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[Kaufberatung] ECC Speicher & Mainboard für 4750G; ECC Ram overclock

ebniv

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Mir steht ein günstiger 4750G in Aussicht, daher überlege ich meinen 4790k einzumotten bzw. weiter zu geben.
Ist ein 5750G geworden.

technische Anforderungen (bisher mit dem 4790k und in Zukunft):
- iGPU für Host
- GTX 1080 passthroug
- 3x Display Ausgänge am Mainboard
(- Tosklink, das habe ich mir aber schon abgeschminkt)
- 32GB Ram reichen erstmal

- Wunsch für neues System: ECC
- Potenziell mal Wechsel auf 5650G oder 5750G
- Wenn das mit ECC nix wird spiele ich mit dem Gedanken einen (aktuell sehr günstigen) 5600G oder 5700G bei Gelegenheit abzugreifen.

1. Frage: der Speicher
- DDR4 UDIMM ECC 16GB Module habe ich noch einige: 2x 2400MHz, 1x 2666MHz, 4x 2133MHz
Das ist vermutlich keine gute Wahl, vor allem wenn man beabsichtigt die iGPU zu nutzen? Ist OC eine Option (auch wenn das irgendwie im Wiederspruch zu der ECC Ambition steht)?


2. Problem: das Mainboard
Mit den Anforderungen bleiben eigentlich nur 2 Boards, hier stellt sich die Frage:
Wie ist das mit Thunderbolt? Kann man das so als weiteren Grafikausgang nutzen? Bei einer Geizhals-Suche wird dieser als ein solcher Port gezählt. Leider habe ich damit keine Erfahrung. Falls dem so ist wäre die Boardauswahl doch deutlich größer.

Bisherige Boardauswahl:
a) Gigabyte A520M DS3H (günstig, beim Chipsatz bin ich unsicher ob der langt)
b) ASUS Pro B550M-C/CSM

c) ASRock A520M-HDVP/DASH (nur 2x Ram Bänke und damit eigentlich auch raus)

d) GIGABYTE B550I AORUS Pro AX (mITX & damit raus)
e) GIGABYTE X570 I AORUS Pro WIFI (mITX & damit raus)

Update: Teste Option f mit USB C zu HDMI Adaptern
f) ASUS ProArt B550-Creator <- das ist es geworden, Test mit USB-C/Thunderbolt Adaptern steht noch aus
 
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emissary42

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Das ist vermutlich keine gute Wahl, vor allem wenn man beabsichtigt die iGPU zu nutzen?
Wenn zwei baugleiche Module darunter sind, ist der Takt erst mal nebensächlich, denn

Ist OC eine Option (auch wenn das irgendwie im Wiederspruch zu der ECC Ambition steht)?
OC & ECC schließen sich nicht grundsätzlich aus.

Mit wenigen Ausnahmen lassen sich viele Module (effektiv IC Typen) mit geringem Speichertakt relativ einfach auf DDR4-3200+ übertakten.

a) Gigabyte A520M DS3H (günstig, beim Chipsatz bin ich unsicher ob der langt)
b) ASUS Pro B550M-C/CSM
Das ASUS Pro B550M-C/CSM sieht für deine Anforderungen nach der logischen Wahl aus. Es hat eigentlich alles bis auf einen Toslink(-Header) und einen Front USB-C.

Beim Gigabyte Gigabyte A520M DS3H (AC) müsste man deutlich Abstriche bei der Ausstattung machen, die jedoch nicht mit dem Chipsatz selbst zusammen hängen. Nur einen nutzbaren M.2, selbst bei der AC Version mit integriertem WLAN, kein USB C, weniger USB3 und nur Single Link DVI-D statt einem weiteren DisplayPort. Für das Gigabyte spräche der Preis und das USB Flashback.
 

ebniv

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Wenn zwei baugleiche Module darunter sind, ist der Takt erst mal nebensächlich
Das sind schon mal gute Nachrichten, dann schaue ich erstmal was die vorhandenen Module hergeben.

Am Asus schreckt mich auch der Preis ab in Anbetracht der Tatsache, dass es trotzdem nicht so toll ausgestattet ist. Der PCI Slot wirkt auch etwas zufällig, ist im Businessumfeld aber ja vielleicht gelegentlich noch mal gefragt.

Damit kennst du dich nicht zufällig aus?:
Wie ist das mit Thunderbolt? Kann man das so als weiteren Grafikausgang nutzen?
Ich habe schon überlegt ob es ein Fehler in der Geizhals Suche ist, welcher mich verwirrt. Dort gibt es den Filter
tbolt.png

welcher z.B. das
ASUS ROG Strix B550-A Gaming
als Ergebnis ausspuckt. Auf der Herstellerseite ist von der Möglichkeit 3 Monitore anzuschließen aber nirgendwo direkt die Rede und ich konnte nicht herausfinden ob das vielleicht in der Beschreibung "1x USB-C 3.1 (10Gb/s, B550)" oder "1x Thunderbolt-Header 13-Pin" des Mainboards versteckt ist.
 

emissary42

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Da Thunderbolt bei diesem Modell nicht direkt integriert, sondern es nur mit dem Header dafür vorbereitet ist, bräuchtest du um es zu nutzen einen (kompatiblen) Thunderbolt Add-In Controller (AIC). Dieser belegt einen PCIe x4, wird mit diesem TB-Header verbunden und muss zudem von extern mit einem Grafiksignal gefüttert werden, um dieses ausgeben zu können.

