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Uploadfilter und co.: Bundesregierung beschließt neue Urheberrechtsreform

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Trotz der nach wie vor bestehenden, massiven Kritik, hält die Bundesregierung weiter an ihren Plänen zur Urheberrechtsreform fest und hat nun ihren Gesetzesentwurf zum Thema Uploadfilter und Leistungsschutzrecht beschlossen.
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Ycon

Semiprofi
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Noch immer viel zu unflexibel.
Nicht dass das der Nabel der Welt wäre, aber ein einfaches Beispiel sind Liebhaber von Memes, die dadurch in der EU quasi tot sind, obwohl damit keinerlei zu vergütende Profitabsicht einhergeht.
 

pescA

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Ich finde es sehr gut, dass trotz teilweiser Abschaffung des Solis das Projekt Aufbau Ost weiter lebt. Durch solche Maßnahmen stärken wir unsere Partnerländer welche es mit Copyright & Co nicht ganz so eng nehmen und uns deshalb in kreativen und wettbewerbsrelevanten Bereich überholen werden.
 

Kazuya

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Liebe Aluhut-Träger, die ihr das Ende der Meinungsfreiheit wittert, wenn der Wendler bei RTL rausfliegt...schaut lieber mal hier hin. Da lauert eine reale Gefahr.
Du solltest Mal bissl weniger RTL schauen, dann bekommst auch mit was angebliche aluhuthträger von sich geben und nicht das was die Medien so sagen.
 

Techlogi

Urgestein
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Ich finde es sehr gut, dass trotz teilweiser Abschaffung des Solis das Projekt Aufbau Ost weiter lebt. Durch solche Maßnahmen stärken wir unsere Partnerländer welche es mit Copyright & Co nicht ganz so eng nehmen und uns deshalb in kreativen und wettbewerbsrelevanten Bereich überholen werden.

:d
 

DragonTear

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Im sonnigen Süden
und uns deshalb in kreativen und wettbewerbsrelevanten Bereich überholen werden.
Ach Quatsch mit Käsesoße. Ist der "kreative und wettbewerbsrelevante Bereich" für dich echt Memes, Video-Kompilations, Song covers und dergleichen?
Wie wärs mit "original content"?

Liebe Aluhut-Träger, die ihr das Ende der Meinungsfreiheit wittert, wenn der Wendler bei RTL rausfliegt...schaut lieber mal hier hin. Da lauert eine reale Gefahr.
Beides ist kein "Ende der Meinungsfreiheit" denn in beiden Fällen geht es darum was für Rechte Unternehmen (oder einzelne Ccontent Creators) gegenüber den Nutzern haben.
Es geht nicht um die Rechte des Staates gegenüber den Bürgern. Solang du deine Meinung aus eigenen Worten formulierst, bleibst du völlig unberührt von dieser Sache.
 

tntdynamite

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Du solltest Mal bissl weniger RTL schauen, dann bekommst auch mit was angebliche aluhuthträger von sich geben und nicht das was die Medien so sagen.
Du scheinst dich angesprochen zu fühlen? Siehst du dich auf einer Ebene mit dem Wendler oder wieso triggert dich diese Aussage? Ich emfange nicht mal RTL. Bin auch durchaus bereit verschiedene Meinungen zu akzeptieren. Hat nur irgendwo seine Grenzen was dann meistens als Blödsinn angetan werden kann.
 

Kazuya

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Du scheinst dich angesprochen zu fühlen? Siehst du dich auf einer Ebene mit dem Wendler oder wieso triggert dich diese Aussage? Ich emfange nicht mal RTL. Bin auch durchaus bereit verschiedene Meinungen zu akzeptieren. Hat nur irgendwo seine Grenzen was dann meistens als Blödsinn angetan werden kann.
Ich empfange und schaue seit knappen 10jahren kein TV mehr.
Aluhuthträger, verschwörungstheoretiker etc sind keine Argumente sondern einfach Kampfbegriffe um andere zu diffamieren und diskreditieren.

