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Steam: Valve erschwert Käufe über VPN

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Wer seine Steam-Spiele besonders günstig kaufen wollte, der konnte sie bislang über Umwege im Ausland kaufen. Über eine VPN-Verbindung konnte man der Plattform einen neuen Standort vorgaukeln und so das Land für den Steam-Store abändern, um in den Genuss besserer Währungskurse und -Preise zu kommen.
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SlotkuehlerXXL

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Wer so was gemacht hat, zahlt jetzt bestimmt nicht das 6-10 Fach für ein Spiel.
Hat die "dunkle Seite" eben wieder mehr zu lauf (y).
 

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Ich denke, das betrifft eh vorwiegend die jüngeren Spieler.
Kann mir nicht vorstellen, dass jemand in Deutschland einen Job hat, aber wegen der paar Euro Unterschied in Grauzonen abdriftet.
Selbst AAA Spiele sind ja im Normalfall gerade mal 1-5h Arbeitslohn und die kauft man sich ja nun nicht jede Woche.
Bedenkt man dann noch komplett legale Reseller wie den Humble Store, der je nach Settings für die Spenden eh 10-20% Rabatt gibt, sehe ich wenig Gründe da viel zu bescheißen.

Hab ich früher auch gemacht, wie wohl fast alle. Da war ich aber minderjährig und das Taschengeld knapp. ;-)
 

multivac

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Es ist normal,dass Unternehmen im günstigem Ausland produzieren und teuer in Hochpreisländern verkaufen. Wenn wir die Konsumenten, die selben Mechaniken nutzen ist es etwas böses? Beim Devisenhandel wird von kurzfristigen Kursschwankungen Geld verdient, da verdient jemand Geld ohne etwas zu Leisten. Die großen banken mit ihren schnellen Computern und Algorithmen ziehen da echtes Geld aus der Wirtschaft ab. Steam ist und war schon immer Kunden feindlich. Valve hat es geschafft den Gebrauchtspielemarkt zu zerstören. einfach einen zweiten account mit RU daten anlegen.
 

Tech Enthusiast

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Und ob das viele gemacht haben, Job hin oder her. :d

Ich arbeite auch, aber zahle sicher (bis auf einige Ausnahmen) nicht den Vollpreis.
Nicht den Vollpreis zahlen (auf Rabatte warten) und in halb illegale Grauzonen zu begeben, sind schon noch zwei unterschiedliche paar Schuhe.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es ist normal,dass Unternehmen im günstigem Ausland produzieren und teuer in Hochpreisländern verkaufen. Wenn wir die Konsumenten, die selben Mechaniken nutzen ist es etwas böses?
Der Vergleich hinkt etwas, weil Software nirgends billig produziert wird.
Die unterschiedlichen Preise sind der Kaufkraft der Länder geschuldet. Du würdest wohl auch nicht 200 Euro für ein Spiel bezahlen wollen, nur weil andere Länder 2-3x so viel Kaufkraft haben wie wir Deutschen.
Extremere Fälle sind halt die genannten Länder wie Russland, die sich westliche Preise einfach gar nicht leisten können.

Das auszunutzen als Kunde, ist schon ein bisserl dreist.
Die Firmen würden da wohl eher aufhören mit den reduzierten Preisen in Kaufkraftarmen Ländern, als es den Kaufkraftstarken zu schenken.
Würde auch gerne immer weniger zahlen, aber faire Preise sind nun echt kein Ding bei dem man meckern sollte. Und gerade Spiele sind echt verdammt billige Software für die Kunden.
Ich zahle tausende Euro im ABO nur für Entwicklungssoftware und teils sehr einfache Software für Kunden bringt hunderte Euro im Monat, pro Kunde. Die Margen beim Gaming sind eh schon extrem gering.
 
Zuletzt bearbeitet:

Anon4273

Semiprofi
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Wie viele Anbiter gibt es für Prepaid Kreditkarten, sei es nun online oder nicht, wird es vermutlich bald welche geben, die was passendes ins Angebot aufnehmen.
Desweitern wie sieht das überhaupt mit Spielen verschenken aus, kommt man damit nicht direkt wieder drum herum, entsprechende KOntakte mal vorrausgesetzt.
 

