[User-Review] Lesertest Gehäuse Jonsbo D41 STD WHITE SC

_roman_

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Einleitung

Ich freue mich euch meine Eindrücke für das Jonsbo Gehäuse D41 in der Form eines Lesertests darzulegen. Dieses Gehäuse wird von Jonsbo wahlweise in Schwarz oder Weiß, mit oder ohne Mesh Gitter, mit oder ohne Display angeboten.

Es soll die Erfahrung gezeigt werden, vom Auspacken des Gehäuse, Verbauen der einzelnen Komponenten im Gehäuse bis zum Betrieb des Gehäuse. Um das Gehäuse nicht zu zerkratzen, wurden viele Fotos mit einem Handtuch als Unterlage angefertigt. Angegebene Preise wurden immer auf ganze Euro aufgerundet.


Herstellerangaben FA. Jonsbo des Gehäuse D41 STD SCREEN White

Bezeichnung:Jonsbo D41 Screen White
Material:
Stahl (0,6 und 0,7 mm)
Maße:205 x 407 x 452 mm (Breite x Höhe x Tiefe)
Formfaktor:ATX, Micro-ATX, auch Mini-ITX laut User Guide
Laufwerke:2x 3,5 Zoll (intern), 3x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter:1x 120 mm (Front, optional),
1x 120 mm (Rückwand, optional),
3x 120/2x 140 mm (Deckel, optional),
3x 120/2x 140 mm (Boden, optional)
Radiatoren:Deckel: 240/280/360 mm,
Boden: 240/360 mm,
Rückwand: 120 mm
CPU-Kühlerhöhe:16,8 cm
Grafikkartenlänge:330mm bis 400 mm
Gewicht:Net 7.08 kg

Verbaute Hardware

MainboardASUS PRIME X670-P Mainboard Sockel AM5
ProzessorAMD Ryzen 5 7600X CPU
CPU KühlerNoctua NH-D15 Chromemax; Noctua NM-AMB12 chromax.Black, AMD AM5 Offset-Montagebrücken für Verbesserte Kühlleistung (Schwarz); Arcitc MX-6 Wärmeleitpaste
RAMKingston FURY Beast Black EXPO DDR5 64GB (2x32GB) 5600MT/s DDR5 CL36 DIMM Desktop Gaming Speicher Kit mit 2 - KF556C36BBEK2-64
NVMEKingston KC3000 2TB;
Corsair MP600 Pro 1TB;
Crucial P5PLUS 1TB
GrafikkarteMSI Radeon RX 6800 Gaming Z Trio 16G Grafikkarte - RDNA 2, GDDR6, 3x DisplayPort, 1x HDMI 2.1
LüfterArctic P12 PWM;
Arctic P12 PWM PST
MonitorASUS PA278QV
NetzteilEnermax Power Supply 750W Revolution DF 80+ Gold 13.9 cm Fan
Festplatten2x 3.5" 1.5TB HDD SAMSUNG HD154UI (lvm2 - mirror - ext4 - gnu gentoo linux distfiles)
1x 2.5" 120/128GB SATA SSD 7mm CT120BX300SSD1 (verbaut zur Darstellung)
1x 2.5" 120/128GB SATA SSD 7mm ADATA SP550 (verbaut zur Darstellung)


Auspacken des Gehäuse Jonsbo D41

Das Gehäuse wurde sehr gut verpackt vom Hersteller. Die Verpackung soll dem Schutz des Produkts dienen. Das Gehäuse wird staub- und feuchtigkeitsgeschützt geliefert in einem Plastikbeutel. Als Transportsicherung im Karton dienen oben und unten jeweils ein Formteil aus Polysterol.

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Lieferumfang D41 STD White SC
Im folgenden werden die Bezeichnungen übernommen wie es der Hersteller vorschlägt.

Gehäuse mit verbautem Display, keine Gehäuselüfter, kein Netzteil
  • im Gehäuse war ein Beutel mit diversen Schrauben
    • 12x Mainboard-Schrauben
    • 15x 2.5" SSD Schrauben
    • 9x 3.5" HDD Schrauben für die Befestigung von 3.5" Festplatten im Festplattenkäfig
    • 9x 3.5" Gummi Tüllen für die Befestigung von 3.5" Festplatten im Festplattenkäfig
    • 6x Netzteilschrauben
    • 2x Ersatz Panel-Montageclip, Plastikstück in welchen die meisten Gehäuseteilbolzen einrasten
    • 10x Einwegkabelbinder
    • 2x Mainboard-Abstandhalter
    • 1x HEX Socket, kleines Metall Adapterstück, damit man die Mainboardabstandshalter mithilfe eines Philipps-Schraubendreher rein bzw. rausdrehen kann.
  • User Guide D41 Computer Case: Anwenderleitfaden in Englisch, Deutsch, Französisch, vermutlich Chinesisch
  • Kartonschachtel, beschriftet mit "Screen Accessory Box"
    • User Guide D31/D41 Screen: Kurzanleitung in Englisch und vermutlich Chinesisch
    • Replacement Case front bezel: Abdeckung wenn man das Display nicht im Gehäuse verbauen will.
    • 1x Kabel USB-A mechanisch männlich auf USB-C mechanisch männlich, Länge laut Rollmaßband ~130cm.
    • 1x Kabel HDMI männlich auf Mini-HDMI männlich, Länge laut Rollmaßband ~130cm
    • 2x Long standoff: Wenn man das Display als externes Display verwenden will, werden diese Standfüsse benötigt.
    • Hex wrench socket: Adapter zum Reinschrauben der Standfüsse (Long standoff)

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Das Jonsbo D41 Gehäuse mit oben verbauter Abdeckung "Replacement Case front bezel". Erwirbt man das Gehäuse in der Variante mit dem Display wird auch die Abdeckung mitgeliefert. Anstatt des Displays kann man dann auch die Abdeckung in das Gehäuse drücken. Zu beachten ist, die Abdeckung oder das Display können jeweils nur in der Position nach oben werkzeuglos montiert werden.

20230624_144947a.jpg


Vor dem Gehäuse liegt das 8" Display im Seitenverhältnis 16:10 mit den Gesamtabmessungen 24.6mm Tiefe x 131.7mm Höhe x 205.3mm Länge laut Hersteller User Guide D31/D41 Screen. Das Display hat auf der Displayseite einen Mini-HDMI Anschluss und eine USB-C Buchse. Mittels beiliegendem Mini-HDMI auf HDMI Kabel wird das Bild auf das Display in der Auflösung von 1280*800@60Hz in 16,7 Millionen Farben übertragen. Mittels USB-C Anschluss erfolgt die Spannungsversorgung des Displays. Es ist positiv, dass die Anschlüsse steckbar sind, je nach Einsatzzweck können kürzere oder längere Kabel verwendet werden. Auf der rechten Seite gibt es 3 Taster, zwei Tasten zum Verstellen der Displayhelligkeit und einen Einschalttaster. Es ist etwas verwunderlich, dass das Bild am Display nicht im Querformat dargestellt wird, sondern nach rechts gedreht dargestellt wird. Die Darstellung muss in der Software, mittels Drehung der Anzeige, korrigiert werden. Eine automatische Bild Darstellung im Querformat ist aufgrund der Einbauposition und für das UEFI zu bevorzugen. Leider erlaubt dies die Elektronik nicht. Im Handbuch weist der Hersteller explizit auf die Drehfunktion des Bildschirmes in Windows hin.

Für die Detailbetrachtung des Bildschirms gibt es ein Exkurs in Gnu Gentoo Linux.

Anbei die letzten relevanten Zeilen des Xorg-Servers der für die grafische Darstellung zuständig ist. Man sieht, der Bildschirm wird mit 800x1280 erkannt mit circa 60Hz.

Code:
Sienna_Cichlid /home/roman # tail -3 /var/log/Xorg.0.log
[ 9657.016] (II) AMDGPU(0): EDID vendor "SGN", prod id 4544
[ 9657.016] (II) AMDGPU(0): Printing DDC gathered Modelines:
[ 9657.016] (II) AMDGPU(0): Modeline "800x1280"x0.0 73.20 800 860 876 936 1280 1290 1294 1304 +hsync +vsync (78.2 kHz eP)

Der Bildschirm unterstützt die Auflösungen 800x1280@60Hz, 800x600@60Hz und 640x480@60Hz. Der HDMI Anschluss meiner Grafikkarte wurde als HDMI-A-0 bezeichnet von xrandr.

Code:
HDMI-A-0 connected 800x1280+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 800mm x 1280mm
800x1280 59.97*+
800x600 59.97
640x480 59.97

Zum Weiterlesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Extended_Display_Identification_Data

Die Rohdaten von get-edid wurden mittels parse-edid in ein leserliches Format umgewandelt. (get-edid -b 6 > /home/roman/Downloads/i2c_bus_6)

Code:
Sienna_Cichlid /home/roman # parse-edid < /home/roman/Downloads/i2c_bus_6
Checksum Correct
Section "Monitor"
Identifier "L01N8A"
ModelName "L01N8A"
VendorName "SGN"
# Monitor Manufactured week 43 of 2022
# EDID version 1.3
# Digital Display
DisplaySize 170 100
Gamma 2.20
Option "DPMS" "true"
Modeline "Mode 0" +hsync +vsync
EndSection

Frontabdeckung / IO-Panel.

