[User-Review] Lesertest: MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X

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Zunächst möchte ich mich bei hardwareLUXX und MSI für diesen Lesertest und die damit einhergehende Bereitstellung der Hardware bedanken.

Mich begeistert es schon von klein auf an Computern zu basteln und in alle Richtungen auszureizen. Ein Stück Hardware einfach einzubauen und damit glücklich zu sein widerstrebt mir.
Es ist viel mehr die Freude mich damit bis ins kleinste Detail auseinander zu setzen. So freue ich mich umso mehr, seit nun knapp 15 Jahren Zugehörigkeit zu diesem Forum das erste mal Hardware genau für diesen Zweck zur Verfügung gestellt zu bekommen und möchte euch meine Ergebnisse nicht vorenthalten.


  1. Unboxing
  2. Installation und Einrichtung
  3. Radeon Software Adrenalin
  4. Praxistest
    1. Vergleich zur MSI GeForce GTX 1070 Aero ITX 8G
    2. Overclocking / Undervolting
    3. Vergleich Leistung der MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X zwischen MSI B450M MORTAR MAX (PCIE3.0) und MSI MPG X570 Gaming Edge Wifi (PCIE4.0)
  5. Fazit
    1. Pro/Contra
    2. Bewertung Preis/Leistung


1. Unboxing

Die MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X kommt in der MSI üblichen Verpackung daher und zeigt auf den ersten Blick alle wesentlichen Informationen, die die Grafikkarte ausmachen.
Die Grafikkarte muss sich in diesem Lesertest meiner bisherigen Grafikkarte, der MSI GeForce GTX 1070 Aero ITX 8G stellen.

Zunächst alle technischen Details:

Anschlüsse1x HDMI 2.0b, 3x DisplayPort 1.4
GrafikAMD Radeon RX 5700 XT (Desktop), 8GB GDDR6
ChipNavi 10 XT "RDNA 1.0"
Fertigung7nm (TSMC)
Chiptakt1730MHz, Boost: 1870-1980MHz
Speicher8GB GDDR6, 1750MHz, 256bit, 448GB/s
Shader-Einheiten/TMUs/ROPs2560/160/64
TDP225W (AMD), 225W (MSI)
Externe Stromversorgung2x 8-Pin PCIe
Kühlung2x Axial-Lüfter (100mm)
GesamthöheTriple-Slot
Abmessungen297x140x58mm
BesonderheitenH.264 encode/decode, H.265 encode/decode, VP9 encode/decode, AMD FreeSync, AMD TrueAudio Next, AMD Eyefinity, HDCP 2.2, 0dB-Zero-Fan-Modus (bis 60°C), Backplate, LED-Beleuchtung (RGB), Basis-Takt übertaktet (+125MHz), Boost-Takt übertaktet (+75MHz)
SchnittstellePCIe 4.0 x16
Rechenleistung10.14 TFLOPS (FP32), 634 GFLOPS (FP64)
DirectX12 (12_1)
OpenGL4.6
OpenCL2.0
Vulkan1.1.119
Shader Modell6.4
Herstellergarantiedrei Jahre (ab Produktionsdatum, Abwicklung über Händler)

GPU-1.jpg


Im Lieferumfang enthalten sind zwei kurze Anleitungen zur Installation der Grafikkarte, sowie eine Produkt-Registrierungskarte und ein Faltblatt über weitere MSI Produkte.

Das Design der Backplate ist sehr elegant in gebürsteter Metalloptik gehalten und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die Front in Form eines Plastikcovers kommt in gleicher Optik daher und wird durch MSI-typische rote Streifen abgerundet.

GPU-3.jpg GPU-4.jpg

Für Interessenten zum verbauen anderer Lüfter / Kühler habe ich noch ein Bild vom Anschluss der VGA Lüfter gemacht.
 
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2. Installation und Einrichtung

Die RX 5700 XT Gaming X findet ihren Platz zunächst im Fractal Design Meshify C Mini auf einem MSI MORTAR MAX.
Als Prozessor kommt ein Ryzen 3600 mit manuellem Setting auf 4100mhz Allcore, sowie G.Skill Trident Z RGB 16GB DDR4-3600 CL14-14-14-28 zum Einsatz.
Für die nötige Stromversorgung nutze ich ein Corsair SF450 80 PLUS Gold 450W SFX12V.

