Aktuelles

G.Skill ENKI 360 im Test: Performancevorteil gegenüber der Konkurrenz?

Thread Starter
Mitglied seit
06.03.2017
Beiträge
11.847
gskill_enki_360_logo.jpg
Mit der ENKI-Serie bietet G.Skill eigene AiO-Kühlungen an. Besonderen Wert legt man dabei auf eine hohe Performance. Anhand des Top-Modells mit 360-mm-Radiator wollen wir herausfinden, wie es um die Kühlleistung wirklich bestellt ist. 
... weiterlesen
 
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.
Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.

MENCHI

Anime und Hardware Otaku
Mitglied seit
23.08.2008
Beiträge
17.271
Ort
Winterlingen
Hauptsache bling-bling. Nicht viel besser / schlechter als die anderen (getesteten)
AiOs.

Teste mal eine Swiftech. Alles andere
ist Kindergeburtstag :p
 

SystemX

Urgestein
Mitglied seit
02.09.2010
Beiträge
7.464
Ort
Bergisch Gladbach
Ja die Swiftech H240 X3 z.B Sieht zwar nen bissel Tricki aus soll aber laut TechpowerUp relativ gut sein, da hat der EK-MLC Phoenix 360 zwar etwas
die Nase weiter vorne (Kla größerer Radi) aber dafür sieht der irgendwie mager aus.

Zur G.Skill AIO Kann man sagen das es was nettes für´s Auge ist :).
 

Dominik

Enthusiast
Mitglied seit
03.06.2003
Beiträge
172
Mir erschließt sich der Sinn einer AiO immer noch nicht wirklich:

Mit dem dicken Noctua NH-D15, den es mittlerweile ja auch in schwarz gibt, hat man eine günstigere unkompliziertere Alternative, die die gleiche Leistung bei häufig sogar weniger Lärm bringt! Hab schon einige defekte AiOs nach 2-3 Jahren im Bekanntenkreis erlebt, da ist ein reiner Luftkühler ja wirklich unkomplizierter!

Außerdem bauen wir uns mittlerweile Grafikkarten mit mehr als 300Watt Abwärme ins Gehäuse, lassen aber (die völlig verblödeten Intel 14nm Dinger mit ~250W mal beiseite gelassen) ne AMD CPU mit 65-105 Watt TDP laufen. D.h. die CPU mit einem Drittel an Abwärme wie die Zocker-Grafikkarte wird mit Wasser gekühlt, die GPU dann aber nicht?!? Das ist völliger Blödsinn!

Wer WaKü wirklich will, der baut sich ne Custom-Loop und kühlt auch die 300Watt GPU mit Wasser...
Und wer die hohen Kosten nicht scheut, der wird bei ausreichender Radiatorfläche auch unter Volllast mit nem niedrigen Geräuschpegel belohnt!
Für alle anderen, die die hohen Kosten scheuen und/oder sowieso nicht immer High-End kaufen, also keine 12/16 Core CPU, sondern "nur" 6 oder 8, und keine 3080/3090, sondern "nur" 3060/3070, für die ist ne WaKü, insbesondere ne AiO völlig unnütz!
Dann lieber ein sehr gut durchlüftetes Case, den dicken Noctua drauf und eine Custom-Design-Graka mit sehr guten Lüftern. Dann ist auch ein solches reines LuKü-System im idle schön leise und unter Last noch leise genug, bei deutlich weniger Kosten...
 

Induktor

Experte
Mitglied seit
03.11.2019
Beiträge
737
Ort
Münster/ Osnabrück
Mir erschließt sich der Sinn einer AiO immer noch nicht wirklich:
Ein paar Gründe fallen mir wohl ein.

it dem dicken Noctua NH-D15, den es mittlerweile ja auch in schwarz gibt, hat man eine günstigere unkompliziertere Alternative,
Kompatibilität, Optik, Kühlleistung. Nen fetten Luftkühler will sich nicht jeder ins Case hängen. Zudem kann es Platzprobleme mit hohen RAM und Case geben. Auch mit einer vertikal verbauten GPU kann es zur Kollision kommen (war in meinem Fall so).

