Bios-Guide : Award-Bios  
4. Januar 2000 - Dennis Bode

 

 

Standard CMOS Features :

CMOS Setup Utility - Copyright (C) 1984 - 2000 Award Software
Standard CMOS Features
> Date

Thr, Jan - 04 - 2001

> Time 17 : 46 : 03
 
> IDE Primary Master Pioneer DVD T115 E
> IDE Primary Slave None
> IDE Secondary Master None
> IDE Secondary Slave None

 

 

Drive A 1,44 MB, 3,5 in.
Drive B none
Floppy 3 Mode Disabled

 

Video EGA / VGA
Halt On All, but Keyboard

 

Base Memory : 640 k
Extended Memory :  
Total Memory :
   

 

Hier findet man relativ einfache Einstellungen :

> Date

  Hier wird das Datum des PC eingestellt.
 

Windows und andere Anwendungen holen sich von hier aus diese Information, deshalb ist eine richtige Einstellung empfehlenswert. Gegebenfalls kann bei nicht Y2K-fähigen PCs von hier aus das Datum auf einen Wert vor 2000 gesetzt werden, um den PC korrekt (aber mit falschem Datum) funktionieren zu lassen.

> Time

  Hier wird die Zeit eingestellt.
   

Windows und andere Anwendungen holen sich von hier aus diese Information, deshalb ist eine richtige Einstellung empfehlenswert, kann aber z.B. auch über Windows direkt justiert werden.

> IDE Primary Master

  Gleiche Einstellungen lassen sich für IDE Primary Slave und IDE Secondary Master / Slave vornehmen :
   

Durch diese Einstellungen werden die Funktionen der IDE-Geräte, also Festplatte, CD-ROM Laufwerk, DVD Laufwerk etc. gesteuert, wenn diese am Onboard-IDE-Port angeschlossen sind.

Durch Wählen dieser Auswahl kommt man in ein weiteres Menu mit folgenden Einstellungsmöglichkeiten :

IDE HDD Auto Detection [Press Enter]

Hier ist es dem Benutzer möglich, das angeschlossene Gerät automatisch erkennen zu lassen und automatisch zu konfigurieren.

Primary Master [Auto / None/ Manual]

Hier wird dem User die Möglichkeit gegeben, das angeschlossene Gerät auch manuell einzustellen : Bei der Einstellung Auto konfiguriert es sich selber, die Einstellung None deaktiviert diesen Kanal, durch die Einstellung Manual können die Parameter selbst eingestellt werden :

- Access Mode [Auto / Normal / CHS / LBA / Large]

Hier kann die Art des Zugriffs auf die Festplatte / das CD-ROM-Laufwerk festgelegt werden. Für Festplatten mit UltraATA-Interface, die mitlerweile den Markt beherrschen, sollte diese Einstellung auf LBA stehen, wir empfehlen jedoch die Einstellung [Auto] : Sie ist flexibler, wenn mal eine Platte gewechselt werden soll, denn so müssen diese Einstellungen nicht verändert werden. Falls Sie eine Festplatte unter 528 MB besitzen, können Sie bei Problemen versuchen, diese mit Normal zum Laufen zu bekommen. Für Laufwerke über 8,4 GB müssen Sie die Einstellung LBA wählen.

- weitere Einstellungen auf dieser Seite

Hier können Größe, Sektoren und weitere Festplattenparameter angegeben werden. Soll dies manuell geschehen, so können diese von dem Festplatten-Manual entnommen werden, teilweise sind sie auch auf die Festplatte gedruckt. Eine manuelle Einstellung bringt jedoch keinen Vorteil gegenüber der automatischen Erkennung.

Generell empfehlen sich hier die "Standard" Einstellung [Auto] für alle Werte, es sei denn, es funktioniert eines der Geräte mit diesen Einstellungen nicht korrekt. Durch die [Auto]-Einstellung ist es für das Mainboard einfach, neue Geräte zu erkennen und selbständig zu konfigurieren.

> Drive A
  Ebenso die Einstellungen für Drive B :
 

Hier kann die höchstmögliche Speichergröße Ihres Diskettenlaufwerks eingestellt werden. Es sind Einstellungen für bis zu 2,88 MB möglich, die bei einfachen Floppy-Disks erreicht werden, aber fast nicht verbreitet sind. Es empfielt sich für die meisten Standard 3,5"-Floppy-Drives die Einstellung 1,44 MB.

> Floppy 3 Mode
  Hier handelt es sich um Einstellungen für einige japanische Floppys, die besonders angesteuert werden müssen.
 

Lassen sie diese Einstellung auf Disabled, denn diese Floppys sind in Europa nicht verbreitet.

> Video
  Sie können hier die Video-Eigenschaften einstellen.
   

Lassen sie diese Einstellung auf EGA / VGA, diese Einstellung sollte für alle Displays und Monitore passen. Für ältere Grafikkarten (älter als 5 Jahre !) können Sie auch auch eine Mono, CGA40 oder CGA 80 Einstellung wählen

> Halt On
  Hier sind mehrere Eigenschaften für das Verhalten des Mainboards bei Fehlern möglich.
   

Auch hier sind für die meisten PCs die Standard-Einstellungen richtig, wollen Sie möglichst eine fehlerempfindliche Einstellung, dann wählen Sie : All, but Keyboard, wollen Sie möglichst eine fehlerUNempfindliche Einstellung, dann wählen Sie No Errors.

> Base Memory, Extended Memory, Total Memory
  Diese Einstellungen können Sie (leider nicht) verändern.
 

Sie richten sich nach der Anzahl des eingebauten Speichers und dient für Sie als Kontrolle, ob alle Dimms ordnungsgemäß erkannt worden sind.

Für Tuning-Maßnahmen gab es hier noch nicht viel zu holen, deshalb jetzt zu den Advanced Bios-Settings, denn diese sind für einen schnellen Betrieb des PCs schon wichtiger.

 

Seite 3 : Advanced Bios Features

 

 

 

 

 

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