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Tesla-Kunden laufen Sturm: Model Y wird mit massiven Mängeln ausgeliefert

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Allem Anschein nach ist die Corona-Pandemie nicht spurlos am US-amerikanischen Autobauer Tesla vorbei gegangen. Zwar laufen die Produktionsbänder des Model Y aktuell wieder, jedoch tauchen in Foren immer mehr Meldungen über verärgerte Model-Y-Besitzer auf, die sich über die Qualität des Elektroautos beklagen. Scheinbar kämpft Tesla derzeit mit schwerwiegenden Produktionsproblemen. Ob die vielen Mängel des Model Y bislang bei der Tesla-Qualitätskontrolle nicht aufgefallen sind oder die Fahrzeuge trotz Produktionsfehlern ausgeliefert wurden, ist bis dato nicht bekannt. 
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REDFROG

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Also bei Automobilherstellern ist es Normalität, dass die Sicherheitsgurte ZIG MALE per Drehmoment von zig verschiedenen Personnen nachgeprüft/nachgezogen werden. Das sollte somit vollkommen ausgeschlossen sein und so ist es natürlich auch gewünscht. Aber Tesla spart und setzt für die Gurt-Punkte nur einen Mitarbeiter ein? lolz
Oder verrate ich hier gerade insider-Wissen? Dann Tesla, bitte Geld überweisen an mich. Bitteschön
 

NasaGTR

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Wie kann es passieren dass ein Schließzylinder falsch eingebaut wird?

Wenn man Dokus über deutsche Autobauer sieht gibt es für jeden kleinen Schraubendreher einen festen markierten Ablageort der immer zu verwenden ist da es eifnach der optimale Ablageplatz ist. Einbauteile werden ganz speziell vorbereitet dem Arbeiter hingelegt damit dieser das sowohl fehelrfrei, schnell und vor allem auch ergonomsich anfassen und direkt richtig ein bauen kann.

Tesla macht coole dinge und hat beeindruckende Technik. Aber derartige mängel sind absolut inakzeptabel.
Haben die einfach irgendwelche Ferienarbeiter in die QC eingestrellt um den Mitarbeiterengpass auszugleichen oder was?
 

majus

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Das Problem in den USA ist u.a. das Personal an sich. Teilweise eine einzige Katastrophe. Das liegt aber vor allem daran, dass es kein richtiges Ausbildungssytem gibt. Zum Teil eben entweder Studium, lokaler Angestellter dem nebenbei was beigebracht wird für seine tägliche Arbeit oder ohne iwas..
Die Bezahlung ist unter Umständen dann genauso schlecht. Also interessiert es dann eben auch nicht jeden, ob das so stimmt oder nicht.

Neben know How sollte Personal der Hauptgrund sein wieso Tesla überhaupt ein Werk hier baut, dass dann auch gleich als Ausbildungszentrum genutzt wird usw
 
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Averomoe

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Ich verfolge seit Jahren Tesla-News. Der Umstand der schlechten bzw. stark schwankenden Verarbeitung von Tesla-Autos ist seit Jahren bekannt, seit Jahren kommuniziert und seit Jahren tut sich nicht hinreichend genug.

Wer Tesla kauft, kauft vergleichsweise billige Verarbeitung (Laien verwechseln verbaute Materiellen gerne mal mit der Verarbeitungsqualität) bei ansonsten top-Technik.
 

Scrush

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optisch sind die kisten halt echt für die tonne.
 

CremeDeLaCreme

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Ich verfolge seit Jahren Tesla-News. Der Umstand der schlechten bzw. stark schwankenden Verarbeitung von Tesla-Autos ist seit Jahren bekannt, seit Jahren kommuniziert und seit Jahren tut sich nicht hinreichend genug.

Wer Tesla kauft, kauft vergleichsweise billige Verarbeitung (Laien verwechseln verbaute Materiellen gerne mal mit der Verarbeitungsqualität) bei ansonsten top-Technik.
Auch nicht wahr. Beim Model 3 hat sich das doch alles zum Guten gewendet. Dass das nun beim Model Y nochmal von vorn losgeht, mag sein...
 

editor

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Nun, da diese Akkuautos in den nächsten 50 Jahren eh keinen Sinn machen, ist es auch egal was sie für Mängel haben. Wer kauft sich denn so einen Unsinn. Bei Brennstoffzellen sieht das schon anders aus. Den tesla "Hype" muß man ja auch nicht verstehen. Eher so eine Art Sekten denken. Aber Hauptsache wir roden Wälder für diesen Unwelt unfreundlichen Elektromüll.
 