Was die Kühlleistung betrifft, trau ich dir wohl zu, dass du dir die passenden Daten selbst raussuchst. Auch ein NH-D15 kann nicht zauber und ist ab einer bestimmten Radigröße (ab 2080, 360+) immer einer AIO unterlegen.

Hab schon einige defekte AiOs nach 2-3 Jahren im Bekanntenkreis erlebt
Immer erleben das die Leute bei Bekannten und auf Amazon-Rezessionen :LOL:, aber nie selbst komischerweise. Auch im AIO-Bereich habe ich nie wirklich viel darüber gelesen. Lustigerweise lese ich aber nicht gerade wenig über Probleme im Wakü-Bereich. Ebenso melden sich immer wieder Leute hier, die nach einem Luftkühler oder einer AIO fragen, weil sie auf'n Custom-Loop kein Bock mehr haben (immer wieder Stress, zu teuer, zu viel Zeit etc.) Was die Zeitkomponente angeht, zähle ich mich mittlerweile selbst dazu.

Selbst wenn meine AIO irgendwann kaputtgeht, bei 6 Jahren Garantie mache ich mir nicht allzu viele Sorgen. Lass mal einen Custom-Loop unangetastet 6 Jahre laufen.

Das ist völliger Blödsinn!
Ich hoffe sehr, dass du damit deinen eigenen Beitrag meinst. Denn entgegen deiner Behauptungen verbraucht mein 9900KS rund 50-70w @ 5.0 GHz all Core im Gaming. Von deinen Behaupteten 250w ist das noch sehr weit weg. Getestet mit FarCry 5, AC Odyssey und Valhalla, Ghost Recon Breakpoint, SOTTR, CoD, Watch Dogs2. Hier mal ein Auszug von einer 2h Gaming Session. Weitere HWinfo Logs habe ich bei Bedarf gerne da. Übrigens, die AIO-Pumpe läuft auf der geringsten Stufe. Wie dem HWinfo-Log auch zu entnehmen ist, laufen alle Lüfter unter 1.000rpm, dementsprechend ist das System auch sehr leise (für mein Empfinden) unter Last.

NZXT Z63 2h Valhalla.jpg

250w mit 1.5 Vcore und Prime95 würde ich wohl hinbekommen, hat aber mit daily usage in der Realität wenig zu tun. Ich frage mich sowieso wie du auf den Wert kommst? Edit, ok alles klar, hab einen anderen Beitrag von dir gefunden. Das erklärt einiges:🤦‍♂️

Währenddessen können sich die verbohrten Intel-Fanboys mit ihrem 250Watt 10-Kern Monster gerne im Winter die Bude heizen! ;-)


Wer WaKü wirklich will, der baut sich ne Custom-Loop und kühlt auch die 300Watt GPU mit Wasser...
Und wer die hohen Kosten nicht scheut, der wird bei ausreichender Radiatorfläche auch unter Volllast mit nem niedrigen Geräuschpegel belohnt!
Über welche Kosten sprechen wir ungefähr mit'm GPU- & CPU-Block, ner D5-Next, Radis usw.? Sagen wir mal grob 700€, ich will ja auch kein China-Kram oder gebrauchtes Zeug verbauen. Wenn ich falsch liege, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren (Bitte dann Komponentenliste mit Preisen und Quelle posten). Meine Schätzung beruht auf dem Kostenzusammenstellung-Thread im Wakü-Bereich. Welchen Vorteil hätte ich nun im Bezug auf mein luftgekühltens AIO-System? Wow, 10°C Grad weniger auf CPU und GPU bei nem Custom Loop, ohne nennenswerten Vorteil, dafür aber 700€+ rausgehauen. Na das hat sich ja gelohnt.

