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Geld anlegen aber wie und wo?

p4n0

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Habe mich vllt. falsch ausgedrueckt.
Sie haben fuer sich selbst ein Depot eroeffnet und angefangen einen eigenen Sparplan zu besparen.

Ich konnts naemlich nicht mit ansehen, wie ihre Kohle sinnlos verrottet. Sie sind finanziell quasi 'durch'.
Bude is abbezahlt, Renten safe und n Haufen uebrig. Aber sie verstehen nicht so ganz wie 'unsicher' n Haufen Euros aufm TG eigentlich ist.
... Und was das ganze Jaehrlich kostet (Inflation etc.)

Wie siehts bei euren Eltern aus?

Grueße & ebenfalls schoene Weihnachten
 
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P4LL3R

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Das ist leider ein Thema, das ich auch nur zu gut kenne.

Bei meinen Eltern dasselbe Spiel, Haus schon lange abbezahlt und jetzt sammelt sich ein Haufen Geld an, inzwischen auch schon fast eine sechsstellige Summe.
Mama konnte ich sogar schon fast überzeugen, den Finanzwesir hat sie sehr interessiert gelesen, nachdem ich ihr das Buch schon lange empfohlen hab, aber Papa ist leider noch immer gegen die Börse und somit bleibt das Geld am Tagesgeldkonto liegen.
Meine Hoffnung ist nur, dass ich sie vielleicht doch noch dafür begeistern kann, sobald sie die 100k, die mit der Einlagensicherung "abgedeckt" sind, geknackt haben.

Bei meinem Onkel ist es auch ähnlich. Er ist inzwischen sogar schon an der Börse investiert, aber ratet mal, welche Aktien er hält? Genau ein Unternehmen, und zwar das, bei dem er arbeitet. :Facepalm: Mehr Klumpenrisiko geht ja fast nicht mehr. Ich hab mich mit ihm schon oft diesbezüglich unterhalten und gemeint, er soll doch bitte einfach in einen ETF wie den FTSE All World investieren, aber bisher hab ich ihn noch nicht dazu gebracht. Ich hab ihm auch einmal meinen Kindle mit dem Finanzwesir gegeben, mehr als 5% hat er aber nicht gelesen. Er hat einfach keine Lust, sich selbst über das Thema zu informieren und etwas darüber zu lesen.

Vor etwa einem halben Jahr hab ich ihm zufällig über Bondora Go & Grow erzählt, dafür war er sofort Feuer und Flamme. Er wollte gleich einen hohen 5-stelligen Betrag investieren, davor hab ich ihn dann aber gleich wieder abgehalten. Ich hab gesagt, er kann, wenn er wirklich will, einmal 20k investieren und soll sich das ganze dann einmal eine Zeit lang anschauen, mehr würde ich dort langfristig aber nicht liegen lassen. Ich musste ihm auch mehrmals das Risiko erklären, da ihm irgendwie nicht ganz bewusst war, was dahinter steckt.

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bawder

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und ihr seid dann schuld wenn der aktienmarkt fällt und eure eltern verluste einfahren. da hätte ich keine lust drauf, sowas ist nicht gut in der familie.
 

plutoniumsulfat

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Vor etwa einem halben Jahr hab ich ihm zufällig über Bondora Go & Grow erzählt, dafür war er sofort Feuer und Flamme. Er wollte gleich einen hohen 5-stelligen Betrag investieren, davor hab ich ihn dann aber gleich wieder abgehalten. Ich hab gesagt, er kann, wenn er wirklich will, einmal 20k investieren und soll sich das ganze dann einmal eine Zeit lang anschauen, mehr würde ich dort langfristig aber nicht liegen lassen. Ich musste ihm auch mehrmals das Risiko erklären, da ihm irgendwie nicht ganz bewusst war, was dahinter steckt.
Ist ja nicht die böse Börse :fresse:
 

