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[Kaufberatung] Mein neues Netzwerk: Wohnung wird ausgestattet (UniFi vs. Omada)

hominidae

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Somit bräuche ich Platz für
+ Patchpanel
+ USV ?

Danke!
Ist es den Netzwerktechnisch richtig/klug einen Switch über einen anderen anzuschließen.
Fällt der eine aus, würde es auch der andere.
:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Jaja...dann mach mal...das Rack wächst...und eine Mikrotik Multi-Layer Switch wolltest Du ja nicht :cry:

Willst Du es jetzt für zuhause oder für Dein Business?
Ich habe immer einen Switch und einen Router oder AP rumfliegen...
Was ich tatsächlich ist DUAL-WAN (Kabel + LTE) mit automagischer Umschaltung...
Das reicht.
Ich werde mir keinen Brocade oder Cisco ins Rack stellen, der so laut ist wie ein Jumbo.
...aber mach mal :sneaky:
 
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UltrAslan

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+ Patchpanel
+ USV ?

Patchpanel: Definitiv
USV: Weiß nicht ob ich einen will/brauche. Sagen wir mal: Optional.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Jaja...dann mach mal...das Rack wächst...und eine Mikrotik Multi-Layer Switch wolltest Du ja nicht :cry:

Willst Du es jetzt für zuhause oder für Dein Business?
Ich habe immer einen Switch und einen Router oder AP rumfliegen...
Was ich tatsächlich ist DUAL-WAN (Kabel + LTE) mit automagischer Umschaltung...
Das reicht.
Ich werde mir keinen Brocade oder Cisco ins Rack stellen, der so laut ist wie ein Jumbo.
...aber mach mal :sneaky:

Es war eine Frage, mehr nicht.
Wenn es kein Problem darstellt, umso besser.
Frage wäre auch ob es "nur" die 10G Verbindung von Switch zu Switch gibt oder noch zusätzlich eine Verbindung direkt vom Router.
Aber das könnte ich ja austesten.

Und Mikrotik wird mir nichts bringen. Schönes Stück Hardware, das ich nicht zum laufen bringen könnte.
 

hominidae

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Es war eine Frage, mehr nicht.
Wenn es kein Problem darstellt, umso besser.
Es ist genau das Problem, was geschildert wurde.
Die Frage ist, wie man das Risiko und den Aufwand einschätzt.
Fürs Home ist das mMn ausreichend....so heisst es ja auch im Video.
Wie gesagt, ich habe durchaus Ersatzgeräte im Fundus...auch einen kleinen Router...dann humpelt es halt mal.
Dual-WAN allerdings hat im Home-Office schon oft den WAF gerettet und das Risko ist viel grösser als ein HW-Ausfall, zumindest meiner Erfahrung nach.

Frage wäre auch ob es "nur" die 10G Verbindung von Switch zu Switch gibt oder noch zusätzlich eine Verbindung direkt vom Router.
Aber das könnte ich ja austesten.
Was man immer machen kann ist ein Bond mit "active Backup"...aber das macht nur den Link redundant, nicht den Switch an sich.
Und fällt der Switch aus, sind die Ports da dran eben auch weg...da hilft auch kein Multi-Layer.....dann heisst es umstöpseln, wenn genug Ports da sind.
Einen Reserve-Switch einbauen geht nicht viel langsamer...
Den Router mit beiden Switches verbinden kannst Du auch, aber dann die Switches nicht untereinander....es sei denn Du stellst die auf ein anderes Spanning-Tree Protokoll um, dass doppelte Verbindungen erkennt.
Der Standard (R)STP kann das nicht...dann musst Du MSTP nehmen....ob die Switches und der Router das können, musst Du dann rausfinden.
Siehe auch: https://help.mikrotik.com/docs/display/ROS/Spanning+Tree+Protocol