Zum Thema Geräuschpegel. Also zu aller erst empfindet jeder Geräusche anders, eine allgemeingültige Meinung, die auf alle zutrifft, kannst du daher sowieso nicht äußern. Hinzu kommt, dass auch WaKü-Systeme nicht immer leise sind, weil verschiedene Faktoren (Gehäuse, Last, Loop, Pumpe, Setup etc.) davon abhängen, wie und wo Geräusche entstehen. Auch im Wakü-Bereich finden sich viele Themen zu "Lüfter zu laut", Pumpe brummt/ summt, auslagern? etc. Gleiches gilt auch für die Temperaturen. Threads wie "Temps zu hoch, trotz Wakü" und und und. Eine Verlinkung spare ich mir jetzt an der Stelle. Wenn du im Wakü-Bereich unterwegs bist, wirst du die Beiträge kennen.


Für alle anderen, die die hohen Kosten scheuen und/oder sowieso nicht immer High-End kaufen, also keine 12/16 Core CPU, sondern "nur" 6 oder 8, und keine 3080/3090, sondern "nur" 3060/3070, für die ist ne WaKü, insbesondere ne AiO völlig unnütz!
Das ist deine Meinung und wie du zu der Sache stehst, jedoch hast du nicht zu entscheiden, wofür die Leute ihr Geld verpulvern. Es gibt Leute, die für RGB Kabel 80€ und mehr raushauen, andere bauen sich ne Wakü ein, weil sie Spaß am basteln haben etc. Lass die Leute machen und sei mit dem glücklich, was du hast.


Dann lieber ein sehr gut durchlüftetes Case, den dicken Noctua drauf und eine Custom-Design-Graka mit sehr guten Lüftern. Dann ist auch ein solches reines LuKü-System im idle schön leise und unter Last noch leise genug
So ne Pauschalaussage ist halt kompletter Dünnschiss, weil die Kühlung allein nicht über den Geräuschpegel entscheidet. Ich habe sowohl komplett luftgekühlte Systeme gesehen, die nahezu unhörbar waren, genauso wie Wakü-Syteme mit/ ohne MoRa wie auch AIO-Systeme. Es hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, wie laut ein System am Ende wird. Drehzahl von Pumpe & Lüfter, Gehäuse, Gehäuse-Airflow, Komponenten an sich, Undervolting, Last usw.

bei deutlich weniger Kosten...
Kannst du das auch genauer spezifizieren? Nehmen wir doch einfach ne Arctic Liquid Frezzer II AIO für 70€ (Mindfactory). Welcher Luftkühler bietet die gleiche Kühlleistung und ist "deutlich" günstiger. Dein angesprochener NH-D15 in schwarz kostet knapp 100€.


insbesondere ne AiO völlig unnütz!
Wenn sie so "unnütz" sind, erklärt das nicht, warum sich immer mehr Hersteller auf den Markt drängen. Entweder liegen alle Hersteller falsch oder du.

dann lieber ein sehr gut durchlüftetes Case, den dicken Noctua drauf
Das kannst du dann gerne bei deinem Vorhaben mit dem HTPC machen und uns zeigen wie gut ein "dicker Noctua" da reinpasst.


Jede Kühlmethode hat ihre Daseinsberechtigung, die man nicht zwingend als Konkurrenz sehen muss und auch nicht versuchen sollte schlecht zu reden, wenn man davon keine Ahnung hat. Ich kann deine Argumentation zum Teil sogar verstehen, da ich damals eine ähnliche Einstellung zu AIOs hatte. Dann habe ich mir aber eine AIO gekauft und musste ich feststellen, dass die Dinger in Wirklichkeit gar nicht so "schlecht oder nutzlos" sind wie man das gerne behaupten mag.