Bei ASUS also zum Beispiel:


Dies ist nur bei sehr spezifischen Anwendungsfällen sinnvoll und kommt schon auf Grund der Zusatzkosten vermutlich nicht für dich in Frage.
 

ebniv

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Ist zwar ne Menge Holz für ein Mainboard, aber da es gebraucht war habe ich das
ASUS ProArt B550-Creator
jetzt für "nur" 150€ in einem sehr guten Zustand und mit Garantie bekommen. 20€ mehr als für ein neues ASUS Pro B550M-C/CSM, es ging an die Schmerzgrenze in Anbetracht des 60€ Gigabyte Boards, mehr hätte ich nicht mehr ausgegeben.
Hier brauche ich jetzt allerdings auch nochmal 2 USB-C zu HDMI Adapter oder ähnliches (20€), um zwei weitere Monitore über Thunderbolt anzuschließen, dafür ist Tosklink mit an Board ;) . IMMO Groups sollen nicht so dolle sein (Level1Techs YouTube), aber sehe ich ja dann und unter Linux scheint der Spaß ganz gut von Haus aus zu laufen.

Ich war kurz davor das GIGABYTE A520M DS3H aufgrund des extrem günstigen Preises zu kaufen, aber @emissary42 hast es ja schon formulier:
Beim Gigabyte Gigabyte A520M DS3H (AC) müsste man deutlich Abstriche bei der Ausstattung machen


Letztlich ausschlaggebend war, dass der B550 Chipsatz am ehesten auch noch mit einem möglicherweise erscheinenden deutlich besser aus gestatten potenziellen 6750G (PCIe 4.0, Cache) sich in ein paar Jahren nochmal gebraucht upgraden lässt und das Creator dort dann vielleicht langfristig doch die schlauere Wahl ist aufgrund der noch umfangreicheren Ausstattung. Rein für den 4750G wäre das Gigabyte wohl ausreichend gewesen (kann alles nur PCIe 3.0). Was Anschlüsse angeht bin ich durch das ASRock Z87 Extreme4 leider sehr verwöhnt.

Falls ich mit dem Creator nicht zufrieden werde verkloppe ich es wieder und schwenke wohl doch auf das Gigabyte um.

Hoffentlich bekomme ich den RAM in Nähe von 3000 MHz stabil, nochmal 200€ für Ram auszugeben habe ich aktuell nicht so viel Lust.


displays.png
 
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warchild

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Letztlich ausschlaggebend war, dass der B550 Chipsatz am ehesten auch noch mit einem möglicherweise erscheinenden deutlich besser aus gestatten potenziellen 6750G (PCIe 4.0, Chache) sich in ein paar Jahren nochmal gebraucht upgraden lässt
Das ist mehr als unwahrscheinlich. Die nächste APU Generation wird ziemlich sicher nicht mehr auf AM4 basieren
 

ebniv

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Mit wenigen Ausnahmen lassen sich viele Module (effektiv IC Typen) mit geringem Speichertakt relativ einfach auf DDR4-3200+ übertakten.
Hätte die Wahl zwischen
4 Modulen KVR21E15D8/16 von Kingston 2133 mit Micron Chips
oder
4 Module m391a2k43bb1 crcq Samsnung B-Die 2133MHz
oder
2 Module m391a2k43bb1 cpbq B-Die 2400MHz

Was ich gelesen habe sollen die B-Dies ganz gut sein. Da ich vermutlich maximal 6 Module in die Hände bekommen kann, wäre meine Idee keine Kingston zu testen sondern Samsung?
 
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emissary42

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Die original Samsung S8B Module sind eher mäßig OC-freudig. Sie schaffen zwar oft DDR4-3200, aber man kann sie bei weitem nicht mit Retail Kits vergleichen. Da hilft auch selektieren nicht viel. Deshalb sind sie keinen Aufpreis gegenüber anderen OEM Modulen wert.

Wenn du unbedingt ECC Module willst, hätte ich eher an H8D, M8E oder M16B gedacht. Wenn du günstig welche findest, wären selbst S8D nicht ganz verkehrt. Willst du dir das Leben nicht selbst schwer machen, dann kaufst du zwei Dual Rank Module, z.B. MTA18ADF2G72AZ-2G6E1, MTA18ASF4G72AZ-2G6B1, MTA18ADF4G72AZ-2G6B2 oder eventuell M391A2K43DB1-CWE.

