Ugreen NASync: Die Kampagne zur Vorbestellung ist gestartet

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Das Ding ist so ein Marketingfiasko. Wird seit Monaten schon Werbung ohne Ende dafür auf Social Media gemacht - dabei suggeriert die Werbung, dass man ab dem 26.03 das Ding einfach bestellen kann - nur, wenn man sich mit Kickstarter schon vorher beschäftigt hat, weiß man es keine gesicherte Bestellung ist. Dann locken sie die Leute noch mit "Zahlt bis zum Kickstart Beginn 5$, dann gibt es 40% Rabatt" - dann startet es und es bekommen einfach alle 40% Rabatt. :fresse2: Da haben sie sicher noch mal einige € mehr gemacht bevor die Kampagne überhaupt richtig los ging. :coffee2: Nun heißt es, dass die 5$ in einen Gutschein umgewandelt werden, den man dann im ugreen Store einlösen kann.

Schön ist auch, dass die KK im Mai belastet wird, frühste Auslieferung aber Mitte Juni sein wird.

Nach 2 h hatten sie gestern aber schon 3500 Backer mit 1,5 Mio $.

edit: und was man bisher von Testern gelesen hat, soll die Software nicht wirklich gut sein + verbuggt. Hab gestern von einem User gelesen, der das Admin PW falsch eingegeben hat und daraufhin der Account gesperrt wurde - eine PW Reset Funktion gibt es, die funktioniert aber wohl nicht richtig, da das neu vergebene PW auch nicht angenommen wird und er nun sich nicht mehr einloggen kann :fresse2:

edit2: Und warum gibt es kein Modell für 2,5" Platten? Nur 3,5" oder in einem Modell NVMEs
 
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Vielleicht bringt das mal etwas Bewegung in den Markt der Fertig-NAS. Die Preisgestaltung/Ausstattung gerade bei Synology ist nicht mehr zeitgemäß, QNAP passt gerade noch aus meiner Sicht.
Um Selbstbau kommt man gerade wenn man einen Plex-Server aufsetzen möchte aber einfach nicht herum. Aber das ist wahrscheinlich auch nicht mehr die Zielgruppe der Hersteller.
 
Das Ding ist so ein Marketingfiasko.
Das sieht man sehr deutlich an den von Dir selbst genannten 2,5M$ Backer innerhalb von 2h. Und das in nur zwei Ländern.

und was man bisher von Testern gelesen hat, soll die Software nicht wirklich gut sein + verbuggt.
Deswegen wird überall darauf hingewiesen, dass die Geräte der Tester noch Vorserie sind. Geh mal davon aus, dass da noch was kommt bis zum endgültigen Release. Abgesehen davon handelt es sich um Standardhardware, die man auch mit Unraid, Proxmox, TrueNAS usw. betreiben kann

Und warum gibt es kein Modell für 2,5" Platten? Nur 3,5" oder in einem Modell NVMEs
Alle Modelle, bis auf das reine NVME Modell, lassen sich auch mit 2,5" Platten betreiben. Die Caddys sind entsprechend vorbereitet und es sind wohl sogar Schrauben dabei (letzteres weiß ich aber nicht sicher).


Mein Plex Server läuft ganz gut auf meinem QNAP. Warum Selbstbau?
Das würde ich auch so sehen. Auf meiner 253A hat das alles ziemlich gut geklappt, wenn man den RAM erweitert. Problematisch wird es erst bei höheren Auflösungen bzw. beim Transcoden. Dennoch hab ich jetzt auf eine etwas kräftigere HW gewechselt, aber hauptsächlich weil ich mehr VMs betreiben will. Bin damit gleichzeitig auch zu Unraid gewechselt, um unabhängiger zu sein. Würde ich sofort wieder machen (beides).
 
Ich habe mich intensiv mit den UGreen NAS beschäftigt und kann nur dringend davon abraten. Nahezu alle Reviews sind gekauft alleine durch die Tatsache, dass die "Tester" Ihre Produkte kostenlos behalten dürfen. Anbei mal ein Best-Of.

