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DNS4EU: EU-Kommission plant eigenen DNS-Resolver

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n3cron

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Oh Gott, ich hatte es geahnt.
Erst ein perfektes Beispiel für staatlichen Protektionismus (Schwarz-Weiß-Standard mit 819 Zeilen als Zwang für Importgeräte) geben und dann mit dem nächsten Regulierungsunfug als Argument pro staatlicher Regulierung? Ich Fassbier es nicht. Als ob die dummen Gerätehersteller nicht in der Lage wären eigene funktionierende Standards zu entwickeln oder andere zu adaptieren. Und der noch dümmere Kunden nicht in der Lage wäre ohne staatliche Hilfe für sich das "beste" Produkt auszusuchen.

Regulierungen verhindern die Umsetzung anderer Ideen und sorgen für Marktverzerrungen. Auch entsteht hier ein ausufernder Verwaltungsapparat welcher von den Bürgern per Steuern finanziert werden muss (Planstellen). Ohne Mehrwert. Auch sogenannte Nebeneffekte wo sich negativer auswirken, als das gehoffte Ergebnis es kompensieren könnte. Z.B. E10-Kraftstoffe und dem damit verbundenen Abholzen von Wäldern zugunsten von Monokulturen.

Egal wie Klug die Planer vorgehen, sie können nicht alle Marktentwicklungen berücksichtigen (fehlendes Gesamtwissen) und scheitern daher IMMER gegenüber marktwirtschaftlichen Lösungen. Schon F.A. Hayek
warnte mit seiner Abhandlung "Der Weg zur Knechtschaft" vor dieser gefährlichen Anmaßung von Wissen.
Der Markt schafft Wohlstand, die Planwirtschaft im günstigsten Fall NUR Stagnation. Empirisch bewiesen. Die EU steht für Planwirtschaft.
EU = Europas Untergang.
Du kannst auch so wie bei den Amis machen: Unternehmen wachsen lassen wie Geschwüre, die Kontrolle verlieren und die Unternehmen an die Armen Mitarbeiter "Spenden".. die sie noch steuerlich begünstigt machen.. damit ja nicht das schlechte Kapitalisten Gewissen in Bedrängnis kommt wenn man seine Mitarbeiter wie Sklaven behandelt.

Kann man sich über Regulierung streiten? -JA!
Sollte man diese grundsätzlich verteufeln? -NEIN!

Der Markt schafft nicht grundsätzlich Wohlstand, den sucht man in Kapitalistischen Nationen/Staaten leider vergebens.

Das Markt "reichste" Land der Welt mit seinen Superkonzernen, hat teilweise Armut die Afrika gleich kommt. Menschen müssen teilweise in Autos schlafen, die noch ärmeren in Blechhütten wie in Südamerika in den Favelas oder in Afrika.

Der Markt entzieht wie ein Vampir/Krankheit allen umliegenden die Existenzgrundlage. Natürlich ist die Planwirtschaft auch keine Lösung, die fördert nur Lethargie und Ideenlosigkeit.

Ein Kluger Mann hat mal die Soziale Marktwirtschaft erfunden, um eben zu versuchen das Beste aus beiden Welten zu machen.

DIE EU ist ein versuch das richtig zu machen was die USA mit seinen Bundestaaten falsch macht.
Die sind da drüben auch kurz vor einem Bürgerkrieg, nur der Klassiker der Russe muss wieder herhalten damit sich alle wieder beruhigen und ein gemeinsames Feindbild haben.
 

Sockrattes

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Der kluge Mann wo die soziale Marktwirtschaft "erfunden" hat war Ludwig Erhard. Leider haben viele, vor allem die Idioten in den Hochschulen, Erhard nie richtig verstanden.
Seine "soziale Marktwirtschaft" ist keine Wirtschaftsidee mit sozialistischer Umverteilung oder Ausgleich, sondern er sagt korrekt daß "der Markt von sich aus sozial sei und nicht sozial gemacht werden muss."
Entsprechende Zitate findet man immernoch in den weiten des Netzes.
Der Kuchen sollte durch nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum, bedingt durch Rationalisierung und Fortschritt in der Produktion/Arbeitsteilung, den Kuchen immer größer werden lassen. Sodas der Anteil an diesem Kuchen für jeden immer größer wird. Egal ob produktiv oder nicht. Wer also der Wirtschaft tausende von Vorschriften und Regulierungen auferlegt will eben nicht, daß dieser Kuchen größer wird und ist damit ein Feind des Wohlstands und der Grundidee der sozialen Marktwirtschaft.

