[User-Review] EK-Quantum Velocity² Review by ultiNaT3

ultiNaT3

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Gruß in die Runde :)

Herzlich willkommen zu meinem User-Review des EK-Quantum Velocity² - hier in der Version AM4 Nickel + Plexi.

Inhaltsverzeichnis

» Einleitung
» Verpackung und unboxing
» Testsystem und Testmethodik
» Der Kühler im Detail
» Einbau ins System
» Testergebnisse
» Vergleich zum EK Supremacy EVO
» Wer braucht Limits?!
» Beleuchtung
» Testfazit
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Einleitung

Wieso teste ich überhaupt einen Wasserkühler, wenn ich schon einen im System habe?

Nachdem ich von dem User-Review erfahren habe, hatte mal wieder der Basteltrieb meine Finger zucken lassen. Mein aktueller Wasserkühler ist mittlerweile einige Jahre alt und stammt noch aus einem eBay-Wasserkühlungsbundle, was ich damals 2018 günstig schießen konnte :fresse: Der neue Wasserblock hatte es mir vor allem optisch angetan und ein paar Grad niedrigere Temperaturen nehme ich da gerne mit.

Da kam mir der Lesertest nur gelegen & glücklicherweise wurde ich ausgewählt :)

Insgesamt gibt es von dem Kühler 18 verschiedene Varianten - für AMD mit AM4 sieben, für die Intel-Plattformen 1200 und 1700 elf.

Preislich startet der Kühler bei 125,90€ und geht hoch bis 219,90€, je nach ausgewählter Variante. Die Preisunterschiede entstehen durch die verwendeten Materialien. Die günstigsten Varianten setzen dabei auf Nickel & Plexi, Nickel & Acetal, Kupfer & Acetal und die teuersten auf Walnuss-Holz oder Gold-Optik. Satin Titanium und Full Nickel sind dabei preislich im Mittelfeld und kosten 167,91€.

Alle Versionen, bis auf die Walnuss-Variante, haben dabei RGB-Beleuchtung mit an Board, auf die ich später genauer eingehe.

Für weitere Informationen oder Marketing-Texte gerne die offizielle Herstellerseite besuchen :)

Verpackung und Unboxing

Die Verpackung ist meiner Meinung nach optisch gelungen. Auf der Vorderseite sieht man den Kühler selbst, auf der Rückseite weitere Informationen auf Deutsch und Englisch.

verpackung_vorne.JPG
verpackung_hinten.JPG


Dabei wird auch der EK Exact-Mount erwähnt, den ich weiter im Einbau erläutere.

Auch wird EK-Matrix7-konform genannt. Dadurch möchte EK all seine Produkte soweit standardisieren, dass alles auf sieben Millimeter genormt ist. Höhe der Fittinge, Abstände der G1/4 Anschlüsse an Kühlern und Radiatoren. Mit EK-Matrix7 wird vor allem der Bau von Hard-Tube System deutlich vereinfacht, was insbesondere in Verbindung mit Distroplates die Assemblierung des ganzen Loops deutlich vereinfacht - dort kommt es auf jeden Millimeter an. Da ich in meinem System allerdings Soft-Tubes zum Einsatz kommen und daher deutlich flexibler bin, ist das eher ein “nice to have” :)

Innerhalb der Verpackung befindet sich der Kühler selbst, eine kleine Tube Wärmeleitpaste (Thermal Grizzly Hydronaut) sowie zwei Inbusschlüssel. Einer davon wird für den Einbau benötigt, der andere um den Kühler selbst auseinander zu schrauben. Den Kühler habe ich gleich so eingebaut und nicht auseinandergeschraubt, um die Kühlleistung direkt out of the box zu testen: Falls Ihr euch für die Bilder des inneren Aufbaus interessiert, empfehle ich euch die User-Reviews der anderen beiden Lesertester.

lieferumfang_661.jpg


Testsystem und Testmethodik

Der Wasserblock wird in meinem System getestet, welches aus folgenden Komponenten besteht:

CPU: AMD Ryzen 5950X mit Custom CO-Offset pro Kern und manuell eingestellten Powerlimits, FCLK 2000 (ja, das läuft stabil.)

