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  • Es ist wieder Zeit für unsere jährliche Hardware-Umfrage mit der European Hardware Association. In diesem Jahr verlosen wir unter allen Teilnehmern ein 1.500 Euro-Notebook Eurer Wahl. Wir würden uns über eine breite Teilnahme freuen - Danke!

Geld anlegen aber wie und wo?

Kazuja

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Guten Morgen,

hab mal bei einem Börsen Seminar von Aktien mit “steuerfreien” Dividenden gehört und mir einige wie Freenet ins Depot gelegt.
Solange man sie nicht verkauft, wird die Steuer "gestundet" bis jetzt zumindest :d.

Aktien mit “steuerfreien” Dividenden

Sind ein Paar interessante Titel dabei, bei denen man schöne Dividende einstreichen kann.

Grüße Kazuja.
 
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P4LL3R

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Ich hab mir die letzten Tage noch ein paar Gedanken zu meiner Asset Allocation gemacht und eine "Strategie" ausgearbeitet, bei der ich jetzt bleiben möchte. Bringt ja nichts, wenn man alle paar Tage das Geld hin- und herschiebt, weil man sich gerade einbildet, dass man damit ja doch vielleicht etwas mehr Rendite rausbekommen könnte.

Tagesgeld/Cash-Reserve/"Notgroschen" wurde jetzt noch einmal reduziert, bei dem Betrag bleibt der Posten jetzt auch einmal eine Zeit lang. Meine monatlichen Kosten könnte ich damit noch immer locker ein gutes Jahr decken, ist also mehr als ausreichend dimensioniert.
Bei Bondora Go&Grow hab ich auch wieder ein bisschen was rausgenommen und ich werde mir jetzt monatlich meine angelaufenen Zinsen auszahlen lassen. Es bleibt also nur Betrag X dort liegen. Ich hab zwar Vertrauen in die Plattform, sonst würde ich mein Geld dort ja auch nicht liegen lassen, aber einen zu großen Anteil meines Portfolios möchte ich dort auch nicht liegen lassen. Das Risiko des Plattform-Ausfalls darf man halt auch nicht vergessen.
Und der Großteil wird jetzt nur noch in Vanguard FTSE All World und FTSE Emerging Market ETFs investiert.

Ich muss mir noch überlegen, ob ich meine "alten" ETFs auch gleich verkaufe und in die Vanguard-ETFs umschichte. Kostet zwar einmal ein paar Euros Gebühren, dafür ist das ETF-Portfolio dann aber einmal sauber.
 

Nelen

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Ansich ist Pinterest bestimmt interessant, aber ich würde da auch nicht viel reinhauen. Es ist aber auch abhängig vom Ausgabekurs... Snapchat wurde ja schon angesprochen, die haben deutlich zu hoch angesetzt. Pinterest nimmt immerhin Geld durch Werbung ein und hat die Daten der Nutzer. Wären schon einmal zwei Beine, auf denen sie stehen.

Interessanter in dem Zusammenhang finde ich Uber. Die sind richtig aktiv und selbst auf einem so regulierten Markt in Deutschland. Und hier planen die lieben Politiker nun auch eine Novellierung der Gesetzgebung. Die Taxigewerkschaften protestieren ja schon, aber das mediale Echo ist mickrig und ich glaube auch nicht, dass die sich durchsetzen.
 

Frankenheimer

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Tagesgeld/Cash-Reserve/"Notgroschen" wurde jetzt noch einmal reduziert, bei dem Betrag bleibt der Posten jetzt auch einmal eine Zeit lang. Meine monatlichen Kosten könnte ich damit noch immer locker ein gutes Jahr decken, ist also mehr als ausreichend dimensioniert.
Bei Bondora Go&Grow hab ich auch wieder ein bisschen was rausgenommen und ich werde mir jetzt monatlich meine angelaufenen Zinsen auszahlen lassen. Es bleibt also nur Betrag X dort liegen. Ich hab zwar Vertrauen in die Plattform, sonst würde ich mein Geld dort ja auch nicht liegen lassen, aber einen zu großen Anteil meines Portfolios möchte ich dort auch nicht liegen lassen. Das Risiko des Plattform-Ausfalls darf man halt auch nicht vergessen.
Und der Großteil wird jetzt nur noch in Vanguard FTSE All World und FTSE Emerging Market ETFs investiert.

