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[User-Review] QNAP TS-251D - QNAP QM2 - Western Digital SA500 - 2x Western Digital 12TB - Das Rundum-Sorglos-Paket?

TjArden

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01.11.2011
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Hallo zusammen und willkommen bei einem weiteren meiner User-Reviews ­čśŐ

Getestet wurden innerhalb dieses Reviews ein QNAP TS-251D mit zwei Western Digital Red 12TB Festplatten. Zus├Ątzlich wurden eine Western Digital Red 500GB M.2 Sata SSD und eine entsprechende QNAP QM2 Erweiterungskarte mit 10Gbit Netzwerkanschluss getestet.

Der Test soll zeigen, was mit der QNAP Software alles m├Âglich ist und welche Vorteile gegen├╝ber dem Vorg├Ąnger TS-251B mit zwei WD Red 10TB (Lesertest) insbesondere durch die schnellere Netzwerkanbindung und die SSD bestehen. Zus├Ątzlich werden erneut die genauen Stromverbr├Ąuche und damit die laufenden Kosten beleuchtet und welche Erweiterungsm├Âglichkeiten durch Software und Hardware geboten werden.

Bedanken m├Âchte ich mich hier im Vorfeld bei hardwareLUXX, Western Digital und QNAP f├╝r die Bereitstellung der Testkonfiguration. Die Ausschreibung ist HIER zu finden, w├Ąhrend Ihr HIER meine Bewerbung einsehen k├Ânnt.
Die Bilder gibt es in voller Aufl├Âsung zeitnah in einem meiner Alben, auch wenn sie es am Ende nicht in diesen Post geschafft haben.

Inhaltsverzeichnis
  1. Vorstellung und Lieferumfang der Testhardware
    • NAS
    • Festplatten
    • SSD
    • QM2 Erweiterungskarte
  2. Inbetriebnahme
    • Verarbeitungsqualit├Ąt
    • Zusammenbau
    • Wartung / Aufr├╝stbarkeit
  3. Erster Start und Einrichtung
  4. Alltagsnutzung
    • Leistung im Netzwerk
    • Fernzugriff / VPN
    • Temperaturen / Lautst├Ąrke
    • Stromverbrauch
    • Container- und VM-Station
    • NAS to NAS Sicherung
  5. Fazit
    • Eigene Meinung
    • Preis/Leistungsverh├Ąltnis zum aktuellen Markt
Vorstellung und Lieferumfang der Testhardware



NAS

Bei dem NAS handelt es sich um das Modell TS-251D der Marke QNAP. Es stellt mit zwei Festplattensch├Ąchten einen ├╝blichen Vertreter f├╝r den Heimgebrauch dar, trumpft allerdings mit einer x86 CPU und einer PCIe 2.0 x4 Schnittstelle zur Erweiterung auf. Beispiele w├Ąren hier eine Netzwerkkarte zur Nutzung statt oder neben der von Haus aus vorhandenen 1Gbit Schnittstelle, eine WLAN-Karte oder eine M.2 Adapterkarte samt SSD f├╝r Caching. Eine Kombination mit 10Gbit Netzwerkanschluss und zwei M.2 Schnittstellen wird innerhalb dieses User-Reviews eingebaut und in den nachfolgenden Kapiteln beschrieben.

Ansonsten hebt sich das NAS durch die x86 Plattform mit dem Intel Prozessor von g├╝nstigeren Ger├Ąten hervor. Dies erm├Âglicht unter anderem auch die Virtualisierung verschiedener Betriebssysteme, wenn hier nicht vorher der f├╝r diesen Zweck je nach Ausstattung knappe (4GB) oder sehr knappe Arbeitsspeicher (2GB) limitiert.

Das NAS wird mit einer anst├Ąndigen Polsterung innerhalb eines braunen Kartons mit ÔÇ×Retail-AufkleberÔÇť versendet. Innerhalb befindet sich das NAS selbst mit bereits verbauten Laufwerksschlitten. Zum Einbau von Festplatten liegen dazugeh├Ârige Schrauben bei. Hier werden verschiedene f├╝r 2,5ÔÇť und 3,5ÔÇť Laufwerke mitgeliefert. Weiter unten in dem Karton befinden sich die obligatorischen Beipackzettel zum Thema Inbetriebnahme und Garantie. Sie sind leicht verst├Ąndlich und weisen gut darauf hin, was wie zu erledigen ist. Zu guter Letzt befinden sich ein LAN-Kabel sowie das Netzteil mit passendem Kaltger├Ątekabel in der Verpackung. Alles zum Betrieb liegt demnach dabei, wenn auch ein HDMI Kabel f├╝r die Multimediafunktionen fehlen w├╝rde.

