[Sammelthread] NAS/Server Hardwareguide/Bauvorschläge/Diskussion 2024

Fischje

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Ist ja schon etwas ruhiger hier geworden. Bin neugierig, was 2024 hier so an Builds kommt. Bei mir werkelt jedenfalls immer noch ein recht betagter Epyc und so richtig Upgrade- oder Austausch-Bedarf sehe ich auch dieses Jahr nicht.
 
Ich hab ne 3800x auf nem recht exotischen AsRockBoard laufen und dazu noch nen HP Mini Elite. Hatte immer mal vor mit 2 kleinen Maschinen ein Cluster aufzubauen, aber ich brauche es einfach wirklich nicht zu Hause. Die paar Container, die bei mir neben dem NAS noch laufen rennen wahrscheinlich auf nem alten Handy noch flott genug :)
 
Ich könnte mein Setup sicherlich auch noch optimieren… vor allem in Sachen Stromverbrauch. Aber dann müsste ich mehr nach Bedarf manuell an und abschalten und im Zweifel … meh.
 
Hallöchen, ich bin neu hier und relativ nichts wissend, ich bin zwar in der Lage Software technisch Server zu bedienen und auch PCs zusammenstellen/bauen kann ich aber da schaut man in der Regel auf ganz andere Sachen. Relativ Grob habe ich mir auch schon einiges angeschaut mir würde allerdings eine zweite Meinung ziemlich weiter helfen ^^.

Also Ich will mir meinen ersten Heimserver zusammen bauen und für folgendes nutzen:

Nextcloud, Locale Backups für unwichtige und etwas mehr wichtige Dokumente(nicht in der Cloud), pihole, Maximal 2 parallel laufende game Server (aktuelle hoste ich außerhalb einen Minecraft:ATM9 Server für 5 läute aber ich will so ziemlich alles darauf laufen lassen können für eben maximal 5 läute) und Home Assistent

das alles soll bei möglichst geringem Lärm und Stromverbrauch passieren ich habe zwar bereits das GoodleDoc gefunden aber mir sagt der Großteil der Hardware nichts und ich weiß schon Gar nicht wie viel Leistung sowas benötigt (zu viel ist ja auch nicht gut anders als beim PC)

Mein Budget ist "unbegrentzt" es soll halt für den anwendungsfall reichen und nicht zu 80% ungenutzte Leistung haben außerdem führen Budgets meist zu einer "noch 50€ mehr dann..." Mentalität

ach ja und am liebsten wäre mir ein Relativ kleines Gehäuse (sff oder Mini Tower) da ich ja keine GPU brauche


falls genau das oder ähnlich fragen schon gestellt wurden tut es mir leid habe zugegebener maßen nur 15-20min hier durchgeklickt

Ich lasse mir auch sehr gerne Youtuber oder Blogs empfehlen die ihr für gut und informativ haltet

Ich bedanke mich Sehr fürs Lesen und falls ihr was dazu wisst/mir rat geben könnt wäre ich euch sehr dankbar

MFG
Paul

edit: Software ist nicht so wichtig (ich werde eine der 3 wählen: UbuntuServer/unraid/truenas)
 
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Na, dann nutze ich doch mal die Gelegenheit und stelle mein derzeitiges NAS-Projekt hier rein.
Board: ASRock Rack ROMED6U-2L2T
CPU: Epyc 7302
RAM: 4x Samsung RDIMM 32GB, DDR4-3200, CL22-22-22, reg ECC (M393A4K40EB3-CWE)
Gehäuse: Inter-Tech 4U-4416, 4HE
NVSSD: 256 GB
SSD: 2x 256 GB Crucial
HD: 7x 14 TB Seagate (aus alten NAS)
Netzteil: 450W Enermax (lag noch rum)
Software: Solaris 11.4, Proxmox, Truenas, und sonstiges....
 