Mainboard: Gigabyte X570 Aorus Master Rev 1.2

Arbeitsspeicher: 4x 8Gbit Patriot Viper Steel 4400C19 - manuell auf 4000C16-16-16-32-48-305T mit 1.55V

Grafikkarte: RTX 3080 tie Ti mit einem Bykski-Wasserblock

Massenspeicher: 1TB Samsung 980 PRO, 1TB Samsung 970, 1TB Samsung 850

Netzteil: 1000W BeQuiet Dark Power Pro 11 (“the beast” is coming, looking at you NVIDIA!)

Das ganze wohnt in einem Meshify 2 XL. Finde viel Platz und Airflow toll, da ist das Gehäuse perfekt. :)

Kommen wir nun zum Wasserkreislauf. Bilder zum Verständnis würden leider nicht wirklich Sinn machen, da vieles gut versteckt im System ist :fresse:

Starten wir mal bei der Pumpe und folgen dem Loop, bis wir wieder am Anfang sind.

Von der D5 mit EK-XRES-140 geht es zur RTX 3080 Ti bzw. dem Bykski Kühler. Von dort aus nimmt das Wasser eine Reise durch einen Schnelltrenner und drei Meter Schlauch auf sich, bis es von meinem Mo-Ra 420 mit neun BeQuiet Silent Wings 2 abkühlt. Danach geht es wieder drei Meter zurück zum System und durch den zweiten Schnelltrenner, in den EK Velocity². Anschließend in den ersten Hardwarelabs GTS 420mm X-Flow Radiator mit drei Be Quiet Silent Wings 2, danach das gleiche nochmal. Bevor das Wasser nun endlich, nach der langen Reise zur Pumpe zurückkehren darf, muss es noch durch meine “Service-Ecke” durch, gut versteckt hinter der Netzteilabdeckung im Gehäuse. Dort werden durch einen EK-Cube mit vier G1/4-Zoll Anschlüssen der Durchfluss sowie die Temperatur gemessen. Ein Ablasshahn ist für ein faches Ablassen des Wasser ebenfalls dahinter versteckt.

Hier auch nochmal in kürzer:

XRES 140 D5 -> Bykski RTX 3080 Ti ->Schnelltrenner -> Mo-Ra 420 -> Schnelltrenner -> EK Velocity² -> Harwarelabs GTS 420mm -> Hardwarelabs GTS 420mm -> “Service-Ecke”

Um den Kühler auf die Kühlleistung zu testen, verwende ich Cinebench R23. Dadurch gibt es eine reproduzierbare Last auf dem System. Am Anfang des Reviews wollte ich ursprünglich noch Gaming-Last testen, allerdings ist diese nicht gut genug reproduzierbar und zeigt die Kühlleistung des Kühlers durch die geringe Abwärme auch nur bedingt.

Im BIOS wurden die Limits für den 5950X grundsätzlich angehoben, allerdings regelt dieser bei 200W ab. Dadurch gibt es fast konstante 200W Abwärme auf dem Kühler. Stock-Settings habe ich hier nicht getestet, der Kühler würde sich damit wirklich langweilen (kleiner Spoiler).

Das Review soll, durch die höhere Abwärme als Stock, auch etwas zukunftssicherer sein. Die nächste CPU Generation soll ja ordentlich mehr Strom verbraten, dadurch wird von den Kühlern auch deutlich mehr abverlangt. Daher die Entscheidung, mit 200W Abwärme zu testen.

Der Durchfluss wurde an insgesamt fünf Geschwindigkeitseinstellungen der Pumpe gemessen - 100%, 75%, 50%, 25%, 0%.

Die Lüfter liefen dabei alle auf 100%, um den Anstieg der Wassertemperatur so gering wie möglich zu halten - ich teste die Kühlleistung vom Wasserblock und nicht meinen gesamten Custom-Loop :)

Eine maximale Temperatur meines Prozessors werdet Ihr auch nicht im Review finden, sondern nur delta-T Werte. Die Maximaltemperartur wird zu sehr von der Wassertemperatur beeinflusst, die je nach Kreislauf unterschiedlich ist.

Die delta-T-Werte sollten sich - gleicher Durchfluss vorausgesetzt - auf alle Testsysteme übertragen lassen. Natürlich wird diese bei mir niedriger sein, wenn in meinem System fünfzehn 140mm Lüfter das Wasser herunterkühlen, als bei einem 2x360mm-System :)

Die Testwerte wurden per HWiNFO64 ausgelesen, während CB 23 lief. Anschließend habe ich dann jeweils die Durchflusswerte sowie die Temperaturdifferenz von Wassertemperatur und Prozessortemperatur mittels Generic Log Viewer ermittelt. Dabei wurde der Durchschnitt der Werte innerhalb der zehnminütigen Laufzeit ermittelt, daher kommen nachher auch keine geraden Zahlen heraus. Falls jemand einen anderen Wert ganz ganz dringend braucht - kommt gerne auf mich zu, die Logfiles hab ich noch.