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Der Bildschirm hat ein sehr gutes Bild. Leider ist es mir nicht möglich dies fotografisch so darzustellen. Entweder spiegelt der Bildschirm bzw. ist dann der Rest zu dunkel. (Mut zur Unordnung auf Fotos. Im Hintergrund liegen nicht angesteckte Kabel vom Zweitbildschirm, USB 2.0 Drucker Kabel und Kabel von der Schukomehrfachverlängerung.)

Man sieht, der Bildschirminhalt wird immer verdreht dargestellt. Dies muss man in der Software korrigieren. Die hardwareluxx.de Homepage wurde mittels google-chrome im i3wm.org Window Manager in Gnu Gentoo Linux am Bildschirm dargestellt.

Etwas ungewöhnlich ist, das Jonsbo auf den Reset-Taster verzichtet und eine 4 polige 3.5mm Klinkenbuchse verbaut. Es gibt einen Einschalt-Taster der in der Mitte blau leuchtet, eine mechansiche USB-A und eine mechanische USB-C Buchse.
Bei dem UEFI des ASUS X670-P Mainboards lässt sich ein Stealth Modus aktivieren, womit die mittlere blaue LED des Einschalt-Tasters dann im Betrieb des Rechners erlischt.

TearDown - Betrachtung des IO-Panels

Die mechanische USB-C Buchse und mechanische USB-A Buchse sind mit der Printplatte verschraubt. Dadurch erhöht sich die Festigkeit. Eine kleine Zugentlastung wird durch das vergossene USB Flachbandkabel jeweils sicher gestellt.
Verbesserungswürdig wäre eine Zugentlastung für den Einschalt-Taster und die kombinierte 4 polige 3.5mm Klinkenbuchse. Jegliche Zugkraft wird unweigerlich auf die Lötstellen weitergeleitet.
Dieses IO-Panel Element ist mit 3 Philipps-Schrauben mit dem Gehäuse verschraubt. Die Qualität der Printplatte ist überraschenderweise sehr gut.

Im linken Bild das Fractal Meshify 2 und in der Hand die Printplatte des Jonsbo Gehäuse.

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Im Foto sieht man die Rückseite vom verbauten IO-Panel mit dem Einschalt-Taster. Die Kabel des IO-Panels gehen direkt hinten raus und teilen sich den Platz mit den Anschlüsse der Festplatten vom Festplattekäfig.
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PCIE Erweiterungskarten Bereich an der Rückseite

Das Bild zeigt links das Fractal Meshify 2 in schwarz. Rechts das Jonsbo Gehäuse D41 mit geschlossener Abdeckung für die Erweiterungskarten.
(Das Mausloch, d.h. die fehlende IO Blende, beim Meshify 2, ist der unbearbeiteten Grafikkartenstütze der MSI Radeon 6800 Z Trio Grafikkarte geschuldet. MSI hat wirklich mitgedacht bei der Grafikkarte und auf ein Langloch bei der Grafikkartenstütze verzichtet. Aufgrund dessen ich nicht wusste, ob die Grafikkarte retourniert wird, wurde die Stütze im Werkzszustand im Meshify 2 verbaut!)

Das Jonsbo Gehäuse ist einerseits viel kompakter und auch viel leichter als das Meshify 2. Man sollte sich bewusst sein, das Jonsbo Gehäuse ist ein kompaktes Gehäuse und deshalb muss man eher mehr auf die Verlegung von Kabel und auf die Platzierung von Komponenten achten.


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Das Bild zeigt die geöffnete Zusatzabdeckung für die Erweiterungskarten. Diese dient rein nur zum Verdecken der Philipps-Schrauben der IO-Blenden.
Die IO Blende des ASUS Prime X670-P Mainboard ist bereits verbaut.

Andere Gehäuse haben z.B. Rändelschrauben bei den Erweiterungskarten anstatt der Philipps-Schrauben für eine eher werkzeuglose Montage, vorausgesetzt diese Rändelschrauben sind nicht zu fest angezogen.

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Betrachtung zum Gehäuse vor dem Einbau

Das Gehäuse entspricht dem kompakten Clean Look Style. Es fehlen Markenetiketten oder Labels am Gehäuse. Es ist edel in weiß gehalten mit nur den notwendigsten Elemente an der Front. Das Alleinstellungsmerkmal ist ein Display, welches auch als externes Display im Querformat verwendet werden kann. Jonsbo liefert das Gehäuse ohne Lüfter und ohne Netzteil aus. Am Lüftermarkt gibt es sehr viel Auswahl und auch sehr viele Präferenzen vom möglichen Käufer. Der Käufer erspart sich etwas Zeit bei der Endmontage, da keine vormontierten Lüfter ausgebaut werden müssen. Oft werden diese vormontierten Gehäuse Lüfter sofort ausgebaut, da diese nur 3-polige anstatt 4-polige Anschlüsse haben, kein RGB haben, keine Lüfter der Marke XY sind, zu laut sind, zu wenig Luftdurchsatz haben, zu langsam drehen, kein Y-Kabel haben, usw..

Es gibt nur einen Staubfilter für den Boden der magnetisch ist. Aufgrund dessen der Boden Staubfilter magnetisch ist, kann dieser leicht entfernt und gereinigt werden.

Jonsbo versucht einen Spagat der auch etwas dem Preis geschuldet ist.

Das beiliegende Mini-HDMI auf HDMI Kabel ist ausreichend lang für die interne Montage des Displays, aber für den externen Betrieb des Displays habe ich mir ein 3 Meter Mini-HDMI auf HDMI Kabel gekauft.
Da das Display auch im externen Desktop Betrieb verwendet werden soll, liegt ein Kabel mit USB-C mechanisch auf USB-A mechanisch vor. Jonsbo erwartet sich vom Käufer die Verlegung von HDMI und USB Kabel quer durch das Gehäuse durch die Kabeldurchführung der IO-Blende bis auf die Gehäuserückseite. Für den HDMI Anschluss ergibt dies durchaus Sinn, da übliche Grafikkarten nur Anschlüsse auf der Außenseite des Gehäuse haben. Viele Mainboards haben aber auch interne USB Header. Um einen USB-Anschluss auf der Gehäuserückseite nicht zu verbrauchen, für den Clean Look, habe ich mir einen Adapter gekauft um einen internen Mainboard USB Header auf eine USB-A Buchse umzuwandeln.
Die Kabellängen beider beiliegender Kabel, HDMI und USB, sind etwas 130cm, womit der Gestaltungsspielraum als externer Bildschirm sehr eingeschränkt ist.

Wird das Display als externes Display verwendet, könnte vielleicht die Spaltmaße stören zwischen den beiden Frontabdeckungen des Gehäuse.

Zusammenbau des Gehäuse

Wie immer beginnt man mit dem Einsetzen der IO Blende des Mainboards ASUS Prime X670-P. Nachdem kontrolliert wurde wo die Abstandsbolzen des Mainboards sind und die Befestigungsschrauben des Mainboards wird das Mainboard montiert.

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Es ist sehr wenig Platz um Stecker von der Gehäuserückseite nach vorne in die Hauptkammer durchzufädeln. Es konnten keine 90Grad gewinkelten SATA Kabel durchgefädelt werden. Über die Verlegung der Kabel und Komponenten sollte man sich schon vor dem Zusammenbau Gedanken gemacht haben.
Man sieht den USB Stecker des Front IO Panels. Man muss darauf achten, dass die Kabel sehr eng und bündig verlegt werden aufgrund der kompakten Maße des Gehäuse. Der USB Stecker zeigt auf das Befestigungsloch für den 140mm Lüfter. Es war nicht möglich 140mm Lüfter am Boden zu verbauen, da das Mainboard im ATX Format mit den verbauten Kabel für die USB Anschlüsse des Front Panels, die Audio Anschlüsse des IO Panel, den Einschalt-Taster Kabel, die SATA Kabel dies verhindert haben. Sollte man ein kleineres Mainboard als ATX verbaut haben, so müsste man bei der Montage eines 140mm Lüfters am Boden kurzfristig Standfüsse des Gehäuse abmontieren.

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Selbst bei kompakten Verlegen der Kabel, muss man die Kabel noch kompakter verlegen um zwei 120mm Lüfter zu verbauen.
Die Kabel wurden sehr eng verbaut, jeweils zwei Sata Kabel wurden mit Klebeband auf der Rückseite miteinander verbunden, damit diese in Position bleiben. Auch wurden sehr viele Klettverschluss-Kabelbinder verwendet zur Positionierung der Kabel. Damit die Kabel nicht mit Lüfterrotorblätter in Kontakt kommen oder andersweitig im Weg sind, wurden noch mehr Klettverschlusskabelbinder verwendet.
Die zwei 120mm Boden Lüfter, Arctic P12, mussten mit leichtem Druck in Position geschoben werden, da ansonsten die vordefinierten Löcher nicht bündig mit den Lüfter waren. Der notwendige Biegeradius der SATA Kabel und USB Front Panel Kabel ist sehr gering.