Ist halt immer wieder selbe Kindergarten, wenn's um Kühlung geht. Je nachdem wo du fragst, wirst du eine andere Meinung bekommen. Selbst bei einem Custom-Loop gibt es unterschiedliche Sichtweise. So wie du Cutom-Loops hier schön geredet hast, könnte ein MoRa-Befürworter das völlig anders sehen und behaupten, dass ein Custom-Loop ohne MoRa nicht halbes und nichts ganzes ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Dominik

Enthusiast
Mitglied seit
03.06.2003
Beiträge
172
Schöner langer Beitrag, und ich stimme Dir ja auch in vielem zu, deshalb nur ganz kurz:

1) Natürlich ist das was ich schreibe meine Meinung, und es darf jeder gerne seine eigene haben!
2) Hab selbst ein Custom im Einsatz, deine Preiseinschätzung kommt recht gut hin, ist aber natürlich ein Gebastel und daher noch deutlich(!) weniger dem Otto-Normal-User zu empfehlen als eine AiO.
3) Ja, wenn Du ein enges Case oder ein sonstige Platzprobleme (vertikale GPU, RAM) hast, dann mag eine AiO natürlich Sinn machen. Manche mögen halt einfach die Optik (bling-bling-RGB) womit sich auch die Beliebtheit bei Otto-Normal-Usern erklärt! Die Frage ist halt nur ob man für eine vertikale GPU und extra hohen RAM-Kühlkörpern unbedingt der Optik wegen Geld ausgeben möchte.
4) Nein, natürlich säuft ein 9900K nicht ständig 250W, das ist klar. Die echten Heizgeräte sind beim Zocken nun mal die GPUs, und die werden ja bei den AiO Usern meistens noch per Luft gekühlt. Das ist doch meine Grundaussage gewesen: Die CPU mit ~100-150W wird mit 360er und drei Lüftern recht effektiv runtergekühlt, die 320Watt Grafikkarte heizt erstmal alles ins Gehäuse rein. Effektiver wäre es ja andersherum...
5) Es darf jeder kaufen was er will, allerdings kann auch jeder seine eigene Meinung dazu haben! ;-)
 

Induktor

Experte
Mitglied seit
03.11.2019
Beiträge
737
Ort
Münster/ Osnabrück
2) Hab selbst ein Custom im Einsatz, deine Preiseinschätzung kommt recht gut hin, ist aber natürlich ein Gebastel und daher noch deutlich(!) weniger dem Otto-Normal-User zu empfehlen als eine AiO.
Und genau dieses Gebastel kann für jemand anderen schon ein Grund sein selbst ein 5600X unter Wasser zu setzen. Ein schicker Custom-Loop hat eben auch was und man stellt eine Kühlung auf die Beine, die den eigenen Wünschen entspricht. Kühlperformance kann ebenso ein Grund sein, muss aber nicht im Vordergrund stehen. Deshalb kann man gar nicht so einfach über nötig oder unnötig urteilen, wenn jemand beispielsweise Spaß an der Umsetzung hat.

Manche mögen halt einfach die Optik (bling-bling-RGB) womit sich auch die Beliebtheit bei Otto-Normal-Usern erklärt!
Gibt auch AIOs ohne Kirmes. RGB verkauft sich nun mal besser, deswegen reagieren die Hersteller gewinnorientiert auf den Markt. Die Beliebtheit von AIOs erklärt sich auch aus weiteren Gründen. Ne AIO ist relativ unkompliziert und mit sehr vielen Sockeln und Gehäusen kompatibel. Zudem bewegen sich viele AIOs in einem allgemein akzeptieren Preisrahmen. Premium-Luftkühler sind gar nicht so viel günstiger im Vergleich. Hinzu kommt noch, dass man bei einer AIO nicht sind so eingeschränkt ist, was Komponenten- oder Gehäusewechsel angeht. Ich habe es damals wie die Pest gehaßt, wenn ich "mal eben" ne andere Graka ausprobieren wollte. Ja, viel Spaß bei einem Custom-Loop.


