Bios-Guide : Award-Bios  
4. Januar 2000 - Dennis Bode

 

 

Integrated Periphials :

CMOS Setup Utility - Copyright (C) 1984 - 2000 Award Software
Integrated Periphals
> Onboard IDE-1 Controller Enabled
- Master Drive PIO Mode Auto
- Slave Drive PIO Mode Auto
- Master Drive Ultra DMA Auto
- Slave Drive Ultra DMA Auto
> Onboard IDE-2 Controller Enabled
- Master Drive PIO Mode Auto

 

- Slave Drive PIO Mode Auto
- Master Drive Ultra DMA Auto
- Slave Drive Ultra DMA Auto
> USB Controller Enabled
- USB Keyboard Support Via OS
- USB Mouse Support OS
> Init Display First Onboard / AGP
> Onboard AC97 Codec Disabled
- AC97 Audio Auto
  - AC97 Modem Auto  
> IDE HDD Block Mode Enabled
  > ATA100RAID IDE Controller Enabled  
> Power On Function Any Key
  - KB Power ON Password Enter  
- Hot Key Power ON Ctrl-F1
  > Onboard FDC Controller Enabled  
  > Onboard Serial Port 1 3F8 / IRQ 4  
  > Onboard Serial Port 2 2F8 / IRQ 3  
  > Onboard IR Function Disabled  
  - RxD , TxD Active Hi, Lo  
  - IR Transmission Delay Enabled  
  - UR2 Dublex Mode Half  
  - USE IR-Pins UR.Rx2Tx2  
  > Onboard Parallel Port 378 / IRQ 7  
  - Parallel Port Mode ECP + EPP  
  - EPP Mode Select EPP 1.9  
  - ECP Mode Use DMA 3  
  > PWRON After PWR-Fail Off  
  > Game Port Adress 201  
  > Midi Port Adress 330  
  - Midi Port IRQ 10  
       

 

Durch dieses Menu können Sie Funktionen des Mainboards aktivieren und deaktivieren. Je nachdem, welche Komponenten an Ihrem PC angeschlossen sind, können Sie die zugehörigen Anschlüsse deaktivieren, wenn Sie nicht benötigt werden. Verwenden Sie z.B. eine ISDN-Karte zur Internetverbindung und kein Modem über den seriellen Anschluß und benötigen diesen somit nicht, so können Sie diesen Port abschalten. Dadurch sparen Sie in diesem Fall pro serieller Schnittstelle einen IRQ. Ebenfalls können Sie IDE-Controller, USB-Ports oder Onboard Audio und zusätzliche Onboard-Raid oder SCSI-Komponenten abschalten.

> Onboard IDE 1 Controller

  Ebenso die Einstellungen für IDE-2 : Hier können Sie Einstellungen bezüglich Ihres Onboard-IDE-Controllers ändern.
 

Als primäre Einstellung können Sie hier den Onboard IDE-Controller ausschalten oder aktivieren. Haben Sie z.B. nur SCSI-Geräte, so können Sie durch das Ausschalten dieses Controllers IRQs sparen.

Für den normalen User wird dies nicht sinnvoll sein - denn man besitzt mindestens ein ATAPI oder IDE-Gerät, nämlich eine Festplatte, ein CD-ROM Laufwer, ein Brenner oder ein DVD-Laufwerk. Diese Geräte sind an diesem Controller angeschaltet, deshalb sollte er standardmäßig auf [enabled] stehen. Wenn z.B. die Festplatten an einem Raidcontroller angeschlossen sind und die CD-Laufwerke nur einen IDE-Controller belegen, so können Sie den zweiten ohne Bedenken deaktivieren.

Zu beachten : Haben Sie den Controller deaktiviert und schließen Sie ein neues Gerät an, so wird dieses nicht erkannt, auch in den Standard CMOS-Settings finden Sie durch Klicken auf [Auto] kein neues Gerät. Sie müssen erst hier den Controller wieder aktivieren, einmal neu starten und dann nochmal ins Bios.

Weitere Einstellungen betreffen die Geschwindigkeit des Gerätes.

So können Sie in den Einstellungen für den Master und den Slave-Kanal angeben, welcher PIO-Mode eingestellt werden soll. Lassen Sie diese Einstellungen am besten auf [Auto], denn nur selten treten fehlerhafte Erkennungen auf.

Weiterhin können Sie auch den DMA-Modus von Festplatten einstellen, auch hier empfehlen wir die [Auto]-Einstellung. Bei einigen Chipsätzen gibt es Problemen mit neueren UltraATA/100 Geräten - mit dieser Einstelung könnten Sie manuell einen UltraATA/66 Modus erzwingen, um dieses Problem so zu beheben.

