Samsung Galaxy Note 4 im Test

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samsung-galaxy-note-4-17-950x633Im Frühjahr das Galaxy S, im Herbst das Galaxy Note: Im halbjährlichen Wechsel liefert Samsung in mittlerweile schöner Regelmäßigkeit überarbeitete Versionen seiner beiden Flaggschiff-Reihen. Dass dieser Rhythmus nicht immer von Vorteil sein muss, zeigt die Kritik am Galaxy S5, das nicht in allen technischen Belangen auf dem neusten Stand war. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an das Galaxy Note 4.

Denn anders als vor einem halben Jahr wird dem Käufer hier gleich ein ganzer Strauß an Neuheiten präsentiert. Nicht ohne Grund, wie ein Blick auf die Konkurrenz zeigt. Denn nicht nur LG drängt von unten mit Innovationen, auch Motorola und Sony wollen mit ihren aktuellen Modellen ein größeres Stück vom Android-Kuchen ergattern.

Hardware

Vor allem in den Punkten SoC und Display bietet das Galaxy Note 4 deutlich mehr als der Vorgänger oder das Galaxy S5. Denn zum Einsatz kommt sowohl Qualcomms Snapdragon 805 als auch ein QHD-Panel - beides Bauteile, die schon vor einem halben Jahr erwartet wurden.

Dabei handelt es sich es sich beim SoC lediglich um einen minimalen Evolutionssprung, denn auch das Modell 805 basiert auf der ARMv7-Architektur und ist damit auf 32-Bit-Software beschränkt. Und auch am grundsätzlichen Aufbau hat sich nichts geändert: Qualcomm setzt auf vier CPU-Kerne vom Typ Krait 450 sowie die GPU Adreno 420. Gegenüber dem Krait 400, der unter anderem im Galaxy S5 genutzt wird, bietet die neuere Variante in erster Linie ein leicht erhöhte Leistung pro Megahertz. Gleichzeitig kann die neue CPU höher getaktet werden. Ist beim Snapdragon 801 das Ende derzeit bei 2,5 GHz erreicht, ermöglicht der Snapdragon 805 in der Version APQ8084 2,7 GHz in der Spitze. An Sachen Cache (16 KB L1 pro Kern sowie 2 MB L2) und Strukturbreite (28 nm) hat sich nichts geändert.

Umfangreicher fallen die Unterschiede bei der Grafikeinheit aus. Gegenüber der Adreno 330 bietet die neue GPU nicht nur die Unterstützung für modernere Grafikstandards (unter anderem Direct3D 11.2 statt wie bislang 9.0c), sondern auch eine höhere Leistung. Möglich wird dies durch einen neuen Maximaltakt, der im Falle des Snapdragon 805 bei 600 MHz liegt. An der Zahl der ALUs hat sich hingegen nichts verändert, hier bleibt es bei 128. Nennenswerte weitere Differenzen betreffen den Umstieg beim Speichercontroller (64 Bit Dual Channel statt 32 Bit Dual Channel), der 3 GB RAM verwaltet, die unterstützen Kameraauflösungen (55 statt 21 Megapixel) sowie Bluetooth 4.1 statt 4.0.

Note trifft Alpha: Das Galaxy Note 4
Note trifft Alpha: Das Galaxy Note 4

Aber der Snapdragon 805 hat im Vergleich zum Vorgänger nicht nur mehr, sondern in einem Punkt auch weniger zu bieten, wie die Modellbezeichnung erahnen lässt. Denn wie bei Qualcomm üblich, verfügen die APQ-Chips über kein integriertes Modem. Damit ergeben sich deutlich mehr Möglichkeiten, da je nach Abnehmerwunsch unterschiedlichen Netzstandards unterstützt werden können. Im Falle des Galaxy Note 4 setzen Qualcomm und Samsung dabei auf LTE nach Cat 6, in der Spitze sind via Mobilfunk also Download-Raten von bis zu 300 MBit pro Sekunde möglich; Cat 4 erreicht lediglich die Hälfte. Abseits des schnellen Datenfunks werden auch HSPA+ und andere Standards unterstützt. Völlig neu ist die Kombination aus SoC und Modem übrigens nicht. Denn Samsung setzt schon seit einiger Zeit unter anderem beim Galaxy S5 LTE-A auf das Zusammenspiel beider Bauteile.

