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Geld anlegen aber wie und wo?

Zucksi

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Scheint eigentlich ein Fehler zu sein, aber teilweise sehe ich das eigentlich auch so. Gerade was Blue Chips mit Dividende angeht sollte man doch eigentlich eher halten?

Das "Spielgeld" sollte eigentlich so oder so nicht wichtig sein. Kommt aber auch auf die Aktie bzw. Investment an. Wenn man meint das die Aktie wirklich Potenzial hat und auch dementsprechend Informationen hat wird man wohl auch mehr Geld investieren als nur Spielgeld.

Aber insgesamt hängt es doch immer von der persönlichen Lage ab, oder? Wenn ich Handwerker bin und für meine 1.500-5.000 € Netto (übetrieben aber Selbständige zähle ich auch mal dazu) dementsprechend hart arbeiten muss bei Wind und Wetter, ist der Verlust wohl schmerzlicher als wenn ich als ITler mit der Tasse Tee, Kaffee, Kakao in der warmen Stube sitze und die 2.000-3.000 € Netto in der 20 Stunden Woche verdiene. Nennwerte und Berufe sind da wohl beliebig austauschbar, jeder hat andere Stärken und Schwächen, aber ich glaube z.B. als Müllmann wird man ungerne mal eben 2.000 € in Aktie verbrennen.
 
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Nelen

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Ich bin auch mit einer kleinen Position bei 117,20 eingestiegen... Hätte mal Freitag kaufen sollen^^
Ich denke, dass sich in 5-6 Monaten das ganze relativiert hat und der Kurs zurück ist auf 140/150 und dann verkaufe ich wieder, bevor der Hype zu Ende ist.

Bei allem, was man so liest auf seriösen und unseriösen Seiten, geht es um relativ wenig Geld (im Vergleich zur Bilanzsumme) und nach dem Fall Relotius halte ich es bei jedem etablierten Medium für möglich, dass da einer Blödsinn schreibt.
Außerdem stiegen die Leerverkäufe jeweils vor den FT Artikeln übelst an.

Aber hey, kann auch sein, dass alles Baden geht. Dann wars n genialer Adrenalinrush und am Ende bleibt Geld für n Sixpack, um seinen Fehler ordentlich zu begießen^^
 

Liesel Weppen

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Was kann man denn einem Noob empfehlen?

Also wenn man sagen wir mal so 10-30k "locker" hätte. Die liegen halt aktuell nutzlos rum. Sparkonten, Tagesgeld, etc lohnt sich ja aktuell nicht wirklich.
Mit Aktien kenn ich mich Null aus. Es soll nicht das Problem sein, für Aktien ein Depot einzurichten um welche kaufen zu können (oder wie auch immer das genau funktioniert).
Aber es muss doch irgendwas geben, wo man das Geld halbwegs arbeiten lassen kann, ohne Monsterrisiko? Zumindest mehr als die lächerlichen 1% auf Festgeld, etc.
 

bawder

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viele nehmen drei fonds:
- Rentenfond
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- entwicklungsländer

und je nach weltweiter wirtschaftslage entwickelt sich die anlage
man kann auch robo-investoren nehmen

ich habe halt p2p kredite mit 1% pro monat oder crypto mit 5% pro monat
 

Liesel Weppen

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viele nehmen drei fonds:
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- All world fond
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Warum 3? Was gibts da so? Wie sicher ist das? Wo krieg ich Infos dazu?

Nen Rentefond hab ich schon... und wenn ich mir die Bescheide dazu so angucke, war das bestenfalls eher ne Nullnummer. Gelohnt hat sich das jedenfalls nich wirklich.
 
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Rentenfonds =! fondsgebundene Rente

Bevor du irgendetwas machst, lies dich erstmal etwas ein. Ohne geht's nicht und mit ein paar Tips ausm Forum läuft's auch nicht wirklich. Empfehlung für den Einstieg: der finanzwesir. Sicher nicht der heilsbringer, aber ich finde seine Art zu schreiben unterhaltsam.
 

P4LL3R

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Kommt auf den Anlagezeitraum an, also wann du das Geld voraussichtlich wieder brauchen wirst. Falls du das Geld unbedingt in voller Höhe in zum Beispiel 5 Jahren brauchst, würde ich bei Tagesgeld bleiben. Wenn also zum Beispiel ein Hauskauf/bau geplant ist und du auf das Geld angewiesen bist. Falls du das Geld aber voraussichtlich länger nicht brauchst, also 10 Jahre und länger, dann würde sich die Börse sehr gut anbieten. Ich weiß, vorher ist sowas immer schwer zu sagen, wann man das Geld wieder braucht, aber Anschaffungen >200k€ sollte man schon planen können, sowas "passiert" normalerweise nicht so einfach.