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Dann stelle ich mal meinen Unraid Server vor, den ich derzeit gebastelt habe. Bin noch ganz neu in der Thematik. Aber ich muss sagen, ist schon definitiv cooler das ganze als mein altes Synology DS213j^^
Als Hardware kam zum Einsatz:

CPU: AMD Ryzen 5 5600X
Mainboard: MSI B550 Tomahawk
RAM: 2x Kingston Fury 8GB DDR4 3600MT/s CL 17
Case: Lian Li PC-8b
NVMe SSD: Samsung MO981a 256GB als Cache
HDDs: 3x WD Red 2TB
GPU: RX550 2GB
Netzteil: BeQuiet SystemPower 10 450W
Software: Unraid 6.12.6

Derzeit nutze ich das System als klassischer File Server. Unteranderem läuft auf dem System NextCloud sowie ein PiHole.
In Zukunft soll noch Home Assistent als VM laufen sowie ein LAN Cache möchte ich mit dem ganzen umsetzten.
Eventuell wird auch ein kleiner Minecraft Server auf der Hardware laufen. Aber ein Minecraftserver ist noch weite Zukunftsmusik.

Eine Frage ich habe ich aber dennoch zum Thema Backup. Ich habe im Netzwerk mein altes Synology NAS. Das möchte ich als Backup NAS Nutzen für den Unraid Server.
Gibt es ein guten Docker o.Ä. das ich eine schöne Automatisierung (1x die Woche) die Daten auf das Synology NAS Synchronisiert? Habe mein NAS als SMB Share hinzugefügt.
 
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rsync sollte hier das Mittel der Wahl sein.
 
@Fischje also ich wär schon froh drüber gewesen wenn der Alte Thread noch einen Abschiedspost bekommen hätte. Dann würden auch alle eine notification bekommen und könnten ihn deabonieren.
 
Ich werfe mal diese Info noch mit rein hier :


habe mir das Board auch gesichert und überlege nun, ne 3600X (Preis+ Leistung) oder doch wegen dem Verbrauch ne seltene Pro 4650G zu verbauen.
ECC RAM + 10G Karte liegen vor und damit steht einem neuen TrueNAS Core System nichts mehr im Weg.

Mein HP MicroServer N54L tut immer noch, würde aber dann als Backuphalde seinen Ruhestand genießen.

Freue mich über kompakte Gehäusevorschläge, denn als Microserver Benutzer bin ich verwöhnt. ;)
5er Hot swap ICY Dock SATA Backplane für 5,25 LW Schacht vorhanden


jetzt muss es nur noch ein kompaktes mATX Gehäuse her.
 
Weiß zufällig jemand wer der OEM/Hersteller dieses Gehäuses ist ? 5x 3.5" HotSwap, 2x 2.5".

TrueNas-Mini-X-Plus-Front-3.jpg


Will mir selbst eins damit bauen ... (ist allerdings für ITX, also nicht geeignet für das Gigabyte AM4 Board).
 
Zuletzt bearbeitet:
Die sind von Ablecom, das sind diejenigen welche auch für Supermicro die Gehäuse bauen.
Habe da vor Jahren auch mal lang recherchiert und Mailkontakt mit denen, keine Chance.
Das 5x 3,5“ + 2x 2,5“ ist nicht mal mehr auf der Webseite zu finden, nur noch das bekanntere 4x 3,5“ welches als Supermicro NAS Gehäuse an endkunden verkauft wird.

Fun fact am Rande: die Firma gehört dem Bruder des Sipermicro Besitzers. Bleibt also alles in der Familie. Logo hat ja auch eine gewisse Ähnlichkeit 😎
 
Ablecom

Edit: zu spät :d
 
Die sind von Ablecom, das sind diejenigen welche auch für Supermicro die Gehäuse bauen.


Auch noch mit Tray für das Mobo, wirklich zu blöde dass es nicht zu kaufen ist.
 
Das ist so, wenn ein Kunde das vom OEM fertigen läßt und das Produkt so gut gelingt, dass auch entsprechend Nachfrage vorhanden ist.
Eine Freigabe wird es nicht geben, dass der OEM das mehr oder weniger technisch gleich anbieten kann.
Alles andere würde die eigenen TrueNAS Produkte untergraben.

Zum Thema NAS kursiert ja auch aktuell wieder ein N5105 Board, wenn man auf ECC verzichten mag.

Beispiel:

 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo in die Runde,

ich bin neu hier :wink: und habe mich die letzten Wochen etwas mit dem Thema Homeserver/NAS beschäftigt, aufmerksam das Forum studiert und würde hier gerne ein Setup zur Diskussion stellen.