GPU-5.jpg


Der Platz ist knapp bemessen, passt jedoch ohne weiteres ins Gehäuse. Auch der Noctua NH-D15 chromax.black stellt hier keine Probleme bei der Kompatibilität dar. Allerdings sollte man bedingt durch die brachialen Ausmaße und das damit einhergehende Gewicht über eine Stabilisierung der Grafikkarte nachdenken.
Leider war der rechte Lüfter bei meinem Modell etwas am rattern, was allerdings durch leichtes Andrücken behoben werden konnte und seitdem nicht mehr aufgetreten ist.

GPU-6.jpg

Als Betriebssystem kommt Windows 10 Pro in der Version 1909 zum Einsatz.
Da vorher die oben genannte Geforce GTX 1070 in diesem System verbaut war, habe ich mit DisplayDriverUninstaller v18.0.2.4 sämtliche Treiber seitens NVIDIA entfernen lassen und die automatische Treiberinstallation durch Windows deaktiviert. Nachdem das System heruntergefahren wurde begann der Austausch der Grafikkarten.

Wieder in Windows angelangt wurde der zuvor heruntergeladene Radeon Software Adrenalin in Version 20.4.2 installiert.

Weitere Software die von mir aufgespielt und aktiv zur Analyse genutzt wurde:
- HWiNFO64 v6.26-4160
- MSI Afterburner 4.6.2
- RivaTuner 7.2.3
- CapFrameX 1.5.1
- AIDA64 Extreme 6.25.5400
 
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3. Radeon Software Adrenalin

Die Adrenalin Software ist sehr ansehlich und modern gehalten. Die Funktionen sind sehr vielfältig und übersichtlich, sofern man sich einmal zurecht gefunden hat.
Die erste Nutzung stellte sich als nicht sehr intuitiv für mich dar, weshalb ich anfangs ein wenig verloren durch die Menüs klickte.

Einstellungen_anzeige.jpg Einstellungen_grafik.jpg

Im Bereich Leistung können wir uns mit Übertaktung und Undervolting auseinander setzen.

leistung.jpg leistung_2.jpg

Auch Streaming findet in der Software seinen Platz und wartet sogar mit einem Szenen-Editor auf.
In den allgemeinen Einstellungen können alle weiteren Anpassungen für den Bereich wie Bitrate, Auflösung und FPS getroffen werden.

streaming.jpg Einstellungen_allgemein_2.jpg
 
4. Praxistest
4.1 Vergleich zur MSI GeForce GTX 1070 Aero ITX 8G


Wie schlägt sich die neue MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X gegen die ältere Midrange Karte MSI GeForce GTX 1070 Aero ITX 8G in Sachen Performance?

GPU-2.jpg


Bei der MSI GeForce GTX 1070 Aero ITX 8G habe ich einen sogenannten Ghetto-Mod vollzogen, welcher sich nicht auf die Leistung auswirkt und lediglich einem ruhigeren Betrieb dient.

Alle folgenden Spiele-Benchmarks wurden in der Auflösung 2560x1440 und maximalen Einstellungen vollzogen, da es sich in meinen Augen bei beiden Kontrahenten zum Release um Grafikkarten für diesen Einsatzzweck gehandelt hat.

Call of Duty: Modern Warefare bietet leider keinen eigenen Benchmark, weshalb ich die Szene aus Battle Royal Practice ab Start bis vorgesehenem Landeplatz inkl. Durchlauf auf gerader Linie der Schienen bis zum letzten Güterwagon kreirt habe. Dieser Lauf ist repräsentativ und kann ohne weiteres exakt nachgestellt werden.