P4LL3R

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@bawder Deswegen will ich eigentlich auch keine konkreten Empfehlungen abgeben, sondern Informationsquellen, sodass sie sich selbst eine Meinung darüber bilden können und dann entsprechen investieren, oder auch nicht. Aber sie sollen zumindest verstehen, in was sie da investieren. Manche haben aber keine Lust darauf, nicht einmal um sich ein 10 Minuten Youtube-Video mit den Grundlagen anzuschauen. Die wollen eine konkrete Empfehlung - Kauf das und das. Mach ich eigentlich auch nicht gerne, aber wenn ich es mache, versuche ich zumindest auch auf die Risiken hinzuweisen.

Bei meinen Eltern kommt die negative Einstellung zur Börse unter anderem von einem Fonds, in den sie vor etwa 20 Jahren einmal 1-2 Jahre investiert haben und der Wert dann weniger war, als sie einbezahlt haben. Kein Wunder, um die 2000er Jahre herum war nicht gerade die beste Zeit zum investieren und bei einem aktiv gemanagten Fonds gehen noch einmal ein paar Prozent verloren. Sie sind an die Sache einfach falsch herangegangen bzw. der Makler hat seinen Job nicht ganz gut gemacht und vermutlich auf die Risiken nicht hingewiesen.
 

fctriesel

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Der Makler hat seinen Job schon gut gemacht, sein Interesse sind die Provisionen, nicht die Bedürfnisse der Kunden. :fresse2:
 

Larkin

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Die Telekom/"Volks"-Aktie hat einfach soviel Schaden was das Thema Börse bei gewissen Jahrgängen angeht angerichtet. Und in der Schule lernt man auch nur, dass die Geldwelt böse ist und die Experten bei der Bank sitzen.:shake:
 

DiePike

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Hallo zusammen,

ich habe nun häufiger gelesen, dass wenn man ETFs kaufen will einfach einen Sparplan über Summe X anlegt diesen einmalig ausführen lässt und dann löscht.

Was sagen denn die Banken zu dieser Vorgehensweise? Ist ja an sich gar nicht schlecht und spart auf längere Sicht ja gut an Gebühren!

Gruß
DiePike
 

Frankenheimer

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Hallo zusammen,

ich habe nun häufiger gelesen, dass wenn man ETFs kaufen will einfach einen Sparplan über Summe X anlegt diesen einmalig ausführen lässt und dann löscht.

Was sagen denn die Banken zu dieser Vorgehensweise? Ist ja an sich gar nicht schlecht und spart auf längere Sicht ja gut an Gebühren!

Gruß
DiePike
Du meinst den "Missbrauch" eines Sparplans zur Einmaligen Anlage? Ich denke das dürfte die Banken nicht großartig kratzen, denn wahrscheinlich drücken 99% der Kunden den Fire and Forget Button beim Sparplan und lassen ihn durchlaufen. Die 1% die den Sparplan bzw. dessen Funktion ausnutzen spielt da keine Geige. Zumal ja keine Personen beteiligt sind und es eine rein digitale Einrichtung ist. Die Gebühren zahlst du ja auch bei einmaliger Ausführung.

Sparpläne sind auch häufig verhältnismäßig teuer wenn man 4 stellige Summen im Monat anlegt. Beim Sparplan werden häufig 1,5% der Anlagesumme verlangt, bei Einmalkäufen ein Festpreis. Muss man halt durchkalkulieren wenn der ETF nicht im kostenlosen Sparplanangebot ist.
 

P4LL3R

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Kann man machen, macht das Kraut aber auch nicht fett. Dann kann man den Kaufzeitpunkt aber auch nicht selbst bestimmen, normalerweise gibt es da zwei fixe Zeitpunkte im Monat, an denen die Käufe getätigt werden.