Mein Einsatzszenario sieht folgendermaßen aus:

- 24x7 Homeserver/NAS (kompakt), den man in einem Schrank (normale Möbel, kein Serverschrank ;) ) "verstecken" kann - Maße max. 75/33/30cm (B/H/T)
- min. 4x 3.5" HDD Bays
- NAS mit ECC
- Server (Docker) für Dienste: Nextcloud/Seafile, PiHole, Bittorrent, Jellyfin
- Video-Transcoding für H.264/H.265 (AV1 habe ich kein Material - wird nicht benötigt)
- "möglichst" sparsam im Verbrauch & "möglichst" leise

Nach einigem Recherchieren (und ca. 6 verschiedenen Geizhals-Wunschlisten :d ) bin ich aktuell bei folgendem Setup auf AMD/AM4/mini-ITX Basis gelandet:

- AMD Ryzen 5 PRO 4650G (ECC, iGPU mit H.264/265 Transcoding Support in Jellyfin)
- GIGABYTE B550I AORUS Pro AX (ECC, 4x SATA, 2x M.2/PCIe, 2.5GBit NIC, WiFi/BT werde ich deaktivieren)
- 2x Kingston Server Premier DIMM 8GB (ECC)
- Noctua NH-L9a-AM4 Top Blow CPU-Kühler
- Jonsbo N2 Gehäuse (Mini-ITX, 5 3.5" SATA Bays ink. Hot-Swap)
- Seasonic Focus SGX Gold 500W SFX-L
Als Massenspeicher plane ich zum Start
- 2x Seagate IronWolf NAS HDD +Rescue 8TB

Als OS favorisiere ich aktuell Unraid OS, weil es sehr "einfach" wirkt, va. was die Storage Konfiguration angeht. Das werde ich aufjeden Fall mal per 30 Tage Trial ausprobieren.
Optional könnte ich mir dann auch mal vorstellen, die 2x M.2 Slots noch mit zwei SSDs zu belegen, die dann als Cache dienen.

Beim Thema PSU bin ich mir noch am unsichersten: Eine picoPSU mit mal 4 HDDs und der APU halte ich für ausgeschlossen. Ich habe daher in Wolfgangs PSU Liste recherchiert und bin am Ende bei dem Seasonic Focus SGX Gold gelandet, welches ein "gute" Effizienz bei 40 W hat (82.5%) und bei geringer Leistung auch passiv kühlt. Alternativ wäre aus meiner Sicht das be quiet! SFX Power 3 450 W - Argument für dieses wäre der wesentlich günstigere Preis, der Nachteil aber kein modulares Kabelmanagement und keine Angaben bzgl. Effizienz bei ~40 Watt.

Die 40 W Idle-Verbrauch sind ein absoluter Glaskugel-Wert - gibt es hier Möglichkeiten, sowas noch in der Planungsphase des Setups irgendwie besser bestimmen zu können?

Ich habe auch versucht auf Intel-Basis ein ähnliches Setup hinzubekommen, aber das ist AFAIK nur drin, wenn ich auf ECC verzichten würde, da es ansonsten utopisch teuer wird.

Das ganze Setup (mit optionalem Ausbau SSD) als Wunschliste: https://geizhals.de/wishlists/3681244

Bin auf eure Rückmeldungen / Meinungen / Verbesserungsvorschläge gespannt!
 
24x7 Homeserver/NAS (kompakt), den man in einem Schrank (normale Möbel, kein Serverschrank ;) ) "verstecken" kann - Maße max. 75/33/30cm (B/H/T)
- min. 4x 3.5" HDD Bays
- NAS mit ECC

Im Schrank verstecken und gute Kühlung kann sich evtl widersprechen. Es nützt nichts, wenn das kleine Effizienzwunder in einem geschlossenen Möbelraum sitzt und keine kühle Raumtemperatur bekommt.
Irgendwann versucht die Hardware mit erwärmter Luft die CPU zu kühlen und schaukelt sich hoch. 40W idle ist schon was und Platten + APU bringen mehr Wärme raus, als man denkt

NAS mit ECC, aber dann Unraid ... die Diskussion kann man ewig führen, aber ich verstehe es nicht.
Wenn Unraid, wozu dann ECC Support?
Wenn ECC, wozu dann Unraid als non Raid System

ECC würde ich nur dort einsetzen wollen, wo viel im RAM gecached wird und/oder wo aufgrund des Filesystems ein gekippter Bit für unbemerkte Fehler sorgen kann.
In meinen Augen wäre das z.B. bei ZFS der Fall, also Geräte, die z.B. TrueNAS nutzen. Dort ist ECC hilfreich.
Inwieweit ein ECC System bei Unraid sinnvoll ist, kA.


