Seite 4: Das Tastatur-Dock

Das Tastaturdock des Transformer Pad Infinity ist das gleiche wie beim Transformer Prime. Wir haben für diesen Abschnitt deshalb weitgehend auf unseren Test vom Prime zurückgegriffen.

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Ein besonderes Feature der Transformer-Tablets ist das optionale Tastatur-Dock. Mit dem Transformer Prime wurde ein neues und auf das Tablet zugeschnittene Tastatur-Dock auf den Markt gebracht, das auch beim TF700 weitergenutzt wird. Das schicke Dock besteht dementsprechend ebenfalls aus Aluminium. Seine Hauptaufgabe besteht darin, eine vollwertige QWERTY-Tastatur (ohne Num-Block) und ein Touchpad bereitzustellen. Damit werden die ASUS-Tablets zum Netbook-Ersatz transformiert. Darüber hinaus bietet das Dock einen zweiten Akku, mit dem der Akku des Tablets gespeist werden kann, sowie zusätzliche Schnittstellen.

Wichtigster Punkt sind aber die Eingabegeräte. Wer sich einen vollwertigen Tastatur-Ersatz wünscht, wird vielleicht etwas enttäuscht werden. Mit etwas Eingewöhnung kann die Dock-Tastatur zwar durchaus gut genutzt werden, sie ist aber weniger komfortabel als eine reguläre Notebooktastatur. Die extrem flachen Tasten verhindern in Kombination mit dem kurzen und etwas schwammigen Tastenhub ein wirklich überzeugendes Tipp-Gefühl. Gegenüber der normalen Bildschirmtastatur des Tablets ist die Dock-Tastatur aber allemal eine große Verbesserung. Das Touchpad lässt sich gut bedienen. Seine beiden Tasten klicken deutlich hörbar, arbeiten aber präzise.

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Selbst die Unterseite des Docks ist dank des längs gebürsteten Aluminiums und der zu den Seiten hin abgerundeten Form eher ein Kunstwerk als nur eine schnöde Unterseite. Vier Gummielemente dienen als Auflageflächen.

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Aus der seitlichen Perspektive ist gut zu erkennen, wie flach Dock und Tasten sind. Mit 8-10,4 mm ist das Dock nur wenig dicker als das eigentliche Tablet. Auf der linken Seite beherbergt es den gleichen Stromanschluss wie das Tablet selbst. Eine kleine LED informiert über die Ladeaktivität des Akkus.

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Die rechte Seite hat hingegen einen vollwertigen USB 2.0-Anschluss aufgenommen, der z.B. auch den Anschluss einer Maus ermöglicht. Außerdem gibt es ergänzend zum Micro SD-Kartenslot des Tablet einen Slot für reguläre SD-Karten. Sowohl Tablet als auch Dock bieten dementsprechend Möglichkeiten zur Speichererweiterung.

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Der namensgebende Transformationsprozess ist angenehm unkompliziert. Die (etwas schwergängige) Tablet-Halterung des Docks wird aufgebogen, das Tablet mittig eingesetzt (zwei kleine Pfeile dienen als Orientierung) und soweit nach unten gedrückt, bis die Arretierung einrastet. Zum Entfernen des Tablets wird die Arretierung gelöst und das Tablet aus dem Dock gezogen. Kombiniert man Tablet und Dock, wird deutlich, dass ASUS beides als Einheit designt hat. Das Dock ist nicht nur ein lieblos entworfenes Anbauteil, sondern integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts.