Premium gab es keine Probleme, da die minimalen Latenzzeiten des Riegels mit 3-3-2-8 unterhalb der von ASUS eingestellten 3-3-3-8 lagen.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Die Corsair ValueSelect DDR2-533-Module ließen sich wie die Corsair Twin2X DDR2-667-Riegel bis 724 MHz mit 4-4-3-8 betreiben. Höhere Werte konnten wir aufgrund des ASUS-Boards nicht erreichen, die Timings sind dabei für die genannte Taktrate hervorragend und dementsprechend hoch ist auch die Performance.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Crucial DDR2-533 :


Klare Sache - die Micron-Chips sind gut im Rennen, wenn man sich die Ergebnisse der ersten Riegel ansieht. Was liegt also näher, als die Module direkt vom Hersteller zu kaufen ? Crucial ist eine Tochterfirma von Micron, man verbaut dort praktisch eigene Ware. Das lässt den Schluss zu, dass man seine Produkte am besten kennt und das Maximum herausholen kann. Mit einer normalen Serie ähnlich der Corsair ValueSelect-Serie und einer High-End-Serie ähnlich der Corsair XMS2-Serie möchte man den Markt ebenso aufteilen. Die normalen DDR2-533-Module testen wir auf dieser Seite, die "Ballistix"-High-End-Module sind auf der nächsten Seite dran.

Crucial-Riegel kennen dabei sicherlich schon viele Leser von uns - seit Beginn an haben wir immer mal wieder Module des Herstellers im Test gehabt. Erwerben kann man sie direkt bei Crucial oder in diversen Online-Shops, die den Speicher importiert haben.

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Und natürlich befinden sich auf diesen Modulen die typischen Micron-Chips. Auch hier ist das Modul doppelseitig organisiert, bei unseren 512 MB-Riegeln sind 16 Chips à 32 MB enthalten. Auch hier liegen die Latenzzeiten bei 4-4-4-12 und entsprechen somit auch der JEDEC-Spezifikation. Einen Kühlkörper braucht dieses Modul natürlich ebensowenig.

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Auch hier erkannte das Abit AA8 DuraMax als SPD-Programmierung 4-4-4-12, was auch Crucials Angaben entspricht. Mit manuellen Settings konnten wir die Module mit 3-3-2-8 betreiben. Das ist Bestmarke, denn nur einige wenige Module in diesem Test erreichten die 3-3-2-8. Somit ist der Crucial-Riegel in diesem Bereich schon mal hervorragend unterwegs.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Auch hier eine weiße Weste - der Crucial-Riegel leistete sich keine Fehltritte. Nur das ASUS-Mainboard machte die gewohnten Schwierigkeiten bezüglich der Einstellung der SPD-Timings, was dem Crucial-Riegel aber keine Probleme bereitete.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Auch die Crucial DDR2-533-Module ließen sich bis 724 MHz mit 4-4-3-8 betreiben. Höhere Werte konnten wir aufgrund des ASUS-Boards nicht erreichen, die Timings sind dabei für die genannte Taktrate hervorragend und dementsprechend hoch ist auch die Performance - über 6800 MB/s erreichen wir mit den Crucial-Riegeln.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Crucial Ballistix DDR2-533, der Edelspeicher-Serie von Crucial :


Seite 9 : Crucial Ballistix DDR2-533

Die High-End-Module von Crucial besitzen eine Besonderheit : Sie sind die einzigen Module im Test, bei dem der Hersteller aktuell bereits Latenzzeiten von 3-3-3-10 garantiert. Diese sind zwar nicht im SPD-Modul einprogrammiert, dies aber hauptsächlich aus Kompatibilitätsgründen. So laufen die Speicher garantiert in jedem System mit 4-4-4-12 an, anschließend kann man selbständig die Timings auf die garantierten Frequenzen setzen. Zu den hier im Test befindlichen DDR2-533-Modulen gibt es auch noch DDR2-667-Module, die dann allerdings mit den üblichen 4-4-4-12-Timings ausgestattet sind.

Nun, ein High-End-Speicher wäre kein High-End-Speicher ohne Besonderheiten. Zunächst besitzt der Speicher einen Heatspreader, auch hier haben wir uns allerdings nicht die Mühe gemacht, diesen abzunehmen, auch wenn dies hier leichter ist, als bei den Corsair-Modulen. Unter den Ballistix-Heatspreadern sitzen auf einem edlen schwarzen PCB die typischen 16 Chips mit 32 MB, allerdings in einer anderen Anordnung - in der Mitte ist mehr "Platz" als bei den anderen Modulen im Test, die Chips sind eher an den Seiten angeordnet. Zum Einsatz kommen auch hier wieder die typischen Micron-Chips.

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Besonderheit Nummer 2 ist der besondere "Lieferumfang". Wie bei Crucial üblich gibt es eine Anleitung, die "Memory Module Installation Guide", die auch bei den normalen Riegeln dabei ist. Hinzu kommt ein Aufkleber und ein kleiner Casebadge, mit dem man das Gehäuse verschönern kann.