Beim Thema PSU bin ich mir noch am unsichersten: Eine picoPSU mit mal 4 HDDs und der APU halte ich für ausgeschlossen. Ich habe daher in Wolfgangs PSU Liste recherchiert und bin am Ende bei dem Seasonic Focus SGX Gold gelandet, welches ein "gute" Effizienz bei 40 W hat (82.5%) und bei geringer Leistung auch passiv kühlt.

Guter Punkt. Nicht jede Pico PSU ist unter geringer Belastung besser als eine ATX/ SFX PSU. Vorallem gibt es schnell Probleme, wenn noch mehr und mehr Platten dran gehängt werden.
Ich hatte da bei geringer Last das Corsair RM550x Version 2021 im Blick.

Aber! Du musste dir immer die Frage stellen: Wie lange läuft das Teil wirklich? 24/7 oder nur 6h am Tag bzw nicht immer? und wo liegen die Einsparungen einer teuren PSU
Manchmal bekommt man die Einkaufsmehrkosten in 5Jahren bei doppelt gerechnetem Strompreis nicht mal raus. Dann entfällt irgendwann der Sinn ...
 
Inwieweit ein ECC System bei Unraid sinnvoll ist, kA.
Immer. Überall. Jederzeit. Auch im Desktop.
Bin auf eure Rückmeldungen / Meinungen / Verbesserungsvorschläge gespannt!
Alles okay, nimm 2x 16gb RAM, kostet kaum mehr.
Die HDDs finde ich in €/TB zu teuer.
Um 250€ bekommst die 16 TB Exos. Wenn du sie eh spiegelst / raidest etc. wirds gut genug sein. Du bekommst ums gleiche Geld immerhin den doppelten Speicherplatz.

Cache SSD brauchst eher nicht, je nach dem, was du verwendest.
 
Als OS favorisiere ich aktuell Unraid OS, weil es sehr "einfach" wirkt, va. was die Storage Konfiguration angeht. Das werde ich aufjeden Fall mal per 30 Tage Trial ausprobieren.
schau dir alternativ mal XPenology an, das ist ähnlich einfach wie die Synology Software auf deren Fertig NAS Geräten.

Optional könnte ich mir dann auch mal vorstellen, die 2x M.2 Slots noch mit zwei SSDs zu belegen, die dann als Cache dienen.
Mit älteren SSDs ausprobieren, kommt aber wirklich drauf an, wieviel du mit dem Teil machst.

Mit gewisser Intelligenz wird halt im Cache alles bereitgestellt, was du regelmäßig aus NAS abrufst, Lese cache ... ob der Cache auch gezielt puffert, bevor die Platten beschrieben werden? kA

Es gibt auch Cache Einstellungen bei TrueNAS z.B. die für ZFS Verwaltungsdaten cachen, weil somit das FS beschleunigt wird.

muss man austesten, aber je nach Performance ist es die Kosten oft nicht im Privaten Umfeld wert. die 5sec länger kann man auch warten.
 
Wow, so schnell hätte ich nicht mit Rückmeldungen gerechnet, vielen Dank (y)

Im Schrank verstecken und gute Kühlung kann sich evtl widersprechen. Es nützt nichts, wenn das kleine Effizienzwunder in einem geschlossenen Möbelraum sitzt und keine kühle Raumtemperatur bekommt.
Irgendwann versucht die Hardware mit erwärmter Luft die CPU zu kühlen und schaukelt sich hoch. 40W idle ist schon was und Platten + APU bringen mehr Wärme raus, als man denkt

Nachdem ich den Idle-Verbrauch ja noch nicht wirklich weiß, ist das etwas, was ich im Blick behalten muss. Die Schranktüren sind ziemlich "undicht", sodass ggf. schon kalte Luft reinzieht, und am "Backplate" des Schranks könnte ich durchaus Lüftungsschlitze/-löcher reinbohren (warme Luft raus). In größter Not wandert das Ding dann neben den Schrank (wenn die Frau mitspielt :d ).

Alles okay, nimm 2x 16gb RAM, kostet kaum mehr.

Guter Tipp, danke.

Die HDDs finde ich in €/TB zu teuer.
Um 250€ bekommst die 16 TB Exos. Wenn du sie eh spiegelst / raidest etc. wirds gut genug sein. Du bekommst ums gleiche Geld immerhin den doppelten Speicherplatz.