  • Keine Snapshots (trotz BTRFS lol)
  • Keine Apps (es gibt zwar einen Appstore, aber nur mit Basis-Apps, die in jedem anderen NAS Betriebssystem integriert sind)
  • Kein Docker
  • Hoher Stromverbrauch (NASCompres hat 60w im Idle bei DXP4800Plus mit 4 HDDs gemessen, andere NAS haben hier 30w)
  • Berechtigungen funktionieren nicht, wenn du z.B. einen User von 4 Ordnern nur einen mit RO und einen mit RW geben willst, sieht er trotzdem alle
  • Keine Mobile-Apps zum Backup von Handy-Fotos (Mobile App ist nur für die Verwaltung der NAS)
  • keine RAID Migration (z.B: 2x16TB Raid1 > 4x16TB RAID5)
  • keine RAID Erweiterung (z.B. Upgrade von 4x8TB auf 4x16TB)
  • SMB-Performance beschränkt auf rund 5GBit/s
  • TrueNAS oder UNRAID nur mit erheblichem Gefrickel installierbar (NASCompares hat von andauernden Neustarts berichtet durch Firmware)
  • Kein 2FA

Die Hardware ist zu dem Preis unschlagbar und da gibt es nichts auszusetzen, aber ihr könnt mit den uGreen NAS NICHTS machen. Weder gibt es irgendwelche relevante Apps (z.B. Plex, Jellyfin), noch gibt es Docker um selbst Apps zu hosten und zu allem Überfluss kann man nicht ohne Super-Gefrickel die Hardware verwenden, um ein eigenes OS aufzusetzen. Ihr könnt lediglich einen shared Folder anlegen und Dateien drauf speichern und zwar ohne Snapshots. Und selbst da funktioniert z.B. das 10GBE aktuell nur mit maximal rund 5GBit/s, selbst mit PCIe 4 x4 PCIe SSDs.

Jedes Watt Stromverbrauch kostet bei 24/7 in DE übrigens rund 3€ im Jahr, 30w zusätzlicher Verbrauch zur Konkurrenz im Idle sind also allein 90€ Stromkosten im teuren Deutschland.
 
Zuletzt bearbeitet:

HW ok, Firmware und SW mehhhh. schade drum.

Bin dann allerdings raus wegen der Nag-Firmware, wenn TrueNAS drauf laufen würde wäre es OK.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das sieht man sehr deutlich an den von Dir selbst genannten 2,5M$ Backer innerhalb von 2h. Und das in nur zwei Ländern.

Geldtechnisch haben sie da ordentlich die Leute ran gezogen. Aber in Social Media hat man einige Leute, die sich kritisch dazu äußern, WIE das Ganze vermarktet wurde.

Das mit den 2,5" hatte ich dann auch noch gelesen, eine kleinere Bauform wäre halt schön gewesen, ginge aber wahrscheinlich eh nicht, wegen der Boardgröße.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nahezu alle Reviews sind gekauft alleine durch die Tatsache, dass die "Tester" Ihre Produkte kostenlos behalten dürfen. Anbei mal ein Best-Of.

Gibt schon das ein oder andere was kritisch damit umgeht, wie z.B. Cashys Blog.
 
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HW ok, Firmware und SW mehhhh. schade drum.
Bin dann allerdings raus wegen der Nag-Firmware, wenn TrueNAS drauf laufen würde wäre es OK.
Unraid läuft darauf, siehe Videos von TheGeekFreaks, und auch NASCompare hat es hinbekommen. Warum sollte TrueNAS dann nicht laufen? Es ist normale x86 Hardware. Inzwischen gibt es bei NASCompare sogar eine Aussage von UGreen, dass ein OS Wechsel nicht zum Garantieverlust führt. Mehr siehe unten.

