RJ45 Modul im SFP Port mit PC verbinden

tabstop

Enthusiast
Thread Starter
Mitglied seit
17.02.2009
Beiträge
484
Hallo,

wenn ich so einen Switch habe, der eigentlich alle Ports mit 1Gbit betreibt aber SFP+ Ports hat, welche mit 10Gbit angesteuert werden können, dann sind diese schnellen SFP Ports ja eigentlich dafür gedacht, Switche miteinander zu verbinden.

Wenn ich mir jetzt aber in nen Rechner oder Homeserver Netzwerkkarte reinstecke, die z.B. 2,5Gbit ermöglicht, kann ich diese dann über einen Rj45 Modul im SFP+ Port vom Switch, mit diesem dann auch verbinden?

Ich denke spiele da aktuell mit dem Gedanken mir diesen Switch hier zuzulegen: https://www.tp-link.com/de/business-networking/managed-switch/tl-sg3428xmp/

Sorry wenn ich da doof frage, aber ich hatte bisher mit SFP noch nix am Hut.
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Theoretisch möglich. In der Regel sind SFP+ Ports abwärtskompatibel zu SFP. Das müsste aber bei dem speziellen Switch mal abgeklärt werden. Im Datenblatt steht da spontan nix. Wie das mit 2,5G ausschaut, weiß ich aber nicht, da es eher ungewöhnlich bei Switch/Switch Verbindungen ist.
 
@Seratio
Sorry ich hab jetzt nicht zwischen SFP mit und ohne + unterschieden. Auch die Geschwindigkeit ob 2,5 oder 10 ist erstmal egal. Mir gehts erstmal darum ob die Verbindung Switch<>Pc mit SFP möglich ist.
Bzw. geht es mir darum eine schnellere Verbindung als 1Gbit zwischen 3 Geräten zu ermöglichen.
 
Dem Switch ist es egal, ob am Port ein Switch, PC, Accesspoint oder Drucker hängt. Hauptsache ist die gewählten SFP/SFP+ Module sind kompatibel und du hast auf beiden Seiten die gleiche Geschwindigkeit
 
Da Du den Switch noch nicht hast: wieso kaufst Du dir nicht einen mit 10G RJ45-Ports? So brauchst Du nicht darauf achten, dass Du die richtigen SFP-Module kaufst. 10G RJ45-Ports sind i.d.R. zu 2,5G und 5G abwärtskompatibel, bei SFP+ bräuchtest Du aber ein 2,5G SFP-Modul, da 10G-Module nicht mit 2,5G-Ports auf der anderen Seite kommunizieren können.
 
@Eye-Q
Weil ich mehrere Faktoren berücksichtigen muss/möchte.
Ich brauch 24 Ports.
Ich brauch min. 8 POE
Und es wär toll wenn meine Netzwerkhardware in den Häusern "aus einem Guss" besteht. Aktuell bin ich noch bei Unifi, aber da ich mit dem Neubau einiges auch an neue Hardware benötige und nicht gerade für "Heimzwecke" nen haufen Geld fürs Netzwerk hinblättern möchte, bin ich auf TP Link Omada gestoßen und hab mich da bisschen umgesehn.
Daher die Idee einfach ein Switch mit SFP nehmen und die paar schnellen Ports mit RJ45 Module bestücken.
 
Keine Ahnung wie das bei deinem geplanten Switch ist, aber bei meinen z.B. haben die SFP+ Ports nur 1 oder 10 GBit während die normalen Ports alles bis 10 GBit unterstützen.
 
