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Tesla möchte sein Supercharger-Netzwerk massiv ausbauen

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Tesla plant eine massive Erweiterung seines Supercharger-Netzwerkes. Darauf deuten viele kürzlich erschienene Jobanzeigen für Design-Manager der neuen Supercharger-Standorte hin. Die Expansion soll offenbar noch vor der Öffnung des Schnelllade-Netzwerks für andere Elektroauto-Hersteller am Ende des Jahres geschehen.
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StefanG3

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So sehr ich Tesla nicht mag, das ist eine schöne Entwicklung. Ich hoffe, die EU kriegt bis dahin die Reglementierung der Abrechnung von Ladestationen hin, damit es übersichtlich, transparent und fair zugeht. Problem ist nur, ein Elektroauto ist die beste Möglichkeit, ein Auto mit Kohle zu betreiben. Der meiste Strom kommt in Deutschland immer noch von diesem fossilen Brennstoff. Daher ist es aus Umweltsicht immer noch am besten, einen alten Benziner zu kaufen und ihn zu fahren bis er auseinanderfällt. Wenn wir mehr und mehr auf erneuerbare Energien setzen, wird ein E-Auto auch für mich interessant.
 

DragonTear

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Im sonnigen Süden
Der meiste Strom kommt in Deutschland immer noch von diesem fossilen Brennstoff.
Ähm... da hast du aber einiges verpasst.

Davon abgesehen ist es vorallem kurz und mittelfristig für die Gesundheit besser wenn keine Abgase mehr in den Städten rausgepustet werden.

Ob es langfristig mit dem alten Benziner tatsächlich besser wäre, muss man genau nachrechnen und lässt sich schwer verallgemeinern. Ist aber sowieso nicht praxisrelevant solang ständig neue Autos produziert werden. Selbst wenn, ist es schliesslich trotzdem besser wenn mehr dieser neuen Autos elektrisch sind.
Es gibt widersprüchliche Berichte bezüglich der CO2 Last durch die Produktion von E-Autos aber spätestens seit dieser Sache hier, traue ich denen die Verbrenner für besser deklarieren, nicht mehr über den Weg: https://en.wikipedia.org/wiki/Astongate
 
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StefanG3

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@DragonTear
Dass Windenergie Kohle überholt hat, hab ich tatsächlich nicht mitbekommen. Dann ist Kohle mit 24,1% aber immer noch der zweitgrößte Energielieferant.

Ich hab zu der Geschichte mit dem Gebrauchtwagen mal eine Kalkulation gesehen, frag mich aber nicht wo :d. Das mit der Gesundheit ist auf jeden Fall korrekt. Immer wenn ich sehe, was für schwarze Schei*e hinten aus (auch modernen) Verbrennern kommt, bin ich froh über den Vormarsch von E-Autos.
Aber spannend wird auch die Geschichte im nahen Osten sein, wenn die Öl-Scheichs zu Wasserstoff-Scheichs werden. Sie haben sich ja zu erneuerbaren Energien bekannt, um Wasserstoff zu erzeugen. Genug Platz für Solarpanels ist auf jeden Fall am Start. Gegen ein Auto mit Brennstoffzelle hätte ich weniger EInzuwenden als gegen einen Verbrenner.
 

DragonTear

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@DragonTear
Dass Windenergie Kohle überholt hat, hab ich tatsächlich nicht mitbekommen. Dann ist Kohle mit 24,1% aber immer noch der zweitgrößte Energielieferant.
24.1% fossil ist allerdings was ganz anderes als 100% fossil wie bei Verbrennern, oder?
Gut, da muss man noch die Efizienz bezüglich CO2 berücksichtigen.

Hmm, soll wirklich irgendwann Wasserstoff durch die Halbe Welt transportiert werden wie Öl?
Kommt mir ziemlich unwirtschaftlich vor.
Wasserstoff hat etliche Probleme und nur wenige Vorteile...
 

Richard88

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24.1% fossil ist allerdings was ganz anderes als 100% fossil wie bei Verbrennern, oder?
Gut, da muss man noch die Efizienz bezüglich CO2 berücksichtigen.

Hmm, soll wirklich irgendwann Wasserstoff durch die Halbe Welt transportiert werden wie Öl?
Kommt mir ziemlich unwirtschaftlich vor.
Wasserstoff hat etliche Probleme und nur wenige Vorteile...
wasserstoff kann vor ort produziert werden, oder pipelines ;)
 

Kommando

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Wenn Pipelines für Öl effizient sind, sind sie es auch für Wasserstoff, jupp.
Sind sogar sauberer im Falle von Leckagen. 😁
 
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Wasserstoff durch pipelines zu leiten funktioniert nicht. Die Erdgas-Netz Betreiber setzten zwar 20% Wasserstoff hinzu aber in diesen Rohren wird niemals 100% Wasserstoff durchfließen. Es ist schlichtweg nicht möglich, eine Pipeline Wasserstoff dicht zu bekommen. Es wird immer Verluste geben, die auch nicht geade klein sind.