Powl

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Ich arbeite auch, aber zahle sicher (bis auf einige Ausnahmen) nicht den Vollpreis.
Und solche Aussagen kommen dann im Wechseltakt mit Beschwerden, dass die Spiele immer schlechter werden und alles mit Mikrotransaktionen voll gekleistert wird. Da braucht man sich eigentlich nicht wundern...
Wenn Retail weniger gezahlt wird, muss das Geld halt woanders herkommen.
 

multivac

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Der Vergleich hinkt etwas, weil Software nirgends billig produziert wird.
Boeing’s 737 Max Software Outsourced to $9-an-Hour Engineers

>> Ich zahle tausende Euro im ABO nur für Entwicklungssoftware
Software kann beliebig oft verkauft werden, die Frage ist wie oft.Je öfter ich es verkaufe, um so früher habe ich meine Kosten wieder drin. Im allgemeinen wird Software nicht gekauft sondern lizenziert. Deswegen ist es nicht sinnvoll, den Aufwand der Herstellung direkt mit dem Preis einer Nutzungslizenz zur vergleichen. Ich halte das Urheberrecht für nicht perfekt es stellt sich doch die frage warum jemand seine Arbeitszeit mehrfach verkaufen darf. Meine Dienstleistung kann ich nur ein mal verkaufen. Bill gates darf immer noch Lizenzen verkaufen nach dem seine Kosten 10'000% gedeckt waren. Es ist kein Zufall das es viele Tech-Milliarde gibt. Google,facebook,Amazon setzen stark auf opensource, weil es für sie günstiger ist nur einen Teil der Entwicklung zu bezahlen. Embarcadero's RAD studio kostet auch 3000$ im ersten Jahr weil es nur noch ein Nischen-Produkt, zur pflege von "legacy-code", ist.
 

Powl

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Welche Relevanz hat Boeing Outsourcing zu Spielen?

Spiele werden zum Großteil nicht in Billiglohnländern entwickelt. Zumindest AAA, die dann auch Vollpreis kosten.
 

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multivac

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>> Der Vergleich hinkt etwas, weil Software nirgends billig produziert wird.
Ich bin raus das hier zu dumm!

@Powl
Die gehen dahin wo es am günstigsten ist und genug qualifiziertes personal ist.

In the investigative piece, Tax Watch U.K. concluded that the AAA developer paid zero corporation tax in the United Kingdom during the development of their two most recent titles, even though Grand Theft Auto V’s lifetime sales have reached around $6 billion (and that number is still growing rapidly, thanks to GTA Online and their latest casino-centric, microtransaction-riddled gameplay update).

That’s not where the accusations end, though—Tax Watch U.K. also claimed that Rockstar North, the company’s satellite studio based in Edinburgh, Scotland, claimed £70 million ($85.16 million USD) in tax credits over a ten-year stint. Tax Watch U.K. says that the Take-Two-owned Rockstar Games were able to pull that off by listing its total profits outside of the U.K. and ultimately declaring a net loss within their U.K. assets for the past decade.
 

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Weil manche große Studios also bei den Steuern alle Schlupflöcher nutzen, ist es für normale Bürger ok beim Einkauf zu bescheißen'?
Die Logik erschließt sich mir jetzt nicht ganz.

Gut, Rockstar hat da mit der Steuer gespielt... wie jede Firma dieser Welt. Keine wird auf eine Option verzichten weniger zu zahlen. Manche gehen dabei halt etwas weiter als andere.
Wieso sollte ich deswegen aber irgend nen indie Game in Russland kaufen und damit ggf. die Firma ruinieren, obwohl mir das Geld absolut nicht weh tut und das Spiel jeden Cent wert ist?
 

xdudex

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Welche Relevanz hat Boeing Outsourcing zu Spielen?

