[Kaufberatung] modernes&energieeffizientes Heim-NAS

LordAGo

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10.03.2024
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Hallo zusammen,
zunächst einmal hallo, nachdem ich monatelang stumm mitgelesen habe mich nun auch endlich mal angemeldet, weil mir langsam der Kopf schwirrt und ich nur noch auf der Stelle laufe...

Mein aktueller Homeserver ist mittlerweile 10+ Jahre alt und will endlich mal ersetzt werden. Dementsprechend wären noch folgende Teile übrig die ich grundsätzlich gerne weiter verwenden wollen würde:

- ein µATX-Gehäuse mit 3 3.5" Plätzen
- ein be Quiet pure power 350W netzteil
- eine OS-SSD (habe einen haufen 128ish GB SSDs rumliegen, hätte aber auch keinen schmerz ne neue m.2 zu verwenden)

Meine Anforderungen an den neuen Build sind:

- Optimierungsziel ist Möglichst geringer Idle-Stromverbrauch
- er läuft 24/7 in einer (gelüfteten) Abstellkammer, sollte also nicht endlos laut sein aber flüsterleise/passiv ist kein muss
- Storagekapazität ca. 10ish TB
- Konnektivität 2.5 Gbit (am liebsten onboard, zur not aber auch per PCIe)
- Softwaremäßig die üblichen NAS-Usecases und remote-recording-Ziel für einen Kabelreceiver, und vielleicht ein paar kleinere Docker-Container und bisschen Heimautomatisierungsspielerei, alles in allem werden 16GB RAM dicke reichen
- es kostet halt was es kostet, muss halt solide sein aber wer will schon unnötig zuviel Geld ausgeben - mir ist geringer Stromverbrauch aber wichtiger als günstiger Anschaffungspreis

So, und da hört es auch schon auf mit den konkreten Vorstellungen.

Mein erster Gedanke war ja "hey, gibt grad die neuen Core Ultra H/U CPUs, lass mal darum was bauen" bis ich realisiert hab das die auf dem offenen Markt ja quasi nicht verfügbar sind. - und vom Featureset sowieso fraglich, dieses ganze AI-Schnickschack und integrierte mega-GPUs brauch ja kein Mensch, aber diese low power isles wären bestimmt nett.

Was man so in der Excelliste hier im Forum liest scheint man immer noch aufgrund des Strommanagements Intel-CPIs haben zu wollen? Ich möchte in jedem Fall auf eine aktuelle Hardwareplattform gehen (DDR5-RAM wäre da so etwa mein Maßstab für "hinreichend modern") - ob ich wirklich ECC-RAM brauche weiß ich gar nich, aber falls ja beisst sich das natürlich etwas mit DDR5 und Kosteneffizienz (was aber wie gesagt eher sekundär ist)

Potentiell bin ich doch wieder bei einer i5-12xxxT oder -13xxxT-Variante, aber so wirklich "richtig" fühlt sich das auch nicht an - die N- bzw Gold-Pentiums werden wohl für meinen Anwendungsfall zu schwachbrüstig sein.

Ich würde mich über jegliche Meinungen und Empfehlungen freuen, sorry das ich gleich so einen Roman schreibe...
 
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@LordAGo
Wenn Stromverbrauch eine Rolle spielt, gehe ich davon aus, dass Preis-Leistung auch eine Rolle spielt.