Wenn du das Geld dann langfristig anlegen willst, du aber trotzdem so wenig Aufwand wie möglich haben willst, wäre ein MSCI ACWI oder FTSE All-World ETF empfehlenswert. Mit den beiden sparst du dir im Vergleich zur World + Emerging Markets Strategie das Rebalancing, du musst dich also eigentlich um nichts kümmern. Ideal wäre auch noch ein Thesaurierender ETF, bei dem Dividenden automatisch reinvestiert werden, sodass du dich um das auch nicht mehr kümmern musst.

Langfristig gesehen, also >10 Jahre, war ein solches Portfolio eigentlich immer deutlich im Plus. Wenn man ganz viel Pech hat, zum Höchstpreis kauft und gleich darauf ein Crash kommt, dauert es natürlich, bis sich das Portfolio davon erholt, aber das Risiko muss man eingehen. Wenn man immer wartet, nur weil ein "Börsenguru" den nächsten Crash prophezeit, kommt man nie zum investieren.

Hier ist das Renditedreieck des MSCI World seit 1971: Globale Aktien seit 1971: Das Renditedreieck für den MSCI World Index
Wenn man also zum Beispiel im Jahr 2010 investiert hat, hatte man bis 2018 eine durchschnittliche Jahresrendite von 10,1%.

Historische Rendite garantiert zwar keine Rendite für die Zukunft, man kann aber sehr stark davon ausgehen, dass sich auch in Zukunft nicht so viel ändern wird. Vielleicht werden es statt Beispielsweise 7% nur mehr 5%, aber mehr als auf dem Tagesgeld ist es immer noch.

Du musst dir halt auch noch überlegen, welchen Anteil des Kapitals du risikoreich anlegen willst bzw. mit welcher Schwankung du dich noch wohl fühlst. Du musst es auch aushalten, wenn dein Portfolio von heute auf morgen nur noch die Hälfte wert ist und darfst dann auf keinem Fall aus Panik verkaufen. Evtl. fängst du einmal klein an, investierst also zum Beispiel einmal 1000€ und schaust ein paar Monate, wie es dir mit den Kursschwankungen geht. Den risikoarmen Teil kannst du dann noch immer auf ein Tagesgeldkonto legen, wo du zumindest ein bisschen was bekommst (~0,5%).

P2P-Kredite wären auch noch eine interessante Möglichkeit, dazu hat aber jeder andere Meinungen. Ich habe dort inzwischen auch einen 5-Stelligen Betrag, der mir auch eine schöne Rendite bringt, die Sicherheit eines breit aufgestellen ETFs, der sich sehr wahrscheinlich immer wieder erholen wird, hat man damit aber nicht.

Edit: Bevor du investierst, würde ich dir aber empfehlen, dass du dich mit dem Thema noch intensiv beschäftigst und auch verstehst, wo du dein Geld reinsteckst. Sonst heißt es in einem Crash, wenn das Depot deutlich im Minus ist, der hat aber gesagt, dass ich das so machen soll usw. Inzwischen gibt es ja viele gute Informationsquellen zum Thema Finanzen, du kannst zum Beispiel das Buch von Albert Warnecke "Der Finanzwesir" lesen, was einem einen guten Überblick gibt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, es gibt aber auch gute Podcasts (ich höre zum Beispiel oft Der Finanzrocker und Der Finanzwesir rockt) und Youtube-Videos (Finanzfluss, Talerbox, Aktien mit Kopf usw.) dazu.

Evtl. liest du dir die Seite auch einmal durch, danach solltest du zumindest einmal die Grundbegriffe kennen und ein ganz grobes Verständnis haben: reddit: the front page of the internet
 
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DaBoZzChriZz

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Was kann man denn einem Noob empfehlen?

