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Gigabyte Z87M-D3H: Kein Zugang zum BIOS mehr!

LuckyOldMan

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Seit kurzem arbeitet mein MB Gigabyte Z87M-D3H (Hackintosh@Win10 & macOS10.14.5) nicht mehr wie gewohnt. Das übliche Gigabyte-Logo-Startbild mit den Hinweisen auf DEL, F12 ... gibt es nicht mehr, ins BIOS (letztaktuelles F11) selbst über DEL geht's auch nicht, zur Bootauswahl über F12 komme ich auch nicht mehr. Das ging noch als Letztes, als der BIOS-Zugang über DEL schon nicht mehr reagierte und auch über den F12-Umweg (Einrichtung) kommt man ja sonst ins Bios.

Ich habe dann versucht, über CMOS-Reset & Entnahme der Knopfzelle alles auf Werkseinstellungen zu setzen wie ich es schon mehrmal erfolgreich gemacht habe, aber jetzt bleibt der Startbildschirm schwarz, man sieht nur einen blinkenden Cursor und den Mauszeiger, der sich auch bewegen läßt. Die grafische, bunte Öberflache fehlt komplett, die mir nach einem solchen Reset drei Optionen anbietet: neu starten, neu starten mit opt. Einstellungen, nur opt. Einstellungen.

Dieses Reset habe ich gestern Abend schion mal gemacht und über Nacht das MB ruhen lassen - hat nichts bewirkt.

Das Ganze zuerst mit GraKa, dem PCI-Kartengedöns und Anschlüssen wie konfiguriert und dann mal nur MB, CPU, RAM & iGPU und dann alternativ mit passiv gekühlter HD6450 (sonst Gigabyte R9 280X). Alles half nichts! Auch ein Wechsel von USB- auf PS/2-KB änderte nichts.

Nach meiner Kenntnis ist beim Reset sowohl die iGPU als auch GPU aktiv. Soll man zwar bei macOS nicht machen, aber jetzt egal. Hauptsache, ich sehe mal was.

Welche Möglichkeiten habe ich noch? Die CPU kann es ja nicht sein, sonst würde das Brett gar nicht anspringen. Aber was ist da los?

Update:

Ich hatte für's CLR CMOS den NT-Stecker gezogen, zusätzlich noch den PWR-Knopf gedrückt, um den Rest an Ladung aufzubrauchen (man sieht dann auch kurz die Lüfter anlaufen) und die beiden Stifte mittels Jumper für 10 Sek. kurzgeschlossen..

Gerade eben wieder nach stromloser Nacht und nochmaligem Setzen des Jumpers ohne eingesetzte Knopfzelle versucht: gleiches Ergebnis! Ein blinkender Cursor, ein Mauszeiger, der sich bewegen läßt, bis man klickt. Dann friert er ein. Reset via Taster wird auch erkennbar angenommen .. und dann erscheint das gleiche "Bild".

Seltsam auch, dass man den POST-Ton hört.
Aber was könnte denn überhaupt da gerade ablaufen, dass man gar kein richtiges Startbild sieht, sondern nur den Cursor & den Mauszeiger?

RAM-Streifen habe ich habe ich mal 2/4 herausgenommen - habe leider nur 4 x 4GB-Streifen. Auch vertauschen der Slots etc. bringt nichts. Läßt man sie weg, schlägt das MB via Beeper Alarm. Also das funktioniert Alles.

Wenn man die Maus bewegt, stößt man auch an einen nicht sichtbaren Rand - das nicht zu sehende Bild hat eine kleinere Auflösung/Größe.

Update:

An sich sollte das MB auch ohne K-Zelle starten, aber ich habe eine aus einem funktioniernden MB genommen: keine Veränderung.

Ich habe jetzt nochmal beide HDMI-Ports (GPU & iGPU) getestet: nur an der GPU kommt ein Signal. Der interne HDMI-Port gibt nichts aus, was meine Vermutung bestärkt, dass das CLR CMOS nur unvollständig wirkte. Meine Einstellung war nämlich auf "iGPU deaktiviert" gesetzt und da scheint es noch zu stehen.