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Auch hier erkannte das Abit AA8 DuraMax als SPD-Programmierung 4-4-4-12, was auch Crucials Angaben entspricht. Wieder einmal Top : Mit manuellen Settings konnten wir die Module mit 3-3-2-8 betreiben. Auch hier knackt man also die Bestmarke, wieder sind die Micron-Riegel am schnellsten. Für den Ballistix war dies aber wahrscheinlich schon zu erwarten, da Crucial die Speicherriegel für den Betrieb bei 3-3-3-10 validiert. Der Sprung zu 3-3-2-8 ist dann nur noch Schönheitskorrektur.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Auch hier eine weiße Weste - der Crucial-Riegel leistete sich keine Fehltritte. Auch hier macht das ASUS-Mainboard wieder, was es will - wie die anderen Crucial-Riegel stellt es hier 4-3-3-8 als SPD-Timings ein, obwohl 4-4-4-12 einprogrammiert sind. Da die Riegel jedoch ohne Probleme mit 3-3-2-8 laufen, gibt es zumindest keine Kompatibilitätsprobleme mit dem Board.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Auch die Crucial Ballistix DDR2-533-Module ließen sich bis 721 MHz betreiben, kamen also nahe an die Grenze von 724 MHz heran. Allerdings mussten wir hier die Latenzzeiten auf 4-4-4-12 heruntersetzen. Es scheint also so, als wären die Module hauptsächlich für schnelle Latenzzeiten bei 533 MHz selektiert, eventuell ist die Version mit 667 MHz von Crucial eher für den Betrieb mit höheren Frequenzen ausgelegt. Trotzdem : Die Performance ist natürlich bombastisch gut und der geringe Unterschied ist kein Beinbruch.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Infineon DDR2-533-Modulen, also dem Speicher "made in Germany" :


Infineon darf natürlich bei der DDR2-Produktion nicht fehlen. MemorySolution schickte uns die fabrikneue Ware, wir testen hier die 512 MB-Variante mit 533 MHz. Die DDR2-Module entsprechen dem Standard - Infineon richtet sich hauptsächlich an große Kunden und möchte natürlich den JEDEC- und Intel-Normen absolut entsprechen. Allerdings wird man Infineon-Chips auch bald auf 3rd-Layer Modulen finden, denn die Module scheinen sich auch auf Luxus-Speichermodulen sehr gut zu machen. Größter Unterschied zu den bisher getesteten Modellen : Auf den Modulen befinden sich acht 64 MB-Chips, die 512 MB-Module sind deshalb auch trotz der Kapazität einseitig organisiert :

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Auch Infineon setzt hier 4-4-4-11-Timings im SPD ein. Dies ist, wie wir gesehen haben, nichts Besonderes, sondern scheint eine gängige Programmierung zu sein. Den "MemorySolution"-Sticker rechts sollte man auf jeden Fall auf dem Modul finden, wenn man ihn über MemorySolution bezogen hat. Den originalen Infineon-Sticker sollte man aber auf jedem Modul finden, wenn es Original-Infineon-Ware ist - ansonsten hat man möglicherweise billige 3rd Party-Module mit Infineon-Chips erwischt.

Auf den Modulen finden wir 3.7ns-Module, die von Infineon auch für den Einsatz bei 533 MHz vorgesehen sind :

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Keine Probleme mit den Infineon-Riegeln im Abit AA8 DuraMax, hier erkannte das Board die vorher angekündigten 4-4-4-11 als SPD-Programmierung zuverlässig. Top für Infineon ist die Tatsache, dass wir im manuellen Betrieb die 3-3-2-8 erreichen konnten, die auch auf den Micron-Modulen möglich waren. Hier steht man der Konkurrenz also in nichts nach und kann auch bei 533 MHz die aktuell schnellsten Timings erreichen. Das resultiert natürlich in einer perfekten Performance, wenn man sein System nicht übertakten möchte.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Auch bei dem Kompatibilitätstest leistet sich Infineon keine Ausfälle und kommt durch alle unsere Tests. Besonders schick sind die Module im Gigabyte 8ANXP-D, denn hier kann man Dank der 6 Speicherslots und der Single-Sided-Module bequem sechs Module einsetzen und muß nicht auf teure 1 GB-Dimms setzen, um einen Speicherausbau über 2 GB zu erreichen. Wie immer schaltete das ASUS-Board einen Gang hoch und setzte den Modulen mit 3-3-3-8 recht heftig zu, aber da sie mit 3-3-2-8 stabil liefen, ist auch hier kein Problem zu vermelden.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Die Infineon-Riegel zeigten sich zwar hervorragend bei niedrigen Latenzen, aber bei hohen Taktraten mussten wir dann etwas herunter schalten. Trotzdem erreichten wir die 721 MHz, die wir auch mit vielen Micron-Riegeln erreicht haben. Hier scheinen also auch die Infineon-Riegel noch gut für mehr zu sein, aus einem DDR2-533-Modul wurde schnell ein DDR2-721-Modul, allerdings mit 4-4-4-12. Ein insgesamt also sehr gutes Ergebnis für die Infineon-Riegel.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Kingston ValueRAM DDR2-533-Modulen.


Kingston kennt man auch schon in der High-End-Branche, hier hat man mit den HyperX-Speicherriegeln immer hervorragende Module im Angebot. Die DDR2-Speichermodule der HyperX-Serie werden sicherlich bald kommen, aktuell bietet man jedoch schon ValueRAM-Module an. Diese sind wie die Corsair ValueSelect-Serie auf Kompatibilität und Stabilität getrimmt. Wir testen zwei 512 MB-Module mit klassischem DDR2-533-Rating. Die HyperX-Module wird es dann sicherlich auch mit 667 MHz oder mehr geben.

Auch hier verdeckt kein Heatspreader die Sicht auf die Speicherchips :

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Auf dem ValueRAM von Kingston finden sich wieder einmal acht Chips, Kingston setzt auf Elpida-Module. Auch hier sind 4-4-4-12 im SPD einprogrammiert, die Module sind für die Standard-Spannung von 1.8V vorgesehen. Aufgrund der Single-Sided-Organisation lassen sich auch diese Module hervorragend im Gigabyte 8ANXP-D für den Ausbau bis 3 GB nutzen. Alternativ bietet Kingston auch eine 1 GB-Variante des Speichers an. Diese dürfte dann jedoch doppelseitig organisiert sein.