Die USA mit Afrika im Bezug auf Armut zu vergleichen zeigt von einer gewissen "Unkenntnis" der Materie. Ein Armer in Amerika ist garantiert besser gestellt als einer in Afrika. Umverteilungsfantasien arten immer aus bis nicht mehr genug zum Umverteilen vorhanden ist, in dieser Phase stagniert die wirtschaftliche Entwicklungen und es folgt die "Endkrise" des Sozialismus mit dessen Zusammenbruch. Dann kommt der marktwirtschaftliche Wiederaufbau, Wohlstand für alle, der dumme Esel geht zum Tanzen auf`s Eis, Umverteilung und wieder Krise. Aus diesem Teufelskreis muss man einfach ausbrechen und nicht versuchen "es nächstes mal besser zu machen".
 
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n3cron

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Seine "soziale Marktwirtschaft" ist keine Wirtschaftsidee mit sozialistischer Umverteilung oder Ausgleich, sondern er sagt korrekt daß "der Markt von sich aus sozial sei und nicht sozial gemacht werden muss."
Entsprechende Zitate findet man immernoch in den weiten des Netzes.
Seine besagt aber das der Staat die Richtlinien für den Markt festlegt und die Unternehmen nach sozialen Aspekten handeln müssen (deshalb auch Soziale Versicherungen und Gesetze die das vorschreiben).
Die Soziale Marktwirtschaft ist, wenn man es so wie aber auch "sozialistisch" zu Unternehmen und hilft in Notzeiten ähnlich wie dem Bürger.

In freien Radikaleren Systemen wie den USA gibt es wenig bis keine Stütze für Unternehmen, das ist in Europa vor allem in Deutschland anders.

Der Markt regelt übrigens gar nichts, er tendiert zur Macht Konzentration und Bildung von Monopolen, das ist alles andere als sozial, wenn ein Unternehmen die Preise diktiert. (Die Unternehmen löschen sich aus oder bilden Konzentrationen)
Der freie Markt ist auch nicht sozial, das streben nach Profit Maximierung ist nicht sozial, das führt dazu das Gehälter gedrückt werden und Mitarbeiter wie Güter behandelt werden. Nicht umsonst der Fachtermini "Human Ressource", in einer Kapitalgesellschaft ist der Mensch nur eine Ressource wie Metal, Holz etc.

Der Markt ist und bleibt nur sozial durch gesetzliche Bestimmungen und Regeln, darunter gehören Tarifverträge, Sozialversicherungen und an Gewinn höhe orientierte Besteuerung.

So lange Wettbewerb herrscht, hat der Konsument was davon, aber auch der Mitarbeiter.
Der Mitarbeiter kann so leichter Bedingungen für seinen Arbeitsplatz fordern, als auch der Kunde das bessere Produkt oder dessen Dienstleistung bekommen zu einem angemessenen Preis.

In anderen Fällen hat der Kunde leider nichts davon, sie Abhängigkeiten von Microsoft oder Apple.
Anstelle von offenen Standards die auch andere Anbieter / Wettbewerber nutzen können, gibt es immer häufiger geschlossene um eben Wettbewerb zu verhindern und das Monopol zu halten.
Mit etwas glück stehen die gegen Gebühren zur Verfügung oder aber sind nicht zugänglich.
 

Tzk

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Dann kommt der marktwirtschaftliche Wiederaufbau, Wohlstand für alle, der dumme Esel geht zum Tanzen auf`s Eis, Umverteilung und wieder Krise. Aus diesem Teufelskreis muss man einfach ausbrechen und nicht versuchen "es nächstes mal besser zu machen".
Heisst das in deinen Augen gleichzeitig, das du alles was in D bisher erreicht wurde (Krankenversicherung, Arbeitnehmerrechte und vieles mehr) für nicht richtig hälst? Denn all das steht in klarem Widerspruch zum Kapitalismus in seiner reinsten Form. Ich bin sehr froh das unser Markt teilweise reguliert ist und generell etwas dafür getan wird das der Bürger seinem Arbeitgeber nicht schutzlos ausgeliefert ist. Auch bin ich froh, das ich (im Gegensatz zu den USA) hier einfach zum Arzt gehen kann, wenn ich das möchte. Oder das im Falle (m)einer Krankheit weiterhin Geld auf meinem Konto landet.

