Mini PC mit Powerbank betreiben

Wirman

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Hey zusammen,

ich habe von diesem Mini PC https://www.amazon.de/dp/B0CP3YL6J7/ref=twister_B0C4KF5CFM?th=1 den Vorgänger im Haus als Home Assistant Visualisierung im Betrieb. Bin eigentlich ziemlich begeistert davon, vor allem weil er so klein ist.
Wollte damit jetzt einen portablen PC aufsetzen, den ich überall hin mitnehmen kann. Mit portablem Bildschirm wäre ich auch ein paar Stunden autark, wenn ich eine geeignete Powerbank dafür finde.

Das Ding hat einen USB-C Power In mit 12V 2A. Jetzt hat Powerdelivery ja meist entweder 9V oder 15V. Daher meine Frage nun: Kann ich so ein Netzeil mit mehren USB Ports (mind. 1 davon PD über USB-C) hernehmen um den Rechner zu betreiben? Und kann ich ebenso eine Powerbank die mind. 24W auf USB-C liefert unabhängig von der Spannung für den PC benutzen? Oder geht das so nicht?

Danke schonmal für eure Hilfe
Wirman
 
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Das Ding hat einen USB-C Power In mit 12V 2A. Jetzt hat Powerdelivery ja meist entweder 9V oder 15V.
Im Kleingedrucktem unter dem Bild steht:
1707603498317.png

Braucht also wohl PD mit 15V.

Wie eigentlich fast immer, wenn man so Chinakracher kauft, ist die Beschreibung meist arg dürftig und voll mit Übersetzungsfehlern.
Widerspricht sich ja eben sogar: Entweder das Ding kann PD und kommt mit dessen Spannungen klar, oder es kann eben kein PD.
Der zweite Satz ist dagegen absoluter Unsinn. Ein Netzteil kann nur zu wenig Leistung haben, aber nicht zuviel.
 
Ich würd da nicht auf Kante nähen und gleich son 100W+ Klopper nehmen. Da ham genug Kapazität, damit die auch nich nach 5 min leergelutscht sind und können mehrere Geräte gleichzeitig betreiben. Dein Bildschrim braucht ja auch power.


sowas in der richtung...Hat laut beschreibung auch 15V Ausgang.
 
Das kann er vergessen die Powerbanks sind alle USB Out begrenzt ,
da muss man sich einen Akku zusammen bauen und dazu das passende Ladegerät.
 
Im Kleingedrucktem unter dem Bild steht:
Anhang anzeigen 969506
Braucht also wohl PD mit 15V.
Boah danke, das hab ich total übersehen. Also dann PD mit 15V, perfekt!
Ich würd da nicht auf Kante nähen und gleich son 100W+ Klopper nehmen. Da ham genug Kapazität, damit die auch nich nach 5 min leergelutscht sind und können mehrere Geräte gleichzeitig betreiben. Dein Bildschrim braucht ja auch power.


sowas in der richtung...Hat laut beschreibung auch 15V Ausgang.
Danke, das sieht nicht so schlecht aus, da könnte man Bildschirm und PC direkt damit betreiben.
Das kann er vergessen die Powerbanks sind alle USB Out begrenzt ,
da muss man sich einen Akku zusammen bauen und dazu das passende Ladegerät.
Bist du dir sicher? Bei dem link oben steht im dualbetrieb 100W am ersten Port, 45W am zweiten Port.

Wenn das Display mir einen 40W charger dabei hat, und eh nen eigenen Akku, dann kann ich ja Problemlos beide Geräte daran betreiben. Und auch 45W würden mir ja (wenn das normale Netzteil nur 24W hat) betreiben. Oder seh ich da was falsch? Ist die Spannung bei so ner Powerbank dann nicht stabil genug?
 
Oder seh ich da was falsch? Ist die Spannung bei so ner Powerbank dann nicht stabil genug?
Typische Powerbanks sind zum Laden von Geräten ausgelegt, die sind sozusagen Charger, keine Netzteile. Die können durchaus 40W liefern, aber kriegen Probleme, wenn der Strombedarf dauernd schwankt, was er bei einem PC idR tut.
Das liegt nicht an den verbauten Akkus, sondern an den Spannungswandlern in der Powerbank.

Ein Raspi (der ja sowieso USB-Anschluss hat und 5V brauch) läuft an allen 4 meiner Powerbanks zwar, meldet aber dauernd Undervoltage und kommt daher nicht auf volle Leistung.