Nachfolgend das genaue Datenblatt f├╝r die getestete Variante mit 2GB Ram laut Hersteller:
CPUIntel Celeron J4005 Dual-Core 2,0 GHz Prozessor (Turbo bis zu 2,7 GHz)
CPU-Architektur64-Bit x86
GrafikprozessorIntel HD Graphics 600
Verschl├╝sselungsengine(AES-NI)
Hardwarebeschleunigte TranskodierungJa
Systemspeicher2 GB SO-DIMM DDR4 (1 x 2 GB)
Maximaler Speicher8 GB (2 x 4 GB) (<- 16GB getestet ­čśë)
Speichersteckplatz2 x SO-DIMM DDR4
Flash-Speicher4GB (Dual Boot OS Schutz)
Laufwerksschacht2 x 3,5-Zoll SATA 6Gb/s, 3Gb/s
Laufwerkskompatibilit├Ąt3,5-Zoll SATA Festplattenlaufwerke
2,5-Zoll SATA Festplattenlaufwerke
2,5-Zoll SATA SSDs
Hot-swappableJa
M.2 SSD-SteckplatzOptional ├╝ber einen QM2 PCIe-Adapter
Unterst├╝tzung f├╝r SSD-Cache-BeschleunigungJa
Gigabit Ethernet Port (RJ45)1
5 Gigabit Ethernet PortErweiterbar mit einem optionalen PCIe-Adapter
10 Gigabit Ethernet PortErweiterbar mit einem optionalen PCIe-Adapter
PCIe-Steckplatz1 x PCIe Gen 2 (x4)
USB 2.0 Port3
USB 3.2 Gen 1 Port2
USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) PortOptional ├╝ber PCIe-Erweiterungskarte
IR-SensorJa (RM-IR004)
HDMI-Ausgang1, HDMI 2.0
FormfaktorTower
LED-AnzeigenBetrieb/Status, LAN, USB, HDD1-2
TastenEin/Aus, USB-Kopie, Reset
Abmessungen (HxBxT)168 ├Ś 105 ├Ś 226 mm
Gewicht (netto)1,48 kg
Gewicht (brutto)2,58 kg
Betriebstemperatur0 - 40 ┬░C (32┬░F - 104┬░F)
Relative Luftfeuchtigkeit5 ÔÇô 95 % relative Luftfeuchtigkeit / nicht kondensierend, Feuchtkugeltemperatur: 27╦ÜC (80,6╦ÜF)
NetzteilExternes Netzteil, 65W, 100 ÔÇô 240 V
Stromverbrauch: Festplattenruhezustand8,08 W
Stromverbrauch: Betriebsmodus, typisch15,25 W
L├╝fter1 x 70 mm
Ger├Ąuschpegel16,7 db(A)
SystemwarnungSummer
Kensington-SicherheitsschlossJa
Max. Anzahl gleichzeitige Verbindungen (CIFS)800

Festplatten

Bei den beiden Festplatten handelt es sich um zwei baugleiche Exemplare von Typ WD120EFAX des Herstellers Western Digital. Laut diesem wird auf eben jenen Festplatten der Red Serie eine spezielle Firmware genutzt, die besonders in NAS Anwendungen ihre St├Ąrken ausspielen soll.

Die Festplatten kommen in einer einfachen Kartonverpackung, worin sich neben dem Schutz gegen mechanische und elektrische Einwirkungen in Form von Polstern und der antistatischen H├╝lle nur noch die Festplatte befindet.

Und auch hier das genaue Datenblatt f├╝r die getestete Variante mit 12TB laut Hersteller:
SchnittstelleSATA 6 Gbit/s
Formatierte Kapazit├Ąt12 TB
Formfaktor3,5 Zoll
ModelnummerWD120EFAX
Lesegeschwindigkeit196 MB/s
Cache256 MB
Umdrehungen5400 U/min
Lade-/Entladezyklen600.000
MTBF1.000.000 Stunden
Workload Rate180 TB / Jahr
Garantie3 Jahre
FirmwareNASware 3.0
Leitungsbedarf (Betrieb/Leerlauf/Ruhemodus)6,3 W / 2,9 W / 0,6 W
Umgebungstemperatur (Betrieb/Nichtbetrieb)0 bis 65┬░C / -40 bis 70┬░C
Ersch├╝tterungsfestigkeit (Schreiben/Lesen/Ruhemodus)30 G / 65 G / 300 G
Ger├Ąuschentwicklung (Betrieb/Leerlauf)29 dBA / 20 dBA
Ma├če26,1 x 147 x 101,6 mm
Gewicht660 gr.

SSD

Bei der SSD fiel die Wahl auf eine f├╝r den NAS betrieb optimierte Western Digital RED SA500 im M.2 2280 Format. Der Karton weist hier mehr Gestaltung auf und sieht in rot und wei├č mehr nach ÔÇ×RetailÔÇť aus. Neben der SSD ist noch die Anleitung dabei.


Das genaue Datenblatt f├╝r die getestete Variante mit 500GB laut Hersteller:
SchnittstelleSATA 6 Gbit/s
Formatierte Kapazit├Ąt500 GB
FormfaktorM.2 2280
ModelnummerWDS500G1R0B
Sequenzielle Lesegeschwindigkeit560 MB/s
Sequenzielle Schreibgeschwindigkeit530 MB/s
Zuf├Ąlliges Lesen95.000 IOPS
Zuf├Ąlliges Schreiben85.000 IOPS
MTBF2.000.000 Stunden
Lebensdauer350 TBW
Garantie5 Jahre
Leitungsbedarf (Lesen/Schreiben)2,05 W / 3,35 W
Umgebungstemperatur (Betrieb/Nichtbetrieb)0 bis 70┬░C / -55 bis 85┬░C
Ersch├╝tterungsfestigkeit1500G
Ma├če100,2 x 69,85 x 7,0 mm
Gewicht37,4 gr.

QM2 Erweiterungskarte

Nicht ausschlie├člich, aber speziell f├╝r den Einsatz in NAS und Server hat QNAP Erweiterungskarten im Angebot, um Schnittstellen hinzuzuf├╝gen. Mit der hier getesteten QM2-2S10G1TA werden zwei M.2 Sata Anschl├╝sse zum Einbau von SSDs sowie eine 10Gbit Ethernet Schnittstelle im RJ45 Format zum Einbau in einer PCIe 2.0 x4 Schnittstelle bereitgestellt.