Also wenn man sagen wir mal so 10-30k "locker" hätte. Die liegen halt aktuell nutzlos rum. Sparkonten, Tagesgeld, etc lohnt sich ja aktuell nicht wirklich.
Mit Aktien kenn ich mich Null aus. Es soll nicht das Problem sein, für Aktien ein Depot einzurichten um welche kaufen zu können (oder wie auch immer das genau funktioniert).
Aber es muss doch irgendwas geben, wo man das Geld halbwegs arbeiten lassen kann, ohne Monsterrisiko? Zumindest mehr als die lächerlichen 1% auf Festgeld, etc.
Ich habe auch nicht extrem viel Ahnung von der Marterie, aber habe mir Ende letzten Jahres einen ETF-Sparplan angelegt mit einem klassischen 70/30-Portfolio. 70% in den MSCI World und 30% in den MSCI Emerging Markets. Der MSCI World investiert in die vermeintlich sicheren Industriestaaten und der MSCI Emerging Markets in die risikoreicheren Schwellenländer. Bisher bin ich eigentlich ganz zufrieden damit. Als Sparrate hab ich für den Anfang 200€ pro Monat genommen wovon 140€ in den World und 60€ in den EM gehen. Beide ETFs sind Thesaurierend.
 

Schtuka

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Ich habe auch nicht extrem viel Ahnung von der Marterie, aber habe mir Ende letzten Jahres einen ETF-Sparplan angelegt mit einem klassischen 70/30-Portfolio. 70% in den MSCI World und 30% in den MSCI Emerging Markets. Der MSCI World investiert in die vermeintlich sicheren Industriestaaten und der MSCI Emerging Markets in die risikoreicheren Schwellenländer. Bisher bin ich eigentlich ganz zufrieden damit. Als Sparrate hab ich für den Anfang 200€ pro Monat genommen wovon 140€ in den World und 60€ in den EM gehen. Beide ETFs sind Thesaurierend.
Wie sieht da die Rendite aus?

Investiere momentan 100€ monatlich in einen Fond und die Ergebnisse sind etwas durchwachsen und das nun seit zwei Jahren.

Auf welcher Plattform betreibst du das Ganze?
 

P4LL3R

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Wie du im Renditedreieck siehst, waren die letzten zwei Jahre auch nicht gerade die besten: https://www.dividendenadel.de/wp-content/uploads/2019/02/MSCI-World-Renditedreieck-2019-Einmalanlage.png
Bei mir schauts momentan auch noch nicht so gut aus, ich bin jetzt gerade einmal ca. 2% im Plus, das kommt aber auch daher, dass ich am Anfang halt nur recht kleine Summen investiert hab und sich die kleinen Gewinne daher kaum aufs Depot auswirken.
Die letzten Monate hab ich immer 4-Stellige Summen investiert und da wächst das Depot dann schon recht schnell.
 

Liesel Weppen

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Wie sieht da die Rendite aus?

Investiere momentan 100€ monatlich in einen Fond und die Ergebnisse sind etwas durchwachsen und das nun seit zwei Jahren.
Hab mir auf den ETF-Hinweis mal die genannten Fonds angeguckt und ein bisschen was dazu gelesen.
Hier werden wohl Laufzeiten von 10-15 Jahre empfohlen, und wenn man sich mal die Kurse ansieht, liegen die längerfristig deutlich im Positiven. Die letzten 1-2 Jahre für sich genommen sehen dabei eher nicht so gut aus.

Zudem ist das wohl als Sparplan gedacht, also man zahlt monatlich etwas ein. D.h. natürlich man kauft Monat für Monat Anteile nach, natürlich zum jeweils aktuellen Kurs, also sogar wenn der Kurs gerade fällt, nur dann kriegst du für das monatlich immer gleiche eingezahlte Geld auch mehr Anteile. Das "immer weiter einzahlen" schien mir dabei auch Teil des Konzepts zu sein, dass man quasi "streut", weil man ja zumindest bei fallendem Kurs auch immer günstiger nachkauft.
Ich habe aber jetzt sagen wir mal 10k die ich sofort irgendwo investieren will, also nicht jeden Monat 100€ oder so. Das hebelt dann natürlich diese Nachkaufstrategie aus. Oder sehe ich das falsch?
 

DaBoZzChriZz

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Wie sieht da die Rendite aus?

Investiere momentan 100€ monatlich in einen Fond und die Ergebnisse sind etwas durchwachsen und das nun seit zwei Jahren.