Wir sehen hier, dass die in die Jahre gekommene GTX 1070 ordentlich zu kämpfen hat. Zu Anfang beim Einstieg ins Flugzeug haben allerdings beide Grafikkarten ihre Schwierigkeiten.
Danach kann die MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X ihre volle Kraft entfalten und setzt sich mit durchschnittlich knapp 60% mehr Bildern pro Sekunde klar ab.

stock_cod.jpg


In Forza Horizon 4 liegt die 5700XT selbst im absoluten Minimum noch über der durchschnittlichen Bildrate der GTX 1070.
Anmerkung: Die Frametime-Kurve ist ber der Radeon knapp 5 Sekunden zeitlich versetzt, was der Ursache geschuldet ist, dass der Benchmark sich hier jedes mal eine kurze Gedenkpause zu Beginn nimmt. Dieser hat allerdings keine Auswirkungen auf die gemessenen FPS.

stock_forza.jpg


In Shadow of the Tomb Raider zeichnet sich ein änliches Bild wie im Test zuvor ab und die 5700XT kann zu jeder Zeit ein flüssiges Spielgefühl schaffen.

stock_sottr.jpg


Um auch ein paar Einblicke in synthetische Gaming-Benchmarks zu geben habe ich 3DMARK Time Spy und UNIGIN Superposition Benchmark gewählt. Hier werden die Karten jeweils an ihre Grenzen getrieben. Die MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X kann sich hier mit einem Vorsprung zwischen 37% und 45% deutlich vor der GTX 1070 absetzen. In den getesteten Spielen lag der Vorsprung teils sogar über 60%.

stock_3dmark.jpg


stock_superposition.jpg
 
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4. Praxistest
4.2 Overclocking / Undervolting
4.3 Vergleich Leistung der MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X zwischen MSI B450M MORTAR MAX (PCIE3.0) und MSI MPG X570 Gaming Edge Wifi (PCIE4.0)


In Sachen Übertaktung / Undervolting habe ich mich aus Gewohnheit an das ebenso von MSI stammende Programm MSI Afterburner 4.6.2 gehalten. Hier können wir ganz bequem auch an der Radeon 5700XT vornehmen und müssen nicht unsere gewohnte Komfortzone verlassen. Einzig die Lüftersteuerung kann hier nicht verändert werden. Auch über die Adrenalin Software war dies nur bedingt möglich, weshalb ich mich dafür entschied diese einfach wie von MSI vorgesehen ihre Arbeit verrichten zu lassen.

afterburner.jpg


Ich habe mir also mit manuellem Ausloten der Spannung einige Profile erstellt und diese in Sachen Effizienz und Leistung miteinander verglichen. Selbstverständlich darf die MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X hier in Punkto Effizienz auch gegen eine optimierte GTX 1070 antreten.

Anmerkung: Bei der 5700XT ist der real anliegende Takt immer 50mhz unter dem im Afterburner eingestellten. Ich weise für die Profile daher den real anliegenden Takt aus. Die Werte können jedoch je nach Benchmark leicht schwanken.

MSI Radeon RX 5700 XT Gaming XMSI GeForce GTX 1070 Aero ITX 8G
Core: 1709mhz @ 0.893v | RAM: 1750mhzCore: 1800mhz @ 0.800v | RAM: 4500mhz
Core: 1944mhz @ 1.006v | RAM: 1750mhzCore: 1900mhz @ 0.900v | RAM: 4500mhz
Core: 1944mhz @ 1.006v | RAM: 1900mhzCore: 2100mhz @ 1.044v | RAM: 4500mhz
Core: 2063mhz @ 1.200v | RAM: 1750mhz (stock)

Die Profile werden in nachfolgenden Benchmark-Charts über die Spannung ausgewiesen.

oc_cod.jpg oc_forza.jpg oc_sottr.jpg

Ich habe sämtliche Benchmarks außerdem mit einem Brennenstuhl Primera-Line Energiemessgerät PM 231 E ausgewertet und habe den realen Gesamtverbrauch des Systems als Durchschnittswert festgehalten. So lässt sich am einfachsten darstellen wie sich Undervolting / Overclocking auswirkt.

Anmerkung: Das Ablesen der Werte aus HWiNFO oder anderen Programmen bringt leider sehr wenig, da der Verbrauch stark abweicht, wie man im nachfolgenden Beispiel sehen kann.

verbrauch.jpg


Mit einfließen lassen habe ich auch direkt einen Vergleich zwischen PCIE 3.0 und 4.0.
Die Leistung kann hier je nach Spiel um bis zu 4% zunehmen. In den meisten Fällen ist allerdings keine Steigerung zu erkennen.
Die MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X ab Werk ist hier als Ausgangswert definiert und stellt den Wert 0 dar.