Ontoppic: Finde ich gut, dass Tesla sich da öffnet. Zumal ich der Meinung bin, wenn sie es nicht machen wird ihr Ladenetz wieder untergehen. Mitlerweile ist die Konkurrenz überzeugender/besser und das Ladenetz von z.B. Ionity kann nur noch wachsen und bietet dabei sogar schon höhere Ladeleistungen als Tesla. Ich bin mal gespant, auf den Adapter. Laden die Teslas auch mit Gleichstrom?
 

DragonTear

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Einfach ist es jedenfalls nicht. Die Wikipediaeinträge sprechen davon dass Rohre dafür um die 7000psi brauchen während Erdöl bei rund 1000psi transportiert wird. Gleichzeitig sollen die Preise für den Transport vergleichbar mit für Naturgas sein.
Bislang wird jedenfalls der Wasserstoff in der Nähe produziert und nicht weit transportiert wie Erdöl.

Den Trick es einfach anderem Gas bei zu mischen kannst du ja nur anwenden wenn so viel mehr von diesem Gas an der Selben Stelle vorhanden ist wo du dein H produzierst und grad nachhaltig klingt das auch nicht...

Nungut, wir werden sehen was die Scheichs machen. Wenn sie tatsächlich dann in Länder gehen und massiv eigene H Tankstellen aufmachen kann es vieleicht funktionieren.
Startups und Regierungen tun sich schwer damit neue Infrastruktur aufzubauen und für Wasserstoff braucht man nunmal deutlich mehr Aufwand als für Elektro Autos.

Edit: Wieso nicht statt Wasserstoffrohre aus Saudiarabien, Hochspannungsleitungen für Strom?
Politisch wäre das kritisch weil man den Strom nicht auf Vorrat halten kann falls das Land einem den Zugang abschaltet. Allerdings ist grad Wasserstoff auch nur schwer auf zu bewahren.
 
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Kommando

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DragonTear

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Im sonnigen Süden
Für Wasserstoff-Infrastruktur mehr Aufwand als für Elektroautos? Wieso eigentlich?

Wasserstoffpipeline:
[/URL]
Vorallem weil du eine große Zahl an neuartigen Wasserstoff Tanklastern brauchst um die Tankstellen zu bedienen.
Denke wenn es wirtschaftlich wäre Tankstellen per Rohrleitungen zu versorgen, hätte man das in den Jahrzehnten mit Benzin schon gemacht, oder?
Dem Erdgasnetz 20% Wasserstoff zu zusetzen löst das Problem auch nicht im grossen Stil, denn irgendwer muss dann 4 mal mehr Gas verbrauchen als die Autos Wasserstoff brauchen.

Das Brandaktuelle Pilotprojekt da ist recht interessant, aber mal sehen ob das wirklich noch dieses Jahrzehnt umgesetzt wird...
 

Kommando

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Also Wasserstoff wird auch jetzt schon mit Tanklastern transportiert. Gastanken gibt es auch schon.
Und für die ganzen MW(!)-Leistungen braucht man auch überall neue Stromleitungen, vor allem wenn wirklich viele auch gleichzeitig fahren und laden sollen. Das braucht Unmengen an Kupfer. ;)
 
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Ich sehe das sowiso nicht in Zukunft, dass viele Wasserstoffautos unterwegs sind. Wasserstoff wird für die LKWs (von denen es in Zukunft hoffentlich fast keine mehr gibt) und Busse interessant. In einem Auto, das durchschnittlich 22 Stunden am Tag steht macht es nicht Sinn eine Brennstoffzelle einzubauen, die sich schlecht an/aus schalten lässt und ziemlich träge ist wenn man unterschiedlich hohe Leistung abruft.
Ich gebe Elon Musk nicht gerne recht, aber Wasserstoff ist einfach nicht die optimale Technik für PKW.

Und wenn man sich die neuen Elektroautos ala Hyundai Ioniq 5 anschaut, die in 5 Minuten 100km Reichweite Laden, das ist schon verdammt schnell. Da hat man also auch nicht mehr das Problem "Ewigkeiten" laden zu müssen.
 