CremeDeLaCreme

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Nun, da diese Akkuautos in den nächsten 50 Jahren eh keinen Sinn machen, ist es auch egal was sie für Mängel haben. Wer kauft sich denn so einen Unsinn. Bei Brennstoffzellen sieht das schon anders aus. Den tesla "Hype" muß man ja auch nicht verstehen. Eher so eine Art Sekten denken. Aber Hauptsache wir roden Wälder für diesen Unwelt unfreundlichen Elektromüll.
In jedem Artikel zu Wasserstoff bzw der Brennstoffzelle im Auto steht, dass es um Faktoren ineffizienter ist als direkt Strom in einen Akku im Auto zu laden. Solange Strom nicht im Überfluss vorhanden ist, macht das keinen Sinn, bei kleinen Fahrzeugen. Aber so weit hast du wohl nie gelesen.
 

RatberTostan

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Also bei Automobilherstellern ist es Normalität, dass die Sicherheitsgurte ZIG MALE per Drehmoment von zig verschiedenen Personnen nachgeprüft/nachgezogen werden. Das sollte somit vollkommen ausgeschlossen sein und so ist es natürlich auch gewünscht. Aber Tesla spart und setzt für die Gurt-Punkte nur einen Mitarbeiter ein? lolz
Oder verrate ich hier gerade insider-Wissen? Dann Tesla, bitte Geld überweisen an mich. Bitteschön
Vielleicht Insider Wissen einer Hinterhof Werkstatt. Das stimmt nicht, hast wahrscheinlich noch nie eine Endmontage gesehen. Es wird 1 mal korrekt verschraubt. Aus welchem Grund müsste diese Verschraubung wieder nachgeprüft werden ???
 

REDFROG

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Vielleicht Insider Wissen einer Hinterhof Werkstatt. Das stimmt nicht, hast wahrscheinlich noch nie eine Endmontage gesehen. Es wird 1 mal korrekt verschraubt. Aus welchem Grund müsste diese Verschraubung wieder nachgeprüft werden ???
weil ich es selber getan habe.

Aus welchen Grund wohl... Menschliches Versagen wie bei Tesla reicht nicht als Antwort?
 

ersa04

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Wenn man Dokus über deutsche Autobauer sieht gibt es für jeden kleinen Schraubendreher einen festen
markierten Ablageort der immer zu verwenden ist da es eifnach der optimale Ablageplatz ist. Einbauteile
werden ganz speziell vorbereitet dem Arbeiter hingelegt damit dieser das sowohl fehelrfrei, schnell und
vor allem auch ergonomsich anfassen und direkt richtig ein bauen kann.

Genau hier unterscheidet man ein "cooooooles, neues, hipster, Kickstarter-Produkt", von einem durchdachten
und sinnvoll entwickelten Produkt. Bsp: die Entwicklungskosten für den Audi etron (ein einziges Model!!!) lagen bei mehr als
2.000.000.000,- EUR. Tesla hat im Gegensatz dazu innerhalb eines Jahres (2014) "nur" 1/11 davon (187.000.000,- USD)
in Forschung und Entwicklung !insgesamt! gesteckt, verlangt aber genauso viel für ihren Model X, wie Audi für den etron.
Hier betrachte ich jetzt nicht das Model/Hersteller für sich und erst recht nicht den "coolnes-Faktor".
Aber Leute mal ehrlich, ich zahle doch auch nicht iphone-Preise für ein Kickstarter Smartphone und bin dann auch
noch enttäuscht, wenn der Scheiß nicht funktioniert!? Ich mach es mir mal einfach und behaupte, die
Ammi´s können einfach keine Autos bauen.
 