Du hast hier wie Wahl zwischen mehreren Systemen, die aus meiner Sicht Sinn machen (die Idle Werte beziehen sich auf EINE SSD ohne HDD und eine Pico PSU als Netzteil):
  • Gigabyte MC12-LE0 + Ryzen 5600 + 3200er DDR4 ECC RAM (~15W Idle, modern, ECC + IPMI)
  • Fujitsu D3417 + Intel Xeon v5 / v6 + 2400er DDR4 ECC RAM (~10W Idle, älter, ECC + AMT)
  • Fujitsu D3644 + Intel + DDR4 ECC RAM (~8W Idle, semi-modern, ECC - aber sehr teuer in der Anschaffung)
  • Gigabyte C246N-WU2 + Intell + DDR4 ECC RAM (~6W Idle, semi-modern, ECC - aber sehr teuer in der Anschaffung und kaum zu kriegen)
  • ASROCK N100DC-ITX + Non-ECC (~6W Idle, modern, KEIN ECC - günstig aber keine Server-Features)
Ich würde die 1 nehmen, da haste vermutlich am meisten von. Ansonsten wirds entweder sehr teuer oder sehr experimentell. Man kann das D3417 (das habe ich) oder D3517 sehr günstig ergattern, wenn man eine Fujitsu Celsius 570 Workstation (oder 550 für D3417-A) kauft, allerdings braucht man da entweder ein proprietäres Netzteil, einen Adapter oder Löterfahrung (letzteres habe ich noch nicht vollends nachgewiesen, aber meiner Ansicht nach kann man einen ATX-Stecker auf das Board löten, um es mit gewöhnlichen Netzteilen kompatibel zu machen).
 
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Zunächst vielen Dank @sandreas ! Ich werde mir deine Varianten morgen in Ruhe anschauen, wollte aber schnell auf das hier eingehen:

Wenn Stromverbrauch eine Rolle spielt, gehe ich davon aus, dass Preis-Leistung auch eine Rolle spielt.

Well... Ironischerweise, nicht wirklich: Ich bin komisch. Ich kann es mit meinem komisch tickenden Gewissen vereinbaren, 500€ auf etwas zu werfen das 15 watt idle hat aber möchte ungern 200€ auf etwas werfen das dann 20 watt idle hat. --> Natürlich ist das ökonomisch totaler schwachfug, aber so tickt mein Kopf bei Dingen die 24/7 laufen sollen.

Natürlich hast du recht, mehr Leistung ist immer cool, auch wenn es mehr Anschaffungskosten (mir fast egal, siehe oben) und etwas mehr idle Strom zieht - mir ist klar wie Physik funktioniert, man kann nicht mehr Leistung mit gleichem Stromverbrauch bekommen, aber ich kann dir ehrlich gesagt nicht sagen wo mein sweet spot gerade ist, insbesondere weil idle Verbrauch ja auch nicht wirklich was mit max. Verbrauch/Leistung zu tun hat
 
@LordAGo
Wenn Stromverbrauch eine Rolle spielt, gehe ich davon aus, dass Preis-Leistung auch eine Rolle spielt.

Du hast hier wie Wahl zwischen mehreren Systemen, die aus meiner Sicht Sinn machen (die Idle Werte beziehen sich auf EINE SSD ohne HDD und eine Pico PSU als Netzteil):
  • Gigabyte MC12-LE0 + Ryzen 5600 + 3200er DDR4 ECC RAM (~15W Idle, modern, ECC + IPMI)
  • Fujitsu D3417 + Intel Xeon v5 / v6 + 2400er DDR4 ECC RAM (~10W Idle, älter, ECC + AMT)
  • Fujitsu D3644 + Intel + DDR4 ECC RAM (~8W Idle, semi-modern, ECC - aber sehr teuer in der Anschaffung)
  • Gigabyte C246N-WU2 + Intell + DDR4 ECC RAM (~6W Idle, semi-modern, ECC - aber sehr teuer in der Anschaffung und kaum zu kriegen)
  • ASROCK N100DC-ITX + Non-ECC (~6W Idle, modern, KEIN ECC - günstig aber keine Server-Features)
Ich würde die 1 nehmen, da haste vermutlich am meisten von. Ansonsten wirds entweder sehr teuer oder sehr experimentell. Man kann das D3417 (das habe ich) oder D3517 sehr günstig ergattern, wenn man eine Fujitsu Celsius 570 Workstation (oder 550 für D3417-A) kauft, allerdings braucht man da entweder ein proprietäres Netzteil, einen Adapter oder Löterfahrung (letzteres habe ich noch nicht vollends nachgewiesen, aber meiner Ansicht nach kann man einen ATX-Stecker auf das Board löten, um es mit gewöhnlichen Netzteilen kompatibel zu machen).
Warum nicht der Ryzen 4650g ist der nicht etwas Stromsparender als der 5600?
 