Einsatz DualBios:

Das DualBios habe ich wie folgt initiiert:
1. Netzteil ausschalten und den Powerknopf 10 Sekunden lang gedrückt halten.
2. Netzteil wieder einschalten und den Powerknopf solange gedrückt halten, bis der PC an und danach wieder komplett ausgeht.
3. Powerknopf drücken. Der PC bootet, der BACKUP-Chip kopiert seinen Inhalt auf den MASTER-Chip und rebootet wenn er fertig ist.

Habe ich durchgeführt: es gab ab Pkt. 2. den Neustart ohne POST-Ton, dauerte nur wenige Sekunden und der PC ging aus. Danach wie beschrieben (vom DualBios-Kopieren bekommt man ja nichts mit), aber die Ansichten sind duster.

Ich machte das Gleiche nochmal mit vorangestellten CLR CMOS - Hat nichts gebracht.
Man merkt, dass nach Pkt. 3 der PC kurz anläuft, dann minimal stoppt, aber sofort wieder erneut hochläuft (am CPU-Lüfter orientiert).

Ich hatte das Ganze erst ohne, dann nochmal mit eingesetzter Knopfzelle gemacht inkl. CLR CMOS. Man merkt am CPU-Lüfter den Moment, wo wohl das Kopieren erfolgt und das MB dann wieder anläuft, der POST-Ton inkl. Aufblinken der KB-Leds (PS/2 & USB) kommt, das Status-Led am Monior zeigt ein Bildsignal, aber am Bild selber ändert sich nichts.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass das MB korrekt bootet, man sieht halt nur nichts außer .... Es wartet jetzt auf die Beantwortung der 3 Fragen (s. weiter oben) wie nach jedem CLR CMOS - deshalb geht nichts weiter. Der Mauszeiger ist auf der UEFI-Biosansicht zu sehen/zu bewegen - es fehlt nur der typische blau-graue Gigabyte-Bios-Hintergrund.

Man kann im Bios auch einstellen, ob man das übliche große Gigabyte-Logo sehen will oder die aus früheren Zeiten bekannten Angaben AMI --- blubb blubb etc.
Hier kommt Beides nicht.

Ich habe nur das Minimum an Peripherie angesteckt - keine HDD oder USB-Ports. Das Umsetzen der GraKa in Slot 4 habe ich jetzt getestet: leider, leider ...

Ich werde das MB mal komplett ausbauen und auf dem Tisch "fliegend" verkabeln - so wie ich es in früheren Zeiten auch zum Testen gemacht habe.

Letzte Variante wäre, die eingebaute CPU i5-4690K gegen die i3-4730 aus einem anderen PC zu tauschen - ist leider die einzige 1150-CPU, die ich noch habe.

Update:
So - nachdem die Kiste 2 Tage ruhte, habe ich heute mal mit einem externen NT gearbeitet und dabei eine kleine Änderung festgestellt: es gibt das Gigabyte-Logo ganz zu Anfang wieder. Aber so kurz, dann man flott DEL bzw. F12 drücken muss, was aber keinen Untershcied macht, denn danach erscheinen wieder Cursor & Mauszeiger.

Danach nochmal das interne NT angesteckt: gleiches Szenario!. Das NT macht also keinen Unterschied - das Auftauchen des Logos rechne ich der Ruhezeit zu, eine andere Erklärung habe ich nicht.

Beim ersten Einschalten allerdings sehe ich das Logo nicht, weil das GraKa-Signal recht verzögert kommt. Gehe ich im eingeschalteten Zustand über RESET, ist es zu sehen, weil das GraKa-Signal schon anliegt.

Nachdem das MB aus dem Gehäuse ausgebaut war, habe ich die CPU getauscht (das externe NT blieb auch im Einsatz).
Keine Änderung/Besserung, außer dass das Logo wieder entschwunden war. Lag wohl am nochmaligen CLR CMOS.

So - das ist die Zusammenfassung meiner Wiederbelebunsgversuche - verteilt über mehrere Tage.
Das MB reagiert auf alle Taster-Kommandos, zeigt wie erwähnt nur einen Blink-Cursor und einen Mauszeiger, der sich bewegen läßt und einfriert, wenn eine Taste gedrückt wird.
Wo bleibt die korrekte Bilddarstellung des BIOS - UEFI- oder Classic-Ansicht?

Irgendwelche Ideen, Vorschläge (außer Rec-Hof)?