editor

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In jedem Artikel zu Wasserstoff bzw der Brennstoffzelle im Auto steht, dass es um Faktoren ineffizienter ist als direkt Strom in einen Akku im Auto zu laden. Solange Strom nicht im Überfluss vorhanden ist, macht das keinen Sinn, bei kleinen Fahrzeugen. Aber so weit hast du wohl nie gelesen.
Abgesehen davon das ich dein "Kauderwälsch" nicht deuten kann:
Es macht keinen Sinn mit einem Akku Auto durch die Gegend zu fahren. Es sei denn es ist ein E-Mobil für Gehbehinderte oder sonst was in der Größe. Ich habe wohl weiter gelesen als du dir vorstellen kannst. Dazu denke ich das Diesel die nahe Zukunft ist, aber da Akkuautos und vor allem Stromanbieter im Moment ihre Lobby haben und scheinbar Politiker mitverdienen, kommt da im Moment nur **** raus. Bis auf ein paar Ausnahmen. Man dezimiert die Verbrenner ohne genügend Alternativen, dabei könnte ein Umweltfreundliches 3-4L Auto die Regel sein. Aber auch hier ist die Lobby mit ihren dicken Karren am Werk. Am Ende kauft der dumme deutsche Arbeiter völlig überteuerte Akkuautos, die zu dem nicht alltagstauglich und grün sind und wer es sich leisten kann, fährt halt weiter 6.0L V8/12 (privat Yacht/Jet) was auch immer, da diese nur teurer werden aber nicht abgeschafft. Finde den Fehler. Brennstoffzellen sind im Moment das einzig vernünftige, aber auch da versagt der Ausbau seit über 10 Jahren und mehr. Aber Hauptsache wir fahren bald alle Akkuautos. Ja, die Gehbehinderten (Da macht der Akku ja Sinn) und dummen Menschen, so wie die, die am Ende dazu durch dumme Gesetze gezwungen werden. Eine wirklich kleine Randgruppe gibt es natürlich immer, wo es sinnvoll sein kann. Aber nicht so, wie es im Moment läuft.
 
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Rammelbacke

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Wie kann ich dir da helfen? Auch wenn ich es nochmal lese, finde ich es ganz gut verständlich.
Aber wenn die Argumente fehlen, schreit man wohl gerne rum.

Leider muss ich da dein *lolz* raushauen. Er legt Gründe vor und die werden komplett ignoriert, nach der ersten Zeile.

Ich verfolge die Diskussion auch länger. Ja, ein E-Auto für den Stadtverkehr bzw. um zur Arbeit zu pendeln macht Sinn. Hier reden wir von Reichweiten bis max. 200km, damit auch der Pendler im Winter hin- und retour kommt. Dazu braucht man eine kleine Batterie die noch relativ umweltneutral gefertigt werden kann. Eine große Batterie wie sie im Tesla und im eTron vorkommt mit einer Masse von 700kg ist Idiotie.

Es ist vollkommen korrekt, dass die Speicherung mittels Akku effizienter ist als den Weg über den Wasserstoff zu gehen. Ökologisch effizienter ist es Wasserstoff im Auto mitzuführen, denn der Tank wiegt nur etwas mehr als ein normaler Tank und man kann lange Reichweiten erwarten (z.B. der neue Toyota Mirai). Dazu kommt, dass man an den seltenen Erden spart, die unter unmenschlichen und katastrophalen Bedingungen abgebaut werden. Beispiel Cobalt im Kongo oder Lithium in Chile. Es gibt auch andere Produktionsstätten, aber diese beiden Länder zeigen den Zwittergedanken des Westens auf. Hauptsache mein Garten ist nicht dreckig, wenns beim Nachbarn brennt ist es mir egal.

Trotz all dem, ist die Frage, ob wir einen Individualverkehr für die Langstrecke (über 200km) brauchen, oder ob man dann nicht lieber auf Bus und Bahn umsteigen soll und die letzte Meile mittels kleinem Spucker fährt....
 

CremeDeLaCreme

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@Rammelbacke
Gründe? Im ganzen Text steht eins: E-Autos sind teuer.

Die Argumente sind alle nichts Neues. Ich würde sagen, die Messe ist gelesen. So oft fährt man nicht über 300 Km am Stück und dann wird man sich eben daran gewöhnen alle 3 Stunden mal zu halten.
 

Thrawn.

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Vielleicht Insider Wissen einer Hinterhof Werkstatt. Das stimmt nicht, hast wahrscheinlich noch nie eine Endmontage gesehen. Es wird 1 mal korrekt verschraubt. Aus welchem Grund müsste diese Verschraubung wieder nachgeprüft werden ???

So siehts aus, der Drehmoment wird ja pro Auto gespeichert und somit weiss man wenn wo was nicht geklappt hat..