beim Gigabyte MC12-LE0 + Ryzen 5600 + 3200er DDR4 ECC RAM (~15W Idle, modern, ECC + IPMI) würde ich eher mit 20-22W rechnen
was aber immer noch "billig" ist für dessen Leistung

22000 Passmark sind mehr als die meisten Homeserver je brauchen und der Verbrauch kost dich 1-2 MC Donalds Burger / Monat
 
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Warum nicht der Ryzen 4650g ist der nicht etwas Stromsparender als der 5600?
Möglich. Aber auch neu deutlich teurer und im MC12 braucht man keine APU, da das Board IPMI hat. Im Grunde wird man hier den Verbrauch nicht SOO drastisch senken können und der 5600er ist "moderner". Aber klar. Man kann auch einen 4650g nehmen.
 
Hallo zusammen,
zunächst entschuldigung das ich solange nicht reagiert habe - erst kam die Arbeit dazwischen und dann war ich mal wieder in meiner Entschluss-Unfreudigkeit gefangen...

Zunächst mal danke dir @sandreas für deine Empfehlungen! warum ich bei Variante 1 nicht sofort zugeschlagen habe ist da fehlende 2.5Gbit onboard, was mir schon recht wichtig ist.

Nun hat sich die Welt aber quasi im Schlaf weitergedreht: Ich habe im schlafzimmer noch einen Fujitsu miniPC der des abends für die Einschlafberieselung über einen TV-Bildschirm sorgt, läuft also nachts ne Stunde und wird dann von einem Sleeptimer ausgeschaltet.
Eigentlich super setup, allerdings entwickelt das Netzteil langsam ein fiepsen was immer mehr nervt.

Neuer Gedanke daher wäre, gleich 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, den NAS-Neubau mit HDMI-Port zu bauen (iirc haben die Boards von oben alle nur ein VGA/DVI-Port) und das HDMi dann über HDMi2Ethernet-Medienkonverter vom NAS zu ziehen, was ich dann bei Bedarf abends nutzen kann. Die Steuerung erfolgt auch jetzt schon über eine App, d.h. andere Peripherie ist gar nicht mehr nötig.

Nachteil bei der Variante wäre natürlich, dass es nun ein OS mit Desktop/Windowmanager braucht (ich benutze vor allem Kodi als UI) und das NAS vermutlich 24/7 in der Desktop-Oberfläche eingeloggt sein würde, keine Ahnung was das mit dem Idle-Verbrauch macht.

Lange Rede kurzer Sinn: Hat jemand zufällig Erfahrung mit so einem Konstrukt und ggf. Mainbaord-Empfehlungen mit HDMI (iGPU) und 2.5 Gbit.

Oder sollte ich den Gedanken wieder verwerfen, was meint ihr?
 
Oder sollte ich den Gedanken wieder verwerfen, was meint ihr?
Verwerfen. Du scheinst das "perfekte" Board zu suchen. Gibt's nicht in stromsparend+preiswert+verfügbar, glaub mir. Es gibt gute Kompromisslösungen, aber ein einfach verfügbares <10W Board mit ECC, 2.5Gbit, Full-Speed-NVMe (bestenfalls dual) und am besten noch IPMI / AMT für <150 Euro gibts halt nicht... Das wäre ne echte Marktlücke :-)

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen ist in deinem Fall nicht das sinnvollste IMHO.

Mein Rat: Schaff dir nen vernünftigen Server mit ECC-RAM an. 2.5Gbit ist ne gute Zwischenlösung und nice to have, aber 10Gbit wird immer erschwinglicher und vermutlich nicht mehr lange dauern. An den 2.5Gbit würde ich es nicht scheitern lassen, zumal eine 2.5Gibt-Karte ja auch immer entsprechende Gegenstellen braucht.
  • Hast du die am Handy / Laptop / Router / Switch?
  • Und wie viel Strom braucht der Router / Switch mehr, weil er das hat?
  • Wie viele Geräte müsstest du erweitern / austauschen und was würde das kosten?
  • Lohnt sich das?