Eine Ansicht von unten ohne Staubfilter. Die SATA Kabel in Farbe sind im Bereich 140mm Lüfter-Montagelöcher zu 120mm Lüfter-Montagelöcher. Man sieht auch, man müsste bei gewissen Lüftermontagen den Standfuss kurz entfernen um den Lüfter zu befestigen.
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CPU Kühler Bauhöhe

Das Gehäuse ist sehr kompakt und sehr leicht. Deshalb gibt es auch eine Einschränkung bei der maximalen Bauhöhe von CPU Lüftern.

Mit dem verbauten Noctua NH-D15 chromemax ließ sich die Frontscheibe etwa um 7 mm nicht schließen laut Messschieber.
Wenn man den RAM Lüfter entfernt, bleibt der mittlere Lüfter des Noctua NH-D15 Kühlers erhalten und die Fronstscheibe lies sich schließen.

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Kühlleistung Meshify 2 vs Jonsbo D41 ... nicht vergleichbar aufgrund Testmethodik.

Manchmal sind Vergleiche nicht sinnvoll aufgrund ungeeigneter Testmethodik oder Fehler bei der Durchführung.


Der nachfolgende Teil, auch wenn es nicht korrekt ermittelt wurde, wird trotzdem präsentiert. Mut zur Ehrlichkeit, Aufzeigen von Verbesserungspotential, usw..

Eine korrekte Betrachtung der Kühlleistung zwischen dem Jonsbo D41 und dem Fractal Meshify 2 ist meiner Meinung nach mir nicht möglich. Das Mainboard mit verbautem Noctua Kühler und der aufgetragenen Wärmeleitpaste wurde als Ganzes vom Meshify 2 entfernt und in das Jonsbo D41 verbaut. Aufgrund fehlender Klimaanlage war die Umgebungstemperatur des Zimmerparketts unterschiedlich bei der Ermittlung der Testergebnisse. Es wurde vergessen, die Parkettbodentemperatur zu erfassen während der drei Testdurchläufe von Cinebench R23 im Meshify 2. Auch hätte man vorher, den Rechner mindestens 2 Stunden nicht benutzen sollen, um etwaige Restwärme im Gehäuse zu vermeiden. Mittlerweile ist es Sommer und der Messpunkt des Zimmers, der Parkettboden hatte mittels nicht kalibrierten Infrarotthermometer ~25°C. Das ist ein Temperaturunterschied von vermutlich mindestens 5 Kelvin zwischen dem Testdurchlauf Meshify 2 und Jonsbo D41.

Positiv beeindruckt bin ich vom Jonsob Gehäuse. Aufgrund der Vernietung bzw. Aufbau des Jonsbo Gehäuse neigen die Arctic Lüfter weniger zu Nebengeräusche bzw. Eigenresonanzen. In dieser subjektiven Betrachtung ist das Jonsbo Gehäuse weit überlegen. Dadurch konnten die Lüfter mit höherer Drehzahl betrieben werden im Jonsbo Gehäuse D41. Das Jonsbo Gehäuse hat es mir ermöglicht zu sehen, dass mindestens einer von den zwei Arctic P12 Bodenlüfter ab 80% der Lüfterregelung laut Bios eine Unwucht hatte. Diese Lüfter waren mit Y-Kabel miteinander an einem PWM-Lüfter-Anschluss des Mainboards angeschlossen. Um diese Frequenzen zu messen benötigt man einen Raum der entsprechend ausgestattet ist, mit schallabsobierenden Material, Hochleistungsmikrofonen und Software welches die Spektrallinien dann analyisiert. Auch das Netzteil sollte dann im Passiv Modus laufen, usw.. Dies wird eine Privatperson üblicherweise nicht haben. Auch wird Schall unterschiedlich aufgenommen pro Person.

Als Hecklüfter wurde ein Arctic P12 PWM Lüfter ohne Y-Kabel verbaut. (Neuware ~5€ Amazon.de)
Als Bodenlüfter wurden zwei Arctic P12 PWM PST verbaut. (5er Pack 33€)

Im Jonsbo Gehäuse konnte nur der mittlere Lüfter des Noctua NH-D15 chromemax verwendet werden aufgrund der Ramhöhe vom Arbeitsspeicher "Kingston FURY Beast Black EXPO DDR5 64GB (2x32GB) 5600MT/s DDR5 CL36 DIMM - KF556C36BBEK2-64" in der Kombination Mainboard ASUS X670-P Prime.

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Display Kabel Verlegung

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Das Display benötigt ein HDMI Kabel und ein USB-C Kabel für den Betrieb. Man sieht im Bild verläuft im Gehäuse ein HDMI Kabel lose von der Kabeldurchführung der IO-Blende entlang der Grafikkarte über den M2 Schacht, über den RAM Bereich auf die Rückseite bis zum verbauten Display. Das HDMI Kabel muss man an der Grafikkarte anschließen. Der HDMI Anschluss der Grafikkarte befindet sich an der Außenrückseite des Gehäuse. Deshalb braucht man eine Kabeldurchführung. Ich habe mich bewusst dazu entschieden die Kabeldurchführung nach oben zu verlegen, damit kein HDMI Kabel und kein USB-Kabel des Displays mit irgendeinen Lüfter in Berührung kommt. Einerseits sind Grafikkartenlüfter teuer und sehr umständlich zu ersetzen, anderseits laufen die Lüfter der verbauten MSI Radeon 6800 Z Trio 16GB laut AMD Grafikkartentreiber mit bis zu 3000 U/m. Am Boden befinden sich zwei Arctic P12 Lüfter. Es ist sehr wenig Platz für zusätzliche Kabel am Boden des Gehäuse.
Jonsbo macht den Verbauvorschlag das USB Kabel durch das Gehäuse durchzulegen und auf dem IO Panel an der Gehäuseaußenseite anzustecken.
Viele Mainboards haben intern zusätzliche USB Anschlüsse. Um ein USB-A Anschluss am Mainboard IO Panel auf der Rückseite mehr zu haben habe ich einen Adapter gekauft um einen internen USB Anschluss des Mainboards zu benützen. Auch hat mich das zweite Kabel für den Bildschirm gestört, welches man durch die Durchführung neben dem HDMI Kabel nach hinten verlegen hätte müssen.

(7€ Xiatiaosann Motherboard USB 2.0 Cable 9-Pin USB Splitter Female to 2x Type A Female Adapter Motherboard Internal Extension Port 10-Pin Dupont Connector Cable Pack of 2).
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Im oberen Bild sind die neueren NM-AMB12 Montageklammern für den Noctua NH-D15 chromemax verbaut.
Es wurden eine Testreihe durchgeführt Standard Montageklammer vs neue Montageposition mithilfe NM-AMB12 Montageklammer.
Im Zuge dessen wurde anstatt der Noctua NT-H1 eine Arctic MX-6 Wärmeleitpaste verwendet.
Die Ergebnisse sind nach reiflicher Überlegung einfach falsch aufgrund der gewählter Testmethodik.
Hätte man den Wärmeleitpasten Typ beibehalten, hätte man das Ergebnis präsentieren können.

Der Spalt mit der neuen Noctua Befestigungsposition zwischen Noctua NH-D15 chromemax und der verbauten MSI Radeon 6800 Z Trio ist ~2mm. Der Phasenprüfer - Schraubendreher soll dies visuell darstellen.

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Netzteilmontage

Verbaut wurde ein ATX Netzteil mit 750W.
(107€ Enermax Power Supply 750W Revolution DF 80+ Gold 13.9 cm Fan)

20230624_220821.jpg
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Auffällig ist der Spalt zwischen Netzteilmontagekäfig und Netzteil. Das Netzteil wird nur von 4 Schrauben in Position gehalten und hat Luft zum Netzteilmontagekäfig. Solange man die Netzteilschrauben mit ausreichend Drehmoment angezogen hat, fest genug, besteht kein Risiko eines frühzeitigen Lüfterschadens des Netzteils. Die Klebezettelblöcke sollen optisch den Spalt darstellen.

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Wenn man alles in weiß halten möchte, sollte man entweder ein kürzes Netzteil verwenden bzw. ein weiß lackiertes Netzteil erwerben.
Der Messschieber stellt diesen ~2cm überlappenden Bereich dar.

20230624_220749.jpg



Anbei ein Bild von der Jonsbo Webseite https://www.jonsbo.com/en/products/D41STDSCREENWhite.html
Ich habe die oberste Netzteilposition verwendet.
Das Netzteil wird eingehängt und mittels Philipps Schrauben in Position gehalten.
Man sieht eine Öffnung, in der obersten Ecke, wo man das Mini-HDMI Kabel und das USB-C Kabel für das Display durchzuführen hat.