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DiePike

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@Frankenheimer - Ist im kostenlosen Sparangebot
@P4LL3R - Ja genau ist jetzt zum 01. dann wieder so weit, deshalb würde sich das jetzt anbieten. :)
 

El Junior

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Also ich passe meinen Sparplan da immer wieder an, je nachdem wieviel ich im Monat anlegen will ;) Und mein Broker (DKB) verlangt 1,50€ pauschal beim Sparplan, wenn es nicht kostenlose Aktions-ETF sind.
 

P4LL3R

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Da der Vanguard FTSE All-World jetzt auch endlich bei Flatex in Österreich per Sparplan kaufbar ist, hab ich den jetzt auch einmal eingerichtet. Einziger Nachteil an der ganzen Sache ist, dass per Lastschrift "nur" 1000€/Monat gehen. Aber ich hab das jetzt einmal so eingerichtet, dass ich auch wieder fix jedes Monat investiere, das war dieses Jahr ja nicht immer der Fall und ich hab bis zu einem Gewissen Grad Market Timing versucht.
Den Rest kann ich dann ja noch immer manuell von Zeit zu Zeit investieren, wenn mir die Gelegenheit günstig erscheint.
Oder ich könnte statt des Lastschrift-Auftrages auch einen Dauerauftrag auf mein Flatex-Cashkonto einrichten und den Kauf davon tätigen, würde auch gehen und dann hätte ich das nervige Limit nicht.
 

bawder

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mein bruder ist die woche von flatex zu dkb gewechselt. die müssen die gebühren gut angehoben haben
 

P4LL3R

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Ja wie wir auf der letzten Seite schon diskutiert haben, verlangt Flatex in Deutschland jetzt eine Depotgebühr von 0,1% p.a. In Österreich ist von dieser Änderung bisher nichts bekannt, daher hoffe ich, dass sie bei uns auch nicht so schnell kommt. Aber auch, wenn sie kommt, gibt es eh kaum Alternativen. Daher würde ich trotzdem dort bleiben.
 
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Bei einem Depotwert von 10.000€ würde ich also grob 10€ im Jahr bezahlen, richtig?
Ich spekuliere schon länger zur Ing Diba zu wechseln, weil da auch der ganze Rest ist. Allerdings scheint mir das Depot dort für mich als ETF Sparplaner aufgrund der Ordergebühren immer noch teurer
 

amdfreund

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ca. 11,90 würden etwa abgezogen. Aber halt anhand deines jeweiliogen Depotwertes zum Monatsletzten. Der Broker bekommt also mehr, wenn deine Papiere zwischendurch am Monatsende auch mal an der 20k kratzen, genauso wie weniger wenn es einen Abaschluss mit 2k Depotwert gäbe ;)

Die neue Strategie wäre also buy & transfer ...

Ansonsten wird es dann wohl Zeit für eine Excelarie zum Kostenvergleich.
 
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Hampti

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Da der Vanguard FTSE All-World jetzt auch endlich bei Flatex in Österreich per Sparplan kaufbar ist, hab ich den jetzt auch einmal eingerichtet. Einziger Nachteil an der ganzen Sache ist, dass per Lastschrift "nur" 1000€/Monat gehen. Aber ich hab das jetzt einmal so eingerichtet, dass ich auch wieder fix jedes Monat investiere, das war dieses Jahr ja nicht immer der Fall und ich hab bis zu einem Gewissen Grad Market Timing versucht.
Den Rest kann ich dann ja noch immer manuell von Zeit zu Zeit investieren, wenn mir die Gelegenheit günstig erscheint.
Oder ich könnte statt des Lastschrift-Auftrages auch einen Dauerauftrag auf mein Flatex-Cashkonto einrichten und den Kauf davon tätigen, würde auch gehen und dann hätte ich das nervige Limit nicht.
Schau Dir sicherheitshalber die Kosten fürn Kauf an......derzeit gibt es bei Flatex noch 3 Emittenten wo die ETF-Sparpläne noch ohne Ausführungsgebühr vergeben werden (db x-tracker, Lyxor und Comstage).
Habe mich deshalb für den Xtrackers MSCI World Index UCITS ETF 1C entschieden. Wobei anscheinend willst Du zwingend einen ausschütenden haben...da würde ich mir sicherheitshalber aber überlegen wie Du mit den Dividenden bzw. deren Versteuerung umgehst (Stichwort Negativzins auf dem Depotkonto).
 