Ich hab sogar drüber nachgedacht, ne Quad 2.5Gbit PCI-Karte zu kaufen und meinen Router via Proxmox und OpenWRT vollständig zu virtualisieren (also alles in einem Gerät). Alle reden immer vom Stromspar-Server/NAS, lassen dann aber Tag und Nacht 1xRouter, 1xSwitch, 1xRaspberry, 1xWLAN-Repeater etc laufen. Das summiert sich. Nachrüsten von 2.5Gbit Netzwerkports via USB oder PCI ist auch recht günstig möglich - Stromverbrauch steigt je nach Karte um 0.5-10W.

Ich hab aber dann mich dazu entschieden, bei Gigabit zu bleiben - so kann ich meinen Router (Banana Pi BPI-R3) mit 4,3 Watt weiter betreiben und brauche keine Extra Karten überall. Damit habe ich ca. 150 Euro an Hardware und ne Menge Konfigurationsaufwand gespart - nen Single Point of Failure gibts so auch nicht. Backups mache ich via USB3 mit 10Gbit... läuft einwandfrei.
 
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Du scheinst das "perfekte" Board zu suchen. Gibt's nicht in stromsparend+preiswert+verfügbar, glaub mir. Es gibt gute Kompromisslösungen, aber ein einfach verfügbares <10W Board mit ECC, 2.5Gbit, Full-Speed-NVMe (bestenfalls dual) und am besten noch IPMI / AMT für <150 Euro gibts halt nicht... Das wäre ne echte Marktlücke

ich will nicht sagen das ich mich von dem Vorwurf freimachen kann... Ist schon lustig wie dumm manche Menschen [ich] sind, ich komme und komme nicht zu einer Entscheidung obwohl ich alels schon zigmal durchgekaut habe und ich quasi in einem Optimierungsbereich unterwegs bin, wo es auf 10-20€ im Jahr Betriebskostenunterschied hinausläuft die nu wirklich nicht ins Gewicht fallen.
Also von den dir aufgelisteten Dingen ist mir eigetnlich nur das NIC und potentiell ECC wichtig, ich hab hier schon ein paar gute Dinge über das Gigabyte B550I AORUS PRO AX gelesen, das wollte ich mir noch anschauen, aber dann muss ich auch endlich mal den Deckel drauf machen.

. 2.5Gbit ist ne gute Zwischenlösung und nice to have, aber 10Gbit wird immer erschwinglicher

Hm, jainisch. Bei mir ist alles relevante schon 2.5 GBit ready an einem 1Gbit Glasfaseranschluss, da fühlt sich das echt falsch an jetzt für den NAS auf 1 GBit zu bleiben. Andersrum, den Unterschied zwischen 2.5 und 10GBit mit komplett neuer Infrastruktur wäre es mir nicht wert, daher bin ich da glaube ich nicht kompromissbereit.
 
Verwerfen. Du scheinst das "perfekte" Board zu suchen. Gibt's nicht in stromsparend+preiswert+verfügbar, glaub mir. Es gibt gute Kompromisslösungen, aber ein einfach verfügbares <10W Board mit ECC, 2.5Gbit, Full-Speed-NVMe (bestenfalls dual) und am besten noch IPMI / AMT für <150 Euro gibts halt nicht... Das wäre ne echte Marktlücke :-)
Das könnte doch genau das sein?
AMT ist beim Q670 dabei, die -LM NICs bringen das auch mit. Es braucht dann "nur" noch eine AMT fähige CPU. Die liegen aber weiter oben im Regal. ECC ist dann aber auch dabei. Glaube ein 14500 erfüllt das.

Was das Power zieht weiß ich nicht.
 
Das MC12 + 5600er ist aktuell einfach P/L technisch der Goldstandard im SoHo DIY Homeserver Sektor. 2,5Gbits kann man ja schnell nachrüsten, genauso wie 10Gbit, und schnelle NVMe mit PCIe 4.0 und hat trotzdem ECC RAM und wie geschrieben sehr viel Leistung für nen schmalen Taler.
 