Und Mikrotik wird mir nichts bringen. Schönes Stück Hardware, das ich nicht zum laufen bringen könnte.
...weiss schon...wollte nur darauf hinweisem dass die CRS3xx, welche in der gleichen Dimension für Dein Vorhaben liegen eben L2/L3 (also Multi-Layer) sind.
 

smoothwater

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Also prinzipiell spricht nichts gegen kaskadierte Switches. Nennt sich ja nicht umsonst strukturierte Verkabelung. Wichtig ist ne Struktur. Üblicherweise im SOHO-Bereich ist nen Aggregationsswitch (oft halt die vom integrierten Switch vom Router) und dann eben pro Etage oder Arbeitsgruppe ein Switch. Bis zu ner gewissen Personen-/Gerätezahl auch mit 1 GBit/s kein Ding. Alternativ gäbe es ja noch Link Aggregation um Parallelität für mehr gleichzeitige Verbindungen oder eben Ausfallsicherheit auf der Leitung zu haben. In nem Einfamilienhaus damit nem zentralen Punkt wo alle Hardware zusammenkommt, kann man ja durchaus nen großen Switch rein setzen. Die Frage ist, lohnt sich L3, L2 oder reicht nen "dummer" Verteiler.
Im Video geht es ja um Ausfallsicherheit. Lieber nen einzelner PoF als 10. Aber doch bitte nicht im Heimbereich. Das ist mit Kanonenkugeln auf Spatzen schießen. IoT läuft meist ja über Zigbee, WLAN, etc. Da braucht es meist nicht viel Bandbreite. Und für 4 Personen mit 2 pubertierenden Tiktokern. Reicht auch GBit. Backups laufen nachts, wenn keiner wach ist und gut.

Ich glaube, du willst da etwas zu viel, weil du es gleich "richtig" machen willst.
 

UltrAslan

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Danke euch beiden.

Dann habe ich meine Antwort.
Will einfach nur richtig vorgehen und keine Fehler machen (aber gleichzeitig die Kirche im Dorf lassen).

Router --10G--Switch1--10G--Swicth2

Wegen den Kabeln mache ich mich schlau und nach einem schönen und ausreichend großen Serverschrank schaue ich mich auch um.
Der Plan steht soweit. Hoffe das der Router bald erhältlich ist, dann kann das ganze umgesetzt werden (wobei wie gesagt es erst in ca. 2 Monaten ernst wird)...
 

bond

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Irgendwie passt die Überschrift nicht so ganz zum Inhalt hier oder?

Dachte es geht um die Auswahl ob es Omada oder UniFi werden soll?
 

UltrAslan

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Irgendwie passt die Überschrift nicht so ganz zum Inhalt hier oder?

Dachte es geht um die Auswahl ob es Omada oder UniFi werden soll?

Das Thema wurde schnell in den ersten Beiträgen zugunsten TP-Link Omada geklärt (Zumindest für mich).
Auch wurden genannt:
Mikrotik (geniale Geräte aber für mich einfach nicht bedien-/nutzbar).
Pfsense und OPNsense (finde ich sehr interssant und was das Thema Firewall angeht auch besser, aber es wäre auch was zu basteln.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Kurzes Update:

Status:
Da die Deutsche Glasfaser auf sich warten lässt (man spricht von Q3) steht aktuell noch nichts.

Verkabelung:
Verlegt wurden wohl tatsächlich Patchkabel und keine Netzwerkkabel wie befürchtet, die in einem In Wall Kasten münden, wo auch ein kleines Patchpanel ist.
Die Kabel sind noch nicht aufgelegt und münden dort (das wir dann ein Elektriker machen).
Frage mich ob ich das Patchpanel dort nutze (denke mal schon) und dann Netzwerkkabel zum Switch oder auf ein ein Patchpanel im Rack gehe und kurze Netzwerkkabel zum Switch nutze.
Bevorzuge aber das Patchpanel das bereits verbaut ist zu nutzen.