Der Erweiterungskarte selbst mit verbauter Low Profile PCIe Blende liegen auch eine Standard PCIe Blende sowie eine Blende zum Einbau in ein QNAP NAS bei. Letzteres verzichtet auf die typische ÔÇ×NaseÔÇť und wird einfach plan mit dem NAS verschraubt. Neben Schrauben zur Montage von M.2 Laufwerken liegen auch entsprechende Abstandshalter und W├Ąrmeleitpads bei.

Und auch hier das Datenblatt laut Hersteller:
Schnittstelle am HostPCIe Gen2 x 4
Schnittstelle Netzwerk1x 10GBASE-T Port RJ45
Schnittstelle Datentr├Ąger2 x M.2 2280 SATA SSD Slots
ModelnummerQM2-2S10G1TA
BlendenLow-profile,
Low-profile flat,
Full-height
Unterst├╝tzte BetriebssystemeWindows 7 und h├Âher,
Windows Server 2012 R2 und h├Âher,
Linux Core 3.10, 3.12, 3.2, 4.2, und 4.4
Ma├če157 x 68,9 x 20,6 mm


Inbetriebnahme

Verarbeitungsqualit├Ąt


Die Verarbeitungsqualit├Ąt der Festplatten l├Ąsst sich relativ einfach beschreiben: Sie f├╝hlen sich wertig an und sehen es auch aus. Viel mehr w├╝sste ich dort auch gar nicht zu beschreiben. Die Sata Anschl├╝sse sind naturgem├Ą├č das fragilste Element. Das ist aber auch das Einzige wirklich ÔÇ×auff├ĄlligeÔÇť Merkmal.
Die SSD und die Erweiterungskarte lassen sich ebenso wenig spektakul├Ąr beschreiben. Einzig der L├╝fter auf der Erweiterungskarte sieht nach einem Radaubruder aus. Das wird sich im Test leider bewahrheiten.

Beim QNAP TS-251D kann ich von der Verarbeitungsqualit├Ąt ebenso kaum Negatives berichten. Die Spaltm├Ą├če passen, nichts quietscht oder knarzt. Werder beim Anheben, noch bei Vibration durch die Festplatte.
Vibrationen dringen aber leider bis nach au├čen durch, sodass an das Kunststoffgeh├Ąuse angrenzende (Holz-)Teile als Resonanzk├Ârper wirken. Ein kleiner Luftspalt neben dem NAS und eine kleine d├Ąmpfende Unterlage vermindern das. Ansonsten sind alle getesteten Anschl├╝sse stabil. Ebenso die Laufwerkseinsch├╝be. Besonders den Deckel m├Âchte ich hier hervorheben, der mit gro├čer Genugtuung magnetisch an seinen Platz rutscht und sich zus├Ątzlich mechanisch arretieren l├Ąsst.

Zusammenbau

Der Zusammenbau der einzelnen Komponenten gestaltet sich sehr einfach. Angefangen bei dem Tausch der PCIe Blende auf der Erweiterungskarte, was mit dem L├Âsen und wieder Befestigen zweier Schrauben schon erledigt ist.


Das Einsetzen einer SSD in die Erweiterungskarte erfordert das Abnehmen des K├╝hlers ├╝ber vier Schrauben. Einmal erledigt muss noch die SSD eingesetzt, die M.2 Schraube genutzt und das W├Ąrmeleitpad aufgebracht werden. Kleine Gummipuffer unter der SSD sorgen f├╝r Anpressdruck statt Durchbiegung der SSD. Apropos Anpressdruck: Der K├╝hlk├Ârper ist ├╝ber gefederte Schrauben mit Anschlag befestigt. Da kann also nicht viel schief gehen.


Zum Einbau der Erweiterungskarte muss man dem Inneren des NAS auf den Grund gehen.

Erfreulicherweise kommt man da auch hervorragend ran. Es m├╝ssen lediglich die beiden Schrauben auf der R├╝ckseite gel├Âst werden, welche das wei├če Geh├Ąuse halten. anschlie├čend l├Ąsst sich das Seitenteil etwa 5mm nach hinten schieben und zur Seite wegklappen. Schon kommt auf der Oberseite der PCIe Steckplatz zum Vorschein. Die Montage stellt neben der Nutzung eines Schraubendrehes keine besonderen Anforderungen. Die Erweiterungskarte samt SSD ist also installiert.



Die Montage der Festplatten erfolgt nach Schlie├čung der Seitenklappe. Die Entnahme der Laufwerksschlitten kann nach Entfernen der Frontabdeckung ├╝ber koordiniertes Hebeldr├╝cken und Herausziehen einh├Ąndig erfolgen. Dann folgt das optional schraubenlose Einsetzen der Festplatte in den Schlitten.


Bei Einschieben des gef├╝llten Laufwerksschlittens merkt man einen kleinen Wiederstand gegen Ende, wenn die Sata Anschl├╝sse ineinandergreifen. Das ist ein sehr einfacher und relativ idiotensicherer Vorgang. Das soll allerdings keine Herausforderung an euch sein ­čśë.