Neuer SoC, neue Kamera: Samsung hat alle Komponenten ausgetauscht
Neuer SoC, neue Kamera: Samsung hat alle Komponenten ausgetauscht

Unverändert geblieben ist zu guter Letzt das fest in den SoC integrierte WLAN-Modul. Mit ac-Unterstützung sowie der Berücksichtigung von 2,4- und 5,0-GHz-Netzen wird hier der Stand der Dinge geboten. In Sachen Konnektivität erweitert Samsung das Angebot noch um NFC und Infrarot - beides kennt man bereits vom Vorgänger sowie anderen hauseigenen Smartphones. Kabelgebundene Schnittstellen gibt es wie mittlerweile üblich nur eine in Form des Micro-USB-Ports. Überraschenderweise hat Samsung sich bei diesem vom zuletzt verwendete USB 3.0 verabschiedet. Grund hierfür nennt man nicht, die geringe Verbreitung entsprechender und teurer Kabel - zum Lieferumfang gehörte es nicht - dürfte jedoch eine gewisse Rolle gespielt haben.

Von diesem Rückschritt abgesehen gibt es bei keinem der Übertragungswege Auffälligkeiten. Verbindungsprobleme - ob WLAN oder Mobilfunk - fielen im Test nicht auf, auch die Gesprächsqualität ließ keine Wünsche offen. Die Geräuschunterdrückung filtert Störungen effektiv heraus, der Lautsprecher bietet eine klare Wiedergabe. Einzig der rückwärtig verbaute Lautsprecher für das Freisprechen könnte einen Qualitätsschub vertragen, mittlere und tiefe Frequenzen fehlen fast völlig.

Ebenfalls überarbeitet: Der S Pen ist präziser, die dazugehörige Software wurde erweitert, die Bedienung vereinfacht
Ebenfalls überarbeitet: Der S Pen ist präziser, die dazugehörige Software wurde erweitert, die Bedienung vereinfacht

Weitaus größer als beim SoC ist der Sprung beim Display, das bei 5,7 Zoll stehen bleibt. Denn hier verabschiedet sich Samsung von Full HD und setzt wie unter anderem LG beim G3 auf QHD mit 2.560 x 1.440 Pixeln. Trotz identischer Auflösung geht Samsung jedoch einen eigenen Weg. Denn Verwendung findet nicht die IPS-, sondern die eigene Super-AMOLED-Technik. An deren Vorzügen ändert sich auch durch die hohe Auflösung nichts: Schwarz wird Schwarz dargestellt, die Blickwinkel fallen sehr großzügig und die Farbdarstellung kräftig aus. Gleichzeitig sinkt der durchschnittliche Energiebedarf. Allerdings verwendet Samsung die einen eher zweifelhaften Ruf genießende Pentile-Matrix, die in Hinblick auf Größe und Anordnung der Sub-Pixel klar vom RGB-Pendant abweicht, das beim G3 Anwendung findet. Allerdings ist die Pixel-Dichte (515 ppi) derart hoch, dass die sonst bei Pentile üblichen Treppeneffekte auch bei genauem Hinschauen nicht erkennbar sind - zumindest subjektiv wirkt das Display des LG-Smartphones im direkten Vergleich aber minimal schärfer, was nicht nur in der höheren Pixel-Dichte von 534 ppi begründet ist.

Sieht man einmal vom Kontrast, der wie bei AMOLED üblich sehr gut und mit den üblichen Messgeräten nicht erfassbar ist, ab, schneidet die Anzeige des Galaxy Note 4 im Vergleich aber nicht besser ab. Mit 338 bis 366 cd/m2 bei maximaler Einstellung ist die Hintergrundbeleuchtung etwas schwächer (G3: 362 bis 392 cd/m2) mit durchschnittlich 6.700 Kelvin werden die Farben hingegen neutraler und somit besser dargestellt (G3: 7.800 Kelvin). In Sachen Homogenität nehmen sich beide Geräte mit 92 Prozent nichts, ähnliches gilt für den praktischen Nutzen. Denn einen echten Mehrwert im Alltag bietet QHD gegenüber Full HD auch beim Samsung-Smartphone nicht.

Zumindest in geringem Umfang kann der Nutzer Einfluss auf die Farbdarstellung nehmen. Dafür stehen im Einstellungsbereich Display insgesamt vier Modi zur Auswahl: Einfach, AMOLED-Foto, AMOLED-Kino und Anpassungsfähig. Letztgenannte Option passt die Darstellung innerhalb einiger Apps, unter anderem in der Galerie, den Inhalten an, Nummer zwei und drei drehen vor allem an der Sättigung, was teilweise zu unnatürlich kräftigen Farben führt. Einfach hingegen führt zu den angeführten Messwerten und wäre mit dem Titel Neutral treffender beschrieben - voreingestellt ist dieser objektiv beste Modus jedoch nicht. Einen deutlicheren Hinweis hätte Samsung aber auch in Sachen Helligkeit platzieren können. Denn das Galaxy Note 4 soll unter bestimmten Bedingungen mehr als 700 cd/m2 erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch das aktivieren der automatischen Regulierung sowie ein extrem helles Umfeld. Im Test konnte dies aber nicht provoziert werden.