Hardware:
Wie schon von @smoothwater vorgeschlagen, werde ich erstmal den aktuellen Router von Omada nehmen.
In Q3/Q4 kommt interessante neue Hardware und das auswechseln des Routers, sollte in so einem System ja schnell gehen.

Der bereits auf Seite 1 von @hominidae erwähnte ER8411 als Router (aktuell mein Wunschrouter)
und (gesehen auf Reddit, wo man sich auf ein Video von TP Link bezieht) All-In-One Geräte (Router, Switch, Controller):
  • ER7212P (2xSFP, 8x1GE RJ45, 8xPOE+)
  • ER8412P-M2 (2x SFP+, 5x2.5GE RJ45, 5x1GE RJ45, 8xPoE+)

Firewall:
Was mich aktuell in meiner Planung stört ist das Thema Firewall.
Ich weiß nicht wie glücklich mich die Firewall von Omada machen wird (in vergleich zu OPNSense oder PfSense) und ob ich da eine Alternative haben (ohne einen nicht Omada Router nutzen zu müssen).
Hier bräuchte ich nochmal Rat.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

hominidae

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Verkabelung:
Verlegt wurden wohl tatsächlich Patchkabel und keine Netzwerkkabel wie befürchtet, die in einem In Wall Kasten münden, wo auch ein kleines Patchpanel ist.
Die Kabel sind noch nicht aufgelegt und münden dort (das wir dann ein Elektriker machen).
Ähem, Patchkabel kann man eigentlich nicht "auflegen".
Haben die schon einen RJ45 dran oder will der Eli dann da welche draufcrimpen?
Wenn ja, dann ginge zB sowas, in Verbindung mit einem passenden Panel: Link Keystone Kupplung


Der bereits auf Seite 1 von @hominidae erwähnte ER8411 als Router (aktuell mein Wunschrouter)
und (gesehen auf Reddit, wo man sich auf ein Video von TP Link bezieht) All-In-One Geräte (Router, Switch, Controller):
  • ER7212P (2xSFP, 8x1GE RJ45, 8xPOE+)
  • ER8412P-M2 (2x SFP+, 5x2.5GE RJ45, 5x1GE RJ45, 8xPoE+)
...interessant, gerade der zweite mit 2.5G und PoE+

Firewall:
Was mich aktuell in meiner Planung stört ist das Thema Firewall.
Ich weiß nicht wie glücklich mich die Firewall von Omada machen wird (in vergleich zu OPNSense oder PfSense) und ob ich da eine Alternative haben (ohne einen nicht Omada Router nutzen zu müssen).
Hier bräuchte ich nochmal Rat.
Kann ich leider nix zu sagen.
Es käme drauf an, was Du da wirklich brauchst....aber 08/15 Firewall werden die wohl können, inkl. VLANs usw....sonst würde die keiner kaufen.
Ebenso ob Features wie Wireguard VPN verfügbar wären (wie in ROS v7 von MT).
Genaugenommen könnte die "Intelligenz" der Firewall auch im Omada Controller liegen....ich würde da mal reinschauen in der Wartezeit.
 

UltrAslan

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Ähem, Patchkabel kann man eigentlich nicht "auflegen".
Haben die schon einen RJ45 dran oder will der Eli dann da welche draufcrimpen?
Wenn ja, dann ginge zB sowas, in Verbindung mit einem passenden Panel: Link Keystone Kupplung



...interessant, gerade der zweite mit 2.5G und PoE+


Kann ich leider nix zu sagen.
Es käme drauf an, was Du da wirklich brauchst....aber 08/15 Firewall werden die wohl können, inkl. VLANs usw....sonst würde die keiner kaufen.
Ebenso ob Features wie Wireguard VPN verfügbar wären (wie in ROS v7 von MT).
Genaugenommen könnte die "Intelligenz" der Firewall auch im Omada Controller liegen....ich würde da mal reinschauen in der Wartezeit.