20232629050.jpg


Anbei ein Bild von der Jonsbo Webseite https://www.jonsbo.com/en/products/D41STDSCREENWhite.html
Es gibt dieses Bild auch mit MATX, welches sehr ähnlich ist.
Man sieht der Festplattenkäfig wird vom Hersteller bewusst nicht gezeigt.
Der eingesteckte Netzteilstecker wird auch nicht berücksichtigt.




20232641247.jpg



Brutto Bild von der Einhängelasche des Netzeils. Man wird etwa ~2.5mm Breite haben für die eigentliche Laschenbreite nach Abzug der Materialstärke und Lackierung. Diese Laschen könnten ruhig breiter sein. Erneut der Hinweis, die Schrauben für die Netzteilposition sollten fest angezogen sein.

20230624_193736.jpg



Das Kaltgerätekabel für das Netzteil wird an einer fix verbauten Kabelverlängerung im Jonsbo Gehäuse angesteckt. Das andere Ende dieser Kabelverlängerung wird am Netzteil angesteckt. Der Schraubendrehergriff, ~23mm Durchmesser, soll den Restplatz zwischen dem höchsten Punkt, eingesteckter Kabelverlängerung im Netzteil und der Gehäuseoberseite darstellen.

20230627_125028.jpg



Aufgrund der Netzteilposition wird die Kabelverlegung zur Herausforderung.
Da der Platz auf der Gehäuserückseite sehr schmall ist, musste der ATX Strang, 20 bzw. 24 polige Stecker auf der Innenseite verlegt werden. Auch dürfen die Grafikarten PCIE Versorgungsstecker auf der Innenseite verlegt werden.

Sollte man die Grafikkarte ausbauen, so darf man die Netzteilkabel mit der Hand zur Seite schieben.
Man sollte darauf achten, dass keine Kabel in die Nähe von Lüfter gelangen. Deshalb wurden Kabel mithilfe Klettverschluss-Kabelbinder zu größeren Kabelsträngen zusammengefasst bzw. diese auf die Seite geschoben.

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Restplatz für Radiator an der Oberseite

Es werden Bilder gezeigt mit einem magnetischen Rollmaßband bzw. 50mm Breite anhand zwei 25mm Lüfter.
Der geneigte Radiatoren Bauer möge den Platz selbst abschätzen.

Der ATX Strang wurde im Gehäuse verlegt, da es der kürzeste Weg war und sich die Gehäuserückwand ansonsten sich schwer schließen lies.

20230627_195009.jpg


Magnetisches Rollmaßband.

20230627_195049.jpg


Breite ~50mm, 2x 25mm breite Lüfter, ausgebaut aus AMD Stock Lüfter, der Type DASH0925R2M

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Festplattenkäfig


Oben im Bild in schwarzer Farbe der Festplattenkäfig von Fractal Meshify 2.
Unten der Festplattekäfig vom Jonsbo D41 in weiser Farbe.

Will man an den Festplattenkäfig im Jonsbo Gehäuse, so darf man zuerst den magnetischen Staubfilter am Boden entfernen. Anschließend müssen 4 Philipps-Schrauben am Boden entfernt werden. Aufgrund dessen der Jonsbo Festplattekäfig eine U Form hat, muss man darauf achten, dass die Schrauben für die 3.5" Festplatten ordentlich angezogen sind.

Am Festplattekäfig kann eine 2.5" Festplatte befestigt werden.
Die Kabel der Front 1x USB-A mechanisch, 1x USB-C mechanisch, 1x 4polige 3.5mm Klinkenanschluss, 1x Einschalt-Taster sind schon verdächtig nah am Festplattenkäfig.
Auf der Rückseite ist sehr wenig Platz für Kabel.
Man muss darauf achten, dass die SATA Datenkabel ordentlich verbunden sind, nach dem schließen der Gehäuserückwand.
Man muss sich bewusst sein, ist eine Festplatte defekt, muss man die Querstrebe ausbauen, die Grafikkarte ausbauen, den BodenStaubfilter entfernen, sämtliche Festplattenkabel abschließen und den Festplattenkäfig ausbauen. Ein Tausch einer einzelnen Festplatte des Festplattenkäfig ist eher nicht möglich.

Am Bild sieht man rechts, zwei 3.5" Festplatten im Festplattenkäfig. An der Oberseite eine 7mm hohe 2.5" SATA SSD.

20230624_235112.jpg
20230625_002619.jpg


Bild ohne IO Blenden, ohne 2x Bodenlüfter, ohne Decken-Abdeckung, ohne Querstrebe, ohne Grafikkartenstütze.
Das Augenmerk soll auf die Position der Festplatten liegen, die Positon der Grafikkarte und des Netzteils mit Kabel.


20230625_011444.jpg


Display

Display vor dem Entfernen aus dem Gehäuse. Ansicht von oben. Man sieht die Kabelführung.


20230701_001518.jpg


Kabeldurchführung im Gehäuse für das Display. Die Kabel können an Ort verbleiben und die mitgelieferte Abdeckung verstecken die Kabel dann.
Ein zweiter Satz Kabel ist sowieso angeraten, z.B. 3 Meter Mini-HDMI auf HDMI und 3 Meter USB-C auf USB-A um das Display extern zu verwenden.
Ansonsten müsste man diese zwei Kabel aus dem Gehäuse wieder entfernen wenn man das Display als externes Display verwenden möchte.

(7€ KabelDirekt 3m HDMI to Mini HDMI Bi-Directional Cable - 4K @ 60Hz for Ultra HD - High Speed with Ethernet - Compatible with HDMI 2.0/1.4 for Tablets/Cameras/Camcorders - Black)


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Rückseite des Display.

Der blau-schwarze Mini-HDMI Stecker ist das 3 Meter lange Mini-HDMI auf HDMI Kabel.
Der zweite Stecker ist ein USB-C Stecker, wie wir ihn kennen von jedem Smartphone.
Es wurden bereits die Abstandsbolzen reingedreht welche als Standfüsse benötigt werden als externer Monitor.
Die Schraubendreherspitze zeigt auf das fehlende Befestigungsloch mit Gewinde für den Abstandsbolzen um das Display auch im Hochformatmodus betreiben zu können.
Da das Bild nativ im Hochformat angezeigt wird, macht Hochformat auch Sinn in der mechanischen Positionierung.


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Das Display als externer Monitor. Man sieht auch 3 Tasten: Helligkeit rauf, Helligkeit runter, Ein-Aus-Taster.


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Magnetische Staubfilter für den Boden - Fertig gebauter Rechner

Es gibt nur einen Staubfilter für den Boden. Dieser wird magnetisch befestigt.

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Rückwand

Rechts unten und links in der Mitte können auf der Gehäuserückseite jeweils eine 2.5" Festpaltte verbaut werden.

Der Platz auf der Gehäuserückwand ist sehr spärlich. Deshalb sollte das 20 bzw. 24 polige ATX Kabel in der Hauptkammer verlegt werden um die Rückwand vernünftig schließen zu können. Die Kabel müssen bewusst im Gehäuse positioniert und verlegt werden.


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Exkurs ESD Schutz bzw. warum ich keine retournierte Elektronik kaufe (kann gerne übersprungen werden)

Dieser Teil kann gerne übersprungen werden. Mir ist dies Teil ein sehr wichtiges Anliegen.

Diverse Firmen werben mit fachmännischem Zusammenbau, diverse Youtuber bauen Rechner zusammen usw. ohne dem ESD Schutz Aufmerksamkeit zu schenken.

Widerverkaufte Hardware welche bereits geöffnet wurde, kann auch unsichtbare Schäden aufweisen, wenn z.B. der ESD Schutz in der Lieferkette nicht eingehalten wurde. Dies kann passieren, wenn jemand z.B. eine Grafikkarte auspackt, ohne geeigneten ESD Schutz anfasst, diese an den Händler retourniert, der Händler dies anfasst weil er sich der Problematik nicht bewusst ist und der Händler dies dann als Neuware erneut in den Handel bringt. Optisch in Ordnung, Ware da, Lamellen verbogen, alles Super. Sollte es jedmögliche Anzeichen für einen widerverkauften Artikel geben, der als Neuware deklariert und mir verrechnet wurde, so wird dieser ausnahmslos von mir retourniert. Leider werden Mainboards und Grafikkarten zuletzt nicht im ESD Beutel verschweist verkauft, wodurch es eher schwer ist, einen Wiederverkauf als Neuware nachzuweisen. Angaben vom Mainboard Hersteller mit ESD Schutz auf der Printplatte, sind für mich als Elektroniker eher in der Märchenwelt angesiedelt. Jeder soll sich selbst eine Meinung bilden und Risiken selbst einschätzen.

Hardware sollte immer mit geeignetem ESD Schutz ausgepackt, eingepackt und verbaut werden. Eine Übergabe von Elektronik sollte im ESD Beutel erfolgen in der Originalverpackung. Warum RAM in einem Plastikblister, SSDs in einem Plastikblister verkauft wird, ist mir schleierhaft.