Ich muss mir noch überlegen, ob ich meine "alten" ETFs auch gleich verkaufe und in die Vanguard-ETFs umschichte. Kostet zwar einmal ein paar Euros Gebühren, dafür ist das ETF-Portfolio dann aber einmal sauber.
Klingt doch gut und folgt dem Keep it simple Prinzip. Welcher EM Anteil schwebt Dir vor? Im All-World dürften ja bereits 10% enthalten sein.
 

Zucksi

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Kaum schreit ein Investor bei eBay mal auf, gibt es kurzfristig neuere höhere Gebühren bei eBay. Mal sehen wie sich das entwickelt...Immer noch besser als Amazon, die haben eine Gebührenstruktur die zumindest von außen ziemlich übertrieben aussieht.
 

P4LL3R

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Richtig, im All-World sind schon 10% enthalten. Wenn man die klassische 70/30 Verteilung haben will, braucht man so eine 77/23 Gewichtung und daran werde ich mich auch orientieren. Wenn es aber einmal 80/20 oder 70/30 ist, werd ich deswegen auch nicht zu verkaufen anfangen. Ich werde halt beim nachkaufen so gut es geht rebalancen.

Ich denke, dass es das beste ist, wenn ich es so einfach halte. Ich informiere mich in letzter Zeit recht intensiv, lese mir wieder einmal alle Blogs durch, schau mir Videos an, aber am Ende komm ich immer zum Entschluss, dass eine 1 oder 2 ETF Strategie ausreichend ist. Es geht mir ja nicht darum, von heute auf morgen damit reich zu werden, sondern langfristig Vermögen aufzubauen. Und so viel besser ist ein Kommer'sches Weltportfolio mit zum Beispiel 6 ETFs dann auch wieder nicht, für vielleicht 0,2% mehr Rendite tue ich mir den Stress nicht an.
 

Zucksi

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@Kazuja Habe mir die Liste mal angeschaut, da sind ja einige lustige Unternehmen dabei... U.C.A. mit 9 Mitarbeitern :fresse2:

Ich glaube ich mache mal eine Investmentgesellschaft auf um dann von den Erlösen der ausgegebenen Aktien fröhlich Beteiligungen zu kaufen.

EDIT: Bereinigt von Vorstand etc. sind es sogar nur 3 Stück.
 
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Kazuja

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Ja klar es gild ja auch immer Augen auf beim Aktien kauf :d.

Nur die Anzahl der Mitarbeiter gibt natürlich auch keine aussage über den "wert der Aktie AG" wie man z.B. hier schön lesen kann ;).

Warum Roche eine US-Biotechfirma kauft …350 Mitarbeiter und zahlt dafür 4,3 Milliarden Dollar. Warum nur? …

Würde bei U.C.A. jetzt nicht einsteigen, Deutsche Post wäre für Langfristig schon eine Überlegung oder Mineralbrunnen Überkingen die Flaschen stehen hier in jedem Besprechungsraum auf dem Tisch ;).

Grüße Kazuja
 

Zucksi

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Ja das stimmt wohl :d

Deutsche Post, Infineon und einige andere klangen gar nicht mal so schlecht. Gerade was die Dividende angeht ist es doch eine schöne Langzeitaktie. Die kann man dann ins Depot legen und Steuerfrei die Dividende ziehen.

U.C.A. würde ich eher selber nachmachen bevor man da einsteigt. Mit dem entsprechenden Grundkapital ist alles möglich.
 

Nelen

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Was würdet ihr von Aixtron halten? Die sind gerade etwas gesunken, weil der Jahresausblick für die Großaktionäre mal wieder nicht toll genug war. Aber auf kurze und mittlere Sicht von, sagen wir mal 1-3 Jahren sieht es doch bestimmt gut aus... könnte man doch mal ein paar kaufen? Erste Halbjahr 2019 sieht wohl nicht so gut aus, mit den Auftragseingängen, aber zweite Jahreshälfte vllt wieder besser...

Mal abwarten, ob der Kurs die nächsten Tage noch etwas tiefer fällt, bevor sie alle wieder wie die Geier zuschlagen^^
 

Frankenheimer

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Richtig, im All-World sind schon 10% enthalten. Wenn man die klassische 70/30 Verteilung haben will, braucht man so eine 77/23 Gewichtung und daran werde ich mich auch orientieren. Wenn es aber einmal 80/20 oder 70/30 ist, werd ich deswegen auch nicht zu verkaufen anfangen. Ich werde halt beim nachkaufen so gut es geht rebalancen.
Ist bei Dir der ALL-WORLD im Sparplanangebot bzw. gibt es einen Grund warum Du nicht den Vanguard Developed World genommen hast? Der steht zwar immer etwas im Schatten des gigantisch großen All-World Vanguard, erlaubt dir aber in Kombination mit dem EM die Gewichtung komplett selbst zu bestimmen. Andererseits ist es auch vollkommen Wurscht ob man mit dem zweiten ETF noch etwas nachkorrigiert da ich annehme dass du immer einen gewissen EM Anteil halten willst.