P4LL3R

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Danke, ich hatte schon vor zwei, drei Jahren Sparpläne auf MSCI World und Emerging Markets, mit Jahreswechsel bin ich aber auf die FTSE ETFs umgestiegen und hab ein paar Monate darauf meine bestehenden MSCI ETFs verkauft und auch in FTSE All World und ein bisschen Emerging Markets umgeschichtet. Noch einmal wechsle ich nicht, sofern sich nichts grobes ändert.

Ich brauch nicht unbedingt Dividenden, sie stören mich aber auch nicht und nehme sie gerne mit. Und wer weiß, wie die Besteuerung in Zukunft ist. Velleicht ist es ja gar kein Nachteil, die Dividenden jetzt schon zu versteuern und nicht auf einen thesaurierenden ETF zu setzen. Die Dividenden buche ich auch immer innerhalb von ein paar Tagen auf mein Referenzkonto, daher treffen mich die Negativzinsen nicht so hart.

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Frankenheimer

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Ehrlich gesagt würde ich mir über diese ganze Negativerzinsung auf "Broker-Konten" gar keinen Kopf machen. Im Gegensatz zu Referenzkonten z.B. bei der Sparkasse oder Volksbank lagert man dor tja in der Regel keine hohen 5 stelligen Summen sondern sammelt etwas Cash dort an für Käufe. Diese sind ja in der Regel ab ~2000€ je nach Broker rentabel. Aber selbst wenn ich ca. 10.000€ dort liegen habe und dies mit 0,5% Negativzinsen belegt ist, dann liege ich da bei 50€ im Jahr. Die Diskussion ist meines Erachtens müßig.
 

bawder

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hat sich mal jemand die fonds empfehlungen von finanztest angesehen? die aktiv gemanageten fonds mit 20% rendite sehen schon sehr interessant aus.
 

Kazuja

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Ja hab mich da zusätzlich über ETFs und Junior Depot informiert.

Hab unabhängig einen robotic ETF und einen aktiven Fond mir rausgesucht der aktive Fond läuft tatsächlich etwas besser +25% insgesamt.

Grüße Kazuja
 

bawder

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einen aktiv gemanagten fond? mein bruder meinte ich soll keinen nehmen, weil man nicht weiß wie die in der zukunft performen.
 

Kazuja

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Ja ich vermute zu verstehen was dein Bruder meint :).

Generell sind ETFs zurzeit natürlich die Empfehlung was Kosten und Performance angeht.

Ich habe jedoch aus Freude an Aktien und investieren auch einige Aktive Fonds im Depot und diese gut ausgesuchten laufen auch gut.

Was die Zukunft bringt weiß eh keiner ;).

Versuch nicht mit Gewalt zuviel zu erzwingen an Rendite / Dividende. Da bist du von deinen anderen Anlagen etwas verwöhnt.

10 bis 20 % pa. Ist mit aktien und ETF / Fonds schon viel.

A141RB ist der aktive Fond kannst du dir ja mal anschauen, natürlich alles auf eigenes Risiko :).

Grüße Kazuja
 

P4LL3R

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Vergangene Rendite ist kein Indikator für zukünftige Rendite. Es gibt so gut wie keinen aktiv gemanagten Fonds, der über lange Zeit den Index schlägt. Und der FTSE All World Index hatte 2019 auch etwa 26,5%, das Jahr lief einfach verdammt gut, da war es keine Kunst, eine Rendite von über 20% zu erwirtschaften.
Ich bleibe jedenfalls bei meinem passiven Ansatz.