Die sind mir wohl durchgerutscht weil ich auf Geizhals "NAS (wohnzimmertauglich)" gefiltert hatte. Einige Bewertungen sprechen bei den Exos auch von etwas höherer Lautstärke beim Spin-Up. Bzgl. Stromverbrauch würde ich die Platten schon in den Spin-Down schicken, wenn sie nicht genutzt werden. Im Wohnzimmer könnte mich die Geräuschkulisse bei Spin-Ups dann schon ggf. stören.
Da muss ich wohl nochmal drüber schlafen, ob mir das das geringere €/TB Verhältnis wert ist.

Guter Punkt. Nicht jede Pico PSU ist unter geringer Belastung besser als eine ATX/ SFX PSU. Vorallem gibt es schnell Probleme, wenn noch mehr und mehr Platten dran gehängt werden.
Ich hatte da bei geringer Last das Corsair RM550x Version 2021 im Blick.

Dieses Corsair gibt es leider nicht als SFX / SFX-L :( Die SFX Varianten dazu (z.B. SF850L) ist dann preislich nochmal 50€ mehr wie für das Seasonic für 4% mehr Effizienz bei ~ 40 W (81% -> 85%). Und ein 850W Netzteil für ~ 40 W idle fühlt sich dann nach mehr nach Kanonen -> Spatzen an :d

Aber! Du musste dir immer die Frage stellen: Wie lange läuft das Teil wirklich? 24/7 oder nur 6h am Tag bzw nicht immer? und wo liegen die Einsparungen einer teuren PSU
Manchmal bekommt man die Einkaufsmehrkosten in 5Jahren bei doppelt gerechnetem Strompreis nicht mal raus. Dann entfällt irgendwann der Sinn ...
Ich rechne tatsächlich mit 24/7 (z.B. wegen PiHole) - da rentiert sich das teuere Seasonic für mich nach ~ 4 Jahren (10 Jahre Herstellergarantie + ich habe ein modulares Kabelmanagement). Allerdings ist das leider nur Glaskugel, weil es für das günstigere be quiet SFX Power 450W keine 40W Effizienzwerte gibt.
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viele kluge und überlegte Ansätze.
Ich persönlich in gleicher Situation würde erst einmal versuchen, einige Faktoren da raus zu nehmen. Je nach Festlegung ändern sich da einige Sachen und Bedingungen der Hardware.
mein Pihole habe ich z.B. separat auf einem RaspberryPi1 an der Fritzbox mit Stromversorgung über USB Port
das läuft 24/7 für wenig Strom, das NAS läuft nur, wenn jdm @Home ist z.B.

Speziell bei der Software würde ich erst einmal mit einem alten PC rumprobieren, was dir liegt und was die Hardware da leisten muss.
Braucht ein Server viel RAM, ggf das NAs, ja
Wie läuft Transcoding, falls das der TV nicht kann, meiner kann das z.B.
Braucht man Cache SSD oder nicht.

Ich würde erst mit ner älteren Hardware meine Software festlegen wollen und dann die Hardware passend gestalten.
Unraid ist beliebt, ja, es ist gut zu durchschauen, es gibt aber gute Alternativen, die kostenlos sind.
 
Die Schranktüren sind ziemlich "undicht", sodass ggf. schon kalte Luft reinzieht, und am "Backplate" des Schranks könnte ich durchaus Lüftungsschlitze/-löcher reinbohren (warme Luft raus).
Merkst eh. Erst drehen die Lüfter hoch, dann dreht es ab. Abfackeln wird schon nix. Im Zweifelsfall vorher die Versicherungspolize checken, lol.
Da muss ich wohl nochmal drüber schlafen, ob mir das das geringere €/TB Verhältnis wert ist.
Kann ich dir nicht sagen.
Ich selbst hab WD Ultrastar 20 TB, die sind trotz ihrer 7200 upm erstaunlich(!) leise, vor allem Im Vergleich zu den WD red 8 TB und der WD gold 10 TB, welche ich habe. Die Heliumplatten mit dieser Datendichte haben wohl bessere Lager und sind besser gewuchtet, so scheint es mir. Die sind halt schon teuer, aber pro TB immer noch billiger als die von dir gewählten.
Zu den günstigen Exos kann ich nix sagen. Müsstest dir wen suchen, der diese hat und psychologisch nicht befangen ist (weil man ja selbst immer das Beste besitzt...).