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In jedem Artikel zu Wasserstoff bzw der Brennstoffzelle im Auto steht, dass es um Faktoren ineffizienter ist als direkt Strom in einen Akku im Auto zu laden. Solange Strom nicht im Überfluss vorhanden ist, macht das keinen Sinn, bei kleinen Fahrzeugen. Aber so weit hast du wohl nie gelesen.

Deswegen macht ja auch Wasserstoff im Verbrennungsmotor Sinn..

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Nun, da diese Akkuautos in den nächsten 50 Jahren eh keinen Sinn machen, ist es auch egal was sie für Mängel haben. Wer kauft sich denn so einen Unsinn. Den tesla "Hype" muß man ja auch nicht verstehen. Eher so eine Art Sekten denken. Aber Hauptsache wir roden Wälder für diesen Unwelt unfreundlichen Elektromüll.

Seh ich genauso..
 
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REDFROG

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Nein, reicht nicht, Sorry. Eine Verschraubung die Drehmoment/Drehwinkel überwacht ausgeführt wird, muß und darf nicht nachgezogen werden.
Habe ich trotzdem bei Daimler getan.
Das war kein Nachziehen, das war nachprüfen.

Und das man eine Schraube ein zweites Mal nicht nachziehen darf (ohne sie dabei zu überdehnen), ist ja wohl total an den Haaren herbei gezogen.
Wenn das eure Philosphie in eurer Firma so ist, dann mag das für euch so sein. Ist aus technischen Gesichtspunkten aber irrelevant.


Beitrag automatisch zusammengeführt:

So siehts aus, der Drehmoment wird ja pro Auto gespeichert und somit weiss man wenn wo was nicht geklappt hat..
News gelesen?

Da wird gar nichts gespeichert. Denn ansonsten wären die Schrauben der ausgelieferten Fahrzeuge nicht lose! Oh man :wut:
 

Thrawn.

Legende
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Oh mann Du kannst hier eher nicht lesen, es geht um deutsche Hersteller und wenn du das bei Daimler gemacht hast war entweder was kaputt oder die sind noch im Mittelalter..
 

CremeDeLaCreme

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Nun, da diese Akkuautos in den nächsten 50 Jahren eh keinen Sinn machen, ist es auch egal was sie für Mängel haben. Wer kauft sich denn so einen Unsinn. Den tesla "Hype" muß man ja auch nicht verstehen. Eher so eine Art Sekten denken. Aber Hauptsache wir roden Wälder für diesen Unwelt unfreundlichen Elektromüll.
Seh ich genauso..
Ich frage mich wie man den Stand der Technik und die mittelfristig (4-5 Jahre) absehbare Entwicklung so ignorieren kann. Wirklich. Man kann den Sinn oder Unsinn von Mobilität per Privat-KFZ natürlich hinterfragen. Aber wenn das der Weg sein soll, ist das Akku-Elektroauto der effizienteste Weg, auch wenn man die Produktion mitbedenkt.
 
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Thrawn.

Legende
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Es setzt sich nur durch was die Menschen überzeugt, das tun E-Autos eben nicht, ich hab nicht ohne Grund nen Benzinroller, V8 Pickup und Benzinrasenmäher :coffee:
Trotz Extremer 9k Euro E-AutoPrämie sind die Verkäufe mäßig, es ist einfach Mist versucht mit der Brechstange durchzudrücken. Die Luft die in Großstädten aus nem Euro 6 C Diesel hinten rauskommt ist sauberer als die die angesaugt wird..

Hier wird die letzte deutsche Großindustrie aus Berlin und Brüssel(CO2 Grenzen) zugrundegerichtet. Bin mal gespannt wenn die ehemals gutbezahlten Auto-Arbeiter mit 2 Kellnerjobs dastehen wie lange da der soziale Frieden gewahrt bleibt

Wenn der Weg sein soll ? Wer sagt das Der sein soll ?

Wenn ich E Fahren möchte kauf ich mir 3 Ships fürn Autoscooter

Passend zum Thema:

Weit entfernt" von klimafreundlich: Studie zerlegt angeblich entscheidenden Vorteil von E-Autos :hail:

 
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B.XP

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Mercedes alte E-klasse. Da hast du vollgetankt und warst schon über der technisch zulässigen höchstmasse. Fehler passieren.