Spiele werden zum Großteil nicht in Billiglohnländern entwickelt. Zumindest AAA, die dann auch Vollpreis kosten.
Reds dir ruhig schön, aber schau doch mal wo die ganzen Q&A Testcenter/Labore sitzen. Das wird zum Großteil alles outgesourced. Gerade die Länder wie Bulgarien, Ungarn und Co. sind bei Spieleentwicklern höchst beliebt. Von den ganzen Freelancern die dort angeworben werden, will ich erst gar nicht anfangen.
Natürlich wird die "Ingenieursleistung" von BMW z.b in München gemacht. Trotzdem nehmen die sich das Recht raus und produzieren Model XYZ im Land X weils für sie 151501601601601610x günstiger ist und verkaufen es dann deutlich teurer in Land Y. Das gleiche nutzen auch Entwicklerstudios. Gerade die Triple A - Studios. Also warum sollte ich bei meiner Spielebeschaffung mir nicht auch das billigste Land raussuchen, hmm? Klar stinkt es den Plattformen, weil denen die Kohle durch die Lappen geht.
Lasst euch ruhig ausnehmen und redet es euch noch schön. Es ist unglaublich wie sich Leute verarschen lassen.

Ein wirklich berechtigter Einwand: Wenn diese Art der Spielebeschaffung zunimmt, können die Preise in den Billiglohnländern angezogen werden -> Die Leute vor Ort können sich die Spiele nicht mehr leisten.
 

RAZ0RLIGHT

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Wenn die Spiele aber in derartigen Ländern so teuer gemacht werden, muss es sich für die Publisher/Developer aber trotzdem lohnen, sonst würden sie es nicht machen.
Zumal nur die ganz dicken Publisher so eine Preisstrategie fahren, da sie wie immer den Hals nicht voll genug bekommen, zumal der Anteil von VPN Nutzern auf die Gesamtheit der Nutzer gesehen verschwindend gering sein muss, da sehe ich die Keyseller als größeren Dorn im Auge der Publisher.

Aber hey, Steam verdient ja nur Geld wenn über ihren Shop direkt gekauft wird (30%) bei Keysellern geht Steam leer aus (und die Quelle ist oft dubios) und mit gecrackten Versionen bekommt keiner was...
 
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Wenn die Spiele aber in derartigen Ländern so teuer gemacht werden, muss es sich für die Publisher/Developer aber trotzdem lohnen, sonst würden sie es nicht machen.
Zumal nur die ganz dicken Publisher so eine Preisstrategie fahren, da sie wie immer den Hals nicht voll genug bekommen
Naja, es ist natürlich rentabler 100.000 Spiele a 30 Euro zu verkaufen in Russland, als nur 1.000 a 60 Euro.
Selbstlos mag das nicht sein, aber es ist ja nicht so, als würden die Kunden dadurch nicht den Gleichen Vorteil haben. Würde da also gar nicht mit dem Finger zeigen. Beide Seiten gewinnen.

Das Problem entsteht nur dann, wenn nun dafür 100.000 Deutsche, statt 60 Euro zu zahlen, auf einmal Halbzeitrussen sind und über VPN nur 30 Euro zahlen.
Damit sinkt dann in Summe der Umsatz, den sie durch reduzierte Preise erhöhen wollten. Es ist also logisch, dass sie das so nicht wollen, weil damit das Konzept missbraucht wird und das Ziel nicht erreicht wird.
Sowohl für die Armen Länder, als auch für die Entwickler.

Alle verlieren, bis auf die paar Deutschen, die sich für super schlau halten und VPNs nutzen.

Die Folge: Regionale Preise verschwinden und man nimmt den Preis, der am meisten Umsatz macht,... egal wer ihn sich leisten kann.
Da möchte ich erneut darauf hinweisen: Es gibt Länder die weit mehr Kaufkraft haben als wir. Niemand garantiert uns, dass in diesem Worst-Case die Preise für uns nicht steigen, weil andere das locker zahlen.
UND (auch das sollte man nicht ignorieren), weniger Spieler können das Spiel genießen und die Communities werden kleiner ausfallen. Weniger Mods entstehen, weniger Guides, weniger Fragen werden beantwortet usw. usw.

Nochmal:
Durch VPNs verlieren alle Parteiien, bis auf die paar Schlauköpfe, die nur sich sehen.
 