  • TrueNAS oder UNRAID nur mit erheblichem Gefrickel installierbar (NASCompares hat von andauernden Neustarts berichtet durch Firmware)
Das liegt am Watchdog im BIOS, der alle 180 Sekunden überprüft ob die eigene Software läuft und falls nicht, einen Reboot auslöst. Kann man aber abschalten. Details dazu übrigens ebenfalls im TheGeekFreaks Video. Für den Endkunden, der das Ding in die Steckdose steckt und erwartet dass es funktioniert, finde ich das als Sicherheitsfeature übrigens ziemlich gut. TGF loben übrigens ausdrücklich das sehr einstellungsfreundliche BIOS.


Zum Thema Kampagnenstart:
Nahezu alle Reviews sind gekauft alleine durch die Tatsache, dass die "Tester" Ihre Produkte kostenlos behalten dürfen.
Geldtechnisch haben sie da ordentlich die Leute ran gezogen. Aber in Social Media hat man einige Leute, die sich kritisch dazu äußern, WIE das Ganze vermarktet wurde.
(..)
Gibt schon das ein oder andere was kritisch damit umgeht, wie z.B. Cashys Blog.
Cashy hat das Ding genauso wie alle anderen vorab bekommen, ohne dafür Geld zu zahlen, steht auch im Footer seines Artikels. Im Gegenteil, ich gehe davon aus dass es alles bezahlte Promos sind, bei denen mehr als der reine Hardwarewert an Gegenleistung fließt. Wie viel mehr, richtet sich wohl nach Mediadaten (Reichweite, Ausspielminuten, Follower etc). Es ist ein durchaus üblicher Weg, Produkte bekannt zu machen. Wenn Ihr wüsstet, was für merkwürdige Angebote Influencer manchmal bekommen :d

Den Weg über Kickstarter finde ich auch etwas befremdlich, auf der anderen Seite: warum eigentlich nicht? Es hilft dem Hersteller, den Ansturm auf sein Produkt abzuschätzen und ermöglicht early adopters, früh einzusteigen. Haltet Euch vor Augen, dass die Bude nicht wirklich groß ist (auf LinkedIn sind 130 Mitarbeiter gelistet). Die NAS Produktion dürfte deutlich über den Kosten für bisherige USB Gadgets, Ladegeräte und sonstiges Zubehör (was vermutlich fremdproduziert und zugekauft wird) liegen, allein schon weil viele Dinge wie CPU, RAM usw. Zukaufprodukte sind. Unter dem Aspekt finde ich das einen ziemlich smarten Move und könnte mir vorstellen, dass da auch Vorstellungen einer Bank, die die Produktion finanziert, mitgespielt haben: Geld, das bei Kickstarter eingezahlt ist, wird halt tatsächlich ausgeschüttet sobald das Produkt geliefert ist, in sofern dürften die Kickstarter Einnahmen eine Sicherheit für die Bank gewesen sein. Irgendwie ein smarter Move, auch wenn er mit den Risiken für Verbraucher in der westlichen Wohlstands-Vollkasko-Bubble vielleicht nicht so geil ist. Aber am Ende weiß jeder, worauf er sich bei Kickstarter einläßt, und es ist ausdrücklich eine Möglichkeit für Early Adopter. Der Standard-Mediamarkt-Käufer wird das nicht machen und auf jeden Fall warten, bis das Ding im finalen Zustand inkl. finaler Software im Handel ist. Der sollte hier aber auch offensichtlich gar nicht angesprochen werden.

Was wären die Alternativen gewesen (Mutmaßungen):
- einfach vorproduzieren und dann mit überschaubarer Menge in den Markt starten: vermutlich finanziell nicht stemmbar und weniger mediale Aufmerksamkeit, finanzielle Nachteile in der Produktion durch kleinere Losgrößen usw.
- unverbindliche Preregistration mit überschaubarer Anzahlung (Tesla-Modell): hätte man machen können, hilft aber nicht für die Produktionsplanung/finanzierung da unverbindlich
- gar nichts machen: dann hätten wir jetzt keinen neuen Player mit neuem Produkt an einem oligopolistischen Markt (Syno/QNAP)

Und all diese Punkte werden genau durch das Kickstarter Konzept adressiert und bedient. Also letztendlich irgendwie doch ein passender Partner finde ich, je länger ich mich damit beschäftige.