Nicht nur das. Ich habe jetzt in der Firma Leute, die früher bei mehreren Herstellern gearbeitet haben, da sagt jeder "ich würde mir von XYZ nie ein Auto im ersten Modelljahr kaufen". Getriebeschaden, Motorschäden aller Art, Sitze defekt, Fertigungsfehler - alles in den ersten 5000km ein Fall für ein bis zwei Wochen Werkstatt.

Weit entfernt" von klimafreundlich: Studie zerlegt angeblich entscheidenden Vorteil von E-Autos :hail:

In jeder Studie zu dem Thema liegen die Ergebnisse in den Annahmen:
Wie Schmidt in seiner Studie ausführt, würde der Strombedarf bei einer vollständigen Umstellung auf E-Mobilität allein im deutschen Autobereich um fast 20 Prozent steigen. Dies wiederum erfordere eine stärkere Verstromung von fossilen Energieträgern.

Man muss sich das im Fazit mal auf der Zunge zergehen lassen:
Gleichgültig womit man sein Elektroauto betankt, aus gesamtwirtschaftlicher Sicht fährt es de facto mit 100 Prozent Strom aus fossilen Energieträgern, heutzutage sogar zu 100 Prozent aus Kohle.

Für das IFW Kiel gibt es nur eine Variante den Strombedarf zu decken: Mehr Kohle. Viel mehr Kohle. Eneuerbare Energie existiert für die Herrschaften nicht. Und so, liebe Foristen, rechnet man etwas schlecht. Und so liebe Foristen, macht man sich unglaubwürdig.
 

DeckStein

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Man kauft nie die erste serie, niemals.
 
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LowRider

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Ich habe viel Respekt für Tesla und das was die bisher auf die Beine stellen, aber zaubern können die auch nicht. Die verstehen was von Batterien und Elektromobilität, aber Autos bauen muß man erstmal lernen. Trotzdem kann sich Tesla im Vergleich zu den alten Autobauern viel mehr erlauben (sieht man auch bei den Fahrassistenzsystemen), denen würde man viel weniger durchgehen lassen. Aber Tesla wird sich nicht ewig darauf ausruhen können, um so größer die Marke wird, um so mehr normale Kunden (und nicht nur Fanboys) wollen befriedigt werden.

Wie kann es passieren dass ein Schließzylinder falsch eingebaut wird?

Wenn man Dokus über deutsche Autobauer sieht gibt es für jeden kleinen Schraubendreher einen festen markierten Ablageort der immer zu verwenden ist da es eifnach der optimale Ablageplatz ist. Einbauteile werden ganz speziell vorbereitet dem Arbeiter hingelegt damit dieser das sowohl fehelrfrei, schnell und vor allem auch ergonomsich anfassen und direkt richtig ein bauen kann.
Klingt nach fehlendem Poka-Yoke, war wohl das erste Teil des Konstrukteurs, des Qualitäters, des Produktionsplaners, ... ;)

Das Problem in den USA ist u.a. das Personal an sich. Teilweise eine einzige Katastrophe. Das liegt aber vor allem daran, dass es kein richtiges Ausbildungssytem gibt. Zum Teil eben entweder Studium, lokaler Angestellter dem nebenbei was beigebracht wird für seine tägliche Arbeit oder ohne iwas..
Das hat aber nichts mit fehlender Bildung der Monteure zu tun. Autos werden auf der ganzen Welt zusammengeschraubt, in China kann der normale Arbeiter oft nicht richtig lesen und schreiben. Es ist Aufgabe der Ingenieure die Teile so zu entwerfen, dass ein Falschverbau ausgeschlossen ist oder schnell bemerkt werden kann. Selbst in Deutschland darf ich nicht damit rechnen, dass jeder Arbeiter immer jederzeit 100% bei der Sache ist oder gerade ein Ferienarbeiter an der Station steht... mußte ich auch schon schmerzlich lernen :d

Nein, reicht nicht, Sorry. Eine Verschraubung die Drehmoment/Drehwinkel überwacht ausgeführt wird, muß und darf nicht nachgezogen werden.
Es gibt Experten die jeden Schraubfall genau definieren und entscheiden welche Art von Nachziehen zulässig oder gar erforderlich ist (z.B. mit gleichem Drehmoment nachknacken oder mit vorgegebenem Drehwinkel nachziehen...). Auspuffkrümmerverschraubungen sind ein typisches Beispiel von Nachziehen um Setzerscheinungen zu mindern ;)

So siehts aus, der Drehmoment wird ja pro Auto gespeichert und somit weiss man wenn wo was nicht geklappt hat..
Dito, jeder Schraubfall im Fahrzeug ist klassifiziert, Gurtverschraubung ist sicherheits- und zertifizierungsrelevant und wird daher z.B. mit EC-Schraubern verschraubt und automatisch 15 Jahre lang dokumentiert.
 