RAZ0RLIGHT

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Sehe ich nicht so, sobald Firmen keine Globalisierung nutzen, würde ich es auch nicht tun.
Da das aber nie passieren wird, werde ich auch weiterhin Länderübergreifend kaufen (z.B. über Amazon.fr etc.)
Deine Rechnung hat allerdings einen Fehler: du gehst davon aus, dass diese 100.000 Deutschen das Spiel auch alle für den Preis von 60€ kaufen würden, das ist aber sicher nicht der Fall.

Was du außerdem absolut nicht miteinbeziehst sind die Keyseller.
Der Anteil an VPN Nutzern ist ein winziger Bruchteil der gesamten Steamnutzer und der Anteil an Menschen die über Keyshops kaufen ist deutlich größer als VPN Nutzer es je sein werden.
Viele Menschen sind leider garnicht im Stande über VPN bei Steam zu kaufen, die die sich auskennen sind ein Bruchteil (wie wir PC Enthusiasten) der Rest sind Mainstreamgamer die einfach nur zocken möchten was gerade angesagt ist oder höchstens mal auf einen Sale achten.

Theorethisch müsste es EU Bürgern erlaubt sein innerhalb der EU Grenzen in jedem Land zu kaufen wo sie Lust haben, auch bei digitalen Gütern.

Ich würde meinen PC verwetten, dass es nichtmal annährend 100.000 deutsche Steam User gibt die VPN Nutzen über Steam, der Anteil der Keyshops nutzt ist sicher deutlich größer als 100.000.
Da müsste man mal eine Umfrage machen, ich wette da würden viele antworten, WTF ist VPN?!!!111

ps. Ich bin jemand dem Fairness und Moral heutztuage wichtig sind, aber wenn ultragierige Konzerne die jedes Jahr ein neues Rekordjahr einfahren und das immernoch nicht genug ist meinen sie müssten die Globalisierung bis aufs äußerste ausnutzen, mir das aber verbieten wollen, dann hörts bei mir auf.
Entweder alle oder keiner, auf Doppelmoral reagiere ich massivst allergisch.

Durchstöbere mal Steamdb und schau bei welchen Spielen (Publishern) die Preise in den typischen Regionen so massiv angezogen haben... das sind nicht die Indie Developer oder kleineren Publisher, das sind nur die ganz dicken Fische.

edit: was du noch außer acht lässt, wenn sie die Preise in den Ländern zu sehr anziehen, werden die Leute sicher nicht sparen, die besorgen es sich anderweitig, eben über Keyseller oder so, dass keiner was abbekommt.

Genauso mit der Kopierschutzdiskussion, ein "Raubkopierer" (wobei Raub eigentlich für Gewalt steht...) wird sich ein Spiel nicht einfach kaufen weil es nicht gecrackt wurde, der wartet oder ignoriert das Spiel komplett.
Es gab sogar mal eine EU weite Studie, die natürlich nie groß publik gemacht wurde... das Ergebnis, gecrackte Spiele kurbeln die Verkäufe sogar noch an.
Im Gaming-Bereich diagnostizierten die Forscher hingegen einen positiven Effekt von 24 Prozent, was bedeutet, dass 100 illegale Downloads zu weiteren 24 Käufen führten. Die Raubkopien führten damit zu einer deutlichen Umsatzsteigerung, was die Studienautoren auf die erfolgreiche Strategie der Spielindustrie zurückführen, den Kauf eines Spiels mit Extrapunkten oder Extralevels zu belohnen.
Und dennoch wird haufenweise Geld für den Denuvo Müll ausgegeben um ehrliche Kunden zu ärgern.
Die Gier der meisten Konzerne ist so unglaublich, dass sie nichtmal mehr sehen wie sie ihren Umsatz effektiver maximieren können.
Selbst nach dem Erfolg von The Witcher 3 das weder einen Kopierschutz hatte, noch Mikrotransaktionen.

Von der deutschen Steuerlast/Strompreise etc. fang ich erst garnicht an, das wäre ein weiterer Punkt, der die Einkommen verschiedener Länder nicht wirklich vergleichbar macht.

Habe fertig.
 