> USB Controller

  Hier kontrollieren Sie die USB-Controller ihres Chipsatzes.
   

Verwenden Sie keine USB-Geräte, so können Sie die USB-Controller deaktiveren. Möchten Sie USB-Geräte verwenden, so aktivieren Sie den Controller, damit die Geräte verwendet werden können.

Zwei weitere Einstellungen sind möglich :

USB Keyboard Support Via ... : Hier stellen Sie ein, ob Sie, wenn ein USB-Keyboard verwendet wird, dieses über das Bios oder das Betriebssystem unterstützen wollen. Verwenden Sie eine Bios-Unterstützung, so funktioniert es z.B. auch schon im DOS-Modus.

Vor allen Dingen wenn das Betriebssystem mal streikt und keine PS/2-Tastatur zur Hand ist, kann Ihnen diese Funktion nützlich sein.

Die zweite Einstellung ist "USB-Mouse-Support" : Falls Sie eine USB-Maus verwenden können Sie hier identische Einstellungen für Ihre Maus vornehmen : Bios oder Betriebssystem

> Init Display First

  Hier können Sie angeben, ob Sie als erstes mit einer PCI-Grafikkarte oder einer AGP-Grafikkarte booten wollen.
   

Falls Sie eine PCI-Grafikkarte verwenden, so stellen Sie diesen Wert auf PCI, falls Sie eine AGP Grafikkarte oder die Onboard-Grafik verwenden, so stellen Sie diesen Wert auf AGP.

Falls Sie zwei Grafikkarten besitzen - eine im AGP-Slot, eine im PCI - so können Sie einstellen, mit welcher Grafikkarte sie booten wollen, die andere bleibt vorerst inaktiv.

> Onboard AC97 Codec
  Diese Einstellungen betreffen den (möglicherweise) integrierten AC97 Codec
 

Einige Mainboards bieten auch sogenannten Onboard-Sound und Onboard Modem, falls diese nicht als Steckkarte nachgerüstet werden wollen.

Besitzen Sie eine eigene Soundkarte, so schalten Sie diesen Codec durch "Disabled" ab, sie benötigen ihn nicht.

Möchten Sie den Onboard-Sound verwenden, so sollten Sie diesen Punkt aktivieren.

Ihnen stehen dann folgende weitere Auswahlmöglichkeiten offen :

AC97 Audio - hier können Sie die Einstellungen [Auto] und [Disabled] wählen. Setzen Sie Auto, wenn Sie einen Onboard-Audio-Chip besitzen, dieser wird dann verwendet.

AC97 Modem - auch hier stehen Ihnen die Einstellungen [Auto] und [Disabled] zur Verfügung. Ist ein Modem auf Ihrem Mainboard integriert oder in den AMR / CNR gesteckt, so können Sie [Auto] wählen, das Mainboard wird dieses Gerät dann erkennen und Ihnen zur Verfügung stellen.

Sowie weiter unten :

Game Port Adress - haben Sie das Onboard-Audio aktiviert, so müssen Sie hier eine Speicheradresse für den Game-Port angeben, wenn Sie einen Joystick verwenden möchten. Ansonsten können Sie diesen Wert auf Disabled stellen, wir empfehlen für den Joystick die Adresse 201.

Midi Port Adress - wollen Sie auch den Midi-Port des Onboard-Audios verwenden, so müssen Sie hier die Speicheradresse angeben. Wir empfehlen den Wert 330.

Midi Port IRQ - Für den Midi Port ist weiterhin ein IRQ einzustellen, Standardeinstellung ist die 10, die Sie auch verwenden sollten. Gibt es Probleme, weil ein Gerät den IRQ 10 belegt, so können Sie selbstverständlich auch die 5 einstellen.

 

> IDE HDD Block Mode
  Hier können Sie die Multiple Sector Read/Write Funktion Ihrer Festplatte einstellen
 

Alle neueren Laufwerke können diese Technik, also sollten Sie [Enabled] einstellen. Wird danach Ihre Festplatte nicht mehr erkannt oder arbeitet nicht mehr vernünftig, so stellen Sie den Wert auf [Disabled] zurück.

Steht der Wert auf [Enabled] so wird die optimale Anzahl der Read/Write Blocks pro Sektor eingestellt, die das Laufwerk vertragen kann.

> ATA100RAID IDE Controller
  Besitzt Ihr Mainboard einen Raidcontroller, so kann dieser hier aktiviert / deaktiviert werden.
 