Denkbar wäre, das Powerbanks die PD auch mit mehr als 9V können, per Se schon bessere Spannungswandler verbaut haben und das dann abkönnen.
Hilfreich wäre es allemal, wenn du dir eine Powerbank aussuchst, die auch extra mit einer Eignung für solche Geräte beschrieben werden.
 
Wenn das Display mir einen 40W charger dabei hat, und eh nen eigenen Akku, dann kann ich ja Problemlos beide Geräte daran betreiben. Und auch 45W würden mir ja (wenn das normale Netzteil nur 24W hat) betreiben. Oder seh ich da was falsch? Ist die Spannung bei so ner Powerbank dann nicht stabil genug?

Power Powerbanks sind dazu da über USB Geräte aufzuladen.
ich habe hier grade eine 1000 Watt Powerbank in derHand,
da steht drauf out:
Mico USB 5 Volt, 2.0 A,
eine noch stänkere braust du wenn du ein Notebook aufladen willst .
USB 5 Volt , 2.0 A.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm, wo findet man day denn bei Powerbanks, ob die dafür geeignet sind?
Die großen schweren, da kriegt man sowas meistens, aber die sind mir zu groß.
 
Power Powerbanks sind dazu da über USB Geräte aufzuladen die Spannung ist
auf 5.5 Volt Begrenzt !

USB-C1 Ausgang/Eingang Ausgang: 5V3A, 9V3A, 12V3A, 15V3A, 20V5A, 28V5A, Adaptive Ladung 140W Max; Eingang: 5V3A, 9V3A, 12V3A, 15V3A, 20V3.25A, Adaptive Ladung 65W Max;

elaborate
 
Power Powerbanks sind dazu da über USB Geräte aufzuladen die Spannung ist
auf 5.5 Volt Begrenzt !
Wie hab ich das zu verstehen? Warum haben dann die PD Powerbanks 15V/3A und 20V/5A output? Ist das eine andere Spannung wie die von der du sprichst?
 
Wie hab ich das zu verstehen? Warum haben dann die PD Powerbanks 15V/3A und 20V/5A output? Ist das eine andere Spannung wie die von der du sprichst?

Ganz einfach USB ist eine Norm Standard da ist festlegt wie viel Spannung die haben dürfen,
Powerbanks 15V damit dürfte man das ein oder andere Handy beim aufladen hoch jagen,
wenn dann noch ordentlich Ampere drauf ist fackelt dir das Handy ab .


Kauf dir eine kleine PV die nicht autom. abschaltet damit kannst du das machen .
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist völliger Schwachsinn. Wenn die PB 15V kann dann kann die 15V. Das hat nichts mit USB zu tun.
 
Das ist völliger Schwachsinn. Wenn die PB 15V kann dann kann die 15V. Das hat nichts mit USB zu tun.
Unsinn ist das nicht dann ist das keine Powerbank sondern eine kleine PV mit USB Anschluss ,
die gibt es auch mit 12 Volt Out Anschluss .
Klar wenn du dieses Ding an ein Notebook anschließt zum aufladen
geht das über das Notebook Akku der dann die 5. Volt über den eingebauten Akku auf 12 oder 19 umwandelt .
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du dich an der Begrifflichkeit "power bank" aufhängen willst, nur zu.
 
Bei dem Eingansspannungsbereich würde ich aber noch einmal das Datenblatt zum eigentlichen Gerät prüfen. Die Nachfolgegeneration könnte tollerantere Komponenten erhalten haben.

Und so weit ich die USB PD Norm bisher verstanden habe, handeln Gerät und Quelle den entsprechenden Spannungsmodus selbst aus. Nach deinen Daten wäre es ein PD 2 Profil https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm , ob das von deiner Quelle dann unterstützt wird gibt hoffentlich ein Datenblatt her. Denn am Ende zählt auch die Schnittstellenbeschaltung im MiniPC.

Für die Beurteilung wie gut es mit einer Powerbank (oder einer Starthilfebox) funktionieren kann, sollte die Gesamtkapazität mit betrachtet werden. Denn was helfen z.B. 11Wh Akkukapazität, wenn der Nutzungsplan 5Stunden a 24W vor sieht.
Der reine mAh Wert auf der PB bringt wenig, da dieser meist auf die 3,7V Zellen im Inneren deuten dürfte.
 