Die CPU mit ~100-150W wird mit 360er und drei Lüftern recht effektiv runtergekühlt, die 320Watt Grafikkarte heizt erstmal alles ins Gehäuse rein.
Das mag wohl sein, jedoch hast du mit einem halbwegs gescheiten Airflow nichts zu befürchten. Vielleicht lautere Lüfter, wobei das eine Einstellungssache ist. VRM drosselt erst bei 105-115°C. So schnell kommst du da nicht hin. Mit einer Wakü hast du in dem Fall auch nicht immer einen Vorteil. Der Airflow bei Wakü Systemen ist oftmals schlechter als mit'm Luftkühler, zumindest auf VRM und Mainboard-Messpunkte betrachtet.

Was die TDP-Leistung der GPU betrifft, keiner zwingt dich das volle Power-Budget auszunutzen. Wenn man meint 350w+ durchzujagen, muss das jeder selbst wissen. Ich undervolte grundsätzlich immer bis zur Kotzgrenze. Wozu mehr Strom (und damit Abwärme) verbraten als ich muss. Ich meinem Testing, bei gleicher oder besserer Leistung, verbrauche ich ca. 120w (GPU 80-90w, CPU 30-40w) weniger als mit Standard-Settings und das merkt man ganz deutlich in den Temperaturen und der Geräuschentwicklung. OC ist nur für's benchen interessant imo. Kann aber auch genauso Leute verstehen, die auf das ganze Optimieren kein Bock haben. Die bauen sich dementsprechend die Kühlung ein und lassen die Bude laufen.
 

Silberfan

Profi
Mitglied seit
07.04.2017
Beiträge
383
Diese Kühler-Pumpen-Einheit fällt recht flach und kompakt aus. G.Skill nutzt ein Pumpengehäuse aus schwarzem und glänzendem Kunststoff. Den Pumpendeckel ziert das G.Skill-Logo - und im Betrieb eine A-RGB-Beleuchtung. Die Pumpe wird per PWM-Stecker versorgt. Auch eine Pumpensteuerung ist nach unseren Erfahrungen damit möglich. Die maximale Pumpendrehzahl liegt bei über 5.000 U/min. Wir konnten die Drehzahl auf etwa 2.450 U/min reduzieren - diese Drehzahl haben wir auch für unsere Messungen mit reduzierter Drehzahl genutzt. Mit genauerem Blick auf die Schläuche fällt auf, dass die Nylonummantelung stellenweise recht stark ausfasert. Funktional ist das zwar kein Problem, es stört aber doch etwas die Optik.

Sieht nicht sonderlich hochwertig verarbeitet aus .Bei der Bauhöhe kommt eigentlich nur eine Membran Pumpe in Frage. Bei der eher die Membrane mit 5000 Hz "Vibriert". Was dann aus U/Min einer Pumpe ausgelesen wird.
Man hat dann auf 2450 Reduziert damit die Geräuschkulisse nicht so hocht ist. Sollte es dennoch eine echte Pumpe mit Förderlement sein dann ist es eine mit Mieser Qualität. Selbst meine Eheim Pumpe in meiner Selbstbau WaKü braucht keine 5000 U/min um einen entsprechenden Durchlfuss zu erreichen.