Auch Kingston gewährt hier eine lebenslange Garantie. Mehr Infos zu den Modulen gibt es in diesem PDF.

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Auch der ValueRAM machte im Abit AA8 keine Probleme, hier erkannte das Board die vorher angekündigten 4-4-4-12 als SPD-Programmierung zuverlässig. Leider ist man bei den manuellen Timings nicht ganz vorne mit dabei, hier erreichten wir nur noch 4-4-3-8, beispielsweise konnten wir die Cas Latency nicht auf "3" setzen. Beim ASUS-Mainboard war dies hingegen möglich (siehe unten). Dies scheint sich allerdings mit anderen Elpida-bestückten Speichermodulen zu decken, liegt also weniger an der Qualität der Kingston-Module, sondern wohl an der Architektur der Elpida-Chips.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Bei der Kompatibilität gab es keine Probleme, auch wenn ASUS hier wieder mit 3-4-4-8 niedrige Timings setzt und hier das Modul im AA8 nicht auf diese Performance gekommen ist. Wahrscheinlich legt das ASUS-Board etwas mehr Spannung an und die Module schaffen deshalb einen stabilen Betrieb mit CL3.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Die Kingston-Riegel erreichten bei uns im Test 696 MHz, was zwar deutlich über den garantierten 533 MHz liegt, aber immer noch unter den Ergebnissen der Micron-bestückten Speicherriegel. Mit knapp 700 MHz mussten als Timings 4-4-4-12 eingestellt werden.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Die Module gibt es zudem auch noch als Kits im Paar.

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Micron Evaluation Sample DDR2-533-Modulen.


Auch Micron stellt Module her - allerdings nur für OEMs und Großkunden. In den freien Markt kommen die Module selten. Trotzdem haben wir die DDR2-533-Module des Chipherstellers mit in den Test einbezogen, da sie durchaus interessant sind, vor allen Dingen im Vergleich zu den Crucial- und Corsair-Riegeln, die ja auch auf Micron-Chips setzen. Eingesetzt wurden die Module bespielsweise von Intel in den Testsystemen zum Sockel 775-Launch - ein Zeichen dafür, dass man die Spezifikationen von DDR2 wohl recht komplett umgesetzt hat.

Ein Heatspreader ist hier natürlich wieder nicht enthalten, auch sind diese Module wieder doppelseitig bestückt :

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Die Micron-Dimms kennen wir ja - auch hier werden dieselben Chips eingesetzt wie auf den Modulen von Corsair und Crucial und auch hier findet sich eine 4-4-4-12-Programmierung im SPD-Modul vor. Technisch gesehen sind die Module von Micron denen von Corsair und Crucial also sehr ähnlich.

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Die Micron-Chips machten hier natürlich auch keine Probleme auf dem AA8 und auch die SPD-Erkennung arbeitete hier hervorragend und zeigte uns 4-4-4-12 an. Wie bei allen Micron-Chips war hier wieder bei 533 MHz das Runterschalten der Timings kein Problem. Wir erreichten 3-3-3-8 mit den Modulen, was sehr gut ist, aber die Crucial- und Corsair-Module erreichten mit 3-3-2-8 minimal bessere Werte. Trotzdem bestätigt sich der positive Gesamteindruck der Micron-Chips.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Bei der Kompatibilität gab es keine Probleme. ASUS setzt hier schon fast bedenkliche 3-3-3-4 ein, aber das Modul schluckt die niedrigen Timings wieder einmal ohne Probleme, obwohl das AA8 nur 3-3-3-8 zuließ. Eventuell kann das Abit AA8 nicht eine Tras von 4 Takten ansteuern oder das ASUS-Board setzt die Spannung wieder etwas zu hoch an. Stabil war es trotzdem - und manuell kann man dann ja schließlich ab 205 MHz justieren.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Hier war das Board wieder hervorragend mit dem Speicher unterwegs - wieder einmal erreichten wir die Rekordmarke von 724 MHz und 4-4-3-8 als sehr gute Timings. Die resultierende Performance war wieder brilliant, wir erreichten wieder über 6800 MB/s.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Samsung-Modulen.


Neben den Chips von Infineon, Micron und Elpida haben wir auch Module mit Chips von Samsung im Roundup. Die Samsung-Module stammen direkt vom Hersteller, erwerben kann man sie bei Cheeep.de. Samsung ist natürlich in erster Linie Chipverkäufer, aber man baut auch Module mit den eigenen Chips. Wir testen die 256 MB-Variante, die aus acht 32 MB-Chips besteht und die Samsung mit 533 MHz Frequenz und 4-4-4-11-Timings verkauft. Natürlich gibt es von Samsung auch 512 MB-Module, allerdings sind diese dann doppelseitig organisiert.

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Das DDR2 nichts "Besonderes" ist für Samsung, ist klar - man versorgt schon seit Beginn der DDR2-Ära für Grafikkarten die Grafikkarten-Hersteller mit entsprechenden Modulen. Die Samsung-Module mit der Endung GCD5 besitzen dabei ein Rating von 533 MHz mit 4-4-4, Samsung hat aber auch schon Module mit 667 MHz im Angebot, allerdings mit langsamen 5-5-5-Timings (GCE6).