Ich denke, dass es das beste ist, wenn ich es so einfach halte. Ich informiere mich in letzter Zeit recht intensiv, lese mir wieder einmal alle Blogs durch, schau mir Videos an, aber am Ende komm ich immer zum Entschluss, dass eine 1 oder 2 ETF Strategie ausreichend ist. Es geht mir ja nicht darum, von heute auf morgen damit reich zu werden, sondern langfristig Vermögen aufzubauen. Und so viel besser ist ein Kommer'sches Weltportfolio mit zum Beispiel 6 ETFs dann auch wieder nicht, für vielleicht 0,2% mehr Rendite tue ich mir den Stress nicht an.
Es gibt ja z.B. auch im WP-Forum genug Leute die mittlere sechsstellige Beträge in einem ETF halten nachdem sie von vielen Einzelaktien auf ein reduziertes Depot gewechselt haben. Es hält auf jeden Fall die Transaktions und Rebalancing Kosten sehr in Grenzen und breit diversifiziert ist es ja auch.
 

Kazuja

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Bernecker Börsenbriefe schreibt da zu am 24.01.2019,

Zitat:
AIXTRON mit großen Schwankungen!
AIXTRON schwankt pro Tag locker um 5 Prozent oder mehr. 970 Mio. Euro Marktwert sind auf den ersten Blick schwer zu rechtfertigen. Das Kerngeschäft sind MOCVD-Anlagen als Standbein für die Produktionsanlagen für OLED-Bildschirme. Darin liegt das Schwergewicht von AIXTRON als größter Spezialist für Laseranwendungen und 3D-Sensorik mit dem Flaggschiff iPhone X mit Gesichtserkennung zum Entsperren. Die Bruttomargen für diese Sektoren liegen immerhin bei rd. 40 Prozent. Ergänzend kommt 20 Prozent des Umsatzes für Spezialleuchtdioden für große Displays in Flughäfen und Bahnhöfen. Mithin: Anspruchsvoller geht es nicht. Auf die Perspektive wird es jetzt ankommen. Der Kurs hat sich mehr als halbiert. Basisbildung zwischen 8 und 9 Euro. Dies ist ein Ausschnitt aus der aktuellen Actien-Börse Nr. 04! Börsianer lesen den kompletten Brief bei Bedarf unter Börsenbrief-Portal: Bernecker, Platow, Frankfurter, Prof. Otte u.v.m. oder in der APP. ---Zitat Ende.

Ergänzung von heute: 06:29
AIXTRON bleibt der Springbock im Tech-Dax
Der Halbleiterausrüster lieferte gestern ein illustres Beispiel dafür, wie man mit sehr unterschiedlichen Aufträgen aus Asien umgehen muss. Im Kerngeschäft für MOCVD-Anlagen läuft es richtig aber das zweite Bein OLED-Bildschirme läuft sehr unruhig und daraus entstehen unterschiedliche Ergebnisse und Prognosen. Marktreaktion gestern bis 15 % ins Minus. Das ist wieder einmal die Gelegenheit zuzugreifen. Für Aixtron gilt diese Regel seit über 20 Jahren. Letzter Spitzenkurs 19,80 Euro, letztes Tief 7,60 Euro und gestern 8,41 Euro reicht aus. Wahrscheinlich müssen Sie schnell reagieren.

Ihre Bernecker Redaktion / Bernecker Börsenbriefe


Ich habe AIXTRON nicht, habe mir Nemetschek SE und Isra Vision ins Depot gelegt.
Horizont bei mir 20 - 30 Jahre.

Denke das diverse TecDAX werte zu stark abgewertet haben.
Natürlich wie immer bei Tech werten große Volatilität und eine gewisse Risiko Bereitschaft mitbringen.