Ist auf jeden Fall möglich. 10 gbit nehmen sich aber gerne etwas mehr Strom. Bis 7 Meter Entfernung kann man dac Kabel nehmen darüber würde ich dann auf Glas gehen. Kommt billiger und verbraucht weniger Strom als über kupfer. Am besten mal den 10 gbit threat lesen.
 
aber bei meinen z.B. haben die SFP+ Ports nur 1 oder 10 GBit
Ist auch der Standard. Alles dazwischen ist eigentlich sinnloser BS der nur für Consumer dazu gekommen ist. Nimm zwei SFP+ Ports, schmeiß LWL dazwischen und gut. 10G Base-T wäre was Energieverbrauch und Abwärme angeht das letzte was ich machen würde. Dafür ist der LWL Kram viel zu billig geworden
 
Ich denke spiele da aktuell mit dem Gedanken mir diesen Switch hier zuzulegen: https://www.tp-link.com/de/business-networking/managed-switch/tl-sg3428xmp/
...dann sollte das Modul da drin auch ne 2,5G oder 5G Gegenstelle bedienen können: https://www.tp-link.com/de/business-networking/omada-accessory-module-cable/sm5310-t/v1.20/
Ist auch gar nicht mal so arg teurer: https://geizhals.de/tp-link-sm5310-10g-lan-transceiver-tl-sm5310-t-a2837156.html
 
Ist auf jeden Fall möglich. 10 gbit nehmen sich aber gerne etwas mehr Strom. Bis 7 Meter Entfernung kann man dac Kabel nehmen
Praktisch würde ich da eher bei 5m bleiben. Weswegen auch bei den FACHHändlern die Auswahl meist bis 5m geht (PASSIV). >5m findet man meist nur im Amazona...

@tabstop
Was explizit deine Frage angeht: Das Zeug hat keine ausschließlichen dedizierten Uplink-Ports. Du kannst die SFP+ dazu nutzen 2 Switche zu verbinden oder halt um Endgeräte anzuschließen. Bei nur bisschen längeren Kabeln und 10Gb über RJ45 sollte man nur im Hinterkopf behalten, daß sowas schnell bis zu 12 Watt pro Kabel verbrauchen kann. Das geht dann schon ordentlich nicht nur auf die Steckdose, sondern auch auf das Powerbudget eines PoE-Switches. Sobald es geht sind die 10Gbit über SFP+/LWL immer eine weit bessere Lösung.
 
Zuletzt bearbeitet:
10G RJ45-Ports sind i.d.R. zu 2,5G und 5G abwärtskompatibel, bei SFP+ bräuchtest Du aber ein 2,5G SFP-Modul, da 10G-Module nicht mit 2,5G-Ports auf der anderen Seite kommunizieren können.
Nur fürs Verständnis: Es gibt durchaus Module die von 100Mbit bis 10G RJ45 an SFP+ können!
 
Praktisch würde ich da eher bei 5m bleiben. Weswegen auch bei den FACHHändlern die Auswahl meist bis 5m geht (PASSIV). >5m findet man meist nur im Amazona...
Seltsam ich hab hier Originale Cisco 7m DAC Kabel... Scheint wohl nicht namhaft zu sein der Laden, sollte ich zukünftig wohl meiden 😅

Ob passiv oder nicht würde ich mir bei nem DAC absolut keine Gedanken drüber machen.
 
Nein nein. Passt schon. Wenn du z.B. nach fefe und Cisco im Zusammenhang googelst, hast du das Gefühl namhafter gehts kaum. Alles gut :sneaky:

Imho halt ist es aber so, daß wer einen DAC länger 5m braucht, der hat irgendetwas bisschen subotpimal projektiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst echt nen Experte (oder doch irgendwie einfach nur ein Troll) sein.... Dann zeig mir mal nen Hersteller der außer Cisco / Juniper und die üblichen verdächtigen Router bauen mit n mal 400G Ports - aber klar alles nicht namhaft.

Weiterhin: die 7m sind ziemlich genau die Länge wenn du über ein/zwei Rack hinweg musst. Da die Kabel nicht einfach von Links nach Rechts durch die Racks ziehst sondern üblicherweise über ne Kabelrinne über dem Rack musst.
Da wären die 2m für Verbindungen im Rack + sauberes Kabelmanagement.
5m für Verbindungen ins Nachbarrack.
7m eben für Verbindungen übers Nachbarrack hinaus.