Im Bereich Overclocking sind mir hier durch das Hersteller-BIOS Grenzen gesetzt gewesen und ich konnte die verankerten 225W Powerlimit ledig auf 240W anheben.
Es gibt Möglichkeiten über das MorePowerTool diese Grenzen auszuhebeln und jegliche Einstellungen im BIOS zu überschreiben, worauf ich hier allerdings verzichtet habe.

Die dargelegten Temperaturen bei der 5700XT sind durch CapFrameX erzeugte Mittelwerte zwischen der von AMD ausgewiesenen GPU Temp und dem Hotspot, um einen realen Vergleich zu den Temperaturen von NVIDIA zu bekommen. Denn was viele nicht wissen, NVIDIA gibt schon seit je her den Mittelwert aus diesen beiden Werten als Temperatur aus.

Anmerkung: Temperaturwerte der PCIE4 Ergebnisse sind nicht mit allen anderen Vergleichbar, da diese in einem offenen Aufbau statt gefunden haben. Siehe Lesertest: MSI MPG X570 GAMING EDGE WIFI

gesamtübersicht.jpg

Anmerkung: Die Frametimes bei Call of Duty sind leider nicht korrekt, da die Teststrecke nicht immer Linear "geflogen" werden kann und somit teilweise die Durchlaufzeit des Benchmarks variiert, wodurch die Startsequenz im Flugzeug, welche eine Niedrig-FPS-Phase ist, stärker ins Gewicht fällt.

Generell lässt sich sagen, dass durch einen geringen Leistungsverlust von 10-15% knapp ein Drittel des Gesamtverbrauchs reduziert werden kann und die Karte somit für die gebotene Leistung sehr effizient macht. Durch weitere Übertaktung (siehe Beispiel Tomb Raider letzte Zeile) stieg die Leistung zwar um ca. 7% an, der Verbrauch zog allerdings mit knapp 20% nach.

In meinen Augen stellt das Profil "Core: 1944mhz @ 1.006v | RAM: 1750mhz" den Sweetspot aus Leistung und Leistungsaufnahme da. Eine weitere Absenkung des Verbrauchs wird erst 100mv später erreicht, wo man dann aber direkt mit Leistungseinbußen kämpfen muss.

oc_benches.jpg


Abschließend zum Thema Overclocking / Undervolting möchte ich noch das Thema Spulenfiepen anbringen, da dies massiv durch die Veränderung der Spannung beeinträchtigt werden kann.
Bei meinem Modell der MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X ist dies leider stark ausgeprägt und gleicht ab Werk je nach Szenario leider dem Klang einer Tätowiernadel (Beispiel).

1.2v 150-250fps+ laut nervend
1.2v 130fps minimal leiser
1.2v 70fps noch leise wahrnehmbar, in etwa 1000rpm Lüftergeräusch
1.2v 40fps noch etwas leiser
1.1v gleiches Verhalten
1.0v 150-250fps wie 70fps auf 1.2v
1.0v alles darunter sehr leise. Ca. 600rpm Lüfterkulisse
0.9v 150-250fps zwischen beiden 1.0v Werten in etwa
0.9v darunter in etwa 500rpm Lüfter

Fernab der heutigen Realität lässt sich aber dennoch der Vorteil von PCIE 4.0 festhalten. Denn der Durchsatz vom Speicher wird deutlich gesteigert. Möglicherweise macht sich dies auch heute schon bemerkbar, sofern die 8GB RAM komplett ausgelastet sind. Dies ist allerdings in keinem meiner Szenarien aufgetreten.

PCIE 3.0PCIE 4.0
mortar_gpgpu.png
mpg_gpgpu.png
 
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5. Fazit

MSI hat hier mit der MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X einen wahren Hingucker abgeliefert. Dieser massive Bolide kommt schlicht und elegant daher und weiß durch seine Fertigungsqualität zu überzeugen. Das Kühlsystem arbeitet dabei in den meisten Fällen angenehm leise und hält die Karte dabei meist um die 70°C.
Die Leistung der Karte ist das was man von einer 1440p Karte erwartet und übertrifft deutlich, was die GTX 1070 zu ihrer Zeit in dem Bereich abliefern konnte.
Abstürze oder Inkompatibilitäten sind in der gesamten Testlaufzeit nicht aufgetreten, wenn ich das Ausloten der Spannung außen vor lasse.