Bin z.B. auch bei GE dabei :d

Grüße Kazuja
 
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P4LL3R

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Ist bei Dir der ALL-WORLD im Sparplanangebot bzw. gibt es einen Grund warum Du nicht den Vanguard Developed World genommen hast? Der steht zwar immer etwas im Schatten des gigantisch großen All-World Vanguard, erlaubt dir aber in Kombination mit dem EM die Gewichtung komplett selbst zu bestimmen. Andererseits ist es auch vollkommen Wurscht ob man mit dem zweiten ETF noch etwas nachkorrigiert da ich annehme dass du immer einen gewissen EM Anteil halten willst.
Im Sparplan ist leider keiner der Vanguard-Fonds verfügbar, ich mag die inzwischen aber trotzdem am liebsten und die Orderkosten halten sich bei mir prozentual gesehen ja auch in Grenzen. Bei Ordergrößen von >3000€ fallen die 5,90€ pro Order nicht so sehr ins Gewicht.

Einer der Gründe für den All-World war, dass ich zuerst gedacht hatte, dass ich wirklich nur eine 1-ETF-Strategie durchziehe. Ein bisschen mehr EM hätte ich dann aber doch noch dabei, daher ist es jetzt zu dieser Mischung gekommen. Beim All-World ist es auch noch sehr unwahrscheinlich, dass er geschlossen wird, da das Volumen schon ziemlich gigantisch ist. Der Developed World ist ja doch noch recht "klein", wobei er mit fast 300 Millionen Euro auch nicht mehr so klein und das Risiko, dass der Fonds geschlossen wird, auch recht gering ist.
Also vielleicht mach ich bei den ETFs mit Developed World und Emerging Markets weiter, einen großen Unterschied macht es aber nicht. Der Developed World hat zwar auch noch eine etwas geringere TER als der All World, 0,18% statt 0,25%, aber das macht das Kraut auch nicht fett.
Und ja, einen gewissen Anteil EM möchte ich sowieso immer dabei haben.

Es gibt ja z.B. auch im WP-Forum genug Leute die mittlere sechsstellige Beträge in einem ETF halten nachdem sie von vielen Einzelaktien auf ein reduziertes Depot gewechselt haben. Es hält auf jeden Fall die Transaktions und Rebalancing Kosten sehr in Grenzen und breit diversifiziert ist es ja auch.
Kann ich absolut nachvollziehen, es macht das Leben deutlich einfacher, wenn man sich nicht mit zig Einzelaktien beschäftigen und diese auch noch rebalancen muss. Und nur weil im Depot dann nur mehr eine Position sichtbar ist, heißt das ja noch lange nicht, dass man keine Diversifikation hat. Wenn ca. 2900 Positionen aus ca. 50 Ländern nicht genug diversifiziert sind, weiß ich auch nicht mehr weiter.
 

Handle

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Ich sehe gerade, dass der Vanguard All-World bei DEGIRO auf der Liste der kostenfreien ETFs steht. Da stecke ich dann evtl. auch mal ein paar € rein.
 

bawder

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eben meine rendite für 2018 angeschaut. P2P Kredite mit buyback jahresrendite 14,6%. mit steuerabzug 10,75% und mit SPDs steuererhöhung wären es nur noch 8,5%.

ich kann es als geldanlage nur empfehlen für leute mit risikobereitschaft. man sollte nur nicht unbedingt bei firmen mit 11 mio. verlust investieren Who are the best lenders on Viventor? Our Viventor lender ratings
 
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ty_ascot

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eben meine rendite für 2018 angeschaut. P2P Kredite mit buyback jahresrendite 14,6%. mit steuerabzug 10,75% und mit SPDs steuererhöhung wären es nur noch 8,5%.
ich kann es als geldanlage nur empfehlen für leute mit risikobereitschaft. man sollte nur nicht unbedingt bei firmen mit 11 mio. verlust investieren Who are the best lenders on Viventor? Our Viventor lender ratings
Kannst du das genauer aufschlüsseln?
Welche Plattform, welche Art von Krediten etc?
 

bawder

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soul4ever

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Wegen der hohen transaktionskosten überlege ich zu degiro zu wechseln. Jetzt lese ich, dass das mit der Abgeltungssteuer nicht so „bequem“ funktioniert wie bei dt Brokern. Hat hier jemand Erfahrung damit? Oder doch lieber flatex?
 