Das Schwerste am restlichen Aufbau ist dann auch schon das Finden einer Steckdose, das Einstecken eines LAN-Kabels, wahlweise an die Erweiterungskarte oder den eingebauten Anschluss, sowie das Bedienen des Power-Buttons.

Wartung / Aufr├╝stbarkeit

Nach eigener Erfahrung spielt bei der Wartung die Erreichbarkeit von L├╝ftern die gr├Â├čte Rolle. Nach dem oben beschrieben Abnehmen der Seitenklappe ist er schon ersichtlich als normaler 4pin L├╝fter. Einem Austausch gegen einen anderen 70mm L├╝fter steht daher nichts im Wege.

Das hier w├Ąre allerdings kein Test im hardwareLUXX Forum, wenn man nicht noch h├Ąndisch etwas aufr├╝stet.
Genauer gesagt, den Arbeitsspeicher. Und wie macht man das? Au├čerhalb der Spezifikationen nat├╝rlich! :d
Ich greife hier vor, da ich das erst nach der Einrichtung und der Funktionen erledigt habe, allerdings ist hier grade die Seitenklappe auf, also schreibe ich es hier mit rein. Wenn man nun n├Ąmlich die Laufwerksschlitten herausnimmt, bekommt man wunderbar Zugriff auf die beidem RAM Steckplatze, in denen einsam ein 2GB Stick von AData haust.


Die Spezifikationen mit max. 8GB Ram habe ich gekonnt ignoriert. Aus einer fr├╝heren Aufr├╝stung liegen hier 2x 8GB So Dimm DDR4, die probehalber eingebaut wurden. Und ja, es ging!
Direkt beim n├Ąchsten Start wurden 16GB Ram erkannt. Ich habe zwar bisher max. 3,5 GB belegt, allerdings scheint alles zu laufen. F├╝r die ein oder andere VM k├Ânnte das n├╝tzlich werden. Jetzt aber zur├╝ck zum Teil innerhalb der Herstellerspezifikationen ­čśë

Erster Start und Einrichtung

Die SSD und die Festplatten sind eingebaut. Strom-Kabel angeschlossen. LAN-Kabel am Port der Erweiterungskarte eingesteckt. Schalten wir das Ding also das erste Mal an. Kurz in der Fritz box die zugewiesene IP ausgelesen und in den Browser am PC eingegeben.


Dort wird auch schon der Einrichtungsassistent vorgeschlagen. Dieser bringt einen Schritt f├╝r Schritt und ohne komplizierte Einstellungen soweit, dass das NAS als Netzlaufwerk eingebunden werden kann. Die Einrichtung hat sich seit dem Test der TS-251B nicht ver├Ąndert, weshalb auch gerne HIER nachgesehen werden kann.


Bei der n├Ąchsten Anmeldung erscheint der Startbildschirm, an dem sich der ÔÇ×AdminÔÇť, sowie alle anderen Benutzer anmelden k├Ânnen. Die Startseite eines jeden Benutzer ist dann wie ein Desktop mit Apps auf dem Startbildschirm aufgebaut. Nach der Aktualisierung der Firmware und allen Apps k├Ânnen tiefgreifendere Einstellungen getroffen werden oder zus├Ątzliche Apps heruntergeladen werden.

Anschlie├čend folgt die Einrichtung der einzelnen Datentr├Ąger. Nat├╝rlich kann man hier sehr viel einstellen. Ich stelle einfach ein paar Speicherkonzepte vor.
Die zwei Festplatten k├Ânnen in verschiedenen Raid Modi (z.B. einzeln betrachten, spiegeln, addieren) konfiguriert werden. Ich habe mich hier f├╝r das Spiegeln entschieden, um einen gewissen Ausfallschutz zu erhalten.

Auf dem so aus Datentr├Ągern erstelltem Speicherpool lassen sich dann Volumes erzeugen, die prinzipiell Partitionen darstellen. Auch hier gibt es verschiedene Ans├Ątze. Beispielhaft vier F├Ąlle:
  1. Ein statisches Volumen, welches den kompletten Speicherpool ausf├╝llt.
  2. Mehrere Volumes mit statischer Gr├Â├če
  3. Mehrere Volumes mit dynamischer Gr├Â├če
  4. Eine Mischung aus statischen und dynamischen Volumen
Ich habe mich f├╝r Fall 4 entschieden und m├Âchte das mit der Einbindung der SSD begr├╝nden. Auch dort gibt es -├ťberraschung- mehrere M├Âglichkeiten:
  1. Die SSD als eigenen Speicherpool
  2. Die SSD als schnellen permanenten Speicheranteil eines anderen Speicherpools (ÔÇ×QTIERÔÇť)
  3. Die SSD als Cache mit der M├Âglichkeit, ausgew├Ąhlte Volumes zu beschleunigen (lesend und/oder schreibend)

Vor der Einbindung einer einzelnen SSD nach Fall 2 warnt QNAP schon im Einrichtungsprozess, da bei dem Ausfall der SSD Datenverlust vorprogrammiert ist.

Hier werden 2 SSDs im spiegelnden Raid Verbund empfohlen. Meine Wahl fiel also auf Fall 3, um einzelne Speicherpools zu beschleunigen. Beim Speicherpool f├╝r Filme und Musik reicht der reine HDD Zugriff, w├Ąhrend bei Containern, dem QNAP System und der Steam Datenbank gerne die SSD unter die Arme der HDDs greifen darf.