5.1 Pro/Contra


ProContra
- Sehr gute Leistung für 1440p
- Gutes Kühlkonzept
- Angenehm leise Lüfter, kann mit leichtem Undervolting
durchaus in Silent-Systemen ihren Platz finden
- Sehr ansprechende und hochwertige Optik
- Starkes Spulenfiepen bei meinem Modell, welches nur durch
manuelles Eingreifen erträglich gemacht werden kann (Edit: nach nun
einer Weile Nutzung hat sich das Spulenfiepen komplett gelegt)
- Lüftersteuerung noch nicht ganz ausgereift
- Kein realer Nutzen durch PCIE4.0

5.2 Bewertung Preis/Leistung

Die MSI Radeon RX 5700 XT Gaming X befindet sich aktuell im niedrigen bis mittleren Preissegment der 5700XT Konkurenten. Dafür erhält man hier von MSI ein absolut rundes Produkt, welches sowohl in Puncto Lautstärke, als auch Kühlung und Leistung heraussticht. Die Karte kann meiner Meinung nach uneingeschränkt für Nutzer von 1440p Monitoren und Silent-Systemen empfohlen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Test :wink:
Kenne mich mit Grafikkarten nicht so wirklich aus. Habe ebenfalls Spulenfiepen mit einer 5500XT. Werde es auch mal mit Undervolting probieren. Schon erstaunlich wie weit du da mit der Spannung runter gehen konntest.
 
  • Danke
Reaktionen: def
Spannung und Auslastung kann beides dazu beitragen. Ich hätte sicherlich noch weiter runter gehen können, allerdings wäre der Leistungsabfall dann zu groß gewesen.
 
Ich würde mal sagen Du hat Dir das Review-Sample redlich verdient. :bigok:

Aber ich würde es trotzdem besser finden, wenn Du alles in einen Post packst.

Danke fürs Lob!

Ja hätte ich auch besser gefunden. Allerdings ist es leider durch die 10-Bilder-Limitierung je Post nicht möglich :/
Zumindest wüsste ich nicht wie.
 
Wie hast du das Spulenfiepen gemessen? Sitzabstand zu geschlossenen Gehäuse? Macht es Sinn eine Karte mit Fiepen zurückschicken?
 
Man ging das schnell, wurden da nicht erst die Teilnehmer gesucht.
Schön umfangreich das Review :).
 
@xeq Sowohl vor mir im geschlossenen Gehäuse, als auch im offenen Aufbau rein durch mein subjektives Hörvermögen.
@DARK ALIEN Naja Corona machts möglich... :) Sagen wir ich hatte ne Menge Freizeit. Da sind locker mit Vorarbeit 6-7 volle Tage reingeflossen, inkl. Mainboard Review.
 
Danke für die Feedbacks! Freut mich wirklich, dass hier einige ein paar brauchbare Infos bekommen haben :)
 
Danke für den Test. (y) Kurze Verständnisfrage, hast du das 99% Perzentil genommen, weil das die Max-Fps repräsentieren soll? Sollte das im Text stehen, bitte teeren und federn die Frage aber trotzdem beantworten. ^^
 
Ja ich hab 99% percentile genommen, da bei reinen Max FPS die Schwankungen zu groß waren durch Ausreißer. Das spiegelt in keinster weise einen vernünftigen Vergleich ab bei mir.
Als Beispiel 10 Runs mit der 1070 und jedesmal vollkommen andere Max Werte, weil in irgendwelchen kurzen Lade-Bereich, wo ne Szene gewechselt wird vollkommen sinnfreie Zahlen rauskommen.
So hab ich nur das, was wirklich auch real zu 99% als Max Wert erreicht wurde. Da fallen solche Ausreißer dann komplett weg. Genau das gleiche mit 0,1% FPS. Deshalb hab ich 1% genommen als Min-Wert.