Auf welcher Plattform betreibst du das Ganze?
Ich hab mir vor 4 Monaten ein Depot bei der Consors Bank angelegt und dementsrpechend bisher 800€ eingezahlt. Das Ganze ist wie oben schon erwähnt eher langfristig auf mindestens 10-15 Jahre angelegt wobei ich eigentlich plane es bis zur Rente also noch 30-40 Jahre laufen zu lassen. Als kurzfristige Anlage lohnt sich das meiner Meinung nach nicht, aber um nebenbei über die Jahre etwas anzusparen schon. die Kursschwankungen über die letzten Monate waren insgesamt maximal so ca. 5% im Plus und Minus. Der EM schwankt da erfahrungsgemäß mehr als der World. Vor allem der World ist aber über die letzten 10 Jahre kontinuierlich gestiegen. Für mich als recht unerfahrenen Anleger erscheint so ein 70/30-Portfolio als am sinnigsten. Ob es sich allerdings lohnt größere Beträge ab 10k aufwärts auf einmal in so ETFs zu stecken kann ich leider nicht sagen.
 

Schtuka

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Sehr interessant. Danke für die ausführlichen Infos.

Ich kann auch meinen Fall bisschen genauer schildern, falls es jemand interessiert.
Hab das Depot durch eine Vermögensberatung abgeschlossen. Laufzeit ideal wären auch im Bereich 7-10Jahre.
Einzahlung ebenfalls in Form eines Sparplans, also ohne Startkapital immer 100€ investieren, welche dazu dienen Anleihen nachzukaufen, egal wie der Kurs gerade aussieht.
Scheint mir auch nach wie vor ein stimmiges Konzept zu sein. Ich bin nur am Überlegen zu wechseln, da die Kest (Bin Österreicher) und die Provision meine Erträge auffrisst und ich deshalb nun bei -4% stehe.
Entsprechend meiner gewählten Risikoklasse ist mir bewusst, dass ich mit Verlusten rechnen muss. Hier auch die Überlegung auf einen Fond mit niedrigerem Risiko umzusteigen.
Bin aber nun ernsthaft am Überlegen mir eine Alternative zu suchen. Entweder manuell ein Portfolio zu erstellen mit den World und Emerging Market ETFs oder ein vorgefertigtes Portfolio von Wikifolio.
Einen solchen Schritt werde ich aber erst wagen, nachdem ich mir mehr Wissen angeeignet habe.
 
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pc*

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Zahlt ihr bei euren Brokern fixe oder variable Ordergebühren beim Sparplan oder keine ? Bei 100€ monatlich finde ich Gebühren ebenfalls ein wichtiges Thema. Persönlich investiere ich ebenfalls in ETFs (World + EM) aktuell 1000€. 200€ gehen in einen Rentenfond den der Arbeitgeber bezuschusst. Ordergebühren zahle ich nicht, lediglich die laufenden Kosten. Ist Benefit des Arbeitgebers (Arbeite bei einer Großbank in der Wertpapierabwicklung (IT))
 

P4LL3R

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Beim Sparplan hab ich mir ETFs rausgesucht, die entweder kostenlos oder so günstig wie möglich zu besparen waren. Da ich jetzt aber nur mehr in die Vanguard-ETFs investiere und die bei Flatex nicht Sparplan-Fähig sind (ist leider so ziemlich der einzige brauchbare Broker in Österreich), muss ich manuell kaufen und bezahl natürlich jedes mal die volle Ordergebühr. Ich schau jetzt aber immer, dass ich mindestens 3000€ zusammen hab, die ich investieren will/kann, sodass sich die ca. 5€ Ordergebühren kaum auswirken.
 

DonGeilo

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OnVista Freebuy Depot

Bei OnVista sind dieses Jahr auch ETF Sparpläne kostenlos!!!

Ggf. könnte ich sogar jemanden werben falls Interesse besteht.

Gesendet von meinem TA-1004 mit Tapatalk
 

Handle

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Beim Sparplan hab ich mir ETFs rausgesucht, die entweder kostenlos oder so günstig wie möglich zu besparen waren. Da ich jetzt aber nur mehr in die Vanguard-ETFs investiere und die bei Flatex nicht Sparplan-Fähig sind (ist leider so ziemlich der einzige brauchbare Broker in Österreich), muss ich manuell kaufen und bezahl natürlich jedes mal die volle Ordergebühr. Ich schau jetzt aber immer, dass ich mindestens 3000€ zusammen hab, die ich investieren will/kann, sodass sich die ca. 5€ Ordergebühren kaum auswirken.
DEGIRO ist noch etwas günstiger und bietet zudem einige kostenfreie ETFs an: https://www.degiro.de/data/pdf/de/Kostenfreie_ETFs.pdf

Theoretisch kann man jeden Monat in jeden der dort aufgeführten ETFs kostenfrei investieren. Hab mir die Liste noch nicht genauer angesehen, aber bei 200 ETFs müssten eigentlich auch brauchbare dabei sein.
 