Der Kühler im Detail

Erster Eindruck: Hui, das Ding wiegt was und ist deutlich größer als mein alter Wasserkühler. Hatte schon einige CPU Wasserblöcke in der Hand, aber das Ding spielt in einer anderen Gewichtsklasse.

kühler_vorne_661.jpg
kühler_hinten.jpg


Der Velocity² hat Maße von 89x114x34mm, während der alte Supremacy EVO hier nur auf 69x69x21mm kommt. Von der Größe her kommt der Velocity² daher schon fast an Monoblöcke ran. Daher sollte man hier unbedingt vorher auf die Kompatibilität achten - es könnten Spannungswandler, Spulen oder sonstige Komponenten auf dem Mainboard im Weg sein.

Durch das bemerkenswerten hohen Gewicht (über ein Kilogramm!) kann der Kühler kurze Lastspitzen besser auffangen. Mehr Masse - mehr Material, um Wärme schnell aufzusaugen :) Das RGB-Kabel sollte mit 50cm auch lang genug sein, um die meisten RGB-Header auf jedem Mainboard erreichen zu können.

Der Einlass vom Kühler befindet sich unten. Von dort aus wird das Wasser fokussiert über die Jet-Plate auf die Kühlfinnen geleitet, nimmt die Abwärme gleich mit und verlässt den Kühler dann wieder bei dem höher gelegenen Auslass.
Auf der Vorderseite sind absolut keine Schrauben zu sehen, da der Kühler durch den EK Exact-Mount nur von der Backplate aus festgeschraubt wird.

Die Materialverarbeitung lässt ebenfalls keine Kritikpunkte entstehen. Alles ist sauber verarbeitet und ohne Toleranzen.

Der Eindruck vom Kühler ist sehr gut, keine Beanstandungen meinerseits :) Insgesamt hinterlässt dieser einen sehr hochwertigen Eindruck durch das Gewicht und die gute Verarbeitungsqualität.

Einbau ins System

Der Wechsel von einem Wasserblock ist immer mit Aufwand verbunden, vor allem bei so großen Kreisläufen wie in meinem System. Durch strategisch gut geplante Schnelltrenner und Ablasshähne musste ich dabei nur das Wasser aus den internen Radiatoren sowie den CPU-Kühler ablassen, sodass das restliche Wasser problemlos im System bleiben konnte

Der alte Kühler ließ sich sehr einfach entfernen - vorne die vier Schrauben lösen, Kühler abziehen. Hatte vorher noch ein paar Minuten Cinebench laufen gelassen, damit die Wärmeleitpaste nicht zum Kleber wird und die CPU gleich mit aus dem Sockel reißt :fresse:

Anschließend die alte Backplate demontiert und die CPU noch mit etwas Isopropanol und Küchenrolle von der alten Wärmeleitpaste befreit.

Als neue Wärmeleitpaste habe ich hier nicht die mitgelieferte Thermal Grizzly Hydronaut benutzt, sondern die Alphacool APEX - welche mit 17W/mK auf dem Papier sehr leistungsstark ist. Einige Kollegen haben mit der Alphacool Subzero schon gute Erfahrungen gemacht, daher habe ich mir die APEX geholt.

Nach dem Auftragen der Wärmeleitpaste ging es nun an den Einbau des Kühlers, der ehrlich gesagt im ersten Moment etwas fummelig war. Ich musste den Kühler beim Einbau mit der einen Hand halten, während ich diesen auf der Rückseite mit den Schrauben im EK Exact-Mount befestigen musste. Viel Toleranz war dort nicht, da die Schrauben auf der Backplate relativ kurz gehalten sind. Nachdem aber die ersten beiden Schrauben diagonal in den Gewinden vom Wasserblock fixiert waren, lief der weitere Einbau entspannt. Die Schraubverbindungen wurden nun mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel befestigt. Da ich kein Newtonmeter Zuhause hab, hab ich diese handfest gezogen - denn nach fest kommt ab :fresse:

Der mitgelieferte Inbusschlüssel hätte ruhig etwas größer sein können, hätte diesen beim Einbau fast verloren. Persönlich bin ich auch kein großer Freund von Inbus, aber das ist eine andere Geschichte.