Du weißt was ich meine :d
Die Kabel sind nackt und müssten entsprechend verbunden werden. Sind die Keystones die "beste" Lösung?

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Ja, der ER8412P-M2 (2x SFP+, 5x2.5GE RJ45, 5x1GE RJ45, 8xPoE+) könnte in meinem Setup quasi fast schon als Stand-Alone Gerät laufen:
Router (mit 10GB x 2. Nehme mal an einer ist WAN und einer für LAN falls ein weiterer Switch dazukommen soll)
Switch Größe wäre ausreichend.
Controller ist integriert.
Offen wäre (für mich) nur der Punkt, ob die PoE+ Ports auch 2,5GB können.
Worst Case Szenario wäre somit ER8412P-M2 + ein PoE+ 2,5GB Switch.
Leider kommt es wohl erst Ende des Jahres. Daher würde ich (ggf.) die Gräte die ich aktuell auf meiner Wunschliste habe, verkaufen und durch dieses ersetzen.

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VLANs kann er und wäre auch ein Must have.
Wireguard geht aktuell laut Google nicht. VPN möchte ich, wobei ich mich frage wo und wie ich es nutzen würde.
Um ehrlich zu sein weiß ich auch nicht was ich "brauche" nur was ich haben möchte. Zudem kann ich auch erst beurteilen was ich will, wenn ich auch weiß was alles geht.
Das Thema Homelab ist ein Thema für sich. Ggf. muss ich das mal in einen anderen/neuen Thread auslagern.

Beim Thema Firewall gefällt mir eben der Gedanke (OPNSense und PfSense lassen grüßen), das ich alles Übermachen/Monitoren kann.
Blocklisten sind ein Thema was mir gefällt.
Und allgemein zu wissen, das man "sicherer" ist als ohne.

VPN = Auch wenn kein Wireguard könnte ich ggf. OpenVPN nutzen.

PiHole/Adguard = Anstatt auf den Endgerät finde ich es charmant wenn man zentral Werbung blockt, anstatt auf jeden Entgerät eine entsprechende App zu haben.

DNS Server

Letztendlich kann ich das nicht am Router haben und da wäre die Frage ob es via Docker auf einem NAS sinn macht (entsprechend schnell angebunden da es da ja 2,5 und 10gb anschlüsse gibt) oder lieber ein Mini PC.

= Thema das mich noch länger beschäftigen wird.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Ich bräuchte abseits der Geräte im Rack noch einen weiteren Switch:
Hinter dem TV ist ein LAN Anschluss (für den TV) und unter dem TV im Lowboard ein weiterer.
Dort sind aber eine Reihe von Geräten die ich alle via Kabel anschließen möchte:
AV Receiver
Konsole
ATV
ggf. HTPC
etc.


Daher hätte ich gerne einen Switch der mit PoE gebrieben wird. Unifi hat da was interssantes und passendes.
Aber am liebsten wäre es mir wenn ich mit 2,5GB POE reinkomme und dann 5-8 1GB Anschlüsse habe.
Ober ist das unnötig bzw. würde es was die Bandbreite angeht nicht bringen?
Dann würde ich zum Gerät von Unifi greifen (welches ich gerade nicht wiederfinde).

___________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
 

hominidae

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Du weißt was ich meine :d
Die Kabel sind nackt und müssten entsprechend verbunden werden. Sind die Keystones die "beste" Lösung?
Wenn es wirklich nackte Patchkabel sind, dann gehen eigentlich nur diese Art von Keystones um diese auf einem Patchpanel zu konzentirieren.
Wenn es Verlegekabel sind, dann kann man ein "normales" Patchpanel nehmen, wo man die Kabel auflegt oder auch eines für Keystones, für Verlegekabel: Link

Ich denke, Dur erkennst den unterschied der beiden Varianten. Letzteres geht eben nicht für Patchkabel.
Ein Patchkabel bekommt einen RJ45-Stecker, ein Verlegekabel eine RJ45-Buchse.

