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Intel mit guten Quartalszahlen: Spectre- und Meltdown-Fix "in-silicon" noch 2018

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Intel hat seine Zahlen für das vierte Quartal 2017 sowie das Gesamtjahr 2017 veröffentlicht. In den letzten vier Monaten des vergangenen Jahres hat Intel einen Umsatz von 17,1 Milliarden US-Dollar gemacht, der Gewinn lag vor Steuern bei 5,4 Milliarden US-Dollar, durch eine Steuerreform wurde eine Einmalzahlung fällig, wodurch Intel nach Steuern einen Verlust von 0,7 Milliarden US-Dollar schreiben musste.Für das gesamte Jahr 2018 kann Intel einen Umsatz von 62,8 Milliarden US-Dollar verbuchen, der Nettogewinn lag bei 17,9 Milliarden US-Dollar. Den größten Anteil des Umsatzes und Gewinns macht Intel mit der Client-Sparte, wozu auch die klassisches Desktop-Prozessoren...

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RayKrebs

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"Intel erwartete keinen größeren Einfluss der beiden Sicherheitslücken Spectre und Meltdown auf das finanzielle Ergebnis"
Ich hoffe aber doch. Sehr großspurig von Intel so eine Aussage!
 

Bob.Dig

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Das wird sich erst zeigen, nachdem schwarze Koffer des Besitzer gewechselt haben.
 
H

HW-Mann

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Erst sagen sie, dass es Jahre dauern wird, bis man man hardwareseitig die Designs brauchbar gefixt hat.

Jetzt wenn es um die Börsenwerte geht, sagt man, dass Q4/2018 fixed Hardware kommt.

Ich glaub Intel kein Wort mehr nach:

- Z270 -> Z370 als angeblich neuer Chipsatz
- Z370 als neuer Chipsatz
- dem ganzen Spectre/Meltdown Informationsproblem
- überstürzten Launches
- fehlerhaften fixed UEFI files, inkl. Rückzug derer
 

Bob.Dig

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intel an die Politik, was sonst. :d
Es geht dabei um möglichen Austausch bzw. Schadenersatz
Intel erwartete keinen größeren Einfluss der beiden Sicherheitslücken Spectre und Meltdown auf das finanzielle Ergebnis
 

DragonTear

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Naja, im Moment ist noch immer kein Schädling aufgetaucht der die Schwachstellen ausgenutzt hätte. Also davon einen Schaden zu benennen, ist man entsprechend noch viel weiter entfernt.

Die Kosten Updates einzuspielen kann man wohl kaum auf Intel abwälzen, denn es war beim Kauf klar dass man aus welchen gründen auch immer, updaten muss. Das gilt auch fürs Bios.

Am ehesten noch wegen den Ausfällen durch das fehlerhafte update, aber sowas kommt immer wieder vor, weswegen kein Sys Admin das gleich auf allen Produktivmaschinen aufspielt.

Ob man die Leistungsminderung geltend machen kann, dürfte in Jahre langen Gerichtssttreits enden.
 
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Hardwareaner

Banned
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"Intel erwartete keinen größeren Einfluss der beiden Sicherheitslücken Spectre und Meltdown auf das finanzielle Ergebnis."

Der Standardspruch um Aktionäre zu beruhigen. Was daraus wird, werden wir in einem Jahr wissen.
Alleine für den bisherigen Umgang mit verzögerten und fehlerhaften Updates gehört ihnen ein finanzieller Denkzettel verpasst. Was haben die denn das letzte halbe Jahr gemacht? Eier geschaukelt?
 

Thrawn.

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Das ist doch schön dann kommen die Mainstream 8 Kerner schneller und ich kann zuschlagen :)
 

unl34shed

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We're working to incorporate silicon-based changes to future products that will directly address the Spectre and Meltdown threats in hardware. And those products will begin appearing later this year.
Quelle: Intel (INTC) CEO Brian Krzanich on Q4 2017 Results - Earnings Call Transcript | Seeking Alpha

Also wohl kein kompletten Fix dieses Jahr, sondern eher nur die Erleichterungen für den Workaround.

Ronak and his team are accountable for doing the microarchitecture of our cores and they started making the changes in the products for our future. And you can look at those as, I'll call it refinements, so that the OS and firmware have to do less heavy lifting
Quelle: https://s21.q4cdn.com/600692695/files/doc_downloads/INTC-USQ_Transcript_2018-01-03.pdf

Meiner Meinung nach wurde in die Aussage zu viel rein interpretiert und wohl auch gehofft.
 

Jousten

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Hat man doch bei VW gesehen, dass selbst größere Skandale wie "Dieselgate" solch riesige Konzerne eher relativ kalt lassen. Schade eigentlich, denn für so einen Mist gehört denen ein ordentlicher Denkzettel verpasst.
 

DragonTear

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Hat man doch bei VW gesehen, dass selbst größere Skandale wie "Dieselgate" solch riesige Konzerne eher relativ kalt lassen. Schade eigentlich, denn für so einen Mist gehört denen ein ordentlicher Denkzettel verpasst.
Vergleiche die beiden Dinge nicht, denn das ist einfach nicht das Selbe.
VW hat absichtlich gehandelt!
Intel zu 99.9%iger Wahrscheinlichkeit nicht (sonst wäre das Problem nicht so ähnlich auch in ARM zu finden >_> Es sei denn, gewechselte Mitarbeiter haben da ganze Technikblöcke übernommen... ).

Bei VW kann/sollte man mit der Absicht, ein Wiederholen von solchen Praktiken zu verhindern, nicht mehr kaufen.
Intel wird man aber wohl kaum so zwingen NOCH akurater bei der Entwicklung zu sein. Da sind einfach Grenzen des _menschlich_ machbaren gesetzt.
Kann mich da nur wiederholen: Jetzt wo es raus ist, ist natürlich alles so super eindeutig, aber es gibt schon Gründe wieso das binnen 20 Jahren nicht festgestellt wurde.
Könnte allerdings schon sein dass man jetzt vermehrt Dinge in hardware finden wird, weil man womöglich relativ wenig gesucht hat.
 
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unl34shed

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Das sie den Fehler absichtlich eingebaut haben bezweifel ich auch.

Aber, dass sie Coffee Lake noch so überhastet released haben kann man Intel schon vorwerfen. Denn da wussten sie es schon offiziell. Auf der anderen Seite geht man ja sogar schon von 2015 aus, als sie davon wussten, und da wundert es, dass schon, dass man es nicht mal versucht hat still und heimlich in Hardware zu fixen.
 

smalM

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2018 sollen endlich die ersten 10-nm-Produkte bei Intel vom Band rollen. Ab dem 2. Halbjahr 2018 soll die Massenproduktion anlaufen. Damit liegt Intel inzwischen gut drei Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan, der allerdings zwischenzeitlich auch immer wieder angepasst wurde.

Das ist das eigentlich Interessante: Intel hat es doch tatsächlich geschafft innerhalb von nur 10 Jahren einen technischen Vorsprung von einer ganzen Node-Generation zu verspielen.
 

noobsKiLLed

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Das ist das eigentlich Interessante: Intel hat es doch tatsächlich geschafft innerhalb von nur 10 Jahren einen technischen Vorsprung von einer ganzen Node-Generation zu verspielen.

Mangels Konkurrenz. Immer ein kleines Stückchen besser zu sein als der einzige Konkurrent reicht
 
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