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ebniv

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Zum Theme ECC RAM OC bin ich noch über diesen Artikel gestoßen:
The ECC DDR4 RAM Overclocking Potential With AMD Threadripper On Linux

Auch die unter dem Artikel angemerkten Kommentare waren sehr interessant. Allerdings scheint zum erscheinen des Artikels ECC UDIMM mit Stock 2400MHz das Maximum gewesen zu sein, mittlwerweile gibt es ja schon einige mit Stock 3200MHz und wenige sogar mit Stock 3600MHz.
 

ebniv

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Ich habe es jetzt mal mit dem eh noch vorhandenen Ram
4 Module m391a2k43bb1 crcq Samsung B-Die 2133MHz
zusammengebaut und testweise ein Windows installiert.
Vorher wurde der Ram auf 3200MHz bei ansonsten "auto" Einstellungen im BIOS eingestellt und einige Stunden mit Memtest überprüft. Mit Timings & co habe ich mich noch nicht beschäftigt bzw. wurden die Haupttimings automatisch auf CL22 gesetzt.

Wenn es nicht absolut empfehlenswert ist würde ich den Neukauf von Ram vermeiden wollen, die restlichen Komponenten habe ich auch bloß gebraucht gekauft und sehe irgendwie nicht ein, dass der Ram am Ende mit das teuerste auf dieser nicht mehr weiterentwickelten Plattform sein soll.

Kann man daran irgendetwas über den Ram erkennen @emissary42 oder lieber nochmal ein anderes Tool nutzen? Der Test suggeriert ja irgendwie, dass die Latenzen nicht so gut sind:
 

emissary42

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Zu Userbenchmark kann ich nichts sagen, da ich die Webseite persönlich nicht nutze. Warum Auto-Timings (CL22) in einem Latenztest nicht gut abschneiden, sollte aber wohl auf der Hand liegen?

Selbst ein 08/15 Kit mit XMP liegt bei einem Speichertakt von DDR4-3200 bereits bei CL16. Dann gibt es noch unzählige schnellere Modelle und vermutlich Ergebnisse mit manuellem OC. Auch du könntest die Latenz mit manuellen Timings sicherlich noch deutlich senken, aber das ist dann eben Fleißarbeit und schon etwas zeitaufwändig. Wenn kein manuelles OC geplant ist, hätte ich allerdings von vornherein keine lahmen OEM Module gekauft, sondern eher so etwas wie die MRC4E320EJJP16GX2 oder MRC4E360GKKP16GX2.

Zum Einfluss der Timings/Latenz auf die Performance lasse ich dir mal diesen Link hier (DDR4-3800 CL18 vs CL14):
 

ebniv

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Vielen Dank für Dank für die Anregung! Ich werde mich mal einlesen und schauen ob ich glücklich werde, eine Leistungssteigerung sollte zu dem abzulösenden 4790k ja auch mit etwas langsamerem RAM erheblich sein.

In dem von dir verlinkten Thread gibt es ja auch einen Verweis zu einem Ryzen OC Guide von @cm87 , ich denke damit werde ich mal starten.
(https://www.hardwareluxx.de/community/threads/ryzen-ram-oc-mögliche-limitierungen.1216557/)


hätte ich allerdings von vornherein keine lahmen OEM Module gekauft
Höre ich da raus, dass du bei mir Beratungsresidenz vermutest?
Die Module hatte ich halt noch aus einem 1151v1 er System über, es wurde also noch nichts gekauft!
ich noch einige: 2x 2400MHz, 1x 2666MHz, 4x 2133MHz

Und damit:
Wenn zwei baugleiche Module darunter sind, ist der Takt erst mal nebensächlich, denn
OC & ECC schließen sich nicht grundsätzlich aus.
hast du in mir Hoffnungen geweckt, dass ich (erstmal) ohne die Neuanschaffung von Rams vielleicht bereits akzeptable Ergebnisse erzielen kann 😁

Parallel werde ich aber auch mal die Augen offen halten nach besseren Rams, wenn die Ergebnisse unbefriedigend sind und ECC unverhältnismäßig teuer denke ich auch schon über "normalen" Ram nach.
 

emissary42

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Ich unterstelle gar nichts, sondern sage nur dass man heutzutage eigentlich keine DDR4-2133 Module mehr kauft. Da der Speicher nun schon da ist, halt dich an den OC Guide und lass dir notfalls von der Community helfen. Die alten OEM B-Die sind zwar keine OC Granaten, aber die Leistungssteuerung sollte trotzdem ganz ordentlich sein.
 

ebniv

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Asus ProArt B550-CREATOR Performance Results - UserBenchmark
Habe mal ein bisschen rumgespielt mit den Timings

3200MHz CL16 ging nicht
3200MHz CL17 nicht getestet
3200MHz CL18 ging. Das ist auch bei dem hier verlinkten Userbenchmark Ergebnis genutzt. (einige empfohlene Subtimings habe ich auch noch etwas herabgesetzt "auf gut Glück"). Als nächstes muss ich dann nochmal etwas länger testen ob das System so stabil ist.

Edit:
Interessant: es sind 3 Riegel aus 2016 alle mit 48-50°C und einer aus 2015 mit knapp über 40°C unter Last
 
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