Auch wenn das was aushandeln sollte was ich nicht glaube wird ein normaler USB Anschluss nicht mehr als 5 Volt rein lassen der begrenzt den Strom ,
da sitzt nämlich ein Spannungsregler bez. Begrenzen am Anschluss im PC .
Ich würde solche Experimente lassen und eine normale PV kaufen und Gut ist.
 
Auch wenn das was aushandeln sollte was ich nicht glaube wird ein normaler USB Anschluss nicht mehr als 5 Volt rein lassen der begrenzt den Strom ,
Wenn man keine Ahnung hat....

Die üblichen Powerbanks haben 3,7V Liion-Zellen verbaut, die voll geladen 4,2V und bis zur Entladung nur noch 2,8-3V liefern. Deswegen haben die Powerbanks einen Stepupwandler, damit diese variable Spannung überhaupt auf USB-taugliche, konstante 5V transformiert wird.
Powerbanks mit PowerDelivery können in diesem Schritt auch auf 9V, 15V oder 20V (bzw sogar noch mehr) konvertieren. Wieviel Volt es sein sollen, wird wenn sowohl Powerbank als auch angeschlossenes Gerät PD-fähig sind zwischen beiden ausgehandelt. Wird ein nicht-PD-fähiges Gerät angeschlossen, das dementsprechend nichts aushandeln kann, werden einfach nur 5V geliefert.

So lädt mein aktuelles Handy am PD-fähigem KFZ-Adapter z.B. mit 9V (was natürlich schneller geht), am PD-fähigem Steckdosen-Quickcharge Adapter sogar mit 12V. Mein altes Handy welches noch kein PD konnte dagegen an beiden Adaptern nur mit USB-üblichen 5V.

Der Strom wird auch nicht wegen dem angeschlossenem Gerät gedrosselt. Du kannst auch ein Netzteil mit 500A max. Strom verwenden um ein Gerät zu betreiben, welches nur 0,5A braucht. Das Netzteil "schiebt" nicht, sondern der Verbaucher "saugt"... und zwar genau soviel wie er braucht. Das das Netzteil mehr könnte spielt überhaupt keine Rolle. Es wird nur zum Problem wenn das Gerät mehr braucht, als das Netzteil liefern kann.
Der maximale Strom bei Powerbanks ist wegen des verbauten Stepup-Wandlers begrenzt. Die können je nach Bauteil nur so und soviel Strom. Zudem ist eine Beschränkung je nach verbauten Akkuzellen und deren Anzahl sinnvoll, weil zu schnelles Entladen pro Zelle schädigt die Akkus. Gänzlich unbegrenzter Strom kann die Akkus sogar in Brand setzen.

Der reine mAh Wert auf der PB bringt wenig, da dieser meist auf die 3,7V Zellen im Inneren deuten dürfte.
Genau. Die mAh-Angaben üblicher Powerbanks beziehen sich auf die verbauten 3,7V Akkus. Eine typische 20Ah Powerbank mit 3,7V-Zellen hat demnach 72Wh. Ein 20Ah-12V-Akku dagegen hätte 240Wh. Deswegen "predige" ich schon länger, das mAh-Angaben für komplette Geräte sinnfrei sind und es wesentlich besser wäre die Wh anzugeben.
Desweiteren kriegt man aus so einer Powerbank mit 72Wh aber auch keine 72Wh raus, denn durch die Spannungswandlung entstehen Verluste. 10% Verlust sollte man mindestens einrechnen.
 
Wusste jetzt nicht, dass das hier so eine Diskussion auslöst 🙃

Mal zurück zur Ausgangsfrage. Habe mir jetzt auch nochmal die Bilder angeschaut, da gibt es z.B. ein Bild:

1707742036619.png


Da steht zwar "Charging", aber da das Ding ja keinen Akku hat, wird es wohl mit ner Powerbank zu betreiben sein.

1707743041909.png


Hier steht, wie ja auch schon angemerkt von @Liesel Weppen, dass der USB-IN für Power eben PD 3.0 unterstützt. Das heißt mit jedem Charger oder jeder Powerbank die PD 3.0 unterstützt, sollte das Ding ja zu betreiben sein. Das macht den Mini PC auch relativ einzigartig, weil ich bisher noch keinen anderen MiniPC (evtl sogar etwas stärker, z.B. mit Ryzen CPU) gesehen habe, der zwei PD USB-C Ports hat.
 
Wenn man keine Ahnung hat....
Leider wahr.