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Schinski

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Zahlt ihr bei euren Brokern fixe oder variable Ordergebühren beim Sparplan oder keine ? Bei 100€ monatlich finde ich Gebühren ebenfalls ein wichtiges Thema. Persönlich investiere ich ebenfalls in ETFs (World + EM) aktuell 1000€. 200€ gehen in einen Rentenfond den der Arbeitgeber bezuschusst. Ordergebühren zahle ich nicht, lediglich die laufenden Kosten. Ist Benefit des Arbeitgebers (Arbeite bei einer Großbank in der Wertpapierabwicklung (IT))
Bei comdirect sind manche ETFs gebührenfrei zu besparen. Also wenn 1 ETF genau 100 € kostet, und ich genau 100€ Sparbetrag habe, bekomme ich auch genau einen. Andere Wertpapiere, für die das nicht gilt, kosten pauschal 1.5% Gebühren.

ETFs sind ehrlich gesagt nicht so mein Ding. Es ist wie ein Präsentkorb: Man kauft immer Dinge mit, die man nicht will. Und legt für die Verpackung was drauf. Außerdem dieses beknackte neue Besteuerungsmodell, dass extrem umständlich ist und den Effekt einer Stundung zunichte macht.

Was haltet ihr für eine Cashreserve für die bessere Währung: USD (US-Dollar) oder CHF (Schweizer Franken)?
 
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soul4ever

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Ich bin ja bei der DKB. Giro + Broker. Hab hier mal wieder 2 Fragen.

Zum einen, gestern zum ersten mal Aktien verkauft und mich von meinen EA Aktien getrennt. Hätte erwartet, dass der Betrag heute auf meinem Giro eingeht - ist aber nicht passiert bislang?

Hatte Anfang Januar angefangen einen kostenlosen ETF Sparplan, MSCI World, bei der DKB zu besparen. jetzt überlege ich, ob ich nicht den Broker nochmal wechsle zur comdirect. Hab dort eh ein Zweitkonto laufen... Kann ich da auch nur teile von meinem Depot umziehen oder muss das komplett sein? Den ETF, wo erst 100€ drin sind zu verkaufen, macht ja absolut garkeinen Sinn...
 

Schtuka

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Zahlt ihr bei euren Brokern fixe oder variable Ordergebühren beim Sparplan oder keine ? Bei 100€ monatlich finde ich Gebühren ebenfalls ein wichtiges Thema. Persönlich investiere ich ebenfalls in ETFs (World + EM) aktuell 1000€. 200€ gehen in einen Rentenfond den der Arbeitgeber bezuschusst. Ordergebühren zahle ich nicht, lediglich die laufenden Kosten. Ist Benefit des Arbeitgebers (Arbeite bei einer Großbank in der Wertpapierabwicklung (IT))
Ich zahle sage und schreibe 5%. Deshalb habe ich auch keine Erträge bei 1,5% Rendit.

Werde mir mal DeGiro genauer ansehen. Die kostenfreien ETFs schauen nicht schlecht aus.

Scheinbar wechselt die Liste pro Kalendermonat. Ist halt mit ein bisschen Aufwand verbunden das Ganze..
 
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pc*

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Ich bin ja bei der DKB. Giro + Broker. Hab hier mal wieder 2 Fragen.

Zum einen, gestern zum ersten mal Aktien verkauft und mich von meinen EA Aktien getrennt. Hätte erwartet, dass der Betrag heute auf meinem Giro eingeht - ist aber nicht passiert bislang?

Hatte Anfang Januar angefangen einen kostenlosen ETF Sparplan, MSCI World, bei der DKB zu besparen. jetzt überlege ich, ob ich nicht den Broker nochmal wechsle zur comdirect. Hab dort eh ein Zweitkonto laufen... Kann ich da auch nur teile von meinem Depot umziehen oder muss das komplett sein? Den ETF, wo erst 100€ drin sind zu verkaufen, macht ja absolut garkeinen Sinn...
Es kann schon einen weiteren Tag dauern, je nachdem wie das setup der Bank ist. Viele arbeiten noch mit batch Verarbeitung im end of day. Je nach Uhrzeit des trades bist du vielleicht schon im nächsten handelstag gelandet.
 

