Pentium III Overclocking Guide  
25. Dezember 2000 - Dennis Bode

 

 

Intel Pentium III Overclocking Guide

Intel hat den Pentium III mit bis zu einem Ghz im Artikel-Sortiment. Zwar ist auch der Pentium IV schon auf dem Markt, mit Rambus und teuren Mainboards und einem hohe Eigenpreis jedoch noch weit ab vom Erschwinglichen. Hat man Geld für so eine CPU, so wird man sich über Leistung keine Sorgen machen, sondern kauft sich in zwei oder drei Monaten einfach die nächste Version.

Für die meisten User gilt es aber, möglichst viel Leistung aus den Prozessoren herauszukitzeln. Overclocking hat sich in den letzten Jahren immer wachsender Beliebtheit erwiesen, seit dem Celeron und Tools wie SoftFSB ist es auch für die breite Volksmasse, die etwas mehr Ahnung vom Computer hat möglich, dem PC durch einfache Tricks ein paar Mhz mehr Leistung zu entlocken.

Diese Guide soll allerdings nicht nur Anfängern ein Bild vom Overclocking geben, sondern auf objektive Empfehlungen für Interessierte und Informationen für Fortgeschrittene geben.

Zuerst möchten wir jedoch vor den Folgen eines mißglückten Versuchs warnen, ebenfalls durch Schäden die durch Unvorsichtigkeit oder zu hohes Übertakten entstehen können :

 

Durch Übertakten eines Prozessors können zwar teilweise Leistungsvorteile von bis zu 50 % entstehen, jedoch entfällt auf jeden Fall die Garantie durch den Hersteller. Eine durch Übertaktung zerstörte CPU - sei es durch Betrieb in nicht spezifizierten Mhz-Bereichen, durch erhöhte Spannung oder nicht genügend Kühlung - ist durch keinerlei Garantie gedeckt. Der Bastler hat selbst den Schaden zu tragen, der ihm entsteht.

Man sollte sich von vorne herein im Klaren sein, daß die Zerstörung einer CPU nicht unwahrscheinlich ist. Zwar läßt Intel die Prozessoren in einem Härtetest vor der Auslieferung auch übertaktet und mit einer höheren Spannung laufen (Burn In), Intel sorgt aber auch für gute Umgebungsvariablen.

Aber nicht nur an der CPU können Schäden auftreten. Mainboards, die überhalb ihrer Spezifikationen betrieben werden, können Defekte aufweisen, ebenso Speicher oder Grafikkarten, die durch einen erhöhten Front-Side-Bus außerhalb der Spezifikationen nicht ordentlich funktionieren. PCI-Karten sind ebenfalls FSB-abhängig und können kaputt gehen, Festplatten sind über den IDE-Controller ebenfalls als PCI-Device anzusprechen - somit können Datenverluste auftreten !

Es sollte also wirklich nur ein versierter PC-User das Overclocking wagen, und auch nur, wenn er sich sicher ist, was er tut. Auf jeden Fall ist für gute Komponenten zu sorgen und für gute Kühlung dieser Komponenten.

Hardwareluxx.com lehnt jede Verantwortlichkeit für einen Schaden aus dem mißglückten Overclockingversuch ab, ebenso für Schäden, die durch dauerhafte Übertaktung entstehen können oder jedliche andere auftretende Schäden.

Beispiel für mißglückte OC-Versuche :

Defekte Athlons von Hardwareluxx.com, der obere durch zerstörtes Prozessor-Die (Kühlkörper, s.u.), der untere durch zu hohe Spannung

Also bitte VORSICHT !

Nun aber zu den Basics des Intel - Overclockings :

Seite 2 : Basics des Intel-Overclockings

 

 

 

 

 

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