Sicher muss man nicht kleinkariert alles regulieren, aber gewisse Rahmenbedingungen sollten schon vorgegeben werden. Auch um Unternehmen am Raubbau an der Gesellschaft und unserem Planeten zu hindern.

Und ein kurzes Wort noch zu den USA:
Dort wird ja gerne mit "socialism"/"communism" um sich geworfen. Nur das beide Parteien (Rep und Demo) eher konservativ einzuordnen sind. Keine von denen ist aus deutscher Sicht wirklich "links". Deshalb finde ich die dortigen Debatten meist ziemlich albern... Da wird das Einführen einer Krankenversicherung für alle als der Beginn des "russischen Kommunismus" gesehen - total albern :d
 
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Sockrattes

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@Tzk, der Staat hat nicht die Aufgabe für... pardon... jeden Depp ein Auskommen oder irgendeine Lösung anzubieten, auf Kosten der restlichen Gesellschaft. Denn auch Sozialleistungen müssen irgendwie finanziert werden. Klingt böse, ist aber eine nackte Tatsache. Und diese "Sozialleistungen" finanzieren ausschliesslich die in der Wertschöpfung tätigen Arbeitskräfte, Tendenz fallend. Auch läuft in D-Land die Finanzierung zu einem nicht unerheblichen Teil auf Pump (siehe Bundeshaushalt, Bundeszuschüsse).
Ich bin der Auffassung daß man den Bürger in die Lage versetzen muss, daß er selbst für sich und seine Nächsten eine entsprechende Absicherung realisieren kann. Und nicht ihn in Abhängigkeit zu staatlichen Lösungen zu nötigen/zwingen. Sich auf den Staat zu verlassen wird sich bitterböse rächen. Eigenverantwortung funktioniert besser.

Und was glaubst du wovon ein Arzt in den USA lebt? Davon daß sich keiner einen Arzt leisten kann? Sei doch bitte nicht so naiv. In den USA ist die Steuerbelastung wesentlich geringer als bei uns und Ärzte bieten "ihre Leistungen" durchaus zu einem Preis an den sich die "Kunden" auch leisten könnne. Auch gibt es Ärzte die Patienten durchaus kostenlos behandeln (Dr. Ron Paul hat es mal sehr gut beschrieben in einem seiner Texte).

Der Grund für die immer weiter sinkende Kaufkraft/Verarmung eines Großteils der Bevölkerung (ob USA oder D-Land) liegt an der staatlich gewollten Inflationspolitik und der extrem hohen Steuer-/Abgabenlast. Und ja, die democrats (liberals) in den USA würde ich auch als communists bezeichnen.

Nicht falsch verstehen, ich will auch daß jeder Mensch gut über die Runden kommt. Sehe die Lösung aber hierfür in der freien Marktwirtschaft und nicht bei den staatlichen Wohlstandsutopien oder Umverteilungsfantasien irgendwelcher Lebensversagern. Achja, wie stehst du zu staatlichen Patentschutz?

PS: Obamacare war eine sozialistische Drecksidee. 11 Millionen Illegale sind nun indirekt "gratis" Krankenversichert in den USA. Bezahlen muss daß ganze auch wie bei uns die wertschöpfend tätige Bevölkerung.
 
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n3cron

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@Tzk, der Staat hat nicht die Aufgabe für... pardon... jeden Depp ein Auskommen oder irgendeine Lösung anzubieten, auf Kosten der restlichen Gesellschaft. Denn auch Sozialleistungen müssen irgendwie finanziert werden. Klingt böse, ist aber eine nackte Tatsache. Und diese "Sozialleistungen" finanzieren ausschliesslich die in der Wertschöpfung tätigen Arbeitskräfte, Tendenz fallend. Auch läuft in D-Land die Finanzierung zu einem nicht unerheblichen Teil auf Pump (siehe Bundeshaushalt, Bundeszuschüsse).
Ich bin der Auffassung daß man den Bürger in die Lage versetzen muss, daß er selbst für sich und seine Nächsten eine entsprechende Absicherung realisieren kann. Und nicht ihn in Abhängigkeit zu staatlichen Lösungen zu nötigen/zwingen. Sich auf den Staat zu verlassen wird sich bitterböse rächen. Eigenverantwortung funktioniert besser.