Zusammengefasst erfolgen die Tests also mit:
  • 2x 12TB Western Digital HDD im Raid 1 als ein Speicherpool
  • Mehrere statische und dynamische Volumes, teilweise mit der Western Digital 500GB SSD als Cache.
  • Anschluss am 2,5Gbit Port einer Fritz box 6660 ├╝ber die QM2 Erweiterungskarte

Alltagsnutzung

Leistung im Netzwerk


Nachdem das QNAP TS-251B seinerzeit mit den beiden WD Red 10TB zu schnell f├╝r meine Infrastruktur war, hoffe ich jetzt mit dem 2,5Gbit Anschluss das QNAP TS-251D etwas mehr zu fordern. Zus├Ątzlich erfolgen diese Tests im Gegensatz zu den fr├╝heren Tests nicht mit einem leeren und nichts tuenden NAS, sondern voll in Aktion. Auf dem NAS laufen per Docker bereits ein PiHole, eine Homebridge und ein kleiner Minecraft Server. Au├čerdem sind bereits ca. 3TB an Festplattenspeicher belegt. Dieser hoffentlich einsatznahe Test mit einem x86 basierten NAS sollte Aufschluss ├╝ber die wirkliche Alltagsperformance geben.

Mit einem per 1Gbit angeschlossenen Laptop zeigt sich wie erwartet ein Flaschenhals bei 112Mb/s lesend und schreibend. Allerdings arbeiten die Festplatten durch den SSD Cache wesentlich entspannter und ÔÇ×KlickenÔÇť nicht so viel, wie bei Zugriff ohne Cache.



Beim Flaschenhals des Laptops setze ich jetzt an, indem ich mit mehreren Ger├Ąten gleichzeitig auf das NAS zugreife. Zus├Ątzlich zum Laptop, der einen 20GB Film auf das NAS kopiert, spule ich mit einem iPhone durch einen ├╝ber das NAS gestreamten 15GB Film. Beides lief dabei weiterhin mit h├Âchster Performance und absolut fl├╝ssig. Das bringt uns am NAS ausgelesen schonmal auf ├ťbertragungsraten von knapp 150Mb/s. Das integrierte Kontrollzentrum im QNAP System erweist sich hier als pr├Ązise und n├╝tzlich.


N├Ąchste Stufe: Noch ein Laptop mit 1Gbit LAN dran. Der ist etwas betagter und kommt daher an sich nur auf 75Mb/s. Das wird an der alten SSD liegen. Die Werte addieren sich allerdings wunderbar auf den Rest auf. Wir landen am NAS bei 217Mb/s mit von NAS kopierten Daten. Schreibend (ohne iPhone) kommen immerhin 188Mb/s an. Damit kann man eindeutig zufrieden sein.

Zugreifende Ger├Ąte├ťbertragungsrate Lesen vom NAS [Mb/s]├ťbertragungsrate Schreiben auf NAS [Mb/s]
Laptop 1 (neu), 1Gbit112112
Laptop 2 (alt), 1Gbit78101
Laptop 1 (neu), 1Gbit + Laptop 2 (alt), 1Gbit-190
Laptop 1 (neu), 1Gbit + iPhone (Stream)150-
Laptop 1 (neu), 1Gbit + Laptop 2 (alt), 1Gbit + iPhone (Stream)217-

Vorher habe ich zudem die Leistung der Festplatte am Sata Anschluss meines PCs aufgenommen. Dazu wurden der ATTO Benchmark sowie der Crystaldiskmark genutzt. Die Herstellerangabe von 196 MB/s wird auf jeden Fall erreicht. W├Ąhrend dieser Benchmarks wurden auch die Leistungsaufnahmemessungen durchgef├╝hrt.




Fernzugriff

Der Fernzugriff l├Ąsst sich ├╝ber den Hauseigenen QNAP Service einrichten. Dieser erinnert mich sehr an die Funktion des Fernzugriffes einer Fritz box. Nach der Einrichtung erh├Ąlt man eine ÔÇ×eigeneadresse.qnap.comÔÇť, unter welcher man per Browser auf den Webserver des NAS zugreifen kann, als w├Ąre es per LAN angeschlossen.
Der Zugriff via der iOS-App ÔÇ×QFileÔÇť, welche ein einfacher Dateibrowser, aber auch Medienplayer ist, erfolgt zun├Ąchst im lokalen Netzwerk. Ab dann ist auch der Zugriff ohne direkte Verbindung m├Âglich. Ebenso funktioniert auch der ÔÇ×QManagerÔÇť per iPhone zur ├ťberwachung der Vitalfunktionen des QNAPs.

F├╝r PCs oder auch Mobilger├Ąte kann zus├Ątzlich ein VPN Server auf dem QNAP laufen.
Die Konfigurationsm├Âglichkeiten reichen hier sehr weit und umfassen:
  • OpenVPN,
  • PPTP
  • Qbelt und
  • IPSec/L2TP
Jeweils sowohl als Server, als auch als Client.

Temperaturen / Lautst├Ąrke

Die Temperaturen wurden nach ein paar Tagen der Nutzung einfach w├Ąhrend des Betriebs aus dem im Betriebssystem integrierten Kontrollzentrum ausgelesen. Das NAS wurde dabei regelm├Ą├čig durch die Docker PiHole und Homebridge benutzt. Die Raumtemperatur lag bei 20┬░C.