Frankenheimer

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Wegen der hohen transaktionskosten überlege ich zu degiro zu wechseln. Jetzt lese ich, dass das mit der Abgeltungssteuer nicht so „bequem“ funktioniert wie bei dt Brokern. Hat hier jemand Erfahrung damit? Oder doch lieber flatex?
was ist denn dein typisches Szenario? Also Aktienkauf, Sparplan, oberhalb 500€ , unterhalb 500€? Ich würde mir die ganzen steuerlichen Themen die ansonsten dein Broker aus Deutschland für dich übernimmt nicht antun wollen.
 

soul4ever

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zZ eigentlich nur Aktienkurs und bin bissel am „daytraden“ bei Wirecard und das nervt mich ungemein, dass bei der dkb die Gebühren so hoch sind und das es mindestens einen Tag dauert, bis nach einem Trade das Depot wieder alles realistisch anzeigt.

Also nur manuelle aktienkäufe zwischen 1k-10k, alles eher kurzfristig (Tag bis paar Monate oder länger). Wenn die Gebühren geringer sind, würde ich vllt aber auch mal kleiner Beträge unter 1k investieren und mein Depot noch mehr aufsplittern.

danke, ich mach mich nochmal etwas schlau, aber wird dann wohl eher auf flatex rauslaufen. Mache das eher ein bisschen zum Spaß und will mir 7ngern unnötig mehr Bürokratie aufbürden.
 
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fctriesel

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Bei Degiro wird keine Kapitalertragssteuer abgezogen, nur die üblichen Quellensteuern. Bekommst aber eine Jahresbescheinigung, musst dir aber die richtigen Zeilen in der KAP selbst raussuchen. Im Prinzip hast du damit eine Stundung der Kaptitalertragssteuer bis zur Einkommenssteuererklärung.

Flatex hab ich nur einen ETF-Sparplan laufen, keine Einzelaktien. Achtung, die halten bei ausländischen Dividenden ordentlich die Hand auf plus Negativzinsen auf das Verrechnungskonto.
Für dich klingt Degiro wirklich passend.

Ich hab noch ein paar Sparpläne auf Einzelaktien bei Comdirect laufen, kann ich auch empfehlen. Einzelkäufe nutze ich aber auschließlich Degiro.
 

Kazuja

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Mhm bin bei consors Bank und Kaufe nur über 1 k aktien und ETF / Fonds. Kann ich empfehlen sehr zufrieden. Seit 2005 dort :)
 

soul4ever

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Comdirect hat mich genatzt, daher wird das Depot dort gleich wieder geschlossen. Hatte schon länger das Giro dort und diese Woche das Depot eröffnet. In der Werbung hieß es, für Depot Neukunden ein Jahr alle trades nur 3,80€. Tja und dann wurden mir direkt 12,40€ berechnet.... galt dann wohl doch nur generell für Neukunden...

egal. De Giro klingt gut, aber die Bürokratie schreckt mich ab. Schaue mir flatex dann am Wochenende nochmal genauer an. Danke für deinen Bericht.
 

Nelen

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Comdirect nervt mich auch extrem. 11,4€ pro Trade -.- Das musste erstmal an Rendite wieder raushaben, wenn du kleinere Trades machst. Hatte überlegt zu Onvista zu wechseln?
 

soul4ever

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Hatte ich bislang nicht auf dem Schirm, aber werde ich mal mit flatex vergleichen was kosten und Rahmenbedingungen angeht.
 

Frankenheimer

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Comdirect nervt mich auch extrem. 11,4€ pro Trade -.- Das musste erstmal an Rendite wieder raushaben, wenn du kleinere Trades machst. Hatte überlegt zu Onvista zu wechseln?
Ja Comdirect ist echt teuer und es wird auch nicht besser. Ich glaube die Orderplatzentgelte wurden auch nochmal angehoben, sprich, XETRA generell auch nochmal 1-2€ usw. Wenn nicht der Support, die Oberfläche usw. so verdammt nett wären, hätte ich da auch schon meine Sachen gepackt. Comdirect ist im Verhältnis immer noch ok wenn man eine große Einzelorder aufsetzt, dann relativiert sich das alles.

Sparpläne für höhere Invests sind bei DKB schon ganz gut aufgehoben, erst recht wenn man da an das Festpreismodell für 1,50€ denkt, aber die Orders und auch alles andere sind da recht zäh und die Oberfläche echt altbacken. DKB ist der typische Broker für ETF Sparpläne oberhalb der 500€ Grenze.

Ich werfe nochmal ING in den Raum, kenne da aber die Kosten nicht. FlatEx hat sich zumindest damals mit Orders oberhalb 500€ einen Namen gemacht.
 

JtotheK

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Bei ETF Sparpläenen kann ich mich bei der Comdirect auch nicht beklagen, ich hantiere aber auch nicht mit immensen Summen :d
 
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