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xdudex

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Sehe ich nicht so, sobald Firmen keine Globalisierung nutzen, würde ich es auch nicht tun.
Da das aber nie passieren wird, werde ich auch weiterhin Länderübergreifend kaufen (z.B. über Amazon.fr etc.)

Theorethisch müsste es EU Bürgern erlaubt sein innerhalb der EU Grenzen in jedem Land zu kaufen wo sie Lust haben, auch bei digitalen Gütern.

ps. Ich bin jemand dem Fairness und Moral heutztuage wichtig sind, aber wenn ultragierige Konzerne die jedes Jahr ein neues Rekordjahr einfahren und das immernoch nicht genug ist meinen sie müssten die Globalisierung bis aufs äußerste ausnutzen, mir das aber verbieten wollen, dann hörts bei mir auf.
Entweder alle oder keiner, auf Doppelmoral reagiere ich massivst allergisch.


Durchstöbere mal Steamdb und schau bei welchen Spielen (Publishern) die Preise in den typischen Regionen so massiv angezogen haben... das sind nicht die Indie Developer oder kleineren Publisher, das sind nur die ganz dicken Fische.

edit: was du noch außer acht lässt, wenn sie die Preise in den Ländern zu sehr anziehen, werden die Leute sicher nicht sparen, die besorgen es sich anderweitig, eben über Keyseller oder so, dass keiner was abbekommt.

Die Gier der meisten Konzerne ist so unglaublich, dass sie nichtmal mehr sehen wie sie ihren Umsatz effektiver maximieren können.
Selbst nach dem Erfolg von The Witcher 3 das weder einen Kopierschutz hatte, noch Mikrotransaktionen.

Habe fertig.
THIS!
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Nochmal:
Durch VPNs verlieren alle Parteiien, bis auf die paar Schlauköpfe, die nur sich sehen.
Hör auf, sonst schlaf ich noch schlecht auf Grund meines Gewissens weil ich die armen armen Konzerne "abziehe". :angel:
 

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ps. Ich bin jemand dem Fairness und Moral heutztuage wichtig sind, aber wenn ultragierige Konzerne die jedes Jahr ein neues Rekordjahr einfahren und das immernoch nicht genug ist meinen sie müssten die Globalisierung bis aufs äußerste ausnutzen, mir das aber verbieten wollen, dann hörts bei mir auf.
Entweder alle oder keiner, auf Doppelmoral reagiere ich massivst allergisch.
Ist das Doppelmoral, oder vergleichst Du Äpfel mit Birnen?
Ich sehe da durchaus einen Unterschied, ob man wirtschaftlich arbeitet als eine Firma, oder ob man sich als Kunde Rabatte "erschleicht", die für andere Käuferschichten gedacht sind.
Wenn jemand nen Studentenausweis fälscht und damit billiger ins Kino geht, ist das Beschiss.
Wenn jemand im Rollstuhl ins Kino geht, den aber nur ausgeliehen hat,... ist das Beschiss.
Wieso ist es kein Beschiss, wenn jemand sich als Russe ausgibt, um einen Rabatt zu bekommen, den sie nur deswegen haben, weil sie nicht mal die Hälfte von uns Verdienen?

Mir ist durchaus bewusst, das die Linien hier etwas verschwommen sein mögen. Aber einen Rabatt durch VPN zu ergattern sehe ich durchaus als moralisch verwerflich an. Nicht zuletzt wird es auch rechtlich problematisch, weil man damit Steuern umgeht, wenn auch bei Spielen im geringen Rahmen. Man fährt im Endeffekt mit einem geliehenen Rollstuhl ins Kino.

Bei den anderen Punkten stimme ich Dir nahezu komplett zu. Auf Zahlenspiele will ich mich aber nicht einlassen, weil wir beide nur wild raten können. Es würde mich aber in der Tat interessieren, ob man solche Zahlen / Schätzungen irgendwo einsehen kann.