TemperatursensorTemperatur
CPU47┬░C
System29┬░C
Datentr├Ąger 140┬░C
Datentr├Ąger 239┬░C
PCIe 1 SSD 143┬░C


Vergleicht man das mit den Herstellervorgaben zur Temperatur, besteht kein Grund zur Beunruhigung.
Die Geschwindigkeit des NAS L├╝fters liegt bei 1147 U/min. Meiner Meinung nach ist dieser kaum zu h├Âren.
Die Geschwindigkeit des L├╝fters der Erweiterungskarte liegt bei 3720 U/min. Er ist leicht wahrnehmbar, wenn man etwa 30cm vom NAS entfernt ist. Allerdings hat er bei Dauerlast auf den Netzwerk Port und der SSD auch schon ordentlich aufgedreht und ist dann auch deutlich zu h├Âren. Besser so als eine ├ťberhitzung zu riskieren.

Das Lauteste neben dem L├╝fter der Erweiterungskarte ist aber nach wie vor das typische unregelm├Ą├čige ÔÇ×KlickenÔÇť der Festplatten im Betrieb. Durch den Einsatz des SSD Cache ist die Anzahl der Zugriffe jedoch wesentlich geringer. Dennoch kann ich den Betrieb im Schlafzimmer wenig empfehlen. Nat├╝rlich ist das Meckern auf hohem Niveau, allerdings w├╝rde ich mir da in einem gehobenen Preissegment eine Art Vibrations- oder Schalld├Ąmpfung im Ger├Ąt w├╝nschen.

Stromverbrauch

Zum Testen des Stromverbrauches habe ich eine Methode gesucht, die Festplatten und das NAS getrennt voneinander zu betrachten. Zu diesem Zweck wurde ein SATA-Molex Adapter getrennt und mit Messpunkten versehen. Anhand dieser wurden mittels Multimeter w├Ąhrend der Nutzung an einem PC die Stromst├Ąrken auf der 5V und der 12V Leitung aufgenommen. Leider steht mir nur ein Multimeter zur Verf├╝gung, weshalb nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Stromspitzen auch wirklich gleichzeitig auftreten und die addierte Leistung wirklich abgerufen wird, als Richtwert sollte es jedoch ausreichen. Im Zweifel hat HardwareLUXX HIER die Leistung einer Festpatte des gleichen Typs mittel 4-Kanal-Oszilloskop aufgenommen.

Anhand der Anfahrleistung beim Start der Festplatte wird auch klar, warum das Netzteil f├╝r 60 Watt ausgelegt ist. Gegen├╝ber den Herstellerangeben mit 6,3 W bei Zugriff und 2,9 W im Idle liegen meine ermittelten Werte etwas h├Âher, was aber auch mit meiner Testmethodik einhergehen kann.

Western Digital Red 12.0TB WD120EFAX-68LHPN0
Messmittel: Hyelec MS8233D
Spannungen [V]Strom Anfahren [A]Strom Idle [A]Strom Zugriff [A]
12,21,470,260,45
5,10,350,200,51

LeitungLeistung Anfahren [W]Leistung Idle [W]Leistung Zugriff [W]
12V17,953,175,43
5V1,791,032,62
Gesamt19,744,208,05

Des Weiteren wurde der Gesamtaufbau ├╝ber ein Steckdosenmessger├Ąt ├╝berwacht. Die einzelnen Werte sind in der nachfolgenden Tabelle eingetragen.

QNAP TS-251D inkl. 2x Festplatte, 1x QM2 Erweiterungskarte, 1x SSD, 2x8GB Ram Modul
Messmittel: Logilight EM0001
Aus [W]Idle [W]Maximalwert beim Hochfahren [W]
3,028,458,9

Zugriffe im BetriebVolume ohne SSD CacheVolume mit SSD Cache
Von NAS lesend [W]31,030,6
Auf NAS schreibend [W]32,632,7

Nehmen wir hier einen Durchschnittsverbrauch von 30 Watt an, so w├╝rde bei einem Preis von 28ct/kWh der Betrieb des NAS 6,05ÔéČ im Monat kosten. Cloud-Dienste verlangen f├╝r weniger Speicher ├Ąhnlich viel und hier liegen die Daten in den eigenen 4 W├Ąnden und zudem per (1-10) Gbit angebunden. Ich wei├č, welche L├Âsung ich trotz einmaliger Investition am Anfang bevorzugen w├╝rde.

Container- und VM-Station

Als n├Ąchstes geht es um Die Virtualisierungsm├Âglichkeiten der QNAP TS-251D.
Zuallererst sei gesagt: Die Virtualization-Station l├Ąsst sich nur mit 4GB RAM oder mehr starten. Das vorher durchgef├╝hrte RAM-Upgrade war also in meinem Fall notwendig, wenn auch 16GB etwas ├╝bers Ziel hinausgeschossen sind. Ab Start ist die Virtualization Station ├Ąhnlich selbsterkl├Ąrend, wie jede andere Virtualisierungssoftware auch.
Ich verweise hier auf meinen alten Test, in dem das Thema schon behandelt wurde. ­čśë

Ein Test einer VM mit dem zus├Ątzlichen SSD Cache steht noch aus.