Und was glaubst du wovon ein Arzt in den USA lebt? Davon daß sich keiner einen Arzt leisten kann? Sei doch bitte nicht so naiv. In den USA ist die Steuerbelastung wesentlich geringer als bei uns und Ärzte bieten "ihre Leistungen" durchaus zu einem Preis an den sich die "Kunden" auch leisten könnne. Auch gibt es Ärzte die Patienten durchaus kostenlos behandeln (Dr. Ron Paul hat es mal sehr gut beschrieben in einem seiner Texte).

Der Grund für die immer weiter sinkende Kaufkraft/Verarmung eines Großteils der Bevölkerung (ob USA oder D-Land) liegt an der staatlich gewollten Inflationspolitik und der extrem hohen Steuer-/Abgabenlast. Und ja, die democrats (liberals) in den USA würde ich auch als communists bezeichnen.

Nicht falsch verstehen, ich will auch daß jeder Mensch gut über die Runden kommt. Sehe die Lösung aber hierfür in der freien Marktwirtschaft und nicht bei den staatlichen Wohlstandsutopien oder Umverteilungsfantasien irgendwelcher Lebensversagern. Achja, wie stehst du zu staatlichen Patentschutz?

PS: Obamacare war eine sozialistische Drecksidee. 11 Millionen Illegale sind nun indirekt "gratis" Krankenversichert in den USA. Bezahlen muss daß ganze auch wie bei uns die wertschöpfend tätige Bevölkerung.
Ich hab leider Verwandtschaft in den USA, beide sind Berufstätig... die sparen Geld um ihre Tochter versichern zu können.

Weißt du was eine Krankversicherung in den USA kostet nur um basis Versorgung zu decken?
~1600$ und das auch nur mit State Förderung "Sozialismus" bezahlbar.
Weißt du wieviel eine Insulin Dosis für Diabetiker in den USA kostet? ~500$/Monat
... hier in Deutschland ist es durch die Sozialversicherung geregelt was ein Hersteller maximal verlangen darf.
Die Menschen in den USA die im Norden leben, fahren rüber nach Kanada um die Arznei drüben zu kaufen weil die dort wie bei uns reglementiert wird und nur ein Bruchteil kostet, aber nicht weil der Staat subventioniert, sondern reglementiert.

Armut ist ein dynamischer Prozess und keine Eigenschaft. In der Regel sind es einschneidende familiäre Ereignisse (zum Beispiel Krankheitsfälle, Todesfälle, das Aufbringen einer Mitgift für eine Hochzeit) oder größere Krisen (wie bewaffnete Konflikte, Naturkatastrophen, Wirtschaftsflauten), die Menschen in Armut stürzen.
Ein Sozialstaat greift dort ein ohne gleich Kommunist oder Sozialist zu sein.

Armut die Unfähigkeit, menschliche Grundbedürfnisse zu befriedigen. Zu diesen Bedürfnissen gehören vor allem der Konsum und die Sicherheit von Nahrungsmitteln, Gesundheitsversorgung, Bildung, Ausübung von Rechten, Mitsprache, Sicherheit und Würde sowie menschenwürdige Arbeit.
 

dirk11

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USA [...] In den USA [...] USA [...] in den USA [...] in den USA.
Warum bist Du noch hier? Ab, auf auf, in das Land, in dem für Dich Milch und Honig fließen!
Das Einzige, was mich an unseren Sozialsystem wirklich nervt ist, daß es sogar Asoziale wie Dich (bitte googeln, dass ist kein Schimpfwort oder gar eine Beleidigung, sondern eine Feststellung) unterstützt. Genau wie bei Corona-Leugnern und Hooligangs würde ich Subjekten wie Dir empfehlen, einfach mal aus den sozialen Versicherungen (Kranken-, Arbeitslosen usw.-Versicherung) auszutreten. Jetzt, wo es Dir gut geht. Und dann auch draußen bleiben, wenn es Dir nicht mehr so gut geht. Vielleicht kommt das mit der Wertschätzung des Sozial-Prinzip dann ja doch noch.