QHD macht es möglich: Von Pentile ist nichts zu sehen
QHD macht es möglich: Von Pentile ist nichts zu sehen

Eine weniger technische Neuerung betrifft das Gehäuse. Denn bei diesem greift Samsung das mit dem Galaxy Alpha eingeführte Design in wesentlichen Zügen auf und kombiniert es mit der Optik des Galaxy Note 3. Das bedeutet in Summe: Der Metallrahmen mit seinen Fasen bildet zusammen mit der in Lederoptik gehaltenen Rückseite ein sehr harmonisches und vor allem hochwertiges Bild - auch wenn der Rahmen nur im oberen unteren Rahmen tatsächlich aus Metall besteht, in der Mitte hat man erneut auf Kunststoff zurückgegriffen . Dabei ist es gelungen, die Ledernachbildung weitaus glaubhafter als noch vor einem Jahr zu gestalten - auch, weil man auf die Pseudo-Nähte verzichtet und an der Texturierung gearbeitet hat. Leider hat man jedoch darauf verzichtet, das Gehäuse zu verkleinern oder zumindest die Maße des Vorgängers beizubehalten - angesichts des gleichgroßen Displays eine kleine Überraschung. Mit 153,5 x 78,6 x 8,5 mm fällt das Wachstum aber nur minimal (Galaxy Note 3: 151,2 x 79,2 x 8,3 mm) aus. Im direkten Vergleich fällt das Plus ebenso wenig auf wie das leicht auf 176 g angestiegene Gewicht.

Auffällig: Ebenso wie beim Galaxy Note 3 ist es Samsung nicht gelungen, die Kamera bündig in das Gehäuse einzulassen; ein Punkt der Apple beim iPhone 6 von vielen vorgeworfen wird. Stichwort Kamera: Unterhalb dieser wurde der vom Galaxy S5 her bekannte Pulssensor platziert, der nun aber auch im Zusammenspiel mit S Health den Sauerstoffsättigungsgrad des Bluts messen kann. Ebenso übernommen hat man den in den Home-Button integrierten Fingerabdrucksensor. Insgesamt dürfte das Galaxy Note 4 das in Sachen Optik und Verarbeitung beste Samsung-Smartphone sein, ein Titel, den das Galaxy Alpha erst vor wenigen Wochen erreicht hat.

Trotz seiner Größe liegt das Galaxy Note 4 gut in der Hand
Trotz seiner Größe liegt das Galaxy Note 4 gut in der Hand

Für die Ergonomie gilt dies hingegen nicht, was angesichts der Größe des Geräts nicht verwundern dürfte. Die Bedienung mit nur einer Hand ist nicht möglich, auch wenn Samsung einen entsprechenden Modus vorgesehen hat. Immerhin aber liegt das Smartphone auch dank der griffigen Rückseite gut und sicher in der Hand, mit 74 Prozent nimmt das Display zudem einen ausreichend großen Teil der Front ein.

Den Abschluss des Kapitels Gehäuse bilden die Einschübe für SIM- und Speicherkarte, die wie gewohnt hinter der abnehmbaren Rückseite versteckt sind; letztere erlaubt das Erweitern des 32 GB fassenden internen Speichers um bis zu 128 GB. Hinter dieser ist auch der erneut problemlos wechselbare Akku untergebracht, dessen Kapazität binnen eines Jahres nur von 3.200 auf 3.220 mAh gewachsen ist. Angesichts des leistungsstärkeren SoCs und des höher auslösenden Displays eine zumindest diskussionswürdige Entscheidung.


Software

In Sachen Software bleibt Samsung auch mit dem Galaxy Note 4 allein an der Spitze - im positiven wie auch negativen Sinne. Doch die Vorzüge zuerst. Das Gerät wird mit Android 4.4.4 ausgeliefert und bietet damit die aktuellste Version der Plattform mit all ihren Funktionen. Wie gewohnt stülpen die Südkoreaner ihre eigene TouchWiz-Oberfläche darüber, die nicht nur die Optik verändert, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten und Applikationen hinzufügt.

Gegenüber dem Galaxy S5 hat sich dabei kaum etwas verändert. Im äußersten linken Homescreen erwartet den Nutzer mit Flipboard erneut eine optisch ansprechende Zusammenfassung von Nachrichten und Social-Media-Beiträgen, zudem sind erneut einige der Google-eigenen Programme durch Alternativen ersetzt worden, beispielsweise der Kalender. Hinzu kommen auch Applikationen, die einen klaren Mehrwert bieten, so unter anderem S Health. Die Gesundheits- und Fitness-Zentrale kann vor allem im Zusammenspiel mit einer Smartwatch oder einem Fitnesstracker ihre Stärken ausspielen.

