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Hot Chips 33: IBM Z Telum - 5+ GHz und viel Cache

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IBM hat mit dem Telum die nächste Generation seiner Z-Chipserie vorgestellt. Allerdings schlägt IBM hier einen anderen Weg ein: Schlanker, dafür aber deutlich flexibler soll die neue Generation sein. Im Herbst 2019 wurde der z15 vorgestellt. 12 Kerne erreichten einen Takt von 5,2 GHz. Der L2-Cache ist hier 4 MB groß, der L3-Cache wurde im Vergleich zum Vorgänger auf 256 MB verdoppelt.
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hRy

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Ich nehme an ein angepasstes Linux würde zum Einsatz kommen?
Die Rohdaten sind schon enorm. Da fragt man sich warum IBM dem Consumermarkt den Rücken kehrte. Denn CPUs bauen können die nach wie vor.
 

Holzmann

The Saint
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but can it run cysis?
 

Don

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Finde es sehr gut auch mal News hier aus der Mainframe Welt zu lesen. Arbeite beruflich mit Z15 Systemen (z/OS).
Die CPUs sind aus technischer Sicht interessant und ich glaube man weiß gar nicht, auf wie viele Services man täglich so zugreift, die diese Hardware verwenden.
 

1701

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Die Rohdaten sind schon enorm. Da fragt man sich warum IBM dem Consumermarkt den Rücken kehrte. Denn CPUs bauen können die nach wie vor.
An Lenovo verkauft hat man doch eigentlich nur das x86-Geschäft? Produkte auf Basis der Power-Architektur macht man noch, aber das ist halt kein so großer Markt und für Consumer auch nicht wirklich interessant.
 

hRy

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So meinte ich das auch.
IBM konzentriert sich lieber auf Enterprise Lösungen. Dennoch verstehe ich es nicht ganz.
 

1701

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Die Frage ist halt, wer das kaufen sollte. Selbst wenn die Consumer-CPUs dann gut wären, würde da kein Windows laufen, auch Linux-Software müsste teils selbst kompiliert werden und ob man bei geringen Stückzahlen im Bereich Preis/Leistung mit Intel bzw. AMD konkurrieren könnte, ist auch fraglich.

Dazu hat sich IBM mit dem Verkauf des x86-Geschäfts praktisch sowieso gegen den Verkauf von hohen Stückzahlen mit niedrigen Margen entschieden und scheint stattdessen vor allem auf große Enterprise-Kunden zu setzen.
 

jdl

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Die Frage ist halt, wer das kaufen sollte. Selbst wenn die Consumer-CPUs dann gut wären, würde da kein Windows laufen, auch Linux-Software müsste teils selbst kompiliert werden und ob man bei geringen Stückzahlen im Bereich Preis/Leistung mit Intel bzw. AMD konkurrieren könnte, ist auch fraglich.
Die IBM Mainframes sind noch immer kompatibel mit den alten S/360 aus den 1960er, so dass wirklich alter Programmcode darauf läuft. Etliche sehr wichtige Software läuft auf diesen Systemen, z.B. in den USA das Buchungssystem für Flüge. Die Linux Partitionen sind eine Ergänzung zu den z/OS Partitionen, so dass man die System besser nutzen kann. RedHat unterstützt schon recht lange neben x86 auch IBM Power und zSeries. Mittlerweile gibt es das auch von Ubuntu. D.h. soviel Software muss man da nicht selbst übersetzen.
 

1701

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Die IBM Mainframes...
Das war eigentlich eine Antwort auf die Frage, warum IBM keine Consumer-CPUs anbietet, wenn sie doch prinzipiell gute CPUs bauen können. Daran, dass eine Bank/Versicherung/Fluggesellschaft das mit der Software hinkriegt, habe ich keine Zweifel, aber Otto Normalverbraucher wird sich das nicht antun. Und mit proprietärer Software wie Steam, Spotify usw. braucht man es auf nicht-x86 Systemen dann gar nicht erst versuchen.
 

passat3233

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IBM hat keine eigenen X86-CPUs entwickelt.
In den eigenen Ps hat man Intel-Prozessoren verwenet und später den Cyrix Cx486 unter eigenem Namen verkauft.
Cyrix hatte damals keine eigene Fertigung.
Firmen, die die CPUs für Cyrix gefertigt haben (IBM; SGS-Thomson und Texas Instruments) durften die auch unter eigenem Namen verkaufen.
Cyrix ist lange Geschichte und die Fertigung von Cyrix-Prozessoren damit ebenso, auch bei den ehemaligen Fertigern.
IBM fehlt also schlicht eine Historie für die Entwicklung von x86-CUs.
Zudem fehlt es auch an Lizenzabkommen mit Intel, wie sie AMD hat und Cyrix hatte.
 
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