Seite 3: Ersteindruck - Optik, Haptik und Ausstattung

ASUS setzt wie bei den meisten Transformer Pads und wie beim Nexus 7 auf NVIDIAs Tegra 3-SoC. Der Quad-Core-Prozessor taktet mit 1,3 GHz. Um den Stromverbrauch bei geringer Auslastung zu reduzieren, verfügt Tegra 3 sogar noch über einen fünften Kern, den niedriger getakteten Companion Core. Solange das Tablet nicht beansprucht wird, können die vier regulären Kerne deshalb im Ruhezustand verbleiben. Der GPU-Teil des Tegra 3-Prozessors bietet zwölf Recheneinheiten und kann auch aufwendigere 3D-Szenarien flüssig berechnen.

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Nimmt man das VivoTab RT in die Hand, fällt sofort auf, wie schlank und leicht es geraten ist. Die Höhe liegt bei nur 8,3 mm, das Gewicht bei 525 g. Das aktuelle iPad ist hingegen 9,4 mm hoch und wiegt über 100 g mehr. Trotzdem macht das ASUS-Gerät einen verwindungssteifen und sehr robusten Eindruck.

Das verbaute Display bietet immerhin 1366 x 768 Bildpunkte. Mittlerweile geht der Trend im Tablet-Segment zwar zu immer höheren Auflösungen, diese Auflösung ist aber völlig praxistauglich. Dank des Super IPS+-Panels ist das Display blickwinkelstabil, die maximale Helligkeit beeindruckend hoch. Allerdings spiegelt das Display, was beim Freilufteinsatz störend ist.

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Das Windows-Logo wirkt auf einem Tablet noch etwas ungewohnt. Es lässt aber keinen Zweifel daran, welches Betriebssystem auf dem VivoTab RT läuft. Das Logo ist gleichzeitig eine Schaltfläche, durch die sich der Startbildschirm aufrufen lässt.

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Der untere Teil der Rückseite besteht aus gebürstetem Aluminium. Im oberen Teil kommt hingegen ein hochwertig wirkendes Kunststoffband zum Einsatz. Dadurch stellt ASUS sicher, dass die drahtlose Konnektivität nicht durch das Aluminium beeinträchtigt wird. Das Tablet liegt gut in der Hand. Anders als bei manchem Transformer Pad haben uns auch keine scharfen Kanten gestört.

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Viel Zubehör darf man bei einem Tablet nicht erwarten. Das VivoTab RT gehört aber schon zu den Kandidaten mit umfangreicheren Dreingaben. Neben der knappen Bedienungsanleitung gibt es das Ladekabel, das sich aus dem Netzteil und einem USB-Kabel zusammensetzt. Dieses USB-Kabel kann auch genutzt werden, um das Tablet mit einem PC zu verbinden. Alternativ legt ASUS aber auch einen Adapter bei, der den proprietären Anschluss des Tablets zu einem normal nutzbaren USB-Port verwandelt. Schließlich gibt es auch ein Reinigungstuch für das Touch-Display.