Gigabyte B550I AORUS PRO AX
MEINE MEINUNG:
Das Hauptproblem bei diesen moderneren Boards (genauso wie bei dem MC12-LE0 für AMD) ist für mich, dass sie zwar alle Features mitbringen, aber es wird öfter Mal von irgendwelchen Instabilitäten bezüglich BIOS, Einschränkungen bzgl. der Hardware-Kompatibilität, Abstürzen und so weiter berichtet (ruhig mal den MC12 Thread mitlesen). Ich hab auch von Spulenfiepen, komischem Geruch und so weiter gelesen. Wenn man genau die empfohlene Hardware kauft und das neuste BIOS nutzt (5600 + MC12 + 2x32 DDR4 ECC 3200), geht wohl alles einwandfrei, aber irgendwie war mir das zu unklar - auch wenn es sicher daran liegt, das Hersteller wie Fujitsu einfach seltener im Homelab vorkommen und somit auch seltener Fehlerberichte auftauchen.

ICH wollte einen SERVER, auf den ich mich verlassen kann. Einmal einrichten, in die Ecke stellen, 6 Monate (oder mehr) nicht mehr anfassen - höchstens remote. Meine Recherchen hat AMD zwar die bessere Preis-Leistung, aber so "stabil" (was auch immer das heißen soll) wie die Business-Workstation-Hersteller (insbesondere Fujitsu) sind die meiner Ansicht nach lange nicht. Jedem das seine, ich drück dir die Daumen :-)
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Das könnte doch genau das sein?
Ich seh beim Q670 keinen ECC support? Für andere wäre so ein "perfektes" Board vielleicht noch interessant, aber selbst wenn es eins gibt oder wenn noch eins kommt, werd ichs nicht mehr kaufen, so lange mein Server noch läuft :-)

Das einzige, was ich vielleicht noch machen werde, ist meinen D3417-B12 Server in mein Streacom FC5 umbauen, das habe ich günstig bei Kleinanzeigen geschossen und ein passiv gekühlter Server wäre schon irgendwie nett, auch wenns technisch eher Quatsch ist :-)
 
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Kurzes Update, ich tendiere gerade etwas zur C246 Route mit i3-9x, gepaart mit entweder dem von @sandreas vorgeschlagenen Gigabyte (mir aber eigentlich zu teuer bei den aktuell verfügbaren Quellen) oder einem Asrock rack, zb den hier ASRock Rack E3C246D4U2-2T - https://www.ebay.de/itm/364439194941?itmmeta=01HTGA81T41DFFV6A0RQVF8DZ1&hash=item54da44cd3d:g:t-QAAOSwFY5l1BQg&itmprp=enc:AQAJAAAA4KA5cQUUHYP7UGYNJzbBdImIXn+xRzIu12ofns51q2/YD8jb2aYW4ZXQy7SzKu29ZD8P/2g/9kjhsf26wPxXQbMrqaYx2vYN+Nnk8nPI0vNyR9AIAuPyCuFubZ0yL3ccSU/2YQbJAxCvre2xlcSoYGSPVkE7Bwv0+mAJYIaSdhqK/f2f0mGHjMN0Bgt2/hgI1h5DWQZsnzS7oWVfnwmTNHAk2arF2RYZbEx+56oTYDfSo9FxluE4syY2iUMkRdyDPwNgc48ppHGT/YwrsRWTOZ5QBpjYecGSSrX3r0n0prEj|tkp:Bk9SR5ydoIrUYw&autorefresh=true hab dem Verkäufer mal einen preisvorschlag geschickt, mal schauen was da geht...

Ich war kurz versucht entweder die "AM5 mit ECC DDR5" oder die "intel W680 mit i13 CPUs" route zu wählen, aber dann hat doch die Vernunft bezüglich Anschaffungskosten über den Spieltrieb mit modernen Dingen gesiegt, und das Asrock rack fühlt sich an als ob es alle meine Wunschvorstellungen sonst erfüllt, ausser das ich mir nicht sicher bin was die da mit der integrierten Grafik treiben...
 
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ASRock Rack E3C246D4U2-2T
Damit gewinnste aber keinen Stromsparwettbewerb...

Gigabyte (mir aber eigentlich zu teuer bei den aktuell verfügbaren Quellen)
Aus China würde ich das Ding nicht bestellen. Schon gar nicht für 350 Euro. Da hilft nur gebraucht abwarten... und da kannste lange warten :-)


Das D3644 bei kleinanzeigen, das ich dir per PN geschickt hatte, ist weg... das wärs gewesen :-) Viel Erfolg beim Weitersuchen... irgendwann wirds schon. Oder es kommt was neues.
 
