Für immer gebannt: Gebrauchte Hardware wird für Gamer zum Problem

Lasst doch mal die Politik da raus, nicht jeder hat das als Hobby^^
Der Kampf gegen die Cheater ist so aussichtslos wie vieles andere. Gibt ja jetzt genug Zeug was nicht auf dem selben System läuft.
 
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Das das (Anti-cheat-)"System" schuld sein könnte, steht überhaupt nicht zur Frage!

Wie sich der Publisher auch erdreisten gegen Cheater vorzugehen, wo das doch mittlerweile als Volkssport gilt. Sowie halt evtl. finanzielle Einbußen schlicht hinzunehmen sind...

Schadet das Dritten, wie z.B. Leuten die eine gebrauchte CPU kaufen, die wie auch immer auf irgendwelchen Banlisten gelandet ist? Egal, Hauptsache der Cheater der die CPU mal hatte ist weg vom Fenster. Entweder der Verkäufer ist schuld, weil der das nicht ohne Angabe hätte verkaufen dürfen, oder der Käufer ist schuld, weil er sich nicht informiert hat. Das sind "akzeptable Kollateralschäden". Das das (Anti-cheat-)"System" schuld sein könnte, steht überhaupt nicht zur Frage!

Wie wär's mal, wenn du nicht sofort auf jede Schlagzeile aufspringst und dich statt dessen etwas ausgiebiger informierst? Ich bin mal so frei und zitiere:

Ein Nachtrag zum Fall des Cheater-Banns eines Ryzen 7 5800X3D in Valorant, welcher dann mittels Gebrauchtkauf auch an einen unschuldigen Nachbesitzer weitergegeben wurde. Hierzu liefert der Anticheat-Chef von Spieleentwickler 'Riot Games' ein paar Erklärungen, welche die Sache etwas entspannen können: Zum einen gibt es keinen automatischen Bann der anderen Hardware des Nachbesitzers, wie dies teilweise in der Presse und Foren vermutet wurde. Einen anderen Prozessor einzubauen, würde das System also wieder Spiel-fähig unter Valorant machen. Zudem sind die Hardware-Banns von Riot Games zeitlimitiert auf 4 Monate, danach geht es auch mit dem gebannten Ryzen 7 5800X3D wieder. Augenscheinlich hat Riot Games hier vorab mitgedacht und einen solchen Gebrauchtkauf einkalkuliert.

Quelle: 3dcenter.org

Frage an die Redaktion: Muss die Überschrift denn wirklich so reißerisch formuliert werden, zumal sich das Geschehen bzw. Vorgehen mittlerweile gänzlich anders, bzw. weniger gravierend darstellt?
 
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So, und nu auch noch mein Senf: Hardwareban für den eigentlichen Cheater, meinetwegen. Wenn das der Weg sein kann soll es so sein, juckt mich als Nicht-Cheater nada. Aber wenn Hardware den Besitzer wechselt muss das Rückgängig gemacht werden können. Und zwar nicht frei Schnauze seitens des Spielebetreibers nach dem Motto: hast aber Nachweis XY nicht erbracht, bleibt gesperrt, oder was auch immer. Was den ganzen Vorgang wieder ad absurdum führt.

Sprich: Hardwarebans können kein Weg sein, ich sehe das auch rechtlich, auch wenn ich kein Jurist bin, als fragwürdig bzw. anfechtbar an und ich denke das hätte auch vor Gericht keinen Bestand. Autobeispiel wurde schon gebracht (Trunkenheit Vorbesitzer/Auto gesperrt für Nächstbesitzer). Ergo: geht aus meiner Sicht garnicht.

Die nächste Frage wäre die Rechtslage: was ist cheaten? Ist das nur ein Verstoss gegen AGB? Oder eine Ordnungswidrigkeit? Oder eine Straftat? Bei Ordnungswidrigkeit gibts Bußgeld, bei Straftat ein Verfahren, ganz einfach. Wenn das nur ein Verstoß gegen AGB ist, ist der Fall aus meiner Sicht klar: die betreffende Person kann vom Spiel ausgeschlossen werden aber nicht die Hardware. Das Werkzeug hat nichts gemacht sondern wurde nur benutzt, und im Falle einer Straftat werden Tatwaffen konfisziert oder als Beweismittel einbehalten, oder wie auch immer. Aber ich denke wir reden hier nirgends von einer Straftat. Denn sonst nächster Schritt: Polizei kommt vorbei und beschlagnahmt den kompletten PC, sicher. Der Zweck heiligt die Mittel oder wie war das? Anmeldung per Face-ID? Na klar. Ausweispflicht für alle, für Alles. Sicherheit wird ja in D ganz groß geschrieben. Scheiss auf Freiheit, braucht kein Mensch.

Die Person begeht "die Tat", also kann es auch nur eine Personensperre und keine Hardwaresperre geben. Und damit ist der Fall für mich auch abgeschlossen.
 
Autobeispiel wurde schon gebracht (Trunkenheit Vorbesitzer/Auto gesperrt für Nächstbesitzer). Ergo: geht aus meiner Sicht garnicht.

Siehe Äpfel und Birnen... So erwirbst du bspw. kein Eigentumsrecht an einem gestohlenen Kfz. Sprich, auch hier schaut der Käufer in die Röhre bzw. muss dies auf zivilrechtlicher Ebene einklagen. Somit taugen Autobeispiele recht wenig, um darauf irgendetwas abzuleiten. Abseits dem:

Augenscheinlich hat Riot Games hier vorab mitgedacht und einen solchen Gebrauchtkauf einkalkuliert.

Quelle: 3dcenter.org

Reichlich skurril, dass der Publisher an den Pranger gestellt wird, obwohl der VK wohl wissend seinen Krempel veräußert, der einem Bann belegt ist. So ein Rechtsverständnis lob ich mir... :bigok:
 
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Aus AMD Sicht ist diese CPU völlig in Ordnung, da liegt kein Mangel vor. Also ist der cheatende Verkäufer komplett legal unterwegs.
Das Problem ist Valorant und das es kostenlos ist, die können frei entscheiden wer auf ihre Server zugreifen darf und wer nicht und da du nix bezahlt hast hast du auch keinerlei Argument.
 
Siehe Äpfel und Birnen... So erwirbst du bspw. kein Eigentumsrecht an einem gestohlenen Kfz.

Genauso wenig wie man kein Eigentumsrecht an gestohlener Hardware erwirbt.

Geht aber nicht um gestohlene Gegenstände sondern um die Art und Weise wie der Teilnehmer "Cheater" daran gehindert wird an einem Spiel teilzunehmen.
Und da ist der Hardwareban einfach zu wenig bzw. zu unpräzise um das wasserdicht umzusetzen.
 
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