Heute lädt/betreibt man ganze Notebooks über den USB(-C) Anschluss auf. Da kommt also schon so einiges an Leistungsbedarf, gerade bei größeren Geräten)
Da gehen auch mal 100W rein. Wenn man das mit 5V machen würde, würden das 20A bedeuten. So dick ist kein USB Kabel und USB auf CEE Adapter gibt es auch nicht.

Wie also wird das gemacht? Man erhöht die Spannung. (siehe @Techlogi)
Die Spannungsquelle geht dabei erstmal von 5V aus und "kommuniziert" (das sind einfache binäre Signale) mit dem Endgerät. Antwortet das nicht, bleibt es bei 5V, antwortet es, werden die sich irgendwie einig.
Daher haben die Geräte auf der Eingangsseite auch entsprechende "PD" Ports- Das sind also Ports, die genau das unterstützen. Andere Ports am selben Gerät möglicherweise nicht.

Logischer Weise müssen auf die Spannungsquellen eben das auch unterstützen. Dabei ist das zwar genormt, aber eben nicht zwingend. Wieviel Spannung und damit am Ende auch Leistung so ein Gerät liefern kann, ist also vom Gerät abhängig.
Dabei ist es erstmal egal, ob es ein Netzteil von HP ist oder eine Ladestecker von Apple oder eben auch eine Powerbank.
Allen gemein ist, dass sie dieses PD unterstützen können und dann eben auch ordentlich Saft durchgeht. Je nach Ausführung kann das dann für einen PC reichen.

Auch hier sei nochmal der Hinweis, dass es stark darauf ankommt, was das Gerät am Ende wirklich kann. Ein Netzteil mit PD für einen Laptop ist etwas anderes wie ein Netzteil für ein Handy und das ist wieder was anderes wie ein Powerbank.

Nur weil alle irgendwie 15V oder 20V und die Geräte, die betrieben werden auch, heißt das nicht, dass das auch geht. Denn am Ende ist es auch eine Frage, wie der Strombedarf als zeitliche Komponenten aussieht. Am Ende muss der Strom ja bereitgestellt werden und da sind schwankende Lasten (wie z.B. ein PC) etwas anderes als ein Handy oder Laptop, den man nur auflädt. (siehe @Liesel Weppen)
D.h. nur weil eine Powerbank z.B. 15V kann und der PC auch 15V braucht, heißt das nicht, dass das auch klappt. Auch wenn der PC 2A braucht und die Powerbank 4A liefern kann, hat das noch nichts zu bedeuten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

dass der USB-IN für Power eben PD 3.0 unterstützt. Das heißt mit jedem Charger oder jeder Powerbank die PD 3.0 unterstützt, sollte das Ding ja zu betreiben sein.
Da sollte man noch etwas mehr im Konjunktiv bleiben. Ganz so trivial mit "beide haben PD 3.0" ist das leider nicht.
-> Versuch macht kluch
 
Das heißt mit jedem Charger oder jeder Powerbank die PD 3.0 unterstützt, sollte das Ding ja zu betreiben sein.
Bleibt noch, wie ich oben schonmal geschrieben habe, das Charger und Powerbanks oftmals nicht mit (stark und schnell) schwankendem Stromverbrauch klar kommen. Charger und Powerbanks sind auf Verbraucher mit konstantem Stromverbrauch ausgelegt. Ein PC hat idR keinen konstanten Stromverbrauch, sondern der braucht im Idle 2W und wenn du dann Prime95 anwirfst, braucht er von jetzt auf gleich schlagartig 30W. Da KANN es sein, das Charger oder Powerbanks nicht mitkommen.

Daran ändert auch PD nichts. PD gibt nur an welche Spannungen und Ströme unterstützt werden, aber kein "Lastprofil" des Verbrauchers. Das muss immernoch das Netzteil regeln. Und ein Charger oder eine Powerbank ist eben kein Netzteil.
 
An sich ein interessantes Projekt. Allerdings denke ich, dass du hier das Pferd von hinten aufzäumst. Du willst ein Gerät, welches für den stationären Einsatz gedacht ist, mobil machen. Dazu möchtest du eine Akku und Display-Lösung finden, die drangeflanscht ist.

Vielleicht wäre es klüger, eher ein Notebook zu verwenden? Da haste gleich alles in einem ohne Gefrickel inkl. Tastatur und Maus und von den Kosten dürfte das ähnlich sein, denn so ne 100W Powerbank kostet ordentlich was und das Display (je nach Güte) auch. Ich kenne diese Geräte hier selbst nicht, aber es ist ein N100 verbaut und sie kosten 250 Euro. Mit etwas in der Art fährst du sicher besser.