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Auch hier keine Probleme bei der SPD-Erkennung mit dem Abit AA8 DuraMax. Die Module laufen nach Vorschrift auf 4-4-4-11. Mit manueller Justierung erreichten wir sehr gute 3-3-3-8, was einen kleinen Performancevorteil mit sich bringt. Auch diese Chips scheinen also leicht besser zu sein als die Elpida-Module.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Auch bei der Kompatibilität gab es keine Probleme. Im ASUS P5AD2 Premium konnten wir 3-4-4-4 nachmessen - auch mehr als von Samsung zugelassen, aber aufgrund der Fähigkeiten des Moduls, die wir oben festgestellt haben, kamen auch hier keine Probleme auf uns zu.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Maximal erreichten wir mit 4-4-4-12-Timings einen Speichertakt von 660 MHz. Im Vergleich muss Samsung hier noch ein wenig zulegen, denn hier liegt man hinter den anderen Modulen zurück. Immerhin konnten wir mit Sisoft Sandra noch über 6200 MB/s an Bandbreite messen, was natürlich nicht schlecht ist.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Auf der nächsten Seite kommen wir zu den TwinMOS DDR2-533-Modulen.


Die letzten Module in diesem ersten DDR2-Roundup stammen von TwinMOS. Auf den 533 MHz-Modulen finden wir auch Chips von Elpida, also keine neuen Chips andererer Hersteller. TwinMOS wird zusätzlich zu dieser normalen Serie auch noch Modelle für den Overclocker auf den Markt bringen. Die Twister-Serie wird es sicherlich wieder für DDR2 geben und wir erwarten auch eine baldige Vorstellung entsprechender 667 MHz Modelle. Aktuell hat man jedoch erstmal die DDR2-533-Modelle am Markt platziert.

Die TwinMOS-Riegel haben 512 MB - und sind nur auf einer Seite mit Modulen bestückt, besitzen also die für Elpida-Module typische 8x32 MB-Struktur :

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Auch hier gilt das bereits für Elpida-Module Gesagte. Die Elpida-Module sind für den Betrieb bei 4-4-4-12 vorgesehen, identisches findet sich im SPD einprogrammiert, die Module sind für die Standard-Spannung von 1.8V vorgesehen. Aufgrund der Single-Sided-Organisation lassen sich auch diese Module wiederrum hervorragend im Gigabyte 8ANXP-D für den Ausbau bis 3 GB nutzen.

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SPD-Programmierung / Test mit 533 MHz :

Die SPD-Erkennung im AA8 DuraMax lief auch hier wieder ohne Probleme. Die Module wurden korrekt mit 4-4-4-12 erkannt. Mit manueller Justierung ergeben sich 3-4-3-10 - das ist zwar immer noch langsamer als bei den Modulen mit Samsung, Infineon oder Micron-Chips, aber TwinMOS hat aus den Elpida-Modulen am meisten rausgeholt und kann sich in der Performance trotz Nutzung derselben Chips etwas positiv absetzen.

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Kompatibilität :

Auch hier nutzen wir wieder unsere neun DDR2-Mainboards und unterscheiden zwischen Kompatibilität, Stabilität und geben die Anmerkungen, falls ein Mainboard andere Settings benötigte oder Probleme bereitet hat.

Auch bei der Kompatibilität gab es keine Probleme. Das ASUS-Board stellt hier etwas konservative 4-4-4-8 ein, was für die TwinMOS-Module auch kein Problem darstellt.

Overclocking :

Selbstverständlich haben wir auch hier wieder übertaktet. Hier wechselten wir zum ASUS P5AD2 Premium und versuchten dort, einen möglichst hohen FSB mit maximal 2.0V und asynchronem Bustakt zu erreichen. Wie bei den Samsung-Modulen war aber leider schon recht früh Schluss, hier bei bei 666 MHz, mehr konnten wir nicht erreichen. Mit 4-4-4-12 als Timings kamen die Module trotzdem auf gute 6200 MB/s. Insgesamt scheint das Abschneiden aber auch wieder eher bei den Elpida-Chips begründet zu sein, denn die Elpida-Module in unserem Test liegen alle auf diesem Niveau.

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Performance :

Die Performance betrachten wir später noch einmal im Vergleich, hier die absoluten Werte bei den jeweiligen Taktraten :

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Preis :

Widmen wir uns nun den Benchmarks, beginnen wollen wir mit 533 MHz und SPD-Settings.


Auf den folgenden Seiten wollen wir uns nun der Performance der verschiedenen DDR2-Module widmen. Die Performancedaten haben wir schon im Klartext auf den Seiten der Module präsentiert, hier stellen wir sie übersichtlich im Vergleich dar. Als Benchmarks wählten wir jeweils Sisoft Sandra und Sciencemark zum Darstellen der resultierenden Speicherbandbreite, Quake3Arena als Beispiel für ein Spiel, welches sehr gut von schnelleren Timings und Bandbreiten profitiert sowie den Aquamark, der zwar etwas reagiert, aber natürlich hauptsächlich Grafikkarten-lastig ist.