Auch mit Blick auf die voraufgetragene Wärmeleitpaste am Kühlerboden gibt es bei unserem Sample Anlass zu kosmetischer Kritik: Es zeigen sich mehrere Schmutzkrümel, die in der Wärmeleitpaste kleben. Erfreulich ist aber, dass G.Skill Ersatz-Wärmeleitpaste direkt mitliefert. Der Kühlerboden besteht aus Kupfer und zeigt sich kreisrund.
Anstelle mal ne kleine Tube WLP beilegen nein es müssen wieder Pads sein. deren Übertragunswerte sind einfach nur Grottig. Selbst ich verwende bei stellen wo es auf Übertragungsleistung ankommt Flüssigmetall WLP .Bei einer CPU sollte wenigstens die "Graue" WLP z.B. vom Herstller "Grizzly" dabei sein.
Kupferplatte ? , au weia wieder nur so ein 3.4 mm dünnes Ding umrandet von Aluminium ?
Dann noch eine Pumpe mit Plastik Elementen oben Aufgesetzt ,naja das kann lustig werden.
Der Radiator besteht auch bei der G.Skill-AiO-Kühlung aus Aluminium. Das spart Kosten, setzt aber in Verbindung mit dem Kupferkühler einen wirksamen Korrosionsschutz in der Kühlflüssigkeit voraus. Die Bauhöhe des schlanken Radiators liegt bei 27 mm.
Kann man sich Sparen wenn man wenigstens mal nicht auf die Kosten geschaut und einen Vollkupfer Radiatir verwendet hätte. Immer und immer wieder Aluminium und als ausrede kosten , das kann ich schon gar nicht mehr Lesen. Es kaufen die Kühlung auch keine 150 Mio Menschen .Da sollte man mal mehr Kupfer einsetzen.
Weniger für den Markenamen verlangen dann passt das auch .
Kritische Flächen z.B: Kontakt auf der CPU ( Kühler) kann man zur Not auch Rhodinieren. Macht man auch beim Silberschmuck um den vor dem Anlaufen ( Korrosion durch Sauerstoff) zu vermeiden.
Aber nein Aluminium ,Plastik und eine dünne Scheibe Kupfer , ausfaserndes Nylon Gewebe an den Schläuchen
Will der Hersteller allen ernstes damit Geld verdienen ?
Jedenfalls kauf ich so einen Mist nicht.

Auf Intel-LGA-1200-Mainboards wird die Metall-Backplate mit Montagebolzen bestückt. Zwischen Mainboard und Montagestege kommen Abstandshalter, die Montagestege selbst werden mit Rändelmuttern auf den Montagebolzen befestigt. Die Kühler-Pumpen-Einheit kann schließlich mit Rändelschrauben, Unterlegescheiben und Federn auf den Montagestegen befestigt werden. Konkurrenzprodukte kommen teilweise mit weniger Montageschritten aus, prinzipiell ist die Montage bei der ENKI 360 aber nachvollziehbar. Mit der Kompatibilität gab es am Testsystem keine Probleme.
Ist eher ein Armutszeugnis. Je weniger Material man zum Befestigen braucht desto besser ist auch die Befestigung durchdacht. Je mehr man braucht desto unvorsichtiger waren die Entwickler.
Bloß nicht zuviel Zeit Investieren daran und bloß nichts Spezielles machen. Die Konkurrenz könnte das auch machen und so sparen, Ei ei ei , so denken die Hersteller ,GRAUENHAFT
Unser Testsystem soll die typische Wärmeentwicklung eines Gamingsystems abbilden. Als Prozessor dient deshalb Intel Core i5-10600K, ein Mittelklasse-Prozessor, der auch für häufig für Gaming-Systeme ausgewählt wird. Als Unterbau nutzen wir ein ASRock Z490 PG Velocita. Die vier scheinbaren RAM-Riegel sind eigentlich nur zwei - zwei weitere Slots werden mit "kosmetischen Modulen", dem Corsair Vengeance RGB Pro Light Enhancement Kit, belegt. Diese Module leuchten zwar, sind aber frei von Speicherchips.
Das Testsystem findet in einem Corsair Carbide Series 678C Platz. Dieses Gehäuse erlaubt uns die Montage von 360-mm-Radiatoren im Deckel und bietet genug Platz für hohe Tower-Kühler. Wir lassen es von je einem 140-mm-Corsair-Lüfter an Front und Rückwand kühlen. Beide Gehäuselüfter arbeiten mit maximaler Drehzahl von rund 1.300 U/min. Die eher restriktive Fronttür des Silent-Gehäuses haben wir nicht nur geöffnet, sondern demontiert, der Frontlüfter muss die Frischluft so nur durch den Frontstaubfilter ansaugen. Damit haben die Gehäuselüfter ähnliche Voraussetzungen wie in einem Gehäuse mit luftiger Mesh-Front.

