Samsung Galaxy S20 Ultra 5G im Test: Alles was geht

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Die neue Galaxy S20-Reihe besteht nicht mehr nur aus Galaxy S20 und Galaxy S20+, sondern wird nach oben mit dem Über-Galaxy S20 Ultra 5G abgerundet. Dieses absolute Top-Modell von Samsung soll zeigen, was im Smartphone-Bereich aktuell möglich ist. 

Schon die regulären Modelle der Galaxy S20-Reihe feuern ein beeindruckendes Feuerwerk an Eckdaten und Features ab. Aktuelle High-End-SoCs, üppige RAM-Bestückung mit bis zu 12 GB und hochauflösende AMOLED-Displays sind schon selbstverständlich. Große Sprünge gibt es vor allem bei der Bildwiederholfrequenz der Displays und bei der Kameralösung. Während die 120-Hz-Displays deutlich flüssiger als die üblichen 60-Hz-Displays wirken sollen, versprechen die Kameras von Galaxy S20 und Galaxy S20+ einen 30-fachen Zoom und 8K-Video. Ein wichtiges Zugpferd soll außerdem die optionale 5G-Unterstützung sein. 

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Das Galaxy S20 Ultra 5G überbietet die ohnehin schon üppig ausgestatteten Geschwistermodelle noch in vielen Bereichen. Mit seinem 6,9-Zoll-Display bietet es fast so viel Bildschirmfläche wie ein 7-Zoll-Tablet. Und der neue Mobilfunkstandard 5G ist beim Ultra-Modell hierzulande Standard. Dazu lockt es mit bis zu 16 GB RAM, einem großen 5.000 mAh-Akku und noch beeindruckenderen Kamera-Spezifikationen. Der 100-fache "Space Zoom" macht die Kamera regelrecht zum Fernglas. Auf seine Möglichkeiten und Grenzen werden wir noch genauer eingehen. Die Weitwinkel-Kamera kann in einen 108-MP-Modus versetzt und damit für ultra-hochauflösende Aufnahmen genutzt werden. Im regulären 12-MP-Betrieb werden hingegen je neun Pixel kombiniert, um so auch bei schlechten Lichtverhältnissen punkten zu können. Dazu kann die Single-Take-Funktion aktiviert werden, die alle Kameraobjektive gleichzeitig nutzt. 

Die imposante Ausstattung treibt den Preis des S20 Ultra 5G deutlich über die 1.000-Euro-Marke. Das von uns getestete Modell mit 128 GB Speicher und 12 GB RAM kostet über 1.300 Euro. Die 512-GB-Version mit 16 GB RAM soll sogar 1.549 Euro kosten, zum Testzeitpunkt ist sie allerdings nicht lieferbar. 

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Zum Lieferumfang gehören Anleitung und Garantiehinweise, ein Werkzeug zum Lösen des kombinierten SIM- und Micro-SD-Kartenträgers, ein Schnellladegerät mit USB-Typ-C-Kabel und ein AKG-Headset mit USB Typ-C-Anschluss. 


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Um die Größe des S20 Ultra 5G zu veranschaulichen, haben wir ein Galaxy Note 10 dazugeholt. Samsungs Stift-Modell ist schon ein XXL-Smartphone - vom S20 Ultra 5G wird es aber noch einmal deutlich getoppt. Das 166,9 x 76 x 8,8 mm große und 220 g schwere Gerät ist alles andere als kompakt und leicht. Ob das stört, hängt vor allem von den jeweiligen Nutzergewohnheiten ab. Beim Transport in der Jackentasche fanden wir Maße und Gewicht persönlich völlig vertretbar. 

Als Betriebssystem ist Android in der aktuellen Version 10 installiert. Samsung nutzt seine eigene Benutzeroberfläche One UI in Version 2.1. 