Unter dem erdrückenden TouchWiz arbeitet ein aktuelles Android
Unter dem erdrückenden TouchWiz arbeitet ein aktuelles Android

Bei einem Gerät der Note-Reihe dürfen aber auch Apps nicht fehlen, die den mitgelieferten Eingabestift S Pen nutzen. Generell kann dieser wieder systemweit anstelle des Fingers genutzt werden, sei es nun beim verschieben von Daten per Drag & Drop, dem Verändern von Fenstergrößen im Multi-Windows-Modus oder aber dem einfachen Markieren von Textpassagen. An vielen Stellen hat Samsung dabei die Bedienung vereinfacht oder erweitert. So können zuletzt genutzte Apps nun schneller in einem zweiten Fenster geöffnet werden, ebenso lässt sich leichter zwischen Voll- und Teilbilddarstellung wechseln - mit dem Finger ebenso wie mit dem S Pen.

Neue und verbesserte Funktionen für den S Pen
Neue und verbesserte Funktionen für den S Pen

Den Stift selbst sowie die im Smartphone entsprechend verbaute Technik und Software hat Samsung ebenfalls überarbeitet. So werden nun 2.048 statt wie bislang 1.024 Druckstufen erkannt, zudem wurde die Erfassung von Rotation, Neigungswinkel und Geschwindigkeit verbessert. All dies führt zu einem präziseren Einsatz des Stifts, was vor allem dann auffällt, wenn auch längere Texte geschrieben statt getippt werden. Einfacher erledigt werden können nun auch Dinge wie das Markieren und Übernehmen bestimmter Bildschirminhalte sowie deren Weiterversand per E-Mail oder auf anderem Wege. Das liegt aber nicht nur am neuen S Pen, sondern auch den kürzeren Wegen zu den einzelnen Optionen. Denn die wichtigsten Punkte sind nicht mehr nur via Air Command erreichbar, sondern auch über das neue Widget, das ab Werk auf dem zweiten Homescreen rechts neben der Hauptansicht untergebracht ist.

Neben dem Puls wird nun auch die Sauerstoffsättigung gemessen, die Systemeinstellungen sind noch unübersichtlicher geworden
Neben dem Puls wird nun auch die Sauerstoffsättigung gemessen, die Systemeinstellungen sind noch unübersichtlicher geworden

Doch wo Lob ist, darf Kritik nicht fehlen. Denn so sinnvoll Samsung die Software auch den eigenen Vorstellungen entsprechend angepasst hat, so benutzerunfreundlich, ja fast schon benutzerfeindlich, ist sie an manchen Stellen geraten. So bietet das zentrale Optionsmenü ganz 35 Punkte, hinter denen sich teilweise gut ein Dutzend weiterer Einstellmöglichkeiten verbergen. In Summe kann der Nutzer mehrere hundert Aspekte in diversen Untermenüs beeinflussen. Übersichtlich kann und darf man dies nicht nennen. Zudem ist TouchWiz noch immer - oder gar mehr als noch vor einem Jahr - auf viel Leistung angewiesen. Dazu jedoch an anderer Stelle mehr.

Dank neuer Software arbeitet der Fingerabdrucksensor präziser
Dank neuer Software arbeitet der Fingerabdrucksensor präziser

Einen kleineren Kritikpunkt des Galaxy S5 hat man hingegen entschärft. Denn der Fingerabdrucksensor arbeitet nun aufgrund überarbeiteter Software zuverlässiger, die Fehlerkennungsrate ist deutlich zurückgegangen.

Kamera

In Sachen Kamera bleibt Samsung der bisher gefahrenen Linie treu. Das bedeutet: Die im Galaxy Note auf der Rückseite verbaute Lösung entspricht technisch weitestgehend der der jeweils aktuellen Galaxy-S-Generation. Im Falle des Galaxy Note 4 heißt das, dass der Sensor mit 16 Megapixeln auflöst und auf einen Autofokus sowie einen LED-Blitz zurückgreifen kann. Auch  die Software hat man weitestgehend unangetastet gelassen - damit bleibt die Kamera-App vergleichsweise unübersichtlich, da die Vielzahl an Optionen auf mehrere voneinander getrennte Menüs verteilt ist.

Die bereits angedeuteten Unterschiede gegenüber dem Galaxy S5 belaufen sich auf zwei. Zum einen hat Samsung auf den erneuten Einsatz des sogenannten Phase-Detection-Autofokus’ verzichtet, im Gegenzug hat man der Kamera jedoch einen optischen Bildstabilisator spendiert. Für die Praxis bedeutet dies, dass das Scharfstellen minimal länger als beim Schwestermodell dauert, die Gefahr von Verwackeln aber minimiert wurde. In allen anderen Punkten bleibt es beim Bekannten. Auf Wunsch kann der Nutzer so beispielsweise auf den Echtzeit-HDR-Modus zurückgreifen, bei dem die erwartete Bildqualität einer HDR-Aufnahme bereits im Display angezeigt wird, aber auch diverse Filter und Aufnahmemodi stehen zur Verfügung. Ebenso kann Einfluss auf verschiedene Parameter genommen werden, unter anderem ISO und Weißabgleich.