Hier die Benchmarks mit 533 MHz und SPD-Settings :

Sisoft Sandra Float FPU 533 MHz SPD
Crucial Ballistix 4-4-4-12
4963
Corsair VS DDR2-533 4-4-4-12
4946
Crucial PC2-4300U 4-4-4-12
4941
Samsung PC3-4200U 4-4-4-11
4939
Micron ES PC2-4300U 4-4-4-12
4936
ADATA DDR-533 4-4-4-11
4928
Corsair CM2X512-4200 4-4-4-12
4926
Corsair CM2X512-5300C4 4-4-4-12
4914
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
4893
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
4891
Kingston KVR533 4-4-4-12
4863

Sisoft Sandra INT Alu 533 MHz SPD
Corsair CM2X512-4200 4-4-4-12
4942
Crucial PC2-4300U 4-4-4-12
4942
Crucial Ballistix 4-4-4-12
4941
Corsair VS DDR2-533 4-4-4-12
4935
Corsair CM2X512-5300C4 4-4-4-12
4930
Micron ES PC2-4300U 4-4-4-12
4929
Kingston KVR533 4-4-4-12
4909
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
4907
ADATA DDR-533 4-4-4-11
4904
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
4895
Samsung PC3-4200U 4-4-4-11
4894

Quake3Arena 640x480 533 MHz SPD
Corsair VS DDR2-533 4-4-4-12
367
Crucial PC2-4300U 4-4-4-12
366,7
Micron ES PC2-4300U 4-4-4-12
366,7
Corsair CM2X512-5300C4 4-4-4-12
365,4
Crucial Ballistix 4-4-4-12
365,1
Kingston KVR533 4-4-4-12
364,8
ADATA DDR-533 4-4-4-11
364,8
Corsair CM2X512-4200 4-4-4-12
364,5
Samsung PC3-4200U 4-4-4-11
363,8
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
362,7
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
362,4

ScienceMark 533 MHz SPD
Crucial Ballistix 4-4-4-12
4457,66
Corsair CM2X512-4200 4-4-4-12
4453,28
Corsair CM2X512-5300C4 4-4-4-12
4450,95
Corsair VS DDR2-533 4-4-4-12
4450,2
Micron ES PC2-4300U 4-4-4-12
4427,62
Crucial PC2-4300U 4-4-4-12
4427,15
Samsung PC3-4200U 4-4-4-11
4384,68
ADATA DDR-533 4-4-4-11
4374,88
Kingston KVR533 4-4-4-12
4362,52
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
4357,19
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
4307,68

Aquamark 533 MHz SPD
Micron ES PC2-4300U 4-4-4-12
28143
Corsair CM2X512-5300C4 4-4-4-12
28141
Corsair CM2X512-4200 4-4-4-12
28141
Crucial PC2-4300U 4-4-4-12
28141
Corsair VS DDR2-533 4-4-4-12
28141
ADATA DDR-533 4-4-4-11
28138
Kingston KVR533 4-4-4-12
28136
Samsung PC3-4200U 4-4-4-11
28136
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
28136
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
28136
Crucial Ballistix 4-4-4-12
28060

Unser Kommentar :

Besonders gut schneiden hier die Module mit Micron-Chips ab. Egal ob dies Corsair, Crucial oder Micron-Module sind, die fünf Module mit den Chips des Herstellers Micron befinden sich meistens vorne. Der Ballistix kann ja eigentlich mehr - hat aber auch nur 4-4-4-12 einprogrammiert. Empfehlenswert sind also, wenn man sich auf SPD-Timings verlassen möchte und mit dem Übertakten nichts am Hut hat, beispielsweise die Module von Crucial (PC2-4300U) und der Corsair ValueSelect DDR2-533, denn diese sind im Vergleich günstig und bieten hier die beste Performance.


Wir testen weiter mit 533 MHz, aber stellen die Timings auf die minimal möglichen Werte, um die beste Performance zu erreichen :

Sisoft Sandra INT Alu 533 MHz max. Timings
Samsung PC3-4200U 3-3-3-8
5012
Micron ES PC2-4300U 3-3-3-8
5003
Crucial Ballistix 3-3-2-8
5000
Corsair CM2X512-4200 3-3-2-8
4998
Infineon DDR2-533 3-3-2-8
4995
Crucial PC2-4300U 3-3-2-8
4993
Corsair VS DDR2-533 3-3-2-8
4988
TwinMOS DDR2-533 3-3-4-10
4971
Kingston KVR533 4-3-3-12
4964
ADATA DDR-533 3-4-4-8
4963
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
4960

Sisoft Sandra INT Alu 533 MHz max. Timings
Corsair VS DDR2-533 3-3-2-8
5007
Samsung PC3-4200U 3-3-3-8
5001
Crucial Ballistix 3-3-2-8
4997
Infineon DDR2-533 3-3-2-8
4995
Corsair CM2X512-4200 3-3-2-8
4994
Crucial PC2-4300U 3-3-2-8
4987
Micron ES PC2-4300U 3-3-3-8
4985
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
4977
ADATA DDR-533 3-4-4-8
4966
Kingston KVR533 4-3-3-12
4960
TwinMOS DDR2-533 3-3-4-10
4960

Quake3Arena 640x480 533 MHz max. Timings
Crucial PC2-4300U 3-3-2-8
377,6
Infineon DDR2-533 3-3-2-8
376,8
Corsair CM2X512-4200 3-3-2-8
375,8
Micron ES PC2-4300U 3-3-3-8
375,8
Corsair VS DDR2-533 3-3-2-8
375,8
Crucial Ballistix 3-3-2-8
375,7
Samsung PC3-4200U 3-3-3-8
373,6
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
370,5
TwinMOS DDR2-533 3-3-4-10
368,3
ADATA DDR-533 3-4-4-8
368,1
Kingston KVR533 4-3-3-12
367