Die letzten Tage hab ich mir Gedanken gemacht, ob ich mein Portfolio nicht etwas optimieren/verkomplizieren möchte, da es inzwischen doch schon eine beträchtliche Größe erreicht hat. Ich werde die Spielereien aber doch lassen und bei FTSE All World und einen Teil FTSE Emerging Markets bleiben, damit bin ich ja eigentlich schon mehr als genug diversifiziert.
 

Frankenheimer

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mein bruder hat mir den empfohlen wegen der geringen gebühren (sollen auf 0,1% fallen) https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00BKX55T58
den werde ich über onvista kaufen.
Insbesondere bei aktiven Fonds überwiegt in der Marketing-Strategie der Survivorship Bias. Es wird mit dem geworben, was in den letzten 2-3 Jahren gut lief, das was damals gut war aber beschissen wurde, wird klammheimlich aus den Prospekten herausgenommen. Wie Bogle schon damals schrieb, die wenigsten aktiven Manager schaffen es auch nur eine Dekade den Markt outzuperformen.

Der Devoloped Word von Vanguard ist nicht schlecht, ich bespare ihn auch. Du solltest allerdings bedenken dass er verglichen mit dem All-World von Vanguard eher ein Nischendasein fristet. Ich nehme aber nicht an, dass er irgendwann aufgelößt wird, dafür wächst er ganz gut. Dieser ETF entspricht aber eher dem MSCI WORLD. Viele Anleger mischen inzwischen auch die Schwellenländer hinzu die bis dato eine leichte Outperformance geliefert haben dafür aber volatiler sind. Wenn du diese beimischen willst, dann bräuchtest du noch den Vanguard Emergin Markets.

Der All-World von Vanguard wird ganz gern genommen, weil er auch einen kleinen Teil Schwellenländer mitführt. Sollte es also eine 1-ETF-Strategie sein die du verfolgst wäre meine Empfehlung einen Vanguard ETF zu nehmen der noch die Schwellenländer mitnimmt.

Rein von den Kosten spielt sich nicht mehr viel ab. Ich komme noch aus einer Anlagezeit bei denen aktive Fonds über 3% gekostet haben. Jetzt wird gestritten einen Wechsel zu machen nur weil man von 0,25% auf 0,2% kommt. Das ist Schmuck am Nachthemd. Die Performance wird es quasi kaum beinflussen und oftmals (bislang Ausnahme Vanguard) werden so niedrige Kosten damit erkauft dass der Anbieter Wertpapierleihe oder schwache Replikation oder überhaupt keine "echte" Replikationsmethode benutzt.
 

pax.BuRny

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Mal eine Frage..

Ich würde gerne in 6 Jahren einen Bankkredit aus einer Immo-Finanzierung sonderkündigen.
Es läuft ein Bausparer, der ursprünglich den Kredit in 9 Jahren ablösen sollte. (Zur Zinssicherung)
Wir tätigen jedes Jahr die maximale Sondertilgung in den Bankkredit.
Nun möchte ich natürlich nicht den Bausparer nutzen um den Kredit abzulösen (wie ursprünglich geplant),
sondern parallel ansparen, dass wir den Kredit nach diesen 6 Jahren komplett tilgen.

Wie lege ich nun am besten an? Bei ETF´s sehe ich immer das Risiko, dass genau zum gewünschten Zeitpunkt die Kurse im Keller sind.
Alternativ?
 

BadSanta

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Wenig Risiko und viel Rendite gibt's nicht. Wenn die Kurse im Keller sind, kannst du noch darauf spekulieren, dass auch in 6 Jahren die Zinsen im Keller sind und du einfach nochmal 5 Jahre für finanzierst und dann wieder schaust. Heute würdest du die 5 Jahre für unter 1% p.a. bekommen.
Sichere Anlagen (im Sinne von: es sind in 6 Jahren nicht weniger Euros als heute) haben halt nahe 0% Rendite.
 
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