Seratio

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Hatte Anfang Januar angefangen einen kostenlosen ETF Sparplan, MSCI World, bei der DKB zu besparen. jetzt überlege ich, ob ich nicht den Broker nochmal wechsle zur comdirect. Hab dort eh ein Zweitkonto laufen... Kann ich da auch nur teile von meinem Depot umziehen oder muss das komplett sein? Den ETF, wo erst 100€ drin sind zu verkaufen, macht ja absolut garkeinen Sinn...
Du kannst auch einzelne Posten übertragen. Allerdings scheinbar nur vollständige Stücke. Bruchteile würden vermutlich im alten Depot verbleiben und müssten dort verkauft werde.
 

Frankenheimer

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Das hebelt dann natürlich diese Nachkaufstrategie aus. Oder sehe ich das falsch?
Der beste Einstiegszeitpunkt ist immer JETZT. Wenn du denkst, dass die Börse langfristig steigt ist es nur logisch das Geld vollständig zu investieren DAS DU INVESTIEREN KANNST

Zahlt ihr bei euren Brokern fixe oder variable Ordergebühren beim Sparplan oder keine ? Bei 100€ monatlich finde ich Gebühren ebenfalls ein wichtiges Thema. Persönlich investiere ich ebenfalls in ETFs (World + EM) aktuell 1000€. 200€ gehen in einen Rentenfond den der Arbeitgeber bezuschusst. Ordergebühren zahle ich nicht, lediglich die laufenden Kosten. Ist Benefit des Arbeitgebers (Arbeite bei einer Großbank in der Wertpapierabwicklung (IT))
sowohl als auch, bei DKB fixpreis bei COmdirekt Direktkaufgebühren bzw. 1,5%. Es gibt im Wertpapier Forum aber einen der das per Excel ausgerechnet hat. Ergebnis: Wenn es nicht utopisch teuer ist, und das ist es bei keinem Online Broker, spielt es auf eine Laufzeit von 20 Jahre keine Rolle ob du kostenlos oder mit geringen Gebühren kaufst.

ETFs sind ehrlich gesagt nicht so mein Ding. Es ist wie ein Präsentkorb: Man kauft immer Dinge mit, die man nicht will. Und legt für die Verpackung was drauf. Außerdem dieses beknackte neue Besteuerungsmodell, dass extrem umständlich ist und den Effekt einer Stundung zunichte macht.

Was haltet ihr für eine Cashreserve für die bessere Währung: USD (US-Dollar) oder CHF (Schweizer Franken)?
Naja ein ETF kann auch die Dividenden von Ländern für dich einsammeln die du als Privatmann kaum oder nur mit risiegem AUfwand einfordern musst. Ausserdem erledigt die komplexe Besteuerung vollständig dein Broker, zumindest ein deutscher Broker bei Bundesbürgern. Die Stundung ist richtig, aber ich denke das wird bei AKtien auch zukünftig kippen. Steuerbelange sollte eigentlich nicht die ANlageentscheidung sein.

Als Cashreserve würde ich in der Heimatwährung bleiben. Ansonsten eher AAA Staatsanleihen. Man holt sich allerdings Währungsrisiken ins Haus.
 

Liesel Weppen

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Der beste Einstiegszeitpunkt ist immer JETZT. Wenn du denkst, dass die Börse langfristig steigt ist es nur logisch das Geld vollständig zu investieren DAS DU INVESTIEREN KANNST
Wann man Einsteigt sagt ja erstmal nichts darüber aus, ob man jetzt auf einmal alles Geld investiert, weil man gerade viel Geld übrig hat, oder ob man z.B. monatlich einzahlt, weil man nur monatlich etwas über hat, aber eben nicht jetzt sofor ein paar tausend Euro.

Wenn ich jetzt 1000€ auf einmal einzahle, der Kurs dann aber in den nächsten 5 Monaten um insgesamt 10% fällt und in den darauffolgenden 5 Monaten wieder um 10% steigt, habe ich nach 10 Monaten eine Rendite von 0%.
Wenn ich bei gleichem Kursverlauf 10 Monate lang jeden Monat 100€ einzahle, kaufe die 8mal in der Mitte günstiger nach, und habe nach 10 Monaten zumindest auf die 8 Monate günstigen Nachkaufs schon was gewonnen.