Nicht falsch verstehen, ich habe überhaupt gar nichts gegen Deine Einstellung/Meinung. Aber dann sei' doch bitte auch so konsequent und wandere aus, denn sonst bist Du nichts weiter als ein Maulheld. In eine Gesellschaft, welche nach Deinem Gutdünken funktioniert und wo Du nicht ständig was dran auszusetzen hast. Vielleicht schaffst Du ja den Weg vom Tellerwäscher zum Millionär. Vielleicht ereilt Dich aber auch zwischendurch ein Schicksalsschlag, der gar nicht "groß" sein muss. Corona mit Long-Covid. Diabetes. Krebs. Ein Schlaganfall. Oder ein genauso unverschuldeter Verkehrsunfall. In den USA treffen wir uns dann am Metro-Aufstieg in Manhattan. Du bettelnd, ich als Tourist. Oder gar nicht. Weil Du tot wg. Geldmangel, ich nicht da, weil ich eigentlich sowieso kein zweites Mal dorthin will (sag niemals nie). Wunderschönes Land - wenn die Einwohner nicht wären... ;)
 
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n3cron

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Nicht falsch verstehen, ich will auch daß jeder Mensch gut über die Runden kommt. Sehe die Lösung aber hierfür in der freien Marktwirtschaft und nicht bei den staatlichen Wohlstandsutopien oder Umverteilungsfantasien irgendwelcher Lebensversagern. Achja, wie stehst du zu staatlichen Patentschutz?
Ohne jetzt zu übertreiben, aber das Grundprinzip der Wirtschaft lautet: damit einer mehr als der andere hat, muss der andere weniger haben. Es gibt nur einen Kuchen =>! Problem, aktuell haben einige wenige mehr als die anderen im Verhältnis und das nicht unbedingt durch ehrlichen Fleiß oder Risiko, manche hatten glück zu Erben oder nach dem Krieg irgendwie an was zu kommen in den USA waren es die random glücklichen die ÖL auf dem Grundstück hatten. Gleiches gilt für die Saudis die einst Nomaden und Fischer waren.

Ich rede nicht über die hart arbeitenden Selbstständigen oder klein Unternehmer die irgendwann nach 15-20 Jahren "Millionäre werden", weil sie 60 Stunden die Woche gearbeitet haben und Risiken eingegangen sind. (unsere Pioniere der sozialen Marktwirtschaft nach Ludwig Erhard)
Sondern die soviel Zinsen bekommen und keine Leistung erbringen.

Da finde ich das nicht verkehrt das der Staat in einigen Fällen "umverteilt", schließlich gehört der Naturboden jedem Menschen, genauso wie Wasser oder Luft, dafür gibt es keinen "Besitz" und jeder Mensch hat eine Chance verdient sich Wohlstand zu erarbeiten und dafür sorgt unter anderem das Sozialsystem.
 

Tzk

Sockel A Legende
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der Staat hat nicht die Aufgabe für... pardon... jeden Depp ein Auskommen oder irgendeine Lösung anzubieten, auf Kosten der restlichen Gesellschaft. Denn auch Sozialleistungen müssen irgendwie finanziert werden.
Ich bin der Auffassung daß man den Bürger in die Lage versetzen muss, daß er selbst für sich und seine Nächsten eine entsprechende Absicherung realisieren kann.
^ Bei beiden Sachen stimme ich dir zu. Das Ziel sollte immer sein, das sich alle Bürger sich selbst versorgen können. Und zwar so, das sie einen gewissen Lebensstandard halten können und gleichzeitig gesundheitlich versorgt sind. Der Knackpunkt ist aber nun, das Kapitalismus in Reinform das eben nicht leisten wird. Denn wenn es wirklich nur darum geht wer am meisten Kohle hat, dann fallen viele Menschen hinten runter. Es muss also eine Regulierung geben, die dafür sorgt das auch jemand der (in D) Pakete ausfährt, an der Kasse sitzt oder halbtags putzen geht dennoch genügend Geld verdient um sich und ggf. im Haushalt lebende Kinder zu versorgen. Der Klassiker sind ja alleinerziehende Mütter...