Nahezu optimale Bilder bei guten Lichtverhältnissen
Nahezu optimale Bilder bei guten Lichtverhältnissen

Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Bei guten Lichtverhältnissen werden Farben und Details unverändert festgehalten, Bildfehler und andere Kritikpunkte bleiben aus - unabhängig von der Entfernung zwischen Kamera und Motiv. Ähnlich gut fallen die Ergebnisse bei Kunstlicht aus, auch wenn hier mitunter leichtes Bildrauschen zu erkennen ist. Nimmt die Helligkeit ab, wird letzteres erwartungsgemäß präsenter. Dann geschossene Fotos liegen in Sachen Qualität aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt, hier zeichnet sich der optische Stabilisator aus.

Farben und Details bleiben erhalten
Farben und Details bleiben erhalten

Beim Aufzeichnen von Videos hängt die Güte von mehr Faktoren ab. grundsätzlich gelten hier zunächst die gleichen Einschränkungen wie bei Fotos, je nach gewählter Auflösung kommen jedoch weitere Minuspunkte hinzu. Begnügt man sich mit Full HD, bleiben Artefakte lange Zeit aus - auch dank der Stabilisierung und des leistungsstarken SoCs. Auf Wunsch sorgt der HDR-Modus für mehr Qualität - ebenfalls mit Echtzeit-Vorschau. Sollen Bewegtbilder jedoch mit in UHD-Auflösungen aufgezeichnet werden, fällt die Gesamtqualität leicht ab. Zwar wirken die Filme deutlich schärfer als in Full HD, Artefakte treten jedoch schneller auf. Zudem muss unter anderem auf HDR- und Stabilisator-Unterstützung verzichtet werden.

Auch bei Kunstlich liegt die Qualität über dem Durchschnitt
Auch bei Kunstlich liegt die Qualität über dem Durchschnitt

Freunde von Selfies kommen in den Genuss eines neuen Frontsensors. Hier springt Samsung von 2,0 auf 3,7 Megapixel und setzt zusätzlich auf eine neue Linse (f1.9 statt f2.4). Dadurch soll die Qualität vor allem bei schlechtem Licht verbessert werden. In der Praxis kommt die Veränderung nur in Teilen an. Zwar sind die Aufnahmen vergleichsweise detailreich, Bildrauschen und teils blasse Farben bleiben jedoch nicht aus. Dafür profitiert man von einem größeren Aufnahmebereich, der nun 90 Grad berücksichtigt. Reicht dies nicht aus, kann per „Wide Selfie“ eine 120-Grad-Aufnahme angefertigt werden. Für Video-Telefonate kann die Frontkamera Full-HD-Material liefern, das jedoch lediglich Schnappschuss-Qualität bietet.

Mehr Qualität und Funktionen für Selfies, überragender Ergebnisse gibt es dennoch nicht
Mehr Qualität und Funktionen für Selfies, überragender Ergebnisse gibt es dennoch nicht

Leistung

Über zu wenig Leistung mussten sich Besitzer eines Samsung-Smartphones der Oberklasse in der Vergangenheit nie beschweren. Zumindest wenn es um die Werte auf dem Papier ging. Denn sowohl in der Galaxy-S- als auch der Galaxy-Note-Reihe haben die Südkoreaner immer darauf geachtet, möglichst aktuelle SoCs und Speicherbestückungen zu verwenden - auch wenn man sich in beiden Punkten nicht immer an der Spitze platzieren konnte. Beim Galaxy Note 4 sieht es da ein wenig anders aus. Mit dem bereits beschriebenen Snapdragon 805 setzt man auf die derzeit schnellste Lösung aus dem Hause Qualcomm, der 64-Bit-Nachfolger Snapdragon 810 ist noch nicht verfügbar.

Doch in den üblichen Benchmarks bleibt von der hohen Papierleistung nicht immer viel übrig. Im 3DMark (Ice Storm Unlimited) erreicht man beispielsweise zwar gute knapp 16.000 Punkte, die mit dem langsameren Snapdragon 801 ausgestatteten Galaxy S5 und Motorola Moto X erreichen mit rund 18.200 und 19.500 Punkten jedoch 14 und 22 Prozent mehr. Ähnlich sieht es in Linpack aus. Hier reicht es für das Galaxy Note 4 zu 784 Punkten, die beiden genannten Alternativen kommen auf 34 und 14 Prozent mehr. Einzig AnTuTu bescheinigt dem neuen Modell mit über 46.000 Punkten eine Bestleistung, in den Einzelwertungen reicht es immerhin noch jeweils für das obere Viertel.