Ich habe mich intensiv mit den UGreen NAS beschäftigt und kann nur dringend davon abraten.
  • Keine Snapshots (trotz BTRFS lol)
  • Keine Apps (es gibt zwar einen Appstore, aber nur mit Basis-Apps, die in jedem anderen NAS Betriebssystem integriert sind)
  • Kein Docker
  • Berechtigungen funktionieren nicht, wenn du z.B. einen User von 4 Ordnern nur einen mit RO und einen mit RW geben willst, sieht er trotzdem alle
  • Keine Mobile-Apps zum Backup von Handy-Fotos (Mobile App ist nur für die Verwaltung der NAS)
  • keine RAID Migration (z.B: 2x16TB Raid1 > 4x16TB RAID5)
  • keine RAID Erweiterung (z.B. Upgrade von 4x8TB auf 4x16TB)
  • SMB-Performance beschränkt auf rund 5GBit/s
  • Kein 2FA
Lustig, alles Software-Themen. Und das, bei einem Produkt, das aktuell noch nicht mal am Markt ist und bisher lediglich von Influencern getestet wird, mit dem deutlichen Hinweis dass die SW nicht fertig ist. Ich wage mal eine Vermutung: wenn das Ding im Juni bei den ersten Kickstarter-Käufern ankommt, wird es deutlich weiter, aber noch nicht perfekt sein (Stichwort Drittanbieter-Apps usw.). Aber zumindest so, dass es die wesentlichen Funktionen abdeckt, die versprochen wurden. Denkt dran: wir reden hier über ein Early Adopters Angebot! Nichts anderes hat VW mit seinem "id3 First Movers Club" gemacht (nur dass sie es nicht über Kickstarter gemacht haben, aber VW ist halt auch minimal größer, siehe oben). Wenn irgendwann der finale RTM kommt (ich vermute mal, irgendwann Q3/Q4 2024), wird es nochmal weiter sein.
Die Hardware ist zu dem Preis unschlagbar und da gibt es nichts auszusetzen, aber ihr könnt mit den uGreen NAS NICHTS machen. Weder gibt es irgendwelche relevante Apps (z.B. Plex, Jellyfin), noch gibt es Docker um selbst Apps zu hosten und zu allem Überfluss kann man nicht ohne Super-Gefrickel die Hardware verwenden, um ein eigenes OS aufzusetzen. Ihr könnt lediglich einen shared Folder anlegen und Dateien drauf speichern und zwar ohne Snapshots.
Dir ist klar, dass NAS die Abkürzung für Network attached Storage, also Speicherlösung am Netzwerk ist? Und dass es genau das macht, beschreibst Du ja.
Welcher NAS Hersteller ist bewusst so offen, dass Du problemlos auf eigene Software wechseln kannst? Idealerweise noch alles dafür vorbereitet ist? Synology? No way. QNAP? Vielleicht etwas mehr als Syno, aber von "Welcome 3rd Party SW" sind wir bei allen Marken weit entfernt. Nicht zuletzt weil die Supportinfrastrukturen dafür nicht vorhanden sind und es immer ein paar Idioten gibt, die sich trotz gemoddetem System an den Herstellersupport wenden. Dass UGreen im Gegensatz zu den beiden Platzhirschen immerhin noch Hardware Garantie gibt, auch wenn 3rd Party OS installiert ist, ist schonmal deutlich mehr als bei QNAP und Syno.
Und nur mal so: woher sollen Community Apps im Appstore kommen, wenn das Ding noch nicht mal veröffentlicht ist!?