Effektiv setze ich DACs nur im Rack selbst ein mal eben zur Verbindung innerhalb des Racks - wobei selbst da ist es einfacher und flexibler einfach nen Glas-SFP reinzuschmeißen und die Fasern direkt zu verbinden. Als mich da von nem DAC auf die genaue Länge festlegen zu müssen.
 
Zeitmangel hat doch nun schon an anderer Stelle mehrfach bewiesen, dass bei ihm die Devise "sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" gilt, man könnte bei ihm schon fast von einem Lebensmotto sprechen.

Das ist an sich auch OK, solange man seinen Schwachsinn für andere auch entsprechend geraderückt, so dass sich solche Falsch-/Desinformation nicht halten können.


7m werden von so ziemlich allen namenhaften Herstellern angeboten. Das hat auch nichts mit schlechter Projektierung zu tun, sondern einfach mit der Art und Weise wie man Racks plant.
Während man das bei einem TOR-Verbund eher weniger braucht, ist es bei einem EOR oder MOR Konstrukt eher die Regel.
Auch wenn manche Switches das 7m Kabel nicht unterstützen, negiert das nicht die Kabel als solches. Sie sind Industriestandard und auch wenn Cisco nicht über jeden Zweifel erhaben ist (das ist kein Hersteller), heißt das nicht, dass man in dem Bereich nicht auch solche (Cisco) Kabel einsetzen kann.


Bei nur bisschen längeren Kabeln und 10Gb über RJ45 sollte man nur im Hinterkopf behalten, daß sowas schnell bis zu 12 Watt pro Kabel verbrauchen kann. Das geht dann schon ordentlich nicht nur auf die Steckdose, sondern auch auf das Powerbudget eines PoE-Switches.
Ein RJ45 Kabel verbraucht keine 12W. Das Kabel selber setzt Leistungen im verschwindenden Bereich um. Das liegt daran, dass dort nahezu kein Stromfluss stattfindet. Und ohne Strom auch keine Leistung auf der Leitung.
Das einzige Problem bei RJ45, gerade im Bereich der 10GBE, ist, dass die DSPs zur Signalverarbeitung (mehr) Energie brauchen, da der Signalverarbeitungsprozess komplizierter ist und damit mehr Rechenleistung braucht.
Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Gemäß der übrigen Entwicklung im Bereich der IT reduziert sich auch da die Leistungsaufnahme über die Jahre.
1GBE Karten haben vor 25 Jahren auch ordentlich Energie verbraten. Heute zuckt da keiner mehr bei 1GBE. Und so ist es auch bei 10GBE auf RJ45. Selbst heutige 10GBASE-T Karten brauchen schon weniger als die ersten Varianten. So ist eben der Lauf der Zeit.

Wenn es unbedingt der SFP+ Port sein soll, macht es am ehesten Sinn, wenn man sich auch eine SFP+ Karte in den Server steckt, sofern der im näheren Umkreis vom Switch ist. Mit einem DAC Kabel hat man dann eine kostengünstige (die SFPs kosten auch Geld und müssten ggf. auch Ersatzteil vorgehalten werden, weil eben schon spezielle HW ist) und auch energieeffiziente Installation. Karten findet man zu Hauf bei ebay. Hier sei der 10GBE Thread aus dem Serverbereich empfohlen. Da ist das Thema schon 10x durchgespielt.