Hier in D wird glücklicherweise dein Lohn fortgezahlt, wenn du kurzfristig krank bist. Du musst nicht fürchten deine Miete nicht zahlen zu können. Du bist nicht auf Almosen von Ärzten angewiesen, die aus Altruismus die Behandlung kostenlos oder sehr günstig anbieten. Das klappt, weil wir unter anderem ein progressives Steuersystem haben. Letztendlich geht es nicht darum, das der Eine ein größeres Stück vom Kuchen bekommt, sondern darum das das Stück für den anderen eine gewisse Mindestgröße hat. An der Stelle läuft hier in D noch einiges falsch, insbesondere in der Logistikbranche. Und ein paar wenige raffgierige Leute kommen (derzeit noch) mit der Nummer durch.
Achja, wie stehst du zu staatlichen Patentschutz?
Uff. Ich habe da zwar eine Meinung zu, aber die ist nicht fundiert genug um wirklich tiefgreifend drüber zu diskutieren ;) Ist ein schwieriges Thema, weil einerseits Wissen allen gehören sollte, andererseits das Risiko für große Investitionen in neue (patentierte) Technologien gesenkt wird, weil es erstmal kein anderer nachbauen kann.
 

sch4kal

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Hat das hier noch was mit geplanten EU DNS-Resolvern zu tun ?
 

Sockrattes

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Frage an die Diskutanten: sind die USA ein Einwanderungs- oder Auswanderungsland?

Achja, Beleidigungen sind das Argument der geistig schwachen.^^
Und ich bin selbstständiger Handwerksmeister seit 2005. Soviel zum Thema asozial. Ich biete Leistungen wo meine Mitmenschen freiwillig nachfragen. Und zahle Steuern.
 

n3cron

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Cheesekilla

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Da finde ich das nicht verkehrt das der Staat in einigen Fällen "umverteilt", schließlich gehört der Naturboden jedem Menschen, genauso wie Wasser oder Luft, dafür gibt es keinen "Besitz" und jeder Mensch hat eine Chance verdient sich Wohlstand zu erarbeiten und dafür sorgt unter anderem das Sozialsystem.
Es darf aber nicht lukrativer sein nicht zu arbeiten und da ist hier viel vergraben
 

dirk11

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Achja, Beleidigungen sind das Argument der geistig schwachen.^^
Du hast Dir also nicht die Wort-Definition durchgelesen. Naja, habe ich von Dir auch nicht erwartet.
Und ich bin selbstständiger Handwerksmeister seit 2005. Soviel zum Thema asozial. Ich biete Leistungen wo meine Mitmenschen freiwillig nachfragen. Und zahle Steuern.
Was denn für "Leistungen"? Du bietest Dienstleistungen an, und wenn Du Glück hast, will sie jemand in Anspruch nehmen. Du bist legitimierter Tagelöhner, mehr nicht.
 

n3cron

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Es darf aber nicht lukrativer sein nicht zu arbeiten und da ist hier viel vergraben
Da liegt aber der Hund begraben, unser Sozialsystem ist halt dafür ausgelegt durch einen Arbeitsplatzverlust, Krankheit oder höherer Gewalt ein Sicherung zu gewährleisten.
Welcher Arbeitgeber würde jemanden anheuern der unter der Brücke schläft und stinkt weil er nicht geduscht zur Arbeit kommen kann?
So wie es bei den Reichen Schmarotzer gibt dich sich das Geld nicht verdient sondern ergaunert haben so gibt es am unteren ende Leute die sich ihr Leben anders vorstellen, aber das Verhältnis ist ein anderes.
Die einen kostet die gemein Kasse Millionen/Milliarden die anderen ein paar Tausende Euro.

Der Staat bezahlt ja nur das notwendigste, da sollte man sich halt überlegen warum die Firmen so schlecht bezahlen und die Leute lieber zuhause bleiben anstelle arbeiten zu gehen.
Das ist der unterschied zum Sklaventum, der Mensch kann selbst bestimmt entscheiden ob zu Menschunwürdigen Bedingungen für ein miese Bezahlung buckeln will oder lieber seine Freizeit genießt. (Angebot und Nachfrage) ohne Sozialsystem hätten die Menschen keine Wahl und wären gezwungen fürs überleben zu den diktierten Bedingungen zu arbeiten. (moderne Sklaverei)
Komisch, das die Menschen durchaus für gute Bezahlung bereit sind arbeiten zu gehen und auch Leistungen über ihr Verhältnis hinaus liefern => "Burnout".

Wir haben auf der einen Seite die Behauptung das die Menschen aufgrund des Systems angeblich faul und unmotiviert sind und auf der anderen Seite fallen Leute vor Arbeit um.. aber nicht unbedingt in schlecht bezahlten Jobs.