  • Hoher Stromverbrauch (NASCompres hat 60w im Idle bei DXP4800Plus mit 4 HDDs gemessen, andere NAS haben hier 30w)
Und selbst da funktioniert z.B. das 10GBE aktuell nur mit maximal rund 5GBit/s, selbst mit PCIe 4 x4 PCIe SSDs.

Jedes Watt Stromverbrauch kostet bei 24/7 in DE übrigens rund 3€ im Jahr, 30w zusätzlicher Verbrauch zur Konkurrenz im Idle sind also allein 90€ Stromkosten im teuren Deutschland.
Sowohl der Stromverbrauch wurde in zwei Videos (TheGeekFreaks und RaspberryPiCloud) deutlich anders gemessen, hier war von ~30W im Idle mit 4x HDD die Rede, die unter höherer Last auf 60-70W hoch gingen. NASCompares schreibt/sagt auch nichts von "60W im Idle", sondern sagt nur dass der Stromverbrauch 15-20% über seinen Erwartungen liegt ("higher than anticipated"). Was seine Erwartungen waren, sagt er nicht. Dass auf dem Bild 54W gezeigt werden, sagt nichts über die Lastsituation aus. Da aber im Hintergrund alle HDD-LEDs als aktiv zu erkennen sind, gehe ich mal davon aus dass hier auch eine Last anliegt.

Die 10GbE waren in denselben Videos von TGF und RPiC auch mit nahezu der vollen Geschwindigkeit zu sehen, ich meine es waren 9,7GBit. Abgesehen davon hat NAScompares auch deutlich gesagt, woran es unter anderem liegt (Software unterstützt noch keine Jumboframes). Man sieht in seinem Video auch nur die Clientseite (AJA). Bei TGF kann man wenigstens eine richtige iperf Messung sehen, womit wir vermutlich wieder beim Softwarethema (und einem schlecht konfigurierten Samba?) sind.
 

gibt auch deutschsprachige reviews
 
@DrMedWurst
Die leistungsfähige Hardware bringt rein für SMB gar nichts, da kann man auch einen ARM mit 5w Verbrauch nehmen, selbst für 10Gbit/s. Die leistungsfähige Hardware braucht man primär für Docker Apps, Medienserver und Themen wie Transcoding oder Plex Medienanalyse.

Ich habe mir wirklich gewünscht, dass diese uGreen NAS erfolgreich sind, dann hätte ich mir sofort eine gekauft, für den Preis am liebsten gleich eine DXP6800 mit 1235u CPU. Deshalb habe ich auch intensiv so ziemlich alle Infos aus dem Netz durchgelesen. Momentan werkelt bei mir eine QNAP TS-230 und wäre das perfekte Upgrade mit Hardware für die nächsten 10 Jahre zum Spitzen Preis. Aber in der Realität kann ich mit dem Ugreen NAS trotz guter Hardware fast nichts von dem, was heute schon funktioniert. SMB funktioniert nur mit Monster-Bugs wie defekten Berechtigungen (WTF), Snapshots gibt es nicht, Apps wie Plex gibts überhaupt nicht, der Idle Stromverbrauch ist dramatisch zu hoch, iPhone App für Photo Backup gibt es nicht. UGOS ist aktuell als Main-NAS unbenutzbar und auf ein DiY GEFRICKEL habe ich keine Lust (Power On Scheduler *hust*)

Es sind wirklich alles Softwarethemen, aber die sind halt elementar wichtig für eine NAS. Wenn irgendwann Docker kommt habe ich größte Zweifel, dass Themen wie GPU-Support im Docker Container anständig funktionieren und dann bin ich wieder bei einem Stand, dass Plex Transcoding nicht funktioniert. Ugreen NAS ist eine Wette auf die Zukunft und das kenne ich irgendwie nur zu gut von den "AMD Wundertreibern" und da ist die Wette fast nie aufgegangen. Wenn sich Ugreen jedoch noch entscheidet 3rd Party OS offiziell und leicht installieren zu lassen ist es eine gute Lösung für DiY Bastler mit Unraid oder TrueNas, besser bekommt man das im Eigenbau nicht hin. Man bezahlt aktuell zwar fast nur für tolle Hardware, bekommt aber eben auch keine ordentliche Software. Firmen wie QNAP oder Synology sind im Kern Softwarefirmen mit verdongelter Hardware und das merkt man halt auch am Preis.