Der ESD Schutz wurde durch folgende Maßnahme gewährleistet. Es wurde ein ESD ground Plug mit dem Widerstand von 1MOhm, Verlängerungskabel mit dem Widerstand von 2MOhm und ein ESD Wrist Band verwendet. Ich bevorzuge, verwende nur ESD Wrist Bands mit einer sehr großen metallenen Auflagefläche. Ich verwende das Handarmband als "Fussfessel" um meine Hände frei zum Arbeiten zu haben. Es ist darauf zu achten, dass das ESD Wrist Band direkten Hautkontakt hat. Keine Zwischenlage mit Socken, usw. Es ist auch darauf zu achten, den Übergangswiderstand regelmässig vor der Verwendung zu prüfen, defekte Kabel durch neue zu ersetzen. Beim Arbeitsspeicher habe ich zuletzt gesehen, verweist der Hersteller explizit darauf, die Kontaktflächen nicht zu berühren. Dies ist genau die Problematik - ESD Schutz.

Beim Verfassen bzw. beim Überlegen kam die offene Frage auf, muss ich ein Kabel mit 2MegaOhm verwenden? Anderseits ist die Grundidee eine langsame Entladung durch eine hochohmige Verbindung über den PEN Leiter. Deshalb ist es für mich belanglos ob es 1Megaohm oder 3Megaohm sind. Firma UVEX verweist auf einen gewissen Widerstandsbereich bei antistatischen Schuhe: https://www.uvex-safety.com/blog/de...k-und-esd-am-beispiel-von-sicherheitsschuhen/

Zum Weiterlesen https://de.wikipedia.org/wiki/PEN-Leiter

Bilder von links nach rechts ("Fussfessel" / gerundet 2 Megaohm Kabelwiderstand - man sieht die Metallfläche die auf der Haut aufliegt / gerundet 1 Megaohm Ground Earth Plug Widerstand)
20230624_231422.jpg
20230624_231959.jpg
20230624_231906.jpg


Das ESD Armband verwende ich als Fussfessel.
Der Körper hat gewisse Widerstände, die können aber auch unterschiedlich sein. Aufgrund der Serienschaltung ist der eher geringe Körperwiderstand vernachlässigbar und aufgrund dessen ist es belanglos ob es eine Arm- oder eine Fussfessel (Armband) ist.

Zum Weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Körperwiderstand

Von ESD Schuhe rate ich persönlich ab, da gewisse Voraussetzungen erfüllt sein müssen.
Von ESD Matten am Arbeitsplatz halte ich persönlich auch nicht viel.

Exkurs Gnu Gentoo Linux Idle Verbrauch senken im Dual Monitor Betrieb von ~30Watt auf ~6Watt laut radeon-profile

Immer wieder muss ich lesen, dass die AMD Grafikkarten sehr viel Leistung im Idle verbrauchen.

Ich bin der Verfasser dieses Artikels auf CB:

Auch im Dual Monitor Betrieb neben dem ASUS PA278QV Monitor in WHQD in 74Hz und dem SGN Jonsbo Display konnte ich den Verbrauch von rund 30Watt auf 6Watt drücken laut der Software radeon-profile.

Die Theorie wird von mir im CB Artikel erklärt. Dies war im Single Monitor Betrieb in W11 Pro als auch Gnu Gentoo linux reproduzierbar.

Anbei die Config Datei für das Jonsbo Gehäuse.

Der Pixel Clock (73.20 -> 75.00) und der letzte Wert der jeweiligen x und y Auflösung wurden erhöht. (936 -> 966; 1304 -> 1334)

Code:
Sienna_Cichlid /home/roman # cat /etc/X11/xorg.conf.d/HDMI-A-0-SGN_Display.conf
#examples to start creating the file https://forums.gentoo.org/viewtopic-t-1121756-start-0.html

Section "Monitor"

#SGN Display Jonsbo D41
Identifier "HDMI-A-0"

#[    86.623] (II) AMDGPU(0): EDID vendor "SGN", prod id 4544
#[    86.623] (II) AMDGPU(0): Printing DDC gathered Modelines:
#[    86.623] (II) AMDGPU(0): Modeline "800x1280"x0.0   73.20  800 860 876 936  1280 1290 1294 1304 +hsync +vsync (78.2 kHz eP)

Modeline "1280x800_58"   75.00  800 860 876 966  1280 1290 1294 1334 +hsync +vsync
#           (Label)        (clk)     (x-resolution)        (y-resolution)
#                            |
#                    (pixel clock in MHz)

Option "PreferredMode" "1280x800_58"


Option "LeftOf" "DisplayPort-1"
#Option "LeftOf" "DisplayPort-0"
#Option "LeftOf" "DisplayPort-2"

Option "Rotate" "left"


# Option Enable and Option Disable is broken

#https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=21280
#        Option  "DPMS"  "true"
#        Option  "Disable" "true"


#Option "Enable" "off"
#This optional entry specifies whether the monitor should be turned on at startup. By default, the server will attempt to enable all connected monitors. (RandR 1.2-supporting drivers only)

#Boolean options may optionally have a value specified. When no value is specified, the option’s value is TRUE. The following boolean option values are recognised as TRUE:
#1, on, true, yes
#and the following boolean option values are recognised as FALSE:
#0, off, false, no

EndSection

Dass der Bildschirm dann nur mit 58Hz anstatt 60Hz betrieben wird, ist für mich belanglos.
Nicht belanglos ist 6Watt anstat 30Watt im Idle im Dual Monitor Betrieb WHQD@74Hz und 1280x800@58Hz

Code:
HDMI-A-0 connected primary 1280x800+0+0 left (normal left inverted right x axis y axis) 800mm x 1280mm
   1280x800_58   58.20*+
   800x1280      59.97 +


Fazit Jonsbo Gehäuse

Das Gehäuse ist sehr leicht und kompakt. Das Display weis zu gefallen. Auf die möglichen Einsatzzwecke des Displays wurde bewusst verzichtet. Technisch gesehen ist es ein zweiter Bildschirm mit HDMI Anschluss. Auf die Größe der Komponenten und die Verlegung der Kabel muss man etwas mehr achten. Dies ist der leichten und kompakten Bauweise des Gehäuse geschuldet. Das Gehäuse verfolgt den Clean Look Style. Deshalb verzichtet der Hersteller bewusst auf den Reset-Taster, Firmen-Logos und bietet eine 4polige 3.5mm Klinkenbuchse an anstatt zwei 3.5mm Klinkenbuchsen. Nur eine USB-A und eine USB-C Buchse stehen neben einem Einschalter an der Gehäusefront zur Verfügung. Zum kurzfristigen Anstecken eines USB-Sticks mag dies ausreichen, für den Rest muss man die Rückwärtigen Anschlüsse des Mainboards verwenden.


Die Wertung soll der geneigte Leser selbst durchführen. Je nach Einsatzzweck wird dies unterschiedlich sein.

  • kompaktes, leichtes Gehäuse erfordert Kabelmanagement und sorgfältige Auswahl der Komponenten-Baugröße.
    • 2x 140 mm Lüfter am Boden eher unmöglich mit ATX Mainboard.
    • Deckenradiator Maximalgröße schränkt Netzteilgröße und Grafikkartengröße massiv ein
    • Grafikkartengröße Maximalgröße schränkt Verwendung Festplattenkäfig bzw. Netzteilgröße bzw. auch Deckenradiatorgröße ein.
  • Display
    • Display kann im Gehäuse verwendet werden
    • Display kann als externes Display auch am Schreibtisch verwendet werden
    • Display Bild Qualität ist sehr gut
    • Display Helligkeitsverstellung sehr einfach aufgrund Drucktaster auf der Seite
    • Standard USB-C auf USB-A Kabel, wie es jeder als Android Smartphone Ladekabel kennt.
    • Kabel können ausgetauscht werden
    • Display Anzeige wird im Hochformat dargestellt, interne und externe Montageposition des Displays ist im Querformat, Darstellungsposition muss in der Software auf Querformat gedreht werden
    • keine Möglichkeit vorgesehen das Display im Hochformat im externen Modus zu betreiben
    • keine Zugentlastung für Kabel vorgesehen im externen Modus
    • Mini-HDMI Kabel ist ein Spezialkabel das nicht so üblich ist.
    • 130cm Kabellänge für Mini-HDMI auf HDMI und USB-C auf USB-A kann wenn das Display als externer Bildschirm verwendet wird vielleicht zu kurz sein.
  • Clean Look
    • keine Markennamen oder Aufschriften
    • 4 poliger 3.5mm kombinierter Klinkenanschluss anstatt zwei 3 polige 3.5mm Klinkenanschlüsse
    • kein Reset-Taster
    • nur 1x Front USB-A mechanisch
    • nur 1x Front USB-C mechanisch
    • Abdeckung auf der Rückseite, welche die Schrauben der PCIE Erweiterungskarten wie Grafikarten usw. verdecken
  • keine verbauten Lüfter
  • kein verbautes Netzteil
  • keine beiliegenden Gehäuse-Lüfterschrauben
  • keine beiliegenden Klettverschluss-Kabelbinder
  • keine vertikale Grafikkartenmontageposition
  • keine Stütze für schwere Grafikkarten.
  • Standfüsse müssen bei gewissen Bodenlüfterpositionen zur Montage kurzfristig entfernt werden.
  • keine Werkzeuglose Montage, z.B. bei den PCIE Erweiterungskarten wie Grafikkarten usw.
  • noch mehr Positionen für Kabelbinder mit einheitlicher Breite
 

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Sehr sehr viel Mühe gegeben.
Ich muss noch mal richtig lesen, aber kann jetzt schon beim Überfliegen sagen das da richtig Arbeit drin steckt und das man da einfach merkt wenn jemand dankbar ist und mit diesen Details eben auch Dankbarkeit signalisiert! Hut ab !

