Seite 2: Gigabyte WS100 im Detail

Bevor wir nun zum Praxistest kommen, ist es erst an der Zeit, sich das WS100 erst einmal genauer anzuschauen. Das Set besteht aus einer kleinen, stickförmigen Sendeeinheit, einer  quadratischen Empfangsbox, Quick Guide, CD mit vollständiger Anleitung und den nötigen Kabeln (HDMI-Kabel, USB-Kabel für den Sender, USB-Stromadapter für den Empfänger):

 

CD und Guide sind auf den Fotos nicht abgebildet. Der Quickguide umfasst ein kleines, mehrsprachiges Faltblatt mit den nötigsten Schritten, um das Set aufzubauen. Die komplette Anleitung, inkl. der Erläuterung der Knöpfe auf der Empfängerbox, findet sich leider nur auf CD und dort als ausführliche Variante nur in Englisch/Chinesisch. 

Betrachten wir zunächst die Empfängerbox, welche in einem schlichten Look aus Schwarz und Grau auftritt, unterbrochen nur von ein paar Schriftzügen, 2 LEDs und den 3 Knöpfen an der Front:

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Der Empfänger besitzt anschlussseitig einen Mini-USB-Port, welcher zur Stromversorgung dient und einen HDMI-Ausgang, der mit dem mitgelieferten HDMI-Kabel direkt mit dem Fernseher verbunden wird. Von den beiden LEDs auf der Oberseite dient eine dazu, die Betriebsbereitschaft per weißem Dauersignal anzuzeigen, die andere in Blau gehaltene LED signalisiert den Verbindungsstatus. Blinkt die LED, so sucht der Empfänger noch, leuchtet sie dauerhaft, wurde eine Verbindung hergestellt. Die 3 Knöpfe offerieren ein schmal gehaltenes Setup-Menü, um beim Einsatz zusätzlicher Sendesticks diese mit dem Empfänger zu verbinden. Standardmäßig ist das Gerät auf den mitgelieferten Stick eingestellt.

Der Stick bietet einen Look, welcher etwas an einen übergroßen USB-Stick erinnert, nur dass sich hier ein HDMI-Anschluss unter der Kappe verbirgt. Auch hier wird wieder auf die Kombination von Schwarz und Grau gesetzt, kombiniert nur mit einigen kleinen Merkmalen wie dem Schriftzug, dem USB-Anschluss und dem Knopf an der Stirnseite:

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Der Stick setzt hierbei auf einen HDMI-Anschluss, der USB-Anschluss hingegen ist als Mini-USB ausgeführt. Ein kurzes Adapter-Kabel wird von Gigabyte mitgeliefert, es lässt sich aber problemlos auch jedes andere USB-Kabel mit den entsprechenden Anschlüssen verwenden. Dies hat einen kleinen, aber wichtigen Vorteil: Sollte mal das Kabel durch einen Defekt ausfallen oder unauffindbar sein, so ist man nicht auf teuren Herstellerersatz angewiesen, sondern kann schnell und kostengünstig selbst für Ersatz sorgen. Die LED leuchtet blau auf, sobald der Stick eine Verbindung mit seiner Basisstation aufgenommen hat und ein Signal weitergereicht wird. Sollte es mal notwendig sein, die Abstimmung von Basis und Stick neu zu konfigurieren, so startet man das Setup per Basis und bestätigt die Suche dann mittels des kleinen Knopfes an der Stirnseite. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass man vorher für sich klären sollten, ob der Stick an den heimischen HDMI-Anschluss passt. Durch sein relativ großes Volumen kann es schon einmal sein, dass er andere, nah gelegene Anschlüsse blockiert.