Und solche Aussagen wie deine, lassen dann meistens darauf schließen, das jemand nicht selber denkt sondern eher Angst davor hat, welche antworten er bekommt wenn er Mal selbst denkt und Recherche betreibt.
Greetz
 

tntdynamite

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Ich empfange und schaue seit knappen 10jahren kein TV mehr.
Aluhuthträger, verschwörungstheoretiker etc sind keine Argumente sondern einfach Kampfbegriffe um andere zu diffamieren und diskreditieren.

Und solche Aussagen wie deine, lassen dann meistens darauf schließen, das jemand nicht selber denkt sondern eher Angst davor hat, welche antworten er bekommt wenn er Mal selbst denkt und Recherche betreibt.
Greetz
Man kann Aluhut-Träger als Kampfbegriff gegen jeden der etwas hinterfragt verwenden. Oder auch nur solche meinen, die von Chemtrails, Chips von Bill Gates in Impfspritzen oder absichtlich von der BRD GmbH zerstörter Wirtschaft reden. Bei mir ist letzteres der Fall. Und "selber denken und Recherche betrieben", kann heißen dass man auch mal über seriöse News Seiten aus verschiedenen Lagern (TAZ vs. FAZ z.B.) und ausländischen Medien (z.B. Telegraph, Times) quer liest. Andere wiederum meinen "ich habe mich selbst bei Youtube informiert und auf Deutsch RT". Also dieses Pauschalisieren welches du mir jetzt gerne in die Schuhe schieben willst, machst du meines Erachtens gerade selbst.
 

pillenkoenig

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meistens wenn ich lese man solle 'selbst recherche betreiben und mal eigenstaendig nachdenken', dann kommt das von jemandem der gerne und reichlich youtube-links zur 'DIE WAHRHEIT'^TM teilt.
 

pescA

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Ach Quatsch mit Käsesoße. Ist der "kreative und wettbewerbsrelevante Bereich" für dich echt Memes, Video-Kompilations, Song covers und dergleichen?

Hattest du dich nicht mal als Entwickler geroutet? Also gehen wir mal aus der schönen Theorie in die dreckige Praxis:

Eine Firma soll ein Programm schreiben, welches Inhalte erkennt, deren Rechte nicht beim Uploader liegen. Schon das ist eine unmögliche Aufgabe. Hinzu kommt aber, dass wenn etwas nicht geblockt wird und einen Rechtsverstoß darstellt, die Firma finanzielle Schäden abbekommen kann. Wird hingegen etwas geblockt, was der Uploader rechtlich gesehen hochladen darf, hat dies keine unmittelbaren finanziellen Folgen.

Die Konsequenz muss sein, einen sehr konservativen Filter zu bauen welcher alles wegblockt, wo er sich unsicher ist. Sofern der Uploader jetzt nicht Zeit und Geld in die Hand nimmt, wird sein Content also nie das Licht des Internets erblicken. Oder andersrum: wenn sich der Uploader nicht sicher ist, dass sich seine Investition finanziell lohnt, wird er die Produktion eben abschreiben und nicht hochladen. Gerade Privatpersonen dürften maßgeblich in diese zweite Gruppe fallen.

Und zum Wettbewerbsaspekt: eine in China gehostete Plattform welche diesen ganzen Quatsch nicht mitmachen muss spart unmittelbar Geld welches sie nicht in diese Filter investiert. Zudem kann sie Inhalte hosten, welche hier an dem Filter scheitern würden. Damit meine ich ausdrücklich Inhalte, deren Upload nach deutschem Recht legal ist jedoch zB kurze Soundclips oder Screenshots aus Filmen enthalten und daher als Rechtsverstoß eingeordnet werden.
 