Wenn der Server weiter weg steht, hat man entweder die Möglichkeit über SFP+ und Glasfaser zu gehen oder aber, wenn eine RJ45-Verkabelung im Haus benutzt werden soll, einen 10GBASE-T SFP und dann eben eine 10GBASE-T Karte im Server.
Hier sollte man dann bedenken, dass die Verkabelung dann hoffentlich auch gemessen wurde, sonst kann sich da mal schnell der Fehlerteufel einschleichen. Weiterhin werden 10GBASE-T SFPs auch entsprechend warm, was also auch nicht so optimal ist. (gerade wenn der Switch passiv gekühlt ist) Zudem sind die 10GBASE-T SFPs idR in der Länge begrenzt. Das geht von 30m über 50m bis zu 85m. Da ist also schon etwas komplizierter als ein klassischer RJ45 Port.

Nur fürs Verständnis: Es gibt durchaus Module die von 100Mbit bis 10G RJ45 an SFP+ können!
Die SFPs sind an der Stelle nur ein Teil in der Funktionskette. Die Gegenstelle (in dem Fall z.B. der Switch) muss das ebenfalls beherrschen. D.h. dass ein Switch der nur 1GBE oder 10GBE auf dem Port kann, kann mit einem 2,5GBE SFP nichts anfangen.
Sowas gilt insbesondere für 100mbit. Nur weil man an einen 100Mbit fähigen SFP+ in einen SPF+ Port steckt, heißt das noch lange nichts. Eher im Gegenteil. Es gibt nur ganz wenige Switche, die 100mbit auf dem SFP+ Port erlauben.

Wo wir dann hier sind:
...dann sollte das Modul da drin auch ne 2,5G oder 5G Gegenstelle bedienen können:
Der SFP ist schön und gut, nur steht beim Switch für die SFP+ Ports nichts davon, dass dieser auch diese NBASE-T Sachen kann. Daher sollte man erstmal von einer Nichtfunktion ausgehen. Wenn man gedenkt sowas zu machen, würde ich vorher beim Hersteller nach der Unterstützung fragen.

Ich kenne Hersteller, die unterstützen 2,5GBE optische Transceiver, obwohl es dazu nicht eine einzige Spezifikation gibt. Das hat der Hersteller für sein Ökosystem gebastelt und ist damit maximal inkompatibel.


Man hat also in dem Bereich viele Optionen, die maßgeblich von der Örtlichkeit abhängen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt (Switch+Server nahe beisammen), würde ich versuchen alles direkt mit 10GBE im einfachsten Fall DAC machen.
Die maximale Kompatibilität hat man aber bei Glasfaser, da man so die SFPs (die ggf. eine spezielle Kodierung brauchen) auch unabhängig voneinander auslegen kann. (bei DAC müsste man dann unterschiedliche Enden haben, was beim Tausch der HW dann kompliziert werden kann)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob passiv oder nicht würde ich mir bei nem DAC absolut keine Gedanken drüber machen.

Da muss ich aber den mikrotik rb4011 als negativ Beispiel ins Rennen werfen. Wenn mein Englisch nicht komplett Banane ist, steht auf der Webseite das nur aktive dacs gehen. Meins funktioniert nicht und bringt nur Port flappen zustande. Habe jetzt schon verschiedene passive versucht und alle haben funktioniert. In dem Moment war ich schon etwas beleidigt.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Habe grad mal nachgeschaut, der Hinweis steht nicht mehr auf der Webseite. 🤣
 
Die SFPs sind an der Stelle nur ein Teil in der Funktionskette. Die Gegenstelle (in dem Fall z.B. der Switch) muss das ebenfalls beherrschen. D.h. dass ein Switch der nur 1GBE oder 10GBE auf dem Port kann, kann mit einem 2,5GBE SFP nichts anfangen.
Sowas gilt insbesondere für 100mbit. Nur weil man an einen 100Mbit fähigen SFP+ in einen SPF+ Port steckt, heißt das noch lange nichts. Eher im Gegenteil. Es gibt nur ganz wenige Switche, die 100mbit auf dem SFP+ Port erlauben.
Erstens: Danke, wieder was gelernt, bisher hatte ich sowas noch nicht, und daraus folgt direkt
Zweitens: Hast mal ein Beispiel für nen Switch der das nicht kann? Ich hab verschiedenste Mikrotiks, die können das alle, auf der Arbeit die Ciscos und Fortigates (okay, sind keine "Switche") können das auch alle, daher meine "blöde" Frage.
Drittens: Sie sehen mich überrascht...
 