Ich mag die übrigens INIU Powerbanks, die haben meiner Ansicht nach ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis und brauchbare Qualität:
 
Noch zur Vervollständigung, die Antwort zu meiner Anfrage von MeLe-Direct:
"Regarding the issue you mentioned, our original intention was that this mini pc could be powered by a powerbank in case of emergency. If you use it for a long time we recommend using the included charger."

Klingt für mich so, dass sie es versucht haben, aber nicht hinbekommen haben.
An sich ein interessantes Projekt. Allerdings denke ich, dass du hier das Pferd von hinten aufzäumst. Du willst ein Gerät, welches für den stationären Einsatz gedacht ist, mobil machen. Dazu möchtest du eine Akku und Display-Lösung finden, die drangeflanscht ist.

Die Idee dahinter war eigentlich, dass ich halt einen portablen PC habe, den ich überall anstopseln kann und der eben auch mal ohne Strom auskommen kann. Die Display Lösung wäre dafür gedacht, dass ich dann eben auch ein Display dabei habe und es eben auch für Samsung Dex verwenden kann.
Vielleicht wäre es klüger, eher ein Notebook zu verwenden? Da haste gleich alles in einem ohne Gefrickel inkl. Tastatur und Maus und von den Kosten dürfte das ähnlich sein, denn so ne 100W Powerbank kostet ordentlich was und das Display (je nach Güte) auch. Ich kenne diese Geräte hier selbst nicht, aber es ist ein N100 verbaut und sie kosten 250 Euro. Mit etwas in der Art fährst du sicher besser.
Dein Vorschlag ist nicht schlecht, jedoch seh ich hier das Problem, dass ich alle 2 Jahre dann eben PC und Display ersetze, mit meiner Variante müsste ich nur den PC ersetzen.
 
Die Idee dahinter war eigentlich, dass ich halt einen portablen PC habe, den ich überall anstopseln kann und der eben auch mal ohne Strom auskommen kann. Die Display Lösung wäre dafür gedacht, dass ich dann eben auch ein Display dabei habe und es eben auch für Samsung Dex verwenden kann.
Ich hab das schon richtig verstanden. Das Problem an solchen "Lösungen" ist, dass man die investierte Zeit oft nicht bedenkt. Wenn du jetzt sowas planst und umsetzt bin ich recht sicher, dass du sehr viel Zeit darin versenkst.

Die wenigsten Powerbanks sind als unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) oder als Netzteil tauglich - und die, die es sind, sind sehr speziell und oft auch sehr teuer. Ich bezweifle, dass sich das finanziell gegenüber einem Notebook wirklich lohnt, selbst wenn man nach Jahren "nur" den PC austauschen muss.

Was man auch nicht unterschätzen darf: Notebooks sind auf Akkus optimiert und brauchen viel weniger und gleichmäßiger Strom, also "Desktop" PCs oder Barebones (auch wenn diese inzwischen sehr Stromsparend laufen).

jedoch seh ich hier das Problem, dass ich alle 2 Jahre dann eben PC und Display ersetze, mit meiner Variante müsste ich nur den PC ersetzen.
Richtig. Allerdings hättest du dann auch alle 2 Jahre die neuste Display-Technologie. Da tut sich ja auch viel. Falls du ein Notebook suchst, wo man das Mainboard gegen ein neues austauschen kann, fällt mir aktuell nur das Framework 13" (AMD) ein. Da das aber preislich überhaupt nicht mehr im Rahmen ist, schließe ich diese Lösung mal gleich wieder aus :-)


Oder du kaufst dir halt so einen Trümmer hier, die Powerbank hat sogar eine richtige 230V Steckdose :-) Ich bezweifle aber, das die wirklich noch "portabel" ist.
 
Wieviel Volt es sein sollen, wird wenn sowohl Powerbank als auch angeschlossenes Gerät PD-fähig sind zwischen beiden ausgehandelt. Wird ein nicht-PD-fähiges Gerät angeschlossen, das dementsprechend nichts aushandeln kann, werden einfach nur 5V geliefert.
Gibt auch so kleine Boards, die den PD-Part übernehmen, wodurch man die gewünschte Spannung auch an inkompatiblen Geräten nutzen kann.

Sowas hier bswp:

Aber USB nur 5V, lol. Das hat schon vor 10 Jahren nicht mehr gegolten und dann noch mit so einer Vehemenz vorgetragen :d
 
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