AnTuTu

Punkte
Mehr ist besser

Die Tendenz ist aber eindeutig, vor allem, wenn man auch die Browser-lastigen Tests berücksichtigt: Das Galaxy Note 4 verfügt über viel Rohleistung, wird aber durch den Klotz TouchWiz mal mehr, mal weniger ausgebremst. Deutlich wird dies unter anderem am Speicherverbrauch. Schon unmittelbar nach dem Systemstart ist rund 1 GB des Arbeitsspeichers belegt, binnen weniger Minuten - und ohne zusätzlich gestartete Applikation - nehmen Betriebssystem und der Aufsatz annähernd 1,5 GB ein.

In der Praxis ist dieses Manko kaum anzutreffen. Auffällige Ladezeiten fielen im Test nicht auf, sieht man einmal von leichteren Problemen beim Aufruf sehr aufwändiger Seiten im Browser ab. Ruckler waren ebenfalls nicht zu beobachten, wohl aber so mache Gedenksekunde beim Wechsel zwischen Homescreen und App-Übersicht. Angesichts des bevorstehenden Starts von Android 5.0 dürfte für manchen Nutzer die Frage nach einem Update nicht unwichtig sein. Eine offizielle Ankündigung seitens Samsung gibt es dazu noch nicht, als wahrscheinlich dürfte eine Aktualisierung aber gelten.

Laufzeit

Schon zu Beginn stellte sich die Frage, ob ein nur geringfügig vergrößerter bei deutlich mehr Pixeln und einem schnellerer SoC nicht kürzere Laufzeiten zur Folge haben müsste. Doch im Test des Galaxy Note 3 zeigte sich, dass dies nicht der Fall sein muss, im Gegenteil. Mit 800 Minuten im Video-Test konnte das schon gute Ergebnis des Vorgängers weiter verbessert werden. Im Herbst 2014 stellt sich diese Frage nun erneut. Doch die Ausgangslage ist eine andere, wie der Blick auf das G2 und G3 zeigt. Beim Generationssprung wechselte LG von Full HD auf QHD, beließ es aber bei einer Akkukapazität von 3.000 mAh. Das Ergebnis: Bedingt durch den schnelleren - und „hungrigeren“ - SoC sowie das Wachsen des Displays verschlechterte sich die Laufzeit deutlich, im Test musste schon nach rund 6 Stunden wieder zum Ladegerät gegriffen werden; mittlerweile verteilte Updates sorgen für bessere, aber keine herausragenden Wert.

Wechselbarer Akku, der schnell geladen werden kann
Wechselbarer Akku, der schnell geladen werden kann

Ähnlich sieht es beim Galaxy Note 4 aus. Auch hier entpuppen sich die höhere Auflösung sowie der SoC-Wechsel in Kombination mit dem nahezu gleichgroß gebliebenen Akku als nachteilig. Im standardisierten Video-Test schafft das Smartphone 567 Minuten und damit fast 4 Stunden weniger als der Vorgänger. Insgesamt erreicht man damit einen durchschnittlichen Wert, an das Schwestermodell Galaxy S5 mit seinen 830 Minuten kommt aber eindeutig nicht heran; an die mehr als 1.000 Minuten des momentan bestplatzierten iPhone 6 Plus ebenfalls nicht.

Unverändert auf den Alltag übertragen werden können die eher theoretischen Werte wie üblich aber nicht. Bei gewöhnlicher Nutzung mit mehreren kurzen Telefonaten pro Tag, dem Abgleich zweier E-Mail-Konten sowie dem Surfen per WLAN und LTE konnten im Test problemlos zwei Tage ohne Ladegerät erreicht werden. Am Morgen vom Netz getrennt, musste die Verbindung zur Steckdose erst am Vormittag des übernächsten Tages wieder hergestellt werden. Damit bewegt sich das Galaxy Note 4 am Ende doch auf einem guten Niveau.

Wie schon beim G3 gilt jedoch: Die Display-Aktivität hat einen deutlich größeren Einfluss auf die Laufzeiten als dies bei Full-HD-Geräten der Fall ist. Unter voller Last, beispielsweise bei in puncto Leistung anspruchsvollen Spielen in Kombination mit maximaler Bildschirmhelligkeit, lässt sich der Akku auch problemlos binnen vier Stunden leeren.

Vor allem die hohe Display-Auflösung geht zulasten der Laufzeit
Vor allem die hohe Display-Auflösung geht zulasten der Laufzeit

Im Fall der Fälle lässt sich das Galaxy Note 4 aber deutlich schneller als seine Vorgänger wieder einsatzbereit machen. Denn dank Fast Charging soll bereits nach 30 Minuten ein Akkustand von 50 Prozent erreicht werden, eine volle Ladung wird nach 100 Minuten versprochen - falls das mitgelieferte Ladegarät mit 9 Volt verwendet wird. Im Test konnten die Zeiten aber nicht ganz erreicht werden: Für 50 Prozent wurden gut 40 Minuten benötigt, für 100 Prozent etwas mehr als 2 Stunden.