Nach dem Befestigen der Schrauben war alles bombenfest, der Anpressdruck war ebenfalls sehr gut vom ersten Eindruck her. Ob der wirklich so gut ist - das sehen wir im nächsten Kapitel.

Testergebnisse

Genug der Worte - jetzt gibt’s erstmal Zahlen :)

Fangen wir mit der Durchflussmessung an. Der Kühler erreichte dabei folgende Werte:

EK Velocity² Durchflussrate in l_h.png


Der Kühler ist nicht besonders restriktiv. Die Durchflusswerte sinken natürlich, wenn die Pumpe mit reduzierter Drehzahl läuft. Da ich meine D5-Pumpe bei 100% PWM stört, werde ich diese im Alltag wahrscheinlich bei etwa 75% betreiben - wo der Kühler mit seinen 95,52l/h eine sehr gute Figur macht. Vor allem im Vergleich zu meinem alten EK Supremacy EVO, dazu aber später mehr.

EK Velocity² ΔT je Pumpengeschwindigkeit in °C.png


Für mich sind diese Werte wirklich eine große Überraschung, insbesondere aufgrund meiner Erfahrungen mit anderen Kühlern. Den Kühler interessiert es nicht wirklich, ob da 118l/h durchschießen oder “nur” 51,55l/h durchlaufen. Bei anderen Kühlern gab es hier deutliche Differenzen. Aber die Daten aus 50 Minuten Aufzeichnungen lügen nicht. Die fehlenden 66,45l/h resultieren in einer Temperaturdifferenz von fast schon lächerlichen 0,79°C, was schon unter Messtoleranz fällt. Mich freuts, muss meine D5 langsamer laufen und macht weniger Lärm :fresse:

Der Kühler hat absolut keine Probleme, 200W dauerhaft abzuführen, ohne dabei auch nur eine Miene zu ziehen. Dabei ist bestimmt auch der EK ExactMount von großer Bedeutung - nur mit gutem Anpressdruck lassen sich solche guten Werte erreichen.

Vergleich zum EK Supremacy EVO

Jetzt wird es richtig interessant: Wie schlägt sich mein in Hardware-Jahren schon “uralter” EK Supremacy EVO im Vergleich zum neuen EK Velocity²?

Kommen wir hier wieder zuerst zur Durchflussmessung - dieses mal ist das Diagramm aber anders. Hier wird nun die Durchflussverbesserung pro Pumpendrehzahl veranschaulicht.

Durchflussverbesserung durch den EK Velocity² per Pumpendrehzahl.png


Die Werte sind zwar etwas verwirrend, was aber wahrscheinlich auf die unterschiedliche Restriktivität der beiden Kühler zurückzuführen ist.

Vor allem die Durchflussverbesserung bei 0% Drehzahl ist bemerkenswert. Während der alte EK Supremacy EVO hier nur 17 l/h durch ließ (mein Durchflussmesser ist erst ab 40 l/h “brauchbar”, dieser Wert ist daher relativ ungenau) laufen beim EK Velocity² 24,47 l/h mehr durch. Daher ist der Kühler - vor allem bei geringen Pumpendrehzahlen - wesentlich weniger restriktiv als sein Vorgänger.

Nun geht es zum Temperaturvergleich. Das Diagramm zeigt wie bei dem Durchflussvergleich die Verbesserung durch den EK Velocity² im Vergleich zum alten EK Supremacy EVO.

ΔT-Verbesserung durch den EK Velocity² per Pumpendrehzahl.png


Die Verbesserungen sind wirklich sehr gut, vor allem in den unteren Leistungsregionen der Pumpe. 13°C Verbesserung durch einen kurzen Kühlertausch sind wirklich wahnsinn. Hab die Werte am Anfang nicht wirklich glauben können.

Ich kann mir das so erklären, dass der Kühler einfach wesentlich mehr Wasser durchlässt und dadurch die Hitze besser wegbekommt, auch wenn die Durchflussrate nicht allzu hoch ist. Diese Verbesserungen münden im Endeffekt in einer geringen Pumpendrehzahl - was das System wesentlich leiser macht.

Wer braucht Limits?!

Gut, der Kühler kühlt wesentlich besser als mein alter EK Supremacy EVO - der hatte bei 200W Leistungsaufnahme (vor allem bei geringen Pumpendrehzahlen) die CPU zwar gekühlt bekommen, aber 90°C CPU Temperatur fand ich persönlich etwas viel.