PS: Viel Spaß bei OMV, Unraid oder TrueNAS mit anständigen (GPU) Treibern für das N100 Alder Lake N. Das gibts erst im Linux Kernel um 6.5 herum. OMV7 und TrueNAS Scale laufen beide mit LTSR 6.1, klar könnt ihr euer Zeug selbst modden, dann habt ihr halt ein komplett ungetestetes und unsupportetes System.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Stunrise ich oute mich mal. hab mir ein dxp6800 pro bestellt mit dem hintergedanken entweder native einen proxmox server oder unraid darauf laufen zu lassen. ich habe auch alle möglichen berichte gelesen und gesehen und sehe das nicht wirklich als "bastel" lösung an, etwas in einem bios einzustellen. einmal watchdog aus und das boot device verändern -> fertig. wo liegt da bitte das problem? was machst du bei deinem rechner zu hause? ... genau das gleiche
und nur zu deiner info, nur weil der hersteller sagt, dass sie das nicht supporten, heißt es noch lange nicht, dass es nicht geht und stabil läuft. ich hab schon mehr als einmal im unraid forum gehört, dass die konfig msi cubi mit externen 5fach gehäuse über 10gbit usb-c angebunden nicht supportet wird ... läuft nur leider rock stable und performant seit über einem halben jahr 😉

falls ihr den bericht von dennis noch nicht kennt, ich schließe mich seiner meinung an: sobald ich ins bios komme, bekomme ich auch ein anderes os drauf.
ich werde zwar noch die 128gb ssd rausnehmen -so wie sie geliefert wird- und eine 256gb pm981 einbauen. aber ansonsten finde ich die hardware echt gut und toll verarbeitet; man kommt schön an alles ran.
(und das allerbeste daran ... es ist waf tauglich :d )
just my 2cts
 
@b.a.
Die Hardware DXP6800Pro für ein CustomOS zum Kickstarter-Preis ist eine sehr gute Wahl, da machst du nichts falsch. Allein der CPU i5 1235u kostet rund 300€ einzeln und ist die Speerspitze für 15w Mobile CPUs. Wer Zeit und Erfahrung mit Linux mitbringt, kann sich da was schönes selbst zusammenbauen. Das muss einem halt völlig klar von vornherein sein, man kauft hier nur die Hardware und muss sich die Software selbst hinfrickeln - UGOS ist unbenutzbar. Ich bastel auch gern am Gaming-PC, aber sicher nicht an einem NAS. Das soll zuverlässig und energieeffizient im Hintergrund funktionieren, ganz ohne Gefrickel.
 
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Hab mir gestern ein DXP6800 Pro geordert...
Leider etwas zu spät, da nur noch "35% off" für alle Geräte :cautious:

Zu dem Zeitpunkt (23:35Uhr) waren nur noch 101 von 300 6er-NAS da (aktuell nur noch 52)
Ich denke, heute Nacht oder am frühen Morgen sind keine 6er mehr da