Sollten kein Ladegerät oder keine Steckdose in Reichweite sein, kann der bereits bekannte Ultra-Energiesparmodus aktiviert werden. In diesem verlängern sich die Laufzeiten um ein Vielfaches, allerdings stehen zahlreiche Funktionen nicht mehr zur Verfügung.

Fazit

War der Sprung vom Galaxy S4 zum Galaxy S5 noch eher klein und deshalb mit berechtigter Kritik verbunden, hat Samsung sich beim Galaxy Note 4 mehr getraut. Statt den Vorgänger nur leicht zu überarbeiten und auf einen aktuellen Stand der Dinge zu bringen, wurden Mängel konsequent angegangen und bereits gute Eigenschaften weiter verbessert. Zu erkennen ist dies vor allem am Eingabestift S Pen. Schon vor einem Jahr hat dieser auf Wunsch die Nutzung des Smartphones deutlich erleichtert und einen echten Mehrwert geliefert. Nun arbeitet der Stift noch präziser, durch umfangreiche Veränderungen der Software erfolgt der Griff zum S Pen noch häufiger als vor zwölf Monaten, wenn es um das festhalten von Notizen oder das Verteilen von Text, Fotos und anderem geht.

Das Paket stimmt: Tolles Display, sehr gute Verarbeitung, ansprechende Optik, überdurchschnittliche Kamera
Das Paket stimmt: Tolles Display, sehr gute Verarbeitung, ansprechende Optik, überdurchschnittliche Kamera

Doch der erste Blick vieler Interessenten dürfte zunächst dem Display gelten. Hier zieht Samsung mit LG gleich und bietet erstmals in einem Handy die QHD-Auflösung an. Gegenüber dem G3 sinkt aufgrund der größeren Fläche zwar die Schärfe, dank Super-AMOLED-Technik zieht das Galaxy Note 4 in den Punkten Kontrast, Energiebedarf und Farbdarstellung aber klar vorbei. Dass die vielgescholtene Pentile-Matrix verwendet wird, fällt nicht auf - eine Premiere für Samsung. Unabhängig davon, ob der Sprung von 1.920 x 1.080 auf 2.560 x 1.440 Pixel im Alltag einen echten Vorteil bietet: Rein technisch liefert man hier in Summe das derzeit wohl beste Display, das bislang in einem Smartphone verbaut wurde.

Vorhalten muss man Samsung in diesem Zusammenhang aber den nahezu unveränderten Akku. Denn durch die hohe Zahl an Pixeln sowie die dadurch bedingt leistungsstarke Hintergrundbeleuchtung und den schnelleren SoC zeigt sich das Galaxy Note 4 alles andere als genügsam - wenn man es lediglich mit dem Vorgänger vergleicht. Zwar reicht es am Ende immer noch für konkurrenzfähige Laufzeiten, das Display kostet in diesem Punkt aber viel Potential.

TouchWiz offenbart sich als der einzige echte Schwachpunkt
TouchWiz offenbart sich als der einzige echte Schwachpunkt

Es gibt aber auch handfeste Kritik. Denn mit TouchWiz hat Samsung mittlerweile einen Punkt erreicht, an dem eine Abwertung des gesamten Smartphones erfolgen muss. Der eigene Android-Aufsatz ist so unübersichtlich und ressourcenfordernd wie nie, was sich nicht nur in Benchmarks, sondern mitunter auch im praktischen Einsatz zeigt. Dadurch entsteht das Gefühl, dass schnelle SoCs nicht verbaut werden, weil man es kann, sondern weil man es zwingend muss. An keiner anderen Stelle passt der Vergleich mit dem iPhone 6 (Plus) deshalb so gut: In Sachen Optimierung und Effizienz bleibt Apple für Samsung (aktuell) unerreichbar.

Für das Galaxy Note 4 als Ganzes gilt dies aber nicht. Auch, weil man in Hinblick auf das Äußere große Fortschritte gemacht hat. Das Gerät wirkt deutlich hochwertiger als sein Vorgänger und das Galaxy S5, auch, weil man die bisherige Note-Linie mit Aspekten des Galaxy Alpha vermischt hat. Am Ende kommt dabei nicht nur das optisch schönste, sondern insgesamt das bislang beste Samsung-Smartphone heraus.

award

Allerdings lässt man sich die Qualität in diesem Jahr so gut wie noch nie bezahlen. Zwar wird die unverbindliche Preisempfehlung von 769 Euro schon unterboten, mit knapp 700 Euro, die Händler mindestens verlangen, gehört das Gerät aber zu den derzeit teuersten. Konkurrenzlos ist das Galaxy Note 4 aber in gewisser Weise dennoch. Denn die Kombination aus hochauflösendem Display, aktueller Technik und Eingabestift bietet derzeit kein anderer Hersteller. Sieht man vom S Pen ab, heißen die Mitbewerber G3 und Nexus 6. Während Googles Neuling sich mit 649 Euro aber ebenfalls auf einem hohen Niveau bewegt, kann LG für die 32-GB-Version seines Aushängeschilds attraktive 450 Euro aufrufen - technisch liegt das G3 jedoch leicht hinter beiden Konkurrenten.