MC12-LE0, ist halt kein stromsparwunder. Manche kommen wohl auf etwas über 20 Watt, in meinen test hat es immer über 50 Watt im Idle gebraucht. Davon schon rund 11 Watt nur für das IPMI ohne das irgendetwas eingeschaltet war. Wenn deine Maschine nicht viel macht ist vom Verbrauch her Intel noch immer um einiges besser. Im kompletten Lastzustand ist dann wieder AMD vorne. Daher die Frage, läuft dein Homeserver/Nas nur Idle wie 99% der Homeserver dann kauf lieber Intel. Geld sparen bei der Anschaffung ist dir ja nicht wichtig.
Und Am4 hat kein DDR5 RAM. ECC wichtig? Dann kauf die ein W680 Board oder etwas mit embedded CPU.
 
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Gibt's da was gutes UNTER 350 Euro?

Gibt es nicht, hat der TE aber auch nicht als Limit gesetzt oder habe ich was überlesen.

Kannst du ein Beispiel mit ECC Support geben, würde mich interessieren...

Stimmt embedded gibt es auch noch keine DDR5 ECC Boards. Dachte sind schon weiter...
Hatte Boards mit beispielweise Intel Xeon D/Epyc im Kopf.
 
Danke für den Link, in dem Thread geht es ja hin und her, dort sind aber noch ein paar andere Gedanken/Ideen in dem Folgethread die ich mir nochmal anschauen wollte, der Mensch in dem Thread scheint ja verhältnismäßig ähnliche Ansprüche zu haben wie meinereiner

Das D3644 bei kleinanzeigen, das ich dir per PN geschickt hatte, ist weg
Ja, da war ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wirklich bereit mich mit dem chipsatz zu befassen und das "nur" 1Gb onboard LAN hat mich gestört - später ist man immer schlauer, aber dennoch weine ich dem nicht so richtig nach, den preis hab ich gar nicht mehr im Kopf aber der war auch nicht sooo großartig das ich sofort zuschlagen wollen würde, plus:

Geld sparen bei der Anschaffung ist dir ja nicht wichtig.
Richtig, auch dir danke für deinen input. Es ist eher so der Gedanke "wenn ich jetzt 300€ für die i3-9x Generation ausgeben muss kann ich auch gleich 500€ in die Hand nehmen und auf i3-13x gehen" (nagelt mich nicht auf die Zahlen fest, ihr seht wie ich das meine).
Der Händer von dem Asrock rack board wollte nicht wirklich runter gehen, insofern sind mir mit diesem Argument die 250€ (ebenso wie die 300€+ für die Gigabyte-Variante) zu schlecht auf der Preis/Modernitäts-Skala.

Wenn schon nicht "topmodern" dann vermutlich doch das deutlich günstigere Setup um das MC12-LE0. Da nervt mich nach wie vor der fehlende HDMI-Port, das für mich unnötige IPMI und das ich eh noch nen 2.5Gb NIC draufdübeln muss.

Aber ich hab ja auch kein wirklichen Zeitdruck, in sofern behalte ich die diversen Zweitmarktplätze mal im Auge, vielleicht taucht ja doch noch was auf, und irgendwann werd ich dann von mir selber genug genervt sein und einfach W680 Zeugs bestellen, ich kenn mich ja... Aber bis dieser Punkt erreicht ist ist´s hoffentlich noch was hin ;)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

oder etwas mit embedded CPU
Da hast du mich natürlich auf eine Idee gebracht, auch wenn dann nix is mit ECC, aber etwas fertiges mit Board+i3-N30x CPU wie zB sowas (https://de.aliexpress.com/item/1005...ec4c6e347acb4d0b5babb8f95c9&afSmartRedirect=y) natürlich vons eriösen Händlern wär vermutlich ein guter Kompromiss
 
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Wenn du wirklich W680 kaufen willst und auf den Stromverbrauch im idle/niedrig Last Bereich wertlegst, dann würd ich dir nicht zum Supermicro X13SAE-F raten. Mit dem schafft man als niedrigsten C-State C3. Hab da selbst lange getestet und auch mit dem Support geschrieben. Sonst aber zufrieden und mit meinen VMs und Containern bin ich sowieso nicht in den idle Bereichen unterwegs.