Ich kenne Hersteller, die unterstützen 2,5GBE optische Transceiver, obwohl es dazu nicht eine einzige Spezifikation gibt. Das hat der Hersteller für sein Ökosystem gebastelt und ist damit maximal inkompatibel.
...der vom TE verlinkte Switch war ja aus dem TP-Link Omada Ökosystem...daher ein Hinweis, dass es funktionieren "sollte".
 
Zweitens: Hast mal ein Beispiel für nen Switch der das nicht kann?
Was genau meinst du?
100Mbit auf SFP+ Ports?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

...der vom TE verlinkte Switch war ja aus dem TP-Link Omada Ökosystem...daher ein Hinweis, dass es funktionieren "sollte".
Die Vermutung liegt nahe. Was mir, wie gesagt, fehlt, ist der Hinweis auf das NBASE-T. Habe aber auch nicht näher ins Datasheet geschaut. Würde einfach erwarten, dass man sowas sauber dokumentiert. (eigentlich schon in den Specs)

Es gibt bei vielen Herstellern für alles mögliche SFPs, die aber nicht überall das selbe machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Joa. Zumindest 100, 1g und 10g konnten alle an denen ich bisher sass...
 
OK, das kommt halt auf das Gerät bzw. genauer auf die ASICs an. In letzter Konsequenz ist das eine Frage der Auslegung des Switches.

Ein Broadcom Trident II z.B. kommt an sich nur auf 1GBE runter.
Das ist ein sehr verbreiteter Chip, der bei 48x 10GBE Switches gerne genommen wird.
Zu nennen wäre da z.B. ein Aruba 8320 oder Arista 7050. (die haben glaube Trident II+)
Das sind freilich DC Switches, da ist Fast Ethernet schon lange von dannen gezogen.
Aber dennoch nimmt man sie auch im Server Access.
Aber auch die CU Varianten können keine <1GBE, weil es einfach nicht geht.
Da verhalten sich also CU und SFP konsistent. (logisch, ist ja der selbe ASIC)

In dem Bereich gibt es dann etliche solcher Geräte.

Dem gegenüber steht dann z.B. Aruba 6300M. Das sind CU-Access Switche.
Der hat zum Spaß auch direkt 4x SFP56. Da muss man aber nicht denken, dass man da den 100Mbit SFP reinstecken kann.
(1GBE geht sehr wohl)
Allerdings gibt es davon eine ?_? SFP-Access Variante. Auf den Access Ports hingegen kann man dann 100Mbit SFPs einsetzen. (aber nur den LWL SFP)
Was auch Sinn macht, da es ja auch CU-Access Geräte gibt. Der ASIC muss das ja also grundsätzlich beherrschen.
Es ist also eine Frage des Supports, sprich der Firmware. So hat das Aruba beim 6300M erst mit einer späteren FW nachgeschoben.
Den 1GBE CU SFP, der auch 100mbit kann, kann man in den Geräten aber nicht verwenden.
Das gilt für so ziemlich alle Geräte aus der ArubaOS CX Serie.
Es gibt einen 8360, der kann das aber wiederum.

Bei Aruba liegt das daran, dass die ihre Switch, wie viele andere auch, einfach so zusammenkaufen @ASICs.
Da ist dann der eine so und der andere anders.
Bei den alten ProCurves ist das aber nicht so. Da ist die Welt gefühlt genau invertiert. (war da die Welt noch in Ordnung?)