Tante Edit:

Denn: Sag mal den Staubfilter selbst, jab ich den übersehen?

Könnte man den auch auf den Deckel packen ?
Immerhin ist das ja ein "der muss auf den Schreibtisch - Gehäuse" ;)

Da wäre im Deckel ein Staubfilter gegen fallenden Staub gar nicht mal so blöd ;)

Ah, jetzt sehe ich ein Bild mit Staubfilter. Mmhhh, seltsam.
Der Filter ist zwar schön dick und dadurch auch stabil, trägt aber ungeheuer auf und verdeckt den ohnehin schon knappen Raum für Zirkulation noch mehr.
Achja, um ihn abzunehmen muss man dann wohl das Gehäuse kippen.

Irgendwie semi-cool ;)

Rechner auf den Tisch und Filter weglassen wäre meine Empfehlung.
Wobei ich selbst keinen Platz auf dem Tisch hätte womit ein Gehäuse mit Display in der Front für mich persönlich auch keinen Mehrnutzen hätte. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Servus.

@Raptor[TP]

Jetzt kommt nur mein Standpunkt - manche mögen eine andere Meinung dazu haben.

Der Staubfilter ist in einem Bild, eher am Ende des Lesertests zu sehen. https://www.hardwareluxx.de/community/attachments/20230701_002607-jpg.899436/

Es war eine bewusste Entscheidung gewisse Dinge zusammen zu ziehen. Ein Bild um mehrere Dinge zu zeigen. Nach getaner Arbeit, sieht man, da haette ich noch ein Foto gebraucht und dort, usw. Es gab eine massive Zeitüberschreitung als ich dafür reserviert hatte. Mein Anspruch ist es, gute Arbeit abzuliefern.

Der Staubfilter macht nur unten Sinn, aufgrund der Bauform. Auch blasen die Grafikkarten meistens nach oben Richtung Prozessor Kühlturm.

Ich habe ein Meshfiy 2. Kurzfristig habe ich es auch ohne Staubfilter benutzt. Irgendwann mit oder ohne Staubfilter, muss man den ganz feinen Staub mit der Hand mit ESD Wrist Band runterwischen von den Lüftern usw.. Ich tendiere eher zu keine Staubfilter und mehr Mesh Material wegen mehr Luftdurchzug im Gehäuse.

Immerhin ist das ja ein "der muss auf den Schreibtisch - Gehäuse" ;)

Da bin ich anderer Meinung. Das Display ist sehr gut als Zweit-Bildschirm am Schreibtisch für Gnu Gentoo Linux am Desktop. Dieser Bildschirm wird meinen HP1955 Bildschirm ersetzen. Der Idle Verbrauch ist jetzt 6Watt laut radeon-profile. Das "Stromkabel" USB-A Kabel steckt am Hauptmonitor PA278QV und USB-C auf diesen Bildschirm. Das 3 Meter Mini-HDMI auf HDMI Kabel versorgt das Display mit dem HDMI Bildsignal. Das Gehäuse steht schick neben mir am Boden neben meinem Holzschreibtisch.

Vorzüge des Jonsbo Gehäuse

Das Gehäuse ist für Kunden, die etwas sehr kleines und edles haben wollen. Einmal hinstellen und damit Freude haben wollen.
Das Jonsbo Gehäuse hat oben viel, viel mehr Platz im Deckel und ist kompakter. Wenn man an die Mainboardoberseite muss oder an das Netzteil, hat das Jonsbo Gehäuse sehr viele Vorzüge. Wenn man nicht viel zerlegt oder umbaut, nur 1x im Jahr die Wärmeleitpaste erneuert wird man sehr glücklich damit.

Mir war nicht bewusst, wie leicht der ganze verbaute Rechner im Jonsbo Gehäuse ist. Das Meshify 2 ist sehr viel schwerer wenn man es mit den Komponenten herumträgt. Das Jonsbo Gehäuse ist viel leichter im verbauten Zustand herumzutragen.

Als Gaming Rechner ist das Jonsbo Gehäuse für eine Wohnung zu bevorzugen. Es ist sehr kompakt und leicht und schön anzusehen. Beim Gaming wird es nie extreme Lastszenarien geben als bei Benchmarkdurchläufe usw. wordurch der Noctua NH-D15 mit nur einem Lüfter sicherlich ausreichend sein wird.


Mainboard Umbau wegen Bastlerdrang, Wissensdrang, dauerhaftes Optimieren.

Ich werde aber das Mainboard umbauen müssen in das Meshify 2.
Einerseits weis ich jetzt, dass ein Intel Asus Mainboard Modul auch eine normale WLAN Karte benötigt, diese muss ich nachkaufen.

Dieses WLAN Modul passt mechanisch in mein Mainboard, scheinbar verbaut Intel, seufz Müll, nicht die vollständige Elektronik in dieses WLAN Module. Da ich auch die externen Antenne und das Metallgehäuse brauche, wird einfach das WLAN Notebook Modul nachgekauft.
(M.2 Key E WiFi Card, 3000Mbps BT5.1 Triple Band Wireless Network Card (2.4G/5G/6G), WiFi GO AX201 CNVio 2 Wireless Adapter for Prime H610M A, ROG Strix B5600000 I Gaming)
Ich will keine USB WLAN Lösung haben, auch wenn mich dies dann bis zu 50€ in Summe kostet. Mir war sehr wohl bewusst um 10€ gibt es USB WLAN. Jetzt sind schon 20€ in dieses Asus-Go Gehäuse geflossen und bald noch weitere 30€ für ein WLAN Notebook Steckmodul.

Im Meshify 2 habe ich aber 200 Cinebench R23 Punkte mehr als im Jonsbo Gehäuse. Jetzt besitze ich aber die Offset Noctua-Montage-Klammern und eine gleichgute Wärmeleitpaste Arctic MX-6, welche im Meshify 2 nicht getestet wurden. Im Meshify 2 muss man nicht so viel zerlegen um an die Teile ranzukommen. Das Kabelmanagement und der Platz für Kabel ist besser. Eine defekte Festplatte kann einfach abgesteckt und rausgezogen werden im Meshify 2. Schlussendlich ist das Totschlagargument die fehlenden 200 Cinebench Punkte und der Zwangsausbau des Mainboards wegen dem WLAN. Auch möchte ich beide Lüfter mit der anderen Arctic MX-6 Wäremeleitpaste mit den Offset Montage Klammern testen. Falls diese keinen Mehrwert bringen, wird es an amazon.de retourniert. Es gibt derzeit erste Anzeichen, dass diese offset Montageklammern von 7mm keinen Mehrwert bieten, dies muss noch verifiziert werden im Meshify 2.

Ich bin ein Funktion vor der Optik Mensch. Ich bevorzuge ein leichtes ein bzw. ausbauen bzw. tauschen der Komponenten und eine bessere Kühlung.

Das Meshify 2 ist ein Klotz. Kühlung, Platz für Teile braucht eben Volumen. Viel Platz bedeuet auch ein sehr viel schwereres Gehäuse.

Das Display vom Jonsbo wird behalten und weiterverwendet. Das ist sehr gut und gefällt.


Der Filter ist zwar schön dick und dadurch auch stabil, trägt aber ungeheuer auf und verdeckt den ohnehin schon knappen Raum für Zirkulation noch mehr.
achja, um ihn abzunehmen muss man dann wohl das Gehäuse kippen.

Irgendwie semi-cool ;)

Leicht kippen und ohne zu schauen ist der Staubfilter in 5 Sekunden entfernt im laufenden Betrieb gerade.

Ich bin eher für mehr Luftdurchzug. Der Staubfilter ist so ein Plastik Gitter. Den feinen Staub wird man, mit oder ohne Staubfilter, nur mittels ESD Wrist Band und mit der Hand abwischen können wenn die Hardware ausgeschaltet ist.

--

Ich freue mich, wenn jemand Rückmeldungen hat zum Text oder zur Struktur. Ich habe den Text sehr oft Korrektur gelesen.
Gute, brauchbare Fotos anzufertigen ist sehr schwer.
Guten, brauchbaren Text anzufertigen ist noch schwerer.