B.XP

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Aber Tesla wird sich nicht ewig darauf ausruhen können, um so größer die Marke wird, um so mehr normale Kunden (und nicht nur Fanboys) wollen befriedigt werden.

Den meisten Leuten dürften Spaltmaße ziemlich egal sein. In der VW Autowelt hab ich damals Leute gesehen, die mit dem Messschieber die Spaltmaße bei der Auslieferung nachgemessen haben. Solche Kunden wird Tesla gar nicht erst anziehen. Am Ende geht es halt immer ums Gesamtpaket und ums Gesamterlebnis. Tesla schnappt sich die Leute halt auf der emotionalen Ebene.
 

majus

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Das hat aber nichts mit fehlender Bildung der Monteure zu tun. Autos werden auf der ganzen Welt zusammengeschraubt, in China kann der normale Arbeiter oft nicht richtig lesen und schreiben. Es ist Aufgabe der Ingenieure die Teile so zu entwerfen, dass ein Falschverbau ausgeschlossen ist oder schnell bemerkt werden kann. Selbst in Deutschland darf ich nicht damit rechnen, dass jeder Arbeiter immer jederzeit 100% bei der Sache ist oder gerade ein Ferienarbeiter an der Station steht...
Das spielst spielt sicher auch mit rein.
Die von mir genannten Gründe sind Fakten, damit plagt sich jeder Hersteller in Amerika rum. Das fängt beim Elektriker an und hört beim Monteur auf.


Den meisten Leuten dürften Spaltmaße ziemlich egal sein. In der VW Autowelt hab ich damals Leute gesehen, die mit dem Messschieber die Spaltmaße bei der Auslieferung nachgemessen haben. Solche Kunden wird Tesla gar nicht erst anziehen. Am Ende geht es halt immer ums Gesamtpaket und ums Gesamterlebnis. Tesla schnappt sich die Leute halt auf der emotionalen Ebene.

Ja aber wie du siehst fängt die schlechte Qualität bei Tesla ganz und garnicht bei Spaltmaßen an^^
Am Ende muss das Ding zuverlässig alles erfüllen was versprochen wird. Erfüllt das Tesla nicht kauft irgendwann keiner mehr die Autos zu dem Preis.
 

Spliffsta

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Wenn man sich die j. D. Power Studie anschaut dann sind die Premiumhersteller nicht soviel vorne...
Der neue Q5 eines Kollegen war in der ersten Woche nach der Auslieferung 2x in der Werkstatt für jeweils 2 Tage. Der hat sich auch gefreut. Unter anderem musste der TFT Tacho getauscht werden.

 

B.XP

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Ja aber wie du siehst fängt die schlechte Qualität bei Tesla ganz und garnicht bei Spaltmaßen an^^
Am Ende muss das Ding zuverlässig alles erfüllen was versprochen wird. Erfüllt das Tesla nicht kauft irgendwann keiner mehr die Autos zu dem Preis.

Bei der Polo-Ersatz-Aktion ("was größeres muss her") waren die Tesla-Preiskoordinaten überraschend niedrig. Passat GTE und Tesla Model 3 haben z.B. den gleichen Einstiegspreis - wobei sich die Ausstattung natürlich unterscheide. Gerade im Vergleich mit der Konkurrenz. Ich mach mir nicht viel aus Marken. Auf meinem Schreibtisch steht ein bunter Mix aus Intel, AMD, Nvidia, da liegt ein Surface neben einem iPad.

Ich war bei der Model 3-Auslieferung mit der Checkliste, hab nach Problemen GESUCHT und keine Gefunden. Anderen ging es ähnlich. Wenn ich bei Audi eine Ausstattung will, die nicht Plastikwüste ist dann bin ich da schnell eine hohe vierstellige Summe an Aufpreis los - bei Tesla gibt's die halt weder für Geld oder noch für gute Worte. Genauso wie Matrix-Scheinwerfer.
 
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