Das ständige Nachkaufen fängt Kursverluste ab da du an jedem Kursanstieg zumindest wieder ein bisschen was mit den vorherigen Nachkäufen verdienst. Das meinte ich mit "monatlich Einzahlen gehört da wohl zum Konzept".

Wenn ich jetzt sagen wir mal 10k schon rumliegen habe, könnte ich natürlich von dem Geld nach und nach 100€/Monat 100 Monate lang einzahlen, dann habe ich nach dem ersten Jahr aber immernoch 9k rumliegen, die sich halt uninvestiert einfach kein bisschen vermehren.
 

bawder

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wenn ich wirecard höre fängt bei mir das augenverdrehen an. ich kenne die hauptsächlich dadurch, dass ich monatlich mehrmals kleinstbeträge überwiesen bekomme. https://screenshotscdn.firefoxusercontent.com/images/d279c644-cc9c-4ff2-b909-f1e092b6e947.png

Aber schaut man sich auch die Vergangenheit an, wo es immer Mal wieder solche Attacken gab, bin ich mir eigentlich sicher, dass wirecard sauber ist und es wieder hoch geht.
da bin ich mir nicht so sicher^^ in USA werden angeblich anklagen vorbereitet
 
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plutoniumsulfat

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Wenn ich jetzt 1000€ auf einmal einzahle, der Kurs dann aber in den nächsten 5 Monaten um insgesamt 10% fällt und in den darauffolgenden 5 Monaten wieder um 10% steigt, habe ich nach 10 Monaten eine Rendite von 0%.
Wenn ich bei gleichem Kursverlauf 10 Monate lang jeden Monat 100€ einzahle, kaufe die 8mal in der Mitte günstiger nach, und habe nach 10 Monaten zumindest auf die 8 Monate günstigen Nachkaufs schon was gewonnen.
Es könnte aber auch genau andersherum kommen und dann hast du nach 10 Monaten sogar minus gemacht. Daher ist der beste Zeitpunkt jetzt, weil du ja nicht weißt, wie sich der Kurs entwickeln wird.
 

Frankenheimer

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Wann man Einsteigt sagt ja erstmal nichts darüber aus, ob man jetzt auf einmal alles Geld investiert, weil man gerade viel Geld übrig hat, oder ob man z.B. monatlich einzahlt, weil man nur monatlich etwas über hat, aber eben nicht jetzt sofor ein paar tausend Euro.
Ok, dann lass es mich konkretisieren, der perfekte Einstiegszeitpunkt in den Börsen Markt ist MIT ALLEM UND JETZT WAS DEINE ASSET ALLOKATION HERGIBT. Hast Du etwa 100.000€ und möchtest ein 30/70 Verhältnis von Tagesgeld (sichere Anlage) und Aktien/ETF (Risiko/Ertragsreiche Anlage) fahren, dann sollte man diese 70.000€ nehmen und sofort und vollständig investieren. Alles andere wäre nur eine schleichende Verschiebung seiner Allokation. Diese hättest Du früher oder später ja eh, dafür setzt man sie sich ja. Und man investiert an der Börse weil man davon ausgeht dass am Ende einer Zeitperiode X mehr rauskommt. Glaubt man nicht daran, müssten 100% auf dem Tagesgeld verbleiben. Der sogenannte Cost-Avagere-Effekt tritt bei jedem Normalinvestor sowieso auf, da irgendwann das Geld alle ist und man durch Verdienste sukzessive Kapital nachschießt. Ansonsten ist schon mehrfach wissenschaftlich belegt, dass der unmittelbare Markteinstieg, egal wann, mitunter die besten Ergebnisse geliefert hat, da das Kapital unmittelbar am Markt "arbeiten" kann, Dividenden generiert usw. Wer das aus mentalen Gründen nicht schafft, nachvollziehbar, sollte sich Tranchen überlegen, braucht dann aber nicht fragen, da niemand hier das persönliche Risikoverhältnis für andere "erfühlen kann"

Hier nochmal der Einfluss von Kaufkosten eines Sparplans/Brokers usw. auf den langen Zeithorizont
ETF-Sparplan-Kosten bei Flatex, DKB, Comdirect, Onvista, Sparkasse, Consors, ING Diba | Finanzwesir
 
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