Besitzen Sie einen Raid-Controller auf Ihrem Mainboard wie bei unserem SA6R, so können Sie diesen hier abschalten, falls Sie ihn nicht verwenden. Dieses spart einen IRQ und minimiert Konflikte.

Wollen Sie die Festplatten im Raid-Modus an dem Controller anschließen, müssen Sie den Controller hier aktivieren.

Identisches gilt, falls Ihr Board einen SCSI-Controller oder Firewire besitzt. Diese Einstellungen können Sie dann alternativ wählen.

> Power On Function

 

Diese Einstellung läßt Ihnen die Wahl, wie Sie Ihren Computer einschalten können.

   

Neben der Standard-"Knopf" Methode bieten neuere Mainboards mit ATX-Netzteil / Gehäuse auch die Möglichkeit, den PC über Keyboard oder Maus zu starten. Hier können Sie Ihre Vorliebe wählen, z.B. Any Key startet den Computer mit jeder Taste auf dem Mainboard, Mouse Right mit der rechen Maustaste etc.

Die Funktion Right Mouse / Left Mouse ist übrigens nur mit PS/2 Mäusen möglich, COM und USB werden nicht unterstützt.

- KB Power ON Password

Durch Setzen eines Passwortes werden Sie vor dem Starten des PCs aufgefordert, dieses einzugeben, um zu Starten. Wenn Sie dieses Passwort vergessen, so müssen sie den CMOS per Jumper löschen, um den PC wieder starten zu können.

- Hot Key Power ON

Hot Key Power On läßt Sie kontrollieren, ob Sie den PC mit einer Tastenkombination wie <Ctrl>-<F1> starten wollen.

> Onboard FDC Controller
  Haben Sie ein Diskettenlaufwerk, so aktivieren Sie diese Einstellung
   

Durch diese Einstellung können Sie, wenn Sie kein Diskettenlaufwerk haben oder keines verwenden wollen, einen IRQ sparen, indem Sie die Einstellung [Disabled] setzen. Möchten Sie ein Diskettenlaufwerk verwenden, so setzen sie [Enabled]

> Onboard Serial Port 1 / 2
  Hier können Sie beide seriellen Schnittstellen an und ausschalten.
   

Da die seriellen Schnittstellen beide jeweils einen IRQ verwenden, sollten Sie die Schnittstellen deaktivieren, wenn Sie diese nicht benötigen. Kontrollieren Sie vor allen Dingen bei einer Onboard-Grafik, ob die zweite Schnittstelle überhaupt nach aussen geführt wird. Verwenden Sie serielle Geräte wie Modems, Chipkartenleser oder alte Mäuse, so müssen Sie die Einstellung für den jeweiligen Port auf [Enabled] stellen.

Benutzen Sie IR-Geräte, so können Sie den zweiten Com-Port umschalten :

Mit Onboard IR-Function aktivieren Sie IrDA oder ASK IR. IR-spezifische Einstellungen können Sie mit RxD,TxD Active, IR Transmission Delay, UR2 Duplex Mode und Use IR Pins einstellen.

> Onboard Parallel Port
  Dieses sind die Einstellungen für den Drucker-Port Ihres PC
 

Haben Sie einen Drucker am LTP1, also am Standard-Druckerport, so setzen Sie diesen Wert auf Enabled. Auch wenn Sie z.B. Scanner oder ZIP Laufwerke am Druckerport betreiben, dann sollte dieser Wert auf [enabled] stehen.

Verwenden Sie z.B. USB-Geräte, so können Sie auch den Parallelport ausschalten.

Weitere Eigenschaften des Parallel Portes können Sie bei aktivem Parallelport wählen :

- Parallelport Mode : Hier können Sie zwischen SPP, EPP und ECP umstellen. Besitzen Sie einen Scanner, so stellen Sie EPP ein, um eine höhere Transferrate zu erreichen. Sie können auch EPP + ECP wählen, müssen dann aber noch einen DMA für für ECP wählen (1 oder 3). Lesen Sie das Handbuch Ihres Druckers um herauszufinden mit welcher Einstellung Ihr Drucker fehlerfrei laufen kann.

> PWRON After PWR-Fail
  Diese Einstellung läßt Sie kontrollieren, wie sich das System nach einem Power-Fehler verhält
   

Standardmäßig steht diese Einstellung auf Off. Wenn Sie nicht möchten, daß sich das System nach einem Power-Fehler wieder aktiviert, so sollten Sie diese Einstellung auch auf "Off" belassen.

Jetzt kommen wir zum Power-Management, also zur Kontrolle von ACPI und Suspend-Modus und anderen Stromsparvarianten.

Seite 6 : Power Management Setup

 

 

 

 

 

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