Positive Aspekte des Samsung Galaxy Note 4:

Negative Aspekte des Samsung Galaxy Note 4:

Preise und Verfügbarkeit
Nicht verfügbar Nicht verfügbar Nicht verfügbar



Samsung Galaxy Note 4 (SM-910F)
Allgemeines  
Preis: ab ca. 699 Euro
Produktseite: www.samsung.de
Lieferumfang: Smartphone, Headset;
USB-Kabel, Kurzanleitung,
S Pen
Display  
Diagonale: 5,7 Zoll
Technik: Super AMOLED
Auflösung: 2.560 x 1.440 Pixel
Pixeldichte: 515 ppi
Hardware  
Prozessor: Qualcomm Snapdragon 805
Prozessor - Kerne: 4
Prozessor - Takt: 2,7 GHz
Arbeitsspeicher: 3 GB
Speicher - Größe: 32 GB
Speicher - Erweiterung: microSD
Akku - Kapazität: 3.220 mAh
Akku - Entnehmbar: ja
Kameratechnik  
Primärkamera - Auflösung Foto: 16 MP
Primärkamera - Auflösung Video: 2160p
Primärkamera - Blitz: LED
Primärkamera - Bildstabilisator: optisch
Primärkamera - Besonderheiten: Zeitlupen- und Zeitraffer-Aufnahmen,
Echtzeit-HDR
Sekundärkamera - Auflösung Foto: 3,7 MP
Sekundärkamera - Auflösung Video: 1080p
Sekundärkamera - Besonderheiten: -
Datendienste  
LTE: ja (Cat 6)
HSPA+ / HSPA / EDGE: ja / ja / ja
aGPS / GLONASS: ja / ja
Bluetooth: ja
WLAN: a/b/g/n/ac
NFC: ja
Sonstiges: -
Anschlüsse  
microUSB: ja (2.0)
microHDMI: -
3,5-mm-Klinke: ja
SIM-Größe: Micro-SIM
Sonstiges: Infrarot, Pulsmesser, Fingerabdrucksensor
Software  
Betriebssystem: Android 4.4.4
angepasste Oberfläche: TouchWiz
Besonderheiten: -
Gehäuse  
Material: Kunststoff, Metal
Abmessungen: 153,5 x 78,6 x 8,5 mm
Gewicht: 176 g

3DMark Ice Storm Unlimited

Punkte
Mehr ist besser

Browsermark 2.0

Punkte
Mehr ist besser

AnTuTu

Punkte
Mehr ist besser

AnTuTu CPU

Integer/Floating Point

13563XX


10041XX
4797XX


1184XX
4480XX


6416XX
3959XX


3506XX
3829XX


3643XX
3646XX


3533XX
3279XX


3483XX
3230XX


3283XX
2961XX


3384XX
2938XX


2700XX
2573XX


2989XX
2570XX


2266XX
2124XX


2900XX
1822XX


1458XX
1822XX


1399XX
1807XX


1269XX
1779XX


1233XX
1694XX


1865XX
1692XX


1325XX
1586XX


1244XX
1578XX


1909XX
1571XX


1986XX
1483XX


2271XX
1433XX


1138XX
1388XX


1806XX
1338XX


1126XX
1024XX


974XX
1008XX


1110XX
958XX


623XX
909XX


723XX
906XX


723XX
728XX


910XX
Punkte
Mehr ist besser

AnTuTu GPU

2D/3D

13980XX


1637XX
9952XX


1639XX
9899XX


1642XX
9711XX


1618XX
9409XX


1700XX
8930XX


1625XX
8516XX


1620XX
7830XX


1625XX
7192XX


1660XX
6910XX


1632XX
6713XX


1558XX
6347XX


1646XX
6251XX


1636XX
5484XX


1032XX
5394XX


1064XX
5136XX


1614XX
5098XX


1125XX
4962XX


875XX
4959XX


829XX
4871XX


704XX
4797XX


1214XX
4495XX


867XX
4351XX


928XX
4307XX


868XX
4257XX


1105XX
3859XX


1127XX
3452XX


935XX
3054XX


857XX
2971XX


523XX
Punkte
Mehr ist besser

Linpack

MFLOPS
Mehr ist besser

Akku-Laufzeit

Minuten
Mehr ist besser