Grüße
LOM
 
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LuckyOldMan

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Das überrascht mich jetzt wohl doch, dass bei dem hier im Forum versammelten Hardware-Wissen nach 2 Monaten bei immerhin 294 Hits noch keine einzige Antwort in welcher Richtung auch immer zu lesen ist. Ist das so hochkompliziert und derart selten, dass Niemand auch nur annähernd eine Idee hat, wo ich ansetzen könnte?
Ich habe inzwischen auch mit Gigabyte telefoniert und man sagte mir nach kurzer Schilderung, dass es sich bei dieser Art Fehler wohl um einen korrupten Bios-Chip handelt, den es auch nicht gäbe - also Rec-Hof.
Ich habe daraufhin im INet etwas gesucht und fand eine Anbieter, der Bios-8-Füssler mit entsprechendem GA-BIOS F11 für diese Board anbietet.

Ich würde aber zuerst gerne erfahren, ob diese Aussage der Hotline bei diesem geschilderten Erscheinungsbild auch zutrifft, denn in einem YT-Video mit dem Reparaturvorschlag "Defekter M-Chip auslöten - intakter B-Chip an die Stelle des M-Chip einlöten" ( Dual BIOS Reparatur / Austausch | Dual BIOS Gigabyte reparieren - YouTube ) sieht man in einer Zwischenstufe, dass dieser ELTON den Rechner bei ausgelötetem M-Chip, aber noch eingelötetem B-Chip startet und man sieht dennoch ein vollwertiges Monitorbild mit der gezeigten Fehlermeldung, dass der M-Chip .... etc.

Ist es tatsächlich so, dass der Bios-Chip beim Einschalten noch vor dem POST-Beep für eine korrekte Bildausgabe zuständig ist? Wie ergab sich dann im YT-Video bei ausgelötetem M-Chip ein vollständiges Bild? Bevor ich mir nämlich diese Auslöt-Prozedur antue und auch noch in einen neuen Chip investiere, hätte ich das vorab gerne geklärt.

Dass beim DUALBios-Board bei Ausfall des M-CHip automatisch der B-Chip in Aktion tritt, wie mir das ein Angestellter in einem Elektronikladen erzählte, passt m. E. aber auch nicht so richtig mit dem Ablauf in obgem YT-Video und mit dem Ablauf bei meinem Board zusammen.
Mein Board müsste ja dann auch bei korrekter Bildausgabe diese F-Meldung zeigen und den Reflash einleiten (den ich ja bereits händisch durchgeführt hatte).

Ich würde mich sehr über etwas Unterstützung freuen und wünsche allen Lesern einen schönen Sonntag!

Gruß
LOM
 

IronAge

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Mal versucht direkt ins Backup Bios zu Booten ?

Rechner ausschalten - Power-On und Reset gleichzeitig für 10 Sekunden drücken.
 

LuckyOldMan

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@IronAge

Das ist aber jetzt etwas Anderes als die Nutzung des B-Bios zur Wiederherstellung des M-Bios, das ich schon mal gemacht habe? Klingt bzgl. der Tasten-Abfolge ziemlich ähnlich.
Ich lese auch teilweise von einem Schalter, mit dem man den Start-Chip auswählen kann - das gibt es hier nicht.
Ich werde Deinen Tipp nachher mal ausprobieren!

Gruß
LOM
 

olDirdey

Semiprofi
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besorg dir für 5€ ne debug karte, alles andere ist doch rätselraten.
 

IronAge

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Es geht darum ins B-Bios zu Booten ohne dass das Überspielen des Backup-Bios eingeleitet wird.

Ob das so geht musste ausprobieren, viel zu verlieren hast Du ja nicht. ;)

Wenn Du eine Lötstation hast könntest natürlich einfach beide Chips auslöten und den B-Bios Chip anstelle des M-Bios nutzen.
 

SystemX

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Das geht auch mit nem 0-8-15 Lötkolben wenn man etwas übung hat. Sieht aber ehr so aus als dürfte sich der Herr nen neues Board gönnen.
 

olDirdey

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Es geht darum ins B-Bios zu Booten ohne dass das Überspielen des Backup-Bios eingeleitet wird.

schon klar, aber nach seiner beschreibung weis er ja nichtmal in welchem state sich das board befindet. ne debug karte gibt aufschluss darüber. vielleicht ist es nichtmal das bios und das dingen kann gleich in die tonne.
 