Warum nehmen sie kein AMD Testsystem ?
Kein Geld ,zu Arm oder einfach kein Bock ?
Finde das schon sehr Bemerkenswert.
Aber nein muss wiedeR Intel sein damit Intel nach wie vor über dies erneut Werbung schalten kann. Schaut her wir haben Kostenlose Tests von XXX bekommen das es funktioniert.
Bringt doch nix Fehlerhaft Hergestellte Prozessoren für Testsysteme zu verwenden ?
(Siehe Meltown,Spectre, Intel ME und Co.)
Aber das muss hier jeder für sich selbst entscheiden.
Bei dieser moderaten Lüfterdrehzahl ist die Pumpe auf voller Drehzahl schon gut hörbar. Bei minimaler Lüfterdrehzahl (etwa 450 U/min) macht sich die Pumpe auf voller Drehzahl durchaus störend bemerkbar. Werden Lüfter und Pumpe heruntergeregelt, ist letztlich aber auch ein angenehm leiser Betrieb mit nur knapp über 30 dB(A) möglich.
Meine Eheim Pumpe aus der Aquaristig ist selbst bei Voller Drehzahl nicht lauter als 22 dB(A) . der China Markt bietet aber noch leisere Modelle mit unter 20 dB(A) bei 4000 U/Min . Ich hab sie noch nicht selbst getestet. Ein paar Freunde haben solche Pumpen in gebrauch und die können das Bestätigen.
Bei den Lüftern ist es immer so eine Sache welche Lüfter man Verwendet. Auch wenn einige angeblich für einen speziellen Einsatz Optimiert sind ist das meistens nur reines Marketing. Damit der Hersteller seinen Preis zum Produkt rechtfertigen kann. Wenn man bedenkt das man schon 120 mm Lüfter auf dem China Markt bekommt die so leise sind und auch gleichzeitig mit mehr als 3000 U/Min drehen für unter 1,5€ ,je nach Shop sogar Versandkostenfrei.
Ich vermute mal das der Hersteller hier die Lüfter im Stückpreis für unter 1€ (bei Abnahme einer gewissen Menge = Rabatte) Einkauft. Da kann und darf man sich nicht wundern das diese nicht gerade leise sind.
Die ENKI 360 kann bei maximaler Lüfter- und Pumpendrehzahl mit einer guten Kühlleistung überzeugen. Sie setzt sich von leistungsstarken Luftkühlern wie Noctuas NH-D15 ab, verweist aber auch die be quiet! Pure Loop 360mm klar in die Schranken. Die leicht leistungsstärkeren 360-mm-AiO-Kühlungen im Testfeld haben entweder eine noch höhere Lüfterdrehzahl bzw. arbeiten in Push-Pull-Konfiguration.