Offen wäre (für mich) nur der Punkt, ob die PoE+ Ports auch 2,5GB können.
Jaja, wenn er 5x2-5G und 5x1G Ports hat, aber 8xPoE+ kann, dann wird der wohl auch auf der 2.5er Seite PoE einspeisen.
Grundsätzlich ist das keine Eigenschaft der 2.5G/1G-Bandbreite des Ports. Aber wissen tue ich es auch nicht.

Letztendlich kann ich das nicht am Router haben und da wäre die Frage ob es via Docker auf einem NAS sinn macht (entsprechend schnell angebunden da es da ja 2,5 und 10gb anschlüsse gibt) oder lieber ein Mini PC.

= Thema das mich noch länger beschäftigen wird.
....das ist alles möglich.
Ich finde es aber komfortabler, wenn zB VPN auch im Router sitzt.

Ich bräuchte abseits der Geräte im Rack noch einen weiteren Switch:
Hinter dem TV ist ein LAN Anschluss (für den TV) und unter dem TV im Lowboard ein weiterer.
Dort sind aber eine Reihe von Geräten die ich alle via Kabel anschließen möchte:
AV Receiver
Konsole
ATV
ggf. HTPC
etc.


Daher hätte ich gerne einen Switch der mit PoE gebrieben wird. Unifi hat da was interssantes und passendes.
Aber am liebsten wäre es mir wenn ich mit 2,5GB POE reinkomme und dann 5-8 1GB Anschlüsse habe.
Ober ist das unnötig bzw. würde es was die Bandbreite angeht nicht bringen?
Dann würde ich zum Gerät von Unifi greifen (welches ich gerade nicht wiederfinde).
An dieser Stelle hast Du doch bestimmt eine Steckdose übrig. PoE macht IMHO da Sinn, wo Du nicht ramkommst oder wo kein Strom liegt.
Dann müsste/sollte der Switch aber nicht nur über PoE betrieben werden, sondern auch PoE weiterreichen, sonst braichst Du ja eh Steckdosen in der Nähe.
Da wo ich Strom habe nutze ich diese: https://mikrotik.com/product/css610_8g_2s_in - aber eben mit 10G über SFP+/10G-T Transceiver.
Bei PoE habe ich die hier: https://geizhals.de/d-link-dgs-1100-desktop-gigabit-smart-switch-dgs-1100-05pdv2-a2394863.html

Wenn Du den Uplink mit mehr als 1Gbps ausstatten kannst macht das schon Sinn, wenn am Switch viele Endgeräte sitzen. Headroom ist durch nichts zu ersetzen ;-)
 

hominidae

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..ich bin da eher Oldschool. aber heutzutage geht ja wohl einfach alles/jede Combo...gibt auch Stecker zum Crimpen auf Verlegekabel....aber der Eli wird es schon richten (und wenn er was auf sich hält, hat er keine Patchkabel in die Wände gezogen, es sei denn der Bauherr hat ihn dazu gezwungen ;-) ).
 

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Mr. Alzheimer
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..ich bin da eher Oldschool. aber heutzutage geht ja wohl einfach alles/jede Combo...
Das ist ein Trugschluss.
Entscheidend ist, auf was die Klemmen ausgelegt sind.
Und da gibt es an sich erstmal den Querschnitt, also die AWG und dann die Litzenanzahl. Und da gibt es /1, /7 aber eben auch mehr.
Der hier verlinkte Jack geht "nur" bis /7. Will man also ein /15 damit verarbeiten, dann geht das nicht, bzw. kann gehen, muss aber nicht (dauerhaft)

gibt auch Stecker zum Crimpen auf Verlegekabel....
Gibt es nicht, da die Kontakte eines Crimpsteckers nicht in der Lage sind in die Vollader einzudringen. Damit zerwixxt du nur den Stecker aber sonst erreicht man damit nichts. Will man direkt einen Stecker auf ein Verlegekabel montieren, braucht es passende Stecker, die eben nicht gecrimpt werden, sondern, ähnlich zu den Jacks, aufgelegt werden. Das geht so weit, dass Hersteller einheitliche Produktlinien haben, wo man mittels eines Koppelelementes die Leitung, die bereits im Koppelelement kontaktiert ist, entweder in einen Stecker oder in einen Jack montieren kann.