ScienceMark 533 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-4200 3-3-2-8
4538,86
Corsair VS DDR2-533 3-3-2-8
4538
Crucial PC2-4300U 3-3-2-8
4530,91
Crucial Ballistix 3-3-2-8
4520,9
Micron ES PC2-4300U 3-3-3-8
4500,2
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
4485,26
Infineon DDR2-533 3-3-2-8
4483,93
Samsung PC3-4200U 3-3-3-8
4450,53
ADATA DDR-533 3-4-4-8
4434,53
TwinMOS DDR2-533 3-3-4-10
4430,91
Kingston KVR533 4-3-3-12
4354,77

Aquamark 533 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-4200 3-3-2-8
28150
Crucial PC2-4300U 3-3-2-8
28150
Crucial Ballistix 3-3-2-8
28148
Infineon DDR2-533 3-3-2-8
28148
Micron ES PC2-4300U 3-3-3-8
28148
Corsair VS DDR2-533 3-3-2-8
28148
Samsung PC3-4200U 3-3-3-8
28145
TwinMOS DDR2-533 3-3-4-10
28143
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
28141
Kingston KVR533 4-3-3-12
28141
ADATA DDR-533 3-4-4-8
28141

Unser Kommentar :

Hier sind gleich mehrere Module sehr gut unterwegs. Etwas enttäuschend sind die Elpida-basierenden Module, denn sie befinden sich meistens auf den letzten Plätzen. Sehr gut sehen wieder die Module mit Micron-Chips aus, aber auch der Samsung- und der Infineon-Riegel können hier gut mithalten. Tendenziell sehr gute Werte haben natürlich die Module, mit denen wir 3-3-2-8-Timings fahren konnten. Einen klaren Spitzenreiter gibt es hier nicht, aber die Crucial und Corsair-Riegel präsentieren sich wieder einmal sehr gut.


Nun erhöhen wir den FSB, versuchen aber weiterhin die besten Timings zu verwenden. Mit 600 MHz Speichertakt konnten wir folgende Messungen vornehmen :

Sisoft Sandra Float FPU 600 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
5652
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
5647
Corsair VS DDR2-533 4-3-3-8
5647
Crucial Ballistix 4-3-3-8
5645
Crucial PC2-4300U 4-3-3-8
5643
Corsair CM2X512-4200 4-3-3-8
5640
Infineon DDR2-533 3-3-4-12
5618
ADATA DDR-533 3-4-4-11
5616
Kingston KVR533 4-3-3-12
5610
Samsung PC3-4200U 3-4-4-12
5607
TwinMOS DDR2-533 4-3-4-12
5606

Sisoft Sandra INT Alu 600 MHz max. Timings
Crucial Ballistix 4-3-3-8
5648
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
5641
Corsair CM2X512-4200 4-3-3-8
5647
Crucial PC2-4300U 4-3-3-8
5647
Kingston KVR533 4-3-3-12
5606
ADATA DDR-533 3-4-4-11
5615
Samsung PC3-4200U 3-4-4-12
5600
Infineon DDR2-533 3-3-4-12
5617
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
5649
TwinMOS DDR2-533 4-3-4-12
5595
Corsair VS DDR2-533 4-3-3-8
5647

Quake3Arena 640x480 600 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-4200 4-3-3-8
419,8
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
419,6
Corsair VS DDR2-533 4-3-3-8
419,4
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
419,1
Crucial PC2-4300U 4-3-3-8
418,8
Crucial Ballistix 4-3-3-8
418,5
Kingston KVR533 4-3-3-12
416,2
Infineon DDR2-533 3-3-4-12
415
ADATA DDR-533 3-4-4-11
413,5
Samsung PC3-4200U 3-4-4-12
413,4
TwinMOS DDR2-533 4-3-4-12
413,4

ScienceMark 600 MHz max. Timings
Crucial Ballistix 4-3-3-8
5179,47
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
5158,46
Corsair CM2X512-4200 4-3-3-8
5150,63
Crucial PC2-4300U 4-3-3-8
5157,27
Kingston KVR533 4-3-3-12
5133,99
ADATA DDR-533 3-4-4-11
5107,3
Samsung PC3-4200U 3-4-4-12
5111,49
Infineon DDR2-533 3-3-4-12
5156,93
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
5179,22
TwinMOS DDR2-533 4-3-4-12
5086,06
Corsair VS DDR2-533 4-3-3-8
5166,38

Aquamark 600 MHz max. Timings
Corsair VS DDR2-533 4-3-3-8
32175
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-3-8
32172
Corsair CM2X512-4200 4-3-3-8
32172
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
32172
Crucial Ballistix 4-3-3-8
32169
Crucial PC2-4300U 4-3-3-8
32169
Kingston KVR533 4-3-3-12
32120
Infineon DDR2-533 3-3-4-12
32117
TwinMOS DDR2-533 4-3-4-12
32104
Samsung PC3-4200U 3-4-4-12
32098
ADATA DDR-533 3-4-4-11
32095

Unser Kommentar :

Hier kristalliert sich immer mehr heraus, dass Corsair und Crucial die Nase vorne haben. Mal führt der eine, mal der andere Speicherriegel der beiden Hersteller. Beide sind sich in ihren Charakteristiken sehr ähnlich, da beide auf die Micron-Module setzen.


Wieder erhöhen wir den Bustakt, diesmal verwenden wir 666 MHz Speichertakt, wieder mit niedrigsten Timings.