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Der Vergleich zum Note 10 macht außerdem deutlich, dass Samsung das Display bei den S20-Modellen am Rand jetzt viel schwächer wölbt. Dadurch wirken die neuen Smartphones auch insgesamt kantiger. Das Dynamic-AMOLED-Display ist nicht nur groß, sondern löst auch mit bis zu 3.200 x 1.440 Pixeln auf. Ab Werk sind aber 2.400 x 1.080 Pixel (also FHD+) gesetzt. Analog ist auch die Bildwiederfolfrequenz erst einmal nicht auf Maximum, sondern auf 60 Hz gesetzt. Das kommt der Akku-Laufzeit zu Gute. Die flüssigeren 120 Hz lassen sich wie die maximale Auflösung einfach über die Einstellungen aktivieren. Was allerdings nicht geht, das ist die Kombination aus maximaler Auflösung und maximaler Bildwiederholfrequenz. Der 120-Hz-Betrieb ist mit maximal 2.400 x 1.080 Pixeln möglich. Der Nutzer entscheidet also selbst, welchen Mix aus Auflösung, Bildwiederholfrequenz und Akkulaufzeit er jeweils bevorzugt. Wie empfanden den Mix aus völlig ausreichenden 2.400 x 1.080 Pixeln und flüssigen 120 Hz für uns am sinnvollsten. Unabhängig davon überzeugt das Display mit seiner hervorragenden Darstellungsqualität. Subjektiv wirkt es kontraststark und farbtreu und hält dazu enorme Helligkeits-Reserven bereit. 

Für die biometrische Zugangssicherung kann ein Ultraschall-Fingerabdruckscanner unter dem Display oder Gesichtserkennung über die Frontkamera genutzt werden. Beides lässt sich unkompliziert einrichten und nutzen. Brillenträger können ihr Gesicht sowohl mit als auch ohne Brille hinterlegen.  

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Nicht nur das Display, sondern auch die Rückseite wird von Glas bedeckt und zeigt sich entsprechend glänzend. Der schmale Rahmen besteht aus Metall. Materialmix und Verarbeitung lassen das Smartphone sehr hochwertig wirken. Die schwarze Glasfläche zeigt aber sehr schnell Staub und Schmutz. Solange das Gerät nicht ohnehin in einer Schutzhülle genutzt wird, wird man es häufig reinigen müssen. Die ganze Galaxy S20-Familie ist wasser- und staubgeschützt nach IP68. Diese Schutzklasse deckt ein dauerhaftes Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten in klarem Süßwasser ab. 


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Die Kameraeinheit wirkt nicht nur optisch dominant. Weil sie deutlich herausragt, ist sie auch haptisch auffällig. Das hat Vor- und Nachteile: Man kann die Linsen kaum versehentlich mit den Fingern verdecken, schließlich spürt man die Kameraerhebung deutlich. Dafür wirkt diese Erhebung aber nicht gerade elegant. Wird das S20 Ultra 5G abgelegt, wackelt es leicht auf der Kameraerhebung hin und her. Als Bedienelement stehen eine Taste zum An-/Ausschalten und eine Lautstärkewippe zur Verfügung. 

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Die 3,5-mm-Kopfhörerbuchse bleibt auch bei der neuen Generation verschwunden. Einziger Anschluss ist die USB Typ-C-Schnittstelle an der Unterkante des S20 Ultra 5G. Der große 5.000 mAh-Akku lässt auf lange Laufzeiten hoffen. Die Videowiedergabe über WLAN hält das S20 Ultra 5G bei voller Displayhelligkeit, 120 Hz und FHD+-Auflösung knapp über 12 Stunden durch. Das Galaxy Note 10 kam hier auf eine Laufzeit von rund 11 Stunden, das allerdings aber mit einer Akkukapazität von "nur" 3.500 mAh. Das S20 Ultra 5G ist also weniger effizient, bietet aber durchaus eine adäquate Akkulaufzeit. Geladen wird der Akku wahlweise per Kabel oder drahtlos. Das Smartphone kann dank Wireless PowerShare auch selbst aufladen - und zwar Galaxy Buds, die Galaxy Watch oder andere kompatible Samsung-Smartphones. 