Hör auf, sonst schlaf ich noch schlecht auf Grund meines Gewissens weil ich die armen armen Konzerne "abziehe". :angel:
Du fühlst Dich also als Pirat, der die bösen Reichen ausnimmt?
Schonmal nen Schritt weiter gedacht? Glaubst Du diese Firmen würden das machen, wenn Du sie verletzen würdest damit? In dem Moment, indem zu viele Leute Deinem Beispiel folgen, stellen sie die Rabatte in ärmeren Ländern einfach ein. Sobald der finanzielle Schaden durch VPN größer als der Verlust an Käufern wird, legen sie einfach den Hebel um.

Also sei ein happy Pirat, solange es gut geht, aber ich wünsche Dir dann ein normales Gewissen, dass auch mal an die Spieler der armen Länder denkt, deren Spiele er damit mit unbezahlbar gemacht hat.
Die Firmen werden zu 100% nicht unter den Umständen leiden. Die sitzen in beide Richtungen am Hebel.
 

Infi88

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Mir kommen gleich die Tränen Pappi. Vor allem wenn Ranjid, Oleg und LingLing im Zuge der Gewinnmaximierung ohne jegliche Regulierung ganze Spielestrukturen zerstören und man ist Zuschauer ;D. Per se hat ein Händer eigentlich nicht zwingend das Recht zu wissen wo du her kommst, wenn überhaupt wo das Geld her kommt, ziemlich wirres Zeug was du dir da zusammenreimst. Das du China abfeierst und VPN für moralisch bedenklich hältst ist auch der Witz des Jahrtausends 🤪 , mein Beileid dafür.

Lord "Lootbox" Gaben fällt schon nicht vom Fleisch, er hat schlicht Probleme die VPN Nutzer zu bremsen die natürlich Währungsschwankungen, regionale Angebote usw. ausnutzen, evlt. auch ein Problem mit den geliebten Keysellern. Da aber ja variable Gender und auch der Rotationseuropäer in Mode sind bin ich gerne für ein paar Minuten Pole, Zloty Zloty Zloty!
 

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Beitrag gelöscht, aufgrund von schlechten Erfahrungen.

Hab mich fast 5 Jahre mit so überheblichen Germanisten rumschlagen müssen.
Bei jedem Meeting kamen die gleichen hochtrabenden Sprüche: "Aber das muss man ja anders angehen, weil [insert Grund 1-10, die alle nix mit dem Thema zu tun haben] und vor allem in der aktuellen Zeit des [insert lustige Worte, die eine reißerische Theorie darstellen]" - dann sagt man "ok. Und was schlägst zur Lösung vor?" und sie sind auf einmal ganz still. Aber Hauptsache schlau dahergeredet und alle Weltprobleme irgendwie in Verbindung mit einem Thema gebracht, ohne auch nur den geringsten Mehrwert für das Team und den Lösungsansatz.

Da ich mir denken kann, wo das hinführt, packe ich Dich @Infi88 einfach direkt auf Ignore und erspare uns beiden das.

Edit2: Wow, neue Forensoftware zeigt die Beiträge ja gar nicht mehr an, statt nur zu schreiben "Du ignorierst diesen Nutzer, aber hier würde was stehen!". Das ist ja richtig gut,... glaube ich. Aber nu will ich schauen, ob die anderen zwei auf der Ignoreliste überhaupt noch im Forum aktiv sind haha.
 
Zuletzt bearbeitet:

Infi88

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Tja die Wahrheit verträgt nicht jeder und muss nicht immer im Whaboutismus versenkt werden. Welche Meetings sollen das sein, Polemik wenn mir andere Meinungen nicht schmecken und wirtschaften im Kommunismus ?
Ich benutze persönlich sehr selten VPN und bin Steam Nutzer erster Stunde, bin allerdings im Gegensatz zu dir nicht Mittelpunkt des Finanzwesens und bilde mir ein wer was wie konsumieren darf.

Das im Sinne der Globalisierung und Gewinnmaximierung beim Verkauf digitaler Güter Firmen teils mit Milliarden Gewinnen meinen den kleinen Mann/Frau mittels Lokalisierung ausfindig zu machen beim Kauf ist eigentlich schon ein Witz. VPN ist zumindest noch eine saubere Sache, solange das nicht strafbar ist überhaupt kein Problem, es gibt genug andere Verwerfungen die kein Schwein interessieren wenn man als Privatperson sein Geld versenkt hat.