.aber der Eli wird es schon richten (und wenn er was auf sich hält, hat er keine Patchkabel in die Wände gezogen, es sei denn der Bauherr hat ihn dazu gezwungen ;-) ).
Überschätze mal die Elektriker nicht. Viele Elektriker glauben, dass Datenleitungen=Datenleitungen sind. Und wenn man ein Patchkabel für 25ct/m bekommt und ein Verlegekabel für 50ct/m (siehe unten), dann kauft der "Profi" von Welt natürlich das 25ct/m Kabel, weil ist ja günstiger und auch CAT-tralala.
Und von der Sorte Tiefflieger gibt es eine Menge, mehr als einem lieb ist.
Also Obacht, wem man sein Geld gibt.


 

UltrAslan

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Zum Thema Verkabelung:
Da die Kollegen mich auf Seite 1 beunruhigt hatten, habe ich mal ein Foto vom Kabel gemacht und mal gesucht (auf Basis der Beschriftung) was für eins es doch ist:

....das ist alles möglich.
Ich finde es aber komfortabler, wenn zB VPN auch im Router sitzt.


An dieser Stelle hast Du doch bestimmt eine Steckdose übrig. PoE macht IMHO da Sinn, wo Du nicht ramkommst oder wo kein Strom liegt.
Dann müsste/sollte der Switch aber nicht nur über PoE betrieben werden, sondern auch PoE weiterreichen, sonst braichst Du ja eh Steckdosen in der Nähe.
Da wo ich Strom habe nutze ich diese: https://mikrotik.com/product/css610_8g_2s_in - aber eben mit 10G über SFP+/10G-T Transceiver.
Bei PoE habe ich die hier: https://geizhals.de/d-link-dgs-1100-desktop-gigabit-smart-switch-dgs-1100-05pdv2-a2394863.html

Wenn Du den Uplink mit mehr als 1Gbps ausstatten kannst macht das schon Sinn, wenn am Switch viele Endgeräte sitzen. Headroom ist durch nichts zu ersetzen ;-)
Genau das ist mein Dilemma.
Am liebsten würde ich auch die Firewall (ja er hat eine aber ich meine eine Pfsense/OPNSense Firewall) direkt am Router haben.
VPN kann ich - leider ohne Wireguard aber mit VPN - am Router lösen.
Den Rest muss dann über NAS/MiniPC laufen. Ich hoffe dass das in Sachen Leistung / Praktikabilität zu großen Einschränkungen führt.

Zum Thema Switch:
Sehr guten Punkt den du da ansprichst.
Ja, Steckdosen gibt es da genug und ich wollte damit einfach nur ein Kabel sparen.
Aber dein Vorschlag macht deutlich mehr Sinn.
Ich weiß nicht wieso aber ich dachte über die bestehende Verkabelung ist kein 10GB möglich, was jedoch der Fall zu sein scheint.
(Off Topic: Dann würde ich auch meinen (zukünftigen) Desktop via 10GB anschließen).
Daher würde ich zum Mikrotik greifen und mit 10GB reingehen und den Geräten (die alle Bandbreite brauchen da Streamen, IPTV, etc.) mehr Bandbreite bieten können.
Wird so umgesetzt.
 

hominidae

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Genau das ist mein Dilemma.
Am liebsten würde ich auch die Firewall (ja er hat eine aber ich meine eine Pfsense/OPNSense Firewall) direkt am Router haben.
VPN kann ich - leider ohne Wireguard aber mit VPN - am Router lösen.
Also die "Firewall" ist immer am Router, fragt sich nuir was alles geht....Minimum ist mal NAT bei ipv4.
Wenn VLAns im Spiel sind, dann (hoffentlich) auch Rules für einzelne Netze.
Wenn Du eine Sense willst kann die ja auch Wireguard.