Die Diskrepanz ist irgendwo dazwischen, teilweise wollen die Menschen nur Teilzeit arbeiten, aber die Arbeitgeber wollen sich Geld sparen und stellen nur eine Vollzeit Kraft ein, weil das Lohnnebenkosten wie BG Beiträge spart etc. Es wird auch zum teil von längeren Arbeitslosen in unmenschlicher Weise verlangt von heut auf morgen 40 Stunden zu arbeiten.... bei Langzeit "Kranken" gibt es dafür Wiedereingliederung mit langsamer Steigung der Stundenzahl und je nach Job muss der Mensch auch erstmal wieder die physische und psychische Konditionierung bekommen, um die 40 Stunden zu schaffen.

Gerade Handwerksjobs können Körperlich sehr schwer werden und neuerdings werden diese auch geistig anspruchsvoller durch technologischen Wandel, das packt halt nicht jeder.
Und ja, für junge Menschen muss das Bildungssystem wieder aufholen.... es kann auch wenn die Nachfrage gerade explodiert nicht jeder Informatiker werden, wir brauchen auch Elektriker, Mechaniker, Installateure usw. genauso wie Pfleger und medizinische Assistenten die müssen halt wieder attraktiver werden, mit perspektiven Richtung "Alter" die Jobs kann halt nicht jeder bis 70 durchziehen mit 40 Stunden+.. das ist unmöglich das schafft ein Meister, der mehr Büroarbeit leisten muss als zu buckeln aber kein "Frontarbeiter".
 
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sch4kal

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DragonTear

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Es darf aber nicht lukrativer sein nicht zu arbeiten und da ist hier viel vergraben
Nur um zu verhindern dass ein paar rücksichtslose Schlauköpfe sich einnisten, sollten wir aber nicht allen anderen die Möglichkeit verwehren, aus nicht gänzlich selbstverschuldetem Schlamassel wieder raus zu kommen.

In jeder praktischen Umsetzung eines jeglichen Systems gibt es ein paar Nutzniesser. Das ist mit Menschen scheinbar unausweichlich.
Man darf aber deswegen nicht die Verhältnismässigkeit aus dem Auge verlieren. Du wirst doch nicht behaupten wollen der Profit den man im Extremfall aus einem Sozialsystem wie dem Unseren ziehen kann, sei auch nur annähernd so groß wie das was die Nutzniesser von reinerem Kapitalismus erreichen, oder?
"Nicht arbeiten" hört sich als Arbeitender immer so toll an, aber das ist nicht automatisch ein Himmel auf Erden. Ist ähnlich wie Reichtum selbst - das macht auch nicht jeden Glücklich und schon garnicht automatisch.
 
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Cheesekilla

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Naja der Staat zahlt dir Fernseher Waschmaschine und Spülmaschine, das ist nicht lebensnotwendig. Es soll ja eine Grundsicherung sein.
 

Sockrattes

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Du hast Dir also nicht die Wort-Definition durchgelesen. Naja, habe ich von Dir auch nicht erwartet.
Was denn für "Leistungen"? Du bietest Dienstleistungen an, und wenn Du Glück hast, will sie jemand in Anspruch nehmen. Du bist legitimierter Tagelöhner, mehr nicht.
Ach bitte, natürlich ist Asozialer eine Beleidigung. Genauso wie wenn ich dich als ignoranten Spinner betiteln würde. Also lass deine pseudo-Weisheiten in der Flasche aus der du sie hast.

Im übrigen würden Leutchen wie dir mal ein Leben in den sozialistischen Wunderländern wie Venezuela oder Kuba ganz gut tun. Unser Wohlstand in D-Land stammt nicht aus dem Sozialstaat, sondern aus der Arbeitsleistung der produktiven Menschen. Raff diese Tatsache einmal. Und warum kann man sich ohne Staat nicht angemessen absichern? Herrgott, ich habe auch eine KV, eine BU, bin Unfallversichert (freiwillig, rund um die Uhr) und zahle daher in Solidargemeinschaften meine Beiträge. Warum gibt es bei Leuten wie dir nur "Sozialstaat" oder krepieren?

Und warum kosten in den USA Medikamente teilweise ein halbes Vermögen? Hat es eventl. etwas mit staatlichem Patentschutz zu tun? Du arbeitest dich gerne an Symptomen ab und Personen die eine andere Sicht der Dinge haben. Nicht gerade eine Charakterleistung.
 

dirk11

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Genauso wie wenn ich dich als ignoranten Spinner betiteln würde.
Kannst Du gerne machen, lache ich drüber.
Also lass deine pseudo-Weisheiten in der Flasche aus der du sie hast.
Das hingegen ist ein persönlicher Angriff und eine eindeutige Beleidigung! Sowas verbitte ich mir!