--

Ich darf noch das WIFI Steckmodul kaufen - wenn dieses vorhanden ist - wird es an einem Wochenende am Mainboard verbaut - und dann wandert die Hardware in das Meshify 2 retour.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehr schöner Test!
Einer der ausführlichsten und besten die ich bisher gelesen habe. (y)

Nun bin ich zwar einer der eher große Gehäuse bevorzugt (ich habe für meinen Desktop-PC ein Cooler Master Cosmos C700M im Einsatz, was für ein rein luftgekühltes System aber sicherlich Overkill ist ;)).
Trotzdem schadet es ja nicht mal über den eigenen Tellerrand hinweg zu schauen, andere Mütter haben schließlich auch schöne Töchter. ;)

Aber für meinen Zweitrechner (der eine selbst gebastelte Mischung aus HTPC und Microserver darstellt) nutze ich ein Bitfenix Prodigy mit ITX Mainboard (die alte Version, nicht die Neuauflage).
 
Da bin ich anderer Meinung. Das Display ist sehr gut als Zweit-Bildschirm am Schreibtisch für Gnu Gentoo Linux am Desktop.
da geb ich dir recht. Eben nicht ...

schick neben mir am Boden neben meinem Holzschreibtisch


Ich persönlich würde das Gehäuse maximal in einem DIY NAS nutzen - da müsste man dann aber auch wieder für mehr HDD Plätze sorgen.

Das mit dem Staubfilter hab ich gesehen, ja leider etwas unglücklich gestaltet.
Manche Gehäuse bieten die Möglichkeit es einfach direkt vorne rauszuziehen. Was ich als optimal empfinde wenn der Filter eben steif genug gestaltet ist.

Gewicht: 7kg vs 10kg - für Gehäuse alles nicht schweres.
 
Danke. Meiner Meinung nach muss man vollbestückte Gehäuse - Einsatzszenario 1 vs Einsatzszenario 2 vergleichen.

Mir ist jetzt bewusst, es war ein ungleicher Vergleich meinerseits.
Äpfel: Ein fast leeres Jonsbo Gehäuse
vs
Birnen: Teil- bzw. Vollbestücktes Meshify 2.

Mir fehlt bei dieser Angabe 10.5Kg, wie diese zu Stande kommen, welche Teile verbaut sind für 10.5kg.

Bis vor kurzem waren alle HDD Trays verbaut und bestückt mit Festplatten. 8x SATA Laufwerke bei nur 6x SATA Ports vom MSI B550 Gaming EDGE WIFI Mainboard.
Ich habe vor kurzem etliche 2.5" HDDs verkauft für einen symbolischen Restwert, 2x 3.5" HDDs sind mir bei gnu shred gestorben.
Deshalb hängen auch diese SATA Kabel so lieblos im Gehäuse. Foto kurz vor dem Umbau.

Vielleicht ist auch das Stück Fichten-Massivholz unten zu schwer. Das Stück Fichte wurde eingezogen um die Netzteilkammer von der Hauptkammer zu trennen.

20230624_171815.jpg


Es gibt noch eine Plastikabdeckung die bewusst vor kurzem nicht mehr vorne reingedrückt wurde. Diese verdeckt die Schrauben rechts von den Festplattenaufnahmen.
Die aufgeklebten Bodengleiter auf den Arctic P14 Lüfter waren mein Versuch der Entkopplung der Lüfter, d.h. Versuch die Lüfter das subjektiv wahrgenomme Geräusch zu verändern. Da öfters die Lüfter gewechselt wurden, und die Einbaurichtung gedreht wurden, sieht man diese manchmal im Bild.

20230624_171558.jpg


20230624_144429.jpg


20230624_144947.jpg
 
Ist halt nicht einfach.
Dann kommt einer mit Custom Loop samt CU Radiatoren und schon sieht es wieder anders aus was eben das Gewicht angeht :)

Geht ja auch bei den Temps genauso weiter.
CPU/GPU UV ja/nein. Eigene Lüfterkurve usw. alles echt nicht einfach und definitiv aufwendig.

Ich wollte auch nur konstruktive Kritik bereitstellen.
Dein Aufwand respektiere ich sehr. Verdient das du eben das Gehäuse bekommen hast :)
 
Bitte nicht missverstehen. Danke für die Rückmeldung.

Das Thema Temperatur usw. habe ich immer noch nicht für mich beantwortet.
Von der Physik sehr interessant.
Mittlerweile betrachte ich die Angaben von Noctua und Artic sehr viel anders im Bezug auf die Lüfter und Wärmeleitpasten. Diese beiden Hersteller sind meine Haupt-Hardware-Lieferanten. BeQuiet werde ich eher keine Produkte mehr erwerben. Grund. Dark Rock Pro 4 bzw. Pure Base 500. bzw. die Stock Lüfter vom Pure Base 500.
 
Zuletzt bearbeitet:
Informativer Test, danke dafür. Du hast da auch eine Sache erwähnt, die ich gar nicht so auf dem Schirm hatte, nämlich, dass es evtl. Problem mit 140er Lüfter unten geben kann. Auf dem Mainboard würde ich unten nur die Lüfter und die Gehäuse-Kabel anschließen. Aber selbst bei den Gehäuse-Kabeln erwähntest du ja, dass dann ein 140er Lüfter nicht passt. Auf deinen Fotos sieht es mir aber eigentlich nur nach einem Problem mit den SATA-Kabeln aus, die anderen ließen sich doch noch etwas anwinkeln, damit die Lüfter passen. :unsure:

Wie ist denn die Geräuschkulisse von den Lüftern unten auf dem Boden? Sorgt die leichte Erhebung dafür, dass kein lauteres Geräusch vom das Ansaugen der Luft durch das Gitter entsteht?
 
Wie ist denn die Geräuschkulisse von den Lüftern unten auf dem Boden? Sorgt die leichte Erhebung dafür, dass kein lauteres Geräusch vom das Ansaugen der Luft durch das Gitter entsteht?

Subjektiv gesehen ist das Jonsbo Gehäuse um etliches leiser und angenehmer als das Meshfiy 2.
Angenommen man hat nur das Geld für 3 Arctic Lüfter im Gehäuse. Die zweite Einschränkung, die Kühlleistung des CPU Kühlturms wird ignoriert aufgrund der geringen Kühlturmbauhöhe im Jonsbo.

Ich tüftle viel herum, tausche Lüfter, Lüftergrößen, Lüfterhersteller, CPU Kühlturm, Wärmeleitpasten, Lüfterkurven, usw. Ob mehr als 3 Lüfter sinn machen im Jonsbo wage ich anzuzweifeln aufgrund meiner persönlichen Erfahrung mit dem Meshify 2. Da gibt es sehr viele Meinungen wie der Luftstrom sein soll. Und auch einen angeblichen "Kamineffekt" in einem Gehäuse. Mehr Lüfter verursachen auch eine größere Lärmkulisse. "Schall addiert sich".

Ob mein Jonsbo Recher am Parkettboden mit PolyUrethan Lackbeschichtung ruhiger ist als z.B. ein Jonsbo Gehäuse am Schreibtisch der näher zum Benutzer steht? Oder wenn dieser auf einem Teppich steht? Schwer zu sagen.

Ich weis nur, dass FA. Noctua, mir vor kurzem per Email eine Antwort gegeben hat. Die Lüfter werden laut Norm in einem 1 Meter Abstand zum Mikrofon in einer speziellen Kammer gemessen. Wenn man näher als 1 Meter zum Lüfter sitzt, wird es viel lauter. Ich sitze, laut Rollmasband, 110cm entfernt, naeheste Kante des Jonsbo Gehäuse zu meinem Ohr. Deshalb steht auch der Rechner am Boden und nicht am Schreibtisch.
Noctua weist auch darauf hin, dass es gewisse Effekte gibt. Ich nenne diese Resonnanzen. Man kann keine allgemeingültige Antwort geben. Es kommt auf den Aufbau an, und auf die Drehzahl der Lüfter, ab wann diese Anfangen zu schwingen. ... Alles mit meinen eigenen Worten zusammengefasst.

Deshalb empfehle ich, Rechner am Boden und lieber, wie ich 3 Meter Kabel für Bildschirm, USB usw. kaufen. Je weiter der Rechner entfernt steht, desto weniger nervig laut sind die verbauten Lüfter im Gehäuse. Jeder ordentliche Bildschirm hat sowieso einen verbauten USB HUB, gewisse Tastaturen haben auch einen USB HUB. Das meiste wird sowieso heutzutage am USB angesteckt. Da ist die Platzierung vom Rechner relativ egal.

Ich bleibe bei dieser Aussage.