Das Einzige Organ wo vor man sich als Deutscher rechtfertigen muss ist das Finanzamt, niemand anderem. Deine "Ideen" kennt jeder der schon mal Karl Marx gelesen hat, ich denke wenn Valve die Bedingungen nicht schmecken müssen sie woanders wirtschaften und die EU bzw. Deutschland auslassen, ist ganz simpel.
Den Deutschen den du wohl nicht so magst :unsure:, hat mit die größte Steuerlast eines Durchschnittsbürgers überhaupt und du sülzt er müsse alles und jedem sein Geld abgeben, leg mal ne andere Platte auf Genosse.
 

Mc_G

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(...) Ein solches Vorgehen war bislang zwar nicht illegal, (...)
Da bin ich mir bezogen auf das Finanzamt nicht so sicher. Kann mir kaum vorstellen, dass die Kandidaten das sauber verzollt und versteuert haben. Aber das wird auch bei Keysellern nicht selten der Fall sein.
 

murmelchen80

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160
halb illegale Grauzonen zu begeben,
..
Der Vergleich hinkt etwas, weil Software nirgends billig produziert wird.
..
Das auszunutzen als Kunde, ist schon ein bisserl dreist.
..
Die Firmen nutzen die Globalisierung doch auch in größt möglichem Maß. In dem man z.b. den Support in Billiglohnländer auslagert oder bei den Steuern welche sie bezahlen
z.B. zahlt Steam im "Steuerparadies" Luxemburg Steuern und nicht in Deutschland, obwohl die Käufe hier stattfinden.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Da bin ich mir bezogen auf das Finanzamt nicht so sicher. Kann mir kaum vorstellen, dass die Kandidaten das sauber verzollt und versteuert haben. Aber das wird auch bei Keysellern nicht selten der Fall sein.
Unter 5€ an Abgaben wird das gar nicht eingetrieben.
 

LurchiOderwatt

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Bald werden dann Accounts verkauft welche einen Einkauf in Russland erledigt haben, Guthaben Karten sollten ja dann ohne Probleme nutzbar sein.
 

ChrisM243

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im sonnigen Süden Deutschlands
Ach und Unternehmen dürfen die Globalisierung voll ausnutzen, in Billiglohnländern unter jeglichem Mindestlohn produzieren und Steuern sparen (während bei uns das Finanzamt jeglichen Mist besteuert)? Und wir Normalbürger sollen das aus moralischen Gründen nicht dürfen und uns keine Keys aus Grauzone besorgen? Manche haben sehr seltsame Moralvorstellungen.
 

Elmario

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Wer so was gemacht hat, zahlt jetzt bestimmt nicht das 6-10 Fach für ein Spiel.
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Richtig. Habe ein paar Spiele per VPN aus Argentinien gekauft. Jedes davon auf seinem individuellen, eigens erstellten Account. Der Preisunterschied beträgt dabei im Schnitt übrigens sogar ca. Faktor 14.
Kein einziges davon hätte ich für den deutschen Preis gekauft. Aber darauf kommt es auch gar nicht an; geht es in dieser Gesellschaft, wo Nahrung in Tausenden von Tonnen weggeworfen wird, und Inkompetenz und Korruption jährlich etliche Milliarden verbrennen, doch längt nicht mehr um Angemessenheit, sondern um gezielte Ausgrenzung und Bestrafung zur Aufrechterhaltung des Leistungsdrucks, was ja mindere Charaktere in Selbstprojektion als Vorraussetzung von Motivation sehen.

Frage mich nur, wie sich diese Änderung bei Verwendung von Steam-Guthaben genau auswirkt.
Ist das nicht sowieso virtualisiert, also immer in der Währung angezeigt die im Account als Standort eingestellt ist?

Oder ist es dennoch entscheidend, in welcher Währung man den Steam-Guthabencode gekauft hat?
Das wäre doch recht kompliziert, weil Steam dann überall eine Liste führen und anzeigen müsste, wie viel von welcher Währung vorhanden ist und der Gesamtbetrag nutzlos wäre.
 
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