Seite 3: Hardware, Benchmarks, Videoreview

Trotz Kurzreview wollen wir unseren Lesern keine Informationen vorenthalten. Denn auch wenn diese Tests nicht ganz so lang ausfallen, bekommt man dennoch einen ausführlichen Blick im Videoreview (siehe unten) sowie in der obenstehenden Galerie. Hier finden sich neben Produktfotos noch Benchmarkgrafiken sowie die Fotos, die wir während unseres Reviews mit dem Sony Ericsson Xperia neo V gemacht haben.

Das Smartphone kommt mit einem etwas ungewöhnlichen Äußeren daher. So wirkt die Frontseite mit dem etwas vertieften Display und der eingelassenen Kamera eher rustikal - ein Design, das man von Sony zunächst nicht erwartet. Durch die Kombination der Dicke von etwa 1,3 cm und dem "kleinen" 3,7-Zoll-Display wirkt das Smartphone etwas pummelig, was durch die leicht ovale Form noch unterstützt wird. Insgesamt ist das neo V auch von den Maßen her ein recht kompaktes Gerät für die verbaute Displaygröße: 11,6 x 5,7 x 1,3 cm misst das Gerät, das vollständig aus Plastik besteht. An der rechten Seite finden sich ein Kameraauslöser, eine Lautstärkewippe und ein Power-Button, die linke Seite bleibt ungenutzt. Auf der Oberseite verbaut Sony Ericsson micro-USB und HDMI sowie einen 3,5-mm-Klinkeanschluss. Eine Besonderheit, die immer mehr Android-Smartphones verloren haben, findet sich ebenfalls am neo V: eine Benachrichtigungs-LED. Diese sitzt direkt unter dem Power-Button und leuchtet bei entgangenen Benachrichtigungen oder eingehenden Anrufen auf. 

Videoreview - zum Hardwareluxx.de-YouTube-Channel

Auf der Software-Seite setzt man auf Android 2.3.4 - nicht mehr ganz frisch, aber auch nicht wirklich alt. Ein Update auf Android 4.0 ist jedoch angekündigt worden. Aber auch mit Android 2.3.4 und den von Sony Ericsson mitgelieferten Anpassungen und Widgets lässt sich das Smartphone äußerst gut nutzen. Die Oberfläche ist schick, wenngleich sie auch etwas mehr Unterstützung durch frischere Hardware bekommen könnte. Zwar ist es selten, dennoch kommt es vor, dass das Smartphone überfordert ist und die Bedienung langsam ist oder der Wechsel zwischen Homescreens ruckelt. Das trübt natürlich den Spaß am Gerät, ist aber bei der verbauten Hardware und dem Einsatz von Android nicht ganz unüblich. Da dies aber eher selten passiert, sollte man als Normaluser nicht zu viel in diese Aussage interpretieren. Alle Android-Geräte in dieser Preisklasse haben hin und wieder leichte Performanceprobleme, was aber nicht bedeutet, dass das Gerät unbenutzbar wird.


Kameratest:

Sämtliche Testbilder finden sich natürlich in der obigen Galerie. Natürlich möchten wir nicht, dass die Qualität durch Galerie oder Videoupload verfälscht wird, daher haben wir die Originaldaten sowie ein Video der rückseitig verbauten Kamera direkt vom Mobiltelefonspeicher auf unsere Server hochgeladen: Testbilder und Videos [Datei: kameratest.rar]

Akkulaufzeit:

Getestet wird ein "Normtag", dieser Standard-Tag umfasst bei uns neben einigen kürzeren Telefonaten die ständige Synchronisation aller Konten über das Mobilfunknetz oder je nach Aufenthaltsort per WLAN sowie die Nutzung als MP3-Player, gelegentliches Surfen und die Kommunikation per E-Mail. Trotz der Mittelklasse-Hardware hat man auch mit dem neo V bei einem intensiven Arbeitstag keine Chance, einen zweiten zu überleben. Das Smartphone wollte in unserem Test etwa jeden Abend an die Ladestation.