Beitrag automatisch zusammengeführt:

Positiv beeindruckt bin ich vom Jonsob Gehäuse. Aufgrund der Vernietung bzw. Aufbau des Jonsbo Gehäuse neigen die Arctic Lüfter weniger zu Nebengeräusche bzw. Eigenresonanzen. In dieser subjektiven Betrachtung ist das Jonsbo Gehäuse weit überlegen. Dadurch konnten die Lüfter mit höherer Drehzahl betrieben werden im Jonsbo Gehäuse D41. Das Jonsbo Gehäuse hat es mir ermöglicht zu sehen, dass mindestens einer von den zwei Arctic P12 Bodenlüfter ab 80% der Lüfterregelung laut Bios eine Unwucht hatte. Diese Lüfter waren mit Y-Kabel miteinander an einem PWM-Lüfter-Anschluss des Mainboards angeschlossen. Um diese Frequenzen zu messen benötigt man einen Raum der entsprechend ausgestattet ist, mit schallabsobierenden Material, Hochleistungsmikrofonen und Software welches die Spektrallinien dann analyisiert. Auch das Netzteil sollte dann im Passiv Modus laufen, usw.. Dies wird eine Privatperson üblicherweise nicht haben. Auch wird Schall unterschiedlich aufgenommen pro Person.


Der Grund warum ich dieses Wochende zum Meshify 2 zurückwechsle sind.
Intel WLAN Karte sind teilweise nicht kompatibel. Diese muss ich austauschen. Fehler von mir, da ich einen Fehlkauf getätigt hatte. Deshalb muss ich das Mainboard ausbauen.
Ich will unbedingt den M2 Slot fürs WLAN vom Mainboard benutzen. Ist keine rationelle - wirtschaftliche Entscheidung. Mindestens 200 CB R23 Punkte mehr vor dem Umbau - vermute es werden noch mehr Punkte werden. Kabelberg unter dem Netzteil ist unschön - geringes Risiko - stört mich extrem, das Kabel in die Nähe vom Bodenlüfter oder zum Grafikkartenlüfter kommen. Wenn Kabel in Lüfterblätter reinkommen habe ich ein Problem. Keine Möglichkeit eine defekte Festplatte einzeln auszubauen aufgrund Platzmangel im Jonsbo. Neuere Noctua Montageklammern, welche bei keiner Verbesserung von CB R23 dann auch retourniert und reklammiert werden. Gegenprüfen ob die Arctic MX6 Paste unbrauchbar ist. Kann ich erst wenn ich alles im Meshify 2 erneut habe.

Den Kabelberg sieht man sehr schön vom Test von silent_girl

Ich bin halt ein Tüftler. Vermutlich aufgrund dessen verwende ich gnu gentoo linux und repariere ich gerne Dinge. Ich will auch die Teile irgendwann ans Limit bringen. Das Meshify 2 ist halt viel, viel flexibler für Tüftler. Meshify 2 vs Jonsbo ... das sind zwei verschiedene Käuferschichten. Jonsbo ist halt ein preisgünstiges und gutes Mainstream Gehäuse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jonsbo ist halt ein Mainstream Gehäuse
Das ist aber eine sehr pauschale Aussage.
Und ein Gehäuse mit Mesh in der Front vs ein Gehäuse mit nem Display in der Front .... ja also. Ich glaube das ist eindeutig.

Gerade Fractal ist bekannt für die Mainstream Gehäuse.
Nicht schlecht, aber eben nix außergewöhnliches. Da traut sich Jonsbo definitiv mehr.
 
Problem mit den SATA-Kabeln

Das ist subjektiv.

Einigen wird es egal sein, die Kabel mit einem Lüfter ans Mainboard zu quetschen. Eine gute Praxis ist es nicht. Der geringe Biegeradius sagt mir auch nicht zu. Die Rückwand, die Kabeldurchführung von der Rückwand in die Hauptkammer und die Mainboard Montagepositon verlangt einen sehr extremen Kabelbiegeradius. Solche Biegeradien will man üblicherweise vermeiden. einen 270° Wendung ist mir halt zu extrem. Vorne vorbeigehen ist schwer, weil die mögliche Lüfterposition stört. Ich habe getrickst aufgrund Flachbandkabel bei den SATA Kabel, diese lassen sich leichter verlegen.

Ich habe deshalb den versteckten Hinweis nach einem kleineren Mainboard als ATX als Empfehlung versteckt im Text.

--

@Raptor[TP] Der letzte Satz war dazu da, um das Jonsbo nicht zu negativ darzustellen.
Trauen ist bei mir etwas anderes z.B. das Yeston Cute Pet Case.

Es geht Richtung Fractal Anhängertum bei mir.
Fractal hat schon ein besseres Handbuch und experimentiert schon einiges. Das Fractal Torrent oder Fractal North, nicht die klein-variaten davon, sind schon ungewöhnlicher.
Einerseits geht es Richtung viel Airflow. Anders geht es Richtung Holz. Holz gefällt mir sehr gut.
Das Fractal Meshify C, ist Käse wie ein Pure Base 500 oder wie viele HP Microtower oder die ASUS D500SC oder Lenovo Gegenstücke. Leider kenne ich diese Produktnamen nicht mehr. Käse im Bezug - in Ordnung - Aber .... und ... und ... und ...

Das Jonsbo ist für mich Mainstream. Einerseits kann man es empfehlen. Anderseits preislich. Nichts ausergewöhnliches. Erfüllt seinen Zweck. Optisch schön
 
Zuletzt bearbeitet:
Denkt bitte auch an Boards die den USB 3.0 Header unten haben, da ist dann Feierabend mit Lüfter.

Stimmt. Das Torrent ist mal was anderes. Das North hat Holz in der Front (kannste dir an jedes x-beliebige selbst dtan babben)

Jonsbo UMX oder Mod Serie ist weniger Mainstream als ein Meshify, Focus oder Define.
So langsam tut sich aber auch bei Fractal was. Die Define Serie war zum Schluss "ermüdend" ...
 
Ich habe gestern das Display zerlegt.

Um das Display im Hochformat verwenden zu können, so wie die "Ansteuerelektronik" verschalten ist, wollte ich ein Gewinde reinschneiden.
Ich muss leider sehr altes - Reste Werkzeug benutzen.
M3 war zu klein für diese beigelegten Abstandsbolzen
M4 war zu groß für diese beigelegten Abstandsbolzen.

Die Rückwand des Displays, laut Späne vom Bohren, ist aus Metall.

Entweder icn kann mir einen 3.5mm Gewindeschneider ausborgen oder ich muss mir etwas aus Pappelsperrholz basteln. Ziel ist es das Display im Hochformat zu verwenden. Schmales Hochformat erscheint mir sinnvoller für das Display.

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Die Rückwand kann man ruhig abnehmen, es wird nur von Philipps-Schrauben gehalten. Darunter ist eine sehr kleine Printplatte welche dann mittels Flachbandkabel das Display ansteuert.
 
Das Jonsbo ist für mich Mainstream. Einerseits kann man es empfehlen. Anderseits preislich. Nichts ausergewöhnliches. Erfüllt seinen Zweck. Optisch schön

Ich klinke mich da mal ein.^^

Mainstream sieht für mich anders aus:





es leigt wie immer daran, was man daraus macht.
 
Klar kann man seine "Innereien" hübsch gestalten und da reinpacken.
Das kannste aber genauso in jedes andere Gehäuse auch.

Dadurch das eben das Frontpanel unten rechts ist, muss das Teil auf den Tisch. Wäre nix für mich.
Weder Platz, noch Lautstärke irgendwie zu machen.

Mit einer der Hauptgründe warum der PC für mich unter den Tisch muss.
Damit er leise ist. Da dies immer eine subjektive Erfahrung ist, was Lautstärke betrifft, bitte solche Kommentare sparen wie:

"Musste richtig einstellen"
"mit Wakü gar kein Thema"
"zieh doch einfach Kopfhörer an"

"Hübsch" bleibt der PC auch unterm Tisch. Soooo nötig hab ich es nicht, das immer sehen zu müssen.
Wenn ich Temps usw. erfahren will, drück ich einfach F9 und mein MSI AB OSD geht an. xD ... und brauch auch kein extra Strom.
 
Den Bildschirm kann man extra auf den Tisch stellen.

Ich werde es umbauen, damit es in der sinnvolleren Hochformat, so wie die Ansteuerelektronik zu verwenden ist.

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Laut Noctua Support werden Lüfter-Lautstärke in einem Meter Abstand gemessen.
Ich habe jetzt den Rechner an die Wand verfrachtet, damit er weiter vom Ohr entfernt ist. Eingeschaltet wird mittels Schuko-Steckerleiste. Das Mainboard hat eine Funktion bei Restore Power Loss - den Rechner einzuschalten. Vom Standby bin ich kein Freund. Hierfür hat man auch die CR2032 Batterie-Zelle am Mainboard.

Habe testhalber 1x 30-35€ Noctua Lüfter mehr verbaut. Etwas besser ist es, aber der zielführende Weg bezüglich Lautstärke ist es, längere Kabel zu verwenden und den Rechner weiter weg vom Ohr zu platzieren.
 
super test danke dafür, man sieht allein schon mit dem internen usb-2 Header, dass du dir Gedanken gemacht hast und der Test is sehr ausfühlich und die Bilder Top VIELEN DANK
 
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