LuckyOldMan

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aber nach seiner beschreibung weis er ja nichtmal in welchem state sich das board befindet.....
Doch - das weiß "er" ziemlich genau und steht auch oben in #1. War vielleicht etwas viel zu lesen - da kann man das schon mal übersehen. ;)

Das Board startet wie sonst üblich, aber man sieht weder das Voll-Logo noch die von früher her bekannte Darstellung. Es ertönt der Beep um den POST herum und dann sieht man außer einem Cursor und dem Mauszeiger nichts. Da Alles zurückgestellt war, wartet er jetzt auf Eingaben, die ich aber nicht vornehmen kann, weil ....

Z87M-D3H-Boot01.jpg

Der (verstaubte) Test-Monitor ist via einer GPU angeschlossen, weil vielfach zu lesen war, dass u. U. die iGPU noch keine Bildausgabe zu diesem Zeitpunkt anbietet (Bios-abhängig).


Gruß
LOM
 
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olDirdey

Semiprofi
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das sind aber alles aussagen mit der man keine fehler suchen kann. einfach den postcode ansehen, der gibt aufschluss. dein rechner wartet auch nicht auf eingaben, ist klar an dem screen zu sehen.
 

LuckyOldMan

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Wenn Du eine Lötstation hast könntest natürlich einfach beide Chips auslöten und den B-Bios Chip anstelle des M-Bios nutzen.
Eine Weller-Station - regelbar - mit kleiner Spitze habe ich, aber keine passende Lupenleuchte. Die Chips sind halt recht klein und meine Augen nicht die besten. Zudem dürfte eine reine Lötspitze nicht ideal sein - ich wollte mir entsprechend YT-Videos was mit Draht erstellen, was die Hitze auf alle Beinchen verteilt. Mir fehlen allerdings auch noch das richtige Lötflußmittel für SMD. Gibt es hier nirgends - die haben nur das Standardzeugs.

.... dein rechner wartet auch nicht auf eingaben, ist klar an dem screen zu sehen.
Debug-Karte mit LCD-Display ist bestellt, dauert aber etwas.
Woran machst Du fest, dass das Board nicht auf eine Eingabe wartet?

Der Status nach einem BIOS-Restet ist der, dass es drei Eingabeversionen nach dem Boot gibt: optimale Einstellungen & direkt ins Bios, Gleiches, aber mit Reboot-Umweg oder nur ins Bios.
Ich habe leider kein Gigabyte-Board mehr hier, somst könnte ich Dir das an Hand von Screenshots zeigen.

Gruß
LOM
 
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IronAge

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Das mit dem Postcode Display ist schon ein gute Idee, schadet auch nicht so was im Haus zu haben.

Alternativ noch mal bissi Lötzinn drauf geben, und dann mit Entlötlitze auslöten.
 

LuckyOldMan

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.... schadet auch nicht so was im Haus zu haben.
Ich bin an sich nicht sparsam ausgerüstet, aber es fehlt ja immer Irgendwas! ;)

Das Booten ins B-Bios hat so nicht funktioniert. Ich habe noch ein GA-H97M hier (Kurzschluß), das die gleichen Chips drauf hat. Da könnte ich mich bedienen und wenn der ChipTausch M- gegen B-Chip erfolgreich ist, könnte ich einen der H97M-Chips nehmen und ins Z87 einlöten und durch einen Bios-Flash anpassen. Ich teste/übe erstmal am H97, dessen Chips auszulöten. ;)

Gruß
LOM
 
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LuckyOldMan

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..... könnte ich Dir das an Hand von Screenshots zeigen. ...
Das war gemeint;

UEFI-Bios-3Way.jpg

Aus der Erinnerung heraus habe ich die Bezeichner nicht 100% getroffen.

Ich wünsche gutes Gelingen.
Danke!

Ich werde in Kürze mal die Kurzschließ-Methode verwenden, wie ich es ähnlich schon bei gebrickten AMD-GraKas gemacht habe, um sie wieder zu beleben: hier eine Brücke zwischen Pin 1 u. 6 des M-Bios-Chip und starten, dann beim Beep die Brücke unterbrechen und das Board sollte dann mit dem B-Bios-Chip booten.
Sollte das Board dann immer noch nicht mit vollem Bild ins Bios booten, ist die Ursache woanders zu suchen und ich kann mir das Chip-aus- und einlöten sparen.