DragonTear

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Also meines Wissens nach steht in Gesetzen eigentlich immer ein Pasus drin, der die Aufforderungen auf "zumutbar" beschränkt. Wieso soll das diesmal anders sein?
Denke das ist ein Thema das heisser gekocht als gegessen wird. Was du beschrieben hast ist schließlich nur eine Vermutung...
 

pescA

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Also meines Wissens nach steht in Gesetzen eigentlich immer ein Pasus drin, der die Aufforderungen auf "zumutbar" beschränkt. Wieso soll das diesmal anders sein?
Lass mich deinem Wissen auf die Sprünge helfen:
§ 7 Qualifizierte Blockierung
(1) Der Diensteanbieter ist nach Maßgabe von § 1 Absatz 2 verpflichtet, durch Sperrung oder Entfernung (Blockierung) bestmöglich sicherzustellen, dass ein Werk nicht öffentlich wiedergegeben wird und hierfür auch künftig nicht verfügbar ist, sobald der Rechtsinhaber dies verlangt und die hierfür erforderlichen Informationen zur Verfügung stellt.
Ich lese da nicht "zumutbar" sondern "bestmöglich" und in Zeiten von Cloud&AI ist viel möglich.
Wieso das diesmal anders sein soll? Ich tippe auf die Content Lobby, aber gerne kannst du diesmal recherchieren.

Ja, meine Argumentation ist nur eine Vermutung. Sie fußt auf Expertenmeinungen und gerne werde ich auf belegte Gegenargumente von dir eingehen.
 

DragonTear

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Im sonnigen Süden
Also "bestmöglich" ist exakt das was ich meinte...
Was bestmöglich bedeutet, wird am Ende von Gerichten festgelegt. Es kann durchaus "bestmöglich für ein Unternehmen" heissen. Wenn sich durch zu strikte Lösungen ableitet dass das Unternehmen dadurch unrentabel wird bzw. sein Geschäft nicht mehr führen kann, weil es Kunden verlieren würde, dann wird das vom Gericht mit eingerechnet und gegengewogen. Auch wenn es manchmal so scheint, Gesetze werden nicht geschrieben um Menschen vor den Kopf zu stoßen, sondern haben Interpretationsspielraum. Eben weil keine Formulierung alle Fälle abdecken könnte...

Ich vergleiche diese Thematik halt mit der DSVGO Sache vor ein paar Jahren. Während ich persönlich zwar die Idee nicht zu 100% unterstütze, so sind trotzdem die ganzen Untergangsszenarien von absurd hohen Klagewellen die damals vermutet wurden, nicht eingetreten (stattdessen haben wir popups die wir auf jeder neuen Webseite klicken müssen q_q).

Btw. die Dame die lange Zeit Piratenparteimitglied war, mag vieleicht Expertin sein, aber ist sie auch unvoreingenommen?
Fürchte weil das ein hochpolitisches Thema ist und kein wissenschaftlich beweisbares, kann man garnicht zu einem eindeutigen Schluss kommen.
 
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Elmario

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Beides ist kein "Ende der Meinungsfreiheit" denn in beiden Fällen geht es darum was für Rechte Unternehmen (oder einzelne Ccontent Creators) gegenüber den Nutzern haben.
Es geht nicht um die Rechte des Staates gegenüber den Bürgern. Solang du deine Meinung aus eigenen Worten formulierst, bleibst du völlig unberührt von dieser Sache.
Genau das ist doch das Schlimme. Der Staat ist demokratisch legitimiert gegenüber den Bürgern Rechte zu haben. Aber Unternehmen haben dort überhaupt gar Nichts zu suchen, werden aber rechtlich inzwischen weit über Bürgern angesiedelt - was ja auch kein Wunder ist, bei 100% Lobbypolitik über Jahrzehnte.
Und da das Internet immer noch Neuland ist, überlässt man doch diese lästigen Details gerne Anderen, die sich bestimmt besser damit auskennen.. wo man doch in der Politik sowieso schon seit Ewigkeiten praktisch gar kein Problem mehr gelöst bekamt, und der Haufen täglich größer wird und man sich gerade auch noch voll darauf konzentrieren muss auch bei der Coronabewältigung völlig zu versagen.
 

Puschell76

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Freies Denke mit dem eigenen Gehirn ist eine Sünde...
framing ist was tolles...
Wie im Mittelalter und der Hexenverbrennung...
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