Ripcord

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.Ontoppic: Finde ich gut, dass Tesla sich da öffnet. Zumal ich der Meinung bin, wenn sie es nicht machen wird ihr Ladenetz wieder untergehen. Mitlerweile ist die Konkurrenz überzeugender/besser und das Ladenetz von z.B. Ionity kann nur noch wachsen und bietet dabei sogar schon höhere Ladeleistungen als Tesla. Ich bin mal gespant, auf den Adapter. Laden die Teslas auch mit Gleichstrom?
Ich sehe das anders. Erstens ist das Laden an den Superchargern trotz der letzten Preiserhöhung noch günstiger als bei der Konkurrenz und zweitens ist die Geschwindigkeit gar nicht mal so wichtig. So gut wie alles was es an bezahlbaren Elektroautos gibt wird an den Superchargern ohne Einschränkungen bei der Ladeleistung aufgeladen. Selbst die neuen BMW i4 die bald erscheinen reizen die Mehrheit der Supercharger nicht aus und Tesla plant ja schon Upgrades für ältere Supercharger. Einzig ein Porsche Taycan mit 270kw, da kommen die Supercharger an die Grenzen. Ein Corsa e, ID3/4, Zoe, Kona oder Leaf sind keine Herausforderung für Teslas Ladestationen. Viele bestellen ja nicht mal das Paket mit um ihr Auto schnell laden zu können, da sie ihr Auto hauptsächlich an eigenen langsamen Wallboxen aufladen.

Was mir aber Kopfschmerzen macht ist was mit dem Strompreis in ein paar Jahren passiert, wenn der Staat keine Milliarden mehr durch Ökosteuer, Mineralölsteuer und CO2 Steuer einnimmt. Mich beschleicht das Gefühl, dass die fehlenden Milliarden dann durch eine massive Steuererhöhung des Strompreises eingetrieben werden was dann auch Menschen betrifft die gar kein eAuto besitzen. Ab 2030 sind dann wohl mindestens 45 Cent pro kWh fällig...
 
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IronAge

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Porzellanthron
Für Wasserstoff-Infrastruktur mehr Aufwand als für Elektroautos? Wieso eigentlich?

Weil deutsche Firmen wie Bosch massiv in EFuels investiert und damit letztendlich zu viel aufs falsche Pferd gesetzt haben.


Der Bosch CEO wünscht sich Kosten von 1,20€/Liter VOR Steuer noch vor 2030. :hust:
 

B.XP

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Wenn man allein der Bau der Anlagen für die Erzeugung der nötigen Energie bei 30-40 Jahren Betriebsdauer schon umgelegt auf ~2,50€ kommt?! Einfach nur um die selbe Energie zu erzeugen, wie derzeit im Kraftstoff verbrannt wird, ohne den Bau der Anlagen für die Erzeugung von H2 und E-Fuel oder mit Berücksichtigung von Umwandlungsverlusten bei der Synthese beim Transport oder mit den Kosten für den Betrieb.

Immer wieder lustig die Zeitgenossen, die sich über den Stromverbrauch oder den Strommix echauffieren, aber dann eine Technik befürworten, die das drei- bis sechsfache an Strom benötigt.
 

ChessTom

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Soll Tesla ruhig machen wie sie gedenken. Wir haben eine TG Anlage mit 108 Stellplätzen. Das hat sich der örtliche Energieversorger angeschaut, zwecks installation der Wallboxen.
Es sind nur maximal 5 Boxen machbar - sonst müsste man die komplette Stromversorgung der Straße versärken. Auch gibt es Brandschutzbedenken, seitens der Feuerwehr - momentan ist es auch nicht
gestattet Elektrofahrzeuge in unserer TG zu Laden. Ein batteriebetriebenes Fahrzeug kommt also für mich nie in Frage.
TG Plätze wie hier sind aber keine Seltenheit - und die Brandschutzproblematik sollte nie aussenvor gelassen werden. Es gibt teilweise öffentliche Garagen , welche das parken von batt. E-Fahrzeugen untersagen.
Generell: Für die etlichen Ladeparks wird soviel Grünfläche vernichtet/versiegelt, C02 erzeugt - Leitungen verlegen etc.. Straßenanbindungen, daß darüber kein Wort verloren wird.
Btw: Mal angenommen der Markt wäre - wie es sich alle wünschen - mit batt. Elektrofahrzeugen zu 60/70 % gestättigt. Die allermeisten sind gg abend zuhause un klemmen das Fahrzeug an die Box...hmhm dann geht die Stromversorgung sowas von in die Knie.
C02 mässig betrachtet , wäre es am besten die Infrastruktur für alternative Antriebe auf der bisherigen aufzubauen. Sonst ist es eine Milchmädchenrechnung...gerade in D dem flächenmässig nicht gerade grössten Land.
Es gibt auch die möglichkeit , ein Verbrenner länger zu fahren - anstatt alle 5-6 Jahre ein neues Fahrzeug zu kaufen. Wenig fahren noch dazu - Meiner z.B ist 21 jahre alt - gut der Verbrauch etc ist nicht der beste :)) , aber den C02 Rucksack vieler Fahrzeuge - Produktionsanlagen-Transporte etc..habe ich dagegen schon eingespart.
 