Die 8er liegen dagegen wie Blei...
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@b.a.
Die Hardware DXP6800Pro für ein CustomOS zum Kickstarter-Preis ist eine sehr gute Wahl, da machst du nichts falsch. Allein der CPU i5 1235u kostet rund 300€ einzeln und ist die Speerspitze für 15w Mobile CPUs. Wer Zeit und Erfahrung mit Linux mitbringt, kann sich da was schönes selbst zusammenbauen. Das muss einem halt völlig klar von vornherein sein, man kauft hier nur die Hardware und muss sich die Software selbst hinfrickeln - UGOS ist unbenutzbar. Ich bastel auch gern am Gaming-PC, aber sicher nicht an einem NAS. Das soll zuverlässig und energieeffizient im Hintergrund funktionieren, ganz ohne Gefrickel.
Denke nicht, dass die Devs von TrueNAS etc sich die starke HW entgehen lassen und nicht auf diese Geräte optimieren
Bleibt natürlich zu hoffen, dass die Komponenten, der HW (nur das NAS) gut miteinander harmoniert
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es gibt es Info´s, ob Ugreen-NAS ein Upgrade von RAID5 zu 6 bzw. ein Downgrade von RAID6 zu 5 ohne Datenverlust beherrscht?
Und kann QNAP und Synology das?
 

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Kampagne ist seit 16:51 Uhr beendet ;)

btw:
Soweit ich gesehen hab, frisst das Ding (6800 Pro) auch fremde OS (WatchDog in BIOS abschalten) ohne Siegelbruch
Also WIN11, TrueNAS, Unraid, Proxmox und viele mehr. Noch nicht perfekt, (zb fehlende Ansteuerung der Status-LEDs) aber es läuft
 

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Habe heute mein DXP8800 Plus erhalten. Habe direkt mein Unraid System umgezogen.
Hat ohne Probleme geklappt.

Allerdings habe ich einen doppelt so hohen Idle Stromverbrauch als mein Eigenbau Heimserver auf c236 g4560 Basis. Da hatte ich mir mehr erhofft.
Ich erreiche keinen C-State trotz powertop.
Eine LAN Karte ist im Bios sogar deaktiviert.

Altsystem hatte so 15-16W. Das DXP liegt bei 32-35W.

Jemand eine Idee?
 
War in den Reviews auch schon recht hoch. Idee hab ich leider keine...
Hast du mal ein anderes OS probiert? Es läuft darauf auch TrueNAS, Unraid, Proxmox, Windows etc. etc.
Evtl. erreichst du dann einen besseren C-State

btw:
In CB hat einer heute seinen 480T bekommen und meinte, dass keine "Warranty Seals" drin waren. Was schon mal gut ist (kein Grantieverlust). Denn er hat die org. SSD gegen seine ersetzt
 
@preepe
Hast du mal geschaut, ob der 8800 irgendwelche "Warranty Seals" hat?

Ich denke, ich hab auch eine Idee. Weiß aber nicht, ob das funktioniert. Müsstest du dann testen, insofern du das willst. Im Moment fällt mir nur Windows ein, das du anstelle von UGOS einsetzt. In einem Video hab ich „XTU“ erkannt, wenn ich mich nicht täusche. Wenn das BIOS den Zugriff durch „XTU“ zulässt, könntest du probieren, was damit möglich ist

Oder mit „ThrottleStop“…
 
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Ich habe das DXP bereits wieder verkauft. Wollte es nur mal testen...
Setze lieber weiter auf einen Eigenbau.

Das Gerät wird mit Zubehör 9,6kg. Habe es für den Versand gewogen.
Zum Thema Garantie: In der Facebook Gruppe hat einer berichtet, dass seine CPU zu heiß wird. Er hat Ugreen kontaktiert und vorgeschlagen die WLP auszutauschen. Ugreen hat dem zugestimmt und den Erhalt der Garantie bestätigt. So streng ist das mit dem Siegel also sowieso nicht.

LG
 
Ok, danke...
Ja, derzeit ändern sich die C-States nicht großartig und hoffe, dass das bald die entsprechende FW kommt

Das hier finde ich bedenklicher...
Oder warst du das vielleicht (ist das 8800er)? :d
Ich hoffe, das ist nur ein Einzelfall
 
Bei meiner 4800+ piept und rauscht das externe Netzteil sobald ich das Gerät herunter fahre. Probleme mit den Netzteilen sind also kein Einzelfall.
 
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