Um zu schauen, wie der EK Velocity² mit noch höherer Abwärme klar kommt, habe ich daher die Limits für den 5950X noch weiter erhöht. 300W PPT, 250A TDC, 250A EDC.

Bringt absolut keine Leistung mehr - der Cinebench-Score verändert sich wirklich nur geringfügig. In diesen Regionen sind wir mit Zen 3 schon lange am Sweetspot vorbeigeschossen, der gefühlt 100W hinter uns liegt. :fresse:

Der Test lief bei 100% Pumpengeschwindigkeit. Diese Abwärme lohnt sich im Alltag kaum, daher sehe ich das eher als “Benchmark-Mode” an. Und selbst bei 0% Pumpengeschwindigkeit wäre da vielleicht 1°C mehr rausgekommen, da der Kühler laut meinen Testdaten geringer Durchfluss nicht wirklich interessiert.

Die 250A EDC limitieren hier, CPU Package Power lag in den zehn Minuten durchschnittlich bei 255W. Der Temperaturunterschied zwischen der Wassertemperatur und der Prozessortemperatur lag bei 56°C. Der Kühler schafft also auch noch 255W Abwärme abzuführen, dafür muss der Loop dann aber groß sein, damit man die Wassertemperatur noch unter Kontrolle hat. Bei einem “kleinen” Wasserkühlungskreislauf, bei dem die Wassertemperatur auch mal 40°C erreichen kann, würde die CPU Temperatur sich langsam den 100°C nähern.

Der Kühler würde wahrscheinlich auch noch mehr schaffen, aber mehr als 255W möchte ich nicht in meinen 5950X reinjagen. :fresse:

Beleuchtung

Insgesamt hat der Kühler 17 RGB-LEDs verbaut, welche sich nach belieben Steuern lassen.

Dafür ist ein 3Pin-RGB-Anschluss auf dem Board notwendig. Die meisten Mainboards haben diesen Anschluss im oberen Bereich, so dass die Verkabelung auch kein Problem darstellt.

Die Helligkeit der LEDs ist hoch, so dass der gewünschte Effekt erreicht wird (+10% FPS durch RGB). Diese lassen sich durch jede Mainboard-RGB-Software ansprechen, bei meinem System ist das Gigabyte RGB Fusion. Der Kühler wurde gleich vom System erkannt und mit der Beleuchtung meines Grafikkarten-Kühlblocks synchronisiert.

Anbei noch ein paar Bilder, wie die Beleuchtung in Praxis aussieht. :)

rgb_blue2.JPG
rgb_purple_661.jpg

rgb_pink2.JPG
rgb.JPG

Testfazit

Der EK Velocity² hat mich in allen Testdisziplinen komplett überzeugt. Die Optik des Kühlers gefällt mir sehr gut, da er durch die großen Dimensionen auch etwas hässlichere Teile vom Mainboard gut verstecken kann. Dabei ist die RGB- Beleuchtung noch ein weiterer Blickfang. Vor allem der “cleane look” im System selbst - großer Kühler ohne sichtbares Befestigungsmaterial - gefällt mir sehr gut.

Auch wenn die Installation am Anfang etwas fummelig war - die Ergebnisse sprechen für sich. Ohne einen wirklich guten und ausgeglichenen Anpressdruck lassen sich meine Ergebnisse nicht erklären. Insbesondere die Temperaturverbesserungen im niedrigen Pumpenbereich haben mich sehr positiv überrascht, denn dadurch kann meine Pumpe wesentlich langsamer laufen, was in weniger nervigen Nebengeräuschen resultiert. Während meine Temperaturen dabei noch deutlich niedriger sind und das System optisch deutlich aufgewertet wird. Mit den Kühl- und Durchflussunterschieden habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet :fresse:

Der Kühler bekommt von mir daher eine absolute Empfehlung und ist in der Optik so wie er ist konkurrenzlos - diese bekommt man sonst nur von Monoblöcken. Als Verbesserungsvorschlag würde ich eine intuitivere Installation des Kühlers begrüßen, da das doch etwas knapp war beim Einbau. Ansonsten habe ich jedoch keine Kritikpunkte an den Kühler.

Vielen Dank an EK WaterBlocks und das Hardware-Luxx Team, dass ich den Kühler testen durfte. Und an alle, die das hier lesen. :)

Kritik oder Fragen? Raus damit :)
 

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