Find ich persönlich realistischer als Wert. Aber das ist auch nur meine Meinung.
 
@FreddyDog keine Ahnung wo dein Beitrag jetzt hin ist, war grad unterwegs und hab ihn noch auf dem Handy offen und antworte hier jetzt einfach.

Für mein jetziges 24/7 Setup hab ich folgendes gemacht:

Ich hab das TDC Limit GFX (A) auf 170 runtergesetzt, ZeroFan deaktiviert und PWM Mininum (%) auf 10 gesetzt.
Das ganze hab ich dann geflashed, da AMD irgendwann Anfang des Jahres vor die meisten Settings per Registry einen Riegel geschoben hat und diese entweder nach jedem Neustart wieder zurücksetzen, oder die GPU nicht mehr richtig takten lassen.

Alles weitere hab ich per Afterburner geregelt, sprich Lüfterkurve von 0-40° auf 12%, was 650RPM entspricht und nicht hörbar ist. Bis 70° geh ich auf 20%, was 950RPM entspricht (minimal hörbar, extrem leise). Darüber komme ich ansich in keiner Situation, da ich ebenfalls per Afterburner CoreClock auf 1800mhz bei 0.891v gesetzt habe.

Damit verbrauch mein gesamter Rechner in Games ~220 Watt max und bleibt komplett silent.
 
Gefällt mir! (y)
 
ah, danke für die Antwort^^
hatte meinen Beitrag selber gelöscht, weil ich eine entscheidende Info noch im anderen Thread gefunden habe: Nur per BIOS Flash wirklich brauchbar.
und das ist mir bei einer ~400€ Karte mit nur einem BIOS zu heiß.

Trotzdem klingen deine Werte am Ende genau nach dem was ich suche :\
(y)

Komisch finde ich nur, dass du keine Änderung beim Power Limit angibst(?) Igor hatte in seinem Test das BIOS der Gaming X auch im MPT ausgelesen und dort standen 210 Watt.
Bei dir sinds nur 180.
Hatt MSI da etwa mal zwischendurch das BIOS verändert?^^
 
Ah sorry hatte ich vergessen ;)
 
Wow ... sehr gutes User-Review. Heftig zu sehen, dass das Gesamtsystem um ca. 150W zulegt mit den hohen OC Settings. Das lohnt halt am Ende wieder überhaupt nicht. Am Ende ist wohl das leichte OC bei 1V Spannung ein guter Sweetspot.

Muss mal schauen ob ich vllt auch auf eine 5700 XT umsteige. Aber die MSI war da bisher eigentlich nicht mein Favorit, obwohl ich die früheren Modelle immer sehr mochte, aber das ist viele viele Jahre her ^^
 
  • Danke
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Danke!
Ich betreib die Karte Allday mit 0.925v bei 1750mhz real anliegendem Takt. Reicht in 1440p ansich für alles soweit bei mir und mein Gesamtsystem verbraut mit meinem Setting in Games ca. 200 bis 220 Watt. Wenn ich irgendwann mal mehr Leistung brauche hab ich noch Reserven. Bis dahin geh ich den effizienten Weg :)
 
Aktuell hat die Karte das Problem, dass die Nitro+ und Red Devil sogar günstiger sind.
Muss mal schauen gehen welche ich die GTX1080 eintauschen werde. Für BF5 passt eine AMD einfach besser in WQHD
 
Aktuell hat die Karte das Problem, dass die Nitro+ und Red Devil sogar günstiger sind.
Muss mal schauen gehen welche ich die GTX1080 eintauschen werde. Für BF5 passt eine AMD einfach besser in WQHD
Also ich hatte eine kfa2 RTX 2070 oc, evga 2080 Ti xc gaming und nun die MSI 5700 XT Gaming X und kann dir nur raten, zu warten. Der Aufpreis zur 2080 Ti und die Leistung, was ich dafür bekomme, sehe ich als Verarsche. Für das Ding benötigste auch eine Wakü, wenn du es ruhig magst, das Ding wird warm, wie nochwas. Kannst deine 1080 behalten, die 5-10% lohnen sich null für eine 5700 xt oder 2070s.
 
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