Ein Cisco hingegen, kann man selbst in einem N9400 noch 100mbit SFPs bzw. CU multispeed reinstecken, egal ob das nun Sinn macht in der Serie. Das liegt eben daran, dass Cisco eben ihre ASICs so zusammenlötet, dass sie die Dinger auch maximal einsetzen können.
Schaut man sich die großen Geräte von Cisco an, wird man feststellen, dass die am Ende auch nur ASIC Netzwerke sind. Daher haben eben ein fixed Chassi und mod. Chassi am Ende auch mehr oder weniger die selben Chips und da macht es ja keinen Sinn, aus Sicht Cisco, 100 verschiedene ASICs zu löten. Das ist halt der Luxus, den sich Cisco leisten kann.
Das muss natürlich auch von den Firmwares unterstützt werden. Wenn der Kunde das aber will, macht das halt auch Sinn. Gerade wenn man als Kunde seine Infrastruktur weiter betreiben will und ggf. irgendwie SFP Varianten bevorzugt macht es für Cisco natürlich Sinn, sowas auch zu unterstützen. Wenn gleich die Frage ist, warum man Haufen CU SFPs im Access machen sollte.

Lustig wird es dann, wenn man >10GBE geht. Dann hat der ein oder andere ASIC zwar den Support für 1/10/25/50GBE, nur geht das ggf. nur Gruppenweise.
Oftmals werden dann Segmente an Ports im ASIC zu Gruppen zusammengefasst. z.B. 8 Ports. (das ist die interne Configstruktur des Siliziums)
Die können dann entweder 1/10 oder 25. Will man also 4x 10GBE und 4x 25GBE, geht das nicht. Da muss man dann auf die nächste Gruppe ausweichen. Also erste 8er Gruppe mit 4x 10GBE und 2. 8er Gruppe mit 25GBE.
Will man dann nur mit 25GBE weitermachen (oder 10GBE) bleibt die "falsche" Gruppe halt nur teilweise belegt.

Und so gibt es etliche Feinheiten im Switchbereich.
Ich kann daher nur davor warnen, solche Verallgemeinerungen ala "100mbit können eh alle Switche" zu tätigen.
Das mag in seinem beschränken Kosmos so sein, stellt dann aber nur einen Teilbereich des gesamten Spektrums dar.
Und das ist im Switchbereich sehr sehr groß, leider.
Die Gemengelage aus ASICs (und deren Feinheiten), SFP-Fähigkeiten und Firmwaresupport macht das zu einem Feld voller Fettnäpfchen.

Aus dem Grund muss man beim Design seines Netzwerkes auch solche Feinheiten beachten. Gerade für den Betrieb solcher Netzwerke kann das, aufgrund von Wissensdefizit, zu echten Problemen werden. (links im Port geht, aber rechts nicht oder alter Switch ja, neuer nicht)
Aus dem Grund würde ich, im Businessbereich, auf solche Spezialitäten soweit einen Bogen machen, wie es nur geht.
Hier im Home oder SoHo-Bereich mag das noch handhabbar sein. Anderswo habe ich leider schon Pferde kotzen sehen.

Soviel zum Ausflug in die Welt der Switching ASICs.
MT lassen wir mal außen vor, die nehme ich an der Stelle nicht für voll. Ist am Ende aber die gleiche Baustelle, wobei deren Wald und Wiesen ASICs halt auch für alles mögliche verwendet werden.
(ganz im Gegensatz zu einem z.B. Trident II, der auf einen bestimmen Anwendungsfall ausgerichtet ist)

EDIT:
Aber auch Huawei sei genannt, allerdings als multispeed SFPs. Nur wird das nicht immer dokumentiert. D.h. es gehen 100mbit LWL SFPs, aber nicht offiziell. Zumindest bei den älteren SFP Access. Bei den neueren bin ich da noch nicht im Bilde, ist aber "Forschungsgegenstand".
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst echt nen Experte (oder doch irgendwie einfach nur ein Troll) sein....
Hast DU dir schon mit einem Messgerät die optische Dämpfung so einer Strecke angeschaut? Passive DACs auf >5m erkennt da ein Halbblinder. Blinder zugegeben dann nicht mehr... Und ref. Cisco 7m DAC ist vielleicht auch nicht das was einem Forentyp vorschwebt, wenn er in den Shops danach sucht? Läuft das Teil auch an anderen Switches? Oder nur an Cisco? Das würde dieser Information einen Sinn verleihen.

