Seite 3: Ersteindruck - Optik, Haptik und Ausstattung

In puncto Hardwareausstattung fährt ASUS beim TF700KL schweres Geschütz auf. Der Qualcomm Krait bietet zwar "nur" zwei Kerne, gilt aber als außerordentlich leistungsstark - zumal eine hochgetaktete Version mit 1,5 GHz verbaut wird. Auch die Kamerabestückung sticht wie schon beim Transformer Prime hervor - eine 8-MP-Kamera ist nicht die Regel, zumal mit Blende F2,2. Die Kamera auf der Vorderseite löst mit 2 MP zwar deutlich niedriger auf, ist aber ohnehin nur für Videochats interessant.

Die Anschlussausstattung lässt kaum Wünsche offen. Zwar gibt es am Tablet selbst keinen regulären USB-Port, das Netzkabel kann jedoch auch als USB-Datenkabel genutzt werden. Hervorzuheben ist der micro-HDMI-Ausgang, der leider selbst bei teureren Tablets immer noch nicht selbstverständlich ist. So lässt sich das TF700KL auch als Zuspieler für einen größeren Bildschirm nutzen. Ein microSD-Kartenleser ermöglicht es, den mit 16 GB etwas knapp bemessenen Flash-Speicher schnell zu erweitern. Hinzu kommt noch, dass das Tastatur-Dock zusätzlich sowohl einen ausgewachsenen SD-Kartenleser als auch einen regulären USB 2.0-Port bietet.

Die drahtlose Konnektivität ist eine weitere Paradedisziplin des TF700KL. Das Krait-SoC bietet schließlich LTE, mobilem Internet mit hoher Transferrate steht also zumindest von Seiten des Tablets nichts im Wege. Problematischer ist da eher der LTE-Netzausbau, der nur stockend vorankommt. Ansonsten kann natürlich auch auf WLAN 802.11 /b/g/n zurückgegriffen werden, Bluetooth ist ebenfalls mit an Bord.

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Optisch sieht das TF700KL weitgehend wie das bekannte Transformer Prime aus. Das 10,1-Zoll-Display wird von einem schwarzen Rahmen begrenzt, der wiederum vom Aluminiumgehäuse eingefasst wird. Im ausgeschalteten Zustand ist es nicht zu erkennen, aber das Display ist der größte Trumpf des Transformer Pad Infinity. Anders als das Transformer Prime bieten die TF700-Modelle nicht mehr nur 1280 x 800 Bildpunkte, sondern die Full HD-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten. Auf der vergleichsweise kleinen Bildschirmdiagonale fällt der Auflösungssprung in der Praxis allerdings nur bei genauem Hinsehen auf. Bemerkbar macht er sich z.B. beim Lesen von Texten mit kleiner Schrift. Im Alltagsgebrauch profitiert man allerdings weniger von der hohen Auflösung, als es die beeindruckenden Zahlen vermuten lassen mögen.

Erfreulich ist neben der hohen Auflösung auch, dass ASUS wieder auf ein Super IPS+ Panel zurückgreift. Damit wird sowohl eine hohe Blickwinkeltreue als auch eine hohe maximale Helligkeit erreicht. Trotz des spiegelnden Displays (das durch Gorilla Glas 2 vor Kratzern bewahrt werden soll) lässt sich das Tablet so durchaus auch bei ungünstigeren Lichtverhältnissen nutzen.

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Nach wie vor ist das Gehäuse ein Highlight der hochpreisigerenTransformer-Modelle. Das gebürstete Aluminium wirkt einfach extrem edel. Subjektiv empfinden wir es allerdings als nicht ganz so handschmeichelnd wir manches Kunststoffgehäuse. Gegenüber dem Transformer Prime wurde die Aluminiumfläche etwas verkleinert. ASUS reagiert damit auf Empfangsprobleme, die beim TF700 durch einen Kunststoffstreifen im oberen Bereich behoben werden sollen. In diesen Streifen wurde auch die rückseitige 8-MP-Kamera eingefasst.

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Das Zubehör ist überschaubar. Neben einer Kurzanleitung und dem kombinierten Daten-/Stromkabel gibt es nur noch ein Putztuch. Das ist bei einem Tablet aber eine immer gern gesehene Beilage.