Zum Thema der Virtualisierung ├╝ber Container kann ich nur sagen, dass es einfacher kaum geht.
Zun├Ąchst wird ├╝ber die Suche das gew├╝nschte Docker-Image gefunden oder von PC ans NAS geladen.
Ein zwei Einstellungen bez├╝glich des Netzwerkes und schon kann das Image gestartet werden.
Bez├╝glich PiHole hat das sofort funktioniert. Das einzige, was ich mir w├╝nschen w├╝rde, w├Ąre die M├Âglichkeit, ÔÇ×Docker composeÔÇť Dateien zu erstellen oder zu importieren. Die Einstellungen m├╝ssen leider h├Ąndisch in der Benutzeroberfl├Ąche eingegeben werden.
Vom Netzwerk aus lassen sich sowohl Container als auch Virtuelle Maschinen je nach Konfiguration ansprechen. Die Zuteilung einer eigenen IP oder eines Ports in den Modi ÔÇ×BridgeÔÇť oder ÔÇ×NatÔÇť stehen anschaulich in der Oberfl├Ąche f├╝r den virtuellen Switch zur Verf├╝gung.

Weiter einrichten konnte ich in diesem Fall das PiHole also genauso wie in g├Ąngigen Anleitungen ├╝ber die IP-Adresse und einen Browser.
Alles in Allem ist der Virtualisierung eine gute Umsetzung in der Software zugekommen, die allerdings f├╝r anspruchsvolle VMs eindeutig mehr Rohleistung vertragen kann.

NAS to NAS Sicherung

Das NAS an sich hat -wer h├Ątte es gedacht- mehrere Optionen f├╝r automatische Backups. Zusammengefasst werden sie im Sicherungs-manager. Neben den Funktionen als Backup Server f├╝r die Dienste RSync, RTRR und Time Machine werden Tools zur Replikation an andere Ger├Ąte bereitgestellt. Das einfachste ist noch, beim Anschluss einer Externen Festplatte automatisch dort eine Synchronisation vorzunehmen. F├╝r die Sicherung an ein anderes NAS steht RTRR mit seiner zwei-Wege-Synchronisation zur Verf├╝gung. Auf einer Seite wird der Server aktiviert und das Passwort festgelegt. Auf der anderen Seite wird der Auftrag zur Synchronisierung angelegt. Hierbei werden das Passwort und die zu synchronisierenden Ordner abgefragt.

Angeben kann man hier neben der Lokalen IP auch eine Internetadresse, welche dank eingebautem DynDNS auf den QNAP NAS bereitgestellt wird. Der Offsite Sicherung mit sofortiger Synchronisation und beidseitigem lokalen Datenzugriff steht also nichts im Wege.

Fazit

Eigene Meinung


Meine eigene Meinung zu einem NAS ist relativ eindeutig: Cloud-Dienste sind anwendungsfreundlicher, weil die Administration von anderer Seite erfolgt. Allerdings ist das auch ein bedenklicher Punkt, da von anderer Seite ebenfalls Zugriff auf die Daten bestehen kann. Ein eigener Server scheint hier meiner Meinung nach die bessere Wahl. Die Zusammenstellung eines eigenen Servers erfordert Recherche ├╝ber Hardware, Zusammenbau sowie Auswahl und Konfiguration der Software. Der Kauf eines NAS eines renommierten Herstellers, wie QNAP, erleichtert mehrere dieser Punkte. Vieles ist softwareseitig vorkonfiguriert und an Hardware muss auch kaum ausgew├Ąhlt werden.

Das QNAP TS-251D meistert meiner Meinung nach die Aufgabe der Datenverwaltung im privaten Haushalt mit Bravour. Der Stromverbrauch h├Ąlt sich in Grenzen, die Installation ist einfach und die Software ist schnell betriebsbereit, enth├Ąlt allerdings auch viele M├Âglichkeiten f├╝r versierte Anwender. Ich freue mich jedenfalls, das Produkt bei mir stehen zu haben.
Die Festplatten und auch die SSD erledigen ihr ├ťbriges, um den Gesamteindruck zu best├Ątigen. Geschwindigkeit und Lautst├Ąrke der Festplattenzugriffe ist durch die SSD stark gesunken. Einzig die Lautst├Ąrke einer typischen Festplatte liegt in SSD-verw├Âhnten Ohren ├╝ber dem Ruhebefinden. Da kann Western Digital allerdings wenig f├╝r

Preis/Leistungsverh├Ąltnis zum aktuellen Markt

Das hier ist jetzt ein schwieriger Punkt. Das QNAP TS-251D ist brandneu auf dem Markt und kostet momentan (04.2020) 340ÔéČ. Daf├╝r kann auch schon ein eigener kleiner PC zusammengestellt werden. Die Software sollte hier jedoch in den Preis mit einbezogen werden. Die einfache Konfiguration und das ÔÇ×Es funktioniert einfachÔÇť-Gef├╝hl lassen sich auch andere Firmen gut bezahlen. Mit wenig Einbu├čen in der Performance will ich hier das Augenmerk auf den Vorg├Ąnger TS-251B richten, welches gleiche Funktionen und f├╝r den typischen Heimgebrauch ausreichende Performance f├╝r 60ÔéČ weniger bietet.