Sonst so... So ein Versuch Deplatforming anzuleiern sollte man ggf. wegen den Bemühungen auch mal zu schätzen wissen :sneaky: aber ihr beide seid ja hier eindeutig wohl im Expertenrat, solltet also schon bisschen auf eure eigenen Inhalte mehr achten, als auf die der anderen mit viel psychologischer Mithilfe...

Wozu u.a. auch underclockers Unsinnigkeiten über die Eigenschaften von RZ-Ware gehören, die publikumswirksam den Anschein erwecken sollen jede normale Meinung auf den Kopf stellen zu können. Wie z.B. die RZ-Ware dieser Resterampe,, die hier zu 99% auch gebraucht noch nie jemand bezahlen oder betreiben wollte.
Immerhin sind das die Momente wo er etwas schreibt was er auch weiß. Die pragmatisch praktische Relevanz dessen ist zwar weit hinten angestellt, aber die Gelegenheiten das übers Volk zu kippen muss man pflichtbewusst wohl jedes Mal wahrnehmen. (standing ovations und so...)

Die vielen Feinheiten der ASICs, beim Design des Heimnetzwerks beachten. Da-heim. My Lord... Ja was auch immer. Ich bin dann mal raus (y)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben doch nun verstanden, dass du völlig ahnungslos bist. Das brauchst du uns nicht, verpackt in Posts, jedes Mal aufs neue kundtun.
Wir verstehen, dass Post mit nur dem Inhalt "ich habe keine Ahnung" keinen Sinn machen, dann lässt man es aber ganz bleiben und verpackt den Satz nicht in viele Sätze. Einfach dem Spruch folgen "einfach mal die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat".

Hast DU dir schon mit einem Messgerät die optische Dämpfung so einer Strecke angeschaut? Passive DACs auf >5m erkennt da ein Halbblinder.
Ein DAC Kabel hat gar keine optischen Bauelemente. Daher würde jedes optische Messgerät eine unendliche optische Dämpfung anzeigen. DAC steht direct attached cable und besteht als Leiter ausschließlich aus Kupfer. Was da ein optisches Messgerät bringen soll, musst du uns ehrlich mal herleiten.

Du versuchst wohl auch die Durchgängigkeit eines RJ45 Kabels mittels einer Taschenlampe herzuleiten oder? (kann man sich mal bildlich vorstellen)

Wie glaubt man eigentlich, mit solchen Desinformationen, auch nur den Hauch von Anklang zu finden? Merkst du nicht selber, wie du dich lächerlich machst.

Die 7m Cisco DAC Kabel waren ein Beispiel von hexcode, dass 7m DAC durchaus gängig ist. Du hast ja die technische Funktionsfähigkeit von 7m DAC komplett negiert. Er hat anhand seines täglich Brot hergeleitet, dass 7m DAC, auch bei ihm, usus ist.

Und da ist Cisco nichts spezielles.
Beispiele für 7m DAC
Aruba J9285D
Cisco ons-sc+-10g-cu7
Brocade XBR-TWX-0701
Extreme 10GB-C07-SFPP

Letztendlich hat so ziemlich jeder Hersteller 7m DAC. Und diese werden auch entsprechend verkauft. Aber die komplette IT dieses Planeten irrt sich und Kollege Zeitmangel ist schlauer als der Rest und das obwohl er mit dem Gebiet eigentlich gar nichts praktisch macht. Man könnte von einem Universalgenie sprechen.