Das Asus W680 Board soll da besser sein, im Unraid Forum hat ein User C6 erreicht.

Ist halt ein massiver Aufschlag auf das LE0, wenn man statt AMD unbedingt Intel mit ECC will.

Wenn man die Mehrkosten in kWh umrechnen, dann kann man das AMD System sicher lange betreiben.
 
Schau mal nach dem ASRock IMB-X1314... könnte was für dich sein. Kostet halt 400 Geld
Und Stromverbrauch: Kein Plan, nix zu finden. Aber könnte was taugen.
:-)
 
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Wenn schon nicht "topmodern" dann vermutlich doch das deutlich günstigere Setup um das MC12-LE0. Da nervt mich nach wie vor der fehlende HDMI-Port, das für mich unnötige IPMI und das ich eh noch nen 2.5Gb NIC draufdübeln muss.
Wo is das Problem?

Wenn du kein IPMI brauchst, aber ein HDMI möchtest und 2.5 GbE NIC...
... warum kaufst du nicht irgend ein stinknormales B550 Board mit einem Ryzen Pro 5650g oder 5750g?

Stromverbrauch ist soweit okay... hab schon paar Beispiele gepostet.
Hier z.B. mein B550/5650G/32gb ECC Office Rechner:

Mein NAS läuft auch aufn B550 (Asrock B550 PG Riptide) mit 128gb ECC 3200 (auf 3200) und 5750G, Verbrauch ist ähnlich wie die Office-Gurke, mit paar SSDs und 4 Ultrascales dann natürlich entsprechend höher bei ca. 60W mit 4 drehenden Platten, M.2 mit PLP und 2 SATA SSDs... bissl VM und Docker läuft auch, hat aber nicht viel Arbeit.

Ich kann echt 0 meckern, läuft hetzt ein halbes Jahr ohne irgend einen Absturz, ohne irgend einen Hänger, ohne irgend eine Instabilität... hat brav die 4 32er Module ECC geschluckt, schafft damit sauber Takt, ECC läuft auch (wenn ich bis zum Kotzen den RAM übertakte zeigt Memtest86 die vom ECC abgefangenen Fehler an, läuft also)... Die "böse" 2.5 GbE NIC drauf hat mir auch nie Kummer gemacht (FreeBSD hat keine Treiber dafür dabei, mit Scale/Debian gings problemlos).

- Optimierungsziel ist Möglichst geringer Idle-Stromverbrauch
Ist halt so ne Sache, unter 20W kommst mit AM4 eher schwer (wüsste nicht so recht wie). Dafür sind die Dinger unter Teillast und Last unglaublich effizient, Power-Limit und Curve-Optimizer und ab...
- er läuft 24/7 in einer (gelüfteten) Abstellkammer, sollte also nicht endlos laut sein aber flüsterleise/passiv ist kein muss
B550/5650G ist mit nem BeQuiet TFX Gold und einem Thermalright AXP90-X53 quasi unhörbar am Schreibtisch.
Mein NAS mit dem 5750G und einem BeQuiet Straight Power 11 750W eigentlich auch fast unhörbar, da muss man sich schon konzentrieren. 4 dauerhaft laufende HDDs hört man dann aber doch recht deutlich :d...


B550 Board: 100-150€ ... ordentlich vorher das Manual lesen, obs geteilte Lanes gibt für M.2 oder PCIe... damit dus auch verwenden kannst wie gewünscht...
5650G/5750G: 125-250€ ... je nach Einkauf... die PRO muss man leider bissl mühsam suchen, weil es sie ja retail nie gab... (nicht mit 4650G rumeiern)
3200 udimm ECC ... 90-180€ (für 2x16-32 gb... ich würd nicht rumeiern und gleich 64 rein machen... 128 brauchts wirklich nicht aber mit 32 fühlt man sich schnell begrenzt, auch wenns eigentlich reicht)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Schau mal nach dem ASRock IMB-X1314... könnte was für dich sein. Kostet halt 400 Geld
... ziemlich cooles Board.
Da könnte ich doch glatt zum Intel Freund werden.