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An der Oberkante des S20 Ultra 5G verbirgt sich der SIM- und Micro-SD-Kartenträger. Er kann mit dem beiliegenden Werkzeug mühelos gelöst und dann einfach herausgezogen werden. Der Nutzer hat die Wahl zwischen dem Dual-SIM-Betrieb oder der Kombination aus einer SIM-Karte und einer Micro-SD-Speicherkarte. Alternativ ist aber auch die Nutzung einer eSIM möglich.


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Ob ein Qualcomm Snapdragon 865 oder hauseigenes Exynos-SoC verbaut wird, hängt auch beim S20 Ultra 5G von der Region ab. In Europa wird das Smartphone mit Exynos 990 ausgeliefert. Dieses SoC kombiniert zwei Samsung-Kerne mit bis zu 2,73 GHz Takt, zwei ARM Cortex-A76-Performance-Kerne mit bis zu 2,5 GHz und vier sparsame Cortex-A55-Kerne mit maximal 2 GHz. Als GPU dient eine Mali G77MP11. 

Geekbench 5.0.2 - Multi

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Geekbench 5 - Single

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GFX Bench 1080p Offscreen - Manhatten

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GFX Bench 1080p Offscreen - T-Rex

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Jetstream 1.1

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Octane 2.0

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Speedometer 2.0

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Gegenüber den bisher von uns getesteten Exynos-Varianten kann der Exynos 990 bei der Leistung noch einmal zulegen. Allerdings zeigt sich der Snapdragon 865 im Schnitt doch noch etwas performanter. Über Samsungs Regionalpolitik kann man deshalb sicherlich streiten. So mancher Kaufinteressent würde es sicher bevorzugen, sich zwischen beiden SoCs entscheiden zu dürfen.   


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Im Vergleich zum Note 10 mit seiner Triple-Kamera wirkt die Kameralösung des S20 Ultra 5G optisch schon einmal imposanter. Sie kombiniert eine 12-MP-Ultra-Weitwinkel-Kamera, eine 108-MP-Weitwinkelkamera, eine 48-MP-Telekamera und eine VGA-3D-Tiefenkamera. Die Hauptkamera fasst in der Standardkonfiguration 9 Pixel zu einem zusammen, löst also mit 12 MP (bei nativem 4:3 mit 4.000 x 3.000 Pixeln) auf. Der 108-MP-Modus sorgt für Aufnahmen mit 12.000 x 9.000 Pixeln bei einer JPG-Dateigröße von etwa 25 MB. Zoomt man in das Bild hinein, werden bei guten Lichtverhältnissen auch deutlich mehr Details eingefangen. Bei normaler Wiedergabe am Bildschirm fällt der Unterschied aber nicht auf. Eine beeindruckend hohe Auflösung erreicht auch der 8K-Filmmodus. Um ein Überhitzen zu vermeiden, soll er allerdings maximal für eine Aufnahmelänge von fünf Minuten genutzt werden. Tatsächlich erwärmt sich das Smartphone bei 8K-Aufnahmen spürbar, und zwar auf der Rückseite vor allem im Bereich neben der Kamera. Wir konnten dort nach knapp 5 Minuten bereits eine Temperatur von knapp 40 °C messen. Aus erstellten 8K-Videos können direkt in der Kamera-App Einzelbilder in 8K-Auflösung abgespeichert werden - dieser Videomodus lässt sich also auch als Serienbildmodus nutzen    

Die Frontkamera erlaubt ähnlich wie die Weitwinkelkamera eine Wahl zwischen einem hochauflösenden Betrieb und einem Modus mit kombinierten, größeren Pixeln für Low-Light. Ihre Auflösungsstufen liegen bei 40 und 10 MP. 