Hier mal ein Vergleich Ultrastar zu der Seagate, ich nehme bewusst die Ultrastar und Gold zum Vergleich, da ich diese auch besitze und damit reale Erfahrung habe.
Am Papier hat die Ultrastar Helium einen deutlich leiseren Leerlauf als die anderen, was in der Praxis auch zutreffend ist.
Die Zugriffe sind lauter, teilweise klackt es ziemlich, aber nicht hart störend, imho "rödelt" die Ultrastar beim Lesen/Schreiben nicht so auf der Platte herum, wie man das von den "lauten" Platten kennt (z.B. die Gold).
Ich traue mich zu behaupten, dass die HC560 in der Praxis die leisere Festplatte ist, im Leerlauf sowiso, bei Zugriff sind wsl. gewisse Peaks lauter zu hören, im Durchschnitt wird sie beim Lesen/Schreiben aber angenehmer klingen (auf jeden Fall im vgl. zur Gold/Red).
Warum die HC550 im Zugriff lauter ist am Papier (und der zusätzliche Vermerk auf TDMR) kann ich nicht sagen.
Bei der Seagate ist leider nichts hinterlegt.

Ich kann nur sagen, dass die HC560 die beste, leiseste und schnellste HDD ist, die ich je hatte. Leider auch (mit Abstand) die teuerste.
Wie langlebig sie sein wird, wird sich erst zeigen, ebenso ob dieser magische Heliumkram dauerhaft in der Festplatte bleibt (ich bin da etwas skeptisch).
 
Langlebigkeit kann man ja bei Backblaze nachschlagen ... da sind die HC gut dabei, HGST halt
 
Also ich wollte einmal ein Update zum meiner Frage von Dienstag geben. Ich habe mich für LuckyBackup entschieden und damit läuft das ganze 1A! Danke dafür!


Heute habe ich es auch mal endlich geschafft meine Cache SSD einzubauen.
Dazu habe ich jetzt aber noch ein paar Verständnisfragen zur Konfiguration.
Ich nutze wie gesagt Unraid.
Ich habe ein Share wo meine daten liegen. Soweit so gut.
Jetzt gibt es einen Ordner in diesem Share, auf den ich mehrmals Täglich zugreife. Dort sind mehrere Dokumente gespeichert.
Dieser Ordner liegt auf dem Array. Durch das, dass ich mehrmals täglich drauf zugreife, läuft das Array gefühlt ständig. Was allerdings nicht sein muss. Auf das Langsame Array greife ich im schnitt nur alle 2-7 Tage zu, außer auf dieses einen Ordner (der heißt einfach nur Dokumente 😅 )
Jetzt ist die Frage: Wie kann ich Unraid verklickern, dass der Ordner Dokumente primär auf der Cache SSD liegen soll und nur Nachts auf das Array kopiert werden wird an die gleiche Stelle, wo sonst auch der Ordner liegt.
Extra einen neuen Share für den Ordner Dokumente anzulegen finde ich unschön für meine Ordnerstruktur.
Kann natürlich auch sein, dass ich einen Absoluten Denkfehler habe im ganzen Vorhaben. Das weiß ich allerdings nicht. Unraid ist für mich bis jetzt komplett neu. Ich nutze das ganze erst seit effektiv 10 Tagen.

Edit:
Was mir grade noch so durch den Kopf ging:
Wenn ich meinen Share (der auf dem Array liegt) sage, dass Primary Storage der Cache sein soll und Secondary Storage das langsame Array ist, würde er dann zuerst die Daten immer zu erst auf die SSD schreiben bevor sie dann laut Zeitplan (Daten von Cache auf Array kopieren Nachts um 1 Uhr) auf das Langsame Array kopiert werden?
 
Zuletzt bearbeitet:
Moin, share so einstellen das es auf dem Cache liegt und secondary storage ist das array. Im Standard wird glaube ich jede Nacht um 3 der mover angeschmissen der alles vom Cache aufs array soll verschiebt. Mit den boardmitteln kann man die shares nicht unterschiedlich behandeln. Aber ich meine es gibt ein pluging "mover tuning" oder so ähnlich. Damit könnte man alles auf Standard lassen und für den share Dokumente eine Frist von einer Woche setzen oder so. Oder den share direkt cache only machen. Dann wird er gar nicht verschoben und ist immer schnell verfügbar.
 
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