Ich blick da nicht so ganz durch, was diese ganzen M.2 Keys sind... was da jetzt wofür geht und wie geshared wird.
Davon hängts ab, ob die PCIe / M.2 Konfiguration zu gebrauchen ist, oder nicht.
Was da hinsichtlich Bifurication geht, weiss ich auch nicht.

3x 2.5 GbE ist nice (1x reicht ja fürs erste, aber 3 sind natürlich besser :d)
8x SATA ist nice
Layout sieht nice aus, wenn das mit PCIe / M.2 sinnvoll klappt (siehe oben)

... die i5 mit ECC fangen halt erst bei 250€ an... wie die so vom Verbrauch her sind, kein Plan, idle soll ja gut sein, Teillast keine Ahnung. Rechenleistung ist sicher okay.
Wie das mit diesen großen und kleinen Cores ist, mit dem Zuteilen an VMs etc... kein Plan ob das ultimativ nützlich oder ein Stolperstein ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
... die i5 mit ECC fangen halt erst bei 250€ an..
Es hieß ja, das Geld nicht so wichtig ist :-)

CPU und Board für >= 650 Euro, soviel hat mein ganzes Fujitsu D3417 System inkl. dem Streacom FC5 Passivgehäuse (was ich noch verbauen will) nicht gekostet... 250 Euro mehr auszugeben, UM <=5W IDLE STROM ZU SPAREN, der aktuell 0,40€ die kWh kostet, ist FÜR MICH unwirtschaftlich. Ist ja nicht so, dass man in spätestens 8 Jahren sowieso ein Upgrade braucht. Aber hey, manche sehen das anders und freuen sich einfach über die tolle, leistungsfähige Hardware. Ich verurteile das nicht... könnte es aber auch nie ausreizen. Der Xeon E1225-V5, den ich verbaut habe, war noch NIE länger als 30 Minuten auf 100% bei meinem System. Nicht mal wenn ich meine Original-Audio-CDs Rippe und encodiere, dauert das länger als 5 Minuten.
Bei Film-Encoding oder KI Anwendungen wäre das wohl anders.

Aber so total unwirtschaftlich ist ein teureres System auch nicht. Wenn man rechnet, dass man im Schnitt 20,00€ im Jahr spart (0,005kW*24h*365 * 0,40€) * 8 Jahre, sind das 160 Euro. Wenn man dann noch den höheren gebrauchten Wiederverkaufswert dazu rechnet, kann man durchaus schon rechtfertigen, etwas mehr ausgeben.

Allerdings: Mein Server braucht im Idle 9,3W und im Normalbetrieb (mit 10 Docker-Stacks und einer VM) 12-14W. Beim Audio-CDs Rippen (mit externem Pioneer BDR-S09) geht es manchmal auf 45W - 65W hoch (je nach Auslastung). Wenn jemand das mit einem modernernen und leistungsfähigen System um durchschnittlich mehr als 5W unterbieten sollte (habs bisher noch nicht gesehen), dann kommen wir in Bereiche, wo es dann wirklich fragwürdig ist, ob sich das noch rentiert.

Hab schon öfter überlegt, mal so ein kleines Formular zu basteln, mit dem man eine Verbrauchs- / Wirtschaftlichkeits-Gegenüberstellung von 2 oder 3 Systemen machen kann :-) Aber darum geht es ja hier gar nicht.
.. ziemlich cooles Board.
Da könnte ich doch glatt zum Intel Freund werden.
Find ich auch :-) Der Haben-Will Faktor ist eben nicht zu unterschätzen. Aber ich machs nicht. Da kauf ich den Kindern lieber was schönes.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht mal wenn ich meine Original-Audio-CDs Rippe und encodiere, dauert das länger als 5 Minuten
... hats aber mitm P4 schon nicht :d... also ob das jetzt der Maßstab ist? :d


Also wenn kein IPMI gewünscht ist bzw. ausdrücklich nicht gebraucht wird, ist AM4 so ein nobrainer, finde ich :d...
 
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