Gruß
LOM
 
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LuckyOldMan

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Sieht aber ehr so aus als dürfte sich der Herr nen neues Board gönnen.
Nein - sieht eher nicht so aus, als dürfte ..., denn "Totgesagte leben länger!" ;)

Ich habe mit angestrengt ruhiger Hand eine ausreichend lange Drahtbrücke zwischen Pin 1 & 6 des M-Bios-Chips gelötet ...

Z87M-D3H-Boot00.jpg

.. und dann mit einer Hand eingeschaltet, in der anderen Hand war der isolierte Seitenschneider, mit dem ich dann direkt nach Ertönen des Beeps die Brücke durchschnitt. Und siehe da - ein Bild und der Hinweis, dass das Main-Bios korrupt sei und mit ENTER ein Recovery des M-Bios durch das B-Bios erfolgen würde. Eine andere Option wie z. Bsp. direktes und vollständiges Bootes via B-Bios gab es nicht, denn auch der KLick auf OK statt ENTER brachte die Recovery-Prozedur. :confused:.

Also ließ ich der Sache ihren Lauf, der Fortschrittbalken kam bei 100% an und das Board bootete neu. Endlich kam das erwünschte Bild:

Z87M-D3H-Boot03.jpg

Damit ist klar, dass die Methode 2 des Backups (PWR + RESET ->10sec), die ich ja ohne Monitor-Bild im Blindflug machte, nicht erfolgreich war und klar ist auch, dass danach wegen des ebenso erfolgten Bios-Reset das Board auf die Auswahl der 3-fach-Frage wartete. Durch das Recovery heute wurde das obsolet.

Nun bin ich gespannt, ob das MB wieder 2 Jahre ohne Probleme durchhält!

Fürs Erste Danke für Eure Unterstützung! (Wo ist hier denn der Danke-Button?)

Gruß
LOM
 
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AliManali

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Hi

Bin jetzt nicht ganz sicher, habe mir nicht alles durchgelesen. Waren denn beide BIOS defekt? Bei meinen Gigabunt und MSI X79 mit Dual BIOS war es so, dass wenn man ein BIOS abgeschossen hatte, dass man das so reparieren konnte:

- Mit laufendem BIOS starten und ins BIOS gehen.
- Wenn man im BIOS drin ist, auf das defekte BIOS switchen
- Defaults laden
- Bei Bedarf BIOS neu schreiben.

Eventuell kannst Du so auch beide BIOS wieder nutzen dann. Vielleicht hilfts Dir ja. Allerdings hast Du ja anscheinend keinen Switch zum wechseln des BIOS, das hab ich noch nie getestet so. Meine Boards hatten/haben beide einen Switch zum umschalten.

Aber nice, dass Du es reparieren konntest mit löten. Respekt!
 
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LuckyOldMan

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Bin jetzt nicht ganz sicher, habe mir nicht alles durchgelesen. ...
Daran wird es liegen. ;)

Nein - es waren nicht beide BIOSse korrupt, sondern nur das M-Bios. Auch war der Bios-M-Chip wie von der Gigabyte-Hotline behauptet eben nicht defekt. Das GA-Z87M-D3H hat keinen mechanischen Schalter. Da die Methode 2 (PWR + RESET 10 sec halten, dann loslassen) nicht funktionierte, musste ich etwas Groberes versuchen.

Das Wichtigste allerdings ist Dir beim Überfliegen entgangen: ich hatte gar kein Bild, um überhaupt im Bios was auch immer einstellen zu können. ;)

Gruß
LOM
 
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LuckyOldMan

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Jeder hat da so seine eigenen Methoden. Wer den Nervenkitzel liebt, mag das so machen. Aber eine blanke Pinzette in dem Bereich ist für mich überhaupt keine Alternative: ein bißchen gewackelt, abgerutscht und an den Kontakt daneben gekommen und das war's!
Ich hatte den Link auch bei meiner Recherche entdeckt und mich dagegen entschieden. Aus dem Text geht auch hervor, dass diese Methode nicht ohne ist.
Da ist mir die angelötete Drahtbrücke doch deutlich sympathischer, lässt sie doch ein entspanntes Einschalten und Durchknipsen der Brücke zu. ;)

Gruß
LOM
 

Winchester73

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@LuckyOldMan

Vielen, vielen dank für deine Expertise. Ich finde solche Typen wie dich einfach nur :hail: .
 
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