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Der 100-fache "Space Zoom" kann nicht rein optisch erreicht werden. Samsung kombiniert nach eigener Aussage stattdessen einen verlustfreien optischen Hybrid-Zoom mit einem KI-basierten Digitalzoom. Unsere Bilderserie zeigt zuerst drei Aufnahmen von Ultra-Weitwinkel-, Weitwinkel- und Tele-Kamera (Fünffach-Zoomfaktor). Die beiden unteren Bilder wurden mit 20- bzw. 100-fachem Zoom aufgenommen, also unter Nutzung von Hybrid-/Digitalzoom. Sie machen zum einen deutlich, wie stark herangezoomt werden kann, zum anderen zeigen sie aber auch, dass die Bildqualität in diesen hohen Zoomstufen massiv abnimmt. Dazu ist schon das Anvisieren des gewünschten Bildausschnitts ist im hohen Zoombereich eine Kunst - auch wenn es durch eine eingeblendete Übersichtsdarstellung etwas erleichtert wird. 


Samsung verbaut im S20 Ultra 5G Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos-Unterstützung. Sie sorgen für einen vergleichsweise satten Sound und erreichen zudem einen relativ hohen Schallpegel. Die mitgelieferten AKG In-Ears sind allemal eine sinnvolle Beigabe. Als kabelgebundene Lösung fallen sie aber recht konventionell aus. Zukunftsweisender sind da schon die Galaxy Buds+, die Samsung als optionales Zubehör anbietet.  

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Diese drahtlosen In-Ears werden mit einer kleinen Transportbox ausgeliefert, die gleichzeitig als Ladeschale (mit USB Typ-C-Anschluss an der Rückseite) dient. Ein Ladekabel, verschiedene Aufsätze, Anleitung und Garantiehinweise gehören zum Lieferumfang. 

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Die beiden In-Ears kombinieren jeweils einen Hoch- und einen Tieftöner. Drei Mikrofone (zwei nach außen, eines nach innen gerichtet) sollen sicherstellen, dass bei Gesprächen möglichst wenig Nebengeräusche übertragen werden. Die Drahtlos-In-Ears sind sehr viel komfortabler als kabelgebundene Modelle. Bei der kompakten Bauform stellt sich aber besonders die Frage nach der Akkulaufzeit. Samsung gibt elf Stunden mit einer Ladung an. Im Praxistest kamen wir bei moderater Lautstärke sogar auf über zwölf Stunden.

Weil in die Ladeschale ebenfalls ein Akku integriert wurde, kann sie unterwegs auch unabhängig von einer Steckdose zum Laden genutzt werden. Das verdoppelt die Akkulaufzeit auf 22 Stunden. Den Ladestand von In-Ears und Ladeschale kann man einfach über die Galaxy Wearable-App im Auge behalten. Schon drei Minuten Ladezeit reichen bei kabelgebundenem Laden für eine Stunde Wiedergabezeit aus. Auch das Laden ist kabellos möglich: Entweder über ein Qi-kompatibles Ladegerät oder über ein geeignetes Galaxy-Smartphones mit Wireless PowerShare.

Auf den ersten Blick entfallen direkte Steuerungsmöglichkeiten, wie die die kabelgebundenen AKG In-Ears mit ihrer Kabelfernbedienung bieten. Doch Samsung hat in die Außenseiten der Galaxy Buds+ ein Touchpad integriert. Eine Berührung pausiert bzw. setzt die Wiedergabe fort. Zwei Berührungen wechseln zum nächsten Titel bzw. nehmen einen Anruf entgegen. Drei Berührungen wechseln zum letzten Titel. Längeres Berühren erlaubt schließlich das Ablehnen eines Anrufs oder das Ausführen eines wählbaren Features. Ab Werk wird ein Stimmendienst (Google oder Bixby Voice aufgerufen). 


Alles was geht - das hat Samsung mit dem Galaxy S20 Ultra 5G umsetzen wollen. Entsprechend extrem fallen dann auch die Spezifikationen des großen Galaxy-Flaggschiffs aus. Egal ob beim riesigen 120-Hz-Display, der 100-fach-Zoom-Kamera mit 8K-Videomodus oder der 5G-Unterstützung: Das S20 Ultra 5G steht an vorderster Technologie-Front.