Im übrigen würden Leutchen wie dir
Was bitte sind denn "Leutchen wie ich"?
ein Leben in den sozialistischen Wunderländern wie Venezuela oder Kuba ganz gut tun.
Und warum?
Unser Wohlstand in D-Land stammt nicht aus dem Sozialstaat, sondern aus der Arbeitsleistung der produktiven Menschen.
Zu denen Du als "Unternehmer", was nur ein Synonym für Raffkes ist, die als "Zwischenhändler" die Arbeitskraft Dritter nutzen, ganz sicher nicht gehörst.
Raff diese Tatsache einmal.
Du bist auch nicht die hellste Kerze auf der Torte, wenn ich mir so Deine Ausdrucksweise anschaue. Ich sag's mal so: Zuspruch zu Deinem Standpunkt gewinnst Du damit eher nicht.
ich habe auch eine KV, eine BU, bin Unfallversichert (freiwillig, rund um die Uhr)
Bei Deinem Auftritt zweifle ich die Freiwilligkeit mal an.
Warum gibt es bei Leuten wie dir nur "Sozialstaat" oder krepieren?
Weil sonst "Leute wie Du" keinen Wimpernschlag an sowas verschwenden würden (da es ja den Gewinn schmälert) und im Notfall aus allen Wolken fielen und damit dann anderen noch schlimmer auf der Tasche liegen würden.
Du arbeitest dich gerne an Symptomen ab und Personen die eine andere Sicht der Dinge haben.
Du kennst mich exakt gar nicht und behauptest, ich würde mich "an Symptomen abarbeiten". Witziges Kerlchen biste.
Nicht gerade eine Charakterleistung.
Im Gegensatz zu Dir habe ich immerhin Charakter.😘
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Naja der Staat zahlt dir Fernseher Waschmaschine und Spülmaschine, das ist nicht lebensnotwendig.
Der gleiche Staat hat aber im Gegensatz zu Dir beschlossen, dass diese Dinge doch lebensnotwendig sind. Muss man nicht mit einverstanden sein, ist jetzt aber so. Auch das ist Demokratie.
Es soll ja eine Grundsicherung sein.
Ja und? Leute in Grundsicherung müssen sich weder informieren noch waschen können? Ich möchte nicht, dass die alle stinken.
 
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Cheesekilla

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Das sind Luxus Artikel. Es gibt Gemeinschaftswaschmaschinen und Waschsalons. Bücher und Zeitungen
 

passat3233

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Aha, wo z.B. auf dem Dorf oder in Kleinstädten gibt es denn Waschsalons?
So etwas findet man nicht einmal in jeder Großstadt.
Sollen die Leute wie früher mit dem Waschbrett am Bachufer ihre Wäsche waschen?
Eine Waschmaschine gehört schon lange zur Grundversorgung.
Seit den späten 70ern haben 95% aller Haushalte eine Waschmaschine.
Natürlich bekommt ein Haushalt in der Grundversorgung aber keine Luxuswaschmaschine bezahlt, sondern nur einfache Modelle.
 

n3cron

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Das sind Luxus Artikel. Es gibt Gemeinschaftswaschmaschinen und Waschsalons. Bücher und Zeitungen
Bücher und Zeitungen sind in der heutigen Zeit nicht mehr ausreichend auch ein Computer ist kein Luxusartikel mehr. Immer mehr Kommunikation läuft über E-Mail oder Digitalen Postfächern.
 

dirk11

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Aha, wo z.B. auf dem Dorf oder in Kleinstädten gibt es denn Waschsalons?
So etwas findet man nicht einmal in jeder Großstadt.
Bücher und Zeitungen sind in der heutigen Zeit nicht mehr ausreichend auch ein Computer ist kein Luxusartikel mehr. Immer mehr Kommunikation läuft über E-Mail oder Digitalen Postfächern.
Genau so ist es. (y) Da kann man mal wieder deutlich sehen, was für einen geringen Ereignis-Horizont so manch einer hat. Ist ja in der Regel typisch für Besserverdienende Grüne Großstadtbewohner, die denken auch nur vom Bioladen bis zum Küchentisch...
 
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