Nein, was du meinst ist nicht die EFI sondern die WinRE. Die WinRE kann man auch selbst in der Größe verändern, kein Thema. Wird die komplett ausgelöscht, auch nicht dramatisch, ist jederzeit neu anlegbar.
Man muss halt dann nur darauf achten, dass deren Partitions-ID wieder passt und möglichst auch die Partitionsnummer (default von Win verwaltet meist immer Partition 4).
Diese "lineare" Vergrößerung (zur Gesamtkapazität) die AOMEI da bei der EFI macht, ist eigentlich totaler Kappes, siehst ja was dabei heraus kommt. Windows quittiert so etwas dann mit einer Fehlermeldung.
Aber wie schon geschrieben, wenns läuft und du nirgendwo Bugs bekommst, dann lass die halt so. Reparieren lassen würde ich die nur, wenn du eine entsprechende Sicherung deines Windows besitzt die du notfalls dann aufspielen kannst, falls Windows da bei der Reparatur aus den tritt kommt. Verbockt hat das jedenfalls AOMEI, dass Tool ist halt weniger geeignet für solche Aktionen, was man auch schon daran erkennt, wenn man sich mal deren Beschreibung zu EFI durchliest ("..sollte mehrere GB umfassen" <- absoluter Schwachsinn!!).
edit: Generell ist ein vernünftig erstelltes Windows Storage partitionsseitig immer nach folgenden Schema angeordnet -> EFI | MSR | WINDOWS | WIN-RE | alle weitere Partitionen.
EFI: (Sektorengröße 512b. nativ ~ 200MB / Sektorengröße 4k nativ ~ 300MB): Aktive Boot-/Systempartition im FAT32 Format, wird vom Betriebssystem verwaltet.
MSR: (16MB bzw. 128MB je nach Windows Edition variabel): Von MS reservierte Partition zur Partitionsverwaltung, gilt nur für Storage im UEFI/GPT Dateisystem.
WINDOWS: OS
WIN-RE: Hier liegt das Wiederherstellungsabbild / Wiederherstellungstools, bei z.b. eingerichteter Windows Sicherung. Diese Partition sollte minimum 800MB. oder mehr umfassen, kann/sollte auch vergrößert werden, wenn Windows erkennt das dort der Platz nicht mehr reicht, legt Windows eine zweite WIN-RE an, vergrößert NICHT die vorhandene Partition (was logischer wäre aber halt zu Konflikten mit nachfolgenden Partitionen führen könnte).
Falls doch, muss ich so wie ich verstehe, einen Bootstick mit WIN11 auf einem anderen Rechner erstellen?!
Soweit ich weiß, hat Samsung ein eigenes Tool dafür, damit könntest du eine Art "Snapshot" deines aktuell ausgeführten OS-Storage als Notfall Backup auf eine andere SSD gleicher/anderer Größe speichern. Früher hieß das DataMigrationTool, jetzt ist das wohl in der Samsung Magician Software integriert. Habe aktuell aber kein Samsung Storage, nutze da eher die WD-ATI Software, finde ich persönlich "praktischer". Über AOMEI & Co. würde ich das jedenfalls ungerne machen, ich hatte AOMEI früher selbst einmal als Backup-Software, war zumindest bei mir höchst unzuverlässig. Aber das sind meine eigenen subjektiven erfahrungen mit dieser Software, andere können damit wieder besser zurecht kommen. Als beständig zuverlässig hatte sich nur Acronis über die Jahre heraus kristallisiert, zumal du dort halt über Monate/Jahre auch inkr. gesicherte Backups zurück recovern kannst (bei mir aktuell zb. von 01/26 bis dato, tgl. Sicherung) und das geht unter DOS ratzfatz innerhalb weniger Minuten. Gründe dafür gäbe es ja genug, Virus eingefangen, korruptes Dateisystem, zugemüllt oder halt wie bei dir, "EFI muss repariert werden".
Wenn du das gemacht hast, also den Snapshot anhand der Samsung Software, dann bist du save und kannst die EFI Reparatur ausführen. Führt Windows die fehlerfrei durch, alles wunderbar! Kommt Windows aus den Tritt weil AOMEI da noch mehr verbockt hat als angenommen, dann hast du dein Snapshot als Reserve, kannst dann darüber dein Windows starten (nur halt wieder mit der EFI Reparaturwarnung) und das snapshot wie zuvor schon gemacht auf die ursprüngliche SSD zurückspielen. Umständlich zwar, aber ein anderer Weg würde mir nun auf die schnelle auch nicht einfallen. Oder du belässt es halt so und lebst damit.