Den Rest muss dann über NAS/MiniPC laufen. Ich hoffe dass das in Sachen Leistung / Praktikabilität zu großen Einschränkungen führt.
Wenn Du das NAS evtl. sogar 10G anbindest und es keine Spar-CPU hat, sondern ein paar Kerne und GHz dann sollte das kein Problem sein..

Zum Thema Switch:
Sehr guten Punkt den du da ansprichst.
Ja, Steckdosen gibt es da genug und ich wollte damit einfach nur ein Kabel sparen.
Für einen der kleinen CSS610 habe ich, weil ich einen MT hap-ac^3 als AP mit dran habe, einfach das NT des hap-ac^3 genommen und versorge nun beide aus dem NT (brauchst Du ein paar Hohlstecker/Buchsen, Wago-Klemmen und einen RJ45-Adapter für passive PoE, was bei meinen anderen MT cAP/wAP-ac eh dabei und übrig war).

Ich weiß nicht wieso aber ich dachte über die bestehende Verkabelung ist kein 10GB möglich, was jedoch der Fall zu sein scheint.
Ich nutzen die CSS610 bei mir sogar über cat5e, ca. 18m Länge und 10G Tranceiver.
Aber Achtung: der Switch ist passiv und diese Transceiver werden heiss...in den CSS610 nur einen davon rein. Ich habe da die original MT S-RJ10 drin....in meinen CRS-Switches mit RouterOS habe ich die von FS.com - die lauefn kühler, aber ich habe die noch nicht im CSS probiert, ob sie gehen. Zumindest ist die Combo aus FS.com und MT S-RJ10 interoperabel auf 10G(die FS könen nur 10G, die MT können 1/2.5/5/10G).

(Off Topic: Dann würde ich auch meinen (zukünftigen) Desktop via 10GB anschließen).
Daher würde ich zum Mikrotik greifen und mit 10GB reingehen und den Geräten (die alle Bandbreite brauchen da Streamen, IPTV, etc.) mehr Bandbreite bieten können.
Wird so umgesetzt.
siehe oben.
Für den PC oder Server eine SFP+ Karte und dann DAC oder LWL- Kabel, wegen der Wärmeentwicklung.
Edit: denke dann dran, dass Du die MT Switche nicht mit Omada Controller managen kannst...
 

UltrAslan

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Abend zusammen,

da es langsam aber sicher ernst wird, wollte ich schon einmal den Netzwerkschrank bestellen und anbringen.

Hier Zweifel ich aber (aufgrund der Bewertungen auf Amazon), ob Digitus die richtige Wahl ist.
Gibt es gute Alternativen, die ihr mir empfehlen könntet?

19 Zoll Rack, Wandhängend und 7HE (sollte mehr als ausreichend sein).

VG
 

hominidae

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...7HE erscheint mir "dürftig"...bedenke, dass Du ne Stromversorgung mit Steckdosenleiste (für die AC/DC Netzteile der Komponenten, nicht alle haben 230V NTs eingebaut) brauchst.
Da sind schon 2-HE weg, wenn man sich nicht die Finger brechen will..

Wandverteiler und Lüftung ist evtl. problematisch...einen Deckel/Boden mit Lüfter haben nicht alle.
Meiner hatte es seinerzeit nicht, aber ein Dremel hat das in der Seitenwand gerichtet ;-)
Ich habe einen 12HE von Triton, meine ich: https://www.triton-racks.de/de/datenschranke/wandverteiler ... aber welcher das ist, weiss ich nicht mehr....ist 15+ Jahre her...tut seinen Dienst, ist aber mittlerweile voll.

Achte auf ausreichende Tiefe und Traglast.
 
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