Mondrial

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[…]Btw: Mal angenommen der Markt wäre - wie es sich alle wünschen - mit batt. Elektrofahrzeugen zu 60/70 % gestättigt. Die allermeisten sind gg abend zuhause un klemmen das Fahrzeug an die Box...hmhm dann geht die Stromversorgung sowas von in die Knie.[…]
Da geht gar nichts in die Knie. Bei den durchschnittlich am Tag zurück gelegten Kilometern, kann über Nacht ganz entspannt mit vergleichsweise geringer Leistung geladen werden. Außerdem wird es in Zukunft auch immer mehr die Möglichkeit geben, am Arbeitsplatz zu laden.

Auch die Bedenken in Tiefgaragen bezüglich Brandlast und Anschlussstärke haben sich schon lange in Luft aufgelöst. Das sind Argumente, mit denen man vor 5 Jahren am Stammtisch überzeugen konnte.

Übrigens werden Fahrzeuge nicht verschrottet, wenn sie nach 5-6 Jahren wieder abgegeben werden. Die wandern in den Gebrauchtmarkt, egal ob hier oder im Ausland und der Käufer freut sich über den schon abgebauten „CO2-Rucksack“. Und das gilt für E-Autos genauso wie für Verbrenner.
 

Kommando

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Die Argumentation verstehe ich jetzt nicht. Soll er zu seinem EVU gehen und denen sagen die hätten keine Ahnung, sollen mit ihren Stammtischargumenten aufhören und gefälligst die 108 Wallboxen installieren?
 

Mondrial

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Richtig, die sollen ihre Arbeit machen anstatt Ausreden zu suchen.

Die Lösung wurde ja bereits genannt. Und neben der Erhöhung der Anschlussleistung könnte man auch ein entsprechendes Lastmanagement installieren. Denn wie bereits geschrieben, brauchen die wenigsten mehrere KW Leistung über die ganze Ladeperiode hinweg.
 

Kommando

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Na dann, mach mal @ChessTom .
Wenn die Anfänger vom Energieversorger noch Fragen haben zur Energieversorgung, dann können die ja gerne hier fragen. 👀
 

B.XP

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Mit Lastmanagement reicht die Anschlussleistung für 3-4 11kW-Wallboxen für ~100 Autos, siehe Feldversuch von NetzeBW. Lastmanagement macht es möglich.

Es wäre schön wenn in einem Technikforum nicht mit dem Stand der Technik von anno dazumal argumentiert wird.
 

Hovac

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Mit Lastmanagement reicht die Anschlussleistung für 3-4 11kW-Wallboxen für ~100 Autos, siehe Feldversuch von NetzeBW. Lastmanagement macht es möglich.

...
Das Lastmanagment bringt einiges, muss aber von den Pionieren der TG Gemeinschaft am Anfang hoch bezahlt werden, auch wenn die späteren Einsteiger die Ersteller anteilig ausbezahlen müssen. Pauschal liegt man aber meist falsch. In meiner Anlage (83 TG Plätze) liegt das Verhältnis von 10x11KW direkt angeschlossen zu 48 Stationen mit einem Lastmanagment.
 

Ripcord

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Das Lastmanagment bringt einiges, muss aber von den Pionieren der TG Gemeinschaft am Anfang hoch bezahlt werden, auch wenn die späteren Einsteiger die Ersteller anteilig ausbezahlen müssen. Pauschal liegt man aber meist falsch. In meiner Anlage (83 TG Plätze) liegt das Verhältnis von 10x11KW direkt angeschlossen zu 48 Stationen mit einem Lastmanagment.
Wundert mich nicht. Die tollen Energieversorger haben genau so verpennt wie die Autohersteller. Nur wird den Autoherstellern mit dem Umweltbonus vom Steuerzahler (Mal wieder...) stark unter die Arme gegriffen. Die Netzbetreiber sitzen die Zeit nur aus bis es wirklich eng wird und der Staat, sry Steuerzahler auch hier mit Milliarden Euros auf die Sprünge hilft. Etwas selber etwas finanzieren? In Deutschland doch nicht. Steuerzahler regelt 😂
 