Nicht jedes Marketingversprechen geht aber zu 100 % auf. Zum Teil sind praktische Einschränkungen zu bedenken, manches Feature wirkt auch etwas fragwürdig. Dass man den 120-Hz-Betrieb nicht mit der sehr hohen maximalen Displayauflösung kombinieren kann, wird die meisten Nutzer im Alltag nicht stören. Auch mit 2.400 x 1.080 Pixeln ist für eine gestochen scharfe Darstellung gesorgt. Das konstraststarke, farbenfrohe und helle AMOLED-Display ist ohnehin ein Hingucker - nicht zuletzt auch wegen seiner enormen Größe.  

Die Kameralösung beeindruckt nicht nur auf dem Papier, sondern auch beim Ausprobieren mit ihrem 100-fach Zoom. Trotz allem Marketing zum 100-fachen "Space Zoom" gibt es aber doch Grenzen der Physik - und dazu gehört, dass ein hoher Anteil Digitalzoom zu Lasten der Bildqualität geht. Der obere Zoombereich ist so zwar hilfreich, wenn man das Smartphone als Fernglas zweckentfremden möchte - schöne Bilder entstehen damit aber nicht mehr. Auch wenn man den Tele-Bereich nicht voll ausreizt, ist die Kameralösung aber extrem flexibel. Für Flexibilität sorgt auch, dass man bei der Hauptkamera zwischen extrem hoher Auflösung oder Low-Light-Betrieb wählen kann. Braucht man 108-MP-Fotos und 8K-Video? Nicht unbedingt. Es gibt aber durchaus Szenarien, in denen sie praktisch sein können. Beispielsweise, um aus einem hochauflösenden Bild kleinere Ausschnitte nutzen zu können. Oder aber, wenn man ein 33-MP-Foto aus einem 8K-Video erstellt und so einen besonders flexiblen Serienbildmodus nutzt.   

5G als weiteres Feature haben wir bisher nicht testen können. Wer auf den ultra-schnellen Mobilfunk-Zug aufspringen will, sollte aber einige Punkte bedenken: Erstens ist der neue Standard in Deutschland noch längst nicht flächendeckend ausgebaut. Dazu kommt das Problem unterschiedlicher Frequenzbereiche. Dadurch lässt sich längst nicht jedes 5G-Smartphone in jedem 5G-Netz nutzen. Und schließlich sollen die europäischen S20 Ultra 5G-Modelle für die kommenden mmWave-Netze (mit noch höheren Datenraten) nicht gerüstet sein.

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Um der Kritik am fehlenden Kopfhöreranschluss vorzubeugen, liefert Samsung ab Werk ein kabelgebundenes AKG In-Ear-Headset mit USB-Typ-C-Anschluss mit. Nur optional werden hingegen die drahtlosen Galaxy Buds+ angeboten. Sie überzeugen als drahtlose In-Ear-Lösung. Eine kabelgebundene Lösung fühlt sich im Vergleich schlicht antiquiert an. Weil die Laufzeit von Smartphone und Galaxy Buds+ fast identisch ist, lassen sich beide gut in Kombination nutzen. Elegant gelöst wurde auch die kombinierte Transport- und Ladeschale. Nur eine Möglichkeit zur einfachen Lautstärkeregelung haben wir vermisst. 

Wir haben zwar auch deutlich auf die Einschränkungen einiger Features hingewiesen, im Kern ist das Galaxy S20 Ultra 5G aber klar High-End-Smartphone, dass die Grenzen des Möglichen auslotet. Damit verdient es sich auch unseren Technik-Award. Mit Blick auf den Preis dürften die meisten Nutzer aber doch mehr an den beiden kleineren Modellen aus der Galaxy S20-Reihe interessiert sein - zumal sie viele Vorzüge des Ultra-Modells teilen.


Positive Aspekte des Samsung Galaxy S20 Ultra 5G:

Negative Aspekte des Samsung Galaxy S20 Ultra 5G:

Preise und Verfügbarkeit
Samsung Galaxy S20 Ultra 5G
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Ab 1.029,95 EUR