Sisoft Sandra Float FPU 666 MHz max. Timings
Crucial Ballistix 4-3-4-8
6278
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
6276
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
6274
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
6272
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
6272
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
6270
ADATA DDR-533 4-4-4-11
6214
Samsung PC3-4200U 4-4-4-12
6199
Kingston KVR533 4-4-4-12
6191
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
6187
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
6181

Sisoft Sandra INT ALU 666 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
6277
Crucial Ballistix 4-3-4-8
6274
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
6269
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
6268
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
6267
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
6267
ADATA DDR-533 4-4-4-11
6219
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
6217
Samsung PC3-4200U 4-4-4-12
6206
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
6194
Kingston KVR533 4-4-4-12
6170

Quake3Arena 640x480 666 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
464
Crucial Ballistix 4-3-4-8
463,2
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
462,9
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
462,7
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
462,7
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
462,7
ADATA DDR-533 4-4-4-11
456,4
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
456,1
Samsung PC3-4200U 4-4-4-12
455
Kingston KVR533 4-4-4-12
454,3
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
454

ScienceMark 666 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
5775,54
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
5711,9
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
5710,57
Crucial Ballistix 4-3-4-8
5706,91
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
5701,99
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
5697,33
Samsung PC3-4200U 4-4-4-12
5668,76
ADATA DDR-533 4-4-4-11
5654,23
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
5652,7
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
5634,01
Kingston KVR533 4-4-4-12
5633,61

Aquamark 666 MHz max. Timings
Crucial Ballistix 4-3-4-8
32319
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
32319
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
32319
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
32322
Kingston KVR533 4-4-4-12
32257
ADATA DDR-533 4-4-4-11
32266
Samsung PC3-4200U 4-4-4-12
32257
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
32257
Micron ES PC2-4300U 4-3-3-8
32319
TwinMOS DDR2-533 4-4-4-12
32260
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
32322

Unser Kommentar :

Noch sind alle 11 Module mit im Rennen - wir erreichen mit praktisch jedem Modul also 666 Mhz. Dies ist schon einmal sehr gut, denn eine Übertaktung um immerhin 25% war mit einigen DDR400-Modulen vormals nicht möglich. Auch hier liegen die Module mit Micron-Chips wieder vorne, Corsair und Crucial schenken sich hier nichts.

Wer mit 666 MHz garantiert arbeiten möchte, kann hier auf dem Corsair CM2X512-5300C4 setzen, denn der Speicher ist als DDR2-667 genau für diese Frequenz gemacht und Corsair garantiert demnach auch den Betrieb auf dieser hohen Frequenz.


Nun übertakten wir weiter, drei Module fallen hier jedoch schon raus. Der Samsung DDR2-533-Riegel, der TwinMOS DDR2-533 und der ADATA DDR2-533 konnten nicht mehr mit 700 MHz betrieben werden. Wieder die Benchmarks mit bestmöglichen Timings :

Sisoft Sandra INT ALU 700 MHz max. Timings
Micron ES PC2-4300U 4-3-4-8
6622
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
6614
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
6610
Crucial Ballistix 4-3-4-8
6606
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
6605
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
6598
Kingston KVR533 4-4-4-12
6581
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
6494

Sisoft Sandra Float FPU 700 MHz max. Timings
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
6608
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
6607
Crucial Ballistix 4-3-4-8
6606
Micron ES PC2-4300U 4-3-4-8
6605
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
6603
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
6602
Kingston KVR533 4-4-4-12
6519
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
6516

Quake3Arena 640x480 700 MHz max. Timings
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
487,9
Micron ES PC2-4300U 4-3-4-8
486,8
Crucial Ballistix 4-3-4-8
486,3
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
486,1
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
486,1
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
483,3
Kingston KVR533 4-4-4-12
478,3
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
476,3

ScienceMark 700 MHz max. Timings
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
6013,68
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
6009,66
Crucial Ballistix 4-3-4-8
6008,6
Micron ES PC2-4300U 4-3-4-8
6007,72
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
6006,83
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
6002,87
Kingston KVR533 4-4-4-12
5925,03
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
5922,57

Aquamark 700 MHz max. Timings
Crucial Ballistix 4-3-4-8
32366
Corsair CM2X512-5300C4 4-3-4-8
32366
Micron ES PC2-4300U 4-3-4-8
32366
Corsair CM2X512-4200 4-3-4-8
32363
Crucial PC2-4300U 4-3-4-8
32363
Corsair VS DDR2-533 4-3-4-8
32363
Infineon DDR2-533 4-4-4-12
32307
Kingston KVR533 4-4-4-12
32303

Unser Kommentar :

Kingston und Infineon fallen aufgrund der schlechteren Timings etwas zurück, die Micron-basierten Module können immer noch den Ton angeben. Hier liegen Crucial und Corsair wieder an der Spitze.

Schlussendlich hier die Werte mit höchster Frequenz. Der Kingston KVR533 stieg bei 700 MHz als höchste Frequenz bereits aus, also sind noch sieben Module im Rennen, die unser ASUS P5AD2 Premium bis an die Grenzen des Boards trieb. Wir nehmen an, dass die meistens erreichten 720 bis 724 MHz dem Board-Limit entspechen und die Module teilweise noch auf höhere Frequenzen getaktet werden können :

Sisoft Sandra Int ALU 640x480 max. Frequenz max. Timings
Corsair VS DDR2-533 724 Mhz @ 4-4-3-8
6814
Corsair CM2X512-5300C4 724 Mhz @ 4-4-3-8
6811
Crucial PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
6804
Micron ES PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
6803
Crucial Ballistix 721 Mhz @ 4-4-4-12
6742
Infineon DDR2-533 721 Mhz @ 4-4-4-12
6722
Corsair CM2X512-4200 720 Mhz @ 4-4-4-12
6712