Leistung ist noch Steigerbar wenn man mehr Kupfer auf dem Kühler Verwendet und Radiatoren aus Voll Kupfer einsetzt. Dabei kann man einfache übliche Lüfter einsetzten die bei schwachen Umdrehungen kaum hörbar sind.
Und die durchgezogene Luft durch den Radiator würde besser durch Kupfer abgegeben. Es ist mehrfach wieder legt der Mythos das Alu Kupfer Lösungen besser seien als Vollkupfer Lösungen. Allein das Kupfer einen Wärmeleitwert besser als Aluminium hat ist schon ein nicht zu Ignorierender Fakt.
Jedenfalls bin ich nicht von der Kühllestung dieses AIO Modelles Überzeugt.
Es geht besser auch wenn es ein paar Euro mehr kosten sollte.
Mit den Noctua-Lüftern erreichen wir bei 1.000 U/min die gleiche Temperatur wie mit den G.Skill-Serienlüftern
Aha da wird sogar meine Vermutung Definitv Bestätigt , von wegen Speziell angepasste Lüfter ,da kann ich nur Lachen.
Die ENKI 360 ist die erste AiO-Kühlung von G.Skill, die wir testen können - und sie legt dafür einen weitgehend überzeugenden Auftritt hin.
Sehe ich anders. Der Hersteller hat wieder einmal gezeigt das man mit Billig Materialien irgendwas Hinklatschen kann das Verwendbar ist ,mehr auch nicht. Von qualität und guter Khllestung brauchen wir nichts zu schreiben ,das geht bei der Konkurrenz ( AIO) sowie im Selbstbau ( vor allem Letzteres) DEUTLICH BESSER.
Meine Meinung ist das ich so was nicht kaufen würde. Aber auch Lob an Hardwareluxx das sie überhaupt so was Testen.
Und tatsächlich zeigt sich die ENKI 360 als leistungsstarke 360-mm-AiO-Kühlung. Dass es nicht ganz für die Spitze des Testfelds reicht
Ist auch klar wenn man keine guten Metalle Verarbeitet kann und darf man auch nichts besonderes erwarten.
Letzte woche erst auf dem China Markt einen Vollkupfer Kühler gesehen für Sockel AM4 der besser gekühlt hat als eine AIO und dabei weniger Platz weggenommen hat. Er Brauchte nur einen 120 mm Lüfter .mehr nicht. Optional war es Möglich 2 anzubringen und ein Y Kabel lag bei.Und der Preis war nahezu Lächerlich. Ganze 35 US DOLLAR Inkl. Versand (meinem Favoriten Shop dort).
Bin am Überlegen ob ich den mal auf einem alten 1800X mir holen und testen sollte.

Die UVP fällt mit 179,99 Euro relativ hoch aus. Eine Corsair iCUE H150i RGB PRO XT (ebenfalls mit beleuchtetem Pumpendeckel und unbeleuchteten Lüftern) wird im Handel z.B. für rund 160 Euro angeboten und zählt bereits zu den 360-mm-AiO-Kühlungen mit gehobenem Preis.
Da sollte der Hersteller mal das gesamte Konzept Überarbeiten und mal andere Materialien Einsetzen. Nicht nur immer wieder Alu !

Insgesamt kann G.Skill mit der ENKI 360 eine weitgehend gelungene 360-mm-AiO-Kühlung anbieten. Mit Blick auf UVP und Konkurrenz lässt allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis etwas zu wünschen übrig.
Lob an Hardwareluxx,gut das sie das auch Bemerkt haben was ich schon wusste.

Noch bleibt jedoch abzuwarten, in welcher Höhe sich der Preis im Handel einpegeln wird.
Nennt mich Sarkastisch nennt mit Old School oder als Verrufener Nörgler.
Gebe diesem Produkt auf dem Markt keine lange Existenz.
Dafür ist es (meine Meinung) einfach zu schlecht um sich lange auf dem Markt zu Profilieren.
Irgendwann wird es als Sonderangebot bei irgendwelchen Shops für kleines Geld verramscht.
 

Redphil

Redakteur
Mitglied seit
02.12.2004
Beiträge
4.414
Ort
Leipzig
Warum nehmen sie kein AMD Testsystem ?
Kein Geld ,zu Arm oder einfach kein Bock ?
Einfach kein Fanboy.
Auch wenn mein Nostalgie-Avatarbild vielleicht was anderes suggeriert - aber das bezieht sich nur auf die eingestellte Extreme Series-Mainboardsparte von Intel. Im Gehäusetestsystem steckt übrigens ein Ryzen, in meinem Arbeits-PC ein Threadripper, im Notebook wiederum ein Intel - gesunde 50:50-Verteilung.
 
Oben Unten