B.XP

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Inkompetent sind da alle. Neues Thema, warum sollte man sich damit beschäftigen? Das zieht sich von den Netzbetreibern über die Elektroinstallateure bis hin zum Kunden.
Es gibt durchaus einige gut Skalierbare Lastmanagement-Systeme, bei denen nur das installiert wird was aktuell benötigt wird. Das taugt aber als „Neid-Lösung“ um dem anderen was zu verbieten was man selbst (noch) nicht haben möchte.

btw. In unserem EFH ist der Hausanschluss mit 50A abgesichert; das ist so unsere freigegebene Anschlussleistung. Mit der nächstkleineren Sicherung am Zähler bleiben davon 32A übrig. Die Zuleitung hätte aber auch genug Querschnitt für 100A. Den „Hausanschluss verstärken“ wäre entsprechend eine Sache des Tauschs von 6 Sicherungen. Kostenpunkt irgendwas hohes vierstelliges. Der Netzbetreiber (bzw. die Telefonzentrale) rechnet einem irgendwas mit „wir buddeln den Ganzen Ort um“ vor.

Wenn man sich von sowas einschüchtern lässt sollte man nicht damit im Netz hausieren gehen, dass man vor dem Beamtentum eh keine Chance hat und es vorsorglich schon gar nicht probiert.
 

majus

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mal wegen Wasserstoff:
die aktuelleren Studien sagen alle dass diese Technologie absolut nicht Energieeffizient ist für den Individualverkehr. Die E-Auto Infrastruktur ist auch nicht schwieriger zu errichten und macht für den kurzstreckenverkehr nur Sinn.

Außerdem steht das ganze ja noch relativ am Anfang (für den massenmarkt). Mittlerweile forschen sicher genug an umweltfreubdlicheren Akkus und irgendwann wird es massentaugliche Lösungen geben. Bleibt also noch das Problem der Stromgewinnung, welches ja auch schon in Arbeit ist. Das der verbrennen langfristig Geschichte ist, mag man vll nicht war haben wollen, macht aber auch nichts.

Das man die Industrie im eigenen Land fördert, macht schon Sinn. Andere Branchen bekommen ja auch Milliarden, da würde ich mir aber andere Bereiche auch mal wünschen die mit vielen Milliarden gefördert werden. Es wird z.B. mal Zeit, dass man in Deutschland mal in Bildung investiert um mal ein wenig in die Pötte zu kommen. Das wurde von der cdu komplett verpennt.. und wenn ich mir das Wahlprogramm anschaue, ist es wieder mit Digitalisierung und ein wenig Kleingeld getan. Komplettes Unverständnis.. Hauptsache KI und Fabrik 4.0 stehen im Wahlprogramm. Aber klar, mit Bildung kann man kurzfristig keine Nebenverdienste abgreifen und mit dem neuen Zeug eigentlich eh nichts anfangen.
 

pillenkoenig

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bildung kostet geld. und das nicht zu knapp. dabei dauert es bestimmt 20 jahre, bis sich das ganze auszahlt.

nur was in der zeitspanne einer wahlperiode erfolge verspricht ist investitionen wert!

@Wasserstoff
der ist fuer den individualverkehr tot. und das schon laenger.
die einzigen die immer noch danach schreien haben in der vergangenheit aufs falsche pferd gesetzt und hoffen nun auf staatskohle oder wollen einfach nur ihren verbrenner behalten und brauchen etwas um das batterieauto schlecht zu machen.
 

Hovac

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.... Etwas selber etwas finanzieren? In Deutschland doch nicht. Steuerzahler regelt 😂
Ich glaube du hast das mißverstanden. Dem Versorger ist das ziemlich wumpe, die TG Anlage ist privat. Nur ist es natürlich richtig, das diejenigen welche einen Anschluss haben wollen auch dafür bezahlen und eben nicht alle die einen TG Platz haben.
 

B.XP

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Der Energieverbrauch beim Wasserstoff und die fehlende Effizienz sind schon seit ~15 Jahren bestens bekannt. Selbst wenn man die theoretischen Grenzen verwendet.

Effektiv wird Wasserstoff seit 50-60 Jahren immer wieder aus dem Hut gezaubert wenn entweder die Elektromobilität Fortschritte macht oder der Sprit gerade mal wieder teurer wird - als mögliche Zukunftstechnologie zur Energiespeicherung. So richtige Fortschritte gibt es nicht; dafür wird das Forschungsgeld eingesammelt, die mauen Ergebnisse unter den Teppich gekehrt und mehr Geld gefordert - währenddessen macht man halt am besten so weiter wie bisher.
 
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