Sisoft Sandra Float FPU 640x480 max. Frequenz max. Timings
Corsair CM2X512-5300C4 724 Mhz @ 4-4-3-8
6817
Corsair VS DDR2-533 724 Mhz @ 4-4-3-8
6808
Micron ES PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
6807
Crucial PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
6806
Crucial Ballistix 721 Mhz @ 4-4-4-12
6738
Corsair CM2X512-4200 720 Mhz @ 4-4-4-12
6713
Infineon DDR2-533 721 Mhz @ 4-4-4-12
6692

Quake3Arena 640x480 max. Frequenz max. Timings
Crucial PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
501,7
Micron ES PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
501,3
Corsair CM2X512-5300C4 724 Mhz @ 4-4-3-8
501,1
Corsair VS DDR2-533 724 Mhz @ 4-4-3-8
501,1
Crucial Ballistix 721 Mhz @ 4-4-4-12
495,8
Corsair CM2X512-4200 720 Mhz @ 4-4-4-12
494,5
Infineon DDR2-533 721 Mhz @ 4-4-4-12
489,5

ScienceMark max. Frequenz max. Timings
Corsair CM2X512-5300C4 724 Mhz @ 4-4-3-8
6410,08
Micron ES PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
6225,74
Crucial PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
6192,71
Corsair VS DDR2-533 724 Mhz @ 4-4-3-8
6190,33
Corsair CM2X512-4200 720 Mhz @ 4-4-4-12
6120,23
Crucial Ballistix 721 Mhz @ 4-4-4-12
6108,22
Infineon DDR2-533 721 Mhz @ 4-4-4-12
6095,84

Aquamark max. Frequenz max. Timings
Corsair VS DDR2-533 724 Mhz @ 4-4-3-8
32385
Crucial PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
32382
Micron ES PC2-4300U 724 Mhz @ 4-4-3-8
32382
Corsair CM2X512-5300C4 724 Mhz @ 4-4-3-8
32379
Crucial Ballistix 721 Mhz @ 4-4-4-12
32363
Corsair CM2X512-4200 720 Mhz @ 4-4-4-12
32363
Infineon DDR2-533 721 Mhz @ 4-4-4-12
32328

Unser Kommentar :

Die beste Performance im Test erreichen die Module, die 4-4-3-8 mit 724 MHz erreichen : Der Corsair CM2X512-5300C4, der Micron ES PC2-4300U, der Crucial PC2-4300U und der Corsair VS DDR2-533 sind hier das Maß der Dinge. Die anderen Module sind keineswegs schlechter, aber diese vier scheinen nicht nur hohe Frequenzen, sondern auch noch gute Timings bei denselben mitmachen zu können. Alle Module basieren auf Micron-Chips.


Elf Module hatten wir im Test - alle waren bereits von hoher Qualität und haben vor allen Dingen im Kompatibilitäts- und Stabilitätstest überzeugt. Die Probleme, die entstanden sind, waren hausgemacht vom ASUS P5AD2 Premium, welches die SPD-Programmierung ignoriert und eigene Werte festsetzt. Dann ist es natürlich kein Wunder, dass bei einigen Modulen Stabilitätsprobleme auftreten. Bei allen Boards, die sich an die Spezifikationen halten, liefen auch alle elf Module zufriedenstellend. Demnach braucht man sich auf kein böses Erwachen einstellen, wenn man sein neues Sockel 775-System aufbaut - sollten Probleme auftreten, ist es unwahrscheinlich, dass es an Kompatibilitätsproblemen mit dem Speicher liegt.

Das liegt natürlich auch daran, dass der Markt bislang überschaubar ist. Alle Module haben eine Programmierung von 4-4-4-11 oder 4-4-4-12 - damit läuft natürlich auch jedes Board problemlos. Des Weiteren müssen die Boardhersteller ihr Augenmerk bislang nur auf vier Chips legen. Wir hatten Module mit Infineon, Elpida, Micron und Samsung-Chips im Test - das entspricht aktuell auch dem Marktangebot. Der eine DDR2-667-Speicher von Corsair, den wir im Test hatten, fällt hier nicht aus der Reihe, da Corsair ihn nur für 667 MHz validiert, aber sich die Programmierung nicht unterscheidet. Des Weiteren ist der einzige Low-Latency-Speicher (Crucial Ballistix) nicht mit niedrigen Latenzzeiten im SPD ausgestattet, sondern auch Crucial validiert ihn nur für 3-3-3-10. Also können auch hier keine Probleme entstehen.

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auch wenn alle Module gut liefen, so gab es doch Unterschiede in der Performance. Die Top-Riegel wollen wir deshalb je nach Kategorie hervorheben :

Beste Riegel für DDR2-533-Betrieb :

Beste Riegel zum Overclocking :

Etwas enttäuschend waren in unserem Roundup die Elpida-bestückten Module. Das liegt sicherlich nicht an der Qualität der Module von Kingston, ADATA und TwinMOS, die war wie gewohnt von höchster Qualität. Leider haben die Elpida-Chips etwas schlechte Eigenschaften und können mit den Micron-Chips nicht wirklich mithalten.

Klarer Sieger unseres Roundups : Der Corsair ValueSelect DDR2-533 ist nicht nur bei 533 MHz superflink, sondern auch der beste Übertakter in unserem Feld. Des Weiteren gibt es keine Probleme bei der Stabilität und Kompatibilität, das SPD-Modul ist ordentlich programmiert und die Module haben eine hohe Qualität. Das Ganze gibt es zum hervorragenden Preis - im Moment hat Corsair mit diesen Riegeln also die Nase vorne. Deshalb gibt es von uns auch den Award für diese Module :

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