Und zu den Aussagen in meine Richtung.
Ich habe hier nirgends RZ HW empfohlen. Man (ich glaube nicht, dass @Shihatsu gerade ein neues Heimnetzwerk plant)
wollte von mir wissen, wo das mit dem Multispeed nicht so ist.
Das habe ich hergeleitet und das auch entsprechend erklärt, warum das so ist. Das nennt sich Wissenstransfer. Ich kann nachvollziehen, dass das Konzept Wissen und der Transfer dessen dir völlig fremd ist und du damit nichts anzufangen weißt.
Aber projetziere doch dein Lebensmotto nicht auf andere. Es gibt Menschen, die sind eben nicht an Desinformation interessiert.
Die wollen doch tatsächlich, auch wenn sich das in deinen Ohren unglaubwürdig anhört, Wissensaufbau praktizieren.

Es ging auch nicht darum beim Heimnetzwerkaufbau alles ASICs der Welt kennenzulernen. Es geht einfach nur darum, dass das, was man ggf. für allgemeingültig nimmt, vorher zu hinterfragen, damit man nicht ins Fettnäpfchen tritt. Am Beispiel vom TP-Link z.B. ist das einfach eine Mail an den Herstellersupport, der die Kombination bzw. Verwendungszweck abfragt. Mehr ist das nicht. Dazu braucht man kein Netzwerkstudium, sondern einfach nur die Fähigkeit eine Mail zu schreiben und seinen Wunsch verfassen zu können.

Abschließend hat das auch nichts mit Expertenrat zu tun. Da gibt es hier Leute im Forum, die stecken viel mehr im Stoff.
Viel wichtiger ist, dass man ganz explizit auf fremde Inhalte achtet. Insbesondere solche, die die Realität negieren und Falschinformationen verbreiten. Damit sind im speziellen deine Posts mit gemeint. Du betreibst Schwurbelei und Desinformationen im technischen Kontext. Auf welche Stufe du dich damit stellst, ist wohl klar.
Und solange ich (und sicherlich auch andere) das mitbekomme, werde ich dagegen angehen. Da kannst du machen was du willst.
Du hast folgende Möglichkeiten:
- dich an die Wahrheit und den Stand der Technik halten
- dich mit den Themen inhaltlich intensiv auseinanderzusetzen (erwarte nicht, dass das in ein paar Wochen erledigt ist)
- einfach nichts mehr zu solchen Inhalten schreiben

Damit ist dann allen geholfen, insbesondere aber denen, die deinen Unsinn nicht einordnen können und ihn für bare Münze nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
PS:
Boah. 20kg Text für eine einzige Aal-Nummer (y) Für den Rest, also bullying, hab ich viel zu dickes Federkleid. Tut mir leid. Trotzdem meine Hochachtung vor deinen Mühen, bezüglich der erfrischend fachidiotischen Ansichten und der künstlerischen Fähigkeiten zum Thema social skills. Es sieht nach einem 20min. Beitrag. Vielen vielen Dank für deine verplemperte Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
PS:
Boah. 20kg Text für eine einzige Aal-Nummer (y) Für den Rest, also bullying, hab ich viel zu dickes Federkleid. Tut mir leid. Trotzdem meine Hochachtung vor deinen Mühen, den erfrischend fachidiotischen Ansichten und den künstlerischen Fähigkeiten bezüglich socail skills. Es sieht nach einem 20min. Beitrag. Vielen vielen Dank für deine verplemperte Zeit.
/voteban Zeitmangel
 
ich danke für den überaus ausführlichen Informationsaustausch!
 
Hardwareluxx setzt keine externen Werbe- und Tracking-Cookies ein. Auf unserer Webseite finden Sie nur noch Cookies nach berechtigtem Interesse (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO) oder eigene funktionelle Cookies. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen. Mehr Informationen und Möglichkeiten zur Einstellung unserer Cookies finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Zurück
Oben Unten refresh