Die QM2 Erweiterungskarte besitzt meiner Meinung das Alleinstellungsmerkmal, SSDs und 10Gbit zu vereinen auf einer Karte, die sowohl im PC als auch im NAS eingesetzt werden kann. Sie ist allerdings mit 220ÔéČ teurer als so manch anderes NAS. Nachdem allerdings die erste Karte mit 10Gbit RJ45 Port derzeit knapp 100ÔéČ kostet, relativiert sich das ganze etwas. Adapterkarten f├╝r zwei M.2 Sata in einem PCIe Slot sind dagegen mit 20ÔéČ kein Vergleich. Ich kann sagen, dass die SSD mir einen Mehrwert bringt, wenn auch die Performance ohne SSD mich nicht hat w├╝tend werden lassen. Die 10Gbit Netzwerkanbindung kann ich auch nur in Teilen nutzen.
Argument ist auch hier die sofortige Erkennung der Sensoren, L├╝fter, und Datentr├Ąger auf der Erweiterungskarte. Falls dies auch mit anderen PCIe zu M.2 Sata Adaptern besteht, w├╝rde ich auf den 10Gbit Anschluss verzichten und 200ÔéČ weniger ausgeben. Das kann im Einzelfall durch andere Anforderungen sicher anders sein.

Bei den Festplatten bin ich eigentlich immer nach dem Sweetspot von ÔéČ/TB gegangen. Oder auch nach Budget, falls dieser Sweetspot bei zu gro├čen Festplatten war. Der aktuelle Preis von 375ÔéČ f├╝r eine Western Digital Red 12TB ergibt hier f├╝r den Vergleich einen Wert von 31ÔéČ/TB. Im Preisvergleich liegt die dahingehend g├╝nstigste NAS Festplatte ab 12TB bei 26ÔéČ/TB. Ich denke, auch wenn die WD damit nicht zum g├╝nstigsten Vertreter geh├Ârt, ist sie auch nicht hoffnungslos ├╝berteuert. Ich w├╝rde sie weiterempfehlen.


Zum jetzigen Zeitpunkt noch ausstehend:
  • Fotoalbum im Luxx erstellen
  • VM-Station mit SSD Cache
  • Ladezeitentest mit Steam Games auf dem Server

Weitere Ideen und Vorschl├Ąge aus der Community k├Ânnen gerne diskutiert werden ;)
 
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Ceiber3

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Teste bitte nochmal QVPN richtig. Mir geht es genau gesagt um den OpenVPN Server. Kannst du schauen wie da der Speed so ist ? Ich habe ja selber schon paar Qnap gehabt und habe aktuell auch noch ein Qnap. Ich w├╝rde die Geschwindigkeit gerne vergleichen. Am besten verbindest du ein PC mit dem OpenVPN Server und ├╝bertr├Ągst ├╝ber die VPN IP ├╝ber SMB ein gr├Â├čeres File. Wenn du das machen k├Ânntest, wer das super nett von dir. Sonst danke f├╝r das Review. ­čĹŹ
 

Firebl

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Sch├Ân das du dir die M├╝he gemacht hast, die elektrische Leistungsaufnahme zu bestimmen! Abweichungen gibt es immer, deine Werte passen ganz gut

Die Aufnahme des Gesamtsystems w├Ąre noch gut (steht ja auf deiner Liste). Ich habe die TS-253Be hier mit dem Vorg├Ąnger QM2-2S10G1T (Tehuti statt Aquantia), da interessiert mich der Nachfolger.

 

TjArden

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Teste bitte nochmal QVPN richtig. Mir geht es genau gesagt um den OpenVPN Server. Kannst du schauen wie da der Speed so ist ? Ich habe ja selber schon paar Qnap gehabt und habe aktuell auch noch ein Qnap. Ich w├╝rde die Geschwindigkeit gerne vergleichen. Am besten verbindest du ein PC mit dem OpenVPN Server und ├╝bertr├Ągst ├╝ber die VPN IP ├╝ber SMB ein gr├Â├čeres File. Wenn du das machen k├Ânntest, wer das super nett von dir. Sonst danke f├╝r das Review. ­čĹŹ
Gerne doch ;)
Momentan habe ich dank einfacher anbindung von iPhones wie gesagt L2TP eingerichtet.
Allerdings wei├č ich aus vorherigen Versuchen noch, wie der OpenVPN eingerichtet wird.
Das teste ich also n├Ąchste Woche auch gerne nochmal :)

Die Aufnahme des Gesamtsystems w├Ąre noch gut (steht ja auf deiner Liste). Ich habe die TS-253Be hier mit dem Vorg├Ąnger QM2-2S10G1T (Tehuti statt Aquantia), da interessiert mich der Nachfolger.


Werde ich ├╝ber Ostern nachreichen ;)
Die Frau im Haushalt (und auch ich) wollte nur die letzten zwei Tage nur nicht auf Internet ├╝ber das eingerichtete PiHole verzichten. Nicht mal, um nur kurz neuzustarten und das Messger├Ąt dranzuh├Ąngen :d
Vielleicht magst du ja deine Werte auch kurz zum Vergleich schreiben ;)
 

TjArden

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So meine Lieben :)

Stromverbrauch an der Steckdose ist drin ;)

Die OpenVPN Performance wollte ich testen.
Also Laptop per lokaler IP mit dem VPN Server verbunden. So weit, so gut.

Dann wollte ich mit einem anderen Rechner per SMB drauf zugreifen.
Leider findet der andere Rechner den Laptop nur ├╝ber seinen Namen oder seine Nicht-VPN-IP.
Ein test der VPN Verbindung habe ich daher noch nicht durchf├╝hren k├Ânnen.
Ideen, wie man das umgehen kann?
 

Ceiber3

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Hast du den PC auch mit dem QVPN OpenVPN-Server verbunden ?
Normal geht SMB ├╝ber VPN tiptop. Local musst du ja kein Port freigeben.

Sonst nutz mal advanced